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ich höre mir alles an und treffe dann meine eigene Entscheidung.
Hallo Wolfgang,
Das ist ein ausgesprochen guter Plan !

Allerdings denke ich gerade bei der Geschichte mit dem Sohn da etwas anders !
Also Öffnung in allen Ehren aber man kann es drehen und wenden, wie man will : DS-Objekte sieht man auch mit 16" Öffnung nicht wirklich.
Für DS muss man fotografieren und lange belichten. Erst dann "sieht" man was (was den bekannten Vorstellungen nahekommt) .
Für Personen, die nicht so gut sehen können ist das dann auch deshalb vorteilhaft, weil man das eben auf einem Monitor zeigen kann.

Das Schauen durch Okulare ist für Kinder ohnehin sehr schwierig. Kinder unter 6 Jahren können das wohl gar nicht.
Da gibt es diverse Untersuchungen ! Google mal !
Und für Mond und Planeten (für Kinder vermutlich ohnehin das Spannendste) braucht man keine große Öffnung, die sind allesamt hell genug.

Um dem Kind Spass an Astronomie zu vermitteln halte ich ein Superteleskop das aber nur der Papa bedienen kann und darf, für kontraproduktiv.
Wichtig ist, daß das Kind selbst damit umgehen kann. Nur dann wird es dauerhaft Spass daran haben.
Ich bin auch Papa von zwei Söhnen beide inzwischen fast 40 und weiss, dass Kinder immer "selbst machen" wollen.

Also Teleskop für Papa und Teleskop für den Sohnemann sind zwei verschiedene Welten !

Und noch einen Tipp, wenn Du Kinder im Haus hast :
Das Teleskop immer so gut wegstellen, daß der Nachwuchs es niemals tagsüber allein hervorholen kann um mal die Sonne anzuschauen !

LG
Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Wolfgang,

schön, dass Dich unsere lebhafte Disskusion nicht in die Flucht getrieben hat!
Grundsätzlich bin ich da sogar bei Dir, obschon ich persönlich nie bereit bin fürs letzte Quentchen Qualität nochmal ordentlich das Portemonnaie zu öffnen.

Was ich mich allerdings Frage: Bist Du Dir bewußt, warum es für Dich gerade ein Vollapo mit 6" werden soll? Warum nicht was Kleineres, nicht was Größeres? Warum kein schneller auskühlendes Dublett? Warum kein Spiegel? Welche Okulare, Zenitspiegel, Filter etc.?

Für mich sind und waren solche Fragestellung viel leichter zu beantworten nachdem ich mittendrin gespielt und nicht nur vom Rand zugeschaut habe...

Gruß Horst
 
Hallo Wolfgang,
übrigens toll, wie sorgfältig Du alles Geschriebene "bearbeitest" . Chapeau.
Solche Anfragen wie Deine gibt es ja öfter mal, oft erfolgt dann aber gar keine Reaktion des Threaderstellers.
Ich glaube, daß alle Ratschläge bei dir tatsächlich auf "fruchtbarem Boden" landen.
Wäre schön, wenn Du irgendwann mal verlauten lässt, was es dann letztlich geworden ist !
Vielleicht solltest Du mal Entscheidungsmatrizen für verschiedene Equipments aufstellen und die PRO und CONTRAs bewerten.

Viel Erfolg mit diesem spannenden Hobby.
LG
Jürgen
 
Schönen Abend!
Ich bin in die Volkssternwarte NÖ eingeladen worden, und werde mir das, sobald ich Zeit habe ansehen.
Natürlich berichte ich sofort, wenn ich mir ein Equipment zulegen. Bisschen wird es noch dauern, da zuerst eine PV-Anlage kommt.
Den Tipp, dass Kinder selbst bedienen und machen wollen, habe ich schon kommen befürchtet. Ich fürchte ein Kinderteleskop um ein paar Hunderter geht sich bei meinen Ausgaben echt nicht mehr aus. ?
Ich denke, wenn er wirklich Feuer und Flamme ist, bekommt er fix ein Kinderteleskop.

Danke Horst, aber diese Fragen habe ich mir teils schon gestellt und bin eben zu dieser Auswahl gekommen.
Funkelnde Grüße!
 
