eVscope von Unistellar - Wie ist eure Meinung

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Hallo Jürgen,

den Thread habe ich schon gersucht, habe ihn nicht im Selbstbau vermutet.
Ich bin allerdings der Meinung, dass wir gar nicht so schlecht waren als Ideengeber fürs

AEON Behance

Danke
*entfernt*
 
Hallo Nevi,

Der KAF 8300 hat ca 23mm diagonal bei 5,4 mü, der IMX 224 aber nur ca. 6mm bei 3,75 mü, d.h. bezogen auf das gleiche Bildfeld wäre die Auflösung des Nebels im eVscope rund 3 mal schlechter.

also die Bilder die ich anfangs verlinkt katte haben eine Auflösung von 1920 x 1489 Pixel, das sind 2,86 MP und der IMX 224 hat eine Auflösung von 1280 x 960 das sind 1,2 MP.
Bei gleicher Detailauflösung wäre das Feld mit dem IMX 224 lediglich Wurzel (2,86/1,2) = Wurzel 2,38 = 1,54 kleiner oder anders ausgedrückt wir hätten mit dem kleinen IMX 224 immerhin noch 65% des Feldes der von mir verlinkten Aufnahmen.
Ich halte den Unterschied jetzt nicht für so dramatisch das man hier nicht vergleichen könnte.
OK der Rosettennebel wäre etwas beschnitten aber der Konusnebel wäre locker im Feld, es wäre nur ein klein wenig weniger Drumherum.

Ein aktueller IMX 294 mit 23mm bei 4,6 mü wäre vergleichbar, würde aber etwa das fünffache kosten

Was soll das denn jetzt?
Du benötigst einen Sensor mit 3704 x 2778 Pixeln also über 10 MP damit die Ergebnisse mit den von mir verlinkten Bildern mit 1920 x 1489 Pixeln also 2,86 MP vergleichbar werden?
Also dass musst du mir mal erklären.

Wenn dir die 65% des Feldes mit dem IMX 224 bei gleicher Detailauflösung wie in den verlinkten Bildern zu wenig sind dann nimm meinetwegen einen Sensor der genau wie die von mir verlinkten Bilder 2,86MP hat, der kostet noch kein Vermögen.
Oder meinetwegen den hier mit 3,1 MP.
https://www.teleskop-express.de/sho...nd-Planetenkamera---3-Megapixel---3-2--m.html

Und stelle den passenden Abbildungsmaßstab ein, dann hast du die gleiche Detailauflösung wie in den Bildern bei gleichem bzw. im Falle des 3,1 MP Sensors sogar etwas größerem Feld wie in den von mir verlinkten Bildern.

und von der kleinen Newton- Optik nicht randscharf ausgeleuchtet.

Na ja das könnte mit dem Micron MT9T001 mit seinem 8,1mm Diagonale gegenüber dem IMX 224 mit seinen 6mm Diagonale in der Tat ein Problem sein.
Ich würde daher hier auch lieber zum ED greifen.

Ein entsprechendes Minidisplay, das die 12 Megapixel aufgelöst darstellen kann, gibt's auch noch nicht.
Man braucht auch kein 12MP Display um Bilder die wie von mir verlinkt 2,86 MP haben darzustellen.
Und elektronische Sucher mit einem OLED das 2,36 MP darstellen kann gibt es bereits.
Hier zb. in der Olympus verbaut.

https://www.amazon.de/Olympus-Syste...or-elektronischer-Metallgehäuse/dp/B01AURIESW

Also es ist gar kein Problem mit einem Preisgünstigen 2,36 MP Sensor und dem in der Olympus verbauten OLED fast genau solche Bilder zu erstellen und sie dann auch im elektronischem Okular darzustellen wie ich sie hier verlinkt hatte.
Der Rechenaufwand sollte sich auch noch in Grenzen halten.
Das ist heutzutage alles machbar.

Natürlich wird man beim Live-Stacking deutlich unter der auf den Bildern erreichten Grenzgröße bleiben, das muss man natürlich dazusagen aber Auflösungsvermögen des Bildes und Feld wären trotzdem identisch.

M. a. W.: Da muss noch viel Wasser den Rhein runter, um mit dem eScope-Live-Konzept vielleicht mal in die Nähe solcher Bilder zu kommen. 20 Jahre, wenn ich schätzen müsste. Aber wer weiss...

Was die erreichte Sättigung des Nebels bzw. die Grenzgröße der Sterne anbelangt, ja das ist heute mit Live-Stacking noch nicht möglich.
Auflösung und Feld ist aber auch mit sehr preisgünstigem Sensor schon jetzt möglich.

Grüße Gerd
 
Hallo.

Ruhig Blut, ich erklär's Dir gern. Zwei Sachen stimmen nicht.

