Eisenmeteorit
Aktives Mitglied
Hallo Nachteulen
,
gerade weil Christopher in einem anderen Beitrag auf die Verwendung eines Nachtsichtgerätes aufmerksam macht, Fujinon mit seiner Day/Night-Erweiterung einen Schritt in diese Richtung geht und ich ebenfalls ab und an einen Restlichtverstärker für den Nachthimmel verwende, mache ich mal eine eigene Beitragsreihe dazu auf.
Und weil ich persönlich auch gerne in die Geräte schaue, beginne ich einfach einmal mit einer meiner Basteleien:
Vor ein paar Jahren konnte ich über die Kleinanzeigen ein Konvolut an Einzelteilen erstehen, dessen Bildwandlerröhre bekannt war weil sie in einem alten Infrarot-Fernrohr der Bundeswehr (Fero 51) verbaut wurde.
Dieses Foto zeigt die Bestandteile des Kaufs:

Einmal ein Kunststoffgehäuse mit Zwischenoptik, in das eine Wandlerröhre der Gen. 0 eingeschoben wird. Diese Röhre ist für den nahen IR-Bereich empfindlich und benötigt für den Normalbetrieb einen Infrarotstrahler. Die Bildauflösung des Sichtschirms ist bei dieser Röhre sehr gut (Daten können im Netz ermittelt werden) und so können auch Planeten, die das Sonnenlicht reflektieren, als sehr helle Objekte -an der Venus sogar überstrahlt- gesichtet und fokussiert werden.
Im Gehäuse, direkt hinter der Linsengruppe, befindet sich ein Metallring, an dem die rote Ader (mit der Hochspannungsbuchse) verlötet ist. Dieser Ring stellt dann den Kontakt zur Kathode der Telefunken Infrarot-Bildwandlerröhre 6914 her.



Die benötigte Beschleunigerspannung der Röhre von 16kV erzeugt eine Hochspannungspatrone, die, laut Unterlagen, mit 1,25 Volt DC und einem sehr geringen Strom im mA-Bereich betrieben wird. Hier bietet sich als Stromversorgung also ein 1,2V-Akku (AA/AAA) oder eine1,5V-Batterie an.

Das Gehäuse der Röhre, Okular und Objektiv gehören nicht zum Fero 51. Deshalb war ich neugierig und das Angebot für mich auch so interessant.
Das Okular stammt von Leitz Wetzlar, hat eine Feldlinse von 60mm Durchmesser und eine stark konkav gewölbte Augenlinse. Ich war gespannt, was diese Optik, die wahrscheinlich den kompletten Schirm der Röhre abbilden sollte, später leisten würde.


Hier das 70 mm lange Messingobjektiv -ebenfalls von Leitz -, vorne mit einem IR-Durchlass versehen und von vorne bis hinten mit Linsen bestückt.
Ich habe dieses Teil noch niergendwo gesehen und kann nichts zu den technischen Daten schreiben.

Auf einer optischen (Selbstbau)-Bank habe ich alle Komponenten platziert und den optimalen Abstand zueinander ermittelt.
Nun war ich auf der Suche nach einem Gehäuse ....
(ich schreibe heute Abend weiter)
CS
Frank
gerade weil Christopher in einem anderen Beitrag auf die Verwendung eines Nachtsichtgerätes aufmerksam macht, Fujinon mit seiner Day/Night-Erweiterung einen Schritt in diese Richtung geht und ich ebenfalls ab und an einen Restlichtverstärker für den Nachthimmel verwende, mache ich mal eine eigene Beitragsreihe dazu auf.
Und weil ich persönlich auch gerne in die Geräte schaue, beginne ich einfach einmal mit einer meiner Basteleien:
Vor ein paar Jahren konnte ich über die Kleinanzeigen ein Konvolut an Einzelteilen erstehen, dessen Bildwandlerröhre bekannt war weil sie in einem alten Infrarot-Fernrohr der Bundeswehr (Fero 51) verbaut wurde.
Dieses Foto zeigt die Bestandteile des Kaufs:

Einmal ein Kunststoffgehäuse mit Zwischenoptik, in das eine Wandlerröhre der Gen. 0 eingeschoben wird. Diese Röhre ist für den nahen IR-Bereich empfindlich und benötigt für den Normalbetrieb einen Infrarotstrahler. Die Bildauflösung des Sichtschirms ist bei dieser Röhre sehr gut (Daten können im Netz ermittelt werden) und so können auch Planeten, die das Sonnenlicht reflektieren, als sehr helle Objekte -an der Venus sogar überstrahlt- gesichtet und fokussiert werden.
Im Gehäuse, direkt hinter der Linsengruppe, befindet sich ein Metallring, an dem die rote Ader (mit der Hochspannungsbuchse) verlötet ist. Dieser Ring stellt dann den Kontakt zur Kathode der Telefunken Infrarot-Bildwandlerröhre 6914 her.



Die benötigte Beschleunigerspannung der Röhre von 16kV erzeugt eine Hochspannungspatrone, die, laut Unterlagen, mit 1,25 Volt DC und einem sehr geringen Strom im mA-Bereich betrieben wird. Hier bietet sich als Stromversorgung also ein 1,2V-Akku (AA/AAA) oder eine1,5V-Batterie an.

Das Gehäuse der Röhre, Okular und Objektiv gehören nicht zum Fero 51. Deshalb war ich neugierig und das Angebot für mich auch so interessant.
Das Okular stammt von Leitz Wetzlar, hat eine Feldlinse von 60mm Durchmesser und eine stark konkav gewölbte Augenlinse. Ich war gespannt, was diese Optik, die wahrscheinlich den kompletten Schirm der Röhre abbilden sollte, später leisten würde.


Hier das 70 mm lange Messingobjektiv -ebenfalls von Leitz -, vorne mit einem IR-Durchlass versehen und von vorne bis hinten mit Linsen bestückt.
Ich habe dieses Teil noch niergendwo gesehen und kann nichts zu den technischen Daten schreiben.

Auf einer optischen (Selbstbau)-Bank habe ich alle Komponenten platziert und den optimalen Abstand zueinander ermittelt.
Nun war ich auf der Suche nach einem Gehäuse ....
(ich schreibe heute Abend weiter)
CS
Frank





















