Olaf M.
Aktives Mitglied
Hallo Nils,Schade, ich dachte du sagst mir jetzt wie ich noch mehr aus meinen Bilder rausholen kann.^^
Ich kann es nämlich echt (noch) nicht abschätzen muss ich gestehen...mache das Hobby zwar schon 20 Jahre aber nur ohne Foto.
Bei den Bilder bin ich erst seit 1 Jahr dran...kostet schon Nerven.
Besonders IC342 und M77...
Mit dem Hintergrund kämpfe ich auch noch gerne, wie bei NGC2403...aber man schlägt sich durch.
Grüße Nils
ich hatte das Seestar auch mal und hab es verkauft, weil mir die Bildqualität auf Dauer nicht gereicht hat. Du hast ja nun jeweils extrem lange belichtet, dafür sind die Ergebnisse lausig, was aber nicht an Dir liegt und keine Kritik an Deinen Fähigkeiten sein soll. Wenn Du gerade ca. 500 Euro übrig hast, empfehle ich Dir die Software Pixinsight inclusive der Russell-Croman-Plugins. Die ist teuer, aber nicht so kompliziert, wie oft von Leuten behauptet wird, die sich nur kurz damit beschäftigt haben, ich habe sehr schnell einen Workflow gefunden, der auf YouTube erklärt wurde und seitdem sind meine Bilder auf einem völlig anderen Level als vorher. Ich bezeichne mich da auch immer noch als fortgeschrittener Anfänger, nutze das Programm bei weitem nicht aus und könnte die Bilder noch viel besser machen, aber dann kommt der Faktor Zeit wieder dazu. Mehr als 5-6 Stunden möchte ich pro Objekt nicht belichten, weil weitere 5 kaum einen sichtbaren Unterschied machen, dafür müssten es dann schon wieder 10-20 mehr sein, und auch die Bildbearbeitung soll pro Bild nicht länger als eine Stunde dauern. Mein Workflow dauert ca. 30 Minuten. Die Investition war entscheidender als ein High End Teleskop (was ich nicht habe). Ich bin sicher, dass Du damit aus den Seestar-Bildern deutlich mehr rausholen könntest, insbesondere was die Sternabbildung und das Abheben der Objekte von diesen angeht. Mit der Software kannst Du zumindest die Grenzen Deiner Rohdaten ausloten.
LG Olaf




