DIY Motor-Fokussierer (Arduino, MoonLite INDI/ASCOM kompatibel) | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

DIY Motor-Fokussierer (Arduino, MoonLite INDI/ASCOM kompatibel)

Independent

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Ich verstehe nicht warum man unbedingt den 10 nF Kondensator zusätzlich einlöten möchte, wenn es deutlich einfacher ist den 100 nF auf der Unterseite auszulöten. Effekt ist der Gleiche und obendrein lassen sich die Nanos dann auch noch deutlich leichter Flashen.

:cool:

CS, Ralf
Ich hatte davon gelesne, da ich aber neu in der Welt des Arduinos bin, hab ich es für einfacher empfunden, den Kondensator anzubringen.

Hab es endlich geschafft. Ich kann den Motor über N.I.N.A ansteuern :) :love:
 
Erst mal Glückwunsch, dass Du dich da durchgewuselt hast!

Den Kondensator auszulöten ist vermutlich nicht ganz einfach wg. der SMD Baugröße. Eigentlich muß man da ja gleichzeitig beide Lötflächen erwärmen, was ohne spezielle Entlötzange kniffelig ist. Dann bleibt noch die Gefahr, dass man den Kondensator abreißt und die Leiterbahn gleich dazu. Ich habs bisher auch nicht gemacht.

Der Kondensator selbst mußte bei meinem ersten Versuch 10 oder 100µF sein, nicht wie in der Originalanleitung 10-100nF. Das hat zumindest bei mir nicht funktioniert. Eventuell geht auch 1µF. Nur habe ich das nicht mehr ausprobiert. 3 bisher in Betrieb genommene Schaltungen mit 10µF und die gehen.

Problematisch wird der Einbau der Schaltung in das Gehäuse, falls Du es entsprechend meiner Anleitung nutzen möchtest. So wie ich das im Bild sehe, hast Du am Arduino die Pfostenleisten eingelötet. Ich habe aber den Arduino ohne diese Leisten direkt auf die 4-PIN Pfostenleiste des ULN Treiber-Boards aufgelötet. (PIN D3 - D6).
SIehe dazu mein Foto: Skywatcher Newton PDS Motor-Focuser by energiebrand
Alle anderen Verbindungen mit einem Stück Draht. Die beiden verlöteten Platinen werden dann umgedreht in das Gehäuse mit 2 kleinen Blechschrauben festgeschraubt.
Eine etwas unschöne aber machbare Aternative wäre, die beiden Boards einzeln mit einer Folie umwickeln und ins Gehäuse mit etwas Schaumstoff umwickelt reinpfopfen. Das USB Kabel muß aber dann schon eingesteckt sein und so bleiben. Die Pfostenleiste am Arduino auszulöten, dürfte fast unmöglich sein.
Ich könnte Dir auch schnell ein größeres Gehäuse designen, dauert 5 min, eventuell auch mit geschlossenen Taster/Schalter-Löchern, falls Du auf den manuellen Betrieb vezichten möchtest. Das Gehäuse währe dann halt höher. Das Originale ist schon recht kompakt...

Grüße
Hartmut
 

Independent

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Erst mal Glückwunsch, dass Du dich da durchgewuselt hast!

Den Kondensator auszulöten ist vermutlich nicht ganz einfach wg. der SMD Baugröße. Eigentlich muß man da ja gleichzeitig beide Lötflächen erwärmen, was ohne spezielle Entlötzange kniffelig ist. Dann bleibt noch die Gefahr, dass man den Kondensator abreißt und die Leiterbahn gleich dazu. Ich habs bisher auch nicht gemacht.

Der Kondensator selbst mußte bei meinem ersten Versuch 10 oder 100µF sein, nicht wie in der Originalanleitung 10-100nF. Das hat zumindest bei mir nicht funktioniert. Eventuell geht auch 1µF. Nur habe ich das nicht mehr ausprobiert. 3 bisher in Betrieb genommene Schaltungen mit 10µF und die gehen.

