Komet 17P/Holmes im Ausbruch 4mag!!!???

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Hallo Oliver,

je nach der Zusammensetzung der Koma kann der Schluß durchaus zutreffend sein. Alternativ könnte sich bei dem massiven Ausbruch aber auch eine Agglomeration von Materie in der abströmenden Gasmasse ergeben haben die zu der Verdichtung in der äußeren Hülle führen könnte, gleich welcher Mechanismus das im innersten bewirkt hat.

Jörg
 
Hallo zusammen,

ich würde hier aus dem Südwesten gerne etwas positives vermelden, mir bleibt aber nur festzustellen, dass dieser verflixte Hochnebel zäh wie Pech ist. Seit fast einer Woche hängt dieser vermaledeite weiße Siff über einem und rückt nicht vom Fleck.
Hatte gestern noch vorsichtshalber mein Fernglas auf eine Feier mitgenommen und mich immer mal wieder ("Ich geh mal Bier von draußen reinholen...") davongestohlen. Es hat nichts genützt.
Aber was soll's. Der Mond macht jetzt am Abendhimmel mehr und mehr den Verschwindikowski - es kann also nur besser werden! Und das wird es auch, da bin ich sicher. Durchhalten!
Ich drück die Daumen für alle
CS
Bernhard
 
Hallo Bernhard
vieleicht muntert es dich auf das es bei uns oben (in stuttgart) eben aufgerissen ist, es soll noch ne weile halten und vor allem auch bei euch im süden aufreißen.
CS
Christian
 
Hallo zusammen,

auch wenns vielleicht nicht viel Neues bringt, möchte ich nur kurz berichten, wie der Komet hier aus Norddeutschland zu sehen war. Es herrscht ja seit Tagen übles Schmuddelwetter, heute früh zwischen sechs und halb sieben konnte man aber einen Blick erhaschen. Miese Bedingungen: fortgeschrittene Morgendämmerung, heller Mond unweit des Perseus, ziemlich diesig und durchziehende Wolken. Mit dem bloßen Auge waren mal gerade die allerhellsten Sterne zu sehen. Aber mit dem 15x60 Fernglas war es trotzdem ein sehr eindrucksvoller Anblick, man sah einen höchst auffälligen Fusselball mit deutlichem Helligkeitsabfall nach außen hin, und bemerkenswert groß und hell. Sah aus wie ein explodierender Wattebausch.

Fazit: versucht es auch bei schlechten Bedingungen, der Anblick ist trotzdem spektakulär.

Jopari
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
als ich kurz vor Mitternacht die Wettersatelliten-Seite anschaute verheisste die ein offenes Wolkenfenster für den Simplonpass. Also nichts wie los und rauf zur Sternwarte.
Nachdem ich den Kometen visuell beobachtet hatte schoss ich noch u.a. das unten beigelegte Foto durch den Takahashi FS-128. Bin mir nicht sicher ob es sich um Sterne handelt oder ob sich da Teile vom Kometen gelöst haben?

Auf alle Fälle ist es sehr interessant den Kometen zu beobachten und bietet gerade jetzt zur Vollmondzeit eine tolle Alternative. Wie es halt so ist überzog dann der Himmel doch noch aber das war schon am Satellitenbild vorherzusehen, so dass es für die Plejadenbedeckung schon zu wolkig war um davon noch Fotos zu machen.

Hier also das Foto vom Kometen mit einem 100%-grossem Ausschnitt.

Link zur Grafik: http://bildupload.eu/u/071028/j/d4d88b42.jpg

Gruss Peter
 
Hallo Peter,

tolle Aufnahme, man sieht, wie auch die anderen Threads zum Thema zeigen, mehr und mehr Details in der Gaswolke um den Kometen. Ein faszinierendes Schauspiel.

Jörg
 
Hallo Leute,

da drinnen muss es so ähnlich aussehen wie bei mir in Mittelhessen.
Man schaut gegen eine grau/weiße Wand. :mauer:
Danke aln Alle, die Beobachtungsberichte und Fotos einstellen, macht bitte weiter so.

