45mm Chip am C11-Hyperstar

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Hallo Denis,

Tone Mapping ist eine gute Methode um schwache Schmalband-Kanäle zu verarbeiten.
Interessant finde ich, dann man auch Sterne separat prozessieren kann.
Ein wenig zu diesem Thema habe ich hier geschrieben:

http://www.astrobin.com/gear/10905/straton/

Da sieht man auch Bilder anderer Kollegen, die diese Technik einsetzten.

Viele Grüße
Andreas
 
Hi Andreas,

jetzt hab ich's verstanden. Danke, die Software hört sich vielversprechend an. Ich arbeite aktuell mit PixInsight und einer der wenigen Nachteile ist die sehr schlechte Generierung von Stern-Masken. Wenn ich das richtig lese, erstellt Straton nicht nur ein Bild ohne Sterne, sondern auch die dazugehörige Sternmaske, super! Ich bearbeite meine DSLR Aufnahmen auch so, dass ich zu Beginn den L-Kanal extrahiere, eventuell könnte ich hier mit der Technik auch etwas mehr Details herausholen. Werde mir das Tool auf jeden Fall mal näher anschauen (auch in Vorbereitung auf die CCD, die es dann vielleicht nächstes Jahr gibt)
 
Hallo Andreas, die Neumannfolie habe ich auch....sind 5-10 Sekunden nicht zu viel? Bei Astrobin bin ich auch seit kurzem. Das Foto habe ich dort als jpg geladen. Name ist frarau. Gruß Frank
 
Hallo Andreas, meine Name bei Astrobin ist Frank Rauschenbach nicht frarau....das ist ja hier mein Name..... Gruß Frank
 
Hallo Frank,

danke fürs Zeigen Deiner ersten Aufnahme mit der Atik 11000, H-Alpha f/2 und Hyperstar unter astrobin! Sieht doch schon ganz gut aus, es fehlt nur noch die Flatfield-Korrektur.

Meine 11000 Atik produziert bei Belichtungszeiten unter 1s manchmal einige hellere Zeilen. Wenn ich Flatfields erstelle verwende ich deshalb Belichtungszeiten von 5 oder 10s, das klappt dann sehr gut. Und nachdem die Lichtmenge der Neumannfolie nicht elektronisch eingestellt werden kann, verwende ich eben einige Papierblätter um die Lichtmenge einzustellen. Die Lichtmenge oder in Deinem Fall die Belichtungszeit sollte dabei so gewählt werden, dass die Kamera zu 30 bis 50% ausgesteuert ist. Bei einer 16Bit Kamera sollte der AD-Wandler so in etwa zwischen 19600 bis 32700 ausgesteuert sein. Das kannst Du leicht im Fitswork-Histogramm ablesen. Vergieß auch nicht von den Flats genauso lang belichtete Darks abzuziehen.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas, Danke für die Infos! Das werde ich mal die Nächten Tage ausprobieren.
Gruß Frank
 
Hallo Andreas, letzte Nacht habe ich LRGB gemacht und zum Abschluss habe ich Atik abgeschraubt um Darks zu machen. Dann habe ich festgestellt, das die Kamera kondensiert. Das Sensorfenster hatte einen kondensierten Kreis. Die Aufnahmen sind auch alle schlecht.... Warum kondensiert das Fenster? Es ist doch beheizt oder? Oder muss die Heizung separat eingestellt werden?
Hier noch mein NGC 7000 ohne Flats, Bias, Darks,... Wie machst Du die Darks und Bias? LG Frank
www.astrobin.com/users/Frarau/
 
Hallo Frank,

ich glaube, dass z.Z. die extreme Hitzewelle uns allen zu schaffen macht, sogar die Kamera macht nicht mit, obwohl sie ein beheizbares Frontglas gegen Taubeschlag hat :o .

Zum Bild. Ja, es ist nicht kalibriert und das Histogramm ist links stark abgeschnitten. Bei der EBV sollte man immer darauf achten, dass man links am Histogramm immer ein wenig Luft lässt und auf keinen Fall abschneidet.

Zu Kalibrierdateien. Eine Dark-Bibliothek kann man auch an verregneten Tagen erstellen. Die Kamera wird ja abgedeckt, so dass kein Licht auf den Chip fällt und auf die Soll-Temperatur gekühlt. Dann kann man verschiede Datenreihen aufnehmen. Meine Dark-Bibliothek habe ich für -20, -10 und 0 Grad Celsius aufgenommen, jeweils für Binning 1 und Binning 2. Als Belichtungszeit verwende ich 5s, 10s, 15s, 30s, 60s, 120s, 180, 300s, 600s, 1800s. Pro Einstellung habe ich jeweils 16 Darks aufgenommen, die dann mit Fitswork (Funktionstaste F6) zu einem Masterdark gemittelt wurden.