Problematisch wird der Einbau der Schaltung in das Gehäuse, falls Du es entsprechend meiner Anleitung nutzen möchtest. So wie ich das im Bild sehe, hast Du am Arduino die Pfostenleisten eingelötet. Ich habe aber den Arduino ohne diese Leisten direkt auf die 4-PIN Pfostenleiste des ULN Treiber-Boards aufgelötet. (PIN D3 - D6).
SIehe dazu mein Foto: Skywatcher Newton PDS Motor-Focuser by energiebrand
Alle anderen Verbindungen mit einem Stück Draht. Die beiden verlöteten Platinen werden dann umgedreht in das Gehäuse mit 2 kleinen Blechschrauben festgeschraubt.
Eine etwas unschöne aber machbare Aternative wäre, die beiden Boards einzeln mit einer Folie umwickeln und ins Gehäuse mit etwas Schaumstoff umwickelt reinpfopfen. Das USB Kabel muß aber dann schon eingesteckt sein und so bleiben. Die Pfostenleiste am Arduino auszulöten, dürfte fast unmöglich sein.
Ich könnte Dir auch schnell ein größeres Gehäuse designen, dauert 5 min, eventuell auch mit geschlossenen Taster/Schalter-Löchern, falls Du auf den manuellen Betrieb vezichten möchtest. Das Gehäuse währe dann halt höher. Das Originale ist schon recht kompakt...

Grüße
Hartmut
Du bist der Wahnsinn!
Du hast alle Punkte angesprochen, die jetzt auf mich zukommen / zugekommen sind :)
Ich hatte leider zu spät gesehen, dass du einen Arduinobausatz genutzt hast, bei dem die Leiste nicht aufgelötet ist. Als ich den Ardoino bestellt habe, dachte ich mir, dass ich so Klever bin und gleich das zusammen gelötete Board nehme_affeaugen:. Beim Zusammenbau und genaueren betrachten deines Videos und der Bilder ist mir dann aufgefallen, dass du den Arduino direkt auf das Treiberboard gelötet hast. Ich konnte alles soweit erst einmal in Kasten unterbringen, wenn auch nicht unbedingt schön. Habe Folie zwischen die Bauteile gelegt, damit hier kein Kurzschluss entsteht. Ein neuer Arduino ist bereits bestellt und kommt am Mittwoch.

Bzgl. dem Gehäuse wollte ich mir heute mal Fusion 360 anschauen und versuchen mit deiner Fusion Datei das Gehäuse anzupassen. Du hast einem ja quasi alles bereit gelegt, um damit zu arbeiten. Fusion 360 ist zwar bislang für mich ein genau so Großes Rätsel, wie es der Arduino ist. Ich würde mir Fusion mal anschauen und versuchen ggf. etwas umzudesignen. Mein erstes Tutorial habe ich mir bereits angeschaut und mit umgesetzt.
Sollte ich hier nicht weiter kommen, dann würde ich mich natürlich tierisch freuen, wenn du das Gehäuse etwas vergrößern könntest :love:

Hast du einen USB Stecker mit Winkel genutzt oder passt ein normaler Stecker ohne weiteres ins Gehäuse?
Das Kabel hast du dann bestimmt am rechteckigen Loch durchgeführt?
Für was ist das kleine Loch noch vorgesehen? Findet hier der Temperatursensor platz?

Edit: Eine Fernbedienung würde ich grundlegend in Zukunft auch nutzen wollen, allerdings würde ich hier, so wie du es bei deiner ersten Version gemacht hast, ggf. eine Externe Fernbedienung nutzen, um so Wackler am Teleskop noch weiter zu minimieren. Dementsprechend würde ich die Löcher im Gehäuse schließen und nur noch eine Kabeldurchführung einzeichnen.
 

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- Die rechtckige Öffnung ist in der Tat für einen normalen geraden USB Stecker vorgesehen. Ich habe sie recht großzügig bemessen. Wenn Du die beiden zusammengelöteten Platinen einbaust wie vorgesehen, dann sitzt das vordere Buchsenende sehr nahe an der Öffnung.
- Das kleine Loch paßt für den DS18B20; solltest Du zusammen mit einem 4,7KOhm WIderstand auch nutzen. Je nach Programm gibts verschiedene Optionen, die Temperaturänderungen auszuwerten.
a. "Neues auto-fokussieren bei x°C Temperaturänderung"
b. "neues fokussieren um x-Schritte in y-Richtung bei z-Grad" Temepraturänderung (nicht ganz easy...)

Die Möglichkeiten habe ich n.n. ausprobiert, aber der Anschluss des DS18B20 ist halt ganz einfach und das auslesen funktioniert hervorragend. Man kann sich ja auch selber eine Regel ausdenken, wenn man merkt, dass es gerade mal ein paar Grad Änderungen nach dem letzten fokussieren gegeben hat, dann das fotografieren unterbrechen und mal neu fokussieren... Man muß sich halt nur den Wert nach dem ersten fokussieren merken und immer mal draufschauen.
Der DS18B20 sollte aber relativ weit aus dem Gehäuse ragen, eventuell sogar an einm 1-3cm langen STück Kabel. Ansonsten wird er durch das Gehäuseinnere schon leicht angewärmt.

