APM-Fernglas eine magische Vision des Universums

Danke schön. Irgendwann wird es steifer und dann richtig fest, in beide Richtungen. Und beide Objektive.
Keine plötzliche Begrenzung/Stopp
 
Ich habe herausgefunden, dass das Werkzeug Reibung verursacht. Wenn ich das Werkzeug um 180 drehe, ist das Problem gelöst. Vielleicht sind die Rohre nicht konzentrisch?

Jetzt kann ich die Objektive vollständig drehen
 
Hallo Mark.

1. Für eine Überprüfung der Kollimation eines Grossfernglases mit geschätzt ca 600 mm Objektivbrennweite sind 1km Entfernung zu wenig. Deshalb wie schon Frank empfahl am besten einen hellen Stern nehmen, oder mehrere Kilometer weit entfernte kleine punktförmige helle Lichtquellen, z. B. Positionslampen.

2. Viele Menschen schielen leider latent verdeckt mehr oder weniger (ca 80% der Bevölkerung zeigen eine sog. "Heterophorie", siehe Wikipediaartikel). Im Alltag können diese kleinen Fehlstellungen durch entsprechende Gegenregelung der Augenmuskulatur ausgeglichen werden und fallen daher nicht auf, mit den höheren Vergrößerungen an Ferngläsern kann die dafür nötige Verstellreserve der Muskulatur aber irgendwann überschritten sein. Ab wann das der Fall ist, ist individuell verschieden, je nachdem wie weit die Ruhestellung der Augenachsen verschoben sind und je nachdem in welche Richtung.

3. Ferndiagnosen sollte man zwar vermeiden. Aber Ihre Zeichnungen weiter oben deuten darauf hin, dass Sie möglicherweise latent einwärts schielen, deshalb die Bildkreise links und rechts nicht mehr verschmelzen können, sondern eine liegende Acht erkennen und den Fernpunkt überkreuzt sehen, wodurch sich dessen scheinbarer Überkreuzungsabstand mit zunehmender Vergrößerung verkleinert, weil mehr Vergrößerung ihn _scheinbar_ nach innen wandern lässt. (Und zwar wegen der Überkreuzung der Bildfelder: in Wahrheit wandert er wie jedes nicht zentrale Objekt in Nähe des Bildfeldrands mit mehr Vergrößerung einfach weiter in Richtung des jeweiligen Bildfeldrands).

4. Um zu prüfen ob das Problem an Ihren Augen liegt, und vielleicht nicht am Fernglas, können Sie (bei Einstellung der Justage zurück auf Anfang) mal ein paar andere Leute bei den verschiedenen Vergrößerungen durchschauen lassen... Und da Augenfehlstellungen und ihr Ausmaß leider auch von der Tageszeit abhängig sein können (Müdigkeit, aber auch Ernährung, Alkohol, Medikamente etc) muß man ggf. sogar öfter probieren...

5. Sollte dieser Verdacht zutreffen, können Sie zwar versuchen das Glas individuell auf ihre latente Fehlstellung zu justieren, aber möglicherweise reichen die Verstellreserven dazu nicht aus. Eine liegende oder danach evt. auch schräge Acht würden Sie damit ohnehin (selbst bei sonst deckungsgleichem Bild) nicht zum Verschwinden bringen, dazu müssten die Tuben gegeneinander aus ihrer Parallelstellung mechanisch verschoben werden. Außerdem wäre das Glas für andere dann natürlich nicht mehr nutzbar. Ein anderer Ausweg könnte eine prismatisch korrigierte Brille plus Brillenträgerokularen sein.

Leider ist binokulare Beobachtung nicht für jedermann/frau gleichermaßen geeignet, und wegen der zahlreichen möglichen individuellen Probleme verzichten wir an unserer Sternwarte im Führungsbetrieb darauf. Beim Verkauf von Großferngläsern sollte daher auch stets auf mögliche individuelle Probleme hingewiesen werden, denn sie sind, wie gesagt, leider gar nicht selten. Und last but not least kann es natürlich auch statt an den Augen tatsächlich an einer Dejustage des Glases liegen, oder sogar beides mehr oder weniger der Fall sein, was die Dinge dann nochmal komplizierter machen kann...