Die Flats kannst Du am besten noch vor der eigentlichen Bellichtungsession anfertigen. Filter wählen und einlegen, Leuchtfolie drauflegen, die Lichtmenge so wählen, dass der Chip zu 30 bis 50% ausgesteuert ist und 10 bis 16 Flats belichten. In Deiner Dark- Bibliothek sollten sich Darks befinden, die mit der gleichen Belichtungszeit, bei gleichem Binning und gleicher Temperatur erstellt wurden, wie die Flats. Hier sprechen wir dann von Flatdarks.

Die Subtraktion der Flatdarks von den Flats kannst Du bequem mit Fitswork ( Funktionstaste F5, Stapel Bearbeitung) erledigen. Danach werden die Dark-kalibrierten Flats zu einem Masterflat gemittelt, wieder mit Fitswork (Funktionstaste F6).
Die Division Bild / Masterflat kann man in Fitswork mit Funktionstaste F12 erledigen. Wenn alles richtig gemacht wurde, wird das Bild nun eben und die Randabschattung verschwindet.

Alle oben beschriebenen Schritte kann man auch mit anderer Software tun, z.B. mit PixInsight oder mit Regim von Andreas Röhrig.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo,

hier mein erster Versuch einer H-Alpha Aufnahme mit Hyperstar am C11. IC 1396 stand recht günstig.
Da ist noch sehr viel Luft nach oben. Die oberere Hälfte insbesondere links sieht sehr stark nach Verkippung oder falsche Kollimierung aus. In der Tat tue ich mich ein wenig schwer mit der Kollimierung des Hyperstar. Egal welche Schraube ich am Hyperstar drehe, irgendwie bewegt sich da nichts sichtbar.
Für Tips von Euch wäre ich da dankbar. Es sieht auch so aus als hätte ich den Fokus nicht ganz erwischt.
An den Sternen sieht man auch Reflexion, was meines Erachtens daher rührt, dass der Filter nicht vollständig in der Schublade war. Das habe ich leider erst ganz am Ende bemerkt. Da ist so einiges Schief gelaufen den Abend. Trotzdem hier mal das Ergebnis.

8 * 300 Sekunden Baader H-Alpha Highspeed Filter

Gruß Jens

Link zur Grafik: http://www.haramirhaleths.de/2015-07-01-IC1396-8mal300sek-F2-bin1-Ha.jpg

original Groesse auf Foto im Link klicken

 
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Hallo Andreas, Danke für die ausführlichen Informationen. Ich habe aber noch einige Fragen. Das Kondenswasser kommt also durch die extremen Temperaturunterschiede. Außentemperatur war 30 Grad, der Kamerasollwert war auf -25 Grad eingestellt. Der Istwert war 21 Grad. Die Kühllung wurde damit nicht erreicht..... Die Anfertigung von Darks habe ich verstanden, ist ja wie bei DSLR, aber wie deckst Du die Kamera ab? Schraubst Du die ab und verdunkelst Du die mit einem schwarzen Tuch oder schraubst Du den Deckel drauf? Zu den Flats: Wie steuerst Du den Chip 30-50% aus?
Lieben Gruß Frank
 
Hallo Frank,

kleiner Tip. Vermeide es die Kühlung der Kamera auf Maximum Last zu fahren. Deine Kamera wird es Dir danken. Erfahrene CCD Fotografen haben mir den Tip gegeben, die Kühlung bei 75% Maximal Last zu betreiben. Weiterhin ist für Darks wichtig, dass sie bei der gleichen Temperatur wie bei den
Lights gemacht werden. Und das möglichst genau.

Anhand des Histogramms kannst Du die Lichtverteilung Deines Chips beurteilen.

Y-Achse : Anzahl der Pixel
X-Achse : Sättigung der Pixel

Du wirst bei Flats eine Steile Kurve (Berg) im Histogramm feststellen. Die Kurve wird auf der Y-Achse bis zum maximalen Ausschlag verlaufen, weil Alle Pixel Licht einfangen.
Auf der x-Achse sollte sich die Kurve (Berg) in der Mitte (50%) oder im linken drittel (30%) befinden.

Gruß Jens

 
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Hallo Jens,

Glückwunsch zum ersten Versuch einer H-Alpha mit C11 Hyperstar!

Ich schätzte, dass Du Dich mit zwei Themen gründlich auseinander setzten musst.

Ein präzises Scharfstellen ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Kollimation. Ich habe mir eine Bathinov-Maske gebaut, die ich auf die Taukappe aufsetzten kann. Hier ist ein Link zu einem Maskengenerator:

http://astrojargon.net/MaskGenerator.aspx

Ein paar Tipps für die Kollimation hätte ich auch für Dich.

Bring doch den Hyperstar in die Grundstellung, zentriere einen hellen Stern in der Chipmitte und stelle präzise scharf. Mach dann eine 20s Aufnahme und betrachte nur die Sterne in der Mitte. Falls die Abbildung nicht perfekt ist, dann überprüfe die Adaption der Kamera, stimmt der vorgeschriebene Abstand Chip – Hyperstar bis auf wenige Zehntel mm?

Bevor man mit der Kollimation beginnt, sollte man alle Schrauben ein wenig lösen, so ca. ¼ oder ½ Umdrehung und leicht kontern. Denn wenn man in der Grundstellung die Konterschrauben anzieht, kann man nichts mehr verkippen, sprich kollimieren. Also man muss ein wenig „Luft“ schaffen zum Arbeiten.

Zum Kollimieren empfehle ich einen hellen Stern in der Mitte, der von vielen schwachen Sternen im gesamten Aufnahmebereich umgeben ist.

Der helle Stern wird dann zentriert, fokussiert und eine 20s Aufnahme wird angefertigt. Nun betrachten wir bei 400% in Fitswork alle Ecken der Aufnahme und suchen die schlimmste aus. Nun gilt es ein Schraubenpaar zu identifizieren, mit denen kollimiert wird. Es werden immer nur zwei Schrauben benötigt. Es empfiehlt sich nur geringe Korrekturen an den Schrauben vorzunehmen, ¼ Umdrehung ist schon zu viel.

Nun sollte man iterativ versuchen die Abbildung der Sterne in den Ecken zu Verbesserern. Nach jeder Korrektur ist unbedingt ein erneutes Scharfstellen am hellen Stern in der Mitte erforderlich! Deshalb ist die Prozedur durchaus ein wenig langwierig.

Passt ein Schraubenpaar nicht, sollte man ein anderes versuchen. Ich fand es hilfreich die Schrauben farbig zu kennzeichnen. Am Ende sollten die Korrekturen an den Schrauben minimal sein und zu schönen Sternen in der Mitte und den Ecken führen.

Viele Erfolg
Andreas
 
Hallo Frank,

Jens hat Dir schon einige wertvolle Tipps gegeben. Um Darks anzufertigen nehme ich die Kamera vom Teleskop ab. Da die Kamera keinen mechanischen Verschluss besitzt, muss man eben verhindern, dass Licht auf den Chip fällt, z.B. durch einen Kappe. Die Filter-Schublade würde ich vorher abschrauben und dafür sorgen, dass alles 100% Lichtdicht wird.

Die 30% bis 50% Austeuerung kannst Du leicht z.B. in Fitswork-Histogramm ablesen. Der 16Bit AD-Wandler sollte in etwa zwischen 19600 bis 32700 Digits ausgesteuert sein.

Viele Erfolg
Andreas
 
Hallo Andreas,

vielen Dank für die hilfreichen Tips. Bahtinov Maske habe ich. Ich bin davon ausgegangen, dass man bei der Kollimation mit der gleichen Methodik vorgeht, wie man es beim Fangspiegel macht, also Intrafokal und Extrafokal fokussieren. Wenn ich aber jetzt nochmal drüber nachdenke, macht das natürlich keinen Sinn, da der Hyperstar ja kein Spiegel ist und kein Licht zurück wirft. Hätt ich auch früher drauf kommen können. :-)

Vielen Dank nochmal.

Gruß Jens
 
Hallo Andreas, Hallo Jens,
vielen Dank für die Tipps! Ich habe die Kamera abgeschraubt und mit dem drehbaren Deckel geschlossen. Ich hoffe, das jetzt kein Licht eindringt. Zusätzlich habe ich ein schwarzes Tuch drübergelegt. Da muss man wohl aber aufpassen, dass der Lüfter nicht verdeckt wird!
Jetzt weiß ich warum ich Kondenswasser an der Scheibe hatte. Die Heizung ist nicht aktiviert! Diese soll wohl einmalig eingestellt immer funktionieren. Leider habe ich noch nicht rausgefunden, wie die aktiviert wird. Nach Atikbeschreibung in der Configuration. Laut Auskunft von TS gibt es auf der HP von Atik einen Hinweis....leider noch nicht gefunden. Ansonsten muss ich wohl die Software neu installieren oder habt ihr einen Tipp? Lieben Gruß Frank
Jens: Ich habe meinen Hyperstar bisher nicht verstellt...kollimiert. Ich habe Ihn so angeschraubt und losgelegt. Bisher sieht der Fokuss ok aus....
 
Hallo Frank,

hoffe, dass die Erstellung der Dark Bibliothek nun keine Probleme mehr bereitet.

Die Heizung ist Default mäßig aus, um weniger Strom zu verbrauchen. Im Handbuch der Kamera gibt es einen Kapitel, in dem beschrieben ist, wie man die EEPROM-Einstellungen der Kamera ändern kann (Kapitel 3.7 Optical window heater).

Ich finde es interessant, dass die Kollimation an Deinem Hyperstar gleich gepasst hat. Da ersparst Du Dir einiges an Arbeit.

Ich wünsche Dir noch viel Erfolg beim Kalibrieren der Bilder!

cs Andreas
 
Hallo Zusammen,

ich habe jetzt mal den Hyperstar in die Ausgangsstellung gebracht (alle 3 Kolliminationspunkte liegen an) und mal ein Testbelichtung (24 mal 180 Sekunden) an M39 mit meiner DSLR bei ISO 200 gemacht. DSLR wegen des mitgelieferten Adapters, welcher den optimalen Abstand zum Chip hat.
Hier gefällt mir die Kollimation schon wesentlich besser.

Gruß Jens

Link zur Grafik: http://www.haramirhaleths.de/2015-07-10-M39-24mal180sek-iso100-F2.jpg

original Größe - gelinktes Bild anklicken
 
Hallo Jens,

sieht doch gut aus, jetzt kannst Du so richtig loslegen! Am besten ist es, wenn man am Hyperstar nichts verstellen muss (es ist wie ein 6er im Lotto). Denn die Hyperstar-Schrauben haben leider ein recht grobes (steiles) Gewinde, gepaart mit der geringen Tiefenschärfe bei f/2 ist eine gute Kollimation nicht so schnell hinzukriegen. Aber wenn es einfach so geht, dann kann ich Dich nur beglückwünschen!

cs Andreas
 
Hallo Andreas,

ja vielen Dank für Deine Einschätzung. Dann wollen wir mal hoffen, dass die Nächte bald länger werden und vorallem das Wetter mitspielt.

Gruß Jens
 
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Hallo Andreas, ich habe es geschafft die Heizung einzustellen. Beim Kalibrieren habe ich noch Schwierigkeiten. Bisher habe ich nur s/w Fotos, weil ich beim stacken von Ha und OIII und SII irgendwas falsch mache. Auch wenn ich rot, grün und blau mit Ha stacke gibt es Fehler.... Gruß Frank
 
Hallo Frank,

ich würde Dir gerne weiter helfen. Aber ich kenne Dein Workflow und die eingesetzte Software nicht. Ich kalibriere (Masterdark-Abzug und Flatfield-Division) per Bach Bearbeitung in Fitswork, die Registrierung und das Stacken erledige ich dann in PI. Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Erfolg und Spaß bei der EBV!

cs Andreas
 
Hallo Andreas, langsam wird es was....das erste Foto habe ich mit MaximDL gestackt, aber die Kanäle nicht richtig übereinander gelegt. Beim zweiten habe ich das geschafft, aber die Bearbeitung anders gemacht....bin trotzdem mit den ersten Farbfotos zufrieden....
9x300sec. Ha, 1x600 sec. Ha, 1x300sec. RGB
bearbeitet mit PI,CS und Lightroom

Lieben Gruß
Frank
 

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Hallo Andreas,

schöne Bilder, welchen Abstand hast Du genau zu deinem Chip vom Hyperstar Anschlag ?

Laut TS sind das 59,7 mm bis zum Chip.
Adapeter Baulänge ?
Verlängerung ?
Schublade?
Auflagemaß deiner CCD?
und was du sonst noch so dran hast.

Irgendwie hast Du bestimmt auch die Filterdicke berücksichtig?

Vielen Dank

 
Hallo Frank,

ich sehe Fortschritte. Die Dark/Flat-Kalibrierung scheint nun zu klappen. Die Nachführung läuft gut und die Bilder zeigen einen herrlichen Himmelsausschnitt. Angesicht der kurzen Belichtungszeit von nur 1.2h ahnt man, was dieses Setup zu leisten vermag. Auf astrobin.com sieht man auch bei voller Auflösung tolle Details. Ein wenig stören die Halos an den blauen Sternen. Aber unter dem Strich, geht alles in die richtige Richtung, Glückwunsch!

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Ralf,

es freut mich, dass Dir meine Bilder gefallen.

Über die Adaption der Kamera habe ich bereits oben einiges geschrieben aber ich wiederhole es gerne noch einmal.

Beim C11 Hyperstar sieht die Berechnung der Abstände wie folgt aus.
Ohne Adapter sind es tatsächlich 59,7 mm vom Hyperstar Anschlag bis zum Chip.
Um eine 11000 Atik zu integrieren kann man folgenden M48 Adapter verwenden:

http://www.teleskop-express.de/shop...M48-Adapter-fuer-HyperStar-C11---EHD1100.html

Dann hat man noch genau 50mm bis zum Chip. Die 11000 Atik hat einen Auflagemaß von 15mm. Ich verwende dann eine TS-Filterschublade mit einer Baulänge von 15mm. Es verbleiben noch 20mm, die man mit einer Standard Verlängerungshülse überbrücken kann.

Mit dieser Kombination erreicht man dann genau die geforderten 59,7 mm. Allerdings verlängert sich dieser Abstand ein wenig, falls man den Hyperstar kollimieren muss. Ich denke aber, dass die geringen Korrekturen keinen entschiedenen Einfluss mehr auf die Bildqualität haben. Wichtig ist eine saubere Kollimation und rechtzeitiges Nachfokussieren bei Temperaturänderungen.
Nein, die Filterdicke (?) habe bei der Adaption nicht berücksichtigt.

cs Andreas

 
Hallo Andreas,
vielen Dank für dein Feedback! Ich kämpfe noch beim stacken von verschiedenen Filtern....aber step by step....bin optimistisch
Gruß Frank
Meine NGC 7000 Fotos haben hier keine gute Qualität, da stark verkleinert. Es heißt die dürfen max. 500kb haben. Wieso sind deine Fotos so gut?
 
Hallo Andreas,
hier noch die Ausbeute von letzter Nacht. Leider waren viele Schleierwolken im Weg... NGC 6992 Veil Nebula 2x300sec. und 6x600sec. in Ha.
Ich glaube ich muss kollimieren....
Gruß Frank
 

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Hallo Frank,

zwei kleine Anmerkungen hätte ich.

Einen interessanten Gradienten hast Du Dir da eingehandelt. Wo kommt diese starke Aufhellung auf der rechten Seite?

Ich habe das Bild in voller Auflösung von astrobin.com in Fitswork kopiert und mir das Histogramm angesehen. Die linke Seite des Histogramms (= die dunklen Bereiche) sind vollkommen abgeschnitten.

Vielleicht solltest Du die EBV wiederholen. Die Rohdaten sind sicherlich toll. Also ich würde es noch einmal Kalibrieren, vor allem darauf achten, dass der Gradient plan gestellt wird. Und ich würde immer ein wenig Platz auf der linken Seite im Histogramm lassen. So verliert man keine Information in den dunklen Bereichen.

Viele Grüß
Andreas

P.S.
Bitte fasse meine Kritik als konstruktiv auf, und kriege es nicht ins falsch Ohr. Ich würde mich nämlich sehr über weitere Hyperstar-Bilder von Dir freuen!
 
Hallo Andreas, ich nehme deine Kritik als sehr konstruktiv und nicht persönlich an! Also bitte weitere Antworten...ich prüfe mal die Bildbearbeitung...wo der Gradient her kommt weiß ich auch nicht...nach meinem Urlaub hab ich letzte Nacht mal wieder was ausprobiert, aber mit dürftigem Erfolg...NGC 6974...es war sehr feucht und meine Schmidtplatte ist kondensiert. Leider war die Heizmanschette nicht aktiviert. Außerdem ist der Hyperstar nicht gut kollimiert. In den Randbereichen ist eine Verkippung zu sehen...habe jetzt die 3 Schrauben farblich markiert und werde heute Nacht drann drehen. Der Bildauschnitt vom Veil Nebula ist nicht gelungen, denn so wird nicht die gesamte Region erfasst. Da muss ich die Kamera besser ausrichten.
Gruß Frank
 

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Hallo Andreas, ich habe den Gradienten entfernt....so sieht das jetzt aus...
Gruß Frank
 

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