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eVscope von Unistellar - Wie ist eure Meinung

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DocHighCo

Mitglied
Hallo Gerd,

"ich dachte, man darf das eVscope nur mit visuellen Teleskopen vergleichen und nicht mit klassischer Astrofotografie und EAA, sonst wäre das nicht fair? "

Ich denke so etwas hat hier niemand außer dir verbreitet .
Und du weißt auch ganz genau das das eVscope EAA ist und das es daher im Vergleich mit gewöhnlichen visuellen Teleskopen gleicher Öffnung wegen der Fähigkeit das Licht auch über die Zeit zu sammeln haushoch überlegen ist.

Also ich darf das eVscope nicht mit visuellen Teleskopen vergleichen, weil es EAA sei und Du vergleichst es direkt im nächsten Satz mit visuellen Teleskopen, daß es 100000! mal (hab ich eine Null vergessen?) leistungsfähiger als die sei? Ist das trumpsche Logik?
Sorry Gerd, das ist nur noch skuril. Ich glaube auf den Rest brauche ich dann auch nicht mehr zu antworten.

Gruß

Heiko
 

Gerd_Duering

Mitglied
Hallo Heiko,

Also ich darf das eVscope nicht mit visuellen Teleskopen vergleichen, weil es EAA sei

wo bitte schön soll ich das denn geschrieben haben.
Du bist der Einzige der hier sowas schreibt und verwechsle doch bitte nicht dass was du geschrieben hast mit meinen Aussagen. Du solltest doch eigentlich wissen was du selber schreibst.

Ich halte deine letzten Beiträge ehrlich gesagt für Klamauk und keine ernsthafte sachliche Diskussion. Und ich finde dieser Klamauk ist im Board Smalltalk besser aufgehoben.
Ich denke da nun sowohl das Stellina als auch das eVscope ausgeliefert werden scheinst du etwas frustriert darüber zu sein und diesen frust musst du nun wohl loswerden.
Das du das Revolutionäre Gesamtkonzept von Stellina und eVscope nicht magst hast du ja nun mehr als oft deutlich gemacht.
Darum versuchst du einzelne Bausteine herauszupicken und Dinge die lediglich einen kleinen Teil von dem können was Stellina und eVscope können als vollwertige Alternative zu präsentihren und so die Leute in die Irre zu führen.
Das ist so als wenn du eine Taschenlampe mit blink Funktion als vollwertigen Ersatz eines Autos hinstellst.
Aber nur weil die Taschenlampe auch blicken kann wie ein Auto heißt das noch lange nicht das man die Taschenlampe genauso nutzen kann wie man ein Auto nutzen kann.

Grüße Gerd
 

DocHighCo

Mitglied
Und du weißt auch ganz genau das das eVscope EAA ist und das es daher im Vergleich mit gewöhnlichen visuellen Teleskopen gleicher Öffnung wegen der Fähigkeit das Licht auch über die Zeit zu sammeln haushoch überlegen ist.

Also man muß schon Gleiches mit Gleichem vergleichen. Man vergleicht ja auch keinen Feldstecher mit dem Hubble-Teleskop. Deswegen mußt man das eVscope mit anderen existierenden EAA-Setups vergleichen und nicht mit Zeichnungen. Wenn Du Deinen Maßstab anlegst, sind alle fotografischen Teleskope einem visuellen Telskop zig- oder hundertetausendmal überlegen. Das ist nichts Besonderes. Also fange an, das eVscope in seiner Kategorie zu vergleichen - alles andere ist unredlich.

Gruß

Heiko

PS: Ja mein vorletzter Beitrag war etwas Klamauk - ich habe versucht Deinen Stil zu treffen ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Gerd_Duering

Mitglied
Hallo Heiko,

ja und wo liest du denn da ein Verbot für einen Vergleich heraus?
Was man natürlich rauslesen kann ist das ich deine Gleichsetzung missbillige eben weil ein Teleskop mit EAA im Vergleich zu visuell haushoch überlegen ist.
Und natürlich muss man dann mal fair vergleichen was das Eine und was das Andere zu leisten imstande ist.
Also vergleichen darfst und sollt du aber gleichsetzen das geht wegen des gravierenden Unterschieds in der Leistungsfähigkeit gar nicht und ist irreführend.
Es ist irreführend das Einsteigerteleskop ohne EAA einem Teleskop mit EAA und Vollausstattung gleichzusetzen.
Und immer dran denken gleichsetzen und vergleichen das sind zwei völlig verschiedene Dinge!!!

Also fange an, das eVscope in seiner Kategorie zu vergleichen - alles andere ist unredlich.

Oh und darum hast du hier angefangen ein Einsteigerteleskop mit Orientierungshilfe ohne EAA und automatischer Nachführung als vollwertigen Ersatz fürs eVscope anzupreisen.

Grüße Gerd
 

komposer

Mitglied
Hallo,

müssen persönliche Meinungsverschiedenheiten eigentlich immer öffentlich ausgetragen werden ?
Dieses ständige hin und her bläht viele interessante Themen unnötig auf. Man findet da unter den zahlreichen Antworten die wirklich themenbezogen (mit neuen Aspekten) kaum noch heraus bzw. muss sich durch mehrere Seiten klicken.

