Suche Teleskop für meinen Sohn (und mich)

Grossartig. Habe ich gerade meiner Frau ( Erzieherin ) vorgelesen. Sie hat herzhaft gelacht.
Unsere beiden Enkeltöchter (7 und 9) sind da sehr ähnlich strukturiert. Da steht die Stapelbox mit den vielen alten Holztieren und einem Bauernhof aus Holz ganz oben auf der Liste, obwohl Unmengen von modernem Spielzeug vorhanden sind.
Vielleicht ist der Weg mit der Astronomie klein anzufangen tatsächlich der bessere als gleich mit einem 8" Dobson oder einem Seestar.
Vielleicht ist gerade die langsame Steigerung das, was das Hobby für eine lange Zeit spannend macht.
Der Anspruch, gleich alles zu können, Planeten bewundern, Galaxien sehen, Nebel sehen ist vielleicht viel zu hoch.

CS
Jürgen
Hallo Jürgen, ganz meine Meinung. Aber wie ich schon sagte. Ich hab eben 3 Dorfkinder :)
Sorry, wollte ja nix mehr dazu sagen.

CS Mark
 
Hallo Jürgen,
habe es schon einmal an anderer Stelle geschrieben: habe klein angefangen, erst mit bloßem Auge, Dierke Schulatlas, dann " Welcher Stern ist das" (gekauft 1963), dann mit einem 7x50 beobachtet. Dazu baute mir mein Vater ein Stativ. Die Anfänge reichen zurück bis ins Jahr 1961.... und habe noch heute Freude an meinem Hobby.

Gruß Günther
 
Bitte bedenkt, wenn Ihr Eure ersten Teleskop-Erfahrungen zu Vergleichen mit heute heranzieht - wo Ihr damals gewohnt habt und wie gering damals noch die Lichtverschmutzung war!

Das waren damals zum Einstieg ins Hobby (bei mir 1962 im Taunus nördlich von Frankfurt) definitiv bessere Zeiten für Fernglas oder REVUE 60/700 Refraktor.

Gruß,
Peter
 
Das muss sich tatsächlich nicht mal gegenseitig ausschließen. Ein Dobson ist ein Spiegelteleskop nach newtonscher Bauweise. Das ist ziemlich simpel aufgebaut. Viele bauen sich die Teile selber. Unter anderem auch ich. Mit nur hinstellen ist da übrigens auch nicht getan. Ab und an sollte man das mal justieren.


Der Nachteil am Dobson ist, dass man den immer mit der Hand etwas weiter schieben muss, damit das Motiv nicht aus dem Bildfeld driftet. Der Himmel bewegt sich am Äquator alle 4 min ein Grad. Bei 50x sieht man mit einem Plössl Okular genau ein Grad Himmelsausschnitt. Bei 100x ein halbes, was mehr oder weniger einem Vollmond entspricht und bei 200x ein viertel Grad. Ich nutze meistens das halbe Okularbildfeld. D.h. ich muss bei 50x alle zwei Minuten einmal nachschieben, bei 100x jede Minute einmal und bei 200x zweimal pro Minute. Darüber hinaus fängt es an zu nerven, weil man nicht in Ruhe schauen kann. Man kann natürlich Okulare mit größerem Bildfeld nehmen. Aber die kosten dann pro Stück gleich soviel wie das ganze Teleskop.

Es gibt natürlich auch Möglichkeiten Dobson Teleskope nachzuführen. Das ist z.B. die EQ Plattform. Die kann man kaufen oder auch einfach selber bauen. Meine habe ich selber gebaut ohne dass ich jetzt der Superhandwerken bin. Da muss man auch bei 400x eine Stunde lange einfach nur schauen. Auch einen Dobson kann man aufrüsten.

Der Seestar wurde gemacht, um zum einen dem Problem zu begegnen, dass der Mensch nachts den Himmel immer mehr aufhellt und dort wo die meisten Menschen leben kaum noch visuelle Beobachtung von Deepsky Objekten möglich ist. Zum anderen geht er das Problem an, dass klassische Astrofotografie teuer und nur schwer zugänglich ist. Das Teil macht mit einer kleinen Optik halt einfach kurz belichtete Aufnahmen und addiert die einfach so lange wie man das Teil laufen lässt. Das Prinzip ist ganz gut, aber die Umsetzung steckt noch in den Kinderschuhen. Man sieht etwas, aber besonders toll ist das nicht. Die Bilder sind verwaschen, verrauscht und die Farben komisch. Außerdem hat das Teil nur eine Brennweite. Für diese Brennweite gibt es keine 100 Motive bei denen man mehr sieht als einen verrauschten Fleck. Die hat man relativ schnell durch und danach ist das einfach immer wieder dasselbe. Das Teil ist einfach ein Fertigspielzeug. Das kann genau nur das. Sonst nichts. Das Ding fährt halt die gewünschten Objekte automatisch und addiert dann solange wie man es eben laufen lässt. Da hockt man nur am Bildschirm, was die Kinder ohnehin schon viel zu viel machen.

Interessanter finde ich da sowas wie das Smarteye von Pegasus, das dieses Frühjahr herauskommen soll.

Das Prinzip ist das selbe, aber es ist deutlich vielseitiger. Man kann es in jedes Teleskop stecken. Man kann reinschauen und sich die Bilder runterladen. Und man kann sich Linsen vorschrauben, die die Brennweite verlängern oder reduzieren. Das geht dann eher in die Richtung, wo ich persönlich etwas damit anfangen könnte.

Es gibt aber auch noch eine ganze Welt zwischen Dobson, Seestar und Smarteye. Das wären dann alle möglichen Sorten von Teleskopen, die auf einer parallaktischen Montierung nachgeführt werden. Der Nachtteil ist hier, der etwas höhere Preis im Vergleich zum Dobson. Und man muss bei den Komplettangeboten auf der Hut sein, weil die ihre Montierungen immer etwas zu schwach dimensionieren. Dafür hat man aber einfach die Möglichkeit neben der visuellen Beobachtung auch in die Fotografie einzusteigen. Auch mit dem Handy, wenngleich das natürlich seine Grenzen hat. Mit dem Dobson geht das bis auf den Mond eigentlich nur mit einer Nachführung. Und der Seestar ist halt einfach ein Blackbox, wo irgendwie mehr schlechte als rechte Bilder raus kommen.

Wenn kein tieferes Interesse da ist, steht beides schnell in der Ecke rum. Ob Seestar, Dobson oder sonst was, wird keinen großen Unterschied machen. Von daher ist die Frage, ob das Interesse bei deinem Sohn etwas ist, das tief aus ihm selbst kommt und ihn schon länger beschäftigt oder ob es eher etwas ist, wo du in ihm Wecken willst, weil er mal ein Buch darüber gelesen hat. Mein Sohn ist im ähnlichen Alter. Bei ihm ist ein gewisses Interesse zwar da, aber es ist nichts tieferes. Da dient das Teleskop schnell als Kleiderständer oder Staubfänger. Die meisten Zeit ist eh schlechtes Wetter und im Winter ist es kalt und im Sommer ewig hell. Vielleicht kommt das noch. Vielleicht auch nicht. Bei mir war das auf jeden Fall etwas anderes. Das war etwas, das tief in mir drin war. Da war es auch egal, wie oder was ich vorgesetzt bekommen habe. Ich habe das einfach alles aufgesogen und benutzt bis es auseinander fällt. In meinem Fall waren das am Anfang ein paar Büchlein, eine drehbare Sternkarte und ein Fernglas plus Balkon und Luftmatratze. Damit bin ich über zehn Jahre ausgekommen. Ich habe damit tausende Stunden unter freiem Himmel verbracht, die Milchstraße abgesucht und Sternschnuppen gezählt.

Heute sind natürlich andere Zeiten, aber das muss nicht heißen, dass einfache Lösungen schlecht sind. Die meiste Zeit beobachte ich heute immer noch so. Nur ist das Fernglas mittlerweile doppelt so groß und bildstabilisiert, den Balkon habe ich gegen einen Garten und die Luftmatratze gegen einen Gartensessel mit hydraulischer Rückenlehne mit Kuscheldecke getauscht. Mit Teleskopen beobachte ich eher selten und wenn dann am liebsten den Mond oder vielleicht auch Planeten wenn die gerade zu sehen sind.

Klar, heute muss alles toll und perfekt sein. Am besten gleich ein vollautomatisches Fototeleskop. Aber wenn ich sehe, was mein Sohn alles hat und womit er dann auch wirklich spielt, ist der Gegensatz schon erstaunlich. Da hat z.B. meine Frau vor paar Tagen einen Katzenklo bestellt, der in einem riesigen Karton kam. In dem Karton sitzt er seit drei Tagen und spielt Haus. Den Rest der Zeit spielt er mit einem Ball, den wir für paar Euro ungrad im Urlaub gekauft haben, weil der andere dort gleich kaputt gegangen ist. Das ganze tolle Zeug liegt nur rum. Das wird mal gezeigt, wenn Freunde kommen. Danach spielen die Ball...oder sitzen im Karton und spielen Haus.
Hallo,