1. Wenn der KAF 8300 5,4 Mü Pixel und 23mm diagonal hat, wie ich schrieb, können das unmöglich nur 1920x1489 Pixel = 2,86 MP sein wie Du vorrechnest. (Die ergäben nämlich nur ca. 10,4mmx8mm Bildfeld also 13,1mm diagonal.) Das Datenblatt offenbart zwar einen Zahlendreher bei meiner Angabe zur Pixelgrösse, es sind 4,5 Mü, aber damit werden es 8,6MP d.h. 3x mehr als Du annimmst. Da ist der IMX 294 sehr wohl vergleichbar, aber bei weitem nicht die Sensoren, die Du nennst.

2. Du lässt Dich von den Rechentricks der Kamerahersteller blenden. Die 2,36 MP der verbreiteten Minidisplays/Sucher-OLEDS in Kameras (diesen Wert findet man nicht nur bei Olympus) entsprechen in Wahrheit nur ca. 0,59MP an echten Bildpunkten, also einem Viertel. Denn die zählen jedes Farbpixel einzeln, jubeln einem die höheren Zahlen für eine fiktive S/W- Auflösung unter, wobei hier in der Matrix je 4 Pixel pro Bildpunkt verwendet werden, 3 Farb- und 1 Helligkeitspixel. Und diese für's Auge immer noch zu grobe Auflösung sieht man den Dingern auch an.

Gruss,
Nevi
 
Hallo Nevi,

1.Wenn der KAF 8300 5,4 Mü Pixel und 23mm diagonal hat, wie ich schrieb, können das unmöglich nur 1920x1489 Pixel = 2,86 MP sein wie Du vorrechnest.

ich rede ja auch nicht von der Auflösung die der Sensor liefert, der hat laut Datenblatt 3326x2504 Pixel sondern von der Auflösung welche die von mir verlinkten Bilder haben.
Und die haben nun mal 1920x1489 Pixel, das rechne ich nicht vor sondern das stelle ich fest. (siehe Anhang)
Und da wir nun mal nur diese Auflösung haben können wir nicht so tun als hätten wir die vollen 3326x2504 des Sensors.
Das hier gezeigte Bild ist rund um Faktor 1,7 runterskaliert das ist ein Fakt und es zeigt nun mal nur das was 1920x1489 Pixel halt zeigt können und nicht das was 3326x2504 zeigen könnten.
Und ich benötige für die vollständige Darstellung der verlinkten Bilder nun mal auch nur ein Display mit 1920x1489 Pixeln und keines mit 3326x2504 Pixeln!!!!!
Es ist mit dem Mikro OLED ECX335B nahezu möglich die verlinkten Bilder vollständig in original Auflösung der Bilder darzustellen.


2.Du lässt Dich von den Rechentricks der Kamerahersteller blenden. Die 2,36 MP der verbreiteten Minidisplays/Sucher-OLEDS in Kameras (diesen Wert findet man nicht nur bei Olympus) entsprechen in Wahrheit nur ca. 0,59MP an echten Bildpunkten, also einem Viertel. Denn die zählen jedes Farbpixel einzeln, jubeln einem die höheren Zahlen für eine fiktive S/W- Auflösung unter, wobei hier in der Matrix je 4 Pixel pro Bildpunkt verwendet werden, 3 Farb- und 1 Helligkeitspixel. Und diese für's Auge immer noch zu grobe Auflösung sieht man den Dingern auch an.

Stimmt da habe ich bei der Olympus nicht aufgepasst, wäre bei dem Preis der kompletten Cam sicherlich auch unrealistisch ein so hochauflösendes Mikro OLED dort zu finden.
Dennoch gibt es welche mit echter Full HD Auflösung also 1920 x 1080 Pixeln und damit 2,07 MP

https://www.atdelectronique.com/micro-oled-displays


Grüße Gerd
 

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Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Und noch ein Kanditat in der Reihe der Kamera Teleskope.
Nur ist dieser voll automatisiert:
https://vaonis.com/telescopes
Das ganze scheint uns in der nächsten Zeit tatsächlich zu erreichen.
Egal was man darüber denkt.
Es wird Leute geben die genau das wollen.
P.s. es gibt darüber einen Bericht in der SuW 2/2018.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Jadran,

ja, das ist auch ein interessantes Produkt. Aber das wäre auch nichts für mich und wahrscheinlich auch andere.
Das zeigt das, was ich vermutet hatte. Die Technologie existiert schon - empfindliche Sensoren, Platesolving, Livestacking etc. Das kann man sich selbst zusammenstellen oder zahlt dafür als Paket. Und das bieten jetzt halt einige an.
Im eVscope steckt Null Revolution, nur viel Hype. Andere werben sogar mit besseren Aufnahmen.

Gruss

*entfernt*
 
Zitat von Nevijet:
Hallo.

