Erik73
Mitglied
Einen schönen guten Abend!
Ich trau mich mal, als absoluter Astro-Rookie Euch mit meinen Fragen um Hilfe zu bitten.
Astronomie und Weltraum waren immer schon mein Traum, seit ich als kleiner Junge in Florida zufällig in der Nähe war, als das erste Space Shuttle abhob. Leider machte mir meine Berufswahl mit vielen Nachtdiensten und immer mehr Überstunden einen Strich durch die Hobbywahl. Die fotografie war dann meins, genug Equipment um einem Profifotografen mehrere Male auszurüsten. Bereits 2016 habe ich mir zumindest eine Skywater Star Adventurer Montierungn gekauft. Leider war ich trotz unzähliger Versuche nicht in der Lage auch nur annähernd brauchbare Bilder zu bekommen. Berufsbedingt in der Coronapandemie selbst damit infiziert und mehrere Monate arbeitsunfähig hab ich erneut versucht, mit dem Star Adventurer klar zu kommen. Aber wieder kein Erfolg, Strichspuren, hantelförmige Sterne, usw. Runter von 600mm FF, extra neue superleichte 4/3 Kamera und Objektive gekauft. Trotzdem keine Besserung. 2kg. Absolut keine brauchbaren Bilder. Hobbyastronom gefragt. Richtig nach Norden ausgerichtet, hat selbst die gleiche Montierung. Verkäuferfirma hat 2016 gesagt, es liegt an meinem Können. 2021dann die Erkenntnis, der Adventurer fährt zu langsam nach, die anvisierten Objekte wandern nach 30 min ganz aus dem Bild. Also doch die Hardware... Adventurer wieder eingemottet. So, nun 2023 ist der Leidensdruck so groß (auch, da ich meine geliebte Landschaftsfotografie im hochalpinen Gelände und Naturfotografie im entlegenen Winkel gesundheitlich nicht mehr schaffe), dass ich endlich mit Astrofotografie intensiv beginnen möchte.
Ich hab mich mal im Netz etwas durchgeklickt, mich bei einem Händler beraten lassen und wollte schon zuschlagen. Edge HD 11 von Celestron mit zukunftsfitter Montierung. Richtig teuer. Optisch richtig gut. Wartungsfrei und rasch aufgestellt.....Bis ich von einem Hobbyastronomen auf den Boden der Realität geholt worden bin. Und erneut nachgelesen habe. Sobald mir was gefällt, wird es im nächsten Thread schon wieder verrissen... Zum aus der Haut fahren. Der einzige Astroclub in meiner Region ist leider ein eingeschworener Haufen, der mir erhlicherweise gesagt hat, dass sie keine Rookies haben wollen. Aber wo dann wirklich nachfragen?
Nun stehe ich wieder ganz am Anfang und weiß eigentlich nicht was wirklich Sinn macht.
Was will ich eigentlich fotografieren? Schön Bilder (wenn Seeing gut ist) von Saturn und Jupiter, Mond und Mars... Und natürlich die schönen Nebel, die man auf Astrobin so wunderschön sieht. Mir ist klar, es wird teuer, nervenzehend und richtig anspruchsvoll, weil eine ganz andere Art zu fotografieren.
In meiner Umgebung gibt es einige sehr dunkle Plätze, auch zwei Sternenparks sind in 45min erreichbar. Gewicht macht mir weniger aus, hab beim fotografieren viel Gewicht den ganzen Tag mitgeschleppt. Equipment muss nur von der Garage zum Auto und retour. Gartensternwarte ist dzt. in meinem Garten nicht möglich, da zu hell und zu verbaut.
Was ich mir sagen hab lassen, eine gute Montierung ist ein absolutes muss. Goto und so ist auch gut. Und sie soll vieeeel tragen. Hab mir mal einige angesehen. Die Zwo AM5, die in einem Youtube-Video gehypt worden ist, trägt zu wenig. Ich hätt mir mal die Skywatcher CQ350 angesehen..
Als Tubus einen TS Carbon Photon mit 1016mm Brennweite und 10". Oder einen gleich großen Photo Newton von Lacerta. Beide Newton wurden mir von ein paar Astrofotografen empfohlen.
Zum Thema Kamera: Ich habe gelesen, meine Canon, Nikon und Sony FFs sind nicht wirklich dafür geeignet. Wären für die Planeten eine Zwo Asi 183 MC und für deep Sky eine Explore Scientific deep Sky Astro 26mp gute Anfänger-Wahl? Beide in Fabre, da ich denke, dass mich das mit den Filtern bei Monokameras zu Beginn noch mehr überforndern wird.
Autoguiding mit einer Omegon Easy Autoguiding 60
Bzgl. der notwendigen Adapter und für visuell die notwendigen Okulare hab ich mich nur überichtsmäßig informiert, würd mich da beim Händler nochmals beraten lassen, welche Modelle (hab gelesen oft subjektiv was einem besser gefällt und mit einer Brille verwirklichbar ist). Vixen SLV für Planeten, Baader Hyperion für Deep sky, falls richtig gelesen-
So, nun frage ich mich, ob diese Zusammenstellung wieder nicht wirklich taugt bzw. was ausgetauscht gehört gehört.
Würdet Ihr mir da bitte helfen?
Dankeschön
Erik
Ich trau mich mal, als absoluter Astro-Rookie Euch mit meinen Fragen um Hilfe zu bitten.
Astronomie und Weltraum waren immer schon mein Traum, seit ich als kleiner Junge in Florida zufällig in der Nähe war, als das erste Space Shuttle abhob. Leider machte mir meine Berufswahl mit vielen Nachtdiensten und immer mehr Überstunden einen Strich durch die Hobbywahl. Die fotografie war dann meins, genug Equipment um einem Profifotografen mehrere Male auszurüsten. Bereits 2016 habe ich mir zumindest eine Skywater Star Adventurer Montierungn gekauft. Leider war ich trotz unzähliger Versuche nicht in der Lage auch nur annähernd brauchbare Bilder zu bekommen. Berufsbedingt in der Coronapandemie selbst damit infiziert und mehrere Monate arbeitsunfähig hab ich erneut versucht, mit dem Star Adventurer klar zu kommen. Aber wieder kein Erfolg, Strichspuren, hantelförmige Sterne, usw. Runter von 600mm FF, extra neue superleichte 4/3 Kamera und Objektive gekauft. Trotzdem keine Besserung. 2kg. Absolut keine brauchbaren Bilder. Hobbyastronom gefragt. Richtig nach Norden ausgerichtet, hat selbst die gleiche Montierung. Verkäuferfirma hat 2016 gesagt, es liegt an meinem Können. 2021dann die Erkenntnis, der Adventurer fährt zu langsam nach, die anvisierten Objekte wandern nach 30 min ganz aus dem Bild. Also doch die Hardware... Adventurer wieder eingemottet. So, nun 2023 ist der Leidensdruck so groß (auch, da ich meine geliebte Landschaftsfotografie im hochalpinen Gelände und Naturfotografie im entlegenen Winkel gesundheitlich nicht mehr schaffe), dass ich endlich mit Astrofotografie intensiv beginnen möchte.
Ich hab mich mal im Netz etwas durchgeklickt, mich bei einem Händler beraten lassen und wollte schon zuschlagen. Edge HD 11 von Celestron mit zukunftsfitter Montierung. Richtig teuer. Optisch richtig gut. Wartungsfrei und rasch aufgestellt.....Bis ich von einem Hobbyastronomen auf den Boden der Realität geholt worden bin. Und erneut nachgelesen habe. Sobald mir was gefällt, wird es im nächsten Thread schon wieder verrissen... Zum aus der Haut fahren. Der einzige Astroclub in meiner Region ist leider ein eingeschworener Haufen, der mir erhlicherweise gesagt hat, dass sie keine Rookies haben wollen. Aber wo dann wirklich nachfragen?
Nun stehe ich wieder ganz am Anfang und weiß eigentlich nicht was wirklich Sinn macht.
Was will ich eigentlich fotografieren? Schön Bilder (wenn Seeing gut ist) von Saturn und Jupiter, Mond und Mars... Und natürlich die schönen Nebel, die man auf Astrobin so wunderschön sieht. Mir ist klar, es wird teuer, nervenzehend und richtig anspruchsvoll, weil eine ganz andere Art zu fotografieren.
In meiner Umgebung gibt es einige sehr dunkle Plätze, auch zwei Sternenparks sind in 45min erreichbar. Gewicht macht mir weniger aus, hab beim fotografieren viel Gewicht den ganzen Tag mitgeschleppt. Equipment muss nur von der Garage zum Auto und retour. Gartensternwarte ist dzt. in meinem Garten nicht möglich, da zu hell und zu verbaut.
Was ich mir sagen hab lassen, eine gute Montierung ist ein absolutes muss. Goto und so ist auch gut. Und sie soll vieeeel tragen. Hab mir mal einige angesehen. Die Zwo AM5, die in einem Youtube-Video gehypt worden ist, trägt zu wenig. Ich hätt mir mal die Skywatcher CQ350 angesehen..
Als Tubus einen TS Carbon Photon mit 1016mm Brennweite und 10". Oder einen gleich großen Photo Newton von Lacerta. Beide Newton wurden mir von ein paar Astrofotografen empfohlen.
Zum Thema Kamera: Ich habe gelesen, meine Canon, Nikon und Sony FFs sind nicht wirklich dafür geeignet. Wären für die Planeten eine Zwo Asi 183 MC und für deep Sky eine Explore Scientific deep Sky Astro 26mp gute Anfänger-Wahl? Beide in Fabre, da ich denke, dass mich das mit den Filtern bei Monokameras zu Beginn noch mehr überforndern wird.
Autoguiding mit einer Omegon Easy Autoguiding 60
Bzgl. der notwendigen Adapter und für visuell die notwendigen Okulare hab ich mich nur überichtsmäßig informiert, würd mich da beim Händler nochmals beraten lassen, welche Modelle (hab gelesen oft subjektiv was einem besser gefällt und mit einer Brille verwirklichbar ist). Vixen SLV für Planeten, Baader Hyperion für Deep sky, falls richtig gelesen-
So, nun frage ich mich, ob diese Zusammenstellung wieder nicht wirklich taugt bzw. was ausgetauscht gehört gehört.
Würdet Ihr mir da bitte helfen?
Dankeschön
Erik