William Optics RedCat 91

Ich lese ständig in diesem Thread was von großen Herausforderungen bei kurzen Brennweiten.
Das hat doch erst einmal gar nichts mit der Brennweite alleine zu tun. Ein Objektiv mit f=200mm und z.B. 30mm Öffnung ist für unsere Anwendung schon recht kurzbrennweitig aber unproblematisch bezüglich der Abbildung übers Feld bzw. CA. Ein Teleskop mit f=1000mm und 300mm Öffnung wäre problematisch, zumindest als Refraktor - o.k. ist natürlich hier ein unbezahlbares Extrembeispiel.
Entscheidend ist wie immer der Öffnungsverhältnis. Alles unter f/5 wird dann langsam unentspannter in Bezug auf Linsendesign und den optischen Fehlern.
 
Sind Sie das denn? Wäre mir nicht bekannt :unsure:
Kann natürlich auch sein, dass WO einfach mal aus Spaß an der Freude diesen rufschädigenden BXT-Disclaimer in deren Produktbeschreibung veröffentlicht hat. Und dieser User nur der einzige war, welcher sein Minicat zurückgegeben hat. Und die ganzen Unkenrufe in den Foren und Gruppen eigentlich nur Lobeshymnen waren.

Meine Aussage kommt eher aus der Info von einem Bekannten, welcher sich für das kleine Teil brennend interessierte, und aufgrund der hochschlagenden Wellen im Netz auf seinen Händler des Vertrauens zugegangen ist. Dieser hat im wiederum nur mitgeteilt, dass er nicht die erste Anfrage bezüglich dieses Problems ist, und er schon mit WO Kontakt zur Aufklärung aufgenommen hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass das nicht die einzige Ausnahme war.

Ich lese ständig in diesem Thread was von großen Herausforderungen bei kurzen Brennweiten.
Das hat doch erst einmal gar nichts mit der Brennweite alleine zu tun. Ein Objektiv mit f=200mm und z.B. 30mm Öffnung ist für unsere Anwendung schon recht kurzbrennweitig aber unproblematisch bezüglich der Abbildung übers Feld bzw. CA. Ein Teleskop mit f=1000mm und 300mm Öffnung wäre problematisch, zumindest als Refraktor - o.k. ist natürlich hier ein unbezahlbares Extrembeispiel.
Entscheidend ist wie immer der Öffnungsverhältnis. Alles unter f/5 wird dann langsam unentspannter in Bezug auf Linsendesign und den optischen Fehlern.
Mein Fehler. Die schnelle Öffnung habe ich tatsächlich nicht wirklich berücksichtigt. Nebenbei, gibt es eigentlich einen so kurzen Apo mit f/5 oder f/6?
 
Kann natürlich auch sein, dass WO einfach mal aus Spaß an der Freude diesen rufschädigenden BXT-Disclaimer in deren Produktbeschreibung veröffentlicht hat. Und dieser User nur der einzige war, welcher sein Minicat zurückgegeben hat. Und die ganzen Unkenrufe in den Foren und Gruppen eigentlich nur Lobeshymnen waren.

Meine Aussage kommt eher aus der Info von einem Bekannten, welcher sich für das kleine Teil brennend interessierte, und aufgrund der hochschlagenden Wellen im Netz auf seinen Händler des Vertrauens zugegangen ist. Dieser hat im wiederum nur mitgeteilt, dass er nicht die erste Anfrage bezüglich dieses Problems ist, und er schon mit WO Kontakt zur Aufklärung aufgenommen hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass das nicht die einzige Ausnahme war.
Ok, danke für die Info. Das meine ich übrigens Ernst, genau wie mein vorheriger Kommentar. Ich wusste zwar, dass es den Minicat gab, aber für mich ist der eher uninteressant. Daher habe ich auch nicht quergelesen, wie da die Rezensionen sind. Ich habe mal ein Video von Cuiv zu Spotdiagrammen gesehen und da war am Rand vom Minicat die Rede. Die Frage ist, ob man im dem Brennweitenbereich nicht lieber zu einem "normalen" Objektiv greift. Wobei ich nicht weiß, ob die dann besser korrigiert sind.
 