Hallo Wolfgang,

Und da "voll" bei diesem Hobby gleichbedeutend ist mit voll teuer, muß ich taktisch vorgehen.
"Voll in ein Hobby gehen" heisst für mich zuerst "viel Zeit für das Hobby verwenden".

Außerdem sieht mein Sohn nicht so gut, deshalb möchte ich ein Gerät, dass einigermaßen Licht reinlässt,
Es geht also um eine "Familienausrüstung" und dein Sohn ist Brillenträger ?

Also ehrlich gesagt fiel mir spontan EAA ein und die Ergebnisse werden über einen Monitor angezeigt.
Auch remote in der warmen Stube mit der ganzen Familie machbar !
Bei den lichtschwachen Objekten wird dann eben so lange live kurzeitbelichtete Bilder gestacked bis man es schön auf dem Monitor sehen kann.
Die richtig schönen Fabbilder bekommt man eh nur über EAA oder Astrofotografie.
Bei Astrofotografie sieht man die Ergebnisse aber erst im Nachgang und auch die Nachbearbeitung will erst gelernt sein.

Oder ein Smartteleskop (einfachste Handhabung), aber das kann man dann nicht mehr für visuelle Beobachtungen nutzen und die Bildqualität ist natürlich limitiert, weil aktuell eher kleine Optiken verwendet werden und der Mensch bei der EBV noch immer besser sein kann, als die "Software-Automatik".
Dafür kann es Richtung Sonnenbeobachtung nicht gefährlich für das Augenlicht der Kinder werden.
Das einzige was passieren kann, wenn man den Sonnenfilter vergisst: Der Bildsensor verschmorrt.

Viele Grüße

Alexander
 
Ich denke, wenn er wirklich Feuer und Flamme ist, bekommt er fix ein Kinderteleskop.
Aber da Obacht geben, beraten lassen !
In dem Preissegment um die 150,- Euro gibt es viele sogenannte "Teleskope für Einsteiger". Viele davon sind aber nichtmal für Planeten brauchbar. Ein Bekannter hatte mal so eins. Da stand im beiliegenden Prospekt "Sehen Sie die Ringe des Saturn !" . Selbst, wenn die Optik das hergegeben hätte (was sie nicht tat), das Klapperstativ, was dabei war hätte jede Chance darauf zerstört.
Meiner Meinung nach nicht unter ner EQ3, am Besten was, wo man mal (zumindest für DEC) eine Nachführung dranbauen kann !
Für Mond und Planeten würde ich zu einem kleinen Maksutov (90mm) raten.
Ich finde dieses hier sehr spannend, weil ich denke, daß man damit als Kind sicher viel Spass haben kann.
Das hat zwar kein GOTO, braucht man meiner Meinung nach aber zu Anfang auch nicht, da das GOTO die Objekte ohnehin nicht treffen wird und man dann manuell eingreifen muss. Aber es hat eine Nachführung (!!), was den Spass deutlich erhöht.
Und sieht doch echt cool aus ...... :ROFLMAO: oder ??
Jürgen
 
N'abend zusammen,

mit den jetzigen Zusatzinformationen ist mir auch EAA, wie Alexander / @AlexKA, eingefallen.
Der Aufwand ist geringer und der Sohn kann selbst in der Software (Sharpcap) Einstellungen vornehmen und sieht mehr oder weniger direkt was passiert.

Klassische Astrofotografie beinhaltet ja das anstatt des Auges eine Kamera an das Teleskop adaptiert ist.
Letztendlich stehe oder sitze ich daneben und freue mich das das Equipment vor sich hinbrummt und macht, was es machen soll, im besten Fall ;).
Aber mit schauen ist da nichts.
Außer man hat ein zweites Setup. OK, würde dann wohl eh angeschafft, wenn der Sohn Feuer und Flamme ist.
Tja, und dann kommt halt noch die EBV hinten dran, s. Alexander / @AlexKA.
Das Ergebnis liegt halt in der Zukunft.
 