CS
*entfernt*
 
Hallo Leute
Mann so ein interessantes Ding am Himmel
und hier im Ammerland ist alles dicht gestern Abend
nur kurz der Vollmond dann wieder alles dicht jetzt
guckt gerade mal kurz die SONNE DURCH also mal abwarten
wie es heute Abend aussieht
clear skys
Thomas
 
Ich habe Komet Holmes bei diesigem Wetter bei Vollmond mitten aus Hamburg fotografiert. Grenzgröße war etwa 2.5. Optik war ein C8 @ f/4.5, Kamera eine DMK. 300 Bilder a 1 Sekunde.


Link zur Grafik: http://www.gva-hamburg.de/alarm/l071027_214643.jpg

Hier ein LRGB (Astronomik-Filter)

Link zur Grafik: http://www.gva-hamburg.de/alarm/lrgb.jpg


Und hier das Ergebnis eines Sekanina-Larsen-Filters, der zeigt, dass die exzentrische Scheibe offenbar ein fontänenartiger Jet o.ä. ist


Link zur Grafik: http://www.gva-hamburg.de/alarm/sekanina.jpg


Hartwig


 
Gestern Abend hats endlich geklappt, um 19.20 Uhr hab ich den Kometen sehen können - mein 29.
Der Vollmond stand tief, es war dunstig, neblig... doch es reichte noch um Capella und Mirfak eben mit bloßen Augen sichtbar werden zu lassen. Im Fernglas war denn auch Komet Holmes gleich gefunden, dann konnte man ihn bei indirektem Sehen auch mit bloßen Augen erkennen. Sternartiges diffuses Objekt. Ca. 2mag. Leider zog der Hochnebel rasch weiter auf und den Rest der Nacht war dann nichts mehr zu sehen außer Wolken und Dunst.
Jetzt bricht grad die Sonne etwas heraus, mal sehen ob es gegen Abend aufklart... Noch stört ja aber ohnehin der Mond.
 
Hallo Jörg.

Danke für die Anregung. Ja - eine Agglomeration von Gasen käme bei diesem Helligkeitsausbruch dann in Frage, wenn die "Hülle" von Holmes in großen Gebieten sehr fest ist. Fester als bei allen anderen bisher aufgezeichneten bzw. beobachteten Kometen. Irgendwann macht es "Wumms" und das Gas tritt mit einem Schlag aus.

Zumindest steht fest, das eine große Menge an Gas ausgetreten sein muss. Vielfach wurde von einer grünlich Erscheinung um dieses "Dings" - diesen runden "Flauschball" berichtet. Die Farbe Grün tritt ja allgemein auch in einem Gasschweif eines "normalen" Kometen auf. Da sich dieses Erscheinung im Durchmesser z.Z. immer vergrößert, wird die Dichte im "grünen" Bereich immer weniger und es setzt sich Weiß durch. Die Farbe Weiß widerum, weil Partikel mit ausgeworfen worden und das reflektiert ja eher ohne Farbe (bzw im RGB). Und das wohl nicht zu knapp....

Folglich leite ich mal so für mich ab, das der eine oder andere größere Brocken mit abgesprengt wurde. Vielleicht ist es so ein Brocken, den Dan aus Oklahoma auf seinem Bild festhalten konnte.

Wenn dieses so ist, stellt sich mir nun die Frage, welcher Mechanismus dahinter steckt. Warum so weit weg von Gravitationskräften die z.B. von Jupiter oder Sonne ausgehen? Ich denke die "normale" Gravitation kann man weglassen. Das wird wohl nicht die Ursache dafür sein, das die "Gasflasche" sinngemäß geplatzt ist.

Auffällig in dem Zusammenhang könnte sein, das nahezu gleichzeitig ein recht hoher K-Wert gemeldet wurde. Gleichzeitig im Sinne von "einen Tag später". Der Wert gibt die Intensität der Partikelstrahlung an, der von der Sonne auf die Erde trifft. Etwa 24 Stunden nach dem Helligkeitsanstieg von Holmes wurde auf der Erde ein K Wert von 5 gemeldet. Das hat evtl keine Bedeutung, da die Flares auf der Sonne recht gezielt ihre Strahlung abgeben. Nicht jeder Ausbruch auf der Sonne (Sonnenflecken usw) gibt automatisch Aurora (Polarlicht) auf der Erde. Im Umkehrschluß bedeutet das, das Holmes davon vielleicht gar nicht betroffen war. Er steht ja auch fast auf der entgegen gesetzten Seite zur Sonne. Aber alleine das es zur Zeit aktive Flares auf der Sonne gibt - und wir haben ja das Sonnenfleckenminimum - veranlasst mich zumindest, das ich auch darüber nachdenke. Das was da auf/in Holmes passiert hat wohl irgendwie doch zu 100% mit der Sonne zu tun. Möglicherweise kann also auch das eine Rolle spielen, wenn man einen "simplen" Asteroideneinschlag mal ausschliesst. :)

Wenn das jemand weiter verfolgen will, dann müßte man z.B. vielleicht mal schauen wie ativ die Sonne beim dem Helligkeitsausbruch von Holmes vor 115 Jahren war. (Ein kühner - aber nicht abwägiger Ansatz von mir)

Ich stelle zur Zeit für mich fest, das es gerade in Sachen Kometen in echte Grundlagenforschung ausarten würde - wenn ich hier noch mehr verstehen will. Es geht ins eingemachte. Kometen führen wohl unmittelbar auch an das Wissen nach der Frage, warum vielleicht Leben entstanden ist. Kometen werde aus dem gebildet (Sternenstaub), was nach der Entstehung von Galaxien, Sternen und Planeten übrigbleibt. Es sind also schwebende Eisfächer mit wohl interessanten Informationen darin. Es läuft viel Forschung und es gab und gibt einige hochinteressante Forschungsmissionen. Ich belasse es jetzt besser dabei - es gehört, wenn, wohl in einen anderen Forumbereich. :)

Jetzt will ich das "Ding" aber auch mal sehen. Schöner Herbst hin oder her. Es hat jetzt eindeutig genug "genebelt". In diesem Sinne:

CS,
Oliver

@Peter, Hartwig, - Klasse Aufnahmen.
 
Hallo!

@ Peter und Hartwig
einfach klasse Aufnahmen! :respekt2:
Das LRGB-Bild gefällt mir besonders gut.


Gestern war das Wetter einfach mies. Der Komet konnte aber für einige Minuten beobachtet werden.
Holmes war leider durch Hochnebel bedeckt, so dass bei der Beobachtung nicht viel rausgesprungen ist. Das einzige was aufgefallen ist: Die Koma scheint stetig zu wachsen.
Ich wollte es unbedingt auch fotografisch nachweisen.
Habe mal eine Gegenüberstellung des Kometen vom Freitag und Samstag gemacht.

Hier die Fotos:

Link zur Grafik: http://xs120.xs.to/xs120/07430/N200-2xBarl.F10-6x15secISO800-6x15secISO200.JPG

Aufnahmedaten:

Links: 2007.10.26.863 (UT) - Canon EOS 350d + 8" Newton und 2-fach Barlow (F10)
6x15sec bei ISO 200
Komadurchmesser: 3´20
Rechts: 2007.10.27.789 (UT) - Canon EOS 350d + 8" Newton und 2-fach Barlow (F10)
6x15sec bei ISO 800
Komadurchmesser: 4´50

Wenn das Wetter mitspielt, könnte man ein Diagramm für den wachsenden Komadurchmesser des Kometen 17P/Holmes erstellen.

Wünsche noch allen cs!


Grüße
m.m.

 
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Hallo Hartwig

Klasse Aufnahmen :respekt:
Hier in Kiel war das Wetter einfach furchtbar,teils bezogen und starker Dunst,so das man nur die hellsten Sterne sehen konnte. :Trost:
Ich habe den Kometen auch nicht gesehen,bei solchen bedingungen habe ich erst gar keine Lust es zu versuchen ihn ausfindig zumachen.

Grüße
Manfred
 
Hallo allerseits!
Das Wetter hier im Raum Magdeburg war gestern Abend ausnahmsweise mal gnädig, obwohl die Bedingungen an sich jämmerlich waren. Die Durchsicht war wegen Mond und Nebel furchtbar (!) schlecht. Gegen 20:30 Uhr konnte ich mit meinem 8x56 Fernglas am Fenster ein rundes Nebelchen erkennen, dessen Helligkeit zur Mitte hin zunahm. Ich war überrascht, wie groß und hell der Komet doch war. Hatte Ähnlichkeit mit dem Eulennebel. Nachdem alles an Equipment im Garten bereitstand, merkte ich, dass das Aufsuchen zu einem Ratespielchen geworden ist, denn nur die allerhellsten Sterne waren sichtbar, Mirphak konnte ich nur mit Brechen und Würgen erkennen und der Rest vom Perseus war gar nicht da. Ich hatte dafür Glück, dass der Mond noch hinter unserem Haus stand. Der Komet war auch im Sucher als Scheibe erkennbar und der Anblick im 10-Zöller war irgendwie befremdend. Erinnerte mich erneut an den Eulennebel, nur halt noch größer. Im Zentrum stand ein stellarer Kern, von dem eine helle, fast dreieckige Wolke abstand, die sich zum Ende hin noch etwas „auffächerte“. Die Spitze wies auf den Kern. Das Dreieck maß ungefähr die Hälfte vom Radius der Koma, die das ganze Gebilde umgab. Sie war um einiges schwächer, fast exakt rund und der Rand war an zwei Stellen etwas diffuser als der Rest. Sie war an jeder Stelle gleich hell. Farbe zeigte sich auch, es schien einen Hauch gelb bzw. beige.
Gegen 02 Uhr (noch Sommerzeit) war ich nochmal draußen, da sich der Nebel fast vollständig verzogen hat und die Durchsicht etwas besser war. Holmes bot den gleichen Anblick wie zuvor, nur meinte ich, unter dem ganzen Gelb einen schwachen Grünton erkennen zu können, aber das war wahrscheinlich nur Einbildung. Nach der Beobachtung wandte ich mich noch ein paar Minuten dem Mond zu und wurde von einem Igel verfolgt.
Heute solls am Abend hier noch klar sein, hoffentlich ist der Nebel nicht so aufdringlich wie gestern, im Moment siehts noch gut aus. Bin mal gespannt, was mit dem Kometen noch alles passiert, denn was da grade abgeht, ist wahnsinnig interessant. Komisch, ich hatte vorletzte Nacht sogar noch geträumt, ich stehe morgens mit dem Fernglas am Fenster und beobachte den Kometen. Zufälle gibts...
Ciao, Anne
 
In Welzheim bei Stuttgart gabs gestern Nacht ein paar
Wolkenlücken. Ich war zwar selber nicht dort :(
aber Stefan Seip konnte ein Foto machen
(in dem Link oben links auf "The Latest" klicken).

Vielleicht wird ja heute was, aber allzuviel
Hoffnung habe ich nicht...

Grüsse
Thorsten

Edit: Äh, liebe Mods, könnt ihr mir mal
bitte erklären warum mein Link zensiert wird?????

Für die die der Link interessiert:
Manuell eingeben OHNE die Leerzeichen:
w w w . a s t r o m e e t i n g . d e
 
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Hallo Kollegen,

hier bei uns ist es ist es etwas aufgerissen und trotz leichtem Hochnebel, der die Durchsicht behindert, konnte ich ihn im 10 x 50 Fernglas das erste mal sehen. Was ein Brocken. Leider komme ich mit meinem SC noch nicht ran (Haus im Weg), aber die Nacht ist ja noch lang und der Computer läuft schon warm.

Gruß und CS für alle!

Joachim
 
Hallo Leute,

auch aus Mittelhessen eine gelungene erste Sichtung (durch Wolkenlücken) mit 11,3x80 Fernglas, einfach nur whow!!!!
Ein sehr großer heller Ball mit leicht abfallender Helligkeit vom Zentrum zum Rand.

CS
*entfernt*
 
Hallo,

soeben habe ich den Kometen bei mir im Taunus gesehen! Durch Wolkenlücken und grösstenteils durch Schleier aber ich bin beeindruckt. Beobachtet habe ich mit einem 10x50 Fernglas, ich war überrascht wie gross der Komet darin zu sehen ist, von Aussehen, Grösse und Helligkeit vergleiche ich ihn jetzt mal mit M13 bei kleinerer Öffnung und niedriger Vergrösserung, Fotos habe ich auch einige geschossen aber noch nicht ausgewertet ob sie etwas geworden sind, der Mond stand dankenswerter Weise noch schwach am Horizont.

Grüsse Benny
 
Hallo Kollegen,

bestätige Sichtung aus Offenburg 19.00UHR MEZ mit 10x50 Fernglas. Würde das Aussehen wie Benny charakterisieren.
Sehr beeindruckend :biggrin:

Morgen mehr, sofern das Wetter hält... :pfeif:

Gruß Alex (VSU-RTF/"ARTEMIS" Vector-Search Engine)
 
Jetzt blubbern sie rein, die Erfolgsberichte,
auch hier im Südwesten (Stuttgart)
ist es klar geworden!

Eindrucksvolles Teil schon im 10x30,
M31 ist ne schwache Funzel dagegen.
Ein heller zentraler Bereich,
und drumrum ein etwas schwächerer Ring.

Mit blossem Auge schon leicht "fuzzy".
Die Helligkeit scheint mir etwas
zurückgegangen zu sein, ich fand ihn
vergleichbar mit Delta Persei (3,0m).

Grüsse
Thorsten
 
Hallo Kometenbeobachter,

endlich auch im Süden unseres Landes klarer Himmel.

Eben habe ich Holmes um 19:15 MEZ beobachtet. Mit bloßem Auge leicht zu sehen - trotz des aufgehenden Mondes. Sternförmig, aber leicht diffus aussehend. Schwächer als Mirphak, aber deutlich heller als del Per. Also so um die 2.4mag.

Dann im 8x50 Fernglas: Klasse! Deutlich flächig, zum Zentrum heller werdend.

Nun war ich ganz aufgeregt und holte mein 102/500 mm Refraktor. Sofort im 6x30-Sucher als flächiger "Wattebausch" zu erkennen. Bei 20x im Refraktor ein wunderschöner seltsam aussehender Komet - sowas hatte ich bis jetzt bei 57 Kometen noch nie gesehen! Kreisrund, auf einer Seite der Koma etwas schwächer. Helles nicht ganz zentrales Scheibchen, das etwa ein viertel der Koma einnimmt. Sieht wirklich wie ein überheller planetarischer Nebel aus.

Wer die Möglichkeit hat, diesen Kometen unbedingt im Teleskop anschauen!!

Mann, was ist diesem Kometen wiederfahren?

Dieter

 
In trüber, vom Mond beleuchteter Nebelsuppe konnte ich in nordöstlicher Richtung zunächst gerade mal das Himmels-W erkennen. Von da mit dem 7x50 FG in Richtung Horizont und plötzlich ein fettes, helles Paradeobjekt ala Kugelsternhaufen mit hellem Zentrum. M31 soff dagegen schon im Himmelshintergrund ab. Bei 7-fach so gross das Teil!

Unter klarem, mondlosen Himmel - nicht auszudenken...

Bis denne, Ronny
 
Schwächer als Mirphak, aber deutlich heller als del Per. Also so um die 2.4mag.
Hallo Dieter,

von mir gibt es endlich eine positive Sichtung aus dem Grafschafter Ländchen. Doch als deutlich heller gegenüber delta Persei empfand ich ihn nicht. Ich sah ihn wie Thorsten eher nahe 3,0mag. Meines Erachtens lag er zwischen gamma (2,9mag) und delta Persei (3,0mag). Holmes gebe ich damit 2,9mag.

Gruß - Nico
 
Hi,

auch in DA ein Erfolgserlebnis. Mit dem bloßen Auge als verwaschener Stern sichtbar. Im 10x50 FG schon der Hammer. Deutlich die innere, sehr helle Koma sichbar, die von einer äußeren Koma umgeben witrd.
Der ca, 2m5 helle und 8' große Komet war wunderbar anzusehen. Er besitzt einen hellen Zentralkern, der nach Osten versetzt ist, einen ca. 2' großen und sehr hellen Zentralkoma und eine 8' große äußere Koma. Der ganze Komet ist sehr rundlich. Bei genauem hinsehen 150x sind sogar im Zentralberich leichte Struktuen und Helligkeitsunterschiede auszumachen. Einen Schweif habe ich jedoch nich gesehen.

Gruß

Lots
 
Jaha,

endlich ist auch im Südwesten der Himmel frei - und damit die Sicht auf ein rattenscharfes Who-cares-about-the-Moon-Objekt!
Falls es weiter oben nicht schon angemerkt wurde: Visuell ist das schlicht der passende Grusel-Komet zu Halloween!
CS

Bernhard
 
Hallo Kometenbeobachter,

auch hier im Süden Österreichs wurde die Wolkendecke endlich brüchig und trotz zeitweiligen Hochnebels konnten wir den Kometen Holmes endlich beobachten.

Mit FREIEM AUGE durch den dünnen Hochnebel hindurch leicht zu sehen, Helligkeit etwas schwächer als Mirfak und Algol, etwa 2.4mag.

Mit 7x50 FELDSTECHER wird sofort klar, das ist kein gewöhnlicher Komet, sondern unter den über 30 bis jetzt von uns gesehenen Kometen etwas Besonderes.Flächig,kreisrund, aber ohne Schweif erinnert der Anblick eher an einen nicht aufgelösten Kugelsternhaufen oder Planetarischen Nebel.

Mit Erwins 25x100 und endlich klarem Himmel, wird der Anblick noch einmal so spektakulär: Innen eine gelbliches Zentrum, leicht elliptisch und etwas aus der Mitte ,umgeben von einem mehr oder weniger kugelförmigen graugrünlichen Halo.
Hohe Flächenhelligkeit, spektakuläres Objekt das uns hoffentlich in den nächsten Wochen noch viel beschäftigen wird!

Mike Wölle, Erwin Kurz und Richard Trummer vom
Astroteam Aichfeld in Knittelfeld


 
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Ond no ammole an Schwob,
:super: , ich habs grad auch geschafft! Hier ist der Himmel "klar", bedeutet recht dunstig aber es geht. Der Mond beleuchtet den Dunst aber leider recht heftig, ich hab den Perseus hier aus KH raus fast nicht gefunden, nur Mirfak und Capella konnte ich einigermaßen sehen. Aber im Bino war ich gleich richtig, ich hatte den Kometen sofort drin. mein erster Eindruck war der eines riiieeesen großen nicht aufgelösten Kugelsternhaufens. Er stach sofort ins Auge, denn da ist ja sonst kein Stern zu sehen. Die hier im Forum gezeigten Fotos geben gut den vis. Eindruck wieder find ich, vor allem das das helle Zentrum nicht ganz mittig sitzt.

Das von meinem Opa geerbte 8x40 Glas hat sich mal wieder bestens bewährt! Morgen kommt der Dobs zum Einsatz, dann hat das Restaurant neben an zu und es ist dunkel im Hof.

CS Stefan
 
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