FUSION360 habe ich mir den den Grundzügen auch selber beigebracht. Tutorials gibts auf YT genug:
- Fusion 360 TUTORIAL DEUTSCH [ANFÄNGER - Gehäuse]
- Mein Favorit: https://www.youtube.com/c/knowhowschmiede

Grüße
Hartmut
 

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AstroPZ

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Edit: Eine Fernbedienung würde ich grundlegend in Zukunft auch nutzen wollen, allerdings würde ich hier, so wie du es bei deiner ersten Version gemacht hast, ggf. eine Externe Fernbedienung nutzen, um so Wackler am Teleskop noch weiter zu minimieren. Dementsprechend würde ich die Löcher im Gehäuse schließen und nur noch eine Kabeldurchführung einzeichnen.
externe Fernbedienung ist mM ein Muss. Durch die Entkopplung vom Teleskop ist ja ein Motor-Fokusser auch bei visuellen Beobachten sehr hilfreich.

Beim Gehäuse würde ich ganz "Old-School" vorgehen. Einfach ein passendes Fertiggehäuse kaufen und die entsprechenden Löcher bohren.

Ich baue ja im Moment meine Versuche auf einem Breadboard auf. Das muss ich dann am Ende in irgendetwas stabileres wandeln.
Es gibt zB Lötplatinen (ich habe früher Platinen selber geätzt, das tue ich mir nicht mehr an ;) ) die wie ein Breadboard aufgebaut sind. Das finde ich gut, da man damit die Breadboard Verschaltung 1 zu 1 übernehmen kann.

Gruß
Peter
 
An meiner Vorgängerversion hatte ich auch eine Fernbedienung. Dann zittert beim fokussieren gar nicht mehr! Eingebaut ist auch eine rote LED, die das Gehöuse leicht beleuchtet zum besseren auffinden. Auf der Rückseite habe ich 2 Neodym-Magnete befestigt. Damit kann man die Steuerung an den Tubus "kleben" bei Nichtgebrauch. Vorgestellt hatte ich das mal hier: Controller box / remote / Fernbedienung by energiebrand

Da ich den Newton erst mal nicht mehr visuell nutze, habe ich bei bei meiner Neukonstruktion darauf verzichtet. Mit einem neuen Gehäuse sollte aber ein Nachrüstung kein Problem sein.

Mit dem platinenätzen habe vor gefühlten 100 Jahren auch aufgehört. Entweder kaufe ich die fertig (ganz selten) oder nutze die 2,54mm Rasterplatinen mit Kupferbahnen (Foto). Da baue ich auch ganze Computer drauf auf,...habe ich mir jahrelang antrainiert. :eek:

Anbei auch noch mal eine Gehäuseinnenaufnahme für die derzeitige Steuerung. War ein Design-Fehlversuch. Bei der Montage am Motorhalter habe ich festgestellt, dass ich die USB-Buchse auf der Tubus-Seite platziert habe. Da gibts vielleicht 1cm Abstand zum Tubus. Da hätte allenfalls ein Winkelstecker gepaßt und den hätte ich auch nicht ziehen können. Da hatte ich schon alles fertig gehabt, Gehäuse verschraubt, usw.... :mad: :ROFLMAO:

Grüße
Hartmut
 

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Independent

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Also, erst einmal ein kurzes Feedback zwischen durch :) Ich bin Hochbegeistert. Um ehrlich zu sein, bin ich völlig aus dem Häuschen.
Habe heute alles aufgestellt und erstmal beim Tageslicht getestet. Motorfokus lies sich ansteuern und den Fokus steuern.
Als es dunkel wurde, fix das Teleskop eingenordet, Mirfak zum Test angefahren und Fokus einstellen lassen. Zu beginn kam ein Katastrophaler wert zu Stande und der Fokus konnte nicht gesetzt werden. Danach bin ich in die Einstellungen von N.I.N.A und habe ein paar Werte zum Test wie folgt eingestellt: Autofokus Schrittgröße auf 120 und Backlash auf 100 eingestellt.
Danach noch einmal einen Autofokus Test durchgeführt und siehe da, der Fokus hat geklappt. Abgesehen davon, dass mein Newton mal wieder justiert werden muss, war ich mit dem Fokus wirklich zufrieden.

Ob die Kurve so korrekt ist, weiß ich nicht. Jedenfalls hat es funktioniert.
Bin mir nicht sicher, ob ich noch am Wert für die Autofokus Schrittgröße etwas optimieren muss. Muss ich hier evtl. den Wert, den ich im ASCOm Treiber eingetragen habe angeben? Vielleicht weiß das ja noch jemand :)

Ich kann mich wirklich nur vielmals für die Bereitstellung und die klasse Hilfe bedanken!
 

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Supi, Danke und freut mich!

Nach Wochen mit Wolken konnte ich unverhofft heute doch noch kurz raus und das erstmals mit meinem Grab&Go SetUp.

Alles ungeplant und natürlich in die Hose gegangen... und das ausgerechnet mit meinem Fokusser am APO. Ich hatte da eine leicht "buggy" SW drauf geflasht, die manchmal den Motor nicht drehen kann, da ich die manuelle Geschwindigkeitseinstellung für diesen Stepper zu hoch gesetzt habe. Als Folge davon knurrt zwar der Motor, bewegt sich aber nicht. Nach dem x-ten Versuch dann abgebrochen. Wegen des Kondensators läßt sich die FW so nicht neu flashen. Muß das Gehäuse öffnen, ablöten, flashen.... sehr ärgerlich.
Na immerhin konnte ich das ganze SetUp mal ausprobieren ohne einen PC, also nur am Tablett mit der StellarMate-äAPP

Morgen das ganze noch mal, aber mit der EQ6 und wahrscheinlich dann auch mit dem Newton...brauche ein Erfolgserlebnis...

Grüße
Hartmut
 
...ach ja, Danke für die Werte.... Backlash hatte ich noch gar nicht ausprobiert. Werde den Wert mal übernehmen...

Dein HFR Wert erscheint mir zu hoch. Beim letzten mal hatte ich so um 1,37 beim fokussieren, später live immer so 1,5 - 2.25. Hab da aber noch nicht so die Erfahrung.
 

riff-raff

Mitglied
Nochmal den Verweis auf den Kodensator: Lötet den unten ab, dann ist der Spaß auch ASCOM-Kompatibel (Selbst mit Kondensator geht INDI) und auch das Flashen geht direkt am USB, ohne nochmal an die Hardware zu müssen oder manuell RST zu ziehen.

CS, Ralf
 
So, Problem behoben. Habe aber nicht den Kondensator ausgelötet... _affeaugen: , war auch kein SW Problem...,
Entweder ein Haarriss oder ein Durchkontaktierungsfehler auf der Platine des Arduino-NANO Clone mit CH340 Chip.
Konnte das nicht durch nachlöten lösen, nur durch verbiegen des durchgesteckten Pins zwischen Arduino und Treiberplatine.
Keine schöne Reparatur, aber so geht er nun.
Und wie ich sehe, hatte ich da einen 10 oder 100nF Kondensator verbaut.... _affeaugen:, der auch funktioniert...
SW Update ist auch beim montierten Kondensator kein Problem. Ich mache kurz vor dem Update-Vorgang während des kompilierens einen Reset und es geht problemlos.

Leider ist mir durch den Fehler die schöne wolkenlose Nacht verloren gegangen. Dann hoffe ich mal auf heute und mal wieder mit dem Newton.
Hoffentlich ist der noch einigermaßen kollimiert. :rolleyes: Irgendwas ist immer...

Grüße
Hartmut
 

AstroPZ

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Hi,

ich habe jetzt einfach mal meinen "normalen" Arduino Uno rausgeholt und ihn direkt an den ULN Treiber mit dem Mini-Stepper angeschlossen.
Und siehe da auch mit dem Uno funktioniert es und aus SharpCap heraus den Stepper gesteuert.
Ist echt super wie kompatibel die Arduinos sind.

Der Mini-Stepper hat auch genug Drehmoment den schwergängigeren OAZ ohne Feintrieb anzutreiben.
Jetzt werde ich noch die kleinen NEMAs mit einem TMC Treiber ausprobieren.

Frage dazu:
Man muss im Sketch nur USE_DRIVER aktivieren, oder?
Es werden dann die Pins 3 = DIR, 4 = ENABLE, 5 = STEP benutzt?
Ist sonst noch etwas zu beachten?

Zusatzfrage:
Ich bin totaler Debugging Fan. Das geht aber leider nicht, da die Connection zum Arduino für das Focuser Protokoll benutzt wird.
Gibt es da eine Lösung?

Im Sketch gibt es auch auskommentiert debugSerial.
Damit kann wohl seriell über Pin 11, 12 protokoliert werden.
Wie nutzt man das?

Gruß
Peter
 
- wenn es mein Code ist, dann kannst Du debugging NICHT nutzen, da ich einen der TX/RX PINs für einen Schalter zur SPeed-Umschaltung nutze.
Deshalb habe ich da alles an Debugging auskommentiert. Der Code ist auch alt und hatt ggf. Bugs, die aber nicht auffallen.

Ich habe noch den alten Original-Code (Sketch); könnte ich per MAIL zusenden. Der ist aber auch irgendeine Zwischenversion.

Leider (aus meiner Sicht) hat der Entwickler umgestellt auf PLATFORMIO. Hab ich mich noch überhaupt nicht mit beschäftigt. Er pflegt aber seinen Code dort weiter:
Ich war mit ihm mal per GITHUB in Kontakt, er hat auch eine WebPage. Millionen von Sonnen
Eventuell würde er Dir auch den normalen Arduino IDE Sketch zusenden, müßtest mal fragen

Die Frage nach USE_DRIVER kann ich Dir so nicht beantworten. Habe nur den ULN Driver genutzt. Aber auf seinem GITHUB sind Infos dazu.

Grüße
Hartmut
 

riff-raff

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Ich kann euch nur den Tipp geben: Schaut euch PlattformIO bzw. Visual Studio Code an, die Umgebung ist der ArduinoIDE deutlich überlegen.

Hab mich damit am Anfang auch schwer getan, aber als im 3D-Druckbereich die ersten 32 bit Chips auftauchten und STM sich als neuer Lieblingslieferant entwickelte ein notwendiges Übel. Heute möchte ich es nicht mehr missen und pflege sämtliche Microcontroller mit dieser Entwicklungsumgebung.

Zum Thema RX/TX bzw UART und die Fernbedienung: Ich find die Umsetzung zwar zielführend aber etwas antiquiert. Die UART für Debugging frei zu haben wäre doch sinnvoll. Ich hab die Fernbedienung direkt weggelassen und mir einen Bluetooth Handcontroller geholt. In INDI dann direkt für Mount, Fokus, etc. Profile angelegt, so kann ich mit dem kleinen Teil bei einer visuellen "Manuell-Session" alles über den kleinen Freund steuern. Fotografisch macht es dann eh der Autofokus und vordefinierte Profile.

Jaja, ich weiß, Bluetooth und 2,4 Ghz WLAN ... lässt mich kalt. Visuell brauch ich kein Netzwerk und fotografisch hab ich einen kabelgebundenen Anschluss an der Montierung.

CS, Ralf
 

Independent

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So, Problem behoben. Habe aber nicht den Kondensator ausgelötet... _affeaugen: , war auch kein SW Problem...,
Entweder ein Haarriss oder ein Durchkontaktierungsfehler auf der Platine des Arduino-NANO Clone mit CH340 Chip.
Konnte das nicht durch nachlöten lösen, nur durch verbiegen des durchgesteckten Pins zwischen Arduino und Treiberplatine.
Keine schöne Reparatur, aber so geht er nun.
Schön, dass du dein Problem lösen konntest. Am Ende ist es wichtig, dass alles wieder funktioniert. Hoffe du hast in deinem Gebiet heute auch noch einmal eine klare Nacht, die du nutzen kannst.
Habe heute noch einmal die Autofokus Schrittgröße auf 225 erhöht. Habe das Gefühl, dass die Autofokus Kurve geschmeidiger aussieht. Funktioniert alles wirklich tadellos. Fast schon zu perfekt _affeaugen: Hat man ja auch nicht alle Tage.

Hoffentlich ist der noch einigermaßen kollimiert.
Bei mir aktuell eine Katastrophe :-D Muss ich mal in den nächsten Wolkenbehangenen Nächten ran

Zum Thema RX/TX bzw UART und die Fernbedienung: Ich find die Umsetzung zwar zielführend aber etwas antiquiert. Die UART für Debugging frei zu haben wäre doch sinnvoll. Ich hab die Fernbedienung direkt weggelassen und mir einen Bluetooth Handcontroller geholt. In INDI dann direkt für Mount, Fokus, etc. Profile angelegt, so kann ich mit dem kleinen Teil bei einer visuellen "Manuell-Session" alles über den kleinen Freund steuern. Fotografisch macht es dann eh der Autofokus und vordefinierte Profile.
Auch eine sehr nette Idee. Durch den INDI Treiber und dem nötigen wissen, bist du natürlich in der Programmierung wirklich frei. Eine wirklich Elegante Lösung. So ist ein Wackeln komplett ausgeschlossen.
 
PlattformIO sieht mir erst mal ziemlich überladen aus, wenn ich mir den Screenshot so anschaue... ist aber sicher Gewöhnungssache.
Die Frage ist, was ich da gewinne...?
Für meine paar Sachen würde ich momentan eher bei der Arduino IDE bleiben aber mal live anschauen werde ich mir das mal.

Es gibt noch eine schöne APP, mit der sich der Fokusser und anderes per Smartphone oder Tablett steuern läßt, wenn man INDI drauf laufen hat:

Ich denke auch, dass ein Transfer des SKteches auf einen ESP32 mit WIFi/BlueTooth auch machbar wäre mit Smarphonesteuerung über HTML.
------------------------------------------

Hab heute mal meinen Newton auf die EQ6 gesattelt. Mit dem EKOS Fokusser-Tool muß man schon relativ nah am späteren Fokus sein, bevor man den Auto-Fokus startet, sonst wird das nichts.
Da gibts einige Parameter und Strategie-Varianten, die ich noch mal durchprobieren muß.
Wurde aber mit einem HFR von 0,74 belohnt. Das hatte ich noch sie so gut.

Bei uns ist heute zum Glück wieder wolkenfrei und ich bin gerade beim fotografieren von C11. Anbei mal ein Bild vom parallel laufenden Live-Stacker unbearbeitet.

Grüße
Hartmut
 

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riff-raff

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Eigentlich war heute Dual Narrowband von M1 am 12" angesagt und parallel testweise bissle EAA mit meinem neuen Spielzeug NexStar 127 SLT ... und was gibt es? Wolken!

Apropos guter Fokus: In INDI kann ich ja die Geschwindigkeit des Motorfokus festlegen und auch Profile speichern. Leider setzt der bei mir immer Geschwindigkeitsstufe 2 beim Verbinden. Nicht tragisch, aber kostet einfach wertvolle Zeit. Ich hätte gerne Stufe 1, hat jemand einen Tipp?

CS, Ralf

PS: Die Bubble schaut ja schon richtig gut aus ...
 
Ich wußte nicht mal, dass man die Speed setzen kann...erst auf Deinen Tip hin eben in INDI gefunden. In der EKOS Ebene geht das nicht.
Ich hab so ein ähnliches Problem bei der Fensterheizung meiner veTEC533. Die steht per Default immer auf OFF, obwohl ich alle Default-Werte gespeichert habe.
Bei jedem Start muß ich da erst rein und auf ON setzen...

Grüße
Hartmut
 

Independent

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ui, ein HFR von 0,74 ? Ein Wahnsinns Wert !
Da bin ich noch weit von entfernt.
Halte auch schon seit gestern auf den Blasen Nebel ? Dein Ergebnis sieht schon vielversprechend aus.
Einen Live Stack vermisse ich aktuell in Nina noch. Hoffe, dass sich die Entwickler noch ran wagen ein Live Stack zu implementieren.
 
Halte auch schon seit gestern auf den Blasen Nebel ? Dein Ergebnis sieht schon vielversprechend aus.
Einen Live Stack vermisse ich aktuell in Nina noch. Hoffe, dass sich die Entwickler noch ran wagen ein Live Stack zu implementieren.
Das Live stacking lasse ich nur so zum Spaß mitlaufen. Kurze Abriß:
- Bilder landen von DSLR oder Astro-Cam auf Astroberry in einem Verzeichnis
- Astroberry und PC sind im gleichen Netzwerk; im Hintergrund läuft SyncThing
- neu eintreffende Bilder werden dadurch automatisch direkt auf den PC kopiert
- im Hintergrund laufen auf dem PC AstroLiveStacker und AstroToaster als Live Stacking Programme, die auf die im PC eintrudelnden Bilder warten
- Für AstroToaster muß auf dem PC DSS installiert sein; auf dessen EInstellungen wird zurückgegriffen

Grüße
Hartmut
 
Eben einen neuen Mix entdeckt aus RPi und Arduino: ARD NANO RP2040H - Arduino Nano RP2040 Connect, RP2040, mit Header

Ob der Code des Arduino-Nano einfach auf diesen Chip angewendet werden kann, weiß ich nicht, aber das Ding hat eine Menge netter Features:
- Sprachsteuerung: "Arduino, fokussiere!"
- onboard WiFi und Bluetooth
- diverse Sensoren
- Phyton kompatibel
- Arduino IDE kompatibel

Grüße
Hartmut
 

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Independent

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Das Live stacking lasse ich nur so zum Spaß mitlaufen. Kurze Abriß:
- Bilder landen von DSLR oder Astro-Cam auf Astroberry in einem Verzeichnis
- Astroberry und PC sind im gleichen Netzwerk; im Hintergrund läuft SyncThing
- neu eintreffende Bilder werden dadurch automatisch direkt auf den PC kopiert
- im Hintergrund laufen auf dem PC AstroLiveStacker und AstroToaster als Live Stacking Programme, die auf die im PC eintrudelnden Bilder warten
- Für AstroToaster muß auf dem PC DSS installiert sein; auf dessen EInstellungen wird zurückgegriffen

Grüße
Hartmut
Ähnlich mache ich es auch, nur das ich über mein Synology NAS arbeite.
Aufnahmen werden über den Windows Mini PC und N.I.N.A erledigt, werden durch Synology Drive auf mein NAS syncronisiert und von meinem Rechner, der an meiner Arbeitsstelle steht heruntergeladen. So ist gewährleistet, dass ich morgens ins Büro komme und nebenbei auf meinem Privatrechner Bilder bearbeiten kann. Auf meinem Mini PC kann ich dann regelmäßig die Bilder löschen, da ich dort nicht voll syncronisiere, sondern lediglich die Bilder hochlade.

Eben einen neuen Mix entdeckt aus RPi und Arduino: ARD NANO RP2040H - Arduino Nano RP2040 Connect, RP2040, mit Header

Ob der Code des Arduino-Nano einfach auf diesen Chip angewendet werden kann, weiß ich nicht, aber das Ding hat eine Menge netter Features:
- Sprachsteuerung: "Arduino, fokussiere!"
- onboard WiFi und Bluetooth
- diverse Sensoren
- Phyton kompatibel
- Arduino IDE kompatibel

Grüße
Hartmut

Auch ein sehr spannender Einsatz. Allerdings denke ich, dass es für viele eine Spielerei sein wird, da der Arduino ja in der Regel außen am Teleskop hängt und man selbst am Rechner im haus sitzt.
Für den Visuellen Einsatz könnte es wieder Interessant sein.


Hatte jetzt länger keine zeit mehr an den Rechner zu gehen um im Forum zu lesen und am Fokuser mit neuen Arduino (dieses mal ohne verlötete Pin Leiste) zu basteln.
Jetzt wo die Feiertage rum sind, ist wieder Zeit :) Habe mich gleich gestern noch einmal ran gesetzt, um den neuen Arduino mit der Motor Treiberplatine zu verlöten. Dieses mal wollte ich auch den Temperatursensor mit verbauen. Ich denke aber, dass ich beim verlöten des DS18B20 und dem 4.7kΩ Widerstands einen Denkfehler hatte. Der Arduino wurde am PC nur als Unbekanntes USB Gerät erkannt. Nachdem ich den Widerstand und Temperatur Sensor wieder ausgelötet hatte, lief der Arduino wieder richtig.
Hast du vielleicht noch einen kleinen Tipp oder ein Bild für mich, wie du den Temperatursensor und Widerstand eingebaut hast?
Denke ich habe beim Schaltplan lesen einen Knoten im Kopf.

Vielen lieben Dank und nachträglich noch allen Frohe Weihnachten

Grüße
Kevin
 
Hi Kevin,

ja, auf meiner Syno habe ich auch Thingiverse aktiviert und lasse es synchronisieren. Schalte das aber wieder aus, war nur mal eine Spielerei umzu sehen, ob es geht.
Meine NAS läuft auch nur selten, nicht 24/7.

Den DS18B20 hatte ich auch nachträglich angelötet und was ich nicht bemerkte war, dass der Arduino erst mal nicht mehr lief. Hab dann an den DS18B20 gefaßt und mir die Finger verbrannt. Im alten original Schaltplan war + und - vertauscht. Hab die dann umgelötet. Arduino lief noch und der DS18B20 auch noch!!!
Der Schaltplan ist nun korrigiert auf meine Bitte hin.

Hab mal das Datasheet angehängt. Wenn man von vorne auf die Beschriftung des IC schaut, dann ist links Masse, Mitte Signal und rechts +.
Zwischen + und Signal muß der 4,7kOhm Widerstand.
Check das mal!

Grüße
Hartmut
 

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Independent

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Spitze! Schau ich mir mal an. Das könnte ähnlich wie bei mir sein. Ich habe einen leichten Geruch wahrgenommen, war mir aber nicht 100%ig sicher, ob wirklich etwas "schmort".
Danke für die PDF. Melde mich, sobald es neuigkeiten gibt.

Nur, um sicher zu gehen. Das Schaltbild auf Github ist dann dementsprechend auch falsch oder?
 

Independent

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Ein kleines Update zu dem Selbstbauprojekt :) Ich musste noch ein wenig tüfteln, da bei mir der Arduino wohl nicht so gut mit dem falsch gepolten Stecker klar gekommen ist. Er wurde vom PC erst gar nicht mehr erkannt.
Nachdem ich jetzt einen neuen Arduino korrekt gelötet habe, hatte ich noch ein paar Probleme beim flashen. Ich habe immer wieder Fehlermeldungen erhalten, dass die Daten nicht an den Arduino übertragen werden konnten. Ich weiß nicht wie, aber nach gefühlten 30 mal an und abstecken des USB Ports und starten des Flashvorgangs, hat es dann irgendwann funktioniert.
Erster Test draußen in einer Wolkenfreien halben Stunde war auch schon erfolgreich. Der Temperatursensor funktioniert wunderbar.
Gestern habe ich dann noch 2 Buttons angebracht, um wie bei dir @Hartmut den Fokus am Gehäuse selbst einzustellen. Leider habe ich noch vergessen ein Schalter für den schnelleren Antrieb mit zu bestellen. Das werde ich dann noch nachholen.

Da ich beim einrichten des Ascom Treibers den Fokuser gedanklich mit einem Rotator vertauscht und mich gewundert habe, dass die Oberfläche zum eintragen der Steps anders aussieht, stellte sich mir die Frage, ob man nicht die gleiche Konstruktion in anderem Gehäuse nicht auch für einen Selbstbau Rotator nutzen könnte _affeaugen:
Der Moonlite Treiber beinhaltet ja den Rotator. Ansteuern konnte ich das ganze ebenfalls.

Ich habe mal etwas gestöbert und bin auf Selbstbau Projekte gestoßen.
Ich denke, dass wäre aber vermutlich einen neuen Thread wert.
 
Ich hatte ja das Problem mit einem Haarriss auf der Platine (meine Vermutung). Irgendwan nachts ging dann der Foskusser wieder nicht, obwohl ich meinte, dass Problem behoben zu haben. Ich hab dann solange rumgefummelt, bis zunächst 2, dann 3 Ausgänge des NANO defekt waren. _affeaugen: Und dann konnte ich auch auf einmal den Sketch nicht mehr hochladen. Dann habe ich mal den Kondensator abgelötet und es ging auch dann nicht mehr.

Fazit, der NANO war defekt, insbesondere auch der USB-Chip CH340. Man konnte die RX LED noch sehen, sobald ARDUINO IDE versuchte, den NANO in den Programmiermodus zu versetzen, aber die TX LED blinkte nicht. Also ab in den Müll. :mad:

Da die NANO mit dem von mir bevorzugten FT232 Chip zurzeit nur schwer erhältlich sind und zu astronomischen Preisen angeboten werden, habe ich mir 2 x die NANOs mit dem CH340 geholt. Ohne den Kondensator lassen sie sich problemlos programmieren, mit dem Kondensator klappt das auch bei mir nur selten. Ich empfehle Dir daher, den Kondensator schlimmstenfalls schaltbar oder mit einem Jumper absteckbar zu machen. Bei mir reieht übrigens ein 1µF aus für den Betrieb unter ASCOM. Eigentlich brauch ich den gar nicht, denn ich nutze zurzeit nur INDI.

Der "Speed-Schalter" funktioniert nur mit MEINER modifizierten FW und wird an PIN D9 angeschlossen! Ich weiss gar nicht, ob ich die hier irgendwann mal gepostet hatte... Meine FW ist älter und möglicherweise etwas buggy. Zumindest die Originale wird ja ab und zu und sicher nicht grundlos gepflegt auf GITHUB.
Hab meine mal angehängt. SChalter D9 gegen Masse legen, dann ist der Turbo-Mode aktiviert.

In Zeile 299 kann man durch auskommentieren auch den Turbo per SW festsetzen. In Zeile 302 kann man die Turbo-Speed festlegen (bei mir "15"). Wenn man den Multiplier-Wert zu stark erhöht, dann knurrt der Motor nur noch oder verliert Schritte.

Wenn Du die Taster für die manuelle Einstellung direkt am Gehäuse einbaust, dann kann es bei hohen Vergrößerungen zum ausschwingen kommen, falls das Teleskop und die Monti am Limit sind. Wenn Du visuell beobachtest, empfiehlt sich das Auslagern der Taster und des Switches in eine separate Box mit Kabelverbindung. Wenn es Dir nur darum geht, mal schnell am Teleskop in den Grobfokus zu kommen, dann können die Taster auch da verbleiben.

Grüße
Hartmut
 

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  • Arduino NANO_mit Turboswitch.pdf
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