Neues 102mm F11 ED Doublet auf dem Level eines erstklassigen F8 Triplets.

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Aber was ist das Argument sich dieses Gerät abzuschaffen?

Hier der aktuelle sichtbare Preiskatalog des russischen Herstellers LZOS

Beeindruckend!

einen solchen Katalog eines deutschen Herstellers sucht man vergebens!!!
 
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Da du den kleinen LZOS hier ja schon erwähnt hattest nehme ich mal an das der 130F6 auch ein LZOS ist...
Ja.
Und hier das Diagramm. Lieber Gerd, kannst Du das bitte beurteilen. Ich sehe manchmal Restfarbe an Jupiter bei höchsten Vergrößerungen und habe keine Ahnung.
Ev. sind es auch die Okulare (Radians mehr Farbe als Baader Genuine Orthos). Vielen Dank.

130 F6.jpg
 
Da du den kleinen LZOS hier ja schon erwähnt hattest nehme ich mal an das der 130F6 auch ein LZOS ist und der LZOS 130F6 hat für die Öffnung schon einen recht stolzen Preis. Aber gut dafür ist es eben die Eierlegende Wollmilchsau und wer die unbedingt haben will der muss halt etwas tiefer in die Tasche greifen.

Grüße Gerd

In der Tat Gerd, für meinen "Matthias Wirth" Leichtbau APM/LZOS 123/740 mit 3,5" Feathertouch Auszug habe ich neu knapp 7'000,- € bezahlt. So ist es nun mal. In dieser Ausführung habe ich das Gerät allerdings noch nie gebraucht gesehen.

APM/LZOS 123/740 "Matthias Wirth"
 
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Vor 100 Jahren waren 2“ Okulare nicht gebräuchlich.
Meine Zeiss Okulare haben alle noch 24 mm Steckmaß und die sind erst 40 Jahre alt.
Dafür gab's vor 40 Jahren das Lichtenknecker System 64 – wir haben am Zeiss-Refraktor aus der Zeit ein 70mm Mittenzwey als Aufsuchokular, das bei f/15 aber alles andere als randscharf ist. Das macht erst bei f/28 richtig Spaß ;)

Gut, dass sich da was getan hat – und auch 1 m Brennweite heute mit 2"-Okularen richtig Spaß machen. Das Gefühl vom langen, "echten" Refraktor, und trotzdem ein schönes Feld. Große Austrittspupille kann man eh immer seltener ausnutzen. Für unterwegs ist ein kompaktes, lichtstarkes Teleskop interessanter als für die Sternwarte im eigenen Garten im Ort/in Ortsnähe. In der Stadt ist f/10 kein Nachteil, da gibt's eh keine Dunkeladaption.

Und ich glaube, wer hohe Brennweite/langsames Öffnungsverhältnis braucht (sei es für H-alpha – wobei mir da f/10 lieber wäre – oder Hochvergrößerung am Planet), fährt entspannter, wenn er gleich ein langsameres Öffnungsverhältnis hat, als erst ein hochgezüchtetes schnelles Objektiv zu nutzen, das dann langsam gemacht werden muss oder extrem kurzbrennweitige Okulare braucht. Und dann liegt der Schwerpunkt auch nicht jenseits der Prismenschiene auf der Höhe vom Okularauszug, wenn Bino oder anderes schweres Zubehör dran sind. Das nervt mich bei einigen modernen Teleskopen – früher gab's wenigstens noch eine Stange mit Laufgewichten dran.

Beste Grüße,
Alex
 
Ev. sind es auch die Okulare (Radians mehr Farbe als Baader Genuine Orthos).
Hört sich für mich nach lateralem Farbfehler der Radians wenn es da sichtbar mehr ist. Achte mal drauf ob der Farbverlauf immer von der Mitte des Gesichtsfeldes zum Rand hin verläuft. Das ist bei praktisch jedem Weitwinkelokular das ich kenne so.

Viele Grüße Felix
 
Gut, dass sich da was getan hat – und auch 1 m Brennweite heute mit 2"-Okularen richtig Spaß machen. Das Gefühl vom langen, "echten" Refraktor, und trotzdem ein schönes Feld.

"Langer, echter Refraktor", sehr gut ausgedrückt Alex.

Genau das begeistert mich an solchen Refraktoren mit langsamen Öffnungsverhältnissen. Mein erstes richtiges Teleskop war ein "Tasco" FH 80/1200 mm f/15. Eine sehr schöne Optik ohne erkennbare Farbe am Jupiter bei mittleren Vergrößerungen. Habe ich leider verkauft, mittlerweile habe ich mir aus "nostalgischen Gründen" einen Vixen 80/1200 mm f/15 gebraucht für wenig Geld geholt. Im Gegensatz zum Tasco hat der immerhin einen 1.25" Okularauszug.