Hi Dane,

es sagt aus, was jedes fertig bearbeitete Bild über jedes Teleskop aussagt.
Was mit EBV möglich ist. Nicht mehr und nicht weniger.

Bevor man nicht die ersten Rohdaten des Teleskops von Usern sieht, die es gekauft haben, macht mich erst mal gar nichts nervös.

Ich bin auf die ersten Berichte hier gespannt.

CS Markus
 
Ich habe das RedCat 91 und den Mini51 seit drei Wochen bei mir liegen. Beide habe ich direkt von William gekauft, da ich einen guten Draht zu ihm habe. Erst gestern Abend konnte ich das RC91 zum ersten Mal testen. Das RC91 ist genauso hochwertig verarbeitet wie seine Vorgänger. Die Abbildung der Sterne finde ich bei der RedCat-Serie immer wieder genial.
 

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Ich habe das RedCat 91 und den Mini51 seit drei Wochen bei mir liegen. Beide habe ich direkt von William gekauft, da ich einen guten Draht zu ihm habe. Erst gestern Abend konnte ich das RC91 zum ersten Mal testen. Das RC91 ist genauso hochwertig verarbeitet wie seine Vorgänger. Die Abbildung der Sterne finde ich bei der RedCat-Serie immer wieder genial.
Danke, Mehmet. Hast du mit Vollformat aufgenommen? Was sagst du zum Mini?
 
Der nächste, neue, heiße Klopper!

UltraCat 108

https://williamoptics.com/products/...t372OcFA78C5jJIXVNCtm8Ahmef7QHbCX_QydB8ReDUbQ

108mm Öffnung, f/4.8, Bildkreis 60mm.

Sparen Leute! :D
Die hauen ja die roten Katzen raus, wie die Oma ihre Plätzchen backt.

Und der Bildkreis scheint immer größer zu werden. Beim 91er wurde ja schon von Mittelformat geredet. Ich frage mich hierbei, was dabei der Grundgedanke ist. Es kann ja wohl kaum daran liegen, dass die Nachfrage an Mittelformat dermaßen gestiegen ist. Oder ist es eher einfach nur Marketing, um den Leuten zu sagen, geht bis Mittelformat, da seid ihr mit dem gängigeren Vollformat sicher im Sweetspot, und dort wird alles ist perfekt sein? Auf jeden Fall eine spannende Entwicklung bei WO.

Bei mir steht schon seit längerem ein 130/780 LZOS auf der Liste, vielleicht warte ich aber noch etwas, was von WO in der kommenden Zeit sonst noch so aus dem Ofen kommt. :D
 
Die hauen ja die roten Katzen raus, wie die Oma ihre Plätzchen backt.

Und der Bildkreis scheint immer größer zu werden. Beim 91er wurde ja schon von Mittelformat geredet. Ich frage mich hierbei, was dabei der Grundgedanke ist. Es kann ja wohl kaum daran liegen, dass die Nachfrage an Mittelformat dermaßen gestiegen ist. Oder ist es eher einfach nur Marketing, um den Leuten zu sagen, geht bis Mittelformat, da seid ihr mit dem gängigeren Vollformat sicher im Sweetspot, und dort wird alles ist perfekt sein? Auf jeden Fall eine spannende Entwicklung bei WO.

Bei mir steht schon seit längerem ein 130/780 LZOS auf der Liste, vielleicht warte ich aber noch etwas, was von WO in der kommenden Zeit sonst noch so aus dem Ofen kommt. :D
Ein 130er MegaCat wird auch kommen ?
 
