Moin,
ich habe irgendwo einen englischen Beitrag gehört da wurde gesagt, dass man wohl anfangs Zweifel hatte, wie die Energieübertragung funktionieren würde, die Optionen gingen dabei wohl durchaus vom "Durchschuß", wenn der Mond zu locker und ungebunden wäre, bis hin zu dem jetzt beobachteten Effekt der nahezu perfekten Absorption.
Deswegen will man sich den Mond danach nochmal im Detail ansehen. Wirklich viel Erfahrung mit dem Kleinkram da draußen gibt es ja nicht, und offenbar gibt es eine gewisse Bandbreite dessen, was die Agglomeration solcher Haufen hergibt.
Es könnte ja z.B. auch ein verdichtetes Bruchstück eines anderen vergangenen Körpers darin quasi als Kondensationskeim liegen, die andere Alternative wäre einfach locker zusammenbackendes Gekrümel aus Teilchen, die sich langsam zusammengefunden haben.
Die Geschwindigkeit des "Zusammenfindens" scheint da durchaus eine elementare Rolle zu spielen wie fest das alles wird. Dann kommt noch dazu, was das für Material ist.
Insgesamt also eine mehr als spannende Sache, und man darf auf die Ergebnisse der Nachfolgemission gespannt sein, die uns ja wohl nähere Daten und Bilder von der Einschlagstelle liefern wird.
CS
Jörg