Lohnt sich ein binokularer Ansatz im Vergleich zu einem Großfernglas?

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Joss1
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Lohnt sich ein binokularer Ansatz im Vergleich zu einem Großfernglas?
Weiß nicht, ob dir das hilft, da ich in einer anderen Größenordnung unterwegs war.

Ich habe mir ein 12" Dobsonteleskop gebaut, mit dem ich mit einem Binoansatz beobachtet habe. Da ich vom binokularen Beobachten begeistert war, habe ich dann noch ein 8" Riesenbino auf Dobsonmontierung gebaut. Von der Lichtsammelleistung waren beide etwa gleichwertig.

Die Stärke des Riesenbinos im Vergleich zur Beobachtung mit Binokularansatz ist der Zugang zu großen Austrittspupillen, die Stärke des 12" mit Binoansatz ist der beidäugige Zugang zu höheren Auflösungen. Das Riesenbino liefert bei allen Vergrößerungen allerdings das saubere, ruhigere und ästhetischere Bild. Die Wahrnehmung bei Deepsky und mittleren Vergrößerungen war in etwa gleich. Bei höheren Vergrößerungen an Mond und Planeten war irgendwo, ästhetisches Bild hin oder her, beim 8" Bino schluss, wenn die Bedingungen es erlaubt haben. Da lag der 12"er durch die Öffnung einfach vorne. Mit dem Riesenbino bin ich aber auf deutlich größere Felder gekommen, die ich mit voller Austrittspupille beobachten konnte. Das kann dir kein Einrohr mit Binoansatz liefern. Da bist du einfach auf höchstens mittlere Austrittspupillen limitiert.

Das 8" Bino habe ich mittlerweile allerdings wieder zerlegt. Der Grund war aber nicht die Abbildungsleistung. Die war super. Ich hatte die mechanischen Herausforderungen etwas unterschätzt. Außerdem war das Teil ziemlich sperrig und hat sehr viel Kraft gebraucht um es ins und aus dem Auto zu bekommen. D.h. im Prinzip war es super, stand aber nur rum.

Im kleineren Rahmen spielt das aber sicher eine untergeordnete Rolle. Du musst dir im wesentlichen darüber klar werden, was dir wichtiger ist: höhere Auflösung oder eine konkurrenzlose Performance bei großen Austrittspupillen.

Grüße,
Joachim
 
Hallo Joachim,
das klingt nach ganz tollen Projekten, die Du verwirklicht hast.
Ich meine aber rauszuhören, dass Du mehr Zeit/Geld mit der Planung und dem Bau(dann Transport-Aufbau-Abbau) verbracht hast, als dem reellen Nutzen der Geräte. Das mag für Dich in Ordnung sein, für mich wäre das nichts.

Wenn ich zB wissenschaftlich an der Entdeckung von Kometen arbeiten würde und jeden Tag/Nacht mit einem solchen außergewöhlichen Gerät arbeiten und auch wissenschatlichen Nutzen ziehen könnte, dann ja!
Ich bin jedoch nur Hobby-Astronom, von daher würde ich eine einfachere und sicher auch günstigere Variante wählen.
 
Hallo allerseits,

der erforderliche Aufwand von echten Doppeloptiken steigt sehr schnell mit der angestrebten Öffnung und irgendwann wird es dann halt sehr unpraktisch.

Wo genau man die Grenze zieht, ist nicht nur eine Kostenfrage. Es hängt auch davon ab, was man in der Anwendung noch für praktikabel erachtet. Für mich war das seinerzeit ein kompromissloser 2 x FS102 TAK Doppelrefraktor mit 2" Matsumoto. Das kann man noch sehr gut transportieren und schnell aufbauen. Mit 2" Großfeldokularen ergibt das ein fantastisches Feld von bis zu mehr als 3° am Himmel. Planeten gehen zwar auch damit, aber natürlich viel besser mit dem Baader Großfeldbino am C14.

Damit sind im Grunde auch schon die primären Anwendungsgebiete dieser beiden alternativen Techniken aufgezeichnet: Großfeld mit dem Doppelrefraktor, und hohe Auflösung bei langen Brennweiten mit dem Binokukar am C14.

