Astro DSLR Peltier mod V2 - Planungsphase

Hi,

ich habe gestern Abend noch getestet. Aber ich denke -5 bis -10° am Sensor reichen. Da ist die DSLR dann wohl ausgereizt. Getestet habe ich jeweils 600 Sekunden bei ISO 100. ISO 100 da ich meine Farbaufnahmen in der Regel mit den Einstellungen gewinne. Kann sein das es bei höheren ISO´s noch was ausmacht, aber so ist der Unterschied zwischen -7° und -26° sehr minimal:

Um die Bilder richtig zu sehen bitte rechte Maustaste und in neuem Fenster öffnen. Dann sieht man mehr.

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-1fd-9b55.jpg

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-1ff-ab71.jpg


Gruß Markus
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Markus,

ich hatte auch verschiedene Temperaturbereiches probiert. Fazit
< -10° könnte ich keine signifikante Unterschied in den Darks sehen.
Mit dem 0.4-0.5 mm dünnes Kupfer (bei Conrad gekauft), war ich auch vollzufrieden. Das Peltier liegt schön flach auf dem Kupfer, voll drauf in Kontakt. Mit 0.4 mm, ging das Anlöten des Sensors am Ende gut, kaum nötig die Pins zu biegen. Mit 0.8 mm ware bestimmt was anderes...

Viele Grüße,

Julien
 
Hi zusammen,

ich verfolge das Thema jetzt schon ne ganze Weile.
Echt genial, was ihr da gebaut habt. :hochachtung:
Werd ich sicher auch versuchen, früher oder später :biggrin:

Aber ein paar Fragen sind mir gekommen:

Wie regelt ihr die Peltiere? PWM über Arduino? Nach dem BuckBust oder? Warum nicht über Spannungsteiler am Buck? (würd gerne die Temp einstellen können :) )

Wenn man den Sensor ablötet und Festschraubt, wie bekommt man den dann wieder 100% gerade auf die Platine?
Mir ist schon klar, das der Autofokus dann nicht mehr geht, aber trotzdem muss der Sensor gerade sein um überall den gleichen Fokus zu haben

Zitat von conehead:
Was ich festgestellt habe ist, das es deutlich effizienter ist wenn ich das Peltier am Sensor mit deutlich weniger Leistung betreibe als das andere welches auf der Kühlkörper-Seite ist.
@conehead
Wie bekommst du das ~ 5mm Element da rein und heizt das nicht den AD-Wandler auf?
Kann man dann noch ein Normales Objektiv benutzen?

Wird zum Isolieren gegen Wasser noch "Revell Color Stop" verwendet oder gibts da schon ein neues Mittel der Wahl?

Wie wird das ganze, was ja mit Kühlkörper recht schwer wird, in der Kamera befestigt? Nur über Wärmeleitkleber am Sensor?

Sorry für die vielen Fragen und ich hoffe ich habe die Antworten nicht überlesen. :D