Zu meinem Hintergrund:

Ich wolltre auch vor ca. 16-17 Jahren mit Astrofotografie beginnen (vorher genau keine Erfahrung im Bereich praktischer Astronomie, dafür aber seit Ende der 1980er Jahren ausgiebige Fotografieerfahrung und naturwissenschaftlich/technisches Studium) und hatte vor 10 Jahren spontan einen merklich großen Betrag zur Verfügung und war fest entschlossen mit dem Hobby "zu starten".

Völlig falsch investiert aus heutiger Sicht habe ich in ein 11" Edge SC und eine wirklich ordentliche Montierung (CGE pro), frei nach dem Motto, das fetteste Teleskop und die fetteste Montierung, die für das Geld möglich war. Beides befindet sich nicht mehr in meinem Besitz, aber über Verkauf/Kauf hat es sich dann mit den Jahren einem derzeitigen persönblichen Optimum angenähert.

Und ich habe zwei Kinder (jetzt 11 und 9) die durchaus auch interessiert sind.

Meine Empfehlungen bzw. Denkanstöße:

- Man muss sich, wenn man visuell unterwegs ist davon verabschieden, dass man das was die traumhaften Deepskybilder angeht auch nur ansatzweise durch ein Okular sehen kann.
- Im Winter ist die mögliche Beobachtungszeit lang aber kalt, im Sommer kurz und sehr spät. Die klarsten Nächte sind dann auch nicht unbedingt an Tagen, wo die Kinder (und man selbst) anschließend ausschlafen kann. Alles nicht wirklich kindgerecht.
- Planeten/Mond, die eher durchs Okular was bieten und das auch "auf die Schnelle", sind auch nicht immer bei den paar klaren Nächten (gerade im Winter sind die aber eben ausgesprochen kalt) .

Dafür gibt es zwei Lösungen, die einem natürlich gefallen müssen:

- Astrofotografie/EAA vom Sofa, also remote, im Winter nett zum zugucken auch für die Kinder im Sommer gibts die ergebnisse eben am nächsten Tag.
- Sonnenbeobachtung und/oder Fotografie: Tagsüber, es ist warm, auch mal in der Woche nachmittags, auf dem Stern ist oft merklich was los, es lohnt sich über längere Zeit zu beobachten, "leicht zu sehen" ohne längere notwendige Adaption.


Wenn ich heute einen Schub Geld in das Hobby stecken müsste und noch nichts hätte unter deinen Voraussetzungen:

- vernünftiges Stativ (z.B. Berlebach Uni)
- Montierung mit Harmonic Drive (ZWO AM5, iOptrom HAE43, Pegasus Nyx), für die schnelle Konfiguration gerade für Anfänger deutlich einfacher und weniger fehleranfällig als klassischere Antriebe
- Refraktor (von der Wartung/Pflege deutlich einfacher für Einsteiger als ein Reflektor) mit ca. 100mm Öffnung, der sowohl visuell als auch fotografisch gut nutzbar ist (z.B. Skywatcher Esprit 100), dazu dann ein Flattener für die Fotografie
- "normale" APS DSLR/DSLM Kamera sofern man nicht eh schon eine hat. Eventuell günstig eine astromodifizierte gebrauchte DSLR, für die typischen Auflagemaße gibt es fertige Adapter für die typischen reducer/Flattener, solange man nichts ganz exotisches nimmt.
- als Okular erstmal ein Zoomokular (z.B. gebrauchtes Baader Hyperion, gerade die älteren Versionen bekommt man günstig), ehe man nicht weiß, welche Vergrößerung und welches Sichtfeld man nun am Ende bevorzugt und ob das visuelle Beobachten überhaupt was für einen ist.
- kleine Nachführkamera die man auch für die Sonnen/Planeten/Mond-fotografie nutzen kann und ansonsten zum Nachführen an den Sucher pappt (z.B. Zwo ASI178 oder ähnliches)
- Weißlichtfilterfolie für die Sonne
- wenn man wirklich zu viel Geld hat, die Sonnenidee gut findet und man etwas wirklich spektakuläres sehen möchte: Ein halpha Filter wie ein Daystar Quark.

Das sind dann neu gekauft ca. 6000-8000 Euro, ist kein Schrott und bietet Ausbaumöglichkeiten in alle Richtungen und ist vorallem erstmal begrenzt durch die eigene fehlende Praxis.
 