Wobei sich die Frage erübrigt, was von beidem "besser" ist.

Gruß, Peter
 
Damit der thread mal etwas bunter wird ein paar Bilder.
Zuerst das Portaball mit dem 2" Binoansatz und Ethos 17mm und im Hintergrund das 125er Borg:

image001.jpg


Und hier das C8 neben dem C11 - man beachte, das sind 2" Okulare :)

c11-15.jpg


Ich wollte es damals einfach wissen und den Praxistest machen.
Außerdem hatte ich die Gelegenheit dazu, das Portaball war vorhanden, das Borg gerade frisch gebaut und die Celestron Tuben wie auch der Siebert Echelon gerade für kleines Geld gebraucht zu bekommen.
Den Satz EMS habe ich einfach hin und her getauscht.

Ja, natürlich ist Astrozeugs immer auch eine Preisfrage, aber wenn ich überlege wie viele verschiedene Teleskope ich früher hatte und nun bin ich mit dem 150er APM alleine glücklich und trauere auch großen Spiegel absolut nicht nach.

Grüße Jochen
 
Lieber Jochen,

vielen Dank für Deinen Beitrag. Sehr interessant!

Du schreibst:

"Ja, natürlich ist Astrozeugs immer auch eine Preisfrage, aber wenn ich überlege wie viele verschiedene Teleskope ich früher hatte und nun bin ich mit dem 150er APM alleine glücklich und trauere auch großen Spiegel absolut nicht nach."

Ich habe jetzt, spßes halber bei TS nachgeschaut. Ein APM 150 (45Grad) kostet aktuell 8.990 € , OHNE Montierung !!!


Ich freue mich wirklich neidlos, dass Du dir so etwas leisten kannst!

ICH KANN DAS NICHT !

Nach meiner Ansicht sollten sich Vorschläge noch in einem reellen Finanzraum bewegen!

Da ich, der diesen Chat ins Leben gerufen hat, und auch schon deutlich über meine finanziellen Möglickeiten gesprochen hat,

sehe Deinen Beitrag nur noch als Angeberei, und nicht hilfreich!!!!

Mein Rat an Dich: Arbeite DRINGEND an Deiner sozialen Kompetenz, die ist nämlich nicht vorhanden!!!
 
Du irrst Dich, so ein popeliges ED käme mir nie ins Haus :ROFLMAO:

Aber eigentlich ging es in dem thread um was ganz anderes, Du wolltest die Unterschiede zwischen Binoscope und Binoansatz wissen und es wurden leider jede Menge Falschinformationen gepostet.
Da ich mich wirklich exzessiv mit dem Thema befasst habe und zwar in der Praxis und nicht nur auf dem Papier hielt ich es für sinnvoll meine Erfahrungen hier einzubringen.

Ich denke jetzt kannst Du bessern entscheiden ob Du Dir einen Binoansatz hinter Dein Teleskop schnallst und damit im Sonnensystem Freude hast oder doch lieber die weiten Felder mit einem Fernglas / Doppelteleskop abgrast.

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es (fast) nicht und am Ende ist es eh am Besten die Erfahrungen selbst am Himmel zu machen.

Grüße Jochen
 
Hallo Jochen,

ich finde Deine letzte Aussage aus dem Gesprächszusammenhang ist schlicht befremdlich, wenn nicht sogar unverschämt!

Ich lege in Zukunft keinen Wert mehr auf Deine Ansichten!!!

Bon chance, Jochen!
 
z.B. dass Objekte im Binoviewer genauso hell sind wie ohne.
Oder dass auch ein Binoviewer Bildfehler und Bildrauschen kompensieren kann.

Peter hat dazu ja auch einiges geschrieben ...

Grüße Jochen
 
z.B. dass Objekte im Binoviewer genauso hell sind wie ohne.
Oder dass auch ein Binoviewer Bildfehler und Bildrauschen kompensieren kann.

Peter hat dazu ja auch einiges geschrieben ...

