Immer teurer und teurer...

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Hallo Claus,
Du findest den Hinweis auf den Ursprung des Filmchens lediglich 'interessant'?
Dein Link zum Film stammt vom FPÖ-Kanal, wäre jetzt nicht meine erste Anlaufstelle zwecks Info gewesen - obwohl, nach deren Finanzaffären der letzten Jahre kennen die sich im Metier natürlich gut aus.
:rolleyes:
Kennst Du das Lied "Die Partei, die Partei, die hat immer recht..."

Klar, da waren Propaganda-Profis am Werk: Scientologen und vom Verfassungsschutz als rechtsextremistische Esoteriker eingestuft.
Kannst Du allen Ernstes weiterhin diesen Film bejubeln?
Der Verfassungsschutz: Früher waren sie rechts, dann kam diese Geschichte mit der Zschäpe, diese Leute wurden ausgewechselt, jetzt sind sie links. Was ist denn das?

Hier könnte man dem Arbeitsmarkt ein paar motivierte Fachkräfte zur Verfügung stellen und gleichzeitig die öffentlichen Ausgaben reduzieren ;-)

Danke für den Tipp, ARTE schau ich sehr gern und hab dort auch keine Angst, mit dubiosem Gedankengut 'geframed' zu werden.
;)


Verstehe ich nicht. Ist das ein Versuch, den Antisemitismusbericht zu diskreditieren?

Moin Cpt.,

hast recht, aber lt. dem Bericht ist das in entsprechenden Kreisen ein Synonym für Rothschild & Co.; der Film arbeitet mit typischen antisemitischen Narrativen.

Ein interessantes, kostenloses E-Book zum Thema "Geld" gibt's bei Springer
Auf Seite 181 gibt's einen "Exkurs zu Verschwörungstheorien und Rechtsesoterik".
Lesezeit: 1 Minute.

Grüße,
Michael
Wenn Du willst suche ich Dir Beipiele von gezieltem Framing bei ARTE, es gibt grasse Beispiele.

@horst, das ist meine letzte "off-topic" Antwort, danke!

Grüße, Claus
 
Und, das war der Ansatz meines Vaters, wenn sie morgens Angst haben müssen, ob sie abends noch leben, was sie essen können, ob sie noch ein Dach über dem Kopf haben oder schon vertrieben werden - das würde rein aus Überlebensangst die notwendige Erdung herstellen, mein Vater sprach da von einem "korrektiven Zyklus".
Und er hatte recht.

Meiner Ansicht nach ist das Grundübel nicht unser Wirtschaftssystem an sich, sondern die ungezügelte Konsum-Gier, die alles antreibt.
Wenn man es ein wenig genauer positioniert: es ist die uns beigebrachte, angelernte Konsum-Gier, weil diese schnelle Befriedigung in uns am besten ansprechbar ist. Es ist schlicht die Ausnutzung einer systematischen Schwäche, die wohl auf mehreren Ebenen Heil verspricht:

- Erhalt der Sicherheit durch Bevorratung (kauf 2 statt1)
- Sparen, auch wenn man das Zeug nicht wirklich braucht (heute -20%)
- Erhöhung des Status (kauf diese Uhr und jenes Auto, dann bist Du jemand)
- Erlangen einer scheinbaren Einzigartigkeit und Unterscheidbarkeit durch dauernde Individualisierung des Produkts (Alu-Felgen und Heckspioler, Sonderlackierung, Premium-Modell, Harleys limitierte Sonderfertigung, limitierte Auflagen von Kunst...)
- und hunderterlei mehr...

Diese Manipulationen merken die Meisten gar nicht / gar nicht mehr.
Und dann schiebt man die Schuld den Konsumenten zu.

Es wäre so, als wenn der Bauer seiner Kuh Heu in den Trog gibt und dem Vieh vorwirft, es selbst habe sich für das Heu entschieden, sonst würde es ja jenes nicht vertilgen. Die Kuh hätte es ja auch verweigern können, bis der Bauer anderes herbeischafft. DAS wäre eine mündige Kuh. Nun - sehr witzig.

Nope, Leute, andersrum ist es richtig.
Die, die uns die Rolex verkaufen wollen, sind die Ursache, der Konsument ist die Wirkung. :coffee:

lg
Niki
 
Wie wirkt sich die Taiwan-Krise auf die Preise aus?
China hat die Militärübung gestern nicht beendet, wie ursprünglich gesagt.
Wie soll Europa reagieren?
Manche vermuten, dass die Waren-Engpässe politisch gewollt sind und Ping testet, wie der Westen darauf reagiert.

Werden wir auch auf chinesische Produkte verzichten müssen, falls sich diese Übung zu einem Krieg konvertiert?

Ist es überhaupt möglich die ganzen Produkte wieder bei uns herzustellen?

Claus
 
Und er hatte recht.


Wenn man es ein wenig genauer positioniert: es ist die uns beigebrachte, angelernte Konsum-Gier, weil diese schnelle Befriedigung in uns am besten ansprechbar ist. Es ist schlicht die Ausnutzung einer systematischen Schwäche, die wohl auf mehreren Ebenen Heil verspricht:

- Erhalt der Sicherheit durch Bevorratung (kauf 2 statt1)
- Sparen, auch wenn man das Zeug nicht wirklich braucht (heute -20%)
- Erhöhung des Status (kauf diese Uhr und jenes Auto, dann bist Du jemand)
- Erlangen einer scheinbaren Einzigartigkeit und Unterscheidbarkeit durch dauernde Individualisierung des Produkts (Alu-Felgen und Heckspioler, Sonderlackierung, Premium-Modell, Harleys limitierte Sonderfertigung, limitierte Auflagen von Kunst...)
- und hunderterlei mehr...