Viel Glück bei der Ursachensuche - und hoffentlich nicht endlose Justiererei wünscht

Mathias
 
Zuletzt bearbeitet:
Ah, Mathias, endlich spricht einer diese Frage an. Ich wollte es nicht machen, da ich Mark keinen Schielfehler unterstellen wollte. Aber nun hast Du es so feinfühlig und exakt dargelegt, dass ich mich Deinen Ausführungen einfach in vollem Umfang anschliessen kann.

Markus Schuhmann, der viel zu früh verstorbener Eigner/Macher von Binoptic, hat mir das in ähnlicher Weise mal dargelegt. Das war der Grund, warum er seine Umlenkeinheiten justierbar machte: nicht um Ungenauigkeiten im optischen System auszugleichen, sondern um den Schielfehler, den eine Mehrheit der Bevölkerung hat, auszugleichen. Ich wundere mich immer über die Berichte der Nutzung der APM-Gläser bei hoher Vergrößerung. Ich kann nur vermuten, dass jene Nutzer entweder zu der Minderheit ohne Schielfehler gehören, oder diesen akkomodieren können, oder das Glück haben, dass ihr kleiner Schielfehler mit einer kleinen Fehlstellung des Glases übereinstimmt, oder eben, zuletzt, mit dem Werkzeug die Sache für sich erträglich machen können.

Christopher
 
Hallo Mathias, hallo Christopher.

Der Aspekt der Fehllstellungen an den Augen der Beobachter ist natürlich eine weitere Fehlerquelle.
Wobei ich persönlich mich lieber auf ein kurzbrennweitiges Fadenkreuzokular verlasse, und damit zuerst die Ausrichtung von linkem und rechtem Tubus überprüfe.
Mitbeobachter können ja ihre eigenen Sehfehler mit einbringen....
Wenn die Dejustage schon bei 22-fach stark auffällt, meine ich , dass mit dem Fadenkreuzokular schon etwas erkennbar ist (zumindest an meinem Bino war es so..).
12mm Okular plus 2x GWK, und immer mit dem linken Auge bei beiden Tuben durchsehen, und anschließend mit dem Rechten ebenfalls beide Tuben kontrollieren... gegebenfalls das Okular vorher durch rotieren überprüfen, und auf gleich Positionierung im OAZ achten (vorher beide Seiten scharfstellen...)

Die Justierung mit dem Fadenkreuz lies anschließend die Bilder sauber verschmelzen ....
Mit 4,5mm Okularen am Stern musste ich nur mehr gering nachjustieren.

So war zumindest meine Erfahrung.
Auch was regelmäßige Mitbeobachter betrifft, war eine "neutrale" Justierung mit Fadenkreuzokular ein guter Kompromiss....

VG Hermann
 
Ich komme nochmal auf die Vinten Köpfe zurück. Kann nochmal bestätigen, dass sie in der Tat in einer ganz anderen Liga als die großen Manfrotto spielen, alles ist besser verarbeitet und es bewegt sich alles nicht so schwammig wie die Manfrotto.
Allerdings habe ich jetzt entschieden, die Binoptik-Gabel für das APM Bino 120 zu behalten, erstens weil sie nicht schlechter funktioniert und zweitens, weil mich die Größe nicht stört. Ich biete also den Vinten 100 Vision zum Verkauf an. Bei Interesse bitte melden.
Gruß Rolf
 
Da dieser Thread ja auch in Teilen ein "Vinten Vision Thread" ist, zeige ich nun mein Vision 30. Jochen, Du bist schuld, im besten Sinne ;)
Ich bin, soweit ich weiß, der dritter oder vierter Nachahmer Deiner Innovation. Oder gibt es noch mehr?
P1120145.JPG

P1120150.JPG
Vinten Vision 30 auf Verlängerung auf Berlebach Planet Small. Im Verhältnis zu diesem Trümmer von Kopf wirkt der Berlebach Planet fast ein wenig unter-dimensioniert. Aber so bleibt alles schön kompakt. Um Komplexität und Kosten zu vermeiden verzichte ich auf eine Kurbelsäule.