LG aus dem nördlichen Niederösterreich
Martin
 
Hallo Martin,

schau Dir mal die beiden Bilder oben von meiner 600D an. Da siehst Du einmal den Stack aus zwei Peltiers und dem Kupferfinger. Das Peltier kommt auf den Kupferfinger nicht direkt auf den Sensor. Dadurch das es oben auf dem AD Wandler sitzt, kühlt es gleichzeitig diesen. Hier fülle ich noch Wärmeleitkleber rein damit das schön fest ist.
Der Sensor muß nicht absolut gerade auf die Platine, da der Sensor am Gehäuse befäßtigt wird, sitzt der automatisch immer gerade und die Platine eventuell etwas schräg. Aber: wenn Du ein 0,4er Blech nimmst bekommst Du das auch ohne ablöten rein. Es kann sein das die es minimalst abschleifen muß. Sensor ablöten ist nichts für schwache Nerven!
Das Peltier solltest Du tunlichst nicht via PWM regeln. Das mögen die Dinger nicht und büßen deutlich an Leistung ein. Ich regle eigentlich nicht und begrenze nur den Maximalstrom. Ich will auch nicht regeln, immer volle Leistung. Bei der neuen Kamera habe ich mir spezielle Buck DC DC konverter bestellt die ich Regeln möchte. Ob das aber so geht kann ich Dir noch nicht sagen.
Das neue Mittel zur Wahl ist bei Nagellack. Einfach aufzutragen mit dem integrierten Pinsel. Sehr Dickflüssig so das der kaum davon läuft (trotzdem nicht auf die Anschlüsse bringen!). Und trocknet schnell.
Hast Du Dir mal meine Kameras angeschaut? Die wiegen gerade mal knapp 150 Gramm mehr wie eine originale 600D. Das Gewicht fällt kaum auf. Ich verwende eine Art Federmechanismus um den Peltierstack auf den Kühlfinger zu drücken. Das Bild zeigt die erste Version meiner 600D, die hatte noch ein kleines Kästchen an der Seite. Die neuen haben alles integriert. Das Display ist im Klappblitz oben untergebracht:
Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-xv-2b6d.jpg

Wenn Du weitere Fragen hast, dann her damit.

Gruß Markus
 
Zum Thema plan liegender Sensor. Tja das ist so ne Sache. Ich habe inzwischen 6 Stück 600D umgebaut. Bei jeder war es bisher so das ich die Federn einfach weg gelassen habe und den Sensor bis zum Anschlag fest geschraubt. Bisher lag dieser dann immer plan auf. Verifiziert habe ich das mit meinem Canon 70-200 2.8, einem exakt geraden Aufbau und einem Siemens Stern.
Das kann natürlich bei anderen Kameras anders sein.
Was ich vorgestern leidvoll feststellen mußte ist das Canon irgendwas an der Hardware des Mainboards geändert hat. Ich habe ein voll funktionierendes Mainboard. Sobald ich aber den Sensor unter -10° kühle meldet dieses Temperatur zu hoch. Jedes andere Mainboard (insgesamt 4 Stück) funktionieren dagegen einwandfrei. Auch den Sensor habe ich schon getauscht, den darauf sitzt irgendwo der Temperatur-Sensor. Auch das hat nichts geholfen. Dieses Mainboard ist für einen Kühlungsumbau ungeeignet. Ein Downgrade von 1.0.3 auf 1.0.2 hat auch nichts gebracht.

Gruß Markus
 
Hi Markus,

da hab ich dich wohl falsch verstanden mit dem "am Sensor" :)
Dachte schon ein Element wird in der Kamera verbaut und ein 2tes am Kühlfinger. Dann ist es klar das der AD Wandler mit gekühlt wird.

Ablöten des Sensors ist sicher was heikles, aber ich fürchte mich eher wieder vorm anlöten :erschreck:
Wie verhindert man eigentlich das der Kupferfinger kürzschlüsse auf der Platine macht, wenn man ihn dazwischen einbaut, oder gibt`s da keine "offenen Leitungen"?
Ich nehme an, die Kühlleistung zwischen 0,8mm und 0,4mm wird schon ein unterschied sein.

Mein Wunsch/Plan ist die Kamera so um zu bauen, dass sie mobil einsetzbar ist (also so sparsam und effizient wie möglich)
und auf eine Temperatur eingestellt werden kann, damit ich die Darks im nachhinein noch machen kann.
Ohne Regelung kommt es ja wieder auf die Umgebung an.
Der Traum wäre noch normale Objektive verwenden zu können.
Der Überdrüberhammer wäre ne debayerte + eine Filterschublade zwischen Bajonett und Sensor.
auf H-Alpha oder andere Filter wechseln ohne das Objektiv runter zu nehmen :D