Diese Manipulationen merken die Meisten gar nicht / gar nicht mehr.
Und dann schiebt man die Schuld den Konsumenten zu.

Es wäre so, als wenn der Bauer seiner Kuh Heu in den Trog gibt und dem Vieh vorwirft, es selbst habe sich für das Heu entschieden, sonst würde es ja jenes nicht vertilgen. Die Kuh hätte es verweigern können, bis der Bauer anderes herbeischafft. DAS wäre eine mündige Kuh. Nun - sehr witzig.

Nope, Leute, andersrum ist es richtig.
Die, die uns die Rolex verkaufen wollen, sind die Ursache, der Konsument ist die Wirkung. :coffee:

lg
Niki
Hallo Niki,

klar, das ist eine Frage der Sozialisation, erlerntes, sagen wir besser, konditioniertes Verhalten.

Klar, schau Dich hier im Forum um, das ist schon augenfällig wie wir bestimmten Dingen nachlaufen. Bei anderen ist das vielleicht das Auto, die Rolex, jeder nach seinem Interessensschwerpunkt. ABER das befreit den Handelnden nicht von seiner Verantwortung.

Es käme ja dem Vorwurf der kollektiven Verdummung wenn nicht Handlungsunfähigkeit nahe, wenn man unterstellen würde, dass jedes Angebot auch automatisch zum Kauf führt. Es mag Kreise in der Gesellschaft geben, bei denen der Erkenntnisprozess so oberflächlich verläuft, dass man dem nahe kommt, man muss da jetzt nicht unbedingt an den braunen Bodensatz denken, darf aber.

Ich denke die meisten sind sich der Wirkung von Werbung durchaus bewußt, das Statusstreben treibt sie aber dazu, sich in einer Scheinwahrnehmung zu wiegen, dass sie das ganze natürlich durchschaut haben und natürlich nur bewußt kaufen, dabei schielen sie aber trotzdem zu Nachbars neuem Auto, dass ihre bis dato vollkommen ausreichende Schaukel mit einem Mal so unattraktiv und alt aussehen läßt.

Wir haben uns in der Gesellschaft zu einem Leistungsbild entwickelt, dass allein auf materiellen Äußerlichkeiten aufgebaut ist - weil uns die innere Wertewelt abhanden gekommen ist.

Was macht uns aus, das "Volk der Dichter und Denker"? Ein gendernder Haufen Pseudointellektueller, ethisch korrekter, queerkompatibler Lenker die uns in die perfekte Welt führen, Selbstgerechtigkeit und Scheinakzeptanz à la carte?
Nein, ein Haufen opportunistischer Nachläufer die auf der Suche nach dem Anschluß an die nächste (Wähler-) Generation auch wirklich jeden Gaul totreiten nur um angenommen zu werden. Und um zu vermeiden darüber nachzudenken, woher wir kommen, wie wir mit unserer Vergangenheit umgehen (nein, nicht einfach auf Dauer-Selbstgeißelung schalten sondern Augen auf, nachdenken und handeln) und vor allem, wohin wir wollen.

Wir müssen als Deutsche nicht in multikulturell-internationalistischer Manier hyperkompatibel werden, wir müssen erstmal feststellen wer wir sind. Dann können wir ein Modell für die Zukunft finden.
In den 50er Jahren war das die sog. "Soziale Marktwirtschaft" von Erhard, heute brauchen wir ein neues Modell, zukunftsfähige Werte und Modelle, die das haltlose Driften in eine immer extremere Konsumgesellschaft stoppen können.
Erst dann werden wir uns auch aus den Problemen der Überflussgesellschaft befreien und zu realistischem, nachhaltigem Handeln finden können.

CS
Jörg
 
Genau!
Was geht uns das an? Warum glauben wir immer wir müssen uns einmischen? Sollten wir nicht wissen dass sich mächtige Länder wie China, Russland etc. in keinster Weise von ihrem Weg abbringen lassen werden?
Europa ist global abhängig, abhängig von vielen Produkten die wir selber nicht erzeugen können oder selbst nicht haben. Wir schaden uns selbst.

Ich lehne mich zurück und schau zu. Die große Machine läuft und wehe dem der an einem oder mehreren Zahnrädern herumfummelt - eine neue Maschine wird sich entwickeln und die derzeit eingesetzte ablösen. Das dauert allerdings Zeit. Ich lehne mich zurück und schau zu.
 
Wer in seine Vitrinen und Regale schaut, und meint er würde dort Errungenschaften unserer Konsumwelt sehen oder einen Spiegel des persönlichen Erfolgs, der darf gerne auch einen Blick in die Mülltonnen und Deponien werfen. Auch dieses "Spiegelbild" gibt es von uns, wir mögen es nur nicht immer wahr haben.
 
Wir haben uns in der Gesellschaft zu einem Leistungsbild entwickelt, dass allein auf materiellen Äußerlichkeiten aufgebaut ist - weil uns die innere Wertewelt abhanden gekommen ist.
Volle Zustimmung, konnte ich gestern wieder sehr deutlich beobachten auf der Reise über das deutsche Kriegsgebiet "Autobahn", größer, breiter, schneller, lauter, von Kiel nach Hause. Unsereins im Schwedenmodus, 110km/h, den Rest haben wir sehr geduldig, tlw. sogar mit Späßen an uns vorbeiziehen ggf. "-fliegen" lassen.
Um das Thema in seinem Ursprung wieder aufzugreifen:
Fakt ist - preiswerter wir's nimmer.
ggf. bei dem einem oder anderem guten Angebot zuschlagen, oder sich sagen, auf der Bank wird das Geld auch weniger, und wenn ich es moderat ausgebe für die Sachen die ich möchte, habe ich immerhin noch was davon.