Die Motivation: Mein Vision 12 ist nicht ganz stark genug, um mein 10-Zoll SC zu tragen. Der Vision 30 soll es richten. Und wer weiß, vielleicht findet ein riesiges 150mm Fernglas mal seinen Weg zu mir? Jedenfalls ist dieser Kopf stark genug um alles zu tragen, was ich stark genug bin um es auf den Kopf zu setzen (war das richtiges Deutsch?). Ich freue mich sehr auf den Einsatz unter'm Himmel, vorläufig mit dem 10-Zöller! Hmmm, ein C11 würde er auch gut tragen ....

Christopher
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Rolf, Christopher war der, der 10min vor Dir bei mir anfragte und damit den Zuschlag bekam....und ich bin kein Franzose :)
 
Rolf, Du hattest mich Anfang April per PN kontaktiert ...
 
Ach so, alles klar.
Ich war auch erstaunt, dass das Teil von Christopher kosmetisch so gut aussieht, denn die aus Paris sehen nicht so aus.
 
Hallo APM- & Fluidhead-Freunde,
bislang war ich immer nur eifriger Mitleser, bis Jochen (Portaball) seine Odyssee „es ist angerichtet“ startete. Echt gebannt verfolgte ich seinen Aufbau der Traumkombination. Nach ewigem Überlegen und tatsächlichem Bestärken durch meine Beste von Allen begann ich dann im Januar 2022 meine eigene Geschichte. Jochens Querverweise auf CN und besonders auf Range88 mit seinen Fluidheads waren dabei ebenfalls inspirierend. Nach 2 Versuchen mit Cartoni ( Focus HD und später Gamma) landete ich dann bei Vinten, jetzt also beim Thema. Es wurde ein etwas in die Jahre gekommener aber toll funktionierender Vision 20 (geht bis 30 kg). Jetzt im Mai hatte ich dann ebenfalls meine persönliche Traumkombi zusammen aus APM120/90 SD , Vinten Vision 20 mit Shape Touch&Go-Platte und Berlebach 29C (verstärkt und zusätzlich stabilisiert, weil 120er mit Anbauten 11,5 bis 12 kg wiegt, je nach Okularen und der Vision 20 alleine auch knapp 6 Kilo hat). Das also ein kurzer Bericht zu meinem APM-Werdegang, vielleicht interessant für den Einen oder Anderen. Ganz herzlichen Dank an Jochen für seine Inspirationen. Gruß Fery
 
Hey Fery,

Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Traumkombination.
Ich freue mich immer wenn meine Postings andere inspirieren und sie dadurch auch fündig werden.

Schön auch, dass Du Dich traust Dich hier zu outen :)
Ich habe ja mit den Vinten einige Leute inspiriert und bin mit vielen per PN in Kontakt, aber die Meisten scheuen das Feuer und trauen sich nicht in die Öffentlichkeit sondern ziehen es vor in aller Stille zu geniessen - was ich durchaus verstehen kann ;-)

Ich selbst war ja auch lange auf dem Gabel Trip bis mir die Post von Range88 den richtigen Weg aufzeigten.
Anfangs war da natürlich Skepsis, es klang alles zu perfekt um wahr zu sein.

