Astro DSLR Peltier mod V2 - Planungsphase

Ui, da ist wirklich so gut wie kein Platz mehr.
Mir fehlt da auch der A/D Wandler an sich, denn diesen kann ich auf der Sensorplatine nicht finden. Vielleicht hat Canon den jetzt im Sensor integriert.

Da mußt Du wohl weiter zerlegen, aber es wird immer riskanter.

Gruß Markus
 
Ahoi,
im Moment komm ich nicht weiter. Keine Ahnung wie der Sensor auf der Platine befestigt ist. Ohne Zerstörung werd ich das wohl nicht rausfinden.
Hab jetzt erstmal den IR-Filter ausgebaut und alles wieder zusammen gesetzt. Die gute Nachricht, sie läuft noch :)

Das Problem wird wohl bei allen neueren Canon Kameras ähnlich sein.
Naja, war n Versuch wert.

Beste Grüße
Nico
 
Hi Markus,

ok, wusste nich, dass man den Sperrfilter nennt, aber ich glaube wir meinen das Gleiche, danke für die Info :)

Falls Dir, oder jemand anderem eine Möglichkeit über den Weg läuft, Sensoren für die 200D (Rebel sl2) als Ersatzteil zu bestellen, oder eine defekte 200d in die Hände fällt, gern Bescheid sagen.

Was hättest Du für eine im Auge zwecks Umbau?

Falls Du noch weitere Bilder vom Innenleben/Platinen der 200d brauchst, melde Dich.

Gruß Nico
 
Moinmoin,

noch kann ich nicht viel beitragen hier, außer meinen Beifall zu bekunden!(y)

Aber evtl einen Tipp in Richtung EMV abgeben. Zum Abfangen der üblicherweise im MHz-Bereich arbeitetenden MicroDCDC-Wandler ist ein Elko alleine nicht befriedigend, selbst ein sog. "Low ESR"-Typ nicht, wie er in Schaltnetzteilen eingesetzt wird. Deren Ladungstransportvermögen ist einfach nicht steil genug für diese hohen Frequenzen. Zur Unterstützung kann man ihm aber keramische Kondensatoren hinzufügen, die viel mehr Flankensteilheit können, als ein Elko. Werte um 100n bis 1µF genügen im angepeilten Leistungsbereich meist schon, möglichst nahe am Wandlerausgang (aber auch am Eingang).

@EOS 6D, Chip ablöten: Markus, hast du ein Bild vom "hochgebockten" Sensor-Chip? Wie bekommt man den wieder genau plan ausgerichtet zur vorgesehenen Fokalebene? Ich meine vor einigen Seiten gelesen zu haben, daß der am Frontrahmen gehalten wird und die Platine halt hintendranhängt, so wie sie eben hängt. Schlimmstenfalls hängt sie halt "schepp" drin, aber der Sensor sitzt richtig. Habe ich das richtig verstanden?

Ist deren (6D) Display derart gestaltet und verdrahtet, daß man es auch außerhalb in einem, zB selber gedruckten Klapp-/Schwenkgehäuse unterbringen könnte?

Ich ziehe den Umbau einer 6D in Erwägung, aber das Display MUSS klapp/schwenkbar werden, damit das einen Sinn hat für mich (Bandscheibenkandidat!)

Danke und viele Grüße,
Okke
 
Ich ziehe den Umbau einer 6D in Erwägung, aber das Display MUSS klapp/schwenkbar werden, damit das einen Sinn hat für mich (Bandscheibenkandidat!)
Hallo Okke,
nur so als Idee: die 6D hat WLAN und lässt sich wunderbar mittels qDSLR-Dashboard oder mittels EOS Utility vom Tablet aus steuern. Will heissen: Dein Tablet übernimmt die Funkiton des Displays.