Wer in seine Vitrinen und Regale schaut, und meint er würde dort Errungenschaften unserer Konsumwelt sehen oder einen Spiegel des persönlichen Erfolgs, der darf gerne auch einen Blick in die Mülltonnen und Deponien werfen. Auch dieses "Spiegelbild" gibt es von uns, wir mögen es nur nicht immer wahr haben.
Naja, sind halt wir Deutsche und unsere Normen. Wer will nicht eine deutsche Normgurke haben? ;)
 
Es käme ja dem Vorwurf der kollektiven Verdummung wenn nicht Handlungsunfähigkeit nahe, wenn man unterstellen würde, dass jedes Angebot auch automatisch zum Kauf führt. Es mag Kreise in der Gesellschaft geben, bei denen der Erkenntnisprozess so oberflächlich verläuft,
Die Verdummung ist gegeben. Weil es in jeder Kategorie zum Kauf führt. Oder etwa nicht?

Der Reiche bekommt seine Yacht, seine Frau die Juwelen. Der ärmere Reiche die Rolex. Der Durchnitts-Lulu seinen 60" Black-Martix Fernseher, die Alleinerziehende das Sonderangebot vom Aldi. Heute gibts Spaghetti, die waren im Angebot. Das nenne ich sehr wohl der Handlungsunfähigkeit nahe, weil das Marketing jede Nische bedient mit den Verlockungen und Lenkungen, die uns treffen.

Ich denke die meisten sind sich der Wirkung von Werbung durchaus bewußt,
Schon. Ich denke zurück an die Studien, die wir machten, als ich im Marketing war mit den Meinungsforschern. Alle Befragten erklärten sich als völlig unbeeinflusst durch Werbung, gestand aber dem Rest der Welt zu, zu blöd zu sein und darauf hereinzufallen. So simpel funktioniert auch der Intellektuellste von uns. Glaube mir. Die Studien waren nicht billig, die Bücher waren es auch nicht, die wir gelesen haben. Man glaubt nicht, wie dumm der gescheitste Mensch in solchen Dingen ist.

Was macht uns aus, das "Volk der Dichter und Denker"? Ein gendernder Haufen Pseudointellektueller, ethisch korrekter, queerkompatibler Lenker die uns in die perfekte Welt führen, Selbstgerechtigkeit und Scheinakzeptanz à la carte?
Nein, ein Haufen opportunistischer Nachläufer die auf der Suche nach dem Anschluß an die nächste (Wähler-) Generation auch wirklich jeden Gaul totreiten nur um angenommen zu werden. Und um zu vermeiden darüber nachzudenken, woher wir kommen, wie wir mit unserer Vergangenheit umgehen (nein, nicht einfach auf Dauer-Selbstgeißelung schalten sondern Augen auf, nachdenken und handeln) und vor allem, wohin wir wollen.
Wenn nicht die jahrzehntelange Kriecherei wegen Adolf und dem Krieg gewesen wäre, nicht die depperte Autoindustrie, der alles untergeordnet wurde, nicht die schläfrige Mutti Merkel und der eloquente Schröder... Deutschland ist schwer arbeitend eingeschlafen bis zu Harz 4, ohne weitere Konzepte zu entwickeln, wohin man eine Gesellschaft insgesamt entwickeln könnte.

Wer in seine Vitrinen und Regale schaut, und meint er würde dort Errungenschaften unserer Konsumwelt sehen oder einen Spiegel des persönlichen Erfolgs, der darf gerne auch einen Blick in die Mülltonnen und Deponien werfen.
Das wäre die Kurzform meiner Ausschweifungen.
Danke. :):y:

lg
Niki
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Nachdem die scheinbare heile Welt, in der alles berechenbar und beherrschbar schien, Brüche bekommt, da ist das Thema Ukraine ja nur einer von, suchen die Menschen nicht nach komplizierten Erklärungen und Zusammenhängen wie die Wissenschaft sie liefert, sondern einfache Antworten à la "Stürmer". So wie sie im Media-Markt, Aldi, Penny und wie sie alle heißen ihr materielles Leben konsumieren, konsumieren sie auch da. Nicht umsonst sind ja auch die "erkannten" Feinde wieder die altbekannten - Geschichte wiederholt sich!
:y:

Und, das war der Ansatz meines Vaters, wenn sie morgens Angst haben müssen, ob sie abends noch leben, was sie essen können, ob sie noch ein Dach über dem Kopf haben oder schon vertrieben werden - das würde rein aus Überlebensangst die notwendige Erdung herstellen, mein Vater sprach da von einem "korrektiven Zyklus".
Vielleicht ist es tatsächlich so. Und merken tut man es erst dann, wenn man es selbst erlebt. Aus Büchern kann das wohl leider nicht lernen.
 