Gruß,
Holger
 
Zuletzt bearbeitet:

DocHighCo

Mitglied
Hallo Gerd,

man kann ein kleines visuelles Teleskop wie das 114er von Celestron nicht mit einem EAA-Teleskop mit Sensor vergleichen. Soweit sind wir uns einig. Aber in ein 114er von Celestron mit"Starsense Technology" und Handy könntest Du eine Astrokamera mit dem gleichen Sensor wie das eVscope einsetzen - kostet so um die 200.-Euro. Und dann? Dann kann man die Resultate vergleichen.
Dann sollte man nur noch über die Einfachkeit der Bedienung, die Schnelligkeit beim Aufbau und den Komfort von weniger Kabeln reden - zum Preis geringerer Flexibilität und höherer Anschaffungskosten.
Es kann jeder selbst entscheiden, was einem das wert ist. Aber rede bitte nicht von 100.000-fach höherer Leistungsfähigkeit "vergleichbarer" Teleskope beim eVscope.

Viele Grüße

Heiko
 

Kerste

Mitarbeiter
Und besonders genau wird das selbst mit Platesolving nicht denn man gewinnt das Bild ja nicht durchs Teleskop und wo die Kamera des Smartphone hinschaut muss das Teleskop noch lange nicht hinschauen.
Ich muss im Okular also längst nicht exakt das sehen was die App zeigt.
Besonders bei höheren Vergrößerungen und kleinem GF.
Lustig ist natürlich auch das sich Celestron genötigt sah zusätzlich noch einen Leuchtpunktsucher an das Teleskop zu bauen.
Hallo Gerd,

ist dir schon die Idee gekommen, dass man die App vielleicht wie einen Sucher justieren kann? Sonst wäre auch jeder Sucher und jedes Letrohr nicht besonders exakt, die nutzen ja auch nicht die Hauptoptik. Du stellst einen hellen Stern im Okular ein, tippst ihn in der App an, und die Steuerung weiß, wo Teleskop und Smartphone hinzeigen.

So funktioniert es zumindest beim StarSense-Modul, wobei das automatisch den hellsten Stern im Bildfeld mit dem gleichsetzt, was du als Referenzstern im Okular hast. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Celestron so blöd wäre, diese Kalibrierung in der App wegzulassen.

Der Leuchtpunktsucher ist wahrscheinlich aus dem selben Grund drauf, aus dem auch z.B. Celestron am PowerSeeker 80AZ-S einen optischen Sucher verschraubt hat, obwohl am Okularauszug ein Sucherschuh dran ist: Die Gussform war wohl schon da. Und natürlich für die Natur/-Tagbeobachtung – zumindest die beiden Refraktoren haben ein schließlich "erect image diagonal", was wohl ein Amici sein dürfte.

Und bei dem Preis für das billigste Teleskop ist es fast schon reizvoll, das Einsteigerteleskop samt Montierung zu entsorgen/verkaufen und nur App plus Halter zu behalten, um sie auf ein vorhandenes Teleskop zu setzen. Ich brauche vorher nur ein besseres Handy mit leistungsstärkerer Kamera, dann wäre es eine ziemlich coole Sache, um Goto/PushTo problemlos an meinen Oldtimern nachzurüsten.

Und wenn du einen Vergleich bauen willst, dann nimm ein Nexstar Evolution 8 HD, bei dem WLAN, Akku und StarSense Autoalign schon drin sind - liegt mit 8" Öffnung bei knapp 3000 Liste, dazu eine Atik Horizon für noch nen 1000er. Dann fehlt nur noch der Computer mit der Bildbearbeitungssoftware, die mit der Bildfelddrehung zurecht kommt. Tausch das 8" EdgeHD gegen eine Weitfeldoptik aus, dann hast du es im Prinzip.

Beste Grüße,
Alex
 

Nasus

Mitglied
Dann sollte man nur noch über die Einfachkeit der Bedienung, die Schnelligkeit beim Aufbau und den Komfort von weniger Kabeln reden - zum Preis geringerer Flexibilität und höherer Anschaffungskosten.
Das ist ja der Knackpunkt:
Etwas "Selbstzusammengestückeltes" wird immer Leistungsfähiger und billiger als ein eVscope o.Ä. sein - aber niemals so komfortabel. Das müsste so aber nicht sein. Beispiele:

1. Für dieses push-to bräuchte es eigentlich nur die App und die Smartphonehalterung.

2. Bei einer motorisierten Montierung könnte die Verbindung vom Smartphone über einen Autoguider realisiert werden. Der könnte dann präziseres platesolving wie StarSense/StarLock und wäre danach eben ein Autoguider oder ein elektronisches Okular. Vorab könnte die weitwinklige Smartphonekamera noch mit einem 360°-Pano schauen, welche Bereiche überhaupt sichtbar sind - nicht jeder hat ein freies Feld um seinen Beobachtungsplatz. Auch das scheitert an einer geeigneten App; geschweige denn einer, die Alles integriert hat. Am ehesten geht das noch mit einem Windows-Tablet - aber selbst hierfür hab ich noch keine Software gefunden, die das Teleskop komplett per Knopfdruck einrichten kann.

cs
Jürgen
 

DocHighCo

Mitglied
Hallo,

könnte ich mich mit meinem Firstscope daran beteiligen? Auf meiner NEQ-5 mit ASCOM und Stellarium kann ich über Astrotortilla direkt auf Wasp-50 synchronisieren und beliebig lange aufnehmen. Es gibt ja auch noch viel mehr und leistungsfähigere Amateurteleskope, die daran teilnehmen könnten. Warum bezieht man die nicht ein?
Ich frage mich nur, wie Unistellar aus dem 4h live gestackten Bild den Transit rausrechnet? Müßte man da nicht die Lichtkurve aufnehmen? Das Bild soll ja erst am Ende der Beobachtung hochgeladen werden. Müßte man das nicht in Intervallen machen? Und wollen die keine Kalibrationsbilder und -daten, damit man wirklich den vollen wissenschaftlichen Wert generieren kann - komisch.

