APM SD Bino 120 mm Erfahrung mit T6 Nagler 7 mm

Da ich null Erfahrung habe, bin ich sehr gespannt auf die 52 Grad...ich hoffe ich erhalte dafür Kontrast und Schärfe. Ansonsten wie von Dir beschrieben, mehr Gesichtsfeld.
 
Hallo,
ich frage mich ernsthaft, warum eine Russentonne mit ausgereiztem 400fach noch farbrein war (Vergröß-Bereich ist doch jenseits von gut und böse, "gg").
Hatte ich etwa eine "Super 100-Öffnung" gekauft ??

Gruß
Günther
 
Hallo,
in einem Link vor wenigen Min. lese ich von Binos aus Macao mit einem Durchmesser von 250 mm. Ist das schon dasEnde der Fahnenstange ??? Oder gehen die "Optikgedanken der Techniker" noch weiter ??? (Gedanke an Fujinon mit "nur" 150mm Bino sieht daneben alt aus).

Gruß Günther
 
Hi Günther,

auf Deine Frage #125:

zählt eigentlich nicht mehr zur Gattung Fernglas , sondern eher Doppelrefraktor, aber wenn Du so willst
im weitesten Sinne ein bisschen Fernglas ähnlich.... sh hier mit 30 cm


VG. Michael
 
Hallo,
danke Michael fürs Reinstellen, was komme ich mir doch klein vor mit meinem 25x100 (hat da APM seine Hände mit im Spiel ??, kenne ihn persönlich.....)

Gruß Günther
 
Hallo Günter,

ja das ist APM Markus Ludes Projekt. Der macht nicht nur für Amateurastronomem sh oben z B 2x 30 cm Refraktor als
Bino Sonderanfertigung, sondern darüber hinaus auch im Profibereich sprich gewerbliche Großprojekte.

Ich hab derzeit auch nur ein 25x100. Aber ich hab spaß damit, das ist das Wichtigste.
Vielleicht bekomme ich evtl doch noch im nächsten Monat ein ED APO APM 40x110 mit Geradsichteinblick und guter Optik
(Du kennst ja meinen Nachbarthread, dann geht es da auch weiter). => aber genug off topic

Grüße und frohes Neues nachträglich
Michael
 
Hallo,
Michael, das was hier gezeigt wird, erinnert mich an einen Bino 400 Dobson, fahrbereit. Es wurde dabei erwähnt, daß die Körperwärme dem Bild abträglich sein würde....
Geht man von Bino auf Mono, muß man 400 x 1,4 rechnen, um die gleiche Lichtleistung zu bekommen (Berechnung aber auch für alle anderen Öffnungen maßgebend). Ist eine schöne Spielerei mit dem Ausrechnen und die Werte in Telescope..... einzugeben.

Gruß Günther
 
Hallo Michael,

dein Beitrag von 15.10Uhr läßt mich fragen, wo evtl. solche Großobjekte zu bewundern sind, falls überhaupt möglich für uns kleine Erdenbürger.
Zwar unerreichbar (nichts für die Portokasse, "gg"), aber fragen darf man ja mal.

Gruß Günther
 
Hallo in die Runde,

kann mir jemand erklären was der Unterschied ist in Hinblick auf die vorhandene Brennweite beim Bino (660 mm) bei folgende Okulare:

Okulare von ca 20mm-3,5mm

Televue De Lite
Televue Delos
Televue Nagler

Ich habe bis dato gelesen das die Nagler für lange Brennweiten am Teleskop (Bino) sind, die Delos für kurze Brennweiten am Teleskop (Bino) ....stimmt so das? Wo sind die Stärken, wo sind die Schwächen bei den drei erwähnten Okulare in der aufgeführten Brennweite.

Besten Gruß

Holger
 
für mich persönlich ist der alles entscheidende Vorteil der Nagler deren schmalere Durchmesser, sodass ich mein Gesicht zwischen die Okulare bekomme.
Dazu sind die 82° auch nicht zu verachten.
 
Hallo Willy,

danke für deine Einschätzung vom Nagler. Ich habe sehr viele positive Beiträge über Nagler lesen. Aber was ist der Unterschied zwischen den aufgeführten Okulare? Ich habe bewußt Ethos rausgelassen.

kann mir jemand erklären was der Unterschied ist in Hinblick auf die vorhandene Brennweite beim Bino (660 mm) bei folgende Okulare:

Okulare von ca 20mm-3,5mm

Televue De Lite
Televue Delos
Televue Nagler

Ich habe bis dato gelesen, das die Nagler für lange Brennweiten am Teleskop (Bino) sind, die Delos für kurze Brennweiten am Teleskop (Bino) ....stimmt das so? Wo sind die Stärken, wo sind die Schwächen bei den drei erwähnten Okulare in der aufgeführten Brennweite am Bino?

Besten Gruß

Holger
 
Hallo Holger,
Was genau meinst du?
Die Größe des Okulardurchmessers wurde ja bereits erwähnt.
Der Augenabstand ist, neben dem scheinbaren Gesichtsfeld, ebenfalls ein wichtiger Faktor.
Beim 3,5mm Delos sind das 20mm und beim 3,5mm Nagler Typ6 12mm.
Das ist z.B. für Leute, die mit Brille beobachten wichtig.

Grüße Rainer
 
Hallo Rainer,

Ich meine das "Verhalten" oder besser die Abbildung der Okulare im Verhältnis der Brennweite vom Bino oder Teleskop.
Warum produziert Televue Nagler und Delos? Nur wegen Brillenträger? Oder hat das was mit der Brennweite vom Teleskop zu tun....langsame und schnelle Teleskope. Bei den Bino Nutzer ist meistens das Nagler im Einsatz.

VG

Holger
 
Hallo Holger,

Warum produziert Televue Nagler und Delos? Nur wegen Brillenträger? Oder hat das was mit der Brennweite vom Teleskop zu tun....langsame und schnelle Teleskope. Bei den Bino Nutzer ist meistens das Nagler im Einsatz.

Gegenfrage: warum produziert Televue auch Plössl- und Ethos-Okulare?

Mit den Teleskopbrennweiten hat das eigentlich wenig zu tun, soweit man extrem schnelle Öffnungsverhältnisse (< f/4) einmal außer Acht lässt. Alle Okular-Baureihen haben ihre speziellen Charakteristika und zumindest die modernen Designs scheinen an allen Teleskopen mit mehr als f/4 gut zu funktionieren.

Warum man sich für die eine oder andere Baureihe entscheidet, hat in erster Linie mit den persönlichen Präferenzen zu tun. Ich z.B. mag binokular weder zu kleine (<60°) noch zu große scheinbare Gesichtsfelder (>85°). Damit scheiden Plössl und Ethos für mich aus und es bleiben Panoptic, Delite, Delos und Nagler. Weiterhin bevorzuge ich einen großen Augenabstand von mindestens 18 mm, was dazu führt, dass die Nagler und Panoptics auch ausscheiden. Von den verbleibenden Delite und Delos habe ich mich für die Delos entschieden, was zum einen damit zu tun hat, dass ich schon zu Zyklopen-Zeiten zwei STück davon hatte und zum anderen die Delite das deutlich kleinere sGF haben. Wenn es die Delos auch in noch schlanker gäbe, wäre das für mich kein Fehler, aber ich komme auch so wie sie sind bestens mit denen zurecht. Dass die meisten Beobachter Nagler für die binokulare Beobachtung bevorzugen, wäre mir neu. Es gibt viele, die auch Ethos oder XWA benutzen (richtig dicke Dinger...) und auch nicht wenige, die die Baader Morpheus oder Nikon NAV SW über alles loben oder ganz andere Okulare nutzen. Wie gesagt, solange die optischen Eigenschaften passen, kommt es bei Binos in erster Linie auf die individuellen Vorlieben an.

VG, Andreas
 
Ich bevorzuge als "nicht Brillenträger" ebenfalls Okulare mit 20mm Augenabstand.
Das macht für mich die Beobachtung wesentlich komfortabler und entspannter.
Die Okularfrage ist oft eine sehr subjektive Sache und ist meiner Meinung nach von vielen Faktoren abhängig.
So wäre für mich ein von Hand nach geführtes Instrument bei hoher Vergrößerung und kurzen Augenabstand nicht das gelbe vom Ei.
Oder wie Andreas schreibt gibt es je nach Objekt und Anwendung zu große und zu kleine Gesichtsfelder.
Die Nagler T6 und das 16mm T5 hatte ich auch schon.
Das Bild war quasi perfekt, so dass diese Okulare durchaus mit hochwertigen Planetenokulare mithalten konnten.
Aber der geringe Augenabstand ging mir dann irgendwann auf die Nerven, vor allem beim Dobson, weshalb ich alle wieder verkauft habe.
LG
 
so unterschiedlich sind die Empfindungen, ich kann in die T6 Nagler so richtig schön reinkriegen, in den Space eintauchen ohne das noch irgendein Störlicht von der Seite durchkäme und dabei mit der Nase zwischen den Okularen nachführen (Fluidkopf). So machen Spaziergänge auf dem Mond oder durch die Milchstraße erst richtig Freude.
 
Hallo zusammen,

vielen Dank erstmal für die zahlreichen Antworten und Hilfen.

"Mit den Teleskopbrennweiten hat das eigentlich wenig zu tun, soweit man extrem schnelle Öffnungsverhältnisse (< f/4) einmal außer Acht lässt. Alle Okular-Baureihen haben ihre speziellen Charakteristika und zumindest die modernen Designs scheinen an allen Teleskopen mit mehr als f/4 gut zu funktionieren." Zitat Andreas.

Hallo Andreas...genau das meinte ich mit meiner Frage. Die Brennweite und die Öffnungsverhältnisse...wenn man die Okulare Nagler und Delos nimmt.
Aber anscheinend ist das bei einem APM 120 mm Bino egal mit der kurzen Brennweite ob Nagler oder Delos. Der Unterschied ist beim Gesichtsfeld (ca. 10 Grad) und der eine mehr und der andere ist weniger Brillentauglich.

Stimmt das so?!

Besten Gruß

Holger
 
Im Prinzip gibt es "DAS OKULAR" nicht, sondern der persönliche Einblick und Komfort ist entscheidend! Am Bino sind die Ansprüche komplett anders als einäugig! Am Bino muss der Kopf fix auf den Okularen bleiben, einäugig kann man den Kopf schwenken. Die Frage ist erst einmal, komme ich ergonomisch überhaupt zwischen die Okulare? Da sortieren sich meist die "fetten" oder dicken aus! Hier hilft auch der größere Augenabstand der Okulare. Braucht man Augenabstand (eigentlich Pupillenabstand), dann wird die Auswahl wieder geringer. Will man dann noch große Bildwinkel, bleiben nur noch wenige übrig. Will man auch Randschärfe, kommt es auf die Bildfeldwölbung der Frontlinsen und auf das Öffnungsverhältnis an. Lange Brennweiten sind da flexibler als kurze schnelle! Heutzutage will der Markt anscheinend die kurzen und schnellen Linsen. Aber da haben viele Okulare Probleme den Rand scharf abzubilden, besonders die langbrennweitigen der Baureihen. Mit anderen Worten, kurzes Öffnungsverhältnis + großer Bildwinkel + kleine Vergrößerungen + randscharf ist nicht einfach! Das reduziert ganz schnell auf ausschließlich Televue.
 
Noch etwas zu dem 300mm Bino von APM. Die großen Umlenkeinheiten (Spiegel) hat Herr Schumann (Binoptic) gebaut. Die stammen nicht von APM.
 
Bezüglich Okularen am Bino oder Doppelteleskop hilft meist nur ausprobieren. Mit den Ethos kann ich nach oben und unten das Gesichtsfeld ausnutzen. Seitlich geht dann nur noch mit drehen des Kopfes, so dass ich nur noch monokular sehen kann. Mit den Docter UWA und Nagler T5 und T6 geht seitlich auch fast das gesamte Blickfeld. Beim Nagler muss man aber seinen "sweet-sport" bzgl. Augenposition finden. Das scheint aber auch von Person zu Person unterschiedlich zu sein. Die Panoptic sind vom Einblickverhalten sehr angenehm. Die passen wie der perfekte Schuh. Nicht umsonst gibt es das Design seit über 30 Jahren (!). Ähnlich ist das mit den Takahashi LE die dazu auch noch weniger Verzeichnung als die Panoptic aber auch weniger Gesichtsfeld haben. Schade, dass Takahashi die LE aus dem Programm genommen hat.
Die Delite und Delos würde ich, wenn dann, nur monokular verwenden. Ich schaffe es monokular, wegen der Blende am Auge, nur mit heruntergeklappter Gummiaugenmuschel das gesamte Blickfeld zu überblicken. Dazu muss ich den Kopf schon seitlich verdrehen. Daher kann ich mir die binokular nicht wirklich als tauglich vorstellen, jedenfalls für mich. Manche entfernen dort die äußere Hülse, was dann aber bzgl. Streulicht und Augenpositionierung wiederum schwierig ist.

Daher meine persönliche Schlussfolgerung:
Ethos: monokular ohne Brille das Nonplusultra
Nagler: monokular im Reisegepäck oder günstige Alternative zu den Ethos, für manche auch am Bino geeignet (ausprobieren)
Delos: bester Kontrast mit Brille und etwas geringerem Gesichtsfeld
Delite: wie Delos, aber deutlich kleiner, leichter aber noch geringeres Gesichtsfels
Panoptic: der Bino-Standard für (fast) alle.
 
Ethos:
Nagler:
Delos:
Delite:
Panoptic: der Bino-Standard für (fast) alle.
Eben Televuestandard und nach wie vor Referenzokulare. Aber die Konkurrenz holt auf und zieht gleich und das zum halben Preis .
Sogar die bisher unumstrittenen Panoptic 24 mm fürs Bino haben mit dem APM 24 mm z.B. einen würdigen Konkurrenten, der für meine Begriffe besonders mit seinem Einblickkomfort glänzt, sind allerdings recht klobig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Durchmesser 55 mm. Mein Augenabstand beträgt 65 mm, im Bino hab ich noch einen guten Zentimeter Reserve.
Um Missverständnissen vorzubeugen, das Panoptic 24 war lange Zeit mein Lieblingsokular im Bino, das APM hat einen Vorteil im Einblickkomfort, ist aber ansonsten nicht besser als das Panoptic, halt eben nur erheblich günstiger im Preis.
 

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Hallo zusammen,

bei mir hat das 24er APM das 24er Panoptics abgelöst, was ich noch vor Kurzem nicht gedacht hätte. Der Grund ist der sehr viel großzügigere Augenabstand des APM. Wegen meines Augenastis muss ich bei APs größer als ca. 3,5 mm inzwischen meine Brille tragen, was an sich schon ziemlich gewöhnungsbedürftig ist. Mit den Panoptics kam ich in dieser Hinsicht allerdings überhaupt nicht zurecht, wogegen das APM da keinerlei Probleme macht. Da die optische Leistung des APM für mich nur marginal schwächer ist, als die des Panos, durften letztere weiter ziehen.

Auch mit meinem Pupillenabstand von ca. 62 mm komme ich gut mit den APMs am Bino zurecht.

VAg, Andreas
 
Hallo Andreas, ich habe die 24er APM nie gehabt. Die entscheidene Frage für mich wäre, können die APM auch die Bildfeldwölbung von schnellen Optiken korrigieren, so dass alles bis zum Rand scharf ist? Hier scheiterten die meisten Okulare in der Vergangenheit im Vergleich zu Televue.

Viele Grüße,
Amin
 
Einen schönen Tag in die Runde,

ich benötige wieder mal ein Rat, heute geht es um das Thema Filter für "den" Nebel. Bis dato habe ich immer ohne einen Nebelfilter die Nebel beobachtet. Bald kommt der Orion Nebel und dieses Jahr würde ich gerne mit einem geeigneten Filter den Orionnebel und meinen Favoriten M31 beobachten.
Ich hatte schon eine Anfrage am APM gestellt und Markus Ludes meinte einen Deep Sky Filter oder UHC Filter zu nehmen. Jetzt gibt es so viele verschiedene Filter das ich gerne euer Meinung/Erfahrung lesen würde.

Ich würde die Filter/den Filter in ein APM Bino 120 mm SD 90 Grad einsetzen und ich beobachte die Nebeln mit Panoptik 24mm, APM 24 mm und Baader Morp. 12,5 mm. Ich lebe auf dem Land und die Sichtverhältnisse in der Nacht sind gut.


Viele Grüße

Holger
 
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