Hallo Christian,

das ist wohl so, in meinem früheren Beruf bei einer Eisenbahn kam man mit Leben und Tod gleichermaßen in Berührung, jeden November schlief man schlecht, wenn man Bereitschaft hatte, ob nicht wieder das Telefon klingelt und man irgendeine verlorene Gestalt über ein paar hundert Meter einsammeln durfte, die sich einen unserer Züge als Vollstrecker der Todessehnsucht ausgesucht hatte, nebst verstörtem Lokführer, der erstmal mit dem Gedanken klar kommen musste, der unwillentliche Vollstrecker in dem Spiel gewesen zu sein. Wenn einem das dann nicht nur einmal passiert, und das im Berufsleben dann eine zweistellige Zahl annimmt, verändert einen das, vielleicht zu stark, denn die Distanz wächst bei jedem Mal, irgendwann wird es Statistik.

Wenn man dann das sieht, was von so einem armen Teufel oder einer armen Teufelin übrig geblieben ist wird einem klar, dass das das andere Ende der Reihe ist, die, die es vor ihrem eigenen Ego nicht geschafft haben. Und dann relativiert sich die ach so glanzvolle Welt der Schönen und Reichen, denn auch von denen gehen mehr auf diese Weise aus der Welt als man annehmen mag, wenn sie merken, dass sie das Rennen verloren haben.

Es gibt kein Licht ohne Schatten, und unsere Gesellschaft hat sich von dieser Erkenntnis entfremdet. Man lebt für die Show - was nicht mehr "in" ist wird weggeworfen, nicht nur Sachen, auch Menschen. Wie gesagt, wir haben sie an nebligen Novembermorgen dann "aufgesammelt". Das mag gruselig klingen, aber es ist die finale Konsequenz.

Man darf bei allem Nachdenken über teuer und Markt nie vergessen, dass im Hintergrund Menschen stehen, die ihrer Sozialisierung folgend handeln, versuchen Ihre Bedürfnisse zu befriedigen und dabei oftmals vergessen, wofür sie sich da abrackern. Wie ich schrieb, der Ansatz kann nur sein, den Menschen vernünftige Werte mitzugeben (wofür haben wir eigentlich Schulen), nicht nur materielles Wissen. So lange wir das nicht schaffen werden die Folgen immer die gleichen sein, die, die die Mittel haben, Ihrem Selbstverständnis zu folgen werden sich in eine Richtung entwickeln und alle anderen stehen lassen, die dann immer mehr abrutschen. So lange, bis auch das stärkste Erfolgsstreben an seine Grenzen kommt und der Absturz folgt, ohne Rückweg.

Ich bin da, gebe ich gerne zu, kein Optimist.


CS
Jörg
 
Ich habe die ersten Absätze der Einleitung der "Wissensmanufaktur" gelesen, die vor Unsinn nur so strotzen. Daher mein Verdacht, der sich wohl bestätigt hat. Man sollte immer etwas kritisch sein, wenn etwas allzu fantastisch klingt. Sonst geht man schnell den Rattenfängern auf den Leim.

Eva Hermann
"Sie ist mit Andreas Popp liiert, dem Betreiber der Website Wissensmanufaktur, die insbesondere rechtsgerichtete Verschwörungstheorien verbreitet."
Ich weiss nicht was das jetzt mit Eva Hermann zu tun hat. Andreas Popp engagiert sich schon lange für eine Neuordnung des Systems. deswegen ist man noch lange kein rechter.. (wobei links in dem Sinne auch nur das andere Extrem wäre).
Dieser Plan wurde von Professoren bzw. Fachleuten in langwieriger Arbeit ausgearbeitet. Aber du siehst da sofort in den ersten Sätzen strotzende Fehler.. :unsure: Na gut.
Da mag sich jeder seine eigene Meinung dazu bilden..
Man muss nicht gleich den Begriff Verschwörungstheorie bemühen, nur weil man etwas nicht versteht. Soviel steht jedenfalls fest, mit derart antiquiertem Denken wird sich nie etwas ändern. Anscheinend geht es einigen noch zu gut. Kann mir diese Sturrheit sonst nicht erklären.
 
und man irgendeine verlorene Gestalt über ein paar hundert Meter einsammeln durfte, die sich einen unserer Züge als Vollstrecker der Todessehnsucht ausgesucht hatte, nebst verstörtem Lokführer, der erstmal mit dem Gedanken klar kommen musste, der unwillentliche Vollstrecker in dem Spiel gewesen zu sein.
Hallo Jörg,

die verzweifelten Menschen, die sich vor einen Zug werfen, befinden sich in einer psychischen Ausnahmesituation, in der sie sich keine Gedanken um die Folgen für andere Menschen machen. Rationales Denken geht nicht mehr. Da steckt keine Absicht dahinter, anderen zu schaden.

In meiner Verwandtschaft gab es auch jemanden der sich mit Anfang 20 wegen Liebeskummers vor einen Zug geworfen hat. Die Zeugen (Bewohner an der Strecke) sagten, dass er mehrere Stunden auf den Zug gewartet hat. Es war eine Nebenstrecke und ein Zug war ausgefallen.

Vor wenigen Wochen hat sich bei mir um die Ecke ein 14jähriges Mädchen um 8:00 (Schulbeginn) an einer Straßenbahnhaltestelle von einer Brücke in den Tod gestürzt. Es gab viele Zeugen. Das Mädchen wurde von Mitschülern gemobbt und hatte keine Hilfe (auch nicht von den Eltern). Es war Verzweiflung, kein Plan. Tage später war neben Blumen auch ein Band mit Abschiedsskärtchen der Mitschüler gehängt. Auf einem stand "Es tut mir so leid. Wir hätten doch über alles reden können."

Offenbar nicht!

FG
Christian
 
Jörg, so weise Worte, ich bin tief beeindruckt.