Ich kapiere noch nicht ganz die Produktpolitik. Es gibt ja bereits den Pleiades 111 und nun ein 108 Redcat mit quasi identischen Specs. Ja der Image Circle vom 108er ist noch etwas größer.
S langsam werd auch ich wieder nervös, weil ich gerne noch eine ********* im Bereich um 110mm Öffnung haben würde auch wenn ich her mit dem Tak160 und dem APM107 schon gut bedient bin. Aber ich springe offenbar genau so wie viele andere auf das gut gemachte Marketing von WO an.
Mal sehen wie weitergeht...

CS,
Franz
 
Hallo Zusammen, mich irritiert hier vor allem die zeitliche Nähe zu den Askar SQA releases...Askar SQA85....4 Wochen später WO91.....Askar SQA 106....4 Wochen später WO108....kann es sein, dass das quasi die selben Optiken in anderen Tuben sind?
CS Ben
 
Hallo Zusammen, mich irritiert hier vor allem die zeitliche Nähe zu den Askar SQA releases...Askar SQA85....4 Wochen später WO91.....Askar SQA 106....4 Wochen später WO108....kann es sein, dass das quasi die selben Optiken in anderen Tuben sind?
CS Ben
Nein, da bin ich mir ganz sicher! Ich besitze selbst ein Askar SQA106. William Optics (WO) wird in Taiwan "hergestellt", während Askar in China produziert wird. Die beiden Unternehmen sind Konkurrenten – das weiß ich aus absolut verlässlichen Quellen – und sie sind keineswegs eng miteinander verbunden. Beide stellen hochwertige Optiken her. Askar ist preislich etwas günstiger als William Optics, was sich gelegentlich auch in den verwendeten Materialien bemerkbar macht. Dennoch möchte ich nicht behaupten, dass Askar qualitativ schlechter ist.
 
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Hallo Zusammen, mich irritiert hier vor allem die zeitliche Nähe zu den Askar SQA releases...Askar SQA85....4 Wochen später WO91.....Askar SQA 106....4 Wochen später WO108....kann es sein, dass das quasi die selben Optiken in anderen Tuben sind?

Ja in der Tat wäre dass naheliegend.
Schauen wir doch mal genauer hin.
Das Konzept des optischen Designs von Askar SQA 85 und RedCat 91 ist identisch



Exakt gleicher Aufbau mit 2 SD Gläsern.

Auch die Spots sehen verdammt ähnlich aus.


RMS Spotradius Achse 1,478µm und 21,6mm Achsabstand 2,108µm
Spektrum 436 bis 680nm


RMS Spotradius Achse 1,583µm und 22mm Achsabstand 2,457µm
Spektrum 420 bis 700nm.

Man beachte das unterschiedliche Spektrum und den ebenfalls etwas unterschiedlichen Achsabstand!!!

Die geringfügig größeren polychromatischen RMS Spotradien des SQA 85 erklären sich aus dem größeren Spektrum das beim SQA 85 berücksichtig wurde.

Es wäre schon ein reisen Zufall, wenn 2 verschiedene Hersteller zur gleichen Zeit ein identisches Design mit bei gleichem Spektrum vermutlich praktisch identischen Spots herausbringen würden.

Bleibt also noch der Unterschied bei Öffnung und Brennweite.
Hier könnte der Hersteller für William den SQA 85 etwas nach oben skaliert haben.

Wobei gerade bei William deren Angaben zu Öffnung und Brennweite erfahrungsgemäß gerne mal etwas von den tatsächlichen Werten abweichen.
So gibt meines Wissens William bei diversen APOs gerne mal 1mm mehr Öffnung an.
So ist nicht ganz so offensichtlich das diverse WO APOs auch unter anderem Label und zum Teil in anderer Farbe aber mit offensichtlich identischer Optik zu bekommen sind.

So scheinen zb. der TS SD60 und der William ZenithStar 61 identisch zu sein



Beides sind FPL53/ Lanthan Doublets mit 360mm Brennweite und offensichtlich vom selben Hersteller.
Meines Wissen hat der William ZenithStar 61 bei genauem nachmessen auch 60mm Öffnung genau wie der TS SD60.