Hab auch schon nach nen Buck mit Regeleingang gegoogelt, aber noch nicht was Brauchbares gefunden bis auf http://www.fischl.de/dcdccontrol/

ahhh Nagellack geht? Frisst der sich nicht durch irgendwas? die Plastikanschlüsse der Kabel muss man auslassen, nehm ich an, nur wie schützt man die wieder? Vaseline hab ich hier schon gelesen :)

Deine Beiträge hab isch schon alle studiert, echt großer Respekt was du da zauberst. 150g mehr ist nicht viel.
Das Pletierelement ist am Kühlfinger befestigt, aber die Kühlrippen selbst? sind die nur am Pletier/Kühlfinger/Sensor angebracht oder noch zusätzlich in der Kamera extra?
Wenn ich die mit der Kaufversion vergleiche, die von der Kühlleistung her ähnlich ist, aber einen riesigen Kühler hinten dran hat.
Ein Astrokolege hat so eine und die ist um einiges schwerer und hat kein cooles Display im Blitz :biggrin:
Weiters ist die recht hungrig. 12V Max 5A wären 60W
Da hät ich nach 3 Stunden keinen Saft mehr in meinem 17 Ah LiFePo

Hoffe mir geht es nicht genauso mit der Platine.

Danke für die vielen Tipps und Tricks.
Find es echt toll, dass du eine immer noch Weiterentwickelst und noch besser werden willst.

Hab gesehen, hier im Forum wird gerade eine von dir Umgebaute angeboten. Trotzdem reizt es mich es selbst zu versuchen :)

Gruß
Martin
 
Hallo Martin,

Bzgl. Anlöten des Sensors, hatte ich Bilder an der Seite 5 des Threads angehängt. Alles war beim Löten mit Heißluftstation fest geklemmt. So ging es einwandfrei.
Es war aber meine zweite Versuch. Beim ersten mal, hatte ich den Sensor nicht so gut fest geklemmt und da hatte sich ein Pin verabschiedet und der Sensor war unbrauchbar, musste bei Aliexpress ein neues kaufen.

Ich habe viel 0.4 mm Kupfer übrig. Ich könnte Dir was schicken, wenn du möchtest.

Viele Grüße

Julien

 
Hi,

schau Dir das Bild jetzt mal an:

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-1fg-eec4.jpg

Dort siehst Du Schrauben die ins Gehäuse gehen. Diese sind mit Federn gelagert so das Du den Druck auf den Sensor einstellen kannst. Im Prinzip kommen die Schrauben aus dem gehäuse, oben drauf sitzen die Muttern und dazuwischen die Federn. Da das ganze so leicht ist haltet das Problemlos. Die Peltiers sind auf den Kühlkörper geklebt. Zwischen Kühlfinger und Petlier ist nur etwas wärmeleitpaste.
Wie gesagt den Sensor mußt Du nicht unbedingt ablöten. Auch mit einem 0.4er Blecht bekommst Du den Sensor gut gekühlt. Anlöten ist heikel. Ich löte immer mit einem speziellen SMD Lötkolben. Der ist so fein das Du die Pins einzeln anlöten kannst. Ablöten ist da kritischer, da löst sich gerne mal eine Leiterbahn von der Platine. Zwischen Sensor und Platine sind zwar auch Leiterbahnen aber die sind mit Lack geschützt. Hier kann nichts passieren.
Die letzten Platinen hatte ich immer mit Nagellack gemacht. Das ist sehr haltbar und auch gut zu verarbeiten. In meinem Betrieb werden Platinen teilweise auch Lackiert wenn sie rauhen Umgebungen ausgesetzt sind. Auch hier wird ein Lack mit Lösemittel verwendet. Kritisch sind nur die Flachbandanschlüsse. Aber da der Nagellack nicht verläuft müssen die nicht extra geschützt werden, nur wenn Du ganz sicher gehen willst. Dazu könntest Du auch das Color Stop verwenden.
Falls Du bedenken hast ob Deine Platine geeignet ist, dann kaufe Dir Kältespray und sprühe mal ordentlich die Platine auf dem Sensor ein. Wenn Sie dann immer noch geht passt alles. Wenn ne Temp Meldung kommt: finger weg. Danach natürlich wieder gut durchtrocknen lassen.
Auch mein Ziel war es eine leichte Kamera zu bauen wobei mir wichtig war das ich den Sucher noch benutzen kann. Das wäre wohl heute nicht mehr so. Das goto ist so präzise das ich den eigentlich nicht mehr brauche.
Zur den DC/DC Konvertern: Eigentlich bekommst Du auf dem freien Markt (ebay, amazon, conrad usw.) keine guten Buck Regler. Die einzigsten die ich gefunden habe waren die Mp1584. Die gehen aber nur bis 2.5 - 3 Ampere am Peltier bei 12 Volt Eingang gut. Reichen für ne normale Kühlung bis 30° Delta. Andere verursachen teilweise Bildstörungen durch PWM-Regelung.
Wenn Du wirklich gute willst schau Dich mal bei RS, Mouser usw. um. Ich habe mir vor kurzem diese hier kommen lassen:
http://www.rs-online-privat.de/Products/ProductDetail/Nicht-isolierter-DC-DC-Wandler-0-59-6Vdc-Output-10A-7158575
und diese hier:
https://www.digikey.de/products/de?keywords=555-1376-1-ND
Die Dinger sind winzig und können um die 10 Ampere. Aber die mit einem Arduino anzusteuern ist nicht so einfach. Wenn Du ins Datenblatt schaust, dann siehst Du das die einen Trim Eingang haben. Dieser wird mit einem Widerstand gegen Masse gelegt. Also hier liegt eine Spannung an und am Spannungsabfall bzw Strom wird die Ausgangsspannung festgelegt. Ich habe das jetzt so gelöst: Arduino PWM Ausgang über ein RC Glied in Gleichspannung also richtig Analog gewandelt. Hier dann ein NPN Transistor in Emitterschaltung und von da in den DC Wandler. Mit etwas Softwareoptimierung funktioniert das jetzt einwandfrei.
Die neue Kamera wird sogar noch mal effizienter und regelbar! Ist aber noch im Versuchsaufbau und dauert sicherlich noch ein paar Tage. Meine Tests zeigen aber das Du unter -10° nicht mehr viel Steigerung erwarten kannst. Ich baue eine Steuerung nur ein, damit ich im Winter noch sparsamer kühlen kann. Im Sommer dann wieder je nach Bedarf mehr Leistung.
Darks kannst Du Dir sparen, das bringt bei der gekühlten nichts. Tests dazu sind irgendwo hier im Forum von mir zu finden.

Gruß Markus
 
Ich hatte mir damals die 0.4 mm dickes Kupfer geholt um mir das Ab - & Anlöten zu sparen.
Also, ja es ist möglich den Kupferfinger zwischen den Sensor und Platine zu schieben. Aber man muss trotzdem, ganz schön drücken, da es kein Luft / Paltz gibt.
Und das Problem dadurch ist (ab ich festgestellt, als ich doch ablötet habe): der Lack an der Rückseite der Platine wird ganz schön gekratzt, was für mich ein Risiko ist.
Also am Ende, würde ich doch empfehlen, den Sensor immer abzulöten.

Gruß

Julien
 
Hi,

daher habe ich ja geschrieben das man das 0,4er Blech etwas abschleifen muß. Ebenso muß die vordere Kante, welche zuerst reingeschoben wird, etwas angerundet werden. Es muß nahezu ohne drücken rein gehen. Sonst kann es passieren das Du den Sensor von der Platine reißt. Das wäre der Super-Gau. Sensor ablöten ist halt nicht jedermanns Sache. Und Canon läßt da nicht mehr viel Platz.

Gruß Markus
 
@ Markus

jetzt hab ich den Punkt der mir die ganze Zeit gefehlt hat... die Schrauben gehen durchs Gehäuse. Somit liegt der Großteil des Gewichtes auf der Plastikverkleidung und nicht wie ich geglaubt habe nur am Kupferfinger bzw. auf der Klebestelle am Sensor :D
Das ist echt die Frage: Ablöten und dabei riskieren, dass der Sensor kaputt geht, aber dafür ne besser Kühlleistung oder nur reinschieben, wo das Risiko geringer ist den Sensor zu schrotten :gutefrage:
Glaub aber ich werde es dann riskieren und Ihn ablöten
Das kann ich ja immer noch entscheiden wenns soweit ist.
Ich glaube hier gelesen zu haben, es geht recht gut wenn man ihn per Heißluft anheizt und alle Beinchen pro Seite mit einen Draht ablöst.
Ein Ersatzsensor ist mit ~60€ günstiger als ich erwartet habe. Dachte die Teile koste >150€
Es ist echt faszinierend, dass du mit ~ 10 Watt auf 30 Grad Delta kommst :o
Macht es viel unterschied ob man 0,4 mm oder 0,8mm verwendet?
Danke für den Hinweiß mit den Bucks und Bildstörungen. Hab zwar schon hier was gelesen, aber gedacht, das sind Einzelfälle.
10A auf die Größe um den Preis :o
Darks sind so ein Streitthema, manche sagen unbedingt, andere bringt nix und andere sagen macht alles nur schlimmer
Bis jetzt hab ich immer welche gemacht. Vielleicht komm ich auf den gleichen Schluss wie du und lass sie weg, aber PI beschwert sich wenn man keine hat :D

@ Julien
Danke für das Kupfer Angebot, aber ich glaube da ist das Porto nach Österreich teurer als wenn ichs hier kaufe

Leider hab ich momentan keine Zeit das Projekt anzugehen. Aber ich sauge mal alle Informationen auf die ich finde und versuche Problem zu vermeiden, die andere hatten und eine Lösung gefunden haben.
Dieses Forum ist dafür eine Goldgrube.

Einmal ein großes Dankeschön an alle die Zeit, Geld & Wissen investiert haben um Anderen ne menge Arbeit und Probleme zu ersparen.

Grüße Martin
 
Zitat von Julien:
Also am Ende, würde ich doch empfehlen, den Sensor immer abzulöten.

Dem kann ich nur Zustimmen. Wie wichtig ein guter Kontakt ist sieht man schon daran, dass der Einsatz von Wärmeleitpaste einen großen Vorteil bringt. Es ist sogar so, dass es selbst bei den Wärmeleitpasten große Unterschiede in der Wärmeleitfähigkeit gibt.

Wer also die optimale Wärmeabfuhr erreichen will, muss selbst kleine Unebenheiten am Sensor durch eine gute Wärmeleitpaste ausgleichen, das schafft man nicht durch ein eingeschobenes Kupferblech.

Gruß

Martin
 
Hi,

wenn man das letzte bisschen will ist das sicherlich DIE Lösung. Aber ich habe auch schon Kameras umgebaut wo ich eben nur ein 0.4er Blech zwischen geschoben habe. Vorher hatte ich Wärmeleitkleber in den Spalt gefüllt. Um eben nicht in das Problem des verbiegens und der planen Montage des Peltiers zu laufen, habe ich nach dem Sensor noch ein dickeres Blech oben drauf gelötet. Am Ende waren es nur 1 maximal 2° Unterschied am Sensor. Und ich rede hier von der schlechten Seite des Sensors, also nicht die Seite wo das Blech eingeschoben wird.
Aber es muß natürlich jeder selbst für sich entscheiden was er macht und vor allem was er kann. Beim Sensor ablöten kann wirklich viel schief gehen. Und anlöten ist auch nicht einfach. Da muß man schon viel Erfahrung mitbringen dass das beim ersten mal klappt.

Gruß Markus
 
Hi,

kaum mehr was los hier da die fertigen Kameras ja so günstig geworden sind. Ich bin trotzdem noch dran an einer 600dadc und möchte Euch den aktuellen Stand zeigen.

Der neue Kühlkörper:
Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-1ft-ddba.jpg

Im Vergleich zum alten Design:
Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-1fu-a6b4.jpg

Mit verklebten Peltiers und Reglern:
Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-1fs-58e4.jpg

Und auf die Kamera aufgesetzt mit neuem Lüfter der mehr Druck bringt:
Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-1fv-5b0f.jpg

Der Lüfter soll dieses mal nicht direkt kühlen sondern es soll eine Art Kühltunnel entstehen durch den die Luft gedrückt wird. Dazu muß ich aber noch die Luftführung zeichnen und mit meinem 3D-Drucker drucken. Ich erhoffe mir dadurch eine deutlich höhere Kühlleistung.

Jedes der beiden Peltier-Elemente soll einzeln regelbar sein, Ebenso der Lüfter. Die Software dazu ist soweit fertig. Ich muß lediglich noch den Tiefpass für den Lüfter bauen da der bei PWM Ansteuerung pfeift.

Zum nächsten Neumond soll sie fertig sein...

Gruß Markus
 
Für die Steuerung der Software habe ich drei Taster im Blitz mit eingebaut:

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-1fw-098c.jpg

Aktuell ist es so geplant das zwei davon für plus und minus da sind. Der Dritte soll zum Umschalten des Menüs sein. Hier könnte ich mir vorstellen noch den Lüfter zu steuern oder später mal um die Zieltemperatur einzustellen.

Gruß Markus
 
Hi Markus,

Fertige Kameras sind zwar günstiger geworden,
aber sie bieten lange nicht den Leistungsumfang,
die deine Hi-Tech umbauten :respekt2:

immer wieder faszinierend, dass du in ein volles Kameragehäuse noch so viel Steuerung und Elektronik unterbringen kannst.

Sind das die regelbaren Buck-Boost Konverter?

Was hältst du von meiner Idee eine Filterschublade zwischen Chip und Bajonett ein zu bauen? Glaubst ist das möglich?

Gruß
Martin
 
Hi,

das sind "high-End" Buck Treiber. Die Dinger schaffen 10 Ampere und sind geradezu winzig. Nur die Ansteuerung ist etwas tricky. Aber auch das habe ich gelöst. Bald gibt es neue Bilder...

Das mit der Filterschublade könnte ich mir wirklich mal anschauen. Ich habe noch eine Kiste mit Ersatzteilen zu Hause so das ich hier mal ein Bajonett zerlegen kann.

Gruß Markus
 
Hi Markus,

und wie geht die Entwicklung voran? :)

Gruß Martin
 
Hi,

die DeepCooled ist fertig, hab ich ganz vergessen zurück zu melden. Sie kommt auf ein Delta zwischen 40 und 45 Grad bei 30 Watt. Die Steuerung von Lüfter und Peltier funktioniert auch soweit. Wenn ich mal Zeit habe werde ich eine PID Regelung implementieren so das man die Temperatur einstellen kann.
Mit der Filterschublade wird aber nichts werden. Da ist einfach zu wenig Platz. Da müßte mal wohl wirklich alles in ein neues Gehäuse bauen so wie es JTW macht. Das ist mir aber wirklich zu viel arbeit. Mit den Clip-Filtern komme ich soweit gut klar.

Bilder von der Kamera hab ich aktuell keine zur Hand, aber ich lade die Tage mal ein paar hoch.

Gruß Markus

Gruß Markus
 
Markus du bist echt ein Crack.
Aber echt Hammer wie du deine Kameras angehst. Das ist einfach der Wahnsinn.
Bin hier weiter, wie viele andere, mal stiller Leser ;)
 
Hi,

ich kenne nur Nikons die debayered wurden. Es scheint hier aber das Problem zu geben das der Sensor auf eine Art Halterung geklebt ist. Davon muß der Sensor erst mal befreit werden, was aber nicht so einfach ist. Das ist auch hier im Cam84 Thread nachzulesen.
Ansonsten schau mal im Netz, da gibt es wohl einige Umbauten. Auf den ersten Blick sieht das Canon sehr ähnlich. Bis auf die Sensorhalterung, ich denke das ist der Knackpunkt. Den Senor ohne diese Halterung eben (also ohne Verkippung) wieder einzubauen sehe ich hier als größtes Problem.

Gruß Markus
 
Hallo,

und schon fertig dein Wunderding? :biggrin:

Grüße
Martin
 
Hallo Martin,

Du meinst Hinkelsteini?

Ich denke da wird nichts mehr kommen. Registrieren, eine Frage stellen und in der Versenkung verschwinden...

Gruß Markus
 
Hallo Markus,

eigentlich hab ich dich gemeint :D
Ich glaube Hinkelsteini wird zu Canon wechseln :totlach2:

wollt mal fragen wie es läuft und ob du schon Fotos hast?

Gruß
Martin
 
Hi Martin,

die Kamera schaut eigentlich so aus wie jede die ich gebaut habe. Nur größerer Lüfter und größerer Kühlkörper. Dazu sind natürlich noch die 3 Bedienknöpfe am Blitz gekommen:

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/big/4swf-1ig-0e2c.jpg

Aktuell hab ich nichts mehr an der Software gemacht, so das ich nur die Drehzahl des Lüfters und die Leistung der Peltiers einstellen kann. Bin mir auch nicht sicher ob ich da noch etwas mache, da ich eh keine Darks mache ist eine exakte Temperatur für mich nicht so wichtig.

Gruß Markus
 
Hallo an Alle,
ich verfolge dieses Thema schon seit einiger Zeit und muss sagen, Hut ab vor euren Fähigkeiten, das is großes Tennis :applaus:
Ich hab auch ein paar Versuche unternommen. Als Testobjekt musste eine eos 1100d herhalten. Die Kühlung läuft soweit ganz gut, allerdings habe ich in den Bildern, sowohl in den darks als auch in den bias, eine unschöne Streifenbildung.
Irgendwas scheint da von der Verkabelung wohl schief gelaufen zu sein. Wenn ich rausgefunden hab wie man hier Bilder anhängt schiebe ich mal eins rüber.
Ich verwende ein 12v Netzteil, einen Buck aus der Bucht um die Dual Layer quickcools mit 6v zu betreiben, einen 12v CPU Lüfter und einen Heizdraht der auf auf 12v läuft.
Den Kupferfinger mit Masse zu verbinden verschlimmert komischerweise das Problem noch.
Vielleicht hat jemand eine Idee, was ich noch ausprobieren könnte.

Beste Grüße
Nico
 
Hi,

Nimm einen anderen Buck. Irgendwo hier im Thread hab ich mal was dazu geschrieben. Es funktionieren nicht alle gut, da manche deutliche störungen hervor rufen.

Gruß Markus
 
Hi Markus,

du benutz ja zum Steuern einen Arduino Nano oder?

ich weiß leider nicht wie viele Anschlüsse du benötigst, aber ich hab letztens einen noch kleineren gefunden, den "Digispark". :)

Gruß Martin
 
Hallo Martin,

kenne ich alle. Aber der Digispark, welcher eigentlich nur ein Attiny ist, reicht nicht. Ein Nano sollte es schon sein. Platz spielt dabei kaum eine Rolle. Wenn der Blitzelko draußen ist, ist da genug Platz für ein Kontroller.

Gruß Markus
 
Zurück
Oben