Diese Menschen, die ihr Leben nicht ertragen und wegwerfen. Andere würden alles hergeben, nur um noch ein Jährchen leben zu dürfen.
Kann man das verstehen?
Manche Menschen fragen verzweifelt nach dem Sinn des Lebens. Meine Antwort darauf: Dummkopf, was fragst Du? Wir haben die ungeheuerliche Freiheit, uns ein sinnvolles Ziel selbst zu wählen.
Es bewegt mich jedesmal sehr, wenn ein Zug deswegen verspätet ist. Ich habe mich immer auch gefragt, was die Menschen, die das wegräumen müssen, erleben. Danke für Deinen Antwort!

Dennoch bleibe ich Optimist, alles Andere wäre zu deprimierend ;-)
Claus
 
Ich bin da, gebe ich gerne zu, kein Optimist.
Das wiederum macht mich optimistisch.
Denn ich denke, die Welt braucht Menschen, die nicht immer alles schönreden.

Wenn man dann das sieht, was von so einem armen Teufel oder einer armen Teufelin übrig geblieben ist wird einem klar, dass das das andere Ende der Reihe ist, die, die es vor ihrem eigenen Ego nicht geschafft haben.
...vor ihrem eigenen Ego. Und den Erwartungen der Umwelt an sie.

Wie ich schrieb, der Ansatz kann nur sein, den Menschen vernünftige Werte mitzugeben (wofür haben wir eigentlich Schulen), nicht nur materielles Wissen. So lange wir das nicht schaffen werden die Folgen immer die gleichen sein,...
Natürlich. Doch sieht man die Taliban, sieht man die USA mit ihren kommenden Abtreibungsverboten, aber Millionen von Waffen... was richten Horden von Weisen und Gelehrten gegen einen Trump aus, eine Putin, einen Xi, ein gekauftes Höchstgericht, dass willfährig für die eigene Karriere die Ethik und Moral opfert...

Der Extremismus ist auf dem Vormarsch.
Zu Recht.

Wir haben und in der Scheinwelt des ewigen Schlaraffenlades gewähnt, das sich "Westen" nennt, mit der ach so überlegenen Demokratie. Wir haben nicht gefragt, was Demokratie eigentlich bedeutet, wir haben die dummen Sprüche der Politiker getrunken wie Wein, die nur lauteten: "Durch die Demokratie geht es uns so gut."

Aha.
Na dann.
Kann ja nichts mehr passieren, die nächsten 1000 Jahre.
Und man muss auch nichts tun dafür.

Die Macht dem Volke, mehr wissen wir eigentlich nicht, angeblich haben wir sie, die Macht, und dürfen alle paar Jahre ein Kreuzchen auf einem Blatt Papier machen. POW. Das haut aber rein, diese Macht. Seit Jahrzehnten und Jahrhunderten machen die oben sowieso, was sie wollen und was Stimmen bringt, schüren Ängste und Wut, spielen mit unseren Gefühlen, wie sie es brauchen...

Und während wir uns so toll fühlen, übernehmen die, die aggressiver sind, die Welt. :coffee:
Im Schlaf überfallen.
Der Abend-Trunk von Mutti schmeckte doch so gut...

lg
Niki
 
Leute, könnt ihr hier nicht Suizidfälle aus den Bereichen lassen?
Was hat das mit teurer, teurer, teurer zu tun?
 
"Wenn man dann das sieht, was von so einem armen Teufel oder einer armen Teufelin übrig geblieben ist wird einem klar, dass das das andere Ende der Reihe ist, die, die es vor ihrem eigenen Ego nicht geschafft haben. "
...vor ihrem eigenen Ego. Und den Erwartungen der Umwelt an sie.
So ist es richtig.

In einer Leistungsgesellschaft will man aber nichts von den Opfern wissen und hören. Sie gelten als Versager und sind selbst schuld. Und werden noch verhöhnt statt von ihrem Schicksal zu lernen.

Und in eine solche Situation kann jeder kommen.

FG
Christian
 
Ich weiss nicht was das jetzt mit Eva Hermann zu tun hat.
Mit Eva Hermann hat das nichts zu tun. Der Wki-Link dient nur als Quelle zu dem zitierten Satz. Das war das Ergebnis einer schnellen Google-Suche.

Andreas Popp engagiert sich schon lange für eine Neuordnung des Systems. deswegen ist man noch lange kein rechter.. (wobei links in dem Sinne auch nur das andere Extrem wäre).
Ich kenne Andreas Popp nicht. Ob der Wiki-Eintrag stimmt weiss ich nicht. Grunsätzlich hätte die Einleitung auch von Linksextremisten sein können. Für mich macht das aber keinen Unterschied. Für mich ist es nicht wichtig, ob jemand links oder rechts schreibt. Der Inhalt zählt. Ich kenne nur die Einleitung und die hat mir nicht gefallen, da offenbar leichtgläubige Menschen manipuliert werden sollen. Ich halte den Text schlicht für irreführend.

Dieser Plan wurde von Professoren bzw. Fachleuten in langwieriger Arbeit ausgearbeitet. Aber du siehst da sofort in den ersten Sätzen strotzende Fehler.. :unsure: Na gut.
Da mag sich jeder seine eigene Meinung dazu bilden..
Von einer Professorenarbeit war nichts in der Einleitung zu erkennen.