Grüße Gerd
 
Nein, da bin ich mir ganz sicher! Ich besitze selbst ein Askar SQA106. William Optics (WO) wird in Taiwan "hergestellt", während Askar in China produziert wird.

Und was macht dich denn da so sicher?
Meines Wissens stellt WO zumindest Einiges nichts selber her sondern kauft auch ein, nicht anders wie diverse andere Label.
Da kann schon mal das eine in Taiwan eingekauft werden und das andere in China.
Siehe ZenithStar 61.
Ob WO überhaupt etwas selber herstellt oder alles nur im Auftrag wo anders fertigen lässt weiß ich nicht.

Askar ist preislich etwas günstiger als William Optics, was sich gelegentlich auch in den verwendeten Materialien bemerkbar macht.

William verkauft manches auch einfach zum Teil wesentlich teurer als Andere.
Siehe ZenithStar 61 der aktuell fast das Doppelte wie der TS SD60 kostet. :mad:

Grüße Gerd
 
Also ich glaube (und die Betonung liegt hier auf Glauben), dass WO keine eigene Linsen schleift bzw. Optiken herstellt, sondern diese, wie viele andere, zu kauft und in, zugegebenermaßen sehr schickes und qualitativ hochwertiges, Exterieur verpackt. Ich halte es auch für (zu) groben Zufall, dass zwei Hersteller unabhängig voneinander in sooo engem zeitlichen Zusammenhang mit soo ähnlichem (identischem) optischem Design jeweils neue Optiken bzw. Produktserien auf den Markt werfen.
Viele Grüße Ben
 
Und was macht dich denn da so sicher?
Meines Wissens stellt WO zumindest Einiges nichts selber her sondern kauft auch ein, nicht anders wie diverse andere Label.
Da kann schon mal das eine in Taiwan eingekauft werden und das andere in China.
Siehe ZenithStar 61.
Ob WO überhaupt etwas selber herstellt oder alles nur im Auftrag wo anders fertigen lässt weiß ich nicht.



William verkauft manches auch einfach zum Teil wesentlich teurer als Andere.
Siehe ZenithStar 61 der aktuell fast das Doppelte wie der TS SD60 kostet. :mad:

Grüße Gerd
Was mich sicher macht? Ganz einfach: Ich kenne William und Michael Fong (Askar) persönlich – und das schon seit langer Zeit. Ich habe Wissen aus erster Hand.

Eine Sache sollten wir hier nicht verwechseln: Mit "Herstellung" ist nicht der Ort gemeint, an dem etwas zusammengebaut wird. Herstellung bezieht sich vielmehr auf die Entwicklung. Letztendlich bestehen alle Refraktoren aus Tubus, Linse und Okularauszug. Es ist allgemein bekannt, dass der Großteil aller Optiken in China gefertigt wird, vermutlich in ein bis zwei Fabriken.

Weder William noch Askar stellen ihre eigenen Linsen her, sie kaufen sicherlich die Komponente ein. Sie besitzen mit Sicherheit keine Produktionsmaschinen. Aber Entwicklung kostet viel Zeit: Ich habe 2016 die erste Skizze des RedCat gesehen. Heute ist der RedCat stark weiterentwickelt, mit zahlreichen Patenten, wie der integrierten Bahtinov-Maske oder dem WIFD-Auszug. Das Gleiche gilt auch für Askar.
 
Ich lese ständig in diesem Thread was von großen Herausforderungen bei kurzen Brennweiten.
Das hat doch erst einmal gar nichts mit der Brennweite alleine zu tun. Ein Objektiv mit f=200mm und z.B. 30mm Öffnung ist für unsere Anwendung schon recht kurzbrennweitig aber unproblematisch bezüglich der Abbildung übers Feld bzw. CA. Ein Teleskop mit f=1000mm und 300mm Öffnung wäre problematisch, zumindest als Refraktor - o.k. ist natürlich hier ein unbezahlbares Extrembeispiel.
Entscheidend ist wie immer der Öffnungsverhältnis. Alles unter f/5 wird dann langsam unentspannter in Bezug auf Linsendesign und den optischen Fehlern.