Grüße Jochen
 
Hallo APM- & Fluidhead-Freunde,
bislang war ich immer nur eifriger Mitleser, bis Jochen (Portaball) seine Odyssee „es ist angerichtet“ startete. Echt gebannt verfolgte ich seinen Aufbau der Traumkombination. Nach ewigem Überlegen und tatsächlichem Bestärken durch meine Beste von Allen begann ich dann im Januar 2022 meine eigene Geschichte. Jochens Querverweise auf CN und besonders auf Range88 mit seinen Fluidheads waren dabei ebenfalls inspirierend. Nach 2 Versuchen mit Cartoni ( Focus HD und später Gamma) landete ich dann bei Vinten, jetzt also beim Thema. Es wurde ein etwas in die Jahre gekommener aber toll funktionierender Vision 20 (geht bis 30 kg). Jetzt im Mai hatte ich dann ebenfalls meine persönliche Traumkombi zusammen aus APM120/90 SD , Vinten Vision 20 mit Shape Touch&Go-Platte und Berlebach 29C (verstärkt und zusätzlich stabilisiert, weil 120er mit Anbauten 11,5 bis 12 kg wiegt, je nach Okularen und der Vision 20 alleine auch knapp 6 Kilo hat). Das also ein kurzer Bericht zu meinem APM-Werdegang, vielleicht interessant für den Einen oder Anderen. Ganz herzlichen Dank an Jochen für seine Inspirationen. Gruß Fery

Hallo Fery, willkommen im Club der Liebhaber von APM- und Fluidhead-Ferngläsern. Vielen Dank für Ihre Teilnahme.

Wie ich schon mehrfach gesagt habe, bin ich seit ca. 30 Jahren ein Fan von Riesenferngläsern, allerdings hatte ich den Einsatz von Fluidköpfen in Ferngläsern noch nie gesehen und es war auch Jochen, der mich mit seinen Kommentaren und Videos zum Nachdenken brachte diese Option. für meine APM 150 ED. Jochen beschrieb es sehr gut und zeigte seine Begeisterung darüber, wie gut es funktionierte, sodass ich ermutigt wurde, nach dem Vinten 30 zu suchen. Bei dieser Suche hatte ich großes Glück, den Vinten Cormorant 90 zu finden, der mit dem 30 identisch ist. Was ich Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich das komplette Set von Cormorant 90, Stativ mit Hubsäule und Dolly finden würde, alles von Vinten.

Ich bezweifle nicht, dass APM-Gabeln ordnungsgemäß funktionieren können. Tatsächlich habe ich vor und nach dem ersten APM 100 und später dem 150 (derzeit habe ich beide) andere APM 100 und 120 mit Gabelmontage ausprobiert, und mir gefällt, wie sie funktionieren finde keine Probleme. Doch die Fluidheads sind ein anderes Konzept, um besondere Empfindungen bei der Beobachtung des Sternenhimmels zu erleben.

Ich bin so zufrieden mit dem Fernglas und dem Fluidhead, dass jede Nacht, in der ich sie benutze, ein wunderbares Erlebnis ist und sobald die Nacht vorbei ist, denke ich bereits an die nächste Beobachtung.

Fery, ich kann mir schon vorstellen, wie glücklich Sie mit Ihrem APM 120 SD und dem Fluidhead Vinten 20 sein müssen. Ich hoffe, dass Sie viele Jahre lang viel Freude damit haben, und Sie werden uns mehr erzählen. Vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrungen geteilt haben.


Grüße Jose.
 
Liebe Fluidhead-Experten,

interessiert verfolge ich die Diskussionen in diesem Thread seit längerer Zeit und habe ein Frage zum Thema Fluidhead.
Ich besitze einen Vinten 9 Pro auf einem Berlebach Uni-Kurbelstativ, ursprünglich gebraucht angeschafft für ein 100/120er Bino, momentan ist aber ein einzelner 115/F7 Apo aufgeschnallt.
Der Fluidhead läßt sich leider nur in einem bestimmten, schmalen Winkelbereich (ALT) stabil bewegen, ansonsten kippt er ab, weswegen die Kombination vom Vorbesitzer mit einem Laufgewicht versehen wurde um die Abkipptendenz zu verringern. Der Winkel stabilerer Verhältnisse wird zwar so erweitert, ist aber nicht zufriedenstellend (Zenit geht z.B. gar nicht).
Mache ich bei der Bedienung des Fluidheads etwas falsch oder ist der Fluidhead eventuell defekt?
Liebe Grüße und CS