Die Einleitung scheint älter zu sein. Ich vermute 2008. Im Wesentlichen werden Zinsen verdammt. Nach 2008 hatten und haben wir einie Niedrigzinsperiode mit Null- und sogar Negativ-Zinsen. Wie sich gezeigt hat (und auch zu erwarten war) haben die niedrigen Zinsen nicht zu einer Umverteilung von reich nach arm geführt, sondern das Gegenteil ist passiert. Reiche Menschen investieren in Realwerte (Aktien, Immobilien etc.), sind von niedrigen Zinsen nicht negativ betroffen. Im Gegenteil sie können günstig proftable Projekte mit fremdem Geld finanzieren und vom Leverage-Effekt profitieren. Der kleine Mann gibt sein Geld an die Bank, kriegt keine Zinsen und kann sich bei Inflation später weniger kaufen als zum Zeitpunkt der Geldanlage. Das alles war zu erwarten.

Man muss nicht gleich den Begriff Verschwörungstheorie bemühen, nur weil man etwas nicht versteht. Soviel steht jedenfalls fest, mit derart antiquiertem Denken wird sich nie etwas ändern. Anscheinend geht es einigen noch zu gut. Kann mir diese Sturrheit sonst nicht erklären.
Ber Begrif "Verschwörungstheorie" stammt nicht von mir, stand im Wiki-Zitat. Ich selbst bin auch eher vorsichtig mit dem Begriff, der gerne voreilig als Keule eingesetzt wird um Menschen zu delegitimieren.

Die Denke der Einleitung ist keinesfalls neu. Mir sagt sie nicht zu. Trotzdem habe ich mit "die Absätze strotzen vor Unfug" vielleicht zu emotional reagiert. Es sollte sich jeder selbst ein Bild machen. Dafür muss man sich aber auch Zeit nehmen und nicht sofort alles glauben, was eine einfache Lösung verspricht.

FG
Christian
 
Dennoch würde mich als "Überlebender" auch interessieren, wie wir mit einem Boykott chinesischer Waren zurecht kommen könnten, ohne die Richtung Entwicklungsland nehmen zu müssen.

Anstatt zu deprimieren (wie hieß dieser Roboter in Krieg der Sterne?), was würdet ihr tun?

Unter Anderem konnte ich diese Ideen bei Bekannten und Freunden sammeln:
- Behörden auf ein Minimum reduzieren, somit Freisetzung von Arbeitskräften für die Produktion und Entlastung des Verwaltungsaufwandes?
- Reduzierung des Staatsapparates, um kurze schnelle Entscheidungen zu ermöglichen und frische höchstmotivierte Arbeitskräfte zu bekommen?
- Politiker müssen ein Examen bestehen, bevor sie verantwortungsvolle Ämter übernehmen dürfen?
- Steuererleichterungen für das produzierende Gewerbe und Handwerk, Besteuerung von Dienstleistungen, die keinen Mehrwert bringen?
- Reduzierung der Abgaben und Ermutigung von technologiebasierten Unternehmen? Technologie ist der einzige Rohstoff, den wir noch haben.
- Mittels Medien positives Bild des Handwerks erzeugen und Studierenden mit mittelmäßigen Noten eine Ausbildung nahelegen?
- Studienfächer entsprechend der Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt skalieren und Zulassungen entsprechend beschränken (N.C.)?
- ALG II nur noch für absolute Notfälle, somit erheblich weniger Staatsausgaben und verfügbare Arbeitskräfte?
- Öffentliche Medien stark reduzieren, dafür mehr Unabhängigkeit und die Verpflichtung zu Qualität und politischer Ausgewogenheit vorgeben, somit verschwenden die Menschen weniger Zeit mit Fernsehen, sind dennoch besser informiert und treiben vielleicht mehr Sport oder kümmern sich um die Familie? Somit weniger Rückenschmerzen und Kreislaufprobleme also weniger Gesundheitskosten? Arbeitskräfte werden auch frei?
- Fitness unfunktionieren, anstatt sinnlos an Geräten Energie zu verschwenden, könnten diese Leute ja auch Backsteine auf Baustellen stemmen, Wohnungen tapezieren oder Parks aufräumen?

Zum IT-Sektor
Hier gibt es viele Probleme, Programmierer schaffen schlechte undokumentierte Software, deren Wartung teuer ist und viele weitere Programmierer erfordert. Dann kommt ein neues Betriebssystem oder der Hersteller stellt die Software ein und alles fängt von Vorne an. Es ist wahrlich ein Fass ohne Boden. Viele Programme oder Libraries sind nicht genormt oder wechseln die Protokolle ständig, das ist ein ungeheurer Aufwand, das immer aktuell zu halten. Was könnte man hier tun um das Ganze etwas effizienter und rationaler zu gestalten?

Ich weiß, das ist teilweise ziemlich krass und ich schreibe das ganz unverblümt, so wie ich es gesagt bekommen habe, aber man kann ja mal darüber diskutieren...

Andere Vorschläge?

Was denkt ihr darüber?

LG, Claus
 
Naja - realistisch betrachtet ist es faktisch unmöglich sich innerhalb eines überschaubaren Zeitrahmens aus den internationalen Abhängigkeiten zu lösen. Wir haben z.B. zu wenig Rohstoffe. Da MÜSSEN wir importieren - um so mehr je mehr wir "hier" produzieren möchten. Und wir werden schlicht nicht in der Lage sein "angemessen schnell" entsprechende Produktionsketten aufzubauen. Wollen wir ja eigentlich auch gar nicht - vor Allem wollen wir das nicht bezahlen.... Könnte sich eh kein "Normalo" leisten....