Du sprichst mir aus der Seele. Ich kann immer nur von meiner Sichtweise, von meinen Kindern berichten. Und die wollen "erleben". Die toben, springen und verletzen sich (Platzwunden von nähen bis kleben / jeder bzw jede der 3 [im Abo]). Die wollen anfassen und richtig sehen. Das liegt daran, dass wir sie so erziehen.
Da gibt's aber auch ihre Freunde. Deren Eltern auf dem Spielplatz immer nur sagten: ...pass auf, lauf nicht zu schnell, spring da nicht runter, lass den Stock liegen...). Leider spielen die heute nicht mehr so oft miteinander. Warum? Neulich vor Weihnachten waren wir spazieren. Während der "Freund" einen Stock nimmt und meint es wäre eine coole Waffe (wobei er bei jedem Knall ängstlich zur Mama läuft...), sammeln meine Kinder Stöcke um daraus schöne Sachen zu schnitzen (ja schnitzen... die sind 4-9 und dürfen mit Kinderschnitzmessern schnitzen...).
Was will ich damit sagen? Kinder entwickeln sich und müssen Erfahrungen sammeln. Und nicht nur Ergebnisse vermittelt bekommen.

Am Ende muss das jeder selbst wissen und entscheiden. Aber meine Kinder sind und bleiben so neugierig.
Falls eins meiner Kinder schöne Bilder von M31 sehen will, sollen sie in einem meiner Bücher nachsehen. Oder ich nutze Google Bildersuche und zeig sie am Tablet. Aber das wollten sie bisher noch nicht. Mond, Jupiter, Saturn usw am Okular waren gut genug.

VG Mark

PS: Barbara: du siehst 1 Frage 143 Meinungen. Leider ist es so. Was man euch sagt kann falsch und richtig sein.
 
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Vielleicht ist der Weg mit der Astronomie klein anzufangen tatsächlich der bessere als gleich mit einem 8" Dobson oder einem Seestar.
Vielleicht ist gerade die langsame Steigerung das, was das Hobby für eine lange Zeit spannend macht.
Der Anspruch, gleich alles zu können, Planeten bewundern, Galaxien sehen, Nebel sehen ist vielleicht viel zu hoch.
Jürgen, bist Du hauptberuflich vielleicht (Schnaps-)Brenner ...?

Denn was Du hier sagst, ist meines Erachtens das Destillat aus einer sehr heterogenen Diskussion mit nunmehr 65 Beiträgen. Und das gilt bei Weitem nicht nur für Kinder, sondern für alle Anfänger. Aber die perösnlichen Ansprüche sind mittlerweile so drastisch gestigen, dass das niemand mehr hören möchte. Die Devise lautet schneller, weiter, höher und zwar jetzt sofort und hier auf der Stelle!
Und die Industrie, die für kleine $$ jede Menge Müll mit großer Apertur auf den Markt haut, freut sich ein Loch in den Bauch.

Verrückte Welt ...

Grüße in die Runde,
Urs
 
Hallo Urs,

auch ich finde, dass in Jürgens Destillat eine tiefe Wahrheit steckt. "Vielleicht ist gerade die langsame Steigerung das, was das Hobby für eine lange Zeit spannend macht." Ich habe mit 50mm und 60mm Öffnung begonnen und fand das eine ganze Weile sehr spannend. Und habe mich dann 15 Jahre lang dem Himmel mit drei, vier und fünf Zoll Öffnung genähert.

Erst danach überschritt ich die Schwelle zu sechs Zoll und mehr. Am meisten bin ich jedoch weiterhin mit drei bis fünf Zoll unterwegs. Ich habe noch lange nicht das Gefühl, alles damit gemacht zu haben was gemacht werden könnte.

Ich habe Respekt für die Großöffnungsbenutzer: ich bin mit einigen befreundet und schaue auf Teleskoptreffen mit Interesse und Dankbarkeit den Himmel mit ihren Lichteimern an. Doch bevor ich in meiner täglichen Beobachtungspraxis anfange, die Aderung der Blätter auf einzelne Bäume im Wald zu studieren, erfasse ich lieber zunächst den Wald und dessen Baumgruppen - da bin ich lange nicht durch!

Gruß, Christopher
 
Guten Abend Christopher,

sind wir rückwärtsgewandt angesichts der inflationären Entwicklungen unserer Zeit? Diese Frage stelle ich mir in der Tat ab und zu. Denn wer manches nicht mitmacht, bleibt irgendwann auf der Strecke.

Andererseits: auch ich durfte auf einem Teleskoptreffen einige sehr nette Leute mit teils extrem großen Instrumenten kennenlernen. Und das waren allesamt Oldtimer mit durchgehend jahre- bis jahrzehntelanger Erfahrung. Und die habe alle auch ganz, ganz klein angefangen.

P1010747.JPG

Für mich ist und bleibt - hoffentlich möglichst lange - der Weg das Ziel.

Schöne Grüße,
Urs
 
Lieber Urs,

im Beruflichen, wo es um die finanzielle Wurst geht, bleibt man wohl meistens - nicht immer! - mit Selbstbeschränkung auf der Strecke, ja. Doch solange man keinen Astroverlag führt, keine Astrozeitschrift herausgibt und keinen Astrohandel betreibt ist es überaus pragmatisch den Himmel nur mit kleinen Geräten zu erkunden! Eine solche Herangehensweise hat derart viele grundlegende und positive Aspekte, dass ich heute abend zu nichts mehr käme wollte ich versuchen, sie alle zu beschreiben.

Die geübten Beobachter mit den großen Öffnungen haben übrigens nicht nur klein angefangen: viele von Ihnen kommen immer wieder phasenweise zu den kleinen Öffnungen zurück. An der Schnittstelle "Vier Zoll" finde ich daher immer wieder gemeinsamen Boden mit ihnen. Da ich mich intensiv mit dem Wesen der Himmelsobjekte und der Zusammenhänge zwischen ihnen beschäftige bin ich auch oft in der Lage, ihnen Dinge am Okular ihrer großen Tüten zu zeigen, die sie selbst weder kennen noch aufsuchen würden. Die Beschäftigung mit dem Himmel kommt für mich vor der Beschäftigung mit den technischen Hilfsmitteln. Das ist mein Pragmatismus. Die neueste Technik beherrschen zu wollen um Blattaderung abzubilden ohne den Wald wahrgenommen zu haben betrachte ich dagegen als Wunderlichkeit.

Gruß, Christopher
 
Hallo Christopher,

Ich fasse mich da kurz...
Nach meinem Wiedereinstieg in das schöne Hobby, bin ich gar nicht zu den ganz großen Öffnungen "vorgedrungen". Zu Anfangs reizte es mich - Sollte ich mir doch keinen 10" Dobson zulegen. Aber dann merkte ich, dass ich meinen 70mm Refraktor nicht mal richtig ausnutze und viel öfter mit meinen 60mm Tuben beobachte (Novalux)... oder gleich nur ein Fernglas nehme. Vielleicht ist das sogar Faulheit von mir? Ich weiß es nicht. Wenn das so weiter geht baue ich mir wirklich noch einen Lot Quadranten auf ein Stativ und vermesse Sterne (wobei das sinnfrei wäre...)
Möglicherweise bin ich ein "ewig gestriger"... aber es gefällt mir so.

Viele Grüße Mark
 
Hallo Zusammen

Mein Rat, so machte ich es.

Bevor ich größere Teleskope anzulegen begann , benötigte ich erstmal viel Erfahrung davon, was ist mein Ziel, was Preis Größe Gewicht, und tranzportieren,

Besuchte Wochenende Sternwarten in meinem Greis, ging darauf zu Teleskop treffen, da wurden meine Augen groß, machte einige Notizen Refraktor Größe Marke Preise Montierung, das gleiche bei Dobson.

Es dauerte 4 Jahre bis ich mir durch Rat ein 12,5 GAT Discovery bei Grab mir Kaufte, Los Angeles ist nicht gleich um die Ecke, nach ca 10 Monate es war da bezahlt, bein Händler selbst abgeholt .... zu Hause zum Glück Platz jetzt schon 28 Jahre mein, vor 15 Jahren Skaywatcher EQ6 Montierung mit LXD Meade Refraktor...

Was noch kommt, ist das habe 2 Schulter Op Arthrose, Beruf Krankheit.

Manfred

Das ist meine Maschine 12,5 zum Umbau sonst zu schwer.
 

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Hallo,

der Thread zeigt mal wieder die ewige Polarisierung zwischen großer und kleiner Öffnung sowie visueller und fotografischer Astronomie. Beides unnötig und wenig hilfreich für die ursprüngliche Fragestellung. Was sinnvoller ist, kann man nicht beantworten. Man kann nur aufzeigen, was es alles gibt. Welchen Weg man gehen will, muss jeder selbst herausfinden. Das hängt primär vom Naturell des Anwenders ab.

Wäre ich der 8jährige Sohn von Barbara, würde ich mich am meisten über ein Teleskop freuen, das mir ein möglichst wackelfreies Bild liefert. Die Größe wäre mir egal. Mond und Planeten würde ich auf jeden Fall sehen wollen, an DS würde ich gar nicht denken. Von Fotos würde ich träumen, aber in der Praxis schnell einsehen, dass Handyfotos nicht lange glücklich machen, daher würde ich als Elternteil darauf nicht das Augenmerk legen.

CS Olaf
 
Für (erste) Beobachtungen an Mond und Planeten ist das von Steilheil vorgeschlagene Refraktor gut geeignet. Farbfehler sollten bei f10 nicht mehr in relevantem Ausmaß auftreten. Wobei ich mit dem konkreten Teleskop und der Montierung keine Erfahrungen habe. Kennt sich wer damit aus?

Grüße,
Hendrik
 
Neeeiiiiiin ... gebraucht!

Kauft doch um Himmels Willen einen richtig guten alten japaner aus den "Goldenen Jahren", anstatt diesen Plastikkolben - fürs selbe Geld.

### Disclaimer: die nachfolgenden Zeilen sind meine Sicht der Dinge und gelten ausschließlich für astronomische Hardware ohne Elektronik ###

Einen 4-Zöller, zum Beispiel den 102M von VIXEN (drei OTAs aus einem nicht realisierten Projekt gabs unlängst für 100 Euro/Stück in top-Zustand) mit einer anständiger Montierung derselben Firma (mit etwas Glück für 250 Euro), dazu ein paar anständige Okulare und dann hat man erstmal ein paar Jahre zu tun, bis man am Ende der amateurastronomischen Fahnenstange angelangt ist.

Oder bin ich komplett schief gewickelt?

Hinz & Kunz diskutiert hier endlos über aktuelle Produkte aus fernöstlicher Produktion, kauft sich dann irgendwelchen billigen Quatsch, in der Hoffnung ein Schnäppchen zu machen - in der Hoffnung, wohlbemerkt! :LOL: - und dann gibt es wieder seitenlange Threads über die Qualität des Kundenservices (!) der entsprechenden Firma, weil man (zumindest mit einzelne Komponenten) "Pech" gehabt hat.

Was für ein WITZ - Kauft doch QUALITÄT anstatt Kundenservice! Sind wir in USA oder haben wir einen Kopf zum Denken?

Neulich erst passiert, hier im Forum: Da werden komplette Objektive von (billig-)Teleskopen auf Kulanz eines bekannten Herstellers aus Fernost ausgetauscht (also kann das Zeugs von Anfang an nicht viel taugen, oder die Produktion streut haarsträubend!), nach China hin- und hergeschickt (anstatt in den drei Monaten, die diese Aktion dauert, den Himmel damit zu beobachten) und am Ende weiß niemand, was als Ersatz geliefert wird, weil die neuen Objektive aus derselben Klitsche stammen.

Und zu Montierung/Stativ sei gesagt, dass die in aller-aller-allererster Linie S T A B I L sein muss. Den ganzen elektronischen Kokolores braucht ein Anfänger nicht. Der soll gefälligst lernen, seine Objekte zu finden. Wenn man also sparen muss, dann an der Ausstattung der Montierung und nicht an ihrer Qualität - Anfänger, wohlbemerkt! Baut doch zum Spaß mal eine "alte" und eine aktuelle Montierung auseinander und seht Euch das Innenleben der beiden an (Michael Aaron, wo bist Du?).
Glaubt hier einer ernsthaft, dass die Qualität der verwendeten Bauteile mit dem Übergang der Produktion von Japan nach Taiwan besser geworden ist?!?

Aktuell gibt es hier einen TASCO 17 T mit 80/900 für UNTER 150 Euro. Ja, ich weiß, das ist nicht jedermanns Sache, aber im Vergleich mit dem oben genannten Teil würde ich jede Wette eingehen, dass der TASCO dem Plastikrohr die Wurst vom Teller zieht - zu einem Bruchteil des Preises.

Ich tue mich einfach schwer damit, dass hier auf jede Ausrüstungsanfrage von astronomischen Heiden standardmäßig die Antworten "Dobson", "Seestar" und "Neugerät von SKYWATCHER oder OMEGON" kommt. Was unter dem Strich völlig Wurscht ist, da die beiden Firmen vermutlich im selben Gebäude produzieren lassen.

Die Welt da draußen ist viel zu bunt für Standard-Antworten.

Tally ho!
Ursus refractoris
 
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Gibt es hier eigentlich einen visuellen Verfechter, welcher a) auch praxiserfahrung mit GOTO und/oder EAA (Seestar) vorweisen kann und der b) seine eigenen Empfehlungen auch unter Stadthimmel Bortle7+ weiter verteidigt?

Ich glaub da irgendwie nicht dran _jungeschlagen:
 
Dennis,

ich verstehe Deinen Punkt, was den Stadthimmel angeht, gar keine Frage.
Und dass ich mich aufs Visuelle beschränke, mag an meiner Rückwärtsgewandtheit liegen. Auch okay.
(Das einzige Mal, wo ich zwei Abende mit GoTo herumgespielt habe, war in einer Kuppel in Namibia. Vom Hocker gerissen hat mich das Erlebnis, ehrlich gesagt, nicht wirklich. Nice, ja, aber notwendig - für Anfänger?)

Ich verstehe nur die Automatismen nicht, die hier jedes einzelne Mal greifen, wenn ein Neuling danach fragt, was er sich als erstes Teleskop anschaffen soll.
Lies' doch mal ein wenig in den entsprechenden alten Threads. Es ist wirklich immer dieselbe Leier.

Mir ist schon klar, dass ich mit meiner Vehemenz dem Einen oder anderen auf den ... gehe. Aber mir gehen die "Ratschläge" langsam auf denselbigen.

Schöne Grüße,
Urs
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich frage mich, wieviel % der Sternenfreunde überhaupt in diesem und im Nachbarforum präsent sind? Wieviel Sternenfreunde gibt es in D?
Sind in den Foren nur die Nerds der Nerds vertreten? Wieviele Sternenfreunde haben sich vor Jahren oder Jahrzenten 1 (!) Teleskop (vielleicht "nur" ein 114er Newton oder 70er Refraktor) mit Montierung gekauft und erfreuen sich am Anblick von Mond, den Planeten, Sternen und Co. Vielleicht sind wir hier nur die Minderheit der Nerds. Die Extremisten, die genau ihre Wahrheit kundtun wollen und müssen. Wir sind hier "Fanatiker"... nach dem Motto: es muss ein 8-10" Ding sein. EAA ist das Beste und mir kommt nur eine Linse in den Garten. Ich bin da keine Ausnahme (ich zähle mich zu den Astropuristen - also weniger ist vielleicht mehr...).

Sorry, OT.

Viele Grüße Mark
 
Ich hoffe nur das Barbara zur Sternwarte fährt. Hier nicht mehr mitzulesen würde ich ihr ganz und garnicht übel nehmen…

@Ursus corpulentus
Ich meinte keinen direkt, finde aber deine ehrliche auf dich bezogene Stellungnahme toll.

Mit den alten Threads hast du natürlich Recht. Viel Bullshit mit massig Selbstinszenierung ohne das vorgegebene Szenario auch nur annähernd zu aktzeptieren. Ich habe mir 1960 zwar noch keine Bücher kaufen können, bin aber sowohl fotografisch als auch visuell unter Bortle6 am Rande des Ruhrgebietes unterwegs. Soooo voll doof wie SmartTelesekope auch sind, so Eierlegendewollmilchsäue können sie tatsächlich sein. Ich habe Verständnis dafür, dass ihr noch eine Weile braucht um das zu verstehen. Aber spätestens seit dem SmartPhone müsstet ihr doch verstanden haben das es keinen Erfolg haben wird es klein zu reden. Leider gibt es hier nur wenige wie z.b. Olaf der verstanden hat das es beides sein muss/müsste (Dobson+SmartScope); Leider gibt es in den meisten Fällen nur dagegen; Argumente hin oder her - Erlebt oder sich gar mit dem Teufelszeug beschäftig haben sich die wenigstens. Apple und ZWO sind ja auch doof; die wenigsten Schreihälse besitzen/besaßen jemals ein Gerät dieser Hersteller! Daher finde ich es schade, dass hier soviel Energie in ein Diskussionskrieg investiert wird, wobei doch von vornherein klar sein muss, dass visuell hier wenig Aussicht auf Erfolg hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir drehen uns weiter im Kreis. Vielleicht noch mal den Ausgangspost lesen, da wurde nach einem Einstiegsteleskop für einen 8jährigen Jungen und seine Mutter gefragt. Dann kommen im Affekt von allen Seiten die jeweiligen Vorlieben und Favoriten, die naturgemäß aus völlig unterschiedlichen Blickwinkeln geäußert werden (ich war da ja auch ganz vorne mit dabei). Ich glaube nicht, dass der Barbara inzwischen wirklich klarer geworden ist, was sie machen soll. Das geht bei fast allen Neu-Einsteiger-Fragen so. Mir ist es übrigens auch nicht anders gegangen, als ich vor 3 Jahren diese Fragen gestellt habe. Ich hätte einen Dobson kaufen sollen, nachdem was ich an Input gegeben habe. Ein paar Tage später war mir aber klar, dass mein Anfangs-Input gar nicht meinen eigenen Interessen entsprach, das habe ich erst durch das Lesen über die verschiedenen Disziplinen der Hobbyastronomie herausgefunden. Am Ende muss jeder die Erfahrungen selbst machen.

Wenn es möglichst einfach sein soll: Dobson oder kleiner Refraktor auf AZ-Montierung. Selbst darüber kann man dann halt seitenweise streiten, was sinnvoller ist. Siehe oben. Der Hinweis zum China-Schrott ist nicht verkehrt, allerdings produzieren die eben nicht nur Unsinn, sondern auch viele tolle moderne Teleskope, die auch ihren Preis haben. Das Problem am kleinen Refraktor ist halt, dass er Farbe zeigt und am Planeten keinen Spaß macht, wenn er nicht wenigstens ein ED ist. Dann kosten die Dinger aber neu auch gleich 350 - 500 EUR. Gebraucht auch nicht viel weniger. Die langen Achromaten taugen zwar nicht weniger, aber brauchen eben auch eine größere Montierung und sind je nachdem umständlich beim Beobachten. Wenn man das Thema Montierung vermeiden will, landet man beim Dobson. Der bietet visuell das Meiste fürs Geld, zum Preis der Kollimation und der Umstände beim Transport.

Für einen 8jährigen würde ich den kleinen Refraktor auf AZ vorziehen. Hier dann vielleicht nach einem gebrauchten 70er ED schauen, dann hat man eine vernünftige Optik, die lange Freude macht und später vielleicht auch fotografisch genutzt werden kann. Sehen kann man damit schon eine ganze Menge.

LG Olaf
 
Liebe Mitdiskutanten (Dennis & Olaf),

es freut mich sehr, dass wir jetzt am Ende wieder zusammenkommen!
Die Argumente sind ausgetauscht, es herrscht ein grundsätzliches Verständnis für die Position des Anderen, alles gut.
Diskussionen sind okay, manchmal sogar solche mit Verve und Nachdruck - aber Streit ist Mi$t. Es ist schön, dass das hier funktioniert.
Habt vielen Dank dafür.

Einen schönen Abend all Euch Elektronikern, Glasaugen oder Dob-Schubsern! :y:

Herzliche Grüße,
Urs
 
... eine einfache Frage, und 3 Seiten später ist die einzig vernünftige Empfehlung (der Besuch der Sternwarte) schon 3 Seiten her :-) Ernsthaft, versetzt sich hier jemand in die Lage einer durch diese ganzen Detail-Ausführungen vermutlich völlig überforderte Einsteigerin :p ?
 
Gibt es hier eigentlich einen visuellen Verfechter, welcher a) auch praxiserfahrung mit GOTO und/oder EAA (Seestar) vorweisen kann und der b) seine eigenen Empfehlungen auch unter Stadthimmel Bortle7+ weiter verteidigt?
Ja, ich. Und auch wenn wir mittlerweile in der Heilbronner Innenstadt einen Halbmeter-Spiegel für unsere Führungen haben, auf dem ich einen Evoguide für EAA montiert habe, nehme ich immer noch gerne den 90/1000 Refraktor und zeige in dem Doppelsterne (Albireo, Mizar/Alkor), offene Sternhaufen und Planeten und verblüffe die Leute, wenn ich Jupiter einfach so ohne Computer einstelle.

Wegen mir haben wir sogar ein Smartscope (Unistellar Equinox) im Verein, das von Mitglieder auch gerne genutzt wird. Ich finde es langweilig, weil es für mich so ist, wie wenn ich bei einer Führung bin – ich sage, was ich gerne sehen würde, und es wird mir gezeigt (und ja, ich habe damit auf meinem heimatlichen Balkon zum ersten Mal den Pferdekopfnebel geknackt), aber ich habe dabei nichts weiter zu tun als zu warten, bis es für mich eingestellt wird und ich durchschauen kann. Auch wenn der noch was sieht, wo im im Okular nur Dunst und Lichtverschmutzung sehe, aber keine Sterne. Wie wir das Gerät bei öffentlichen Beobachtungsnächten (also nicht bei Führungen) sinnvoll einsetzen können, weiß ich auch noch nicht – da kommen die Leute zu den Geräten und stellen sich bei den Teleskopen an, durch die man durchschauen kann, und nicht bei dem Kollege, der neben dem unbenutzten Teleskop auf sein Handy schaut :) Wenn das Bild im "elektronischen Okular" nicht so mies wäre, hätten wir vielleicht besser zum Evscope gegriffen...

Für mich ist der Reiz bei der Astronomie nicht zuletzt zu wissen,was ich da anschaue. Ob ich einen Lichtfleck im Okular oder einen buntern Lichtfleck auf dem Display anschaue, bringt mir beides erstmal wenig – aber wenn ich weiß, dass der Schimmer ein Sternhaufen in unserer relativen Nachbarschaft ist (und wo in unserer Galaxis) oder eine Galaxie, die gerade noch zum lokalen Superhaufen gehört, dann habe ich was davon.

Ich verteufle auch Goto nicht – an meinem ED80 liebe ich das Celestron StarSense Push-To, mit einem CPC1100 habe ich selten so viele Galaxien in einer Nacht angeschaut (und so wenige beobachtet) wie zuvor, und das StarSense AutoAlign ist klasse, um ein Goto zu initialisieren.

Aber ein klassischer Refraktor auf einer azimutalen Montierung sieht nach Teleskop aus und macht Spaß. Ich habe hier neben dem ED80/600 einen Vixen 80/910 und einen Bresser 90/500 in Vollplastik, auf einer Vixen Porta. Machen alle viel Spaß, sind schnell aufgebaut und sehen nach Teleskop aus. Die einzige Elektronik daran ist oft genug der Leuchtpunktsucher. Ja, gerade in der Stadt haben die Geräte ihre Grenzen, aber Spaß machen sie auch. Ich empfehle in der Regel die größte Öffnung, die man bereit ist, regelmäßig aufzubauen. Da kann der 8"-Dobson schon zu groß sein.

Und Babsi will ja schon auf der Essener Sternwarte vorbeischauen. Jetzt ist hier noch lockere Unterhaltung:) Es wurde alles schon gesagt, nur noch nicht von jedem...

Clear Skies,
Alex
 
Hallo Alex

ich stimme fast allem zu, was Du sagst, nur ein paar wenige Einwände/Ergänzungen:

- die Ergebnisse eines Livestacks oder Smartscopes auf dem Handy anzuschauen, kann nicht beeindruckend sein. Wenn man solche Geräte öffentlich vorführt, sollte da wenigstens ein großer Monitor oder Fernseher stehen, dann würden diese Bilder auch das Publikum begeistern.

- auch wenn man ein Smartscope oder ein ASIAIR-Setup benutzt, kann man sich über die Objekte informieren und GoTo verhindert nicht, dass man lernt, sich am Himmel auszukennen. Ich hab jedenfalls in den letzten 3 Jahren immens viel über den Himmel, über die chemische und physikalische Zusammensetzung der Objekte und über andere Zusammenhänge, wie Sternentstehumg gelernt, ohne klassisch visuell unterwegs gewesen zu sein.

Das Werkzeug ist nicht das Problem, die Einstellung des Anwenders macht seine Anwendung zu einem sinnvollen oder weniger sinnvollen Tun.

LG Olaf
 
Hallo,
ich mache "Schlußlicht", "gg". Angefangen mit altem Dierke-Schulatlas, später der dicke Bertelsmann Atlas. Alle Ansichten bezogen auf Sternbilder finden, 1963 "Welcher Stern ist das" und dazu einen 7x50 Bino, Stativbau vom Vater.
Ich freue mich noch heute, wie man nach und nach die Sternbilder aufsuchen konnte mit den Objekten, z.B. M 13, Andromeda-Nebel.
Ein 87-jähriger "Sterngucker" sagte mir kürzlich, heute will jeder nur noch GOTO haben, ja, ja die gute alte Zeit.....

Gruß Günther
 
Hallo Olaf,

Zum ersten Punkt: Den großen Bildschirm haben wir auf der Sternwarte an der Wand – da wird der Steuer-PC auch verwendet, um EAA zu machen. Das ist ganz cool: Der kleine Evoguide 50 hat das selbe Bildfeld wie früher das C14, da sieht man den Unterschied zwischen visueller Beobachtung und dem, was eine Kamera herausholen kann, wunderbar. Bei den Führungen auf der Sternwarte werden aber alle Gäste am Eingang eingesammelt und eben auch zu den Geräten geführt.

Mein Problem sind öffentliche Sternennächte auf dem Acker, bei denen die Leute jederzeit kommen und gehen können. Wenn da ein großer Monitor steht, sieht man halt sonst nichts mehr – während man in der Heilbronner Innenstadt eh keine Dunkeladaption braucht...

Zu zwei: Völlig d'accord. Die Smartscope-Technik begeistert mich auch, nur habe ich dann halt fast gar nichts mehr zu tun, das wird für mich langweilig. Und selbst beim Blick in das elektronische Evscope-Okular habe ich noch mehr das Gefühl, zu beobachten, als nur am Monitor. Mit der WiFi-Verbindung bin ich gefühlt noch weiter vom Teleskop weg. Aber wie gesagt: Auch der Nebelfleck im Okular wird schnell langweilig, wenn man nicht weiß, was man da anschaut. Ich habe für EAA einen Variofinder mit Klappspiegel und Kamera ausgestattet, auf einer Nicht-Goto-Montierung (für @Raumfisch : Bilder in diesem Thread). Also selber suchen und dann zwischen Okular und Kamera umschalten können, da bin ich dann doch noch mehr involviert als wenn ich nur "zum Beobachten verdammt bin".

Als ich das evscope zum Testen hatte, hatte ich mir irgendwann die Ergebnisse vom Balkon nur noch auf dem Sofa im Warmen angeschaut. Der Part "Raus in die Natur und Astronomie erleben" hat dann gefehlt. Umgekehrt hatte ich es auch, dass zwei Goto-Teleskpe auf der Sternwarte gestreikt hatten (ein fehlender Adapter, eine falsch eingestellte Steuerung) und nur das Smartscope problemlos hatte.

Clear skies,
Alex
 
Alex, du kannst mir doch aber nicht weis machen, dass ein 90/1000 im direkten Vergleich mit einem SmartScope bei jungen Leuten/Kindern „gewinnt“. Vieleicht noch auf dem Land, aber nicht in unserem Lichtsiff.

Vielleicht mal Erlebnis vermitteln und erst hinterher Werte? ;)

Viele wissen vielleicht garnicht was SmartScopes können, nachdem das Bild gespeichert wurde.
Direktes Versenden, Posten in sozialen Medien oder eigenen Datenbanken etc. Ja sowas grausames finden junge Menschen heutzutage Klasse.
 
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