1. Wenn der KAF 8300 5,4 Mü Pixel und 23mm diagonal hat, wie ich schrieb, können das unmöglich nur 1920x1489 Pixel = 2,86 MP sein wie Du vorrechnest. (Die ergäben nämlich nur ca. 10,4mmx8mm Bildfeld also 13,1mm diagonal.) Das Datenblatt offenbart zwar einen Zahlendreher bei meiner Angabe zur Pixelgrösse, es sind 4,5 Mü, aber damit werden es 8,6MP d.h. 3x mehr als Du annimmst. Da ist der IMX 294 sehr wohl vergleichbar, aber bei weitem nicht die Sensoren, die Du nennst.

Hallo Nevi,

kein Zahlendreher. 5,4 mikron stimmen.

http://www.onsemi.com/pub/Collateral/KAF-8300-D.PDF

CS
Gerrit
 
Zitat von DocHighCo:
Hallo Jadran,

ja, das ist auch ein interessantes Produkt. Aber das wäre auch nichts für mich und wahrscheinlich auch andere.
Das zeigt das, was ich vermutet hatte. Die Technologie existiert schon - empfindliche Sensoren, Platesolving, Livestacking etc. Das kann man sich selbst zusammenstellen oder zahlt dafür als Paket. Und das bieten jetzt halt einige an.
Im eVscope steckt Null Revolution, nur viel Hype. Andere werben sogar mit besseren Aufnahmen.

Gruss

Heiko

Hi Heiko, Hallo Jadran,
genau: Diese Produkt gibts auch schon etwas länger. Der Vorgänger hat einen Achromaten in der Konfiguration.
Ich finde die Umsetzung sogar ziemlich interessant.
Wenn man genau hinsieht, dann ist M42 nicht ausgebrannt. D.h. der Hersteller möchte uns suggerieren, er hat unterschiedliche Sättigungszonen im Griff.
Ob stimmt? Mir fallen hier zwei Verfahren ein, um das hinzubekommen.
Eines über Stretching in bestimmten Zonen (Masking erforderlich). Dann wären aber schwache Regionen durchaus mit mehr Rauschen belegt.
Das andere über die Komposition mehrere Aufnahmeserien unterschiedlicher Belichtugnszeit (auch hier Masking erforderlich. In Numpy hat man so eine Maske mit 3 Befehlen erstellt. Python ist zwar nicht gerade performant, aber ziemlich mächtig fürs Prototyping. In Scala geht das etwas fixer. Und in C++ nochmal ne Schippe drauf).
Aber es ist auch ein alter Hut, daß Hersteller mehr Bilder ums Produkt kleben, die mit der späteren Beobachtung wirklich sichtbar sind. Meade und Celestron zelebrieren das seit dem 70ern.
CS
Gerrit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Jadran,


Und noch ein Kanditat in der Reihe der Kamera Teleskope.
Nur ist dieser voll automatisiert:
https://vaonis.com/telescopes

ja zweifellos ein interessantes Produkt das deutlich in Richtung eVscope geht.
Es fehlt aber noch eine entscheidende Komponente, das elektronische Okular und die patentierte Objekterkennung über die das eVscope verfügt dürfte ebenfalls fehlen.
Wie ich hier und an diversen anderen Stellen ja auch schon schrieb hat ein Refraktor in der hier relevanten Öffnungsklasse Vorteile was das Feld anbelangt und ich würde ihm daher den Vorzug geben.

Beim „Stellina“ sieht man an hellen Sternen beim M42 den man dort zeigt aber schon deutlich Farbe und komischerweise sind auch Spikes zu sehen.
Na ja ein 80/400 ED Doublet wie es da verwendet wird ist in jedem Fall recht grenzwertig, bei den Eckdaten hätte ich dann doch dem Triplet den Vorzug gegeben.
Na ja Teleskopbau ist eben immer auch das Finden von Kompromissen.
Preislich nehmen sich Stellina und eVscope ja praktisch nichts, das Stellina schlägt ja auch mit stolzen 1999€ zu buche.
Wenn man bedenkt das man die ersten eVscope zum halben Preis des Stellina bekommen hatte wundert es nicht das man sich um das eVscope zu dem Preis gerissen hatte.

Ich finde das das eVscope wegen der Objekterkennung und dem elektronischem Okular das interessantere Teleskop ist. Auch wenn das Stellina durchaus auch interessant ist.
Wie man sieht kommen derartige Teleskope, ob das den ganzen Unkenrufen die hier lautstark über das eVscope gewettert hatten nun passt oder nicht und sie kommen vorerst zu recht stolzen Preisen.
Auch das war ja ein Punkt worüber so gewettert wurde beim eVscope.
Nun zeigt sich einmal mehr das derartig innovative Konzepte momentan nun mal ihren Preis haben.
Aber das wird sich in Zukunft sicherlich noch ändern.
Wenn sowas zu deutlich günstigeren Preisen den Massenmarkt erobert werden wir über die ganzen Unkenrufer die hier so gegen derartige Konzepte gewettert hatten nur lachen können.
Und diejenigen die frühzeitig das Potential dieser Konzepte erkannt haben werden in ihrer Weitsicht bestätigt werden.