Und zur IT: Da hat sich doch schon eine Menge getan. Immerhin GIBT es mittlerweile für viele Dinge (relativ) einheitliche Bibliotheken und Protokolle. Das war vor 15-20 Jahren noch völlig anders. Und als Betriebssystem basiert mittlerweile auch fast Alles in irgendeiner Form auf Linux. Egal ob Handy, Navi im Auto oder Waschmaschine. Richtigen "Wildwuchs" gibt es (naja fast...) nur noch im Bereich "freie Software" - und überall da wo das "Chaos" als Betriebsvermögen angesehen wird um sich vor dem Wettbewerb zu schützen.... "Betriebsgeheimnis" halt - gerne auch mal das Geheimnis des Chefprogrammierers.... Zumindest die personenbezogenen "Geheimnisse" werden aber immer seltener. Wobei das natürlich auch eine Kostenfrage ist: Qualitativ hochwertige Software mit ebenso qualitativ hochwertiger Dokumentation (und Testumgebung) zu entwickeln ist natürlich teuer und zeitaufwändig - es nicht zu tun ist natürlich trotzdem zu kurz gedacht bzw. nur für Produkte sinnvoll die eh nur ein paar Jahre am Markt leben werden.

Ciao, Udo
 
Man Leute, hört doch mal auf so rum zu flennen.

Ich sehe jetzt nirgendwo diese superstarken Diktaturen, wo alles super ist und die kurz davor stehen die Weltherrschaft zu übernehmen. Da gibt es eine handvoll Länder, die gerne wollen aber nicht können. Gefährlich ist eigentlich nur China. Der Rest hat nur Raketen.

Russland beisst sich gerade die Zähne an einem deutlich schwächeren Gegner aus. Selbst wenn die das gewinnen, ist das für Jahrzehnte ein Klotz am Bein. China hat sich etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt die eigene Bevölkerung aufzustacheln und springt nun vor Taiwan im Quadrat wie ein verrückter Hund hinter dem Gartenzaun. Rein trauen sie sich nicht. Da ist ja ironischer weise noch diese Abhängigkeit von Taiwan bei der Halbleitertechnologie. Und deren Geschäftsmodell, einfach Geld in die Infrastruktur zu hauen, während sich das dann schon durch Investitionen und Erlöse aus dem Westen amortisiert, ist auch auf Sand gebaut. Je bedrohlicher die auftreten, desto eher wird man sich überlegen dort eine Niederlassung zu gründen, von der man 51% dem Staat überschreibt. Ja klar, die wachsen noch schnell. Machen die EU Länder in Osteuropa aber auch.

Ansonsten haben die Diktatoren gerade alle Probleme, in Weißrussland, Venezuela, im Iran, in Arabien, den ehemaligen Sovjetrepubliken, überall ist es auf der Kippe, dass es knallt. Überall ist die Diktatur nur noch eine leere Hülse.

Im Rest der Welt spielt der Westen genauso gut oder sogar besser Monopolie wie die Diktaturen. Russland kann da sowieso nur begrenzt mitspielen. Das hat 140 Mio Einwohner, Tendenz nach unten und die Wirtschaftskraft von Spanien, auch Tendenz nach unten. Die EU hat da schon ganz anderes Potenzial. Politisch mag die EU keine Rolle spielen, wirtschaftlich ist es ein Gigant. Genauso groß wie China und die USA.

Ja klar, mag sein, dass in den Demokratien nicht alles super läuft und jetzt ein paar Jahre kommen, die schwierig werden. Das ist aber in den Diktaturen auch so, nur darf es dort nicht thematisiert werden. Das ist gerade die Stärke der Demokratie, dass dort Probleme thematisiert werden. Auch wenn das Gemotze nervt, ist es die Grundlage dafür, dass sich etwas ändert. Die Diktaturen können das nicht. Die können auch keine Bündnisse auf augenhöhe schmieden. Die können höchstens Vasallen um sich scharen, die keinen Unterschied machen. Ansonsten trauen die sich gegenseitig nicht über den Weg. Sowohl nach innen als nach außen. Ich denke jetzt nur an die langen Tische in Russland.

Militärisch würde ich mir wenig Gedanken um einen Schwäche des Westens machen. Mag sein, dass ein paar ihre Verteidigung haben schleifen lassen. Andere aber nicht. Und selbst die Bundeswehr braucht sich nicht mehr verstecken, wenn man die vernünftig aufmunitioniert und das Problem mit den Klarständen in den Griff kriegt. Das wird ja wohl zu schaffen sein.

Dass nun die Welt untergeht, weil 5% unsere weg gebrochenen Energieträger nicht ersetzt werden können, sehe ich auch nicht. Da das ein künstlicher Mangel ist, wird sich die Beschaffung einfach verschieben. Während sich die einen billiger ihre Rohstoffe aus Russland besorgen, werden wir diese dort kaufen, wo die vorher gekauft haben. Das braucht nur eine Weile.

Ich sehe auch keine Bevölkerung, die degenerierter ist als in Russland oder sonst wo. Grad Russland ist ein schlechtes Beispiel, wo sich die männliche Bevölkerung mit Anfang 60 zu tode gesoffen und geraucht hat, während der verpickelte Nachwuchs mit Gamer Physique am Bahnhof steht und auf den Zug zur Front wartet.

Das einzige was mir beim Westen sorgen macht, ist der Umgang mit Desinformation und dergleichen. Das ist unsere Schwäche. In diese Kerbe wird daher ja auch fleissig gehauen. Selbst hier bei A.de.
 
Hallo zusammen,

früher war dies hier ein reines Astronomie-Forum, explizit ohne Bezug zu politischen Themen.