Grüße Jochen
Es ist schon etwas dreist, reale Erfahrungswerte Anderer einfach so als Falschinformation hinzustellen, nur weil du selbst andere Erfahrungen gemacht hast.
Genauso könnte man jede Rezension, Kritik, Review von Restaurants, Filmen, Freizeitparks als Falschinformation deklarieren, nur weil sie nicht der eigenen Erfahrung entsprechen. Menschen sind keine Roboter, sie empfinden unterschiedlich, sie nehmen unterschiedlich wahr, und sie verarbeiten und interpretieren das Wahrgenommene unterschiedlich.
Hast du zB gewusst, dass manche Menschen bei getrennter Reizung beider Augen mit unterschiedlichen Bildern ein bläuliches Gelb bzw gelbliches Blau sehen können, und Andere nur Grün?
Die Realität besteht aus mehr als nur deiner Erfahrungswelt.
Ich betreibe das Hobby jetzt auch schon seit ein paar Jahren bzw Jahrzehnten, und du tust fast so, als würde ich mir hier was ausdenken.
Das Auge hat, wie auch sein technisches Pendant, auf neuronaler Ebene ein Signalrauschen, normalerweise deulich unter der Signalstärke der Bildinformation, aber der Astronom liebt ja die Grenzwahrnehmung. Praktischerweise kann das Hirn dies kompensieren, sobald man beide Augen benutzt.
Im Übrigen: wenn ein Binoteleskop sauber justiert ist, sind die Bilder beider Seiten bei der Entfernung der von uns beobachteten Objekte ebenso identisch wie bei einem sauber justiertem Binokularansatz, nur eben doppelt so hell pro Seite bei selber AP. Dieses Argument war also auch schonmal Unsinn.
Gerade bei schwachen Kontrasten UND kleinen Details, wie zB bei Jupiter, Sonnengranulation, Sonne im H alpha, macht es einen enormen Unterschied in der Erkennbarkeit schwacher Details aus, wenn man Beidäugig schaut, völlig egal ob nun durch Strahlteiler oder zwei seperate Optiken.
Fühlt sich fast so an, als müsse man sich rechtfertigen einen Binoansatz statt eines Binoteleskops zu benutzen, als ob das nichts brächte.
Es muss ja einen Grund haben, weshalb jeder, der mal so ein Teil probieren durfte, nicht mehr zurück will.
 
Hallo Jochen,

ich finde Deine letzte Aussage aus dem Gesprächszusammenhang ist schlicht befremdlich, wenn nicht sogar unverschämt!

Ich lege in Zukunft keinen Wert mehr auf Deine Ansichten!!!

Bon chance, Jochen!
Hallo Jochen,

ich glaube du hast da einige Aussagen vom anderen Jochen einfach nur in den falschen Hals bekommen. Er schreibt halt das, was jemand der das binokulare Beobachten bis ins extrem durchprobiert hat, an Erfahrung gesammelt hat und teilt diese bereitwillig.

Bei allen Beiträgen die ich von ihm kenne, ist da die Liebe zum Detail bei ihm treibende Kraft und keinesfalls Protzerei...

Gruß Horst
 
Mein größtes FG ist ein 20x80 von TS. Ist schon ein Brummer, der ein gutes Stativ braucht! Ist aber auch ein wahnsinns Bild, dass Du halt mit beiden Augen hast. Da wäre halt etwas mehr Vergrößerung für Details super
Das ist doch bereits ein ordentliches Gerät mit welchem man eine Menge beobachten kann. Nun mag es zwar keine Wechselokulare ermöglichen, aber wie wäre es mit der Idee im Sinne der Kostenersparnis, nach Boostern Ausschau zu halten und zu prüfen wie dein 20x80 sich für Details ausreizen lässt? Sorry wenn die Idee naiv und laienhaft daher kommt. War wirklich gute Absicht - derzeit ist doch eh alles preislich und in Sachen Verfügbarkeit so eine Sache...
 
Gibt es eine "Untergrenze" an Teleskop-Öffnung, die man für einen Bino nicht unterschreiten sollte(zB 100mm)?

Hallo Joss,

ich kann keine Untergrenze bemerken oder empfehlen. Der Strahlenteilerwürfel halbiert die Lichtmenge für jedes Auge. Mehr passiert im Grunde nicht. Und das macht der Strahlenteilerwürfel für jedes Teleskop jeder Öffnungszahl davor.

Was für mein Empfinden in den Ausführungen und Vergleichen untergeht, ist der freie Durchlass der Prismen und Spiegel der Umlenksysteme, sowohl bei Binos als auch bei Großferngläsern.

Deine vergleichenden Fragen beziehen sich auf Großferngläser, was begrifflich für Doppel-Newtons oder Doppel-Cassegrains nicht zutrifft.

Die Einsatzmöglichkeiten der Teleskopen wird meines Erachtens zwar nicht ausschließlich, aber ganz wesentlich von dem freien Durchlass (in der Folge die Feldblende) der Umlenksysteme als auch der Öffnungszahl (Helligkeit) bestimmt.

Bei bezahlbaren Großfeldbinos liegt man bei der nutzbaren Feldblende um die 25 bis 26mm. Mehr Feld geht nicht durch, auch nicht mit 2“-Okularen.
Bezüglich der maximalen Vergrößerung setzt zumindest ein hochwertiges Binos eher nicht das Limit.

Wie es nun mit dem freien Durchlass bei in deinem Sinne bezahlbaren Großferngläsern ausschaut, kann ich nicht kommentieren, weil die Hersteller dazu eher keine Angaben machen. Ich bemerke nur 1,25“ Okularaufnahmen.

Am Ende, so vermute ich, wird bis auf den Helligkeitsunterschied je Auge, zwischen beiden Bildzuführungsystemen für beide Augen kein signifikanter Unterschied bestehen.

Das Bino hat aus umgekehrter Sicht den Vorteil, dass ich in der Leistungsstärke (Qualität) der bildgebenden Optik variabel und nicht limitiert bin. Auch nicht nach unten hin, um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen.

Grüße, *entfernt*
 
Warum erreicht man beim Augenarzt wohl beidäugig einen besseren Visus als einäugig? Lasst euch doch mal begründungen einfallen.
Kleiner Tipp
Mit der leicht unterschiedlichen perspektive beider Augen hat das nichts zu tun, denn die ist nur wichtig fürs räumliche Sehen, die Zahlen an der Wand sind flach.

Der einzige Astroartikel, den ich jemals zurückgeschickt habe, war ein Binoansatz...

Gruß Horst
Okay, dann wärst du tatsächlich der Erste, den ich kenne. Vorrausgesetzt es lag wirklich daran, dass du das Sehen mit Bino doof fandst, und nicht die mechanische oder optische Qualität der Grund war.
Lg
Olli
 
Hallo Horst,
ich denke Du hast mich gemeint. Habe im Abschied jedoch Jochen angesprochen!

Du magst Jochen sicherlich durch seine Beiträge schon länger kennen. Seine fachliche Kompetenz und seine Erfahrung will ich auch nicht in Abrede stellen.
Aber, die Art und Weise, wie er sich mir und anderen und deren Meinung äußert ist schlicht unverschämt!
Ich bin bin immer für eine offene Diskussion...gerne auch mit Stichelein zu haben.

Ich empfinde die Ausdrucksweise von Jochen für arrogant und unverschämt! Es gibt vielleicht noch andere, die das genau so empfinden?
Ich freue mich auch weiterhin auf Eure Ratschläge....bis auf Jochen!

Wir schreiben hier munter im Netz. In einer realen Begegung wäre dieses Gespräch mit Jochen definitiv anders verlaufen!
 
Hallo Joss,

es wurde ja bereits viel geschrieben. Ich kann dich vll mit ein paar Erfahrungen zu kleineren Geräten unterstützen, die eher deiner Preisvorstellung entsprechen. Die Dicken Dinger kann ich mir ebenfalls nicht leisten.

Ich hatte bisher ein APM SD 82er Bino, zwei 80er EDs mit Binoansatz, einen 127er und einen 100er Mak mit Bino sowie ein Oberwerk 70mm SD Bino. Mittlerweile aus Geldmangel alles wieder weg ;)
Das schönste Bild hatte mit Sicherheit das 82er APM. Wirklich wunderbar anzuschauen, sowohl Sterne, als auch hellere Nebel oder eben der Mond. Am Planeten habe ich es damals wegen des Standes der Ekliptik leider nicht testen können. Das 70er Oberwerk zeigt ein ähnlich schönes Bild mit etwas mehr CA wegen des billigeren ED-Glases. Und man merkt ebenfalls den fehlenden cm Öffnung.
Die 80er EDs mit Bino zeigen ebenfalls scharfe Sterne und schöne Himmelsaufnahmen, kommen m.E. aber nicht ganz an die echten Binos ran. Mit einem davon (Orion ED) hatte ich aber wirklich sehr gute Beobachtungen von Jupiter, die m.E. denen in den Maks, trotz der größeren Öffnung, überlegen waren. Insgesamt gefiel mir das Bild in den Maks einfach nicht so gut. Es fehlt etwas diese "Knackigkeit" der Linsen.
Alle diese Erfahrungen sind natürlich rein subjektiv, andere Beobachtenden könnten das sicherlich auch andersherum sehen.

Ein, zwei Sätze noch zu Budget- bzw. Kostenfragen und daraus resultierenden Unstimmigkeiten:
Ich habe schon mit Spannung viele Beiträge vom "APM150"-Jochen gelesen und bereue es dann manchmal, dass ich bisher (und vermutlich auch in Zukunft nie) regelmäßig durch solch ein Gerät schauen kann. Auch habe ich ihn nie bewusst als provozierend erlebt.
Trotzdem kann ich auch deine Seite, Joss, verstehen. Auch ich habe mir hier im Forum schon öfters Rat geholt bezüglich Geräten und Kaufempfehlungen. Und man wird sehr schnell und hin und wieder auch penetrant auf extrem hochpreisiges Equipment hingewiesen, das dem selbst vorgeschlagenen so weit überlegen sein soil, dass man das Gefühl bekommt, unter 5-stellig geht in der Hobbyastronomie nix.
Das finde ich manchmal ebenfalls extrem nervig. Es gibt eben Leute, die nicht monatlich den Betrag eines Kleinwagens als Gehalt ausgezahlt bekommen und auch für ein gebrauchtes 500 Euro Setup monatelang sparen müssen. Dafür fehlt leider manchen hier hin und wieder das Feingefühl. Ich denke aber, wirklich böse meinen das die allerwenigsten, und gehe auch nicht davon aus, dass fast alle hier im Vorstand von VW sitzen oder Altkanzlerbezüge erhalten. Bestimmt hat auch der ein oder andere hier jahrelang für seinen Tak oder eben sein 120 SD APM gespart und will dann einfach seine/ihre Begeisterung teilen.
Ein bisschen mehr Verständnis würde sicherlich allen Beteiligten manchmal gut tun und zu weniger Polemik führen. Auch bezüglich subjektiver Wahrnehmungen beim binokularen Sehen ;)

Gruß
Florian
 
Ein, zwei Sätze noch zu Budget- bzw. Kostenfragen und daraus resultierenden Unstimmigkeiten:

Auch ich habe mir hier im Forum schon öfters Rat geholt bezüglich Geräten und Kaufempfehlungen. Und man wird sehr schnell und hin und wieder auch penetrant auf extrem hochpreisiges Equipment hingewiesen, das dem selbst vorgeschlagenen so weit überlegen sein soil, dass man das Gefühl bekommt, unter 5-stellig geht in der Hobbyastronomie nix.
Das finde ich manchmal ebenfalls extrem nervig. Es gibt eben Leute, die nicht monatlich den Betrag eines Kleinwagens als Gehalt ausgezahlt bekommen und auch für ein gebrauchtes 500 Euro Setup monatelang sparen müssen. Dafür fehlt leider manchen hier hin und wieder das Feingefühl.
Ein bisschen mehr Verständnis würde sicherlich allen Beteiligten manchmal gut tun und zu weniger Polemik führen. Auch bezüglich subjektiver Wahrnehmungen beim binokularen Sehen ;)

Gruß
Florian
Hallo Florian,
dafür von mir :y::y::y:
 
Ich habe schon mit Spannung viele Beiträge vom "APM150"-Jochen gelesen und bereue es dann manchmal, dass ich bisher (und vermutlich auch in Zukunft nie) regelmäßig durch solch ein Gerät schauen kann. Auch habe ich ihn nie bewusst als provozierend erlebt.
Naja, in seinem Eröffnungsthread steht nur, dass er wissen will, was der Unterschied ist zwischen Binoansatz und echtem Binokular. Dass er kein Geld hat steht da nicht.

Und genau auf die Frage hat er doch Antwort bekommen. Wie groß das Bino ist, spielt da keine Rolle. Der Effekt skaliert. Verstehe daher das Rumgezicke nicht.
 
Ich denke jetzt kannst Du bessern entscheiden ob Du Dir einen Binoansatz hinter Dein Teleskop schnallst und damit im Sonnensystem Freude hast oder doch lieber die weiten Felder mit einem Fernglas / Doppelteleskop abgrast.

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es (fast) nicht und am Ende ist es eh am Besten die Erfahrungen selbst am Himmel zu machen.

ich finde Deine letzte Aussage aus dem Gesprächszusammenhang ist schlicht befremdlich, wenn nicht sogar unverschämt!

Ich lege in Zukunft keinen Wert mehr auf Deine Ansichten!!!
Was zum Teufel ist denn nun befremdlich oder sogar umverschämt an dem, was Jochen da schreibt?

Du bist es doch selber, der hier in befremdlichem und unverschämtem Ton auftritt.

Ziemlich fassungslos,
Peter
 
Hi,
also Hinweise auf sein nicht unbedingt ausuferndes Budget hat Joss schon gegeben, wenn auch keine Zahlen genannt:
Aber...genau wie Du es auch sagst: Es ist eine Frage des Geldes
Ein Groß-FG von 100mm, oder größer mit Wechselokularen fände ich auch super, aber das kostet halt auch ne Stange Geld. ; )
Klar, die Hinweise sind nicht mega direkt, aber so was wird halt auch gerne überlesen.
Gruß
 
Ich möchte mich erstmal für die vielen wertvollen Ratschläge und Erfahrungen von Euch bedanken,

Ich führe Unterhaltungen hier und im realen Leben mit Respekt und auf Augenhöhe.
Ich bin allerdings auch sehr direkt, wenn nach meiner Einschätzung jemand Grenzen überschreitet.

Da mir nun ein "rumgezicke" und selbst ein "befremdlicher und unverschämter Ton" vorgeworfen wird,
muss ich mir überlegen, ob ich falsch reagiert habe. Ich versuche ja auch so selbstreflektiert wie möglich zu sein.

Ich habe diesen Chat von Anfang an bis hier durchgelesen, und bin weiterhin der Meinung, dass meine Reaktion
deutlich, aber respektvoll war.

Ich bin schon irritiert über die Vorwürfe, nehme das aber als unberechtigt so hin!
In einen Internet-Forum, kann man sich äußern, wie es einem lieb ist.

Mit solchen Äußerungen wäre es in einer realen Begegnung von Mensch zu Mensch definitiv zu Stress gekommen!
 
sehe Deinen Beitrag nur noch als Angeberei, und nicht hilfreich!!!!

Mein Rat an Dich: Arbeite DRINGEND an Deiner sozialen Kompetenz, die ist nämlich nicht vorhanden!!!
ich finde Deine letzte Aussage aus dem Gesprächszusammenhang ist schlicht befremdlich, wenn nicht sogar unverschämt!

Ich lege in Zukunft keinen Wert mehr auf Deine Ansichten!!!
Ich habe diesen Chat von Anfang an bis hier durchgelesen, und bin weiterhin der Meinung, dass meine Reaktion
deutlich, aber respektvoll war.
Von respektvollem Umgang kann bei dir überhaupt keine Rede sein.
Ich finde das eher abstoßend.

Peter
 
Liebe Mitglieder,

das ist ein sehr interessantes Thema für viele Besucher.

Bitte achtet bei der regen Diskussion auf die Regeln und Netiquette in unserem Forum.

Euer Moderatorenteam
 
Vielen Dank Horst,

für Deine Erinnerung an die Netiquette.

Ich werde dies auch weiterhin beherzigen.
Andere werden Deinem Hinweis sicher jetzt auch folgen.

CS
 
Hi,
=> Martin: Einen Vorteil haben die GWKs: Der Lichteintritt vom Bino ist dann weiter hinten im Strahlenbündel vom Teleskop, wo es schmäler ist. An schnellen Systemen vignettiert es somit den Strahlengang weniger. An einem langsamen Teleskop, bei dem das Lichtbündel auch zehn Zentimeter vor dem Brennpunkt schmal genug für den Einlass des Binos ist, stört das nicht mehr. Aber der Trend geht ja zu lichtstarken Optiken.
Danke, immer gut zu wissen und zu berücksichtigen im Falle schnellerer Optiken (auch f8ers beim Joss1). Danke für das Detail.

Mit solchen Äußerungen wäre es in einer realen Begegnung von Mensch zu Mensch definitiv zu Stress gekommen!
Naja, ich sag mal cool. Ich platze nur bei Greueltaten(Ukraine und andere schwere Probleme...), oder wenn ich einen leeren Karton zugeschickt kriege, was noch nie passiert ist... In DE ist man da Fail-safe, bin im Ausland und bestelle immer in DE :).


Astronomie gehen die Sachen gepflegt vor von Haus aus. Man liebt allgemein den Himmel mit seinen Ereignissen, auch wenn sie nur klein und sehr weit weg sind. Netetiquete wird hier großen Wert gelegt in Astronomie.de. Im Nachbar- "Blauen" Forum wie in Cloudynights gilt das selbe.


Ich habe einen WO Bino Packet den ich sehr mag und mit sehr vielen Vorteilen sehe an meinem 4" f11 Refraktor, aber gestehe dir wenn der Baader wieder verfügbar ist, geht der gleich in den Warenkorb, da denke ich nicht zwei mal nach! Mal sehen wenns klappt vielleicht im Herbst....
Im Moment auch auf lange Zeit bin ich sehr zufrieden mit meinem WO Bino, dem fehlt lediglich ein bisschen Know-How Made in Germany, was der Baader hat. Ich brauch sehr für meinen Fall den Doptrienausgleich aus langen Fotojahren, eins wird da ordentlich hochgedreht, und !muss! da in der Position bleiben.
Meine Toleranz wird immer kleiner, zwischen meinen beiden....
Und das bewältige ich mit der 1.25" Clicklock Klemme, die nervt am OAG, aber am Bino sehr sehr viel Sinn mir macht, also ein Baader kommt ran bei mir...

Mit einem Gruß &CS,
- Martin
 
Hallo Martin.

ja der Bino von Baader würde mir auch gut gefallen...wenn er denn verfügbar wäre.
Der ist bestimmt nochmal ein dickes Plus bei Mond, Planeten und hellen DS,

Zu dem Disput:
Die Gemüter sind sicher unterschiedlich. In Köln sagt man da gerne: "Jeder Jeck ist anders." ; )
Jeder hat seine Meinung geäußert und damit ist es dann auch gut.
Wichtig sind die Dinge, die uns verbinden, und nicht die, die uns trennen.
 
[…] ja der Bino von Baader würde mir auch gut gefallen...wenn er denn verfügbar wäre. […]

Hallo Joss,

die Mikroskopierer haben Großfeldbinos. Also mit 25,5mm okularseitiger Öffnung. Die haben serienmäßig oft 30mm Okularaufnahmen. Eingangsseitig benötigen sie einen Adapter. Wenn man sich den für 80€ auf T2 drehen lässt, kommts unterm Strich sogar günstiger als die bekannte teure Lösung. Die Großfeldbinos gibts von Zeiss, Leitz, Nikon, Olympus …

Da einem nächtens der Vergleich zu einem doppelt so hellen Großfernglas (mit im Vergleich gleicher Öffnungszahl) einfach fehlt, hält sich der Verlustschmerz im Hinblick darauf in engen Grenzen. Falls es einen doch überkommt, kann man ja das Bino absatteln und durch ein einfaches Okular ersetzen. Dann wirds doppelt so hell und im Gegenzug einäugig.


Beispiel: Großfeld Binokulartubus für 30mm Okulare – Optik-Online

Grüße, *entfernt*

… und es gibt verdammt gute 30mm Okulare von Zeiss, Leitz, Olympus, China …
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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