Ich denke mal, die Idee mit so einem EAA Fertigteil bezog sich jetzt mehr auf den Sohn.......
Naja, EAA ist schon interessant. Ich finde diese Fertigsysteme aber zu teuer und man kann halt nichts dran ändern.
Und vor allen Dingen , ich kann da gar nichts dabei selbst tun _affeaugen: . Pädagogisch meiner Meinung nach recht wertlos.
Letztlich komme ich da ja selbst auch dahin, wenn ich ein paar Komponenten kaufe und die nötige SW auf einen Mini-PC bringe.
Sagen wir mal ein 80mm ED F7, eine EQ5 Synscan, eine ASI178MC und besagten Mini-PC mit NINA.
Ich finde eine solche "offene Lösung" aber deshalb viel besser, weil ich dann verstehen kann, wie es funktioniert und
selbst die "Macht" über das System habe.
Aber interessant ist so ein fertiges System schon, gebe ich zu. Habe gerade gesehen, das das eVscope 114/450 für 2000,- Euro angeboten wird.
Ich denke aber, daß 450mm Brennweite für Planeten eher nicht so toll ist.
Bei meiner Lösung, die auch bei ca 2k€ liegen dürfte, habe ich aber viele Möglichkeiten, was zu verändern.
Ich kann eine 2,5x Barlow dransetzen, dann kann ich auch Saturn und Jupiter aufnehmen.
Ich kann das 80mm ED auch für kleines Geld gegen ein 102mm oder 127mm Mak tauschen, dann gehen Planeten schon sehr schön.
mit dem ED dann DeepSky, mit dem MAK Mond und Planeten. Toll !
Und (das Wichtigste) : ich kann mit meinem Sohn zusammen Zeit damit verbringen, das System aufzubauen, ihm das dabei zu erklären.
Das wird etwas sein, an das sich das Kind lebenslang erinnern wird.
Mein Vater hat mit mir zusammen (ich muss damals so 12 oder 13 gewesen sein) ein Röhrenradio gebaut.
Er hatte das in der Kriegsgefangenschaft beim Engländer gelernt.
Weiß ich heute noch , als wäre es vor wenigen Jahren gewesen !
In der HF-Stufe war eine EF89, die NF war eine ECC83 und in der Endstufe saß eine EL34 mit einem Anodentrafo auf 8 Ohm.
Daran haben wir aber viele Monate gebaut. Wenn mein Vater abends von der Arbeit kam, hat er sich nicht vor den Fernseher gesetzt,
sondern mit mir zusammen an dem Radio gebastelt. Ich glaube, nen Fernseher hatten wir damals noch gar nicht....
Ist ca 60 Jahre her, ich sehe das selbstgebogene Blechchassis mit dem Drehkondensator heute noch vor mir und was für ein Moment,
als die ersten Töne aus dem Lautsprecher kamen.
Was wäre es dazu im Vergleich gewesen, wenn er mir ein fertiges Radio (eVscope) vor die Nase gestellt und es eingeschaltet hätte....
Nix !

LG
Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke mal, die Idee mit so einem EAA Fertigteil bezog sich jetzt mehr auf den Sohn.......
hallo Jürgen, wenn die Rede von EAA ist, zumindest bei mir ;), gehe ich vom "selbstaufgebasteltem" aus.
Mit diesen Smartscopes habe ich es dann nicht so. Wie Du schon schreibst, da kann man selbst so gar nichts machen. Knopf drücken und es läuft ab.
Graus und fad.
 
wenn die Rede von EAA ist, zumindest bei mir ;), gehe ich vom "selbstaufgebasteltem" aus.
Hallo Mathias, sorry das hatte ich dann falsch verstanden.
Dann sind wir ja beieinander !
Und ich glaube insbesondere, daß gerade Jugendliche diese Verbindung zwischen einem Teleskop und Rechner+SW reizen dürfte.
Und wie geil, daß es die ganze SW, die man dazu braucht bereits (fast alle sogar kostenlos) gibt.
LG Jürgen
 
Hallo Mathias, sorry das hatte ich dann falsch verstanden.
null Problemo um mal im Genre zu bleiben ;).

Und ich glaube insbesondere, daß gerade Jugendliche diese Verbindung zwischen einem Teleskop und Rechner+SW reizen dürfte.
ich glaube nicht nur bei Jugendlichen.
Mir hat das EAA schon für das Verständnis des Systems noch etwas weiter geholfen.
 
Muss aber gestehen das ich anfangs dem EAA skeptisch gegenüber stand, Verfechter der rein visuellen Beobachtung ;).
Mit der Zeit hat sich das gewandelt und das eine schließt ja das andere nicht aus.
Zum jetzigen Zeitpunkt kommt meine EQ6-R gar nicht mehr zum Einsatz.
Ok, meine iOptron wurde angeschafft bevor die Rede von EAA war und da wurde die EQ6 schon in den Hintergrund "gedrückt".
Und jetzt mit EAA erst recht.
Es braucht keine "Klopper" an Montierung und "Lichteimer" ;).
Und jetzt da meine iOptrom sehr wahrscheinlich, durch eigene Schuld :eek: :affemund:, nicht mehr zu reparieren ist oder halt zu teuer wird, denke ich schon daran noch a stückle kleiner zu werden.
AZ-GTiX mit 130/650 PDS Newton.
Das kann ich dann auch noch ohne viel Umstände mit 85 aufbauen ;).

Dieser Thread kann ja wirklich so einiges... :p
jep, kann er wohl.
Die Vielfalt der Meinungen und Ideen.
oder uns ;).
 
Heutzutage würde ich in Sachen Astronomie mal darüber nachdenken, wie frostig es denn sein darf, wie schwer, wie mobil. Astronomen erinnern mich ein bisschen an Karatekämpfer, die sich via Teleskop mit dem Himmel rumschlagen. Zack hier, Zack da, Optimum, Fotomaterial sammeln. Arbeitet man an zwei Monitoren mit Steuerung u. Kamera, benötigt man gute Getränke sowie eine spezielle Ausrüstung.
 
Hallo zusammen,
Ich finde diese Fertigsysteme aber zu teuer
wenn, dann würde ich eher den ZWO Seestar S50 empfehlen.
Preislich deutlich unter 1000€, guter Bildsensor, 50/250 Triplet und ein eingebauter Field-Rotator bekommt man nirgends günstiger.
Von der Größe und dem Gewicht ist es auch als "Grab&Go" / Reiseteleskop verwendbar.
Einziger Punkt:
Die Geräte wurden noch nicht ausgeliefert.
Somit wurden noch keine Erfahrungen damit gemacht.
ich kann da gar nichts dabei selbst tun _affeaugen: . Pädagogisch meiner Meinung nach recht wertlos.
Wenn dein EAA Setup steht kannst du dort genauso wenig machen.
Wenn es pädagogisch sinnvoll sein soll, dann müsste man zu jedem beobachteten Objekt den Wissensstand sammeln.
Beispiel::
Der Vater erstellt eine Liste mit den Objekten, welche man beobachten könnte und der Sohnemann sucht für die Objekte die er beobachten möchte die Hintergrundinformationen zusammen und erstellt daraus einen kleinen Steckbrief.
Ich finde eine solche "offene Lösung" aber deshalb viel besser, weil ich dann verstehen kann, wie es funktioniert und
selbst die "Macht" über das System habe.
WENN man das System beherrscht und SPASS am basteln hat, dann ja.
Bis zu dem Zeitpunkt hat man aber auch eine steile Lernkurve und sollte auch eine gewisse Frust-Resistenz mitbringen.
Nicht jedem liegt das und nicht jeder hat Spass an "Rechnern & Software".

ich kann mit meinem Sohn zusammen Zeit damit verbringen
Dieser Punkt ist für Kinder immer wichtig, aber unabhängig was für ein System verwendet wurde, oder was gemacht wurde.
Vor 50 Jahren war das vielleicht nur ein 50mm Achromat der einen ordentlichen Farbfehler am Mond zeigte.
Trotzdem werden sich alle an die schöne Zeit mit ihrem Vater oder Opa erinnern !