Grüße Gerd
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Heiko,

Im eVscope steckt Null Revolution, nur viel Hype. Andere werben sogar mit besseren Aufnahmen.

im eVscope steckt immer noch das elektronische Okular, zwar vom elektronischen Sucher abgeleitet aber im Teleskopbau trotzdem eine revolutionäre Neuerung die das eVscope bisher einzigartig macht.
Und die geniale Objekterkennung sollte man auch nicht vergessen.
Auch der hohe Preis wird abermals bestätigt, wenn man alle Funktionen die derartige Konzepte bieten so kompakt in einem Stück haben will dann kostet das eben auch und irgendwelche Bastler die meinen sie könnten mit ner billigen Cam und billigem Newton all das erreichen was diese Konzepte bieten sollten endlich mal zugeben das sie von den Gebrauchseigenschaften der hier diskutierten Komplettlösung mit ihrer kleinteiligen und umständlich zu handhabenden Bastellösung noch meilenweit entfernt sind.

Das ist etwas so als wenn jemand der sich einen klassischen PC zusammenbastelt behauptet er hätte einen gleichwertigen Ersatz für ein Smartphone gebaut nur weil der PC einige Funktionen des Smartphones auch kann.
Von den Gebrauchseigenschaften eines Smartphones ist ein zusammengestoppelter klassischer PC aber trotzdem Meilenweit entfernt.

Grüße Gerd

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Sternenfreunde,

die Konzepte sind mE hochinteressant, damit erreicht man relativ einfach einen hohen Begeisterungsgrad. Die Kompaktheit der Geräte ist schon sehr interessant, sehr einfach zu handhaben usw. Sowas wie die iPads der Astronomie...
Wenn ich mir aber so das M13 Bild beim Stellina anschaue, mit 80mm, würde mich mal interessieren, wie viele Aufnahmen da reingeflossen sind und in welcher Belichtungszeit?

Naja, übrigens eine sachliche Diskussion zum Thema im
Astrotreff .

Glückauf
 
Na Gerd,

welch dramatische Legendenbildung hast Du dir denn hier


Zitat von Gerd_Duering:
......
Wie man sieht kommen derartige Teleskope, ob das den ganzen Unkenrufen die hier lautstark über das eVscope gewettert hatten nun passt oder nicht und sie kommen vorerst zu recht stolzen Preisen.
Auch das war ja ein Punkt worüber so gewettert wurde beim eVscope.
Nun zeigt sich einmal mehr das derartig innovative Konzepte momentan nun mal ihren Preis haben.
Aber das wird sich in Zukunft sicherlich noch ändern.
Wenn sowas zu deutlich günstigeren Preisen den Massenmarkt erobert werden wir über die ganzen Unkenrufer die hier so gegen derartige Konzepte gewettert hatten nur lachen können.
Und diejenigen die frühzeitig das Potential dieser Konzepte erkannt haben werden in ihrer Weitsicht bestätigt werden.....

wieder ausgedacht?

Wer wettert denn gegen das eVscope oder andere derartige Lösungen?
Es wurde und wird doch noch nicht mal gegen Deine völlig überzogene Marketingtour gewettert, sondern es wurde nur versucht, allzu optimistische Fantastreiein Deinerseits zum Wohle des Prdukts und seines Werdegangs und im Sinne einer vollständigeren Information einzubringen.

Nun gut, inzwischen sind wir ja über den Versuch hinaus, denn bei aller Übellaunigkeit gegen Deine Lieblingsteilnehmer hast Du ja widerspruchslos geschluckt, dass alle sachlichen Punkte inzwischen nicht nur, aber auch z.B. hier

#1319790 - 01/18/18 10:56 AM

völlig realitätsnah und den echten, möglichen Erwartungen entsprechend aufgearbeitet wurde.
Da findet sich kein Widerspruch z.B. zu meinen Positionen oder auch denen anderer Kritiker der Übertreibungen in Deiner Promotion Tour.

Du widersprichst dem auch nicht, also was ist hier eigentlich los?
Dein ganzer Zank- und Streitaufriss war also wieder mal heiße, übelriechende Luft und nun sollen andere dafür stinken.

Diese Teile werden ihren Weg machen und sie werden eine sehr schnelle Weiterentwicklung erfahren.
Auch hin zu anderen, besonders auch größeren Optiken und hin zu immer besserer Technik. Das habe ich schon einmal ähnlich geschrieben und du bist auf moch losgegangen wie ein gehörnter Stier. Schenks dir dieses Mal, das und noch viel mehr haben inzwischen auch Andere gesagt.