Gruß

Heiko
 

Nasus

Mitglied
Hi Heiko,

Asi nimmt z.B. auch nur Bilder an, die mit der hauseigenen Ausrüstung aufgenommen wurden. Und Unistellar bietet für ihre Kunden eben diesen besonderen Service, vollkommen unkompliziert auch wissenschaftliche Beiträge zu leisten. Was ja auch der Trick an der ganzen Sache ist: Die Bedienung ist simpel, geradezu [zensiert]ensicher. Auf dem Produkt baut man dann so eine Art Gemeinschaft auf und bietet der ab und an besondere "Events" an. Und dieses Konzept find ich klasse, da es damit überwiegend ganz andere Zielgruppen anspricht, als die üblichen Amateurastronomen.

Bzgl. Kalibrationsdaten könnte es sein, dass die ebenfalls automatisch gewonnen und hochgeladen werden. Andererseits dürften unkalibrierte 'relative' Daten ja überwiegend ausreichen, wenn die Ausrüstung identisch ist und sich nur die Bedingungen unterscheiden.

Trotzdem hoffe ich, dass es in naher Zukunft einen ähnlichen Komfort auch für modulare Systeme geben wird. Wie erwähnt ist das nur ein Softwareproblem - sowohl die Hardware als auch die Schnittstellen sind ja eh da.

cs
Jürgen
 

Gerd_Duering

Mitglied
Hallo Heiko,

man kann ein kleines visuelles Teleskop wie das 114er von Celestron nicht mit einem EAA-Teleskop mit Sensor vergleichen. Soweit sind wir uns einig.

ja da sind wir uns einig.

Aber in ein 114er von Celestron mit"Starsense Technology" und Handy könntest Du eine Astrokamera mit dem gleichen Sensor wie das eVscope einsetzen - kostet so um die 200.-Euro. Und dann?

Also um eine brauchbare automatische Nachführung wird man auch bei EAA nicht umhinkommen.
Und da nützt einem die Celestron Orientierungshilfe leider Garnichts.
Für EAA braucht es wegen der kurzen Zeiten der Einzelbelichtung zwar nicht eine so exakte Nachführung wie für klassische Astrofotografie und die Stacking Software kann dann für das Summenbild kleine Ungenauigkeiten ausbügeln aber Wunder kann sie natürlich auch nicht vollbringen.
Bei den 1000mm Brennweite des von dir hier vorgeschlagenen billigen Katadioptrischhen 114ner Newton mit Kugelspiegel.
https://www.celestron.com/products/starsense-explorer-lt-114az
Werden Sterne selbst nach sehr kurzen Zeiten schon zu Strichen verzogen. Und zwar völlig egal ob da nun ne Orientierungshilfe dran ist oder nicht.
Und selbst wenn die Einzelaufnahme brauchbar wäre muss zwingend nachgefühlt werden damit das Objekt das man aufnehmen möchte nicht aus dem Bild läuft.
Und wie bitte schön soll das mit der einfachen AZ Montierung die nicht mal im Azimut ne Feinverstellung hat geschweige denn biegsame Wellen um wenigstens die gröbsten Erschütterungen zu vermeiden gelingen.
Meist du ernsthaft das es möglich ist mit so einer recht klapprigen Montierung die bei dem 114ner auch visuell schon arg an ihre Grenzen kommt nur von Hand in beiden Achsen präzise und erschütterungsfrei nachzuführen um zb die 46min für den Pferdekopfnebel zu erreichen.
Na dann viel Spaß das will ich sehen.

Du hast hier mit Katadioptrischen 114ner auf azimutalem Wackeldackel so ziemlich das ungeeignetste für EAA vorgeschlagen das überhaupt denkbar ist.
Von daher darfst du dich nicht wundern wenn ich das für einen Scherz gehalten hatte.
Die Orientierungshilfe ist für EAA leider überhaupt keine Hilfe und es ist völlig belanglos ob das Ding nun drauf sitzt oder nicht.

Ich denke um vernünftig EAA betreiben zu können ist eine Motorisierte Nachführen in jedem Fall nötig. Parallaktisch kommt man zwar mit einfachem RA Motor aus muss dafür dann aber vorher umständlich einnorden und genau das wollen wir ja vermeiden
Bleibt also nur die azimutale Montierung und da hier in 2 Achsen nachgeführt werden muss ist hier eine elektronische Steuerung zwingend nötig. Und wenn ich eh die Elektronik benötige dann kann ich auch gleich GOTO realisierten und wenn ich GOTO habe dann brauch ich keine zusätzliche Orientierungshilfe.

Punkt 2 wenn ich eh eine Cam habe was für EAA nun mal unumgänglich ist und ich möchte Platesolving dann verwende ich doch auch gleich das Bild der Cam dafür die ich eh für EAA benötige und muss da nicht so ein Celestron Dingens dran basteln um die Cam vom Smartphone nutzen zu können.
Das Smartphone ist wesentlich besser als Fernbedienung also nicht fest am Teleskop montiert zu verwenden.
Ich sehe in der Orientierungshilfe von Celestron keinerlei nutzen für EAA und es ist für mich daher völlig unverständlich was dessen Vorstellung hier überhaupt soll und erst recht wie man dann mit Bezug darauf sowas hier behaupten kann.

Jetzt noch eine halbwegs vernünftige Wifi-Astrokamera die man in den OAZ stecken kann, ein Stackingmodul in der App und man hat praktisch die Funktionalität von Stellina und eVscope dubliziert.
Das ist das, was ich schon vor zwei Jahren vermutet hatte. Die Entwicklung geht natürlich weiter und sie hat das eVscope praktisch schon eingeholt, bevor es richtig auf dem Markt ist - eben weil im eVscope nichts wirklich revolutionäres steckt, was es auszeichnen würde. Das hat nichts mit madig machen zu tun. Das ist einfach die Entwicklung. Sein jetziger Preis wird sich nicht halten lassen.