Besonders wenn sie mit einem 50mm Achromaten den Mond beobachten, der den gleichen Farbfehler wie damals zeigt !

Genau das ist meine aktuelle Ausrüstung.
Falls ich später doch etwas größeres haben will, wird der 130 dann mein "Grab & Go" oder Reiseteleskop.

Aktuell verwende ich die Ausrüstung um zu beobachten und mit der Kamera & Objektiv parallel zu fotografieren.
Ich fange also an ein "Astro-Foto-Tagebuch" zu erstellen.

Das wäre aber auch mit dem ZWO Seestar S50 möglich und da man anscheinend die Einzelbilder seperat abspeichern kann, hat man auch die Möglichkeit sich mit der Astrofotgrafie EBV zu befassen.
Falls man da mal reinschnuppern möchte.

Oh, wir sind vom Wolfgang samt TOA jetzt zur EAA gelangt! o_O
Dieser Thread kann ja wirklich so einiges... :p
Das eine schliesst das andere ja nicht aus.

Ich kam von der reinen Astrofotgrafie und fange jetzt nach mehr als 6 Jahren an visuell zu beobachten.
Wenn es mir das langfristig Spass macht, dann werde ich das auch weiter machen.
Und wenn nicht, dann ist das auch nicht schlimm.
Dann probiere ich einfach EAA aus :D

Woher soll man denn vorher wissen was einem Spass machen wird, wenn man es nicht ausprobiert hat ?

Viele Grüße

Alexander
 
Mein 6SE ist z.B. für meinen Junior, er hat es zum 6 Geburtstag bekommen. Der Aufbau, weil er nicht soweit oben am Fenster schauen will, Veluxfensterstativ, ist eine kleine Computer Sternwarte. Zu der Kamera am Teleskop hat er einen grossen Fernseher sowie den Monitor zum schauen, so macht ihm das Spass. Mit Kälteeinsätzen in der Nacht bei der aktuellen Virensituation im KiGa ist nicht soviel möglich. Er ist völlig begeistert von dem Astronomie Thema, will unbedingt die Planeten sehen. Vermutlich müssen wir da Mobil Spechteln.

Bevor er das Teleskop in seinem Zimmer aufstellt, wird es noch dauern. Umfallen, Sonne usw. ist noch viel zu gefährlich. Es ist allerdings nichtmehr wegzudenken, nicht wie der übliche Refraktor, der im Zimmer verstaubt. Das liegt einfach an der kurzen Rüstzeit, ist klarer Himmel, dann steht das Teleskop in 10 Minuten inkl. Fototechnik u. CPWI z.B. Wir können hier in der Stadt nichtmal auf einen Parklplatz spielen ö.ä., Theor. Fahrradfahren Lernen auf dem Spielplatz, Roller Fahren in der Turnhalle. Ähm, ich würde das nicht alles ignorieren.
 
Das 6SE ist ja das, mit dem ich vor einigen Jahren wieder eingestiegen bin. Damit kann man wirklich schon viel anfangen. Für Mond und Planeten perfekter Einstieg. Ich hatte damals halt nur eine Canon EOS, die passte da leider nicht dran. Hätte ich mir damals 'ne kleine Astrokamera gekauft, wäre aber auch das Fotografieren sicher gut möglich gewesen.
Also mit dem 6SE + Astrokamera + Monitor (über nen kleinen PC) sollte auch der Nachwuchs wirklich lange was anfangen können !
Deine Sicherheitsbedenken finde ich übrigens völlig berechtigt, aber das unbeaufsichtigte Arbeiten mit dem Gerät wird ja zu gegebener Zeit möglich sein.
VG Jürgen
 
Hallo, ich hab den Thread gestern nicht verfolgen können und ihn erst heute gelesen. Niki hat mir aus der Seele geschrieben, und trotzdem haben alle Tippgeber natürlich genauso Recht und meinen es gut. Trotzdem: Ich bin jetzt 15 Monate dabei und in der Zeit habe ich von bestimmten Usern immer dieselben Tipps gelesen, das ist ja auch in Ordnung und verständlich, aber manchmal hab ich auch das Gefühl, dass bei Anfragen von Anfängern immer reflexartig eine bestimmte Platte abgespielt wird, ohne sich in den Neuen hinein zu versetzen. Wolfgang ist eben nicht der klassische Anfänger, den es irgendwie aus einer Laune heraus hierher gespült hat. Er hat zwar eine ähnliche Frage gestellt, wie die meisten anderen Anfänger, aber schon erkennen lassen, dass er weiß, was er will und was er eher nicht will.

Ich finde, dass man manchmal auch nicht die Frage stellen sollte, was man beobachten will, sondern wenn jemand wie Wolfgang kommt und erklärt, dass er sofort richtig loslegen will und einen TAK kaufen will, ihm erklärt, was er damit zu sehen bekäme. Ich hab vor 15 Monaten viel unbedarfter angefangen, habe mich nicht vorher informiert, sondern mir alles hier erklären lassen, das war für mich sehr hilfreich, dafür bin ich Euch allen sehr dankbar, aber wenn ich den Mehrheitsrat befolgt hätte, hätte ich mir damals einen Dobson gekauft. Das wollte ich aber partout nicht. Ich wollte einen Refraktor. Daher hab ich meine Erwartungen an das Teleskop angepasst und nicht ein Teleskop gekauft, das vielleicht meine Anfangserwartungen erfüllt hätte, aber mit dem ich nicht glücklich geworden wäre. Zu Beginn hab ich an EAA und Fotografie gar nicht gedacht, das hat sich entwickelt, als ich das Teleskop hatte. Jedes Teleskop hat seinen Himmel, wird immer richtig gesagt, ich finde, das ist der beste Satz, den das Forum zu bieten hat. Wenn Wolfgang den TAK auserkoren hat, soll er ihn bitte unbedingt kaufen. Er wird damit glücklich werden und das beobachten und fotografieren, was mit dem Teil möglich ist, und das ist immens viel.

LG Olaf
 
Und für DeepSky eher was mit kurzer Brennweite und flachem Bildfeld.
Wenn man große Nebel aufnehmen möchte, wenn man aber kleine Planetarische Nebel und kleine Galaxien /sind auch oft die dinge die seltener fotografiert werden (macht sie meiner Meinung nach sehr Reizvoll), dann wird es nötig große Brennweiten zu haben, da man aber zusätzlich Tiefe möchte wird es komplex, den jetzt braucht man Viel Brennweite und niedriges Öffnungsverhältnis, was riesige Teleskope zur folge hat da man natürlich so schneller das Gerät ist die Brennweite schrumpft es ist also ein Abwegen zwischen größe des Teleskops und Öffnungsverhältnis, eigentlich braucht man auch Auflösung aber hier spielt uns das deutsche Seesing rein, wobei es kreative Ansätze gibt das auszutricksen, denk da an die Methode von Ralf Burkhart. Du hast es schon erwähnt aber ich betone nochmal, das gilt nur fürs fotografische. Visuell hat man sowohl für Deep Sky und Planeten, das Ideal Gerät mit einem möglichst großen Gitterohr Dobson, Da sehr viel Öffnung was auch hier Tiefe bedeutet (die Unterschiede zu kleinen Optiken werden schon gewaltig) und hohe Auflösung (außerdem wird bei Visueller Auslegung und sehr großer Optik die Obstruktion sehr klein) Ausnahme hier wird ein Zusatzgerät nötig sind sehr große Nebel Cirrus Komplex, als ganzes... Hier wäre das Ideal Gerät ein Groß Fernglas wie das 100mm 90° ED oder SD durch 2" Okulare wäre tatsächlich allerdings dann nicht mehr Kompakt das 150mm 90° SD Ideal (kleine Brennweite aber doppelt). Diese Ferngläser können aber nicht die Tiefe und Auflösung eines großen Dobsons ersetzen).

Ja Preise, hab ich jetzt schlichtweg ignoriert aber das sind meine Überlegungen (und durch aus eigene Zukunft Pläne), bei dem Begriff Ideal Gerät bzw., der Erklärung man braucht unterschiedliche Optiken je nach Gebiet.