Auch die Brennweite spielt eine Rolle da bei gleicher Sensorgröße bei kürzerer Brennweite ein größerer Feldwinkel erreicht wird und je größer der Feldwinkel umso schwieriger wird die Feldkorrektur.
Nehmen wir mal die Bildfeldwölbung, diese ist bei einfachen Refraktoren ohne hinten liegende Feldkorrektur von der Brennweite abhängig.
Je kürzer die Brennweite umso ausgeprägter ist die Bildfeldwölbung und umso anspruchsvoller wird deren Korrektur.
Bei 200mm Brennweite ist die Bildfeldwölbung ohne extra Feldkorrektur 5 mal ausgeprägter als bei 1000mm.
Dementsprechend anspruchsvoller ist auch deren Korrektur bei 200mm wenn die Sensorgröße dieselbe sein soll.

Grüße Gerd
 
Eine Sache sollten wir hier nicht verwechseln: Mit "Herstellung" ist nicht der Ort gemeint, an dem etwas zusammengebaut wird. Herstellung bezieht sich vielmehr auf die Entwicklung. Letztendlich bestehen alle Refraktoren aus Tubus, Linse und Okularauszug. Es ist allgemein bekannt, dass der Großteil aller Optiken in China gefertigt wird, vermutlich in ein bis zwei Fabriken.

Also ich habe für APM die Koma korrigierende Barlow und einige ED / SD Doublets gerechnet.
Ich bin deutscher und wohne in Deutschland.
Dennoch verkauft APM diese Dinge nicht als Made in Germany, sondern als Made in China.
Es gibt lediglich den Hinweis das das Design aus Deutschland ist.
Also Designed in Germany aber nicht Made, das ist ein Unterschied!!!

Weder William noch Askar stellen ihre eigenen Linsen her, sie kaufen sicherlich die Komponente ein. Sie besitzen mit Sicherheit keine Produktionsmaschinen.

Schön das diese Vermutung nun bestätigt wurde.
Jetzt wissen wir genau das Beide keine Hersteller sondern bestenfalls Entwickler sind.
Wobei auch das Entwickeln in Auftrag gegeben werden kann.
Dann beschränkt sich die Arbeit des Auftraggebers lediglich auf das Vorgeben von Entwicklungszielen.
Man legt hier also Brennweite und Öffnung sowie einen Preisrahmen und Qualitätskriterien fest und der Auftragsentwickler schaut dann was innerhalb dieser Vorgaben zu machen ist.
Vermutlich ist also das optische Design des SQA 85 und des RedCat 91 vom gleichen Designer.
Er hat lediglich gemäß den unterschiedlichen Kundenwünschen seiner Kunden Askar und William leicht unterschiedliche Öffnung und Brennweiten realisiert.
Vermutlich ist der Designer der Optik beim Hersteller der Optik angestellt.

Das unterschiedliche mechanische Drumherum mag vielleicht tatsächlich von Askar bzw. William jeweils selbst entwickelt worden sein.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich habe für APM die Koma korrigierende Barlow und einige ED / SD Doublets gerechnet.
Ich bin deutscher und wohne in Deutschland.
Dennoch verkauft APM diese Dinge nicht als Made in Germany, sondern als Made in China.
Es gibt lediglich den Hinweis das das Design aus Deutschland ist.
Also Designed in Germany aber nicht Made, das ist ein Unterschied!!!



Schön das diese Vermutung nun bestätigt wurde.
Jetzt wissen wir genau das Beide keine Hersteller sondern bestenfalls Entwickler sind.
Wobei auch das Entwickeln in Auftrag gegeben werden kann.
Dann beschränkt sich die Arbeit des Auftraggebers lediglich auf das Vorgeben von Entwicklungszielen.
Man legt hier also Brennweite und Öffnung sowie einen Preisrahmen und Qualitätskriterien fest und der Auftragsentwickler schaut dann was innerhalb dieser Vorgaben zu machen ist.
Vermutlich ist also das optische Design des SQA 85 und des RedCat 91 vom gleichen Designer.
Er hat lediglich gemäß den unterschiedlichen Kundenwünschen seiner Kunden Askar und William leicht unterschiedliche Öffnung und Brennweiten realisiert.
Vermutlich ist der Designer der Optik beim Hersteller der Optik angestellt.