Selbst die "Dispute" zwischen der Fraktion und Konterparteien vor zehn, zwölf, fünfzehn Jahren waren für den Mitleser technisch betrachtet fruchtbarer als der hiesige Thread... Aber ich sehe selbst, die Zeiten ändern sich, meine subjektive Meinung...

Viele Grüsse

Markus
 
Hallo Niki,

früher handelte es sich hier um ein reines Astronomie-Forum... Bin jetzt wieder raus aus diesem Thread, möchte heute Abend/Nacht Perseiden fotografieren...

Viele Grüsse

Markus
 
Hallo zusammen,

früher war dies hier ein reines Astronomie-Forum, explizit ohne Bezug zu politischen Themen.

Selbst die "Dispute" zwischen der Fraktion und Konterparteien vor zehn, zwölf, fünfzehn Jahren waren für den Mitleser technisch betrachtet fruchtbarer als der hiesige Thread... Aber ich sehe selbst, die Zeiten ändern sich, meine subjektive Meinung...

Viele Grüsse

Markus
Markus, keine Sorge, Astro-Themen dominieren nach wie vor. Du kannst auch selbst dazu beitragen, anstatt hier zu lesen und zu schreiben ;-)

Ich finde es gut, dass die Diskussion nicht gänzlich beschränkt bleibt. Schließlich hängt alles zusammen: Die Geopolitik, die Arbeit, das Geld, die Astro-Ausrüstung. Stell Dir vor, alle chinesischen Produkte verschwinden vom Markt.
Jetzt verstehst Du vielleicht, dass die Themen hier durchaus nicht völlig fern vom Themenschwerpunkt sind.

Die Diskussionen hier finde ich oft bereichernd.
Schön ist auch, dass ich hier wenig Beleidigungen oder Herabwürdigungen findet.

Claus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Claus,

mir ist es hier viel zu politisch, für solche Fälle lese ich gerne den Standard.

Gelegentlich trage ich nicht nur hier oder hier, sondern auch in unserem Dorf dazu bei, einen ersten Blick auf Saturn oder Jupiter zu werfen, wobei die Beobachtenden teils in Euphorie, teils sogar in Demut fallen...

Danke für Dein Feedback, ich möchte jetzt alles für die Perseiden vorbereiten, vielleicht kann ich Euch morgen ja einen einen adäquaten Schnappschuss präsentieren :)

Wünsche Euch anspruchsvolle Dialoge in diesem Thread!

Viele Grüsse

Markus
 
Für uns "Hobby - Astronomen ist die einzige wirkliche "Gefahr " auf dieser Welt die Taiwan Kriese. :-( .
Ohne Taiwan gehen zwar überall die Lichter aus, was ja gut für uns wäre , wegen Lichtverschmutzung und so, aber der gesamte Markt würde komplett zusammen brechen. Auch die Premium Produkte aus Deutschland , Italien u.s.w. wären wegen fehlender Zulieferteile betroffen.
Taiwan ist ja nicht nur TSMC ( über 50% der globalen Halbleiter Marktes) oder Hon Hai Pression ( mit über 1.000.000 Beschäftigter der größte Auftragsfertiger ) , Gigabyte, Acer, Asus , D-Link, und viele andere, die die ganze Elektronik, Netzwerk Technik, Router u.s.w. produzieren, sonder gerade in unserem Umfeld eine Unmenge kleiner Firmen im Bereich Optiken , GSO , Kowa, Williams , Baso, um nur ein paar zu nennen, die ja alle unter diversen Markennamen firmieren, und unzählige Zulieferteile produzieren.
 
Naja - realistisch betrachtet ist es faktisch unmöglich sich innerhalb eines überschaubaren Zeitrahmens aus den internationalen Abhängigkeiten zu lösen. Wir haben z.B. zu wenig Rohstoffe. Da MÜSSEN wir importieren - um so mehr je mehr wir "hier" produzieren möchten. Und wir werden schlicht nicht in der Lage sein "angemessen schnell" entsprechende Produktionsketten aufzubauen. Wollen wir ja eigentlich auch gar nicht - vor Allem wollen wir das nicht bezahlen.... Könnte sich eh kein "Normalo" leisten....

Und zur IT: Da hat sich doch schon eine Menge getan. Immerhin GIBT es mittlerweile für viele Dinge (relativ) einheitliche Bibliotheken und Protokolle. Das war vor 15-20 Jahren noch völlig anders. Und als Betriebssystem basiert mittlerweile auch fast Alles in irgendeiner Form auf Linux. Egal ob Handy, Navi im Auto oder Waschmaschine. Richtigen "Wildwuchs" gibt es (naja fast...) nur noch im Bereich "freie Software" - und überall da wo das "Chaos" als Betriebsvermögen angesehen wird um sich vor dem Wettbewerb zu schützen.... "Betriebsgeheimnis" halt - gerne auch mal das Geheimnis des Chefprogrammierers.... Zumindest die personenbezogenen "Geheimnisse" werden aber immer seltener. Wobei das natürlich auch eine Kostenfrage ist: Qualitativ hochwertige Software mit ebenso qualitativ hochwertiger Dokumentation (und Testumgebung) zu entwickeln ist natürlich teuer und zeitaufwändig - es nicht zu tun ist natürlich trotzdem zu kurz gedacht bzw. nur für Produkte sinnvoll die eh nur ein paar Jahre am Markt leben werden.

Ciao, Udo
Nicht ganz, ich erinnere an die versch. Versionen von Java von Oracle, insbesondere JavaFX. Das ist industrielle Software und keine OpenSource.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben