Eure Empfehlung zum Skywatcher Dobson 200/1200

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kamilpolska

Neues Mitglied
Hallo Leute ich Grüße euch.
Ich bin neu hier und auch ein totaler Neuling auf diesem Gebiet. Ich habe mir folgendes heute bestellt:

Skywatcher Dobson 200/1200
Omegon Justier-Laser Newton 1,25'' mit Sichtfenster
Omegon Ultra Wide Angle Okular 6mm 1,25"

Reicht das für den Anfang oder müsste ich unbedingt noch was dazukaufen?
Sollte ich mir eine Barlowlinse anschaffen? Wenn ja welche?
Evtl auch ein 4mm bzw 3mm Okular?
Ist das Bresser MikrOkular Full HD Okular Kamera kompatibel mit dem Teleskop?
Bitte gibt euren Senf dazu und greift mir bisschen unter die Arme.

Was ich will? Wahrscheinlich will ich zuerst den Mond ins Visier nehmen. Das was am Anfang am einfachsten ist. Glaube ich :D
Danach langsam die nahstehenden Planeten besichtigen und ganz zum Schluß Deep sky.
Ich wohne in der Stadt Essen und somit gibt's hier wahrscheinlich viel "Lichtverschmutzung". Trotzdem will ich natürlich das beste damit rausholen. Bei Gelegenheit werde ich auch mal rausfahren, außerhalb der Stadt um einen wundervollen Sternenabend zu genießen. Was sagt ihr zu dem ganzen.
Bestimmt besitzt schon einer diesen Dobson und kann mir was empfehlen bzw Tipps geben.

Danke im Voraus

Kamil
 
Hallo Kamil,

die Bresser Kamera würde ich vielleicht hiergegen tauschen:


User @DocHighCo hat mit der Bresser glaube ich keine guten Erfahrungen gemacht, die TS Kamera ist wohl wenigstens auf dem Niveau älterer Webcams.

Ich nutze recht häufig ein 4mm Okular, ich glaube aber, dass ich auch einen ganz guten (Pyrex) Spiegel erwischt habe. Es gibt auch Leute, die behaupten mit ihrem 20cm Dobson nie auf 300x gehen zu können. Ich würde gucken wie oft du 6mm nutzen kannst und danach entscheiden.

Wichtiger fände ich noch ein Übersichtsokular in 2 Zoll mit ca 40mm Brennweite.

VG Klaus
 
User @DocHighCo hat mit der Bresser glaube ich keine guten Erfahrungen gemacht, die TS Kamera ist wohl wenigstens auf dem Niveau älterer Webcams.

Hallo Kamil,

werd' ich gerufen, komm' ich gerannt!
Klaus hat recht. Die Bresser MikrOkular Full HD Okular Kamera würde ich nicht nehmen. Das ist mehr ein Spielzeug. Ok, man kann sich damit den Mond auf dem Bildschirm anzeigen lassen. Und bei Planeten sieht man vielleicht Bänder am Jupiter und die Saturnringe. Aber richtige Fotos daraus zu machen funktioniert nicht. Jedenfalls nicht in einer Qualität an der die meisten Spaß haben würden.
Man darf die aber nicht mit der "BRESSER Full HD Deep-Sky Kamera" verwechseln. Die hat einen Sony IMX290-Sensor und kann ganz gute Planetenaufnahmen machen. Am Mond und Planeten sieht man damit auch schon viele Details. Eine Barlow ist für Planeten dann keine schlechte Idee. Eine andere günstige Einsteigerkamera ist immer noch die ASI120MC:
Die ist zwar etwas teurer als Deine ursprünglich angedachte Kamera. Aber darunter würde ich ehrlich gesagt nicht gehen, wenn Du vernünftig anfangen willst. Die wird auch von fast allen Standardaufnahmeprogrammen unterstützt. Das ist auch nicht ganz unwichtig.
Mit dem manuellen Dobson Deep-Sky-Objekte aufzunehmen, funktioniert aber nicht. Es gibt hier Spezialisten die schaffen so was mit sog. Äquatorialplattformen, aber das ist nicht für jeden und das Resultat ist auch eher noch bescheiden, verglichen mit langbelichteten Aufnahmen, die mit dafür gemachten Montierungen und Teleskopen gemacht wurden. Ich würde das dann erst mal hinten anstellen.

Gruß

*entfernt*
 
Hallo, nimm unbedingt einen Dobson mit Goto! Z.B.
Skywatcher Dobson Teleskop N 203/1200 Skyliner FlexTube BD DOB GoTo
Der führt auch in beiden Richtungen nach, so dass Astrofotographie möglich wird.

Und kein 6mm Okular zum Anfang. Ein 12mm ist da viel besser geeignet, wegen des größeren Bildfeldes.
Gruß Achim
 
Hallo Achim,

ich glaube anhand der Frage ablesen zu können, dass das Hobby hier mit begrenztem Budget herangegangen wird.
Und "unbedingt" muss man bei einem Hobby ja schonmal gar nichts machen.

VG
Klaus
 
Hallo Achim,

da sagst Du es ja schon. Man kann nur kurz belichten. Man macht Livestacking und man bekommt Bildfelddrehung. Und beim Bildfeld der ASI290 am 1200mm Dobson bleibt dann nicht mehr viel Himmel über, den man aufnehmen kann.
Zeige halt mal, was Du so aufgenommen hast, damit der TO einen Eindruck bekommt, was er so erwarten kann und ob das was für ihn ist. Also ob er bereit wäre mehr dafür auszugeben.

Gruß

*entfernt*
 

Hi Kamil,

ich würde in jedem Fall einen Leuchtpunktsucher anschaffen, gerade im Dobsonbetrieb ist das SEHR hilfreich.
Ein einfacher wie der von Skywatcher ist völlig ausreichend.

Weiterhin brauchst Du ein Übersichtsokular zum Auffinden, etwa 30mm, 28mm Brennweite.
Sonst suchst Du Dir ´nen Wolf.

Und lass diesen Elektrokram wie die Kameras weg.
Schau selbst durch. :-)

Viele Grüße
Thomas
 
Hallo Kamil,

Ich bin neu hier und auch ein totaler Neuling auf diesem Gebiet. Ich habe mir folgendes heute bestellt:

Skywatcher Dobson 200/1200

Glückwünsch zum Teleskop. Ich habe dieses Gerät auch und bin sehr zufrieden. Du wirst für relativ wenig Geld sicher schöne Beobachtungen machen können.

Omegon Justier-Laser Newton 1,25'' mit Sichtfenster
Omegon Ultra Wide Angle Okular 6mm 1,25"

Reicht das für den Anfang oder müsste ich unbedingt noch was dazukaufen?

Du schreibst weiter unten, dass du mit der Mondbeobachtung anfangen möchtest. Das 6-mm-Okular ist hierfür geeignet. Was die Abbildungsleistung angeht, musst du bei einem Preis von 60 Euro wohl Abstriche machen.

Im Lieferumfang des Teleskops sind ein 25-mm- und 10-mm-Plössl. Diese Okulare kannst du als Anfänger auch gut mitbenutzen.

Der Justierlaser ist für die Erstjustage des Teleskops wichtig. Auch später brauchst du ihn, um den Newton zu kollimieren. Wenn das Gerät bei Anlieferung stark dejustiert ist, solltest du dir bei der Einstellung Hilfe suchen, vielleicht bei der Sternwarte o. Ä.

Sollte ich mir eine Barlowlinse anschaffen? Wenn ja welche?
Evtl auch ein 4mm bzw 3mm Okular?

Vom Kauf einer Barlowlinse würde ich absehen. Wenn du Mond und Planeten beobachten willst, würde ich nach den ersten Schritten in ein höherwertiges Okular um 8 mm Brennweite investieren. 3-4 mm ist nur bei gutem Seeing sinnvoll, womit du unter Stadtbedingungen nicht unbedingt rechnen brauchst.

Wenn du Deep Sky beobachten möchtest, wäre ein Übersichtsokular mit ca. 30 mm Brennweite empfehlenswert.

Was ich will? Wahrscheinlich will ich zuerst den Mond ins Visier nehmen. Das was am Anfang am einfachsten ist. Glaube ich :D Danach langsam die nahstehenden Planeten besichtigen und ganz zum Schluß Deep sky.

Der Nachteil am Dobson bei der Mond- und Planetenbeobachtung ist, dass du wegen der hohen Vergrößerungen ständig nachführen musst. Man kann sich also fragen, ob das am Anfang am einfachsten ist.

Abhilfe schafft eine EQ-Plattform. Sie ermöglicht auch am Dobson ein komfortables Beobachten von Mond und Planeten.

Bei Deep Sky musst du i. d. R. nicht so oft nachführen, weil meistens mit geringeren Vergrößerungen gearbeitet wird.

Ich wohne in der Stadt Essen und somit gibt's hier wahrscheinlich viel "Lichtverschmutzung". Trotzdem will ich natürlich das beste damit rausholen. Bei Gelegenheit werde ich auch mal rausfahren, außerhalb der Stadt um einen wundervollen Sternenabend zu genießen.

Wenn du Deep Sky beobachten willst, braucht du eine Rotlichtlampe. Geeignete Standorte im ländlichen Raum kannst du dir auf dieser Website heraussuchen: Light pollution map.

Viel Erfolg und Grüße

Claus
 
Zuletzt bearbeitet:
Und beim Bildfeld der ASI290 am 1200mm Dobson bleibt dann nicht mehr viel Himmel über, ...
Meine Antwort bezog sich auf deine Frage, ob ich so etwas schon einmal gemacht hätte. Die Kamera war keine Empfehlung für den Themenstarter. Aber es braucht halt keine äquatorielle Platform zum Fotografieren.
Meine Anwendung sind Helligkeitsbestimmungen 14... m an QSOs bzw. SNs. Und hin und wieder mal so etwas wie Stephans Quintett. Schöne Astrobilder machen andere.
Gruß Achim
 

Jahaaaa!

Also, das geht so....

Du nimmst das Teleskop aus diesem Präsentierständer aus Holz raus.
Die Leute denken immer, der sei Teil vom Teleskop, aber das ist quatsch, das Teil ist aus Holz, und Teleskope baut man aus "Bläsch", so.

Dann nimmst Du das Teleskop unter Deinen rechten Arm und stützt es mit Deiner linken Hand vorne ab.
Jetzt führt Du diesen Seitenrüssel (auch OAZ genannt) vorsichtig an Dein rechtes Auge und kannst ganz bequem durchschauen.
Ist das Himmelobjekt zu weit weg und deshalb unscharf, gehst Du einfach ein paar Schritte näher ran, ist es zu nah, gehst Du ein paar Schritte zurück.

Wenn Du müde bist, stellst Du das Teleskop wieder in den Präsentierständer.
Ist puppieinfach!


Viele Grüße
Thomas
 
Ähhh , das hatte ich schon mal gemacht. Aber dann kam einer der meinte der Rüssel müsse in den Mund und das Ganze sei ein Saxophon zum Musik machen. Er hat's mir auch vorgemacht. Aus Blech war das auch. Er hat es Blechblasinstrument genannt. Jetzt bin ich wieder verwirrt. :unsure:
Nee, nee. Ich glaube Du willst mich veräppeln - Saxophon und durchschauen :ROFLMAO: Da muß ich lachen.
Andererseits, hier gibt es ja den Frank, der ist doch Saxophonist. Vielleicht benutzt der das auch für beides. Da könnte schon was dran sein.

Gruß

*entfernt* ;)
 
Hallo Kamil,
gratuliere, ich bin mit meinem 8" SW Dobson recht zufrieden und sehe bei dir jetzt gar keinen so dringenden Kaufbedarf.

Mein einziges Problem ist das etwas ruckelige Nachschubsen bei sehr hohen Vergrößerungen. Falls das bei dir auch so ist: Daran kann man basteln, wenn man einmal möchte (Ebony Star z.B. bei Gerd Neumann erhältlich).

Den Sucher finde ich genial und wenn du beide Augen offen hältst, kannst du das Ziel auch ohne Leuchtpunktsucher ins Bildfeld des Suchers bringen.

Das Wichtigste beim Beobachten:
- Teleskop auskühlen lassen
- Dich selbst nicht auskühlen lassen + bequeme Sitzposition
- Den Mond bei zu- oder abnehmender Phase beobachten, bei Vollmond siehst du keine Krater
- Bei gutem Seeing (wenn die Sterne nur wenig blinken!) und bei hoch stehendem Mond beobachten, möglichst nicht über beheizte Häuser hinweg
- Okulare von 6mm bis 10mm sind für den Mond richtig, aber probiere einfach. Die Bedingungen müssen schon außergewöhnlich gut sein, dass du mehr Vergrößerung brauchen kannst. Du hast vermutlich eine so gute Optik, dass in 80-90% der Fälle die Atmosphäre das Auflösungsvermögen begrenzt. Das musst du hinnehmen lernen und geduldig sein...
- Weitwinkelige Okulare bieten einen tollen Bildeindruck. Vor allem bei Deep Sky. Ich würde zumindest etwas um die 12mm und ab ca. 80° in Betracht ziehen - aber halt, ich sagte ja vorhin, du brauchst nichts kaufen ;) ...
Deep Sky beschränkt sich ohne Autofahrt auf Orion Nebel, Kugelförmige Sternhaufen (bei maximaler Vergrößerung) und offene Sternhaufen (eher niedrige Vergrößerung).

Planeten sind wieder ein eigenes Kapitel, Mars geht grad weg, solltest du aber mit maximaler Vergrößerung und justiertem und ausgekühltem Teleskop noch ausprobieren. Jupiter und Saturn kommen ja erst gegen Sommer wieder.

Viel Spass und Grüße,

Nikolaus
 
Ähhh , das hatte ich schon mal gemacht. Aber dann kam einer der meinte der Rüssel müsse in den Mund und das Ganze sei ein Saxophon zum Musik machen. Er hat's mir auch vorgemacht. Aus Blech war das auch. Er hat es Blechblasinstrument genannt. Jetzt bin ich wieder verwirrt. :unsure:
Nee, nee. Ich glaube Du willst mich veräppeln - Saxophon und durchschauen :ROFLMAO: Da muß ich lachen.
Andererseits, hier gibt es ja den Frank, der ist doch Saxophonist. Vielleicht benutzt der das auch für beides. Da könnte schon was dran sein.

Gruß

Heiko ;)
die Idee ist Klasse, suche aber jetzt vergeblich einen Adapter für meine ASI294 an Saxophon! Weder TS noch Astroshop haben den im Programm. Kann das wirklich sein das ein Saxophon nicht 1½Zoll kompatibel ist? Brauche jetzt dringend Hilfe!
Schöne Weihnachten Ihrse alle :-)
 
Hallo Kamil, @kamilpolska

willkommen hier. Du merkst schon es sind eine Menge netter Zeitgenossen hier unterwegs. ;)

Ich selbst habe im August mit so einem Instrument begonnen. Es ist ein guter Start in die Astronomie. Du hast schon eine Menge gute Ratschläge bekommen. Aus meiner Erfahrung als Beginner kann ich auch die Verbesserung der "Drehplattform" des Dobson empfehlen. Diese besteht aus zwei runden Spannplatten-Holz Scheiben mit einer glatten, weißen Oberfläche. Dazwischen sind drei Teflonpads, die quasi die Lager bilden. Das funktioniert ganz gut, aber es ruckt ein wenig wenn man dreht. Das heißt zuerst geht es schwer, wenn Du zu drehen anfängst, dann flutscht es ganz gut und am Ende wenn Du quasi die Drehung stoppen willst, schießt es etwas über das Ziel hinaus. Mit Übung bekommt man es immer besser hin, aber da kommt schnell der Wunsch auf, dass es mechanisch doch besser gehen sollte.

Es gibt dazu verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten. Die am einfachsten zu realisierende ist eine Scheibe "Ebonystar" - das ist eigentlich eine Beschichtung für eine Küchenarbeitsplatte. Diese dünne, steife Platte hat aber eine spezielle, runzelige Oberfläche die diese "Reibungs-Effekte" dramatisch verbessern. So etwas kann man selber einfach nachrüsten, aber es gibt auch Anbieter die Dir ein Instrument von Beginn an so ausgerüstet liefern können.

Das erste was ich am Skywatcher geändert habe war der Sucher. Für mich war das Sucherfernrohr mit geraden Einblick eine Katastrophe, da nur in gebückter, verdrehter Haltung bedienbar. Zum Thema Sucher wirst Du hier viele unterschiedliche Ansätze erklärt bekommen. Du musst für Dich selbst herausfinden mit was Du am besten zu Recht kommst. Ich habe jetzt und ausschließlich einen 90° Einblick Sucher mit beleuchtbaren Fadenkreuz und bin damit perfekt zufrieden. Der Sucher kann mit seinem großen Gesichtsfeld zu Beginn auch ein Übersichtsokular ersetzen, das Du vermutlich trotzdem bald nachkaufen möchtest. Ich habe inzwischen das Instrument gewechselt und habe jetzt ein 10" Dobson. Der Sucher und die nachgekauften Okulare sind geblieben. Mein Rat, wenn Du Zubehör wie Okulare oder Sucher dazu kaufst, kaufe gute, qualitative Teile, die bleiben auch wenn Du vielleicht das Instrument irgend wann mal selbst austauscht.

Viel Freude und klare Nächte wünsche ich Dir!

MünchenBeiNacht - Ewald
 
Kann das wirklich sein das ein Saxophon nicht 1½Zoll kompatibel ist? Brauche jetzt dringend Hilfe!
Hallo Dietmar,

frage mal nach bei @frasax. Der müßte wissen welche Adapter man für die Astrofotografie mit einem Saxophon braucht.

Im übrigen vermute ich, haben wir Kamil verloren. Er hat sich nicht wieder geäußert. Alle Beratung macht ja keinen Sinn, wenn sie nicht ankommt. Ich hoffe, wir haben nicht zu sehr geblödelt.

Gruß

*entfernt*
 
Hallo,

einige Erfahrungen laufen meinen etwas zuwider. Beim Skywatcher Dobson hatte ich immer nur Probleme mit den Höhenlagern. Der Drehteller unten lief sauber, man darf die Mittelschraube natürlich nicht fest anziehen, nur so dass es eben hält.

Ein guter Spiegel ist eher in der Lage ein gutes Bild zu produzieren als ein gleich großer, schlechterer. Beim weniger guten purzelt das Licht schon bei weniger Luftunruhe aus dem Beugungsscheibchen, das Bild ist daher im Durchschnitt unruhiger als beim besseren Spiegel. Daher schrub ich ja, dass ich die häufige Verwendbarkeit des 4mm Okulars dem vermutlich guten Spiegel zuschreibe.

VG Klaus
 
Hey,
ja ich bin noch da und habe auch nicht vor fortzugehen :)
Im übrigen vermute ich, haben wir Kamil verloren. Er hat sich nicht wieder geäußert. Alle Beratung macht ja keinen Sinn, wenn sie nicht ankommt. Ich hoffe, wir haben nicht zu sehr geblödelt.
Hehe, Nein Heiko. Alles gut. Bin nur momentan bisschen zeitlich sehr begrenzt. Aber ich lese mir alles durch und nehme mir eure Ratschläge sehr zum Herzen :)

Danke schon mal für die zahlreichen Tipps.
Da ich ziemlich am Anfang stehe, nicht wundern dass ich noch ganz ganz viele Fragen haben werde :D
Dann fang ich mal direkt wieder an. haha.
ich würde in jedem Fall einen Leuchtpunktsucher anschaffen, gerade im Dobsonbetrieb ist das SEHR hilfreich.
Was ist der Unterschied zu dem vom Werk verbauten Sucher ?

Hallo, nimm unbedingt einen Dobson mit Goto! Z.B.
Skywatcher Dobson Teleskop N 203/1200 Skyliner FlexTube BD DOB GoTo
Der führt auch in beiden Richtungen nach, so dass Astrofotographie möglich wird.
Natürlich würde ich lieber ein Teleskop mit GoTo besitzen wollen, aber das ist alles eine Frage des Preises.
Soviel ich weiß, gibt es ja den Push+ zusätzlich zu den Dobson, aber das kostet ja auch über 350€.
Da ich mein Dobson NEU für 385€ bekommen habe, da kann man doch nicht meckern.

Ich habe jetzt und ausschließlich einen 90° Einblick Sucher mit beleuchtbaren Fadenkreuz und bin damit perfekt zufrieden.
Hättest du da evtl einen Link für mich :)

Macht ein Mondfilter Sinn ? oder recht das so normal vollkommen aus ?

Wie sieht es mit der Sonne ? Lohnt sich da ein Filter zu kaufen ? Die sind ja nicht günstig ? Erkenne ich auf der Sonne auch Details oder wird einfach nur alles hell mit paar schwarzen Flecken ;p

Mir wurde noch eine Sternenkarte für den Anfang angedreht, habe die aber nicht gekauft. Mein Gedanke, es gibt´s ja so viele schöne Apps für´s Smartphone die es auch tun. Was sagt ihr dazu ?

Kann mir einer einen PREISGÜNSTIGEN Stuhl dazu empfehlen ?

Zum Schluss wahrscheinlich noch eine blöde Frage ;P
Was ist der Unterschied zwischen den folgenden 2 Varianten:

1. 1200 geteilt durch Okular 10mm = ein Vergrößerungsfaktor von 120x
2. 1200 geteilt durch Okular 20mm = 60x mal 2x Barlow-Linse = ein Vergrößerungsfaktor von 120x

Danke schon mal im Voraus. Viele liebe Grüße aus Essen.
Kamil
 
Der ab Werk verbaute Sucher zeigt das Bild auf dem Kopf stehen und seitenverkehrt.
Das ist beim Suchen und der eigentlich intuitiven Bedienung eines Dobson total hinderlich.
Der Leuchtpunktsucher zeigt nur einen Punkt auf einer Klarglasscheibe.
Du schaust mit dem einen Auge dran vorbei und dem anderen hindurch, sodass beide Ansichten zu Deckung kommen.
Ich habe bisher fast herkömmlichen Sucher verkauft.

Viele Grüße
Thomas
 
Guten Tag,

naaaaa macht ihr wieder Quatsch? Ihr sollt doch Anfänger beraten!
Also theoretisch müsste man es mit einem 1 1/4 Zoll Adapter hinbekommen ein Saxofon Mundstück an einem Okularauszug zu montieren. So bescheuert bin ich aber nicht um das auszuprobieren :-)
Es würde sich dann immer noch um ein Holzblasinstrument handeln übrigens :-)

CS Frank
 
Hallo Kamil,
Skywatcher Dobson 200/1200
Omegon Justier-Laser Newton 1,25'' mit Sichtfenster
Omegon Ultra Wide Angle Okular 6mm 1,25"

Reicht das für den Anfang oder müsste ich unbedingt noch was dazukaufen?
Ja, ich würde damit startet und wichtige erste Erfahrungen sammeln. Anschließend weißt Du genauer was Dir persönlich fehlen könnte und kannst gezielter nachlegen.

Macht ein Mondfilter Sinn ? oder recht das so normal vollkommen aus ?
Richtung Vollmond kann es schon hell werden aber mich stört es z.B. nicht so sehr. Mit wachsender Vergrößerung wird es auch dunkler.

Wie sieht es mit der Sonne ? Lohnt sich da ein Filter zu kaufen ? Die sind ja nicht günstig ? Erkenne ich auf der Sonne auch Details oder wird einfach nur alles hell mit paar schwarzen Flecken ;p
Sonnenfilterfolie gibt es z.B. in Din A4 Größe recht günstig zum Selbstbau eines Filters. Am interessantesten finde ich Sonnenflecken. Letztes Jahr war da nicht viel los, aber zuletzt war da schon wieder ein richtig großer zu sehen.

Mir wurde noch eine Sternenkarte für den Anfang angedreht, habe die aber nicht gekauft. Mein Gedanke, es gibt´s ja so viele schöne Apps für´s Smartphone die es auch tun. Was sagt ihr dazu ?
Ich verwende auch keine Sternkarte sondern die Freeware Stellarium.

Gruß,
Holger
 
Damit ich auch etwas konstruktives beitrage und nicht nur Saxophon^^

Mondfilter ist nicht zwingend notwendig, probiere das erstmal ohne aus wie dein empfinden über die Helligkeit des Mondes ist. Ich persönlich nutze gerne einen Mondfilter, selbst öfters auch an den Planeten da ich es als angenehmer empfinde aber das ist absolut kein muss.
Sonnenfilter hast Du richtig erkannt, man sieht damit Sonnenflecken auf einer Kugel. Um diese tollen Protuberanzen sichtbar zu machen sind wieder spezielle Filter und spezielle Teleskope nötig.
Trotz der tolle App´s würde ich Dir auch eine Sternkarte empfehlen, diese kannst Du auch im Rotlicht nachts lesen während Du mit einer App am Telefon oder Tablet jedes mal deine Dunkeladaption zerstörst und Du weniger durch dein Teleskop sehen kannst.
Zu Stuhl und Barlow halte ich meine Klappe :)
 
und um wieder auf das Saxofon zu kommen, frasax hat mich da total missverstanden, ich wollte doch Bilder mit dem Sax schiessen und nicht Flöte auf meinem C8 spielen! Da kann ich doch nicht reinblasen weil geschlossenes System. Um Musik zu machen sind die Newtons doch viel besser geeignet weil offenes System:-)
 
.... Natürlich würde ich lieber ein Teleskop mit GoTo besitzen wollen, aber das ist alles eine Frage des Preises.
Soviel ich weiß, gibt es ja den Push+ zusätzlich zu den Dobson, aber das kostet ja auch über 350€.
Da ich mein Dobson NEU für 385€ bekommen habe, da kann man doch nicht meckern.


Hättest du da evtl einen Link für mich :)

Macht ein Mondfilter Sinn ? oder recht das so normal vollkommen aus ?

....

Hallo Kamil, @kamilpolska ,

lies doch meinen Thread hier im Forum dazu durch. Ich wollte Dir auch einen Link und einen im großen Fluss posten, aber aktuell scheint es diesen Sucher nirgendwo mehr zu geben. In diesem Sucher siehst Du die Welt richtig rum, also wenn was rechts liegt musst Du den Dobson auch nach rechts drehen. Aber der Argumentation, dass ein anderer "nicht richtig" anzeigender Sucher Orientierungs Probleme bereitet, kann ich nicht nachvollziehen. Denn dann könnte man auch nicht mit einem Newton arbeiten. Denn was ich in einem Okular durch einen Newton sehe ist quasi doppelt verkehrt. Wenn ich im Okular was rechts sehe, muss ich nach links drehen, sehe ich was oben muss ich nach unten kippen um dorthin zu gelangen. Alles nur Übung!

Anfangs habe ich viel mit Skysafari (Samsung, Android) gearbeitet. Das habe ich inzwischen zu Gunsten von Stellarium auf einem kleinen portablen und klappbaren Windows Rechner getauscht. Der wirkliche Vorteil von Windows ist, dass man in Windows einen echten Nachtmodus über alles und alle Programme aktivieren kann. Auf meinem Samsung habe ich das nicht geschafft. Skysafari selbst kann schon im Nachtmodus arbeiten. Aber irgendwas ( Telefon, SMS, Bildschirmschoner deaktivieren etc. ) außerhalb von Skysafari zerstört dann wieder die Nachtsicht. Karte auf Papier, Pappe etc. habe ich keine und nie vermisst.

GoTo ist toll. Ich selbst habe nie damit gearbeitet, was ich aber über den Zeitaufwand zum einrichten und Logistik für Stromversorgung gelesen habe, das ist so aufwändig, dass ich es sicher nicht brauchen werde. Ich habe mir nachträglich ein PushTo gebaut. Das ist megagenial. Mit Zeitaufwand von 2 Minuten je Abend eingerichtet. Stromversorgung tagelang über Powerbank. Das nutze ich gerne und jeden Abend.

Viel Spass noch! MünchenBeiNacht, Ewald
 
Hallo Kamil,

zum Thema Sucher: Ich habe vielleicht ein Jahr den Originalsucher verwendet. Der hat den Vorteil, dass man nicht wenige Einsteigerobjekte darin schon als zarte Nebel erkennt. Bei einem Peilsucher hältst du anhand Karte auf den Punkt des Firmaments wo das Objekt liegen sollte.

Nach Umstellung auf Leuchtpunktsucher gab es aber kein zurück mehr, die Verrenkung am Originalsucher konnte ich einfach nicht mehr aushalten.

Ideal ist wahrscheinlich Peilsucher plus Winkelsucher. Den Luxus leiste ich mir aber auch nicht.

Zum Thema Barlow: Bei Plössls wird der Augenabstand mit der Brennweite kleiner. Da wäre die Kombi 20mm mit Barlow also bequemer zu nutzen. Die Barlow sollte aber nicht so ganz schlecht sein, mindestens achromatisch.

VG Klaus
 
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