Lassen wir die ersten Teile doch mal kommen um dann real zu erfahren, was sie können, was man damit kann und was man daraus machen kann.
Das ist weitsichtig.

*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von StReiter1309:
Hallo Sternenfreunde,

die Konzepte sind mE hochinteressant, damit erreicht man relativ einfach einen hohen Begeisterungsgrad. Die Kompaktheit der Geräte ist schon sehr interessant, sehr einfach zu handhaben usw. Sowas wie die iPads der Astronomie...
Wenn ich mir aber so das M13 Bild beim Stellina anschaue, mit 80mm, würde mich mal interessieren, wie viele Aufnahmen da reingeflossen sind und in welcher Belichtungszeit?

Naja, übrigens eine sachliche Diskussion zum Thema im
Astrotreff .

Glückauf

Hi, hab ich mir angeschaut. Und es geht doch :)
CS,
Gerrit
 
Hallo Gerrit,

genau das ist der Punkt. Ich habe letztes Wochenende mal versucht mit der ASI178MC "livezustacken". Wenn man mit einem guten Sensor versucht kurze Aufnahmen zu machen und die dann stackt, muß man, damit dabei was Vernünftiges rauskommt, für jedes Bild einen Dunkelbildabzug machen, evtl. ein Flatfield dividieren, jedes Bild ausrichten, derotieren und vielleicht irgendwelche Wunderalgorithmen darüber laufen lassen um das letzte an Signal aus den Bilder herauszukitzel. Das braucht Zeit.
Mit Sharpcap und der vollen Auflösung der ASI178MC hat das mit meinem Laptop ca. 6-7 Sekunden gedauert bei einer 2-Sekundenbelichtung (ohne Wunderalgorithmen)- also nicht sehr effektiv. Das sind weniger als 30% Aufnahmezeitausnutzung. Das "Live"-Erlebnis leidet auch darunter. Daher ergeben sich wahrscheinlich auch die Rahmendaten des eVscopes - F/4 um genügend Licht bei kurzen Belichtungen sammeln zu können, kurze Belichtungen um Drift und Feldrotation zu minimieren, kleiner Sensor um Koma zu minimimieren und wenige Pixel um die Livestackingintervalle in annehmbaren Grenzen zu halten. Aber das wird noch besser werden - die Konkurrenz steht ja schon in den Startlöchern, wie man sieht (siehe Stellina). Über die genauen Aufnahmedaten der Werbebilder wird sich ja - mit Absicht? - ausgeschwiegen.
Ob das Bild ins elektronische Okular oder aufs Handy kommt ist wahrscheinlich erst mal egal. Beides ist für mich Mäusekino, welches ich nicht brauche. Andere mögen es lieben.
Und Gerd, Patente sind so eine Sache. In den USA soll sich jemand das Rad und die Flasche patentiert haben lassen - verklausuliert natürlich. Und nur weil Amazon ein Patent aufs 1-Clickbestellen hat, heißt das nicht, daß man woanders nicht online einkaufen kann. Patente kann man auf jeden Unsinn bekommen und man kann sie umgehen.
Nehmen wir einfach mal kritisch unter die Lupe, was die neuen Teleskope können, anhand dem was sie liefern - und das sind Bilder.

Bis dahin

Viele Grüße

*entfernt*
 
Tja Heiko,

schon lange bittere Wahrheit mit den hübschen Bildern.

Mit der Bandbreite an Bildern und der Verarbeitungsgeschwindigkeit, da wird sich mit Sicherheit die nächsten schon was tun. Alleine wir klassichen Deepsky-Fotographen haben an solchen Lösungen schon großes Interesse.
Ob man sich ein Bild Live anschauen mag oder nach den Aufnahmen verarbeitet - es ist eh nur ein Verarbeitungsabschnitt.

LG
Gerrit
 
Hallo,

ich will diese alte Diskussion nicht wieder aufwärmen. Aber ich bin gerade auf diese Webseite von Ende März gestossen:

http://www.wired.co.uk/article/illumination-design-rolex-porsche-vollebak

Darin ist eine Preisinformation für das eVscope von 999$ angegeben. Das ist ja fast erschwinglich - aber ärgerlich für die, die es sich für 1500.-$ haben reservieren lassen. Die anvisierten 1999.-$ scheint der Markt dafür nicht herzugeben.

Gruß

*entfernt*
 
Ich hatte versucht herauszufinden, wie der aktuelle Stand der Entwicklung / Produktion ist.
Gefunden habe ich nichts, was den aktuellen Stand beschreibt.

Gemäß der Kickstartervorstellung sollte es derzeit in der Massenproduktion sein und im November ausgeliefert werden.
https://www.kickstarter.com/projects/unistellar/evscope-100-times-more-powerful-than-a-classical-t

Ich hoffe daß die Leute, die Geld investiert haben nicht am Ende feststellen, daß es eine Luftnummer war.