Das unterschiedliche mechanische Drumherum mag vielleicht tatsächlich von Askar bzw. William jeweils selbst entwickelt worden sein.

Grüße
Lieber Gerd,

Du scheinst die Dinge so zu interpretieren und darzustellen, wie es dir am besten passt. Mein Ziel war lediglich, meine eigenen Erfahrungen zu teilen und keine Vermutungen oder Hypothesen zu debattieren. Leider habe ich den Eindruck gewonnen, dass du sehr darauf bedacht bist, recht zu behalten.
 
Die 91 wird ja mittlerweile als Konkurenz für den FSQ85 gehandelt.

Bis auf den Bildkreis und einen (noch) fehlenden Reducer, erinnert mich die Ultra-Cat doch spontan and den FSQ106.
Kosten wird die Ultra-Cat bei den deutschen Preisen und einen ersehnten 0.6x Reducer aber wohl das gleiche wie der FSQ106 :sneaky:
 
Die 91 wird ja mittlerweile als Konkurenz für den FSQ85 gehandelt.

Bis auf den Bildkreis und einen (noch) fehlenden Reducer, erinnert mich die Ultra-Cat doch spontan and den FSQ106.
Kosten wird die Ultra-Cat bei den deutschen Preisen und einen ersehnten 0.6x Reducer aber wohl das gleiche wie der FSQ106 :sneaky:
Mal eine Frage an die Experten: Kann bei einem Petzval Design überhaupt ein Reducer zur Anwendung kommen? Ich dachte, das wäre nicht möglich, weil da das korrigierende Element fest verbaut ist?
 
Guck dir doch mal die Fra 400 / 500 an. Die haben ja auch den Flattner verbaut und dafür gibt es ja auch Reducer.
Gut es sind keine direkten Petzval, aber der Cat91 glaube ich auch nicht.
Gruß
Jörg
 
Moinsen
Für den FSQ85 gibt es auch Reducer, ein neuer 0.73 Reducer kam vor kurzem auf den Markt.
Viele Grüße
Michael
 
Die 91 wird ja mittlerweile als Konkurenz für den FSQ85 gehandelt.

Bis auf den Bildkreis und einen (noch) fehlenden Reducer, erinnert mich die Ultra-Cat doch spontan and den FSQ106.
Kosten wird die Ultra-Cat bei den deutschen Preisen und einen ersehnten 0.6x Reducer aber wohl das gleiche wie der FSQ106 :sneaky:
Wenn ich jemals einen FSQ106 für rund €4000.- (das wird vermutlich dann der Deutschlandpreis werden für den 108er) gesehen hätte, dann wäre das Thema für mich schon erledigt.
 
Eine interessante Wendung, finde ich!

Das optische Design der SQAs und Katzen scheint identisch und aus einem Guss zu sein.

Auch die technischen Daten sind sehr ähnlich, zumindest beim SQA 106 und CAT-108.

In der Industrie, z.B. bei den Automobilherstellern, ist es doch seit Jahrzehnten üblich, dass man sich gegenseitig Komponenten, Teile etc. von anderen Herstellern zukauft.

Warum also nicht auch in der Optikindustrie, so dass WO und Askar zusammenarbeiten ODER es sogar von einem Dritthersteller beziehen.

Realistisch wäre das doch?

Die großen Kameramarken, z.B. Nikon, labeln ja auch ganze Produkte/Objektive einfach um, bei denen der Hersteller z.B. Tamron oder sonstwer ist.

Wie @Mehmet Erguen ja beweist mit seinen ersten Fotos, scheinen die Geräte von beiden Marken die Versprechungen zu halten!

