Einstieg in die Astrofotografie

Das extreme Öffnungsverhältnis hat halt nicht nur Vorteile. Die Kollimation und Tilt-Einstellung kann tricky sein. Weiterhin kannst du halt auch kein Filterrad benutzen, also gehen da auch nur Farbkameras. Und die Brennweite ist halt auch recht kurz.
Für den Kometen hätte ich gerade Lust auf das Ding, aber als einziges Teleskop wäre das nichts für mich.

CS, Daniel
 
Vielleicht ist auch meine Herangehensweise falsch, aber ich denke Öffnungsverhältnis ist durch nichts zu ersetzen.
Ist diese Kollimation und Tilt Einstellung so ein Hexenwerk? Wie oft ist soetwas notwendig?
Was mich bei den meisten APOs auffällt ist das diese alle ziemlich Lichtschwach sind. Das höchste der Gefühle ist irgendwas bei f4 mit Reducer. Das sind zwei Blenden unterschied zu F2, also vierfache Lichtmenge.
Die Zeiten wo wir wirklich Licht sammeln können sind ja sowieso ziemlich rar, da ist ja naheligend, möglichst viel Licht in der kurzen Zeit zu sammeln.
 
Vielleicht ist auch meine Herangehensweise falsch, aber ich denke Öffnungsverhältnis ist durch nichts zu ersetzen.
Das ist in vielen Fällen sogar sehr einfach durch mehr Zeit zu ersetzen.

Ist diese Kollimation und Tilt Einstellung so ein Hexenwerk? Wie oft ist soetwas notwendig?
Je kleiner das Öffnungsverhältnis, desto kleiner sind auch die Toleranzen. Es gibt hier schon einige Leute, die selbst mit einem f/4 Newton überfordert sind. Mit f/2.2 wird es definitiv nicht leichter. Such einfach mal nach "Kollimation RASA" hier im Forum. Ich sage nicht, dass der RASA ein schlechtes Teleskop ist. Aber man sollte halt wissen, worauf man sich einlässt. Wenn das Ding nur Vorteile hätte, würde wohl keiner mehr APOs kaufen.

Die Zeiten wo wir wirklich Licht sammeln können sind ja sowieso ziemlich rar, da ist ja naheligend, möglichst viel Licht in der kurzen Zeit zu sammeln.
Mit der Ausnahme von Dingen im Sonnensystem bewegen sich die Objekte ja glücklicherweise nur sehr langsam. Am schnellsten dürften sich planetarische Nebel ändern, aber selbst da ist nun keine riesige Eile geboten. Das heisst natürlich, dass nicht in jeder Nacht ein fertiges Bild rauskommt. Damit muss man dann halt umgehen können ;-)
 
Hallo.
Ein kurzes Update aus meinem Garten:
Vor 2 Wochen hab ich mit meiner kleinen Tochter die Grabungsarbeiten begonnen. Da die Arbeiten relativ zügig voran gingen könnte ich am vergangenen Wochenende betonieren. In Summe sind etwa 400 kg Beton verbaut worden.

Schöne Grüße, Michael
 

Anhänge

  • IMG_20240319_143237.jpg
    IMG_20240319_143237.jpg
    247,4 KB · Aufrufe: 126
  • IMG_20240310_162223.jpg
    IMG_20240310_162223.jpg
    237 KB · Aufrufe: 122
  • IMG_20240310_162237.jpg
    IMG_20240310_162237.jpg
    87,8 KB · Aufrufe: 112
  • IMG_20240316_172948.jpg
    IMG_20240316_172948.jpg
    349,3 KB · Aufrufe: 116
  • IMG_20240316_172943.jpg
    IMG_20240316_172943.jpg
    123,7 KB · Aufrufe: 127
Hallo.
Ein kurzes Update aus meinem Garten:
Vor 2 Wochen hab ich mit meiner kleinen Tochter die Grabungsarbeiten begonnen. Da die Arbeiten relativ zügig voran gingen könnte ich am vergangenen Wochenende betonieren. In Summe sind etwa 400 kg Beton verbaut worden.

Schöne Grüße, Michael
Ich find es schön das du deine Tochter an der Erfahrung, hast Teilhaben lassen und ich finde es gut, das du ihr Gesicht verpixxelt hast, sehr viele Eltern achten nicht auf den Datenschutz ihrer Kinder (ich bin Pädagoge)

Die Säule sieht auch gut aus, ich Persönlich hab bei mir das Fundament breiter gemacht ob das nötig, ist bin ich nicht sicher.