Michael
 
Hallo Michael, ich habe keine Erfahrung mit dem Vinten 9 Pro, aber ich kann berichten, dass dem Vinten Vision 3 die Möglichkeit fehlt, die Rückholkraft der Feder auf das Gewicht des Teleskops einzustellen. Bei diesem Kopf muss die Feder regelrecht getauscht werden, um die Kraft anzupassen. Ergebnis: mein Kopf mit der Feder die dabei war beim Gebrauchtkauf funktioniert zufällig prima mit meinem Mewlon 180. Wenn aber das Gerätegewicht oder/und der Hebel (also der Abstand zwischen Gerät und Alt-Achse des Kopfes) nicht passt, muss ich ein Laufgewicht verwenden.

Eine andere Möglichkeit ist, das der 9 Pro einfach überfordert ist mit der Last.

Man muss also aufpassen bei der Wahl des Kopfes. Die Vinten Vision 5, 12 und 30 kenne ich, sie haben alle die einstellbare Rückholkraft. Nach Fery's Schilderung hat dies der Vision 20 auch.
Der Vision 5 ist stark genug für ein APM 100, operiert aber dicht an seinen Grenzen.
Der Vision 12 hat mit einem APM 100 reichlich Reserven. Ich vermute, dass er auch mit einem APM 120 klar käme, lege meine Hand dafür aber nicht ins Feuer ohne es selbst ausprobiert zu haben.
Der Vision 30 ist mit einem APM 100 unterfordert, man muss Zusatzgewicht draufpacken oder den Hebel erhöhen.

Lieber Ferey, toll, dass Deine Beste von Allen Dich regelrecht in solchen Unternehmungen bestärkt! Ich habe auch dieses grosse Glück.

Christopher
 
Hallo und ein Dankeschön fürs nette Willkommen,

mit Gabel und Einarmhalterung hatte ich vor den Fluids auch schon Erfahrungen, wobei die Gabel ein sehr simpler Vertreter war (fast volle Klemmung vor jeder Bewegung eines APM 28x110 MS, an dem ist jetzt ein Manfrotto Nitrotech 612 drunter , 5kg Gewicht auf 12kg Tragfähikeit) .
Der Einarm von APM an meinem 100er TS-Glas war da schon erheblich besser, jetzt trägt es der Cartoni Focus HD und diese Kombi paßt sehr harmonisch ( 7kg Last zu 12kg Tragfhigkeit).

Die Vinten Vision-Köpfe sind nach Euren längeren und meiner kurzen Erfahrung jedoch tatsächlich eine andere Liga.
Wie Range88 auf CN schon schrieb und Jochen glaube ich auch bestätigt hat, ist wohl die Empfehlung: Tragfähigkeit der Fluidheads doppelt zum Gewicht der Optik, die drauf montiert werden soll.

Zu Micheals Problem vermute ich die Länge des 115 Apo (trotz Laufgewicht) und damit verbundene Hebelwirkung auf den Vinten 9 Pro, der wohl baugleich einem Manfrotto 116 MK3 ist, an derTraglast selbst dürfte es meiner Meinung nach nicht liegen, die ist für beide Köpfe mit 12 kg angegeben.

Ein zumindest ähnliches Problem hatte ich mit meinem 120er in Kombi mit dem Cartoni Gamma (ist bis knapp 16kg Tragfähigkeit ausgelegt). Da war auch ständiges korrigieren angesagt, mit der Erkenntnis, daß zumindest der Cartoni Gamma eben ein reiner Kamerakopf ist (bitte ggf. um Korrektur, falls ich falsch liege).

Grüße an alle,
Fery.
 
