Hallo Nevi,
Der KAF 8300 hat ca 23mm diagonal bei 5,4 mü, der IMX 224 aber nur ca. 6mm bei 3,75 mü, d.h. bezogen auf das gleiche Bildfeld wäre die Auflösung des Nebels im eVscope rund 3 mal schlechter.
also die Bilder die ich anfangs verlinkt katte haben eine Auflösung von 1920 x 1489 Pixel, das sind 2,86 MP und der IMX 224 hat eine Auflösung von 1280 x 960 das sind 1,2 MP.
Bei gleicher Detailauflösung wäre das Feld mit dem IMX 224 lediglich Wurzel (2,86/1,2) = Wurzel 2,38 = 1,54 kleiner oder anders ausgedrückt wir hätten mit dem kleinen IMX 224 immerhin noch 65% des Feldes der von mir verlinkten Aufnahmen.
Ich halte den Unterschied jetzt nicht für so dramatisch das man hier nicht vergleichen könnte.
OK der Rosettennebel wäre etwas beschnitten aber der Konusnebel wäre locker im Feld, es wäre nur ein klein wenig weniger Drumherum.
Ein aktueller IMX 294 mit 23mm bei 4,6 mü wäre vergleichbar, würde aber etwa das fünffache kosten
Was soll das denn jetzt?
Du benötigst einen Sensor mit 3704 x 2778 Pixeln also über 10 MP damit die Ergebnisse mit den von mir verlinkten Bildern mit 1920 x 1489 Pixeln also 2,86 MP vergleichbar werden?
Also dass musst du mir mal erklären.
Wenn dir die 65% des Feldes mit dem IMX 224 bei gleicher Detailauflösung wie in den verlinkten Bildern zu wenig sind dann nimm meinetwegen einen Sensor der genau wie die von mir verlinkten Bilder 2,86MP hat, der kostet noch kein Vermögen.
Oder meinetwegen den hier mit 3,1 MP.
https://www.teleskop-express.de/sho...nd-Planetenkamera---3-Megapixel---3-2--m.html
Und stelle den passenden Abbildungsmaßstab ein, dann hast du die gleiche Detailauflösung wie in den Bildern bei gleichem bzw. im Falle des 3,1 MP Sensors sogar etwas größerem Feld wie in den von mir verlinkten Bildern.
und von der kleinen Newton- Optik nicht randscharf ausgeleuchtet.
Na ja das könnte mit dem Micron MT9T001 mit seinem 8,1mm Diagonale gegenüber dem IMX 224 mit seinen 6mm Diagonale in der Tat ein Problem sein.
Ich würde daher hier auch lieber zum ED greifen.
Ein entsprechendes Minidisplay, das die 12 Megapixel aufgelöst darstellen kann, gibt's auch noch nicht.
Man braucht auch kein 12MP Display um Bilder die wie von mir verlinkt 2,86 MP haben darzustellen.
Und elektronische Sucher mit einem OLED das 2,36 MP darstellen kann gibt es bereits.
Hier zb. in der Olympus verbaut.
https://www.amazon.de/Olympus-Syste...or-elektronischer-Metallgehäuse/dp/B01AURIESW
Also es ist gar kein Problem mit einem Preisgünstigen 2,36 MP Sensor und dem in der Olympus verbauten OLED fast genau solche Bilder zu erstellen und sie dann auch im elektronischem Okular darzustellen wie ich sie hier verlinkt hatte.
Der Rechenaufwand sollte sich auch noch in Grenzen halten.
Das ist heutzutage alles machbar.
Natürlich wird man beim Live-Stacking deutlich unter der auf den Bildern erreichten Grenzgröße bleiben, das muss man natürlich dazusagen aber Auflösungsvermögen des Bildes und Feld wären trotzdem identisch.
M. a. W.: Da muss noch viel Wasser den Rhein runter, um mit dem eScope-Live-Konzept vielleicht mal in die Nähe solcher Bilder zu kommen. 20 Jahre, wenn ich schätzen müsste. Aber wer weiss...
Was die erreichte Sättigung des Nebels bzw. die Grenzgröße der Sterne anbelangt, ja das ist heute mit Live-Stacking noch nicht möglich.
Auflösung und Feld ist aber auch mit sehr preisgünstigem Sensor schon jetzt möglich.
Grüße Gerd