Clear skies
Felix
 
Ich find es schön das du deine Tochter an der Erfahrung, hast Teilhaben lassen und ich finde es gut, das du ihr Gesicht verpixxelt hast, sehr viele Eltern achten nicht auf den Datenschutz ihrer Kinder (ich bin Pädagoge)

Die Säule sieht auch gut aus, ich Persönlich hab bei mir das Fundament breiter gemacht ob das nötig, ist bin ich nicht sicher.

Clear skies
Felix
Mich hats vorallem gefreut, dass es ihr gefallen hat. Sie hatte richtig Spaß daran!

Also das Fundamet reicht locker. Ich hab vor zwei Jahren eine Schaukel im Garten aufgestellt und zwei kleine Punktfudamente gemacht (Größe je in etwa ein 10 L Kübel) und das hält 2 Erwachsene Personen beim Schaukeln aus, ohne das sich etwas im Fundament bewegt.
Das Fundament fürs Teleskop hat etwa 65cm x 65 x 70 cm. Das sollte locker ein maximal 20 kg schweres Setup tragen.
 
Hallo Leute.
Ich hab wiedermal eine kurze Frage. Stehe kurz vorm Kauf der Kamera und wollte mir eigentlich die ZWO 2600MC mit zwei Filtern (Askar Colour Magic). Wenn ich mir dazu noch eine Filterschublade dazu bestelle bin ich beim Preis schon fast bei der MM Version mit Filterrad. Zumindest ist die Differenz auf die MM Version nur mehr ca. 1k.
Was würdet ihr mir empfehlen? Ist das als Afänger mit Mono handelbar mit der AsiAIR?
Für mich schaut es so aus, als wäre der größte Aufwand die mehrfache Aufnahme der Flats und die Planung.
Bei der Bildbearbeitung mach ich mir da weniger Sorgen, scheint zumindest nicht nicht nennenswert aufwendiger sein.
lg Michael
 
Hallo Leute.
Ich hab wiedermal eine kurze Frage. Stehe kurz vorm Kauf der Kamera und wollte mir eigentlich die ZWO 2600MC mit zwei Filtern (Askar Colour Magic). Wenn ich mir dazu noch eine Filterschublade dazu bestelle bin ich beim Preis schon fast bei der MM Version mit Filterrad. Zumindest ist die Differenz auf die MM Version nur mehr ca. 1k.
Was würdet ihr mir empfehlen? Ist das als Afänger mit Mono handelbar mit der AsiAIR?
Für mich schaut es so aus, als wäre der größte Aufwand die mehrfache Aufnahme der Flats und die Planung.
Bei der Bildbearbeitung mach ich mir da weniger Sorgen, scheint zumindest nicht nicht nennenswert aufwendiger sein.
lg Michael
Hallo Michael,

mono ist sicherlich handelbar für Anfänger, da sehe ich kein Problem. Für mich wäre der höhere Zeitaufwand nichts, ich hab aber auch nicht den Anspruch an perfekte Bilder, mache außerdem meist EAA, das heißt, ich will sofort ein fertiges Bild auf dem Bildschirm sehen, das ich dann nur durch EBV noch veredele. Die Ergebnisse mit heutigen Farbkameras reichen mir völlig aus, aber subjektiver als diese Aussage geht es nicht, es ist also allein Deinen Vorlieben geschuldet, wie Du Dich zu entscheiden hast. ;)

Wenn Du auf Perfektion aus bist, würde ich direkt auf Mono gehen, dann kannst Du Dir den Zwischenschritt mit der ja doch auch teuren Farbkamera sparen.

LG Olaf
 
Hallo

Kann man so oder so sehen, bei mir waren allein für die Filter dann mehr wie 3000€ weg.
Kannst du auch mal SW s hön finden? Weil oft wird man ewig nicht mit allen Farben fertig. Magst du Hubblepalette? Hast du Geduld und Zeit?

Gruß Frank
 
Hallo Frank.
Ich denke an das Set das ZWO direkt anbietet. Da sollte von den Filten, Filterwheel und der Kamera alles dabei sein. Kostet etwa 4000€.
Ja, die Hubblepalette gefällt mir schon. Ich hätte ja mit der OSC versucht durch die zwei Askar Filter ähnliches versucht.
Die Zeit habe ich, die Geduld weiß ich nicht.
lg Michael
 
So schlimm ist das mit der Geduld nicht... Und man kann seine Aufnahmen ja auch so gestalten, dass man immer alle Filter durchschaltet (nicht nach jedem Bild...) und braucht dann auch nicht mehrere Nächte zu warten bis man verwertbare Daten hat. Das kostet "nur" ein wenig von der Nacht, weil man halt häufiger Filter wechseln und ggf. nachfokussieren muss.
Dafür hat man aber mit Mono halt auch mehr Möglichkeiten. Man kann - mit etwas Erfahrung - die Belichtung mit den einzelnen Filter sinnvoll gewichten. Dazu Aufnahmen (bedingt) auch bei Mondlicht. Man kann diverse Bearbeitungsmethoden verwenden: RGB, LRGB, Ha als Luminanz, Superluminanz, HOO, Hubble Palette, Kontinuumsubtraktionu.v.m.
Unendliche Möglichkeiten solche Phase wir aktuell mit ständiger Bewölkung zu überbrücken...
Einiges davon geht auch mit OSC und Filtern. Aber mit einem Dual-Narrowband muss man halt Oiii und Ha immer gleich lang belichten, was nicht bei allen Objekten zielführend ist.

Der Bearbeitungsaufwand ist jetzt nicht so schlimm. Je nach Software lässt sich da viel automatisieren. Was auch für die Erstellung der Flats gilt.

Ciao, Udo
 
Ich habe lange gebraucht bis ich mich dazu entschieden habe, auf SW zu wechseln. Aber ich möchte nicht mehr zurück.
Natürlich ist die ZWO 2600 mit Filter Kit teuer ...aber auch gut.
Es geht natürlich sich billiger. Wenn du im ZWO Universum bleiben willst gibts z.B die 183 , die ist nicht nur deutlich billiger ( vor allem als gebrauchte ) sonder kommt auch mit 1.25" Filtern aus, was die Sache noch mal günstiger macht. Ok, die hat echt viel Ampglow, bekommt man aber mit Darks super in den Griff. Und für so eine recht alte Camera funktioniert die super mit Schmalband Filtern.
Die nicht ZOW Alternative zum günstigsten Preis ist die Touptek 571 Mono, also mit gleichem Sensor wie die ZWO 2600 ( für ca 1500,- zu bekommen) , Touptek 5x 2" Filterrad ( 300,-) und der SVBony 2" SHO Filter Kit ( 300,-). Ok, die Filter sind nicht ganz so gut wie die Optolong oder andere Premium Filter, aber schlecht sind sie auch nicht.( Vom Lazy Geek gibt's einen ausführlichen Test zu diesen Filtern ).
 
Guten Morgen.
Nach intensiven Überlegungen hab ich mich jetzt für die Mono mit Filterrad entschieden.
Jetzt ist eigentlich alles bestellt bzw. schon im Haus mit der Ausnahme vom Hauptteleskop.
Ich hab jetzt schon einen Askar FMA 180 für große Objekte und suche jetzt noch ein zweites Scope mit einem Brennweitenbereich von 400 - 500 mm. Das ist für mich so der optimale mittlere Bereich, denke ich.
Wichtig wäre mir eine gute Abbildungsleistung und relativ schnell (gerne auch mit Reducer). Preislich würde ich gerne unter 2500 € bleiben. Bitte um einige Empfehlungen.
Schöne Grüße, und vielen Dank, Michael .
 
Wenn Du leicht über Budget sein darfst, ist auch ein epsilon-130 in Reichweite. Der hat F/3,3 und liegt im gesuchten Brennweiten-Bereich.
 
Oder halt der günstigeren Astrographen 150mm/F2.8 von Sharpstar. Dein Landsmann Daniel Nimmervoll hat zum Teleskop paar Videos gemacht und bereits mehrere Aufnahmen veröffentlicht. Du muss schon selber wissen, ob Du eher einen weniger komlizierten Refraktor wie FRA500 oder einen deutlich schnelleren Newton haben willst. Der dürfte um die 1,5 Blenden schneller sein und das ist enorm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Leute.
Vielen Dank für euerer Feedback.
So sehr mich natürlich ein schneller Newton Astrograph reizen würde, werd ich zum Beginn bei einem APO bleiben.
Vom Gefühl her ist mir der Esprit 100 irgendwie sympathischer als der Askar.
Der Askar hat natürlich den Vorteil vom Pezvaldesign, was das fokussieren deutlich erleichtern sollte. Den Esprit könnte ich in Linz bei Lacerta kaufen und optimieren lassen, was sicher kein Fehler ist.
Welchen würdet ihr bevorzugen?
lg Michael
 
Die optische Qualität spricht ganz klar für den optimierten Esprit! Wenn der finanziell drin ist würde ich inzwischen zum Esprit greifen. Viele Grüße Ben
 
Zurück
Oben