Liebe Grüße
Heiko
 
Hallo Heiko,

allerdings habe ich bisher nur eine einzige Erfahrung mit einem Kickstarter-Projekt, aber Verzögerungen muß man dabei auch hinnehmen können.
Im Falle des Geräts, das ich"mitfinanziert" habe, waren es zwei Jahre, um die sich die Auslieferung verzögerte.
Dann wurde noch ein halbes Jahr an der Software geschraubt.
Nun funktioniert aber alles bestens.

Also Geduld! 'Wird schon werden...

Grüße

*entfernt*
 
Hallo,

es scheint, daß Unistellar jetzt von Kickstarter auf die Crowdfundingplattform Indiegogo gewechselt ist und dort weiter Geld sammelt. Die Kontrollen und der Unterstützerschutz sind dort noch laxer als bei Kickstarter. Schaut z.B. mal unter Indiegogo bei Wikipedia nach. Dort steht z.B. "Nach einem Bericht der Zeitschrift The New York Observer aus dem Jahr 2014 trifft Indiegogo nur unzureichende Vorkehrungen gegen betrügerische Kampagnen (Scam)."
Jeder der dort Geld gibt, muß sich im Klaren sein, daß es eine nicht geringe Wahrscheinlichkeit gibt, dieses komplett zu verlieren.
Ich will den Machern des eVscope jetzt keine bösen Absichten unterstellen, sondern vermute nur, daß sie dringend mehr Geld brauchen für ihr Projekt. Liefertermin ist dort jetzt Juni 2019. Aber sollte das Projekt in Schieflage geraten, dann können sie das Projekt jederzeit einstellen, ohne daß irgendeiner der "bestellt" hat, Anspruch auf Rückerstattung hätte.
Es soll dann jeder selbst entscheiden, für wie erfolgversprechend er das eVscope-Projekt in Anbedracht der Marktentwicklung hält - die Konkurrenz schläft nicht.

Viele Grüße

*entfernt*
 
Hallo,

ich kann es mir einfach nicht verkneifen, nachdem ich das hier gesehen habe:
Link zur Grafik: http://www.yankodesign.com/images/design_news/2018/07/auto-draft/znth_telescope_2.jpg
Das Znth AR Telescope von Yanko Gesign.

Oder wie wär's hiermit:
Link zur Grafik: http://www.yankodesign.com/images/design_news/2018/03/sight/sight_01.jpg
"Stargazing with Google" auch von Yanko Design. Das hat sogar ein "First Light Adaptiv Optiks system (FLAO)".

Schön finde ich auch das:
Link zur Grafik: https://cdn.trendhunterstatic.com/phpthumbnails/376/376509/376509_4_800.jpeg
Das "Nebu"-Telescope.

Dagegen könnte man das ja fast selber bauen:
Link zur Grafik: https://cdn.trendhunterstatic.com/phpthumbnails/321/321457/321457_1_800.jpeg
Das ist das "Raspberry Pi Optical Tracking Telescope" als Open-Source-Projekt.

Das scheinen nur Designstudien zu sein. Aber ich wußte gar nicht, daß Teleskope plötzlich so "Hipp" sind. Mal sehen, ob davon was verwirklicht wird. Wenn das so weiter geht, dann werden elektronische Teleskope die Tamagotchis der 2020er Jahre.

Gruß

*entfernt*

PS: Oder wie wär's mit "New-Newton" damit die unelektrisch beobachtende Zunft auch nicht mehr so altmodisch rüberkommt :-)
Link zur Grafik: http://www.yankodesign.com/images/design_news/2014/01/09/newton4.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Heiko,


ich kann es mir einfach nicht verkneifen, nachdem ich das hier gesehen habe:

Ja nee is klar...Du suchst doch nach solchen Neuerrungenschaften... :smiley47:

Ist schon faszinierend wieviel Mühe man sich beim Design gibt und wie wenig die Funktion dabei berücksichtigt wird...der Sucher Znth AR Telescope scheint eine fest vorgegebene Richtung horizontal anzupeilen statt mit dem Tubus gekoppelt zu sein? Auch der New Newton kann mit den dicken Fangspiegelstreben und der schicken durchsichtigen Gegenlichtblende/OAZ-Halterung nicht ganz überzeugen.


Daß Teleskope hipp sind konnte ich bisher nicht feststellen - aber bei entsprechender Bewerbung verbunden mit futuristischem Aussehen kann man sicher diesen Eindruck erwecken und Verkäufe generieren. Diese Geräte sprechen nicht unbedingt den vorbelasteten Beobachter an sondern eher Leute denen ein herkömmliches Teleskop zu altmodisch erscheint oder die Spaß an den technischen Möglichkeiten haben.

Mal sehen, ob davon was verwirklicht wird. Wenn das so weiter geht, dann werden elektronische Teleskope die Tamagotchis der 2020er Jahre.

Ja so in etwa ein wirkliche Konkurrenz zu den jetzigen Röhren ist das nicht. Manche der elektronischen Spielereien könnte ich mir bei Volkssternwarten in typisch lichtverschmutzter Umgebung gut vorstellen: ein Okular das auf Knopfdruck zeigt was ein guter Himmel ermöglicht wäre evtl. ein Augenöffner für viele Besucher. Aber wahrscheinlich gibt es das längst für's Smartphone und die Lampen können eingeschaltet bleiben


Viele Grüße Felix
 
Mal eine dumme Frage:
Gibt es momentan am Markt ein elektronisches Okular, was eine einstellbare Integrationszeit und Verstärkung hat?

Das wäre für Sternwarten sehr interessant...

Die Technik wäre ja da, man müsste nur die Anzeigeeinheit einer spiegellosen Kamera hineinbauen.

Nachtrag:
Man nehme die Innereien einer Sony A7S und baue das in ein 2-Zoll Okular, meinetwegen zusätzlich mit HDMI-Ausgang.

Gruß Norbert
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin,

wenn man sich die Campagne auf Indiegogo anschaut ist der Inhalt derselbe wie vorher auf Kickstarter ...

Nur dass man zwar auf die funded 2.... Mio USD der Vorläufercampagne verwiesen wird, ich finde aber nichts über das Funding-Ziel dieser Campagne, nur das 377 "backers" eingestiegen sind, die meisten Beiträge sind verdeckt und die Summe die erreicht ist steht auch nirgends.

Sehr seltsam.

CS
Jörg
 
Hallo,

das Ganze hat sicher Potential, aber nur im Rahmen der Physik. Wunder gehen anders. Wenn man bedenkt, dass der Computer auch mal klein angefangen hat, ist hier so mancher Entwicklungsschritt noch zu gehen.
Interessant ist die Verbindung von Teleskopbau, Elektronik und Software in einem Gerät. Nur wenn sich hier die richtigen Spezialisten finden, ist was zu erwarten. Allerdings sind bei den möglichen Verkaufszahlen und den Resourcen eher ein "Opto-Elektronisches" Spielzeug zu erwarten.
Trotzdem, ein interessanter Entwicklungszweig.

Schönen Sonntag noch
Porsti
 
Hallo Nobert,

Man nehme die Innereien einer Sony A7S und baue das in ein 2-Zoll Okular, meinetwegen zusätzlich mit HDMI-Ausgang.

na ja in ein Okular einbauen klingt so als wenn du ein vorhandenes Okular damit bestücken willst.
Ich denke aus den Komponenten ein elektronisches Okular bauen trifft es eher.
Man muss dafür aber natürlich keine Sony A7S schlachten sondern kann sich die nötigen Komponenten auch einzeln kaufen.
Elektronische Sucher mit hochauflösendem brillantem OLEDS gibt es auch einzeln.

https://www.videodata.de/shop/produ...-Viewfinder.html?_=srhgpnm8ff1s6jp0envk95hia1

Und Astro Kameras die auch schon den nötigen 50,8mm oder 31,75mm Steckanschluss fürs Teleskop mitbringen gibt es doch mittlerweile wirklich zur Genüge.
Was noch fehlt ist ein mini Computer der das Live -Stacking und die automatisierte Bildbearbeitung übernimmt.
Sowas gibt ja auch schon.

https://www.elv.de/raspberry-pi-3b-starter-set-mini-pc-komplett-montiert-und-betriebsbereit.html

USB2 und HDMI ist hier ja vorhanden.

Müsste also alles nur miteinander verbunden werden und eine leistungsfähige Live –Stacking Software installiert werden die auch unter Linux läuft.
Die Treiber für die Cam müssten natürlich auch unter Linux laufen.

Natürlich ist so eine Lösung aus selbst zusammengestöpselten Komponenten bei weitem nicht so kompakt wie es ein professionell gebautes elektronisches Okular wäre.
Übrigens arbeitet man bei Unistellar an so etwas.

Grüße Gerd
 
Hallo Porsti,

Interessant ist die Verbindung von Teleskopbau, Elektronik und Software in einem Gerät. Nur wenn sich hier die richtigen Spezialisten finden, ist was zu erwarten. Allerdings sind bei den möglichen Verkaufszahlen und den Resourcen eher ein "Opto-Elektronisches" Spielzeug zu erwarten.
nun dein großer Irrtum liegt in der Tatsache das von der speziellen Live–Stacking Software mal abgesehen sämtliche Komponenten die für sensorgestützte Astronomie benötigt werden aus anderen Bereichen übernommen werden können und nicht extra speziell für die sensorgestützte Astronomie entwickelt werden müssen.
Welche enormen Fortschritte bei den Astro Kameras gemacht wurden lässt sich ja nun wahrlich nicht leugnen.
Das als Opto-Elektronisches Spielzeug zu bezeichnen ist ja wohl nun wirklich völlig daneben.