Hey Christopher, nur ganz kurz: tatsächlich großartig, wenn es da bei unserem Hobby keine partnerschaftlichen Kollisionsprobleme gibt.
Nur Durchschauen mag sie nicht, dafür fahre ich nicht gern aufs Wasser mit ihr (Kanutin), ich komm eh nicht hinterher. ;)
 
ich konnte gestern endlich meine Masuyama 32mm am APM120er ausprobieren.
Über die Brillanz der Abbildung kann ich leider noch nichts sagen, der Himmel war einfach viel zu schlecht dafür. In ersten Vergleich zum Panoptik 24mm erscheint der Himmelsausschnitt überdeutlich größer zu sein, aber beim genaueren Ausmessen kommt dann doch nur 2,8° raus. Das ist etwas enttäuschend. Tatsuro Matsumoto, der die Adapterhülsen vertreibt schreibt aus Seiner Seite etwas von 3,6°, das ist lächerlich. Das die Okulare am Rand unscharf abbilden stört mich dagegen tatsächlich sehr viel weniger als erwartet. Ich schätze das etwa 70% des gezeigten Ausschnitts scharf sind, viel genug, das der Bereich den ich beim gerade aus schauen direkt erfassen kann scharf ist. Die Handhabung geht leichter als ich dachte. Man dreht den Fokus komplett rein, steckt die Okulare drauf, fokussiert etwa eine halbe Umdrehung, fertig.

Ich freue mich auf die nächste Nacht mit gutem Himmel um in der Milchstraße damit spazieren zu gehen. Das Gesichtsfeld des Panoptik werde ich mir auch mal genauer ansehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Willy,
Wenn ich es recht sehe, sind die Masuyama 2 Zoll-Okulare. Wie hast Du sie am 120er angepasst? Vielleicht ein Foto?
Gruß Rolf
 
mit den Adaptern von Tatsuro Matsumoto
 

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Hallo Christopher, hallo Fery,
Vielen Dank für Euer Feedback, Ihr habt recht, es liegt wohl am Gewicht und langen Hebel des 115er Apos. Mit dem richtigen Teleskop gibt es keine Probleme.?Das 100/90er Bino sollte hoffentlich gewichts- und hebeltechnisch beherrschbar sein
LG Michael
 

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so, habe die Panoptik 24mm jetzt bzgl. Gesichtsfeld ausgetestet: 2,32° , also 0,47° weniger als die Masuyama. Das ist zwar nicht ganz so viel wie erhofft aber immerhin fast 1x der Monddurchmesser. Dafür sind die Panoptik über ein deutlich größeres Feld schärfer, aber auch nicht ganz bis zum Rand.
 
Hallo Michael,
freut mich, daß es jetzt klappt :giggle: .
Ist das ein Lunt mit 50mm-Öffnung? Mein Coronado PST hat leider nur 40mm,
zeigt mir aber, was mich interessiert (und mal nicht auf nem Fluid ;)).
Der Skywatcher Solarfinder ist dabei ziemlich hilfreich, immer die Sonne im Blick und das uralte Gitzo R Nr.4 hält das Ganze stabil (zudem übernimmt er die Nachführung, wenn die Batterien mal leer oder erst gar nicht zu finden sind).
Schöne Pfingten noch
VG Fery.
IMG_7955.jpeg
 
Hallo miteinander,
Ich oute mich auch mal als Grossfernglas Genießer :cool: mein Setup ist ein 100mm APM SD mit 90°.
Als Okulare habe ich die 24mm APM, 12 und 8,5mm Pentax XF ....Zwei 6.5mm Morpheus sind unterwegs.
Die optische Qualität begeistert mich immer wieder und sogar meine Frau schaut gerne mal durch.

Mit der Montierung und dem Stativ bin ich noch nicht ganz zufrieden. Ich nutze die APM Gabel plus
Ein altes Bilora Stativ mit Kurbelsäule. Das ist okay aber seitdem ich von der Existenz der Vinten Fluidköpfe
weiß, will ich auch so etwas. Natürlich mit dem entsprechenden Stativ. Am liebsten wäre mir der Vinten 12
mit einem Berlebach UNI 19C oder ein Linhof.

Alternative Vorschläge sind natürlich jederzeit willkommen.
Ich habe jetzt eine Suchanzeige aufgegeben und warte erstmal ab.
Falls aber jemand etwas passendes hat, darf er mich gerne kontaktieren.

Viele Grüße und CS

Christian
 
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