es ist angerichtet: APM 150mm 90° SD Bino | Seite 3 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

es ist angerichtet: APM 150mm 90° SD Bino

portaball

Mitglied
So, Der Schnellverschluss ist gereinigt und frisch gefettet - läuft wieder wie geschmiert :)
Hier im verriegelten Zustand.
Der Schieber Oben ist die zusätzliche Sicherung welche dann in die Aussparung des Schiebers greift.

IMG_9368.jpeg


Und hier entriegelt:

IMG_9369.jpeg


So sieht das Ganze dann auf dem Kopf aus:

IMG_9371.jpeg


Die Adpaterplatte für unters Fernglas ist bestellt.
Neupreis 180.- Euro - Der Nachteil des Profikrempels :-(
Ich habe eine Gebrauchte für 100.- bekommen.

Stativ mit Kopf wiegen jetzt genau 20 Kilo, also das, was auch das Fernglas wiegt.
Das lässt sich durchaus tragen...
Sehr gut ist, dass ich das Glas nicht hoch heben muss sondern etwas über Hüfthöhe auf den Kopf setzen kann, alles Andere macht dann die Kurbelsäule.

Und die Elektrosäule ist heute auch angekommen, so langsam werde ich zum Säulensammler :)
Ganz nett, aber mein Herz schlägt doch ganz klar mehr für den alten, mechanischen Kram ...

IMG_9372.jpeg


Grüße Jochen
 

wibott

Mitglied
da Tele Vue 21mm Ethos Okular wäre ja was für das 150er Bino... aber 3kg pro Okular ist abartig, genau wie der Preis... :)
 

Optikus

Mitglied
Moin,

das wären dann 6kg Okulare - was für ein Hammer ... 1/3 vom Teleskopgewicht - leider konnte ich noch nie durch sowas durchsehen um mir ein Bild davon zu machen, ob das Sinn macht. Da muss die Netzhaut ja schon kräftig vibrieren...

CS
Jörg
 

portaball

Mitglied
Ja, das Ethos 21mm wäre wirklich was, das Gewicht wäre nicht mal das große Problem.
Ich hatte es schon mal monokular, wirklich ein tolles Teil!
Das Problem ist der Augenabstand und der Durchmesser der Okulare
Wenn ich die Okulare auf einer Seite runterfräse um auf 64mm Augenabstand zu kommen muss ich schon in die Linsen fräsen.
Ich habe das schon durchkalkuliert, es geht leider nicht :-(

Hier meine Okularplanung:

Okuar Brenn Mag Field AP Eigengesichtsfeld
Kasai 32 25x 3,2° 6,0mm 85°
APM 30 28x 2,5° 5,3mm 75°
Masuyama 26 32x 2,7° 4,5mm 85°
Ethos 17 50x 2,0° 3,0mm 100°
Ethos 13 65x 1,5° 2,5mm 100°
Ethos 10 85x 1,2° 2,0mm 100°
Ethos 8 100x 1,0° 1,5mm 100°
Ethos 6 140x 0,8° 1,0mm 100°
Ethos 4,7 180x 0,7° 0,8mm 110°
Ethos 3,7 230x 0,5° 0,6mm 110°


Die roten Okulare muss ich noch anschaffen :-(

Grüße Jochen
 

Optikus

Mitglied
Hi Jochen,

das erzwingt aber ein sehr schweres "Ohhhhh"... - Quatsch beiseite - das ist doch eine mehr als gute Grundlage. Ich denke sofern Du mit dem Equipment auf nem Treffen auftauchst wirst Du umschwirrt wie 'n Mettbrötchen von den Fliegen... - wobei, :unsure: schwirren Astronomen?

CS
Jörg
 

portaball

Mitglied
Hallo Jörg,

das ist mein aktueller Bestand an Okularpaaren, wie ich ihn schon mit dem 125mm Borg Doppelrefraktor genutzt habe.
Das 30mm APM kommt ja mit dem neuen Fernglas "umsonst" dazu :)
Die ganz kurzen Ethos machten am Borg keinen Sinn, am 150er SD aber schon ...

Teleskoptreffen?
Bisher war ich noch nie auf einem und weiss nicht ob sich das zukünftig ändern wird?

Grüße Jochen
 

Andreas_W

Mitglied
Hi Jochen,

so langsam wird es ernst :y:
Aber sag mal,... bei 10 verschiedenen Brennweiten bist Du doch nur am umstöpseln, oder? Wäre weniger in dem Falle nicht mehr?

Viele Grüße
Andreas
 

portaball

Mitglied
Aber sag mal,... bei 10 verschiedenen Brennweiten bist Du doch nur am umstöpseln, oder? Wäre weniger in dem Falle nicht mehr?
Naja, man muss ja nicht unbedingt umstöpseln, aber die Option dafür zu haben, wenn es ein Objekt erforderlich macht ist schon ganz nett.

Bisher war ich meist mit dem Kasai und dem Ethos 17 unterwegs, hohe Vergrößerungen (und Planeten) fand ich nicht so spannend.
Das kann sich aber mit den Möglichkeiten des 150ers ändern.
Ob mir 0.6mm AP Spass machen muss ich auch erst mal probieren, ich habe da noch so meine Zweifel...

Es kann auch gut sein, dass ich den Okularpark mit der Zeit und Erfahrung reduziere, aber Kasai, Ethos 17 und Ethos 13 bleiben mit Sicherheit im Koffer :)
Vom Masu 26 und APM 30 wird ganz sicher auch nur eins bleiben, wenn überhaupt.
Momentan ist der Sprung von AP3 auf AP6 schon etwas groß ein Zwischenschritt könnte da Sinn machen.

Grüße Jochen
 

portaball

Mitglied
Also mir war es bisher auch egal, wenn sich irgendwo Teleskope getroffen haben... :ROFLMAO:
Teleskoptreffen können durchaus Sinn machen wenn man im Findungsprozess ist und sich verschiedene Optiken mal live ansehen möchte.
Bisher wusste ich aber immer sehr genau was ich haben will, deshalb gab es den Bedarf nicht :)

Ich beobachte durchaus gerne in der Gruppe, aber dann doch lieber im näheren Umkreis.
Wenn ich schon weiter fahre dann gleich in die Alpen :)

Grüße Jochen
 

Optikus

Mitglied
Teleskoptreffen können durchaus Sinn machen wenn man im Findungsprozess ist und sich verschiedene Optiken mal live ansehen möchte.
Bisher wusste ich aber immer sehr genau was ich haben will, deshalb gab es den Bedarf nicht :)

Ich beobachte durchaus gerne in der Gruppe, aber dann doch lieber im näheren Umkreis.
Wenn ich schon weiter fahre dann gleich in die Alpen :)

Grüße Jochen
Moin,

Messen oder Treffen sind eine Art therapeuthischer Maßnahme, neben dem meistens angenehmen Ambiente à la Campingurlaub trifft man noch mehr die von unserer speziellen Art des Wahnsinns befallen sind, das kann tröstlich sein. Und frische Frikadellen oder Würstchen vom Gtill schmecken einfach ab 3 am besten... :whistle:

CS
Jörg
 

rolf

Mitglied
Auf der anderen Seite würden zahlreiche Amateure auf einem Astrotreffen sicher Schlange stehen, um mal durch so ein edles Riesenfernglas zu schauen und überhaupt das ganze Set unter die Lupe zu nehmen.
Gruß Rolf
 

portaball

Mitglied
Wie gesagt, solche Treffen sind nicht mein Ding.
Ich bin auch nicht der Einzige, der ein 150 SD vorbestellt hat und Markus selbst wird das Glas sicherlich auch selbst zu den Treffen mitbringen, hat er ja kürzlich auch schon beim ITT gemacht.

Grüße Jochen
 

rolf

Mitglied
Hallo Leute, nur kurz zur Information.
Auch wenn Jochen zufrieden ist mit seinem Vinten 30, so warne ich nochmals ausdrücklich vor dem Verkäufer auf ebay, der sich nur direkt bezahlen lässt ohne dafür über ebay zu gehen und außerdem Teile verschickt, die nicht auf dem Foto abgebildet sind . Ich hab mehrfach vergeblich versucht, ein Foto des real versprochenen Teils zu bekommen und die Artikelnummer, die darauf steht. Und mehrfach hat der Verkäufer mich in die Irre führen wollen (Zitat: "Ja, ja, es ist das Teil auf dem Foto") und indem er nur einen Teil der Nummer bestätigen wollte. Schließlich hat er heute Abend nach langwierigem Lavieren das Foto des genannten Artikels mit dem Hinweis "Verkauft" versehen, nachdem ich ihm gedroht hatte, ebay zu informieren.
Er sitzt in der Nähe von Paris und hier in Frankreich sind die Kommentare eindeutig: Meiden wie die Pest!
Gruß Rolf
 
Zuletzt bearbeitet:

portaball

Mitglied
hier in Frankreich sind die Kommentare eindeutig: Meiden wie die Pest!
Welche Kommentare meinst Du?
Die eine negative Bewertung wegen eines defekt angekommenen Mikrophons kannst Du ja wohl nicht meinen, oder?
Bei meinem Kauf war übrigens auch eine korrekte Rechnung mit Steuer dabei.

"Direkt bezahlen ohne über Ebay zu gehen" damit meinst Du wohl, dass er kein PayPal akzeptiert.
Ja, das ist schade und würde eine Kaufentscheidung deutlich erleichtern.
Aber das ist generell der Trend, auch bei vielen sehr vertrauenswürdigen Privatverkäufern.
Den Grund habe ich weiter oben genannt, als Verkäufer bist Du über Paypal den Käufer komplett ausgeliefert.
Der Käufer muss nur behaupten etwas sei nicht in Ordnung und schon bist Du Deinen Verkaufserlös wieder los.
Das sind immer mehr Verkäufer bei Ebay nicht bereit zu akzeptieren, was ich sogar gut verstehen kann.

Und ich denke auch nicht, dass er Dich in die Irre führen will.
Sein Geschäft ist schneller Durchsatz zu geringen Preisen.
Da ist keine Zeit für detaillierte Bildchen und lange Diskussionen, sonst müsste er das Doppelte verlangen.

Den Vorfall Ebay zu melden kannst Du Dir sparen.
Mehrere identische Artikel mit dem selben Bild zu verkaufen ist vollkommen legitim, dafür gibt es sogar eine eigene Ebay Funktion, die bei "meiner" Auktion auch aktiviert war.
Wenn Du bei Amazon ein T-Shirt bestellt bekommst Du ja auch nicht genau das Exemplar, das fotografiert wurde :)

Er hat übrigens nicht das Foto mit "Verkauft" versehen sondern der Kopf wurde regulär verkauft.
Genau wie auch der Zweite aus "meiner" Auktion.
3 Köpfe in einer Woche, die Dinger gehen weg wie warme Semmeln, was bei dem Preis auch nicht verwunderlich ist.

Wie gesagt, ich kann verstehen, dass man dabei kein gutes Gefühl hat und die Finger davon lässt.
Ich mache seit über 20 Jahren solche Geschäfte bei Ebay und bin noch nie angegangen.
Je skurriler der Verkäufer desto größer das Schnäppchen :)
Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden...

Ich habe mal aus Venezuela eine Ulysse Nardin Taschenuhr für 2000 Euro anhand einiger unscharfer Bilder ersteigert.
Ich wusste, dass die Uhr ein Vielfaches wert war und sie kam tatsächlich an.
Sie hatte aber einen kleinen Defekt, auf den ich den Verkäufer hingewiesen habe, woraufhin der dann die Reparaturkosten übernommen hat.

Die Welt ist nicht nur schlecht ...

Grüße Jochen
 

Optikus

Mitglied
Moin,

Dein Guter Glaube in allen Ehren, so einwandfrei gut sind meine Erfahrungen nicht. Die Probleme mit PayPal sind allseits bekannt, das Problem ist das gerade aktuell wieder sehr viele Fakeanbieter unterwegs sind und "starke Schnäppchen" in Verbindung mit Vorauszahlung, bevorzugt ins Ausland, sind halt die klaren Warnkriterien.

Man muss durchaus alle Seiten der Sache betrachten. Ich habe auch schon Deine Erfahrungen gemacht, Jochen, aber leider auch die exakt gegenteiligen. Heute sehe ich das sehr vorsichtig, wenn der "Schnapp" sehr groß ist bewerte ich das Risiko entsprechend. Wie weit jeder gehen will muss er selbst sehen.

Ich habe den Verkäufer mal recherchiert, da ich so einen Vinten-Kopf schon spannend finde und werde wahrscheinlich dort nicht zu schlagen, da mein "telesensorischer Unterarm" Pelz kriegt, es gibt auch andere Anbieter und die Grundregel bei ebay, Nerven bewahren und Geduld beweisen, wird mir da helfen.

CS
Jörg
 

portaball

Mitglied
Keine Frage, Jörg, diese Fake Angebote mit Vorauszahlung ins Ausland gibt es zuhauf.
Allerdings müssen solche Typen schnell viel Geld machen bevor sie nach ein paar Tagen dann auffliegen.
Und dafür ist moderne Unterhaltungselektronik und ganz speziell Handies deutlich (!) besser geeignet als 30 Jahre alte Videoköpfe, für die sich weltweit eine handvoll Leute interessieren.
Das gesamte Angebot diese Shops taugt einfach nicht zur Abzocke, es ist ein ganz typischer surplus Händler mit allen Vor - und Nachteilen.

Man muss bei der Risikobewertung viele Dinge berücksichtigen und in diesem Fall leuchtete meine persönliche Ampel eben grün :)

Grüße Jochen
 

rolf

Mitglied
Jochen,
Nach mehrmaligem Email-Austausch kann ich definitiv sagen, das er mich eindeutig in die Irre führen wie alle, die glauben, dass sie das auf dem Foto abgebildete Teil bekommen. Er tut alles dafür, um dem Kunden dieses Gefühl zu vermitteln.
Deine positive Einschätzung in allen Ehren. Auch der Kopf, den Du bekommen hast, ist nicht das auf dem Foto, mit dem es angepriesen wurde, es hat erheblich mehr Gebrauchsspuren. Und das hat auch nichts zu tun mit einem neuen Artikel, bei dem das Foto keine Rolle spielt, da es ja unbenutzt ist. Vom optischen Zustand kann man ja mitunter Rückschlüsse auf den mechanischen schließen. Und überprüft wurden diese Teile sicher nicht. Der Verkäufer hat gestern Abend das Foto mit dem Vermerk versehen, dass es nicht mehr verfügbar ist, da es verkauft wurde. Heute Morgen allerdings ist dieser Vermerk wieder verschwunden, das Foto aber noch da. Wenn das keine Kundentäuschung sein soll. Kein einziger Kopf, den er anbietet, ist in dem guten Zustand wie das auf dem Foto. Am Telefon oder per mail erklärt er metronomhaft auf die Frage, ob man auch wirklich das Teil bekommt, was auf dem Foto ist, mit: "Ja, natürlich, machen Sie sich keine Sorgen." Fotos verweigert er kategorisch und bei der Angabe der Nummer gibt er nur die Modellnummer an, aber nicht die des Teils selbst, die man auf dem Foto gut ablesen kann. Und beim Mailaustausch mit ihm erklärt er mir, dass er die Ware nicht zurücknimmt, obwohl es bei ebay so geschrieben steht. Ich weiß auch nicht woher Du weißt, ob "die Dinger wie warme Semmeln weggehen", ich hab eher den gegenteiligen Eindruck, denn warum würde er mich sonst dann nach einer Woche erneut anschreiben, damit ich es kaufe.
Was die Kommentare betrifft, so lauten sie bei google so: "Vendeur épouvantable, à éviter à tout prix." oder "A fuir".
(Schrecklicher Verkäufer, um jeden Preis meiden. oder "Meiden wie die Pest".
Gruß Rolf
 

portaball

Mitglied
Ich weiß auch nicht woher Du weißt, ob "die Dinger wie warme Semmeln weggehen"
Dazu muss ich doch nur seine Angebote beobachten.
In "meiner " Auktion gab es zwei Köpfe, einen habe ich gekauft, der andere war 2 Tage später weg.
Der, an dem Du Interesse hattest ist nun auch verkauft.
Das macht 3 Köpfe in einer Woche...

Klar ist mein Kopf nicht der auf dem Foto, aber er war in vergleichbarem Zustand (eher sogar besser) und es war genau das Zubehör dabei wie auf den Bildern.
Alle Bedienelemente waren dran, nichts kaputt oder verbogen. Er hatte die Schnellwechselplatte und einen Handgriff.
Ebenso die flache Basis.

Und wenn es bei einem einzigen Ebay Angebot mehrere Artikel zu kaufen gibt kann einfach niemand davon ausgehen genau den Artikel auf dem Foto zu bekommen, aber eben einen in genau diesem Zustand, und das war auch der Fall.
Diese Angebotsform ist speziell dafür gedacht dem Anbieter, der mehrere gleiche Artikel hat die Arbeit zu erleichtern.

Letzte Woche gab es von ihm noch einen anderen Kopf, da fehlte der Knopf für die Arretierung in Nullstellung und den hatte er ja wohl aus genau dem Grund, weil er sich durch den fehlenden Knopf von den anderen unterschied, separat fotografiert und angeboten.
Auch die Köpfe mit der sphärischen Basis bietet er korrekt separat an, sie unterschieden sich ja auch von denen mit der flachen Basis.

Und einen Kopf (den Schwarzen) bietet er ja auch als defekt oder mit unklarem Zustand an, er wird die Dinger also wohl doch irgendwie ausprobieren.

Wie gesagt, ob die Gebrauchsspuren nun genau an der selben Stelle wie auf dem Foto sind juckt mich nicht.
Die meisten Gebrauchsspuren waren Staub und leichter Schmutz, nichts was sich Pressluft oder Reinigungsbenzin widersetzt hätte.
Setzt man das Alter der Köpfe und den harten Einsatz bei der France Telekom in Relation sind die Dinger sogar in erstaunlich gutem Zustand.

Aber egal, ich habe ja nichts davon dass der Typ Köpfe verkauft und keine Frage hat er wenig bis keine Ahnung von dem, was er verkauft und er ist auch vorsichtig ausgedrückt "nicht sehr kommunikativ" :)

Grüße Jochen
 

rolf

Mitglied
Jochen,
Wenn Du meinst, dass der genannte Kopf verkauft ist, dann irrst Du.
Sehe gerade, dass er jetzt plötzlich 100 Euro mehr kostet, obwohl er gestern als nicht mehr verfügbar und verkauft ausgewiesen wurde. Da geht nichts mit rechten Dingen zu.
Aber Hauptsache, Du bist glücklich mit Deinem Kauf.
Jeder ist groß genug eingedenk der Informationen zu entscheiden, welches Risiko er eingeht.
Gruß Rolf
 
Zuletzt bearbeitet:

Michael1

Mitglied
Hallo Jochen,

Du bist ja mit Deinem Vinten Kopf offensichtlich auf einem guten Weg zu Deinem Ziel.

Nur für den Fall der Fälle falls später irgend etwas nicht so ist wie Du berechnet hasst, den Hinweis noch
auf eine AYO Master II, die würde wohl auch ein solches Gerät ruhig tragen - nehme ich mal an.
Mit Angabe einer Ausschwingzeit kann ich leider nicht dienen. Das Teil wird vom Erbauer mit einem ca 2,3 Meter
langen Refraktor mit 22,5 KG Gewicht betrieben, ohne Gegengewichte und bietet auch schon von Haus aus eine
entsprechende Arbeitshöhe.
In den Abbildungen wurde die AYO auch schon mit einem 20 cm Refraktor als AZ Montierung gesehen, auf der
Homepage von AOK Swiss.
Wie gesagt ist nur mal was für den Hinterkopf, für den absoluten Notfallplan.

VG u CS. Michael
 

portaball

Mitglied
Hallo Michael,

dann ist bei der AYO aber das Instrument seitlich auf der Achse montiert und nicht zentral darüber, oder?
Bei der zentralen Montage über der AYO wird es ohne heftige Gegengewichte kaum gehen.

Wenn der Fluidhead nicht so läuft wie ich mir das vorstelle werde ich zuerst eine eigene Einarmgabel konstruieren, die Anfänge dazu sind ja schon fertig.
Erst wenn auch das scheitert denke ich über weitere Alternatien nach :)

Beim Fluidhead ist die total weiche Bewegung ohne Ruckler und Haftreibungsübergänge in beiden Achsen absolut faszinierend.
Die Pferdefüsse sind leider Gewicht und Preis.

Ein weiterer Vorteil des Fluidheads ist die Trennung zum Instrument per Schnellkupplung.
So hat man 3 getrennte Teile (Stativ, Kopf, Instrument)
Eine Einarmgabel müsste fest am Bino montiert sein, erhöht also dessen Gewicht zusätzlich und macht es auch nochmal unhandlicher.

Ohne Kompromisse geht es - wie so oft im Leben - leider nicht :)

Grüße Jochen
 

Martin_B

Mitglied
dann ist bei der AYO aber das Instrument seitlich auf der Achse montiert und nicht zentral darüber, oder?
Bei der zentralen Montage über der AYO wird es ohne heftige Gegengewichte kaum gehen.
Das Bino "über" der AYO zu montieren ist Mist. Ich hatte das mal mit einem 100mm Bino.
Eine große CPC Gabel wäre denkbar. Zwischen die Arme eine Halterung einbauen.
Das ist aber für schnelle manuelle feinfühlige Schwenks auch wieder eher suboptimal.
 

Michael1

Mitglied
Hallo Martin B,

wenn Du die AYO Master II noch hasst, ich bin sehr an einem Ankauf interessiert, suche so eine .
Wenn Du die abgeben möchtest, bitte kurz melden .

VG und CS. Michael
 

portaball

Mitglied
Da war mal die Rede von einem schweren Einarm von Binoptic. Gibt es da Informationen?
Die gab es für die Doppelrefraktoren 140 und 152mm, ich erinnere mich an Bilder auf der Website.
Aber die Achse war sehr dünn, vielleicht 10mm
Das ist bei der originalen Einarmgabel des 150er Fujinon ganz ähnlich:

IMG_1272.jpeg


Ebenso beim Kowa Highlander:

4492_5207_popup.png


Auch Matsumoto setzt (zum Teil) auf so dünne Achsen:

IMG_1068.jpeg


Das ist natürlich dem geringen Platz zwischen den Tuben und ganz speziell nach oben geschuldet.
Ich halte das aber für suboptimal, je größer der Achsendurchmesser und die Lagerfläche, desto feinfühliger die Bewegung.

Andererseits sollte die Achse natürlich im Schwerpunkt des Glases liegen, man kann sie also nicht unbegrenzt einfach tiefer legen.

Wenn ich diesen Weg einer Einarmgabel gehen sollte würde ich Material zwischen den Tuben unterhalb des Griffes wegfräsen, um hier nach oben Platz für eine Achse mit größtmöglichem Durchmesser zu schaffen:

DSCF3132.jpg


Für meinen Borg Doppelrefraktor hatte ich eine Achse mit ca 50mm Durchmesser konstruiert, was schon sehr gut war:

mount14.JPG


Grüße Jochen
 

rolf

Mitglied
Oh ja, sehr interessant.
Ich denke, das ist der Königsweg, es einfach selbst bauen oder von einem machen lassen, der fräsen kann.
Gruß Rolf
 

portaball

Mitglied
Aber an die butterweiche Bewegung eines Fluidhead kommt sowas mit Gleit - oder Kugellagern nicht ran und jegliche Friktion durch Klemmung ist wieder mechanisch - mit allen Nachteilen.

Mal sehen, vielleicht baue ich die Gabel irgendwann doch noch fertig, aber zuerst mal will ich mit dem Ding endlich beobachten, wenn es dann endlich hier ist.

Grüße Jochen
 
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