Für den ganz kleinen Askar SQA55 kann ich das absolut bestätigen! Vollformat gar kein Problem.

Freue mich jedenfalls auf die neuen Astrografen und einer wird sicher meiner :cool:
 
In der Industrie, z.B. bei den Automobilherstellern, ist es doch seit Jahrzehnten üblich, dass man sich gegenseitig Komponenten, Teile etc. von anderen Herstellern zukauft.

Warum also nicht auch in der Optikindustrie, so dass WO und Askar zusammenarbeiten ODER es sogar von einem Dritthersteller beziehen.

Realistisch wäre das doch?

Ja eben und zwar teilt man sich mitunter nicht nur einzelne Komponenten, sondern auch ganze Autos.
So ist zb. der Opel Movano, der Renault Master und der Nissan NV400 exakt das gleiche Auto.
Lediglich das jeweilige Logo auf dem Kühlergrill ist ein Anderes.

Oder nehmen wir den neuen Ford Explorer, der steht auf der MEB Plattform von VW.
Der Ford sieht zwar außen und auch innen anders aus aber die Technik dahinter ist von VW und damit die gleicher wie zb. im VW ID3, Cupra Born oder Skoda Enyaq.

Das spart vor allem Entwicklungskosten, wenn zb. Ford die von VW entwickelte MEB Plattform übernimmt und auch VW kann so die Kosten für die Entwicklung der MEB Plattform schneller refinanzieren, wenn sie Ford an den Kosten beteiligen.

Es ist denkbar das es bei den neuen Askar und WO 5 Linsern ähnlich ist.

Gerade bei Astro wo nur relativ geringe Stückzahlen abgesetzt werden können kann es sinnvoll sein sich Entwicklungskosten zu teilen und auch die Produktionskosten sinken deutlich mit steigender Stückzahl.

Auftragsfertiger machen daher Staffelpreise.
Beauftragt man die Fertigung von zb.20 Stück ist der Stückpreis wesentlich höher als wenn man zb. die Fertigung von 200 Stück beauftragt.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier teilt niemand Entwicklungs- oder Produktionskosten. Oder was meint ihr, warum WO-Teleskope seit einigen Jahren den Aufkleber "NO Copy Cat" tragen? Das bezieht sich zu 100 % auf Askar. William hat mir persönlich geschrieben, dass sie ihre Linsen über einen anderen Lieferanten als Askar beziehen. Die beiden Unternehmen sind harte Konkurrenten – und das ist auch gut so. Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft.
 
Hier teilt niemand Entwicklungs- oder Produktionskosten. Oder was meint ihr, warum WO-Teleskope seit einigen Jahren den Aufkleber "NO Copy Cat" tragen? Das bezieht sich zu 100 % auf Askar. William hat mir persönlich geschrieben, dass sie ihre Linsen über einen anderen Lieferanten als Askar beziehen. Die beiden Unternehmen sind harte Konkurrenten – und das ist auch gut so. Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft.

Etwas einfach nachbauen und etwas gemeinsam entwickeln oder entwickeln lassen ist nicht das Gleiche.

Außerdem mag ich angesichts einiger mit anderen Labels offensichtlich baugleicher APOs von WO nicht so recht glauben das WO ihre APOs von wo anders bezieht.
Siehe TS SD60 und WO ZenithStar 61.
Klar das WO das nicht so gerne hört, schließlich verkaufen die aktuell den ZenithStar 61 fast zum doppelten Preis wie TS ihren SD60.

Wäre aber der TS lediglich ein Nachbau des WO wären die sicherlich dagegen vorgegangen.
Und es wäre doch sehr merkwürdig, wenn der Nachbau exakt zur gleichen Zeit wie das Original herauskommt.
Wesentlich wahrscheinlicher ist daher das sowohl TS als auch WO diesen SD 60/360 beim gleichen Fertiger eingekauft haben und nur jeweils ihr Label draufdrucken lassen.

Grüße Gerd
 
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