Neue Celestron-Montierung CGEM

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Glückwunsch!

Falls Du Dir aber nur die Montierung ohne Rohr oder die Monti mit dem SC 8" kaufst, solltest Du bedenken, dass da nur ein Gegengewicht zu 8 kg dabei ist. Aber auf der CAM hast Du ja auch schon Gewichte. Die passen netterweise auch an der GGEM. Die ADM und die CAM werden ja wohl den gleichen Gegengewichtstangendurchmesser haben; die alten Gewichte der ADM passen zumindest. Das Stativ ist das gleiche wie bei der CAM, hat aber eine andere Aufnahmeplatte.
Vor dem Rausheben des Polblocks aus dem Karton solltest Du die Klemmschrauben schließen, sonst zwickt es Dir schnell mal einen Finger ab. Ansonsten: geh in die Knie, versuche nicht den Polblock mit dem Rücken hochzuheben! :o
 
Hallo Peter,

danke für die Infos, vor allem bezüglich des Auspackens. Im Ernst, so etwas hasse ich.

Ansonsten ja, ich bekomme die Monti ohne Optik und ohne Stativ (!!!), statt dessen mit einem passenden Aufsatz für meine Säule im Garten. Die bleibt da drauf und die CAM wird zum mobilen Aufsatz für den Urlaub oder besondere Anlässe. Das mit den Gegengewichten passt, habe ich schon gecheckt.

Gruß,

Michael
 
leider musß ich dir da wiedersprechen. Das Problem ist die Nachführung! Die Monti wackelt und schwankt mit dem 6" drauf das es die Wahre Wonne ist - und ein guiding mit Autoguider ist nicht möglich weil bei Guidinggeschwindigkeit der LXD.. naja entweder es bewegt sich überhauptnichts - oder wenn sich was tut, dann auf einmal Sprunghaft. Oder es kommt beides zusammen - erstbewegt sich nichts - dann kommt ein Ruck wie ein losbrechmoment wenn die Räder der Schnecke das Getriebe wieder fassen..... (und ja - ich hab alles wirklich gut und gewissenhaft ausbalanciert) Und wenn doch einigermaßen was geht, dann hab ich einen Versatz drinne - oder im Denglischen Backlash....

Also muß ich per Fadenkreuz auf dem Laptop mit der Hand guiden - was auch nicht das wahre ist..... Fürs Visuelle ist die Monti echt brauchbar, aber für Foto - also "versucht" Richtige Fotos nicht zu gebrauchen. Belichtungszeiten unter 8 Minuten sind nicht der reißer bei Dunklen Objekten. und mehr ist nicht wirklich machbar.

Die LXD wird mit 10 Kilo angegeben - Visuell. und Fotografisch mit etwa 6. Naja das Newton, mit leitrohr und Kamera drann.... - Die LXD schafft es schlicht und ergreifend nicht. Leider.

Das ich halbwegs brauchbare Bilder rausbringe ist ja schön, aber wenn ich über 80% der Fotos ausschuss habe ist das nicht in meinem Sinne. Und was man so hört ist die CGEM besser im guiden.

Hallo Kai,

da kann ja was an der LXD75 nicht stimmen. Hast du schon mal die Mechanik überprüft, also Schneckenspiel usw.? Ich habe einen 5"-Newton mit 70/700-Refraktor als Leitrohr drauf, das dürfte nicht sehr viel mehr wiegen als deine Kombi. Das klappt eigentlich ganz gut.

Kann auch sein, dass deine Guiding-Software noch nicht richtig konfiguriert ist!? Du schreibst ja, dass du per Fadenkreuz am Laptop Nachführen kannst, wo es anscheinend einigermaßen funktioniert!

Gruß,
Dieter
 
mein problem ist die Mechanik - eindeutig. Sie hat in der RA Achse ein freies Spiel vom MINDESTENS..... . Die DEC Achse arbeitet ganz brauchbar - vom spiel her. Wennich auf Geschwind. 1 oder 2 - also 1 oder 2 fache Sternengeschw. bin arbeitet die Nachführung - bzw die Guidingbefehle überhauptnicht. Mit Gesch. 3 dann arbeitet sie viel zu heftig.

Hab schon mit meade kontakt aufgenommen und werde das mal durchchecken lassen.

Geplant war natürlich Autoguiding, aber da jegliche Software sich bei der Kallibrierung schon mit Backlash problemen abmeldet hab ich keine andere möglichkeit als mit der HAnd zu arbeiten.

Naja mal schauen was kommt....

Gruß Kai
 
Hallo!
Per Ferndiagnose schließe ich mich Dieter an. Das klingt nach einem nicht passend eingestellten Getriebespiel oder danach, dass die RA-Schnecke zuviel axiales Spiel hat.
Das würde deine Beschreibung erklären (vor allem beim Richtungswechsel?) wo sich zunächst gar nix tut und dann die Post abgeht...
Bei langsamen Geschwindigkeiten schlupft erst mal nur die ganze Schecke inkl. Achse im Lager, was keine Auswirkung auf die Bewegung hat (keine Reaktion). Bei schnelleren Geschwindigkeiten schlupft die Schneckenachse auch, aber da sie sich schneller dreht, ist die Zeit geringer, bis das Spiel zu Ende ist. Dann greift die Schnecke mit Widerstand ins Rad und du bemerkst ein sprunghaftes reagieren... Nach außen hin sieht´s so aus als würde die Montierung erst jetzt reagieren, bzw. bei langsamen Geschwindigkeiten gar nicht.
Grüße
Andreas


 
Hallo Kai,

das Getriebespiel kann man ganz leicht selber einstellen. Ich wollte mich eigentlich da nicht daran wagen. Habs dann aber doch versucht, da ich in Rek sehr großes Spiel hatte (die Gegengewichtsstange lies sich am Ende fast 1 cm hin und her bewegen). Und wenn man es mal "versteht" wie und was und warum, ist das sehr einfach!

Hauptsächlich war es in Rek axiales Spiel der Schneckenwelle. In Dec half es, die Schneckenwelle etwas mehr an das Schneckenrad zu drücken. Hier hatte ich zwar kein sichtbares Spiel, sondern es dauerte auch etwas - je nach eingestellte Geschwindigkeit, bis die Montierung sich bewegte.

Versuch es doch mal, und du wirst wieder "Spaß" an deiner LXD75 haben! In der LXD-Anleitung wird das ja beschrieben. Die vor kurzem von Meade herausgebrachte PDF-Anleitung finde ich etwas verwirrend (Sorry). Sehr gut war aber dort die Einstellung des axialen Spiels beschrieben.

Noch was: Der Autostar schaltet immer automatisch zurück auf "Guide" Geschwindigkeit. So sollte man es beim Guiden auch belassen.

Dieter
 
Auch wenn das jetzt alles OT ist - Das ist bekannt, und in meinem Fall hab ich das Problem: Wenn die Spiele raus sind und nichts mehr wackelt - dann ist der Anpressdruck so hoch das sich kaum noch was mit den Motoren machen lässt - oder wenn die Motoren gut laufen, dann hab ich wieder spiel drinne. Hab mit Meade Support schon was ausgemacht das sie sich die Monti anschauen werden.... So daß ich im Herbst wieder schöne Fotos machen kann.

Trotzdem vielen Dank für die Tips :)

Kai
 
Hallo nochmal!
Das ist genau das Problem :)
Das erfordert längeres "spielen" mit den Zug- und Druckschrauben, den Anpress- und Konterschrauben, damit du´s für die gesamten 360 Grad gemittelt kriegst.
Zudem ist´s ja auch noch temperaturabhängig - was bei +20 Grad ideal ist, muss bei -5 Grad nicht unbedingt passen.
Hinzu kommen noch die Veränderungen, die sich durch den Betrieb ergeben.
Hinzu kommen noch die Fertigungstoleranzen bei Schnecke und Rad.
Manchmal verändert sich auch einfach was durch den Transport ...
Das ist alles im 10tel mm Bereich, aber summa summarum ergibt sich halt die Abweichung.

Ein bisschen Spiel ist normal.

Ich glaube mich zu erinnern, dass Tassilo hier im Forum mal geschrieben hat, das rund 0,5-1mm Bewegung am Ende der Gegengewichtsstange "gemessen" normal (und passend) sind.

Meade wird das wohl passend einstellen - aber auch das ist nur eine Momentaufnahme (siehe oben). Im Prinzip geht´s darum die die ganzen Einflussfaktoren so zu mitteln, damit´s für alle Situationen im Durchschnitt das engstmögliche Spiel hat.
Wie die Toleranzen bei einer CGEM sind weiß ich leider nicht (haben wird sie auch welche) - aber zumindest sind wir jetzt wieder IN-Topic :)

Grüße
Andreas

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Sternfreunde und CGEM-Interessierte!

Sorry, ist jetzt garnicht böse gemeint,
aber mein spontaner Gedanke beim Lesen diese Threads:

Für sowas gebt ihr Geld aus?
Warum spart ihr nicht auf was Gescheites?

Reine persönliche Meinung:
Mit solchen Macken und Unausgereiftheiten
würde ich nicht glücklich werden.

 
Servus Mike,

ich hab mich eingehend mit der CGEM beschäftigt bevor ich durch Zufall um günstigen Preis an eine CGE gekommen bin. Über die CGEM ließt man bis jetzt noch besseres als über die EQ6, wobei manche Leute bei CloudyNights wohl Stress mit schnell kommendem PE haben.

Gegen "was gescheites" wie Du es nennst spricht oftmals das Gewicht und/oder der Preis. Ich schleppe ganz schön an meiner CGE, die läuft zwar wie Sahne, ist aber auch dementsprechend teuer und seit Anfang des Jahres nicht mehr lieferbar. Damit wird die Auswahl schon relativ klein. Entweder für knapp 2400.- die Vixen Sphinx SXD (da brauchts dann aber noch ein Stativ dazu) oder man landet schon im Bereich von 3500.- bei der Losmandy GM8 mit Goto und das ist für die meisten schon weit jenseits der Schmerzgrenze.

Aktuell herrscht da meiner Ansicht nach eine derbe Lücke nach der EQ6/CGEM und vor den G11/CGE/CGEpro Montierungen. Ne 20 Kilo tragende und gut laufende Alternative im Bereich der Sphinx SXD inklusive Stativ würde wohl einigen Leute das Leben leichter machen ;)

Grüsse,
Tom
 
Hallo Tom,

Du hast schon recht, so betrachtet gibts da echt ein Problem.

Mir kam bei dem Lesen von unausgereiften Klemmungen und
lauter Elektronik/antrieben echt das Grauen.
Ok, vielleicht bin ich auch da zu empfindlich, oder anspruchsvoll.

Ich selber benutzte ein C9 auf einer Losmandy GM8
und schätzte deren Qualität in Mechanik und Antrieb
und ohne Goto kostet die auch nicht viel mehr als die CGEM.

Gut, ich mache auch nur Mond-Bilder mit einem 12kg-SC,
ich denke aber die könnte auch mehr.

Trozdem gebe ich Dir aber recht, es fehlt noch was zwischen den Klassen.

 
Zitat von Mike_JH:
Hallo Sternfreunde und CGEM-Interessierte!

Sorry, ist jetzt garnicht böse gemeint,
aber mein spontaner Gedanke beim Lesen diese Threads:

Für sowas gebt ihr Geld aus?
Warum spart ihr nicht auf was Gescheites?

Reine persönliche Meinung:
Mit solchen Macken und Unausgereiftheiten
würde ich nicht glücklich werden.

Hallo Mike,

soo groß scheinen mir die technischen Probleme bei der CGEM nicht zu sein. Vorallem auch, wenn man die ersten Beiträge der Besitzer in den USA über CloudyNights verfolgt. Die meisten Diskussionen scheinen sich in diesem Thread um Probleme von anderen Montierungen (Meade/EQ6) zu drehen. Ein Fortschritt zur EQ6 scheint die CGEM auf jeden Fall zu sein. Maßstäbe à la CGE oder G11 dürfen bei der CGEM aufgrund des Preises nicht angesetzt werden. Da belügt man sich selbst und tut der Montierung unrecht.

Gruß,

Michael
 
Servus Mike,

Du hast recht, dass man bei dem Preis gute Klemmschrauben und ähnliche mechanische Teile erwarten könnte an denen man sich nicht die Finger bricht. Über ähnliches bin ich bei der grösseren CGE auch drüber gefallen und es ist ärgerlich, vor allem weil gute Schrauben bei grösseren Stückzahlen vielleicht den Preis nur um 10 Euro verteuert hätten.

Ansonsten glaub ich, dass die CGEM ne recht gute Figur macht. Vielleicht sieht man über die nächsten Monate ob der Aufpreis gegenüber der EQ6 SkyScan gerechtfertigt ist.

Grüsse,
Tom
 
Ich schließe mich mal den Meinungen die hier über die LXD75 gemacht wurden an.Sie(auch meine) packt es einfach nicht.
Ich eiere jetzt zwischen der EQ-6 und der CGEM rum.Mehr ist bei meinem Geldbeutel nicht drin.Bin schon gespannt wenn hier der ein oder andere was über die cgem schreibt.
Was haltet ihr davon :_
Bosma EM11-A Montierung mit GoTo
http://forum.astronomie.de/phpapps/...983/Re_Bosma_EM11_A_Montierung_mit#Post613983

Sieht aus wie was zwischen GP2 Montierung und SPHINX Montierung SXW mit Elementen von EQ-5.
Hab so bissl was gefunden.
http://www.oxly.de/oxly/?p=795
http://www.oxly.de/oxly/?cat=11

Ich liege mit meinem obigen Vergleich mal gar nicht so schlecht. Es würde mich mal interessieren ob die meinen
10" SN genauso wimmernd :totlach: trägt wie meine LXD 75 :gutefrage:?
Stehe nähmlich vor Monti-Wechsel.EQ6 Montierung oder CGEM Montierung Celestron ist bei meinem Geldbeutel die Frage.(Teile meines Postes dort) Eine Meinung wär nicht schlecht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

gestern Nacht habe ich die CGEM das erste Mal im Einsatz gehabt. Ich kann sie natürlich nur mit meiner alten CAM vergleichen, aber dagegen ist sie eine ganz andere Liga.

Die Verarbeitung der Montierung ist super. Alles ist stabil, massiv und sehr leichtgängig. (@Peter: Jetzt weiß ich was Du in Bezug auf die Klemmungen meinst. Meine Hände tun mir jetzt noch weh. ;) )

Zur Lautstärke kann ich allen Kritikern nur sagen: Ihr hättet 'mal meine CAM hören sollen. Im Ernst: Die CGEM ist auch in der höchsten Geschwindigkeit sehr leise (immer im Vergleich zur CAM) und bei der Nachführung schnurrt sie wie eine Katze.

Die Goto-Genauigkeit ist sehr viel höher als bei meiner CAM (Wie das gehr weiß ich eigentlich nicht, da es doch die gleiche Software ist). Vor allem ist der Backlash viel geringer als bei meiner CAM. Die Montierung reagiert sofort auf Korrekturen. Das ist echt ein anderes Feeling.

Das Polar-Alignment ist genial. Ich hoffe, dass ich bald erste Langzeitbelichtungsversuche mit der CGEM machen kann,

Fazit:
Ich kenne die EQ6 nicht, aber im Vergleich zur CAM ist die CGEM eine Offenbarung und zwar in allen Bereichen (außer vielleicht den Klemmungen. Ich bin super zufrieden und glaube, dass ich für lange Zeit meine Montierung gefunden habe.

Gruß,

Michael

P.S.
@Peter: Ein hochfrequentes Geräusch ist mir nicht aufgefallen, obwohl ich bei so etwas normalerweise sehr sensibel bin. Vielleicht solltest Du die doch noch einmal checken lassen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Obiger Bericht gibt so ungefähr meine Eindrücke wieder, als ich das erste Mal CAM und EQ6 parallel eingesetzt habe :/
 
Hallo,

nach drei Nächten ausgiebigen Testens, will ich meine ersten Eindrücke noch einmal ergänzen:

Die ersten Langzeitbelichtungen ohne Guiding waren/sind eine Enttäuschung. Schon ab ca. 20sec sind deutliche Nachführfehler zu erkennen, wie z.B. bei Vega:

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/bkxv-7.jpg

Nach zwei Minuten Belichtung sieht das ganze dann so aus:

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/bkxv-8.jpg


Nach dem ich die Nordausrichtung noch mehrer Male überprüft habe, habe ich die Bilder einfach einmal zu meinem Betreuer bei TS geschickt. Da schon nach wenigen Sekunden eine Abweichung in Ost-West-Richtung auftaucht, scheint es so, als wenn die Montierung in der RA-Achse entweder zu schnell oder zu langsam läuft. Evtl. ist die Schnecke nicht richtig justiert. Gemeinsam haben wir mehrere verschiedene andere Ursachen ausgeschlossen.

Gestern habe ich dann zum ersten Mal mit einem Leitrohr geguidet. Anders als bei der CAM war es mir so erstmals möglich, mit meinem C9.25 über 5min zu belichten (M27, 345sec, ISO 800:

Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/bkxv-9.jpg

Allerdings fiel auf, dass meine Software sehr stark in der RA-Achse, aber auch in Dec korrigieren mußte. Wenn man sich das Bild genau anschaut, kann man zu den Rändern eine Rotation um den Leitstern feststellen. Also doch ein Aufstellungsfehler?

Zusammenfassend kann man sagen, dass die CGEM für mich wohl noch ein ein Work-Progress ist. Kann sein, dass ich die Montierung noch einmal einschicken muss, um sie überprüfen zu lassen. An dieser Stelle: Großer Dank und Lob an TS (Das "S" in Service nehmen die wirklich ernst).

Und zwei Fragen an die Experten hier (z.B. Martin):
- Kann man mit PHD den Schneckenfehler messen?
- Kann man evtl auch feststellen, ob die Montierung zu langsam oder zu schnell läuft? Ich habe eine Log-Datei schreiben lassen, werde aus den Werten aber nicht klug.

Vielleicht kann mir hier jemand helfen.

Gruß,

Michael

P.S.
Trotzdem bin ich froh, das Teil zu haben. Wenn die Kinderkrankheiten überwunden sind und ich mich mit der Bedienung besser auskenne, dann ist die CGEM das was ich brauche und wollte: Ein echter Fortschritt zur CAM.

P.P.S.
Achtung: Alle Bilder sind auf 1024x768 verkleinert und komprimiert
 
Zitat von Daniel_Guetl:
Hallo Michael,

hast du dieses einscheiner prozedere der CGEM nicht durchgeführt? Damit sollte eigentlich die Polausrichtung perfekt sein und keine Bildfeldrehung mehr stattfinden.

Viele Grüße

Daniel

Doch und zwar wiederholt. Danach sollte die ziemlich genau stehen (ist ja auch auf einer Säule). Bei Wiederholungen liegt der synchronisierte Stern exakt in der Fadenkreuzmitte (zum Synchronisieren muss man ihn ja vorher per Handsteuerung "alignen"), so dass ich keine Korrekturen an der Montierung selbst mehr machen brauche.

Darum wundert mich das ja ein wenig. Allerdings habe ich auch bei PHD in den Einstellungen etwas rumgespielt (von Auto auf Nord) und da bei Dec-Ansteuerung etwas falsch gemacht. Tatsache ist, dass PHD auch in der Dec-Achse korrigiert hat.

Gruß,

Michael
 
Hallo Michael,

wenn ich mich hier anschließen darf: Ein ähnliches Problem habe ich auch bei der Atlux, der Guider nimmt Korrekturen in DE vor, obwohl bei ausgeschalteter Nachführung innerhalb eines vernünftigen Zeitraums (ca. 3-5 Min.) praktisch keine Abweichung in DE festzustellen ist (die Montierung ist nicht gescheinert, sondern nur per Polsucher eingenordet). Die Korrekturen sind dann oszillierend, ungeachtet der Guiding-Parameter.

Für mich wäre es daher auch interessant zu erfahren, ob jemand ähnliche Probleme hat.

Gruß
Stefan
 
Hallo,

ich gebe einmal als Anhang das Protokoll von PHD als Excel-Tabelle mit grafischer Auswertung. Da kann man sehr schön die Periode meiner CGEM sehen und auch die Teils dramatischen Korrekturen in der Dec-Achse.

Ca. 27min nach Beginn der Messung ist das Objekt über den Meridian geschritten.

Gesamtzeit der Messung ist 38min

Ich weiß nicht, ob man den Periodischen Fehler anhand eines Guiding-Protokolls ermitteln kann. Laß' mich aber gerne aufklären.


Gruß,

Michael


P.S.

Mist: Man kan nur jpgs anhängen. Dann also zumindest die beiden Graphen als Bild. Wer möchte kann die Datei von mir als Excel-Tabelle bekommen.

dx / dy:
Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/bkxv-a.jpg


RADistance / DecDistance:
Link zur Grafik: http://www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/bkxv-b.jpg





 
Zitat von moers_47:
Hi!

Ich befinde mich ebenfalls in den Test der Nachführung. Ich dachte schon, ich bin zu blöd. Aber auch ich habe nach optimalen Einnorden (lt. Software) Probleme nach wenigen Sekunden!

Was hatte man Dir bei TS empfohlen?

Grüße

Michael
www.michaelkunze.de

Hallo Michael,

wir sind noch am austesten, aber so wie es aussieht, ist es tatsächlich eine schlecht justierte Schnecke. Wir haben festgestellt, dass sich nach 2min im Vergleich zu 1 min nur unwesentlich stärkere Abweichungen zeigen. Selbst bei 10min Belichtung sind die Abweichungen nicht 10x der Abweichung von 1min, sondern wesentlich geringer. Statt dessen sind die Endpunkte des Striches zwei stärkere Punkte. Es scheint also so zu sein, dass die Nachführung hin- und herläuft.Verstärkend kommen wohl die zur Zeit hohen Temperaturen hinzu, die eine gewisse Ausdehnung bewirken. Ein zu festes Sitzen der Schnecke könnte daher im Winter Probleme bereiten. Dieses Problem scheint die CGEM von der EQ6 geerbt zu haben.

Es scheint, als wäre meine Aufstellung durch das Polar-Alignment gut genug.

Wie mein Bild von M27 aber beweist, sind diese Probleme mit einem Guiding-Programm zu meistern. Da hilft die (wohl im Vergleich zur EQ6) längere Periode beim Schneckendurchgang? SO habe ich es jedenfalls verstanden.

Ich prüfe derzeit noch das Spiel der Achse. Falls die zu locker sitzt (ca. 1/4 Monddurchmesser) dann soll ich justieren, ansonsten so lassen und im Sommer guiden und im Winter geht es dann auch so.

Hoffe das hilft. Wie gesagt: "Work-Progress".

Gruß,

Michael

P.S.

Die erhöhte Zuladung auf der CGEM hat übrigends die Nachführgenauigkeit sichtbar erhöht!!! Außerdem habe ich ein leichtes Ungleichgewicht hergestellt. Die nach Osten zeigenden Seite muss etas schwerer sein. Jetzt sind bei F=2.350mm erst ab 40-45sec Striche zu bemerken.

Anbei die Bilder von Albireo nach 60sec, 120sec und 600sec: Die Abweichung ist nur in Ost-Westrichtung.

Anbei auch die Skizze von Albireo im Fadenkreuzokular im Vergleich mittig zum Strat sowie nach 20min
--> leichte Abweichung in DEC, größere in RA, wobei die sich schon nach mehreren Minuten ähnlich groß darstellt und dann kaum verändert.
 

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Hallo Michael,

ich würd' mir in Deinem Fall mal das K3CCDTools 1 herunterladen. Diese Version gibt's hier für lau:

zur Seite ...

Dort gibst dann die Brennweite Deines Teleskops und die Größe der Pixel Deiner Kamera an und kannst dann schön sämtliche Fehler mit protokollieren. In RA und DEC. Am besten an einem Stern im Süden am Himmelsäquator.

Viele Grüße
Martin


 
Zitat von resuah:
Hallo Michael,

ich würd' mir in Deinem Fall mal das K3CCDTools 1 herunterladen. Diese Version gibt's hier für lau:

zur Seite ...

Dort gibst dann die Brennweite Deines Teleskops und die Größe der Pixel Deiner Kamera an und kannst dann schön sämtliche Fehler mit protokollieren. In RA und DEC. Am besten an einem Stern im Süden am Himmelsäquator.

Viele Grüße
Martin

Hallo Martin,

danke für den Tipp. Gibt es irgendwo eine Beschreibung für die Version 1 oder ist das alles selbst erklärend?

Gruß,

Michael
 
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Hallo Michael,

selbsterklärend ist die Software nicht unbedingt, aber durchaus bedienbar. Einfach mal runterladen und kur anschauen, und bei Fragen an dieser Stelle nochmal nachhaken.

Gruß
Martin
 
Zum Driftfehler: Ich tippe auf eine Schräglage in Ost-West-Richtung.
Nord-Süd lässt sich ja durch die Polhöhenschraube beim Auto-Einscheinern ausgleichen, aber nicht Ost-West! Wenn da die Monti schief steht kann man drehen und machen was man will: Da ist immer ein Fehler drin.

Praktischerweise ist die eingeklebte Libelle (...) <- da beliebiges Schimpfwort einsetzen. :biggrin:

Man kann nirgends eine Wasserwaage an die CGEM ansetzen. Die einzige Möglichkeit ist, ein gerades Rohr durch das große, seitliche Loch in der Polhöhenachse zu stecken und da eine Wasserwaage drauf zu legen. Seit dem klappt das bei mir mit der Drift viel besser.
 
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