Gruß
Stefan
 
Moin,

mal noch ne unbedarfte Frage: die moderneren Vertreter von Canon (fast aller Hersteller) haben einen Chip-basierten Anti-Verwackel-o-mat eingebaut (gibts bei Oly schon ewig). Canon setzte ja bis dahin auf Objektiv-basierte Bildstabis (Wackelglas statt Wackelchip) Lassen sich solche Modelle mit "Wackelchip" überhaupt auf Kühlung umbauen? Das Kupferblech - einmal mit dem Chip verbunden - verhindert ja sämtliche Bewegung des Chips! Wenn man den IS komplett ausgeschaltet läßt, geht das dann trotzdem oder mault dann irgendeine Prüfroutine rum à la "Fehler Bildstabilisator, Betrieb nicht möglich, Service nötig!" oder sinngemäß?

Könnten bildstabilisierende Kams überhaupt in der hier beschriebenen Art auf Kühlung umgebaut werden?

Gruß,
Okke
 
Moin Zusammen,

ich schaue leider nicht mehr so oft hier rein, daher die späte Antwort.

@Okke_Dillen der Sensor an sich ist gelagert, nciht die Platine. Es ist also so wie Du gesagt hast. Den Sensor kannst Du nicht falsch montieren. Hier zwei Bilder davon:





Von Canon gibt es aktuell noch keinen Sensor der Bild stabilisierend ist, zumindest nicht in einer DSLR, von daher kann ich Dir hier keine Auskunft geben.

Gruß Markus
 
@Okke_Dillen

Wegen PWM bzw. EMV: gute Buck´s haben doch eh Keramik C´s am Ein- sowie Ausgang. Hier ist bei mir wohl nichts mehr zu holen. Ich habe mal einen 7805 als konst. Strom simuliert. Da ändert sich der Ausgangsstrom wenn sich Uin verändert. Das wird auch nicht gehen. Ich denke ein LM317L ist da besser geeignet. Zumindest sieht die Simulation besser aus.
Hast Du noch eine andere Idee? Ich brauche 100mA const. current für die Heizung.

Meine Bucks arbeiten mit 600khz. Da schafft der 317er gerade mal noch 25db ripple rejection. da muß es was besseres geben.

Gruß Markus
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist schonmal ausreichend!

@Simulation 7805: nanu? Es ist ja gerade der Trick, daß die bei der Beschaltung als Stromquelle der Strom unabhängig von der Eingangsspannung ist.

Folgendermaßen:
- der Eingang des 7805 ist auf Ue=Ua+2V+Ia*Rl (Eingangsspannung ist Ausgangsspannung + 2 Volt Voltage Drop am Regler + Ausgangslaststrom mal Lastwiderstand)

- der Ausgang wird zum Massepin des Reglers (NICHT an Masse!!) hin mit einer Last beschaltet, die den Ausgangsstrom auf den gewünschten Wert einstellt, also Nenn-Ausgangsspannung (Ua) / Ia = Ra bzw Ra = Ua / Ia
Mit Ua=5V und Ia=100mA ergibt sich ein Widerstand von 50Ohm.

- Jetzt kommts: der Masse-Pin des 7805 wird NICHT an Masse angeschlossen!!! Sondern an die Heizspule. Erst das andere Ende der Heizung hängt auf Masse!

Was passiert:
der 7805 beliefert den 50Ohm Widerstand mit 5V und so fließt durch den der Strom von 100mA.
Dieser will durch den Massepin des 7805 nach Masse hin abfließen. Da dort aber die Heizwicklung zur Verbindung nach Masse sitzt, muß dieser Strom erst durch den Heizwickel bevor er an Masse ankommt. Da der Heizwickel einen Widerstand hat, fällt über diesem eine Spannung an, wenn durchströmt. Diese Mehr-Spannung muß am Eingang freilich aufgebracht werden.

Der Strom durch das ganze Gebilde wird ausschließlich durch den 50Ohm-Widerstand bestimmt und nicht durch die Eingangsspannung (sofern diese hoch genug ist, um den zusätzlichen Spannungsanfall durch Heizwickelwiderstand mal Heizwickelstrom aufzubringen)

Der olle 7805 ist natürlich uralte Technik von Anno Tobak. Mit seinen unzeitgemäßen 2V Drop isser einfach out of date! Da gibts besseres! ZB den LM3940 (LM2940) oder den einstellbaren LM2941. Anstatt 2V begnügen sich jene mit 0,5-1V max.
Sog. "Ultra Low dropout" Regler mit bis zu nur 100mV Dropout gibts da inzwischen. ZB --> Ultra Low Dropout LDO regulators - STMicroelectronics

3,3V-Typen sind Gang und Gäbe, der braucht dann statt 50Ohm nur noch 33Ohm.
Nach P=U*I oder I²*R müßte der 50Öhmer >= 0,5W können, der 33Öhmer entsprechend nur noch 0,33W.

Gesamtbilanz:
- 0,5 bzw 0,33W Verlustleistung am Regelwiderstand
- zzgl. Verlustleistung am Regler selber (Ue+Ud)*(Ia + Ir) mit Ir ist Ruhestrom des Reglers, typischerweise gering im Vergleich zum Laststrom.
Ue=Eingangsspannung (deren Höhe bestimmt natürlich wieviel der Regler davon wegregeln muß-->Verlustleistung)
Ud=Drop Spannung des Reglers
 
Hallo Okke,

@EOS 6D, Chip ablöten: Markus, hast du ein Bild vom "hochgebockten" Sensor-Chip? Wie bekommt man den wieder genau plan ausgerichtet zur vorgesehenen Fokalebene? Ich meine vor einigen Seiten gelesen zu haben, daß der am Frontrahmen gehalten wird und die Platine halt hintendranhängt, so wie sie eben hängt. Schlimmstenfalls hängt sie halt "schepp" drin, aber der Sensor sitzt richtig. Habe ich das richtig verstanden?
Ich bin schon ewig nicht mehr auf Astronomie.de gewesen und sehe gerade, dass sich einiges hier geändert hat...

Ich hatte damals in diesem Thread berichtet, wie ich (mit Hilfe von Markus) eine Kühlung an meine 650Da gebaut hatte.
Leider sind die Bilder des Umbaus bei der Umwandlung ins neue Forum wohl verloren gegangen.

Ich poste sie nochmal:





Hoffe es hilft Dir ein bisschen.

Viele Grüße aus Dresden,

Julien
 
Hi Julien,

Supi, danke!

Was ich mich immer frage, ist, ob die dünne Blechstärke tatsächlich ausreicht, keinen Temperatur-Gradienten über die große Fläche entstehen zu lassen? Bei hinreichend geringem Wärmestrom würde der Gradient vernachlässigbar sein. Ist der Wärmestrom tatsächlich so gering?
Ihr macht tolle Aufnahmen damit, das sollte mir eigtl Antwort genug sein. Verblüfft bin ich trotzdem jedesmal, wenn ich das dünne Blech sehe (als Freund "russischer" Bauweise - lieber etwas mehr Materialstärke als weniger ;) ) hätte ich da glatt ein "L" mit 2mm Dicke bauen wollen. Offenbar reicht das dünne Blech aber - es ist ja kein Prozessor :whistle:
Das ist auch gut so!! ;)

Gruß Okke
 
Die 0.5 mm Dicke funktioniert einwandfrei. Passt noch genau zum Abstand vom Sensor zur Platine.
Ich erreiche 30 grad Temperaturunterschied. Es war vergleichbar recht und links vom Sensor, als ich am Anfang das ganze getestet habe. (In der finale Version, habe ich nur einen Temperatursensor am Kamerasensor und einen für die Umgebungtemperatur.)
 
Verdammt! Dann hab ich ja eigtl keinen Hinderungsgrund mehr, diese Idee weiter zu verfolgen




Jetzt muß sich die EOS750D (neu im Stall) aber erstmal beweisen, bevor sie in Betracht kommt - oder nicht! (da gibts wohl nen ganz blöden Effekt des "Hybrid-Chips", den ich erst gestern erfahren habe, menno! Naja, schaumermohl.....)

Hat sich an der schonmal einer versucht?

;) Grüße
Okke
 
Hi,

ich benutze für meine Kameras in der Regel 1mm Blech zwischen Sensor und PCB. Meine Messungen zeigen mit dünnerem Blech einen Temperaturunterschied zwischen rechts und links wenn das Blech dünner ist.
Auf den Lights oder Darks sieht man aber keinen unterschied.

Gruß Markus
 

Neustes Astronomie Foto

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