Clear Skies
Felix
 
Da müsste man definieren, was voll eingestiegen bedeutet, also für mich wäre es, das man sich intensiv mit Astronomie mit welchem Equipment oder überhaupt Equipment auseinander setzt und regelmäßig seine Freizeit dafür einsetzt. Jede andere Definition würde irgendwelche Grenzfestlegungen erfordern was Equipment (Takahashi gegen Preisgünstiges Fernglas) Erfahrung (2 Jahre im Hobby 10 Jahre, 40 Jahre im Hobby und Erfolge (NGC Kattalog alles gesehen, regelmäßig Bild des Tages, nebel entdeckt) angeht.

Clear Skies Felix
 
Hallo zusammen,

mir persönlich fehlt Wolfgangs Reaktion/Antwort...

Unglücklicherweise ist nicht geklärt, ob Wolfgang im 5. Stock eines Industriestadtblocks wohnt und sein Setup 20 km weit ohne Führerschein schleppen will, oder ob Wolfgang in einem einsamen Chalet in den österreichischen Voralpen auf 1000 m Höhe lebt, oder gar in Namibia... Ob Wolfgang 5K netto verdient sei dahingestellt... Ich wünsche Wolfgang viel Erfolg und bin hier wieder weg...

Viele Grüsse

Markus
Wir können uns ja einfach ausdenken wie Wolfgang wohnt und wie seine Erfahrungen sind und dan entsprechend Beraten.

Ich Fang mal an Wolfgang wohnt auf dem Mond mit einer selbstgebauten Rakete und Habitat Kuppel mit Tarnung von den Romulanern geklaut. Er hat auch einen Transporter so kann er auf der Erde sein Equipment einkaufen. Sein Geld verdient er in dem Er Bergbau im Mond betreibt und die Teile an die Plutoianer verkauft, womit diese die Schrumpfung des Pluto aufhalten.
 
DS-Objekte sieht man auch mit 16" Öffnung nicht wirklich.
Für DS muss man fotografieren und lange belichten. Erst dann "sieht" man was (was den bekannten Vorstellungen nahekommt) .
Seh ich ganz anders, Ich hab im 18 Zoll Newton in einem meiner Vereine (bin in 2 aktuell Mitglied) Gelernt was 18 Zoll sind unter Borte 4 M42 Smaragdgrün in der Mitte, schwache Kometen sichtbar Thors Helm, sehr gut sichtbar, M13 voll aufgelöst wie auf Fotos M51 mit klarer Spiralstruktur. Monde von Uranus sichtbar (aber geht nicht um Planeten) im C14 hab ich (ohne irgendwelche Filter) übrigens mal M27 tatsächlich 2 farbig gesehen bisher aber nur einmal scheint an den Bedingungen zu hängen M42 hab ich auch nicht jedes mal Smaragd grün manchmal war er im 18 Zoll auch einfach nur sichtbar grün aber nicht so über deutlich. Ich hab übrigens schon alles geklärt und leg mir dieses Jahr im Spätsommer nen sehr guten 18 Zoll Gitterohr zu.

Clear Skies
Felix
 
Das Schauen durch Okulare ist für Kinder ohnehin sehr schwierig. Kinder unter 6 Jahren können das wohl gar nicht.
Das hab ich schon gehört in einem meiner Vereine wurde es verneint und da ich was mit Kindergarten Kindern in Zukunft geplant habe (studiere Dual sozialpädagogoik und Management und arbeite damit verbunden in einer Kita) kann ich das wahrscheinlich in naher Zukunft überprüfen (stand jetzt zu dem Projekt Adresaten Forschung ich schau nach Büchern für die Kinder verteile sie in der Kita und schaue ob interesse da ist + bei passender Gelegenheit nachfragen keine Ahnung wiso ich das so ausführliche erzähle aber ich tue es^^)
 
Und für Mond und Planeten (für Kinder vermutlich ohnehin das Spannendste) braucht man keine große Öffnung, die sind allesamt hell genug.
Das ist auch wieder so ne Behauptung die man Oft hört für Mond und Planeten zählt Auflösung und Seeing. Auflösung ist Öffnung, wenn man Die Monde des Jupiter mit Details sehen will oder Neptun als Ball dann braucht man Öffnung, so meine Erfahrung
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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