Grüße Gerd
 

Gerd_Duering

Mitglied
Hallo Alex,

ist dir schon die Idee gekommen, dass man die App vielleicht wie einen Sucher justieren kann? Sonst wäre auch jeder Sucher und jedes Letrohr nicht besonders exakt, die nutzen ja auch nicht die Hauptoptik. Du stellst einen hellen Stern im Okular ein, tippst ihn in der App an, und die Steuerung weiß, wo Teleskop und Smartphone hinzeigen.

dass man auch sowas justieren kann und muss ist natürlich klar. Das es dann aber so einfach geht daran hatte ich in der Tat nicht gedacht.
Es ändert aber trotzdem nichts an der Tatsache das so eine Orientierungshilfe keinerlei Nutzen für EAA hat und man hier wenn man ja eh ne Cam die durchs Teleskop blickt hat natürlich auch gleich deren Bild fürs Platesolving verwenden kann.
Das ist dann auch genauer weil mit wesentlich mehr Brennweite als den mickrigen 2 bis 3mm die die Cam vom Smartphone vielleicht hat und justierten muss man natürlich auch nicht extra.

Grüße Gerd
 

DocHighCo

Mitglied
Hallo Gerd,

wir können uns zum Amusement der Anderen natürlich weiter irgendwelche Produkte um die Ohren hauen. Zum Beispiel gibt es das 114er auch auf Alt-Az-Goto Montierung:
Das hat auch einen WLAN-Modulanschluß etc. und führt auch gut genug für EAA nach. Das Handy mit Starsense-App wäre dann nur der Part "revolutionäre autonome Sternfelderkennung". Das ist aber alles gar nicht der Punkt.
Der Punkt ist, daß das eVscope sich mit Produkten vergleichen muß, die eine ähnliche Funktionalität und optische Leistung erlauben. Da ist nichts "Revolutionäres" oder "Einzigartiges". Da ist aber viel Hype und halbwahre Behauptungen, die etwas suggerieren, was nicht da ist. Keiner soll sich davon abhalten lassen sich das eVscope zu kaufen, wenn ihm das Unistellar-Gesamtpaket zusagt und ihm bewußt ist, was er für den Preis bekommt und was er andererseits an Alternativen dazu hat.
Was viele inlusive mir am Hype der eVscope-Truppe stört ist, daß sie fast so tun und für sich beanspruchen, Methoden wie Stacking, Platesolving, WiFi-Anbindunge etc. erfunden bzw. auf ein neues Level gebracht zu haben und jetzt ein neues Zeitalter der beobachtenden Astronomie anbricht. Das ist nicht so. Damit führen sie Unwissende bewußt an der Nase herum.
Und damit können wir es ja mal wieder gut sein lassen. Im Lauf des Jahres wird es dann ja mehr Erfahrungen von echten Benutzern damit geben.

Gruß

Heiko
 

Ehemaliges Mitglied [16496]

Hallo,

Dieser Thread entwickelt sich schon lange weg vom ursprünglichen Thema.
Ich selbst werde mir keines von diesen Smart-Teleskopen zulegen, sie sprechen mich kaum an, dennoch wäre es interessant gewesen, wie sich dieses Konzept entwickelt und die bisherigen beiden Teleskope, das Stellina und das eVscope, für Möglichkeiten bieten und auch aufzuzeigen, was sie nicht können.

Nun kommt Heiko mit immer anderen Teleskopen daher, die mit diesen beiden Smart-Teleskopen überhaupt nichts zu tun haben. Individuell kann ich mir immer ein entsprechendes Teleskop zusammenstellen, diese beiden Smart-Teleskope sind aber schon fertig konfiguriert, sie sollen "Out of the Box" funktionieren, auf Knopfdruck, ohne Kabelsalat und ohne das dass Teleskop per Hand ausgerichtet oder nachgeführt werden muss.

Wünschenswert wären Berichte über diese Teleskope. Bilder und Erfahrungen, positive sowohl negative, die mit diesen Teleskopen entstanden sind. Leider gibt es zumindest in den deutschsprachigen Foren keine davon.

User "Hossi" hätte es jetzt in der Hand vom eVscope zu berichten, möglichst ungeschönt. Die paar Informationen und damit gewonnen Bilder auf seiner Website sind aber auch kaum ein Anhaltspunkt, für das was dieses Teleskop kann oder auch nicht. Die paar veröffentlichten Bilder sprechen zumindest nicht für dieses Teleskop.
Bleibt zu hoffen, das zeitnah weitere Berichte und Bilder dazukommen.

Viele Grüße
*entfernt*
 

Sven_Wienstein

Mitglied
Hallo Gerd,

auch hier entwickelt sich das Drama im Dialog und Heiko wurde ja geradezu animiert, aufzuzeigen, dass hier keine bahnbrechende Neuerung, sondern lediglich die Automation von altbekannten und für jedermann verfügbaren Verfahren ansteht. Ich finde es gut, dass dadurch auch aufgezeigt wird, dass es Möglichkeiten geben wird, für alle, die sich nicht auf eine Art Black-Box-Teleskop, also ohne Zugriff auf wesentliche Komponenten, einlassen wollen.

Clear Skies
Sven
 

DocHighCo

Mitglied
Hallo,

wenn ich direkt erwähnt werde, möchte ich auch noch mal antworten. Ich finde nicht, daß sich der Thread vom Thema entfernt hat. Es heißt ja: "eVscope von Unistellar - Wie ist eure Meinung". Und Meinungen dazu wurden in der einen wie in der anderen Richtung bis zuletzt dazu geäußert. Ein Vergleich mit anderen möglichen Setups und Teleskopen ist ja auch eine Meinungsäußerung. Und trotz aller Meinungsverschiedenheiten sollte man sich bewußt sein, daß das ganze ein Hobby ist, das wir alle teilen. Das sollte man nicht zu persönlich nehmen. Mit Gerd D. hatte ich hier z.B. Meinungsverschiedenheiten in manchen Punkten in der Sache. Das geht aber nicht soweit, daß ich ihn nicht auf ein Bier einladen würde, falls wir uns irgendwann mal treffen würden. Ich hoffe, er sieht da genauso. Und das gilt von meiner Seite für alle anderen auch.
Also, ich bin auch gespannt, was da noch kommt.

Gruß

Heiko
 

Dju

Mitglied
Hallo Gerd,

auch hier entwickelt sich das Drama im Dialog und Heiko wurde ja geradezu animiert, aufzuzeigen, dass hier keine bahnbrechende Neuerung, sondern lediglich die Automation von altbekannten und für jedermann verfügbaren Verfahren ansteht. Ich finde es gut, dass dadurch auch aufgezeigt wird, dass es Möglichkeiten geben wird, für alle, die sich nicht auf eine Art Black-Box-Teleskop, also ohne Zugriff auf wesentliche Komponenten, einlassen wollen.

Clear Skies
Sven

Hallo Sven,
ich denke schon dass es sich um eine bahnbrechende Neuerung handelt, nämlich die von Dir erwähnte Automation. Bislang gibt es keine Software out of the box und dazu eine azimutal arbeitende Hardware die eine solche Lösung wie Stellina bietet. Dass das Ganze in einer durch den Benutzer nicht parametrisierbaren Hardware untergebracht ist kann man gut oder schlecht finden. Es ändert aber nichts an der Tatsache dass es sich hier um eine Neuerung handelt die es so noch nicht gegeben hat. Ich habe mir die Stellina auf der AME angesehen und es war keine Liebe auf den ersten Blick. Dazu müsste mir die kleine Italienerin mehr ihre inneren Werte zeigen, ich stehe nicht so sehr auf Äusserlichkeiten.
Gruss, Thomas
 

MeisterDee

Mitglied
Hallo Leute,
ich sehe das Ding ähnlich, wie Thomas.
Zwar würde ich nicht den Begriff „Bahnbrechend“ dafür strapazieren wollen, aber es ist schon etwas Neues, was es so vorher nicht gab.
Ich schaue immer wieder mal in diesen Thread, und verfolge so den einen oder anderen Schlagabtausch derjenigen, die sich (zumindest über das eVsvope) nicht einig sind. Mal amüsant, mal unangenehm.
Das Hin und Her geht für mich hauptsächlich um die Innovationshöhe des eVscopes, seine „sagenhafte“ Ankündigung, den Nutzwert und natürlich seinen recht hohen Preis.

Innovation ist für mich schon erkennbar, wenn auch nicht viel.
Alles, was im eVscope drin ist gab es bereits vorher.
Alles konnte man sich auch vorher schon selbst zusammenstellen,
und diese Funktionalität erreichen. Mit kleinem Budget.
Aber Alles in einem Gerät, systemintegriert sozusagen, das hat eben bisher keiner gemacht.
Deshalb für mich: Innovativ - ein bisschen ja, bahnbrechend - nein.

Die sagenhafte Ankündigung des „Superscopes“ muss schon so sein, damit es überhaupt wahrgenommen wird. Wenn man sich an so ein Projekt wagt, erfolgreich sein und Geld damit verdienen möchte,
dann gehören starke Präsentation, maximales Hervorheben der guten Eigenschaften und natürlich auch ein Wenig Übertreibung einfach dazu.
Deshalb für mich: branchenüblich, gerade noch seriös.

Über den Nutzwert des eVscopes lässt sich trefflich streiten.
Manche haben vielleicht auf genau das Produkt gewartet, keine Ahnung, nicht viel Zeit , aber ab und zu bisschen Lust auf Sternegucken;
Andere brauchen das gar nicht, schauen (wie ich) lieber durch ein Okular, und wenn es doch mal sein muss, wird es eben schnell gebaut.
Deshalb für mich: Nutzwert Null.

Moment mal. Eine Situation könnte ich mir doch vorstellen.
Nämlich die, in der ich vielleicht einfach nicht mehr kann. Ich es vielleicht nicht mehr schaffe, meinen Kram raus zu schleppen und aufzubauen.
Wenn ich im Bett liege, und nur noch von schönen Teleskopen erzählen kann, aber viel lieber den Sternenhimmel sehen will.
Ich glaube, dann würde ich gern so ein eVscope haben wollen.
Dann würde ich meinen Pfleger, meine Pflegerin oder mein Pflegeetwas
bitten, das eVscope für mich rauszustellen und den Stecker einzustecken..........Wer weiß?.........

Also korrigiere ich: Für mich, Nutzwert heute Null.

Und dann wäre da noch der Preis.
Idee, Planung, Entwicklung, Fertigung, Vermarktung. Alles kostet Geld.
Viel Geld. Und etwas übrig bleiben soll schließlich auch.
Daher kann das schon richtig sein mit den 3000 Euronen.
Aber nicht für mich! Ich will es für 3000 nicht, für 2000 nicht, und selbst 1000 Euro wäre mir zu viel dafür.

Moment mal. Eigentlich gilt das für mich nur heute.
Wer weiß, vielleicht wäre das ja wirklich einmal die einzige Möglichkeit im Sternenmeer herumzustöbern. Beteigeuze platzen zu sehen.....
vom Bett aus.........
Dann wäre der Preis fast egal. Dann könnte man hier vielleicht lesen:
„Tausche 6“ APO auf EQ8-R gegen eVscope“

Aber ich hoffe, dass das nie passiert.

CS

Dietmar
 

Sven_Wienstein

Mitglied
Hallo Dietmar,

dass die Geräte Käufer finden, steht für mich außer Frage, aber die Schnittmenge mit aktiven Sternfreunden sehe ich als relativ gering. Man könnte natürlich feiern, dass eine neue Käuferschicht auch neuen Zulauf zur Gemeinde bedeutet - ich fürchte nur, dass sich auch da die Schnittmenge als sehr gering herausstellen wird. Ich habe das Bild schonmal bemüht: Dachgarten, Grill, Wein, eVscope. Natürlich kann man sich Lebenssituationen erdenken, in denen man selbst einen Einsatz nett fände. Aber als passionierter visueller würde mir nach einem gesundheitlichen (altersbedingten) Zusammenbruch ein digital wiedergegebenes Bild einfach nicht den emotionalen Anreiz bieten.

Um es mal positiv zu drehen: Der "Schauartikel Teleskop", der vor allem durch seine Anwesenheit etwas darstellen soll, hat so wenigstens eine Chance zum Einsatz zu kommen. "Schatz, wir haben Gäste, schalte doch bitte das Observatorium ein." Ich meine das gar nicht böse. Ich meine nur, dass es anders ist.

Clear Skies
Sven
 

NGC_2024

Mitglied
Hallo,

einer bei uns im Verein bekommt (irgendwann) das "Unistellar evscope" und dieser jemand hat auch größere Optiken.
Es ist ein Markt da.

Wenn es was taugt, kaufen wir sowas vielleicht auch für den Verein selber...

Nun zum Markt:
Es gibt viele "betuchte" Kollegen, die leider wenig Zeit und Muße haben!
Neben Beruf gibt es dann noch die Familie, das Haus, Sport und gesellschaftliche Verpflichtungen usw. .

Das was Heiko vorschlägt, funktioniert nur für Leute mit viel Zeit und Vorkenntnissen!
(wenn ich denke, wie schwer es für mich war, den (bescheidenen) Stand in der Astrophotgrafie zu erreichen, den ich jetzt habe...)

Praktisch also keine Alternative!

Ich sehe das so:
Angefangen hat es mit den vollautomatisch ausrichtenden "Goto Teleskopen" mit GPS und das ist die logische Fortsetzung!
Rausstellen, reinschauen, fertig.

Gruß Norbert
 

Ehemaliger Benutzer (6068)

Hallo zusammen,

was ist denn überhaupt Thema?

Vom Novemer 2017 an ging es hier (laut Überschrift) und in weiteren Threads um Meinungen zum eVscope.

Einziges Problem, es gab keins, nicht mal einen Prototypen im künftigen Auslieferungszustand, schon gar nicht eines zum Anfassen und Durchguken für Interessierte, das hat sich erst kürzlich für einige Leute geändert, hier haben wir (bis hier hin) Einen an Bord.

Es entspinnt sich also dann in der Folge tatsächlich ein wahres Gespinst aus Meinungen, Deutungen, Überlegungen, Kommentierungen des Webauftritts der Macher, Wertungen von dortigen Texten und Bildern, Zukunftsprognosen, Vergleiche mit Bekannten und Unbekanntem. Fiktion und Wirklichkeit sind kaum noch zu trennen.

Es gibt jemanden, der derart positv zu dieser Sache steht, dass er den Thread bestimmt, ja geradezu mit Äußerungen flutet und z.b. Kritikern die nur sagen, das wäre nichts für mich die Frage stellt, warum sie sich dann überhaupt dazu äußern. Die Befassung mit Kritik und Kritikern nimmt einen enormen Teil des Threads (und weiterer Forenthreads) ein.

Nun hat jemand das Teil, noch nicht viel geschrieben, auch auf seiner Seite sieht man ein paar Bilder und sorry, sie gefallen mir immer noch nicht, passen nicht zu 10000fach besser als.....ja was denn, es ist für mich eben kein visuelles Gerät und ersetzt mir nicht, ist für mich kein Teleskop für mein Verständnis vom Hobby und für meine Art es auszuüben.

Aber........sie haben da Technik zusammengeführt und EIN Ding daraus gemacht das Einiges kann.

Meine Meinung dazu ist nicht erst sein 2017, dass sich diese Techniken durchsetzen werden.
Das eVscope oder auch das Stellina, andere Produkte als Teillösungen zeigen dazu Wege auf und es gibt Anwender und Anwendungen dafür.

2017/18 gab es noch Tumulte als die Vorstellung geäußert wurde, dass man die Techniken auch öffnungstechnisch hochskalieren wird, wenn sie sich durchsetzen und dass möglicher Weise zunächst mal eine rasante technische Weiterentwickling erfolgen kann, die Produkte im schlechtesten Fall schon vor ihrer Fertigstellung überholt.

Von daher sehe ich (damals wie heute) einen hohen Bedarf daran, solche Systeme modular aufzubauen.
Ein Grundträger, manuell bedienbar, aber dann mit andockbarem Akku, sowie Grundmodule aus Steuer-, Positionierungs- und Nachführeinheiten, z.B. kameragesteuert mit integriertem Handy-Docking und daran
kabellose Stecksysteme für verschiedene visuell und fotografisch nutzbare Teleskopeinheiten, hier wieder Planeten- oder Deepskymodule steckbar und so weiter.
Nichts muss hinzugefügt werden was man nicht braucht, wenn ich das ausgewählte Teleskop auf den Grundträger stecke und ein Okular einstecke, kann ich beobachten........Ausbau nach Belieben.

Es wird dann für die Nutzer gegebenenfalls wieder daran hängen, dass Hard- und Software zur "Markenbindung" zwingen. Wie bei Kameras wird es für Okulare/Kameras die unterschiedlichsten Bajonettvarianten geben.

Wir haben solche modularen, ausbaubaren Systeme, bei denen keine Ressource verschwendet wird und sich aus einfachen Anfängen etwas Komplexes entwickeln lassen kann und jederzeit erweitern, dem technischen Stand anpassen lassen muss.
Noch glauben wir (aus unterschiedlichsten Gründen) uns das nicht leisten zu können und sei es nur, weil wegwerfen und neu kaufen mehr Profit bringt, aber wir werden es und über kurz oder lang leisten müssen.

Mag sein, es dauert noch ein Weilchen, mag sogar sein, es dauert sehr lange, ich denke sogar, ich werde das nicht mehr nutzen, aber mein erster Computer war schon längst keiner der ERSTEN...........

Daher beantworte ich immer noch die Threadfrage so wie am Anfang.

Es ist ein Teil, ein Produkt einer technischen Entwicklung die sich durchsetzen und weiterentwickeln wird, ja unbedingt zu unser aller Vorteil weiterentwickeln muss.
Im derzeitigen Stand ist es für mich aber keine Alternative.

Zu Leuten die es gut finden wie es ist, es nutzen, kaufen, haben wollen, habe ich keine negative Einstellung und stehe in keinerlei Konkurrenz.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Gerd_Duering

Mitglied
Hallo Dietmar,

Alles, was im eVscope drin ist gab es bereits vorher.
Alles konnte man sich auch vorher schon selbst zusammenstellen,
und diese Funktionalität erreichen. Mit kleinem Budget.

da muss ich dir wiedersprächen.
Es gibt zwar alles an Hardware schon und das kann man natürlich auch kombinieren aber die Software mit welcher sich die vollen Funktions und Gebrauchseigenschaften realisieren lassen gibt bis heute nirgendwo anders als bei Stellina und eVscopes.

Ein ganz entscheidender Punkt der auch wesentlich die Gebrauchseigenschaften bestimmt ist die Befreiung von der Abhängigkeit vom Laptop.
Man benötigt also Software die unter Linux läuft um sie auf einem kleinen Linux Bordcomputer zum Laufen zu bringen.
Dann benötigt man die passende App fürs Smartphone mit der sich alles steuern lässt inklusive dem Live- Stacking.
Es gibt da bis heute nichts Vergleichbares, weder die App fürs Smartphone zur Fernsteuerung noch die Linux fähige Software für den Bordcomputer die Live Starking und Platesolving kann und die die Montierung steuert.

Du kannst zwar alle Komponenten die auch in Stellina und eVscope stecken auch selber zusammenstellen aber wirst sie ohne die passende Software leider nicht zum Laufen bringen und exakt die Funktions und Gebrauchseigenschaften erreichen welche die beiden Smart Teleskope erreichen.
Und dieser Fakt macht Stellina und eVscope bis heute einzigartig und es ist nicht möglich sich selber etwas Vergleichbares zu bauen es sei denn man ist Software Entwickler und schreibt sich auch das passenden Programm für den Bordcomputer und die App fürs Smartphone selber.

Und da wirklich etwas Ebenbürtiges zu programmieren dürfte auch nicht so einfach zwischen Frühstück und Gänsebraten erledigt sein sondern da wird man Wochen wenn nicht Monate dran sitzen bis sowas wirklich stabil mit vollem Funktionsumfang läuft und die Beta Phase verlassen hat.

Manche haben vielleicht auf genau das Produkt gewartet, keine Ahnung, nicht viel Zeit , aber ab und zu bisschen Lust auf Sternegucken;

Genau das ist der Punkt.
Für viele die hier keinen Nutzen in Stellina und eVscopes sehen ist offensichtlich Astronomie ein wesentlicher Lebensinhalt und es scheint sich alles darum zu drehen.
Da ist keine Mühe zu groß und Zeit scheint auch kein Thema.
Die können oder wollen sich offenbar nicht vorstellen das es auch noch was Anderes außer Astro gibt und das Leute denen andere Dinge wichtiger sind nicht so viel Zeit und Mühe dafür investiven möchten.
Ich denke aber diese Hardcore Astro Freunde sind nur eine sehr kleine Gruppe. Eine wesentlich größere Gruppe sind Leute die neben vielen anderen Dingen und Hobbys eben auch etwas Astro machen möchten aber nur wenn sich der Aufwand in Grenzen hält.
Umständlicher Aufbau, mühevolles Einrichten, langwierige Einarbeitungsphasen in Software und Handhabung der Ausrüstung, justieren und probieren bis man überhaupt so weit ist etwas Vorzeigbares zu erreichen schreckt diese große Gruppe von Leuten nur ab. Dann lassen sie es lieber gleich ganz und gehen anderen Hobbys nach die ihnen mehr Spaß machen weil sie hier leichter Erfolge erreichen können.
Und für diese große Gruppe sind Teleskope wie Stellina und eVscopes wo all die zuvor genannten Hürden genommen sind perfekt. Das diese Teleskope dann die kleine Gruppe der Hardcore Astro Freunde nicht ansprechen ist da eher belanglos.
Man kann es nie allen gleichzeitig recht machen und die Hardcore Astro Freunde haben ja auch schon reichlich Auswahl an Ausrüstung die sie anspricht. Darum sollten sie den anderen Astro Freunden auch mal gönnen wenn nun 2 Teleskope auf den Markt gekommen sind welche diese ansprächen.

Grüße Gerd
 

Sven_Wienstein

Mitglied
Hallo Gerd,

ein neues Auto zu programmieren ist auch so ein Aufwand, und dennoch nicht bahnbrechend neu... Die Werbung natürlich wird uns jedes Facelift als bahnbrechend neu verkaufen wollen.

Clear Skies
Sven
 

NGC_2024

Mitglied
Genau das ist der Punkt.
Für viele die hier keinen Nutzen in Stellina und eVscopes sehen ist offensichtlich Astronomie ein wesentlicher Lebensinhalt und es scheint sich alles darum zu drehen.
Da ist keine Mühe zu groß und Zeit scheint auch kein Thema.
Die können oder wollen sich offenbar nicht vorstellen das es auch noch was Anderes außer Astro gibt und das Leute denen andere Dinge wichtiger sind nicht so viel Zeit und Mühe dafür investiven möchten.
Ich denke aber diese Hardcore Astro Freunde sind nur eine sehr kleine Gruppe. Eine wesentlich größere Gruppe sind Leute die neben vielen anderen Dingen und Hobbys eben auch etwas Astro machen möchten aber nur wenn sich der Aufwand in Grenzen hält.
Umständlicher Aufbau, mühevolles Einrichten, langwierige Einarbeitungsphasen in Software und Handhabung der Ausrüstung, justieren und probieren bis man überhaupt so weit ist etwas Vorzeigbares zu erreichen schreckt diese große Gruppe von Leuten nur ab. Dann lassen sie es lieber gleich ganz und gehen anderen Hobbys nach die ihnen mehr Spaß machen weil sie hier leichter Erfolge erreichen können.
Und für diese große Gruppe sind Teleskope wie Stellina und eVscopes wo all die zuvor genannten Hürden genommen sind perfekt. Das diese Teleskope dann die kleine Gruppe der Hardcore Astro Freunde nicht ansprechen ist da eher belanglos.
Man kann es nie allen gleichzeitig recht machen und die Hardcore Astro Freunde haben ja auch schon reichlich Auswahl an Ausrüstung die sie anspricht. Darum sollten sie den anderen Astro Freunden auch mal gönnen wenn nun 2 Teleskope auf den Markt gekommen sind welche diese ansprächen.

Grüße Gerd
Gute Zusammenfassung

Mal als Analogie:
Wie damals die Goto-Montierungen kamen, kam auch die Argumentation, dass man mit Sternkarten, Deepsky-Reiseatlas und Telrad auch zum Ziel kommt.
Da spielte auch mit rein, dass man den anderen nicht gönnte, dass sie "ohne Zeit zu investieren" sofort die Objekte finden.

Gruß Norbert
 

Ehemaliger Benutzer (6068)

Sorry Leute,

es wird mal wieder, eigentlich ja als Dauerprogramm, absolut albern

.....Mal als Analogie:
Wie damals die Goto-Montierungen kamen, kam auch die Argumentation, dass man mit Sternkarten, Deepsky-Reiseatlas und Telrad auch zum Ziel kommt.
Da spielte auch mit rein, dass man den anderen nicht gönnte, dass sie "ohne Zeit zu investieren" sofort die Objekte finden....
Gruß Norbert

und substanzlos

.......Für viele die hier keinen Nutzen in Stellina und eVscopes sehen ist offensichtlich Astronomie ein wesentlicher Lebensinhalt und es scheint sich alles darum zu drehen.
Da ist keine Mühe zu groß und Zeit scheint auch kein Thema.
Die können oder wollen sich offenbar nicht vorstellen das es auch noch was Anderes außer Astro gibt und das Leute denen andere Dinge wichtiger sind nicht so viel Zeit und Mühe dafür investiven möchten.
Ich denke aber diese Hardcore Astro Freunde sind nur eine sehr kleine Gruppe. ........ansprächen.

ein eingebildetes Kuriositätenfüllhorn über Leute ausgeschüttet, die sich von diesen Teilen (noch) nicht bedient sehen, wohl aber von dieser Art des Einsatzes für diese Teile völlig bedient sind.

Dümmer gehts nimmer und ganz ehrlich, ich ärgere mich inzwischen über meinen Versuch mit Post #354 so was wie eine Sachebene zu fördern, auf der man den derzeitigen Stand und den weiteren Weg diskutieren könnte.
In der direkten Folge wird dumpfbackig auf Neid, Missgunst und Gruppenseperatismus umgeschwenkt.
Das hat im ganzen Thread Methode.

Gruß
*entfernt*
 

Sven_Wienstein

Mitglied
Hallo Norbert,

also wie man zum Ziel "Beobachtung" kommt, ist ja ein Ding, aber die Beobachtung an sich komplett auf Kunstlicht umstellen ist ja wohl etwas grundsätzlich anderes.
Die Gönner-Nummer ist auch reichlich peinlich. Schon beim Thema Goto ging es doch den ehrlichen Diskussionsteilnehmern auch um die Herausforderung im Hobby. Ich mein': Was tun, wenn Goto einfach M42 nicht anfahren will? Falls es Juli ist: Vielleicht auf den Winter warten.

Clear Skies
Sven
 

NGC_2024

Mitglied
Hallo Sven,

Übrigens, ich persönlich habe die komplette 20jährige Astrokarriere hinter mir.
Also Start mit Pluto/S, dann ohne "Goto" mit Dobson usw...

Möchte ich auch nicht missen, ich lernte viel, auch ich habe ähnliche Gedankengänge wie die "Skeptiker", ich versuche mich aber auch in den Kundenkreis einzudenken und kenne auch einen Kunden persönlich.

Wenn's da ist berichte ich unvoreingenommen darüber.

Ob die "Gönner Nummer" von Gerd und mir peinlich ist oder nicht sei mal dahingestellt, wie man an den Reaktionen darauf erkennt...
Auf jedenfall ist der Ton aggressiv...

Gruß Norbert
 
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