Und selbst bei der Bildbearbeitung und beim Live–Stacking muss man ja nicht bei null anfangen sondern kann auf Erfahrungen und Entwicklungen aus anderen Bereichen zurückgreifen.

Wirklich überwältigend ist da zb. was man mittlerweile bei Smartphones erreicht hat.
Die neuste Generation also zb. Galaxie S9 machen Bilder da könnte man glauben die stammen von einer DSLR, so brillant und knackscharf sind sie, kein Raschen erkennbar und ein erstaunlich großer Dynamikumfang.
Von der Technologie die dort dahintersteckt profitiert in Zukunft natürlich auch die sensorgestützte Astronomie.

Also deine Aussage das für Astro wegen der geringen Stückzahlen nur Opto-Elektronisches Spielzeug zu erwarten wäre ist völliger Unsinn und ja auch jetzt schon durch die ganzen beeindruckenden digitalen Astro Fotos die du im Netz finden kannst und die ja letztlich nichts Anderes als das das Resultat von Opto-Elektronischen Systemen sind zig 1000 fach wiederlegt.

Grüße Gerd
 
Zitat von Gerd_Duering:
Hallo Nobert,

Man nehme die Innereien einer Sony A7S und baue das in ein 2-Zoll Okular, meinetwegen zusätzlich mit HDMI-Ausgang.

na ja in ein Okular einbauen klingt so als wenn du ein vorhandenes Okular damit bestücken willst.
Ich denke aus den Komponenten ein elektronisches Okular bauen trifft es eher.
Man muss dafür aber natürlich keine Sony A7S schlachten sondern kann sich die nötigen Komponenten auch einzeln kaufen.
Was ich damit sagen will:
Die Komponenten gibt es jetzt schon.
Eine Sony A7S kann man von der Verstärkung/ISO so hochdrehen und Framerate runterdrehen, dass man im Liveview/Sucher Galaxien/Nebel wie mit blosem Auge oder besser sieht. Leider integriert die Software noch nicht, sondern man hat nur längere Belichtuingszeiten.

...dies geht übrigens auch mit Canon Kameras mit Magic-Lantern.
Allerdings ist eine A7S gegen meine EOS600DA "blind".

Nun, es fehlt die Software auf der Kamera, die noch ein Dunkelbild abzieht und der Live-Stacker.
...dass man das PC-basiert jetzt schon hinbekommt ist klar.


Fazit:
Der Entwicklungsaufwand ist überschaubar.

Zur A7S:
Hier ein Video was damit geht:
https://www.youtube.com/watch?v=9QaISenx_CA


Gruß Norbert
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Nobert,

Eine Sony A7S kann man von der Verstärkung/ISO so hochdrehen und Framerate runterdrehen, dass man im Liveview/Sucher Galaxien/Nebel wie mit blosem Auge oder besser sieht. Leider integriert die Software noch nicht, sondern man hat nur längere Belichtuingszeiten.

ja die Einstellmöglichkeit von Framerate und ISO kenn ich von meiner Nikon D7100 auch wobei dort die Framerate nicht unter 25 einzustellen geht aber ISO geht bis HI2.
Weißt du zufällig was man bei der Sony für eine minimale Framerate einstellen kann?
Na ja aber Live–Stacking und Dunkelbild Abzug können sie halt alle nicht und das ist der entscheidende Punkt.
Das Video zur Sony ist dennoch auch ohne Live–Stacking schon ganz ordentlich, was wäre da erst möglich wenn man Live–Stacking hätte.

Nun, es fehlt die Software auf der Kamera, die noch ein Dunkelbild abzieht und der Live-Stacker.

Ja aber da fürchte ich das vieles bei einer DSLR in Hardware im Bildprozessor integriert ist und man per Firmware nur bedingt eingreifen kann. Ob sich Live–Stacking da so einfach auf eine DSLR portihren lässt wage ich daher zu bezweifeln.
Aber mit einem Mini Computer sollte das ja kein Problem sein.

Grüße Gerd
 
Zur Sony A7S:
Die maximale Belichtungszeit im Video-Modus scheint 1/4s zu sein, also 4FPS.

Eine EOS mit MagicLantern kann noch weiter runter, allerdings scheint ML nicht nur die Framerate runterzutakten sondern auch die Bedienung und Reaktionszeiten sind dann genauso lang. Die Kamera wird dann praktisch nicht mehr benutzbar wenn man z.B. auf 0,5 FPS stellt. (Einstellbar ist sogar 0,15 FPS)
 
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