Diese Optik ist meiner Meinung nach ein echter Geheimtipp für Mond und Planeten. Angesichts der tollen Bilder und Beobachtungen von Mond und Planeten, die damit möglich sind, bekommt man ordentlich was für sein Geld. Der Tubus ist so leicht (3,2 kg mit Rohrschellen und Prismenschiene), dass ihn eine Vixen NP-Montierung gut trägt. Die gibt es ebenfalls sehr günstig auf dem Gebrauchtmarkt. Kann diese Kombination jedem empfehlen. Die Montierung war der Schwachpunkt bei meinem Tasco. Das macht dann überhaupt keinen Spaß.

Dazu ein gutes Fernglas für die weiten Felder und man hat im Prinzip alles, was man als Amateurastronom braucht. OK, vielleiht noch einen 8" Dobson, dann ist gut.
 
Diese Optik ist meiner Meinung nach ein echter Geheimtipp für Mond und Planeten. Angesichts der tollen Bilder und Beobachtungen von Mond und Planeten, die damit möglich sind, bekommt man ordentlich was für sein Geld. Der Tubus ist so leicht (3,2 kg mit Rohrschellen und Prismenschiene), dass ihn eine Vixen NP-Montierung gut trägt. Die gibt es ebenfalls sehr günstig auf dem Gebrauchtmarkt. Kann diese Kombination jedem empfehlen. Die Montierung war der Schwachpunkt bei meinem Tasco. Das macht dann überhaupt keinen Spaß.
Moinsen @all,

was die Montierung des Tasco 10K 80/1200er betrifft, sehe ich nicht so. Die eigentliche Krankheit am dem Gerät ist das Mikado-Beinchen-STATIV. Ich habe ja schon diverse dieser 80/1200er in meinen Händen gehabt, in verschiedenen Lieferumfängen (Tasco10 K war anders als der urspüngliche Towa 339 vom Umfang), aber allen war dieses unerträgliche Stativ gemein. Ich habe dann mal ein Baustativ unter die Montierung gesetzt - war ein seeeeehr deutlicher Stabilitätsunterschied; eine echte Verbesserung. Siehe Klassiker: Towa/Tasco 10K Refraktor 80/1200mm Wenn man den Tasco dann OAZ-mäßig noch etwas auf 1 1"4 pimpt (siehe folgende Seiten), erreicht man die Vixen-Qualität gut.

Greetzles Hannes

PS: Hab übrigens noch so einen kompletten Tasco 80/1200er abzugeben - und das Baustativ gibts gleich dazu.
 
was die Montierung des Tasco 10K 80/1200er betrifft, sehe ich nicht so. Die eigentliche Krankheit am dem Gerät ist das Mikado-Beinchen-STATIV. Ich habe ja schon diverse dieser 80/1200er in meinen Händen gehabt, in verschiedenen Lieferumfängen (Tasco10 K war anders als der urspüngliche Towa 339 vom Umfang), aber allen war dieses unerträgliche Stativ gemein. Ich habe dann mal ein Baustativ unter die Montierung gesetzt - war ein seeeeehr deutlicher Stabilitätsunterschied; eine echte Verbesserung. Siehe Klassiker: Towa/Tasco 10K Refraktor 80/1200mm Wenn man den Tasco dann OAZ-mäßig noch etwas auf 1 1"4 pimpt (siehe folgende Seiten), erreicht man die Vixen-Qualität gut.

Hatte genau so einen Tasco 10K mit dieser Kiste und Styroporeinsätzen. Das Stativ aus "Balsaholz" war eine Katastrophe, stimmt. Glaube ich gerne, dass sich mit einem vernünftigen Stativ die Stabilität des Systems nachhaltig verbessern lässt. Meine Montierung war allerdings ebenfalls Schrott. Beispielsweise ließ sich bei mir die Polhöhe nicht fest einstellen. In regelmäßigen Abständen ist die Montierung mitten in der Beobachtung oder bei der Fotografie mit aufgesattelter Kamera und Nachführung durch das Fernrohr unvermittelt in sich "zusammengesackt". Jedes mal ein Schreckmoment, weil man nie wusste ob, und wann es passiert.

Es war mir ein Vergnügen das Teil auf dem Schrottplatz im Container zu entsorgen. :)
 
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Moin,

so ein Teil hab ich auch noch in einer Holzkiste, die gleiche Montierung wie unter meinem 114er Quelle, aber dieses unmögliche Rohrstativ. Beim Quelle das Holzteil, das auch noch gut aussieht, kriegt man mit einigen kleinen Mod's hin, das Rohrteil ist aussichtslos. Ich hab nur noch keinen Ersatz, ein schones altes Vermessungsstativ hätte was, bitte auch Naturholz...

CS
Jörg
 
Hatte genau so einen Tasco 10K mit dieser Kiste und Styroporeinsätzen. Das Stativ aus "Balsaholz" war eine Katastrophe, stimmt. Glaube ich gerne, dass sich mit einem vernünftigen Stativ die Stabilität des Systems nachhaltig verbessern lässt. Meine Montierung war allerdings ebenfalls Schrott. Beispielsweise ließ sich bei mir die Polhöhe nicht fest einstellen. In regelmäßigen Abständen ist die Montierung mitten in der Beobachtung oder bei der Fotografie mit aufgesattelter Kamera und Nachführung durch das Fernrohr unvermittelt in sich "zusammengesackt". Jedes mal ein Schreckmoment, weil man nie wusste ob, und wann es passiert.

Es war mir ein Vergnügen das Teil auf dem Schrottplatz im Container zu entsorgen. :)
Okay, dann hast Du eine schadhafte Montierung gehabt. Denn an meinen 10K´s hatte ich derlei Probleme nicht. Da sind es durch die Bank die Stative, die einem die Laune verderben. Schade, dass Du die Monti etc. auf dem Schrottplatz versenkt hast; man hätte sicher etwas reparieren (denke mal, die hintere Hutmutter war nicht fest; ich hab die Dinger schon mal auseinander gehabt und manchmal war da etwas Spiel: zwei Lagen Pappe drauf, die Hutmutter angezogen und - gut wars) und dann z.B. ein stabiles Fundament für den 114er Newton draus bauen können.
 
Moin,

so ein Teil hab ich auch noch in einer Holzkiste, die gleiche Montierung wie unter meinem 114er Quelle, aber dieses unmögliche Rohrstativ. Beim Quelle das Holzteil, das auch noch gut aussieht, kriegt man mit einigen kleinen Mod's hin, das Rohrteil ist aussichtslos. Ich hab nur noch keinen Ersatz, ein schones altes Vermessungsstativ hätte was, bitte auch Naturholz...

CS
Jörg
Moinsen Jörg, den 80/1200er auf der Montierung vom 114er Quelle? Oha. Denn normalerweise war der 80er auf einer stabileren Montierung unterwegs ...http://amateurastronomie.com/klassiker/tipstricks/japanmontierung.htm Greetzles Hannes
 
Moin,

ob das so zusammen gehört oder der frühere Nutzer das zusammengepfriemelt hat kann ich Dir nicht sagen, das wurde in ner Kiste so aufgefunden. Mal sehen was ich irgendwann mal daraus mache. Erstmal bau ich den 114er zusammen so dass er im Originalzustand ist, dann mach ich mich vielleicht an den Kasten. Da er leider auch nur den kleinen OAZ hat dürfte sich der praktische Nutzen in Grenzen halten, zudem hat er das Nikotin-Problem wie alle Sachen aus der Quelle.

CS
Jörg
 
...um das Thema einmal aus Sicht eines Beobachters zu beleuchten: Ein guter Freund hat mir den oben schon erwähnten und aus dem Stand verfügbaren TS4"/11-Apo empfohlen, er selber nimmt das Teil aktuell ausschließlich für die Sonnen-Fotografie. Seine Bilder finde ich sehr überzeugend für das besagte Thema. Und Doppelsterne sehen damit visuell auch sehr ansprechend aus, der Mond sowieso. Warum ich ihn mir trotzdem nicht kaufe? Na, ich will ja nicht dieselben Bilder machen wie der Kollege und fände für mich persönlich 11 - 12 cm Öffnung noch spannender. Aber man darf sich nichts vormachen, damals wie heute sind die Marktchancen für f/11-Refraktoren sehr bescheiden - das wird ein Exotenthema bleiben. Was nicht schlimm ist, denn irgendwo findet sich für die, die das unbedingt wollen, immer noch etwas.

CS - und das Beobachten nicht vergessen ;-)

Stefan
 
Und hier das Diagramm. Lieber Gerd, kannst Du das bitte beurteilen. Ich sehe manchmal Restfarbe an Jupiter bei höchsten Vergrößerungen und habe keine Ahnung.

Um den Farblängsfehler zu beurteilen muss man sich die 0,7 Zone anschauen.
Da wir in diesem Diagramm in der senkrechten 10 Teilstriche haben muss man also 7 Teilstriche nach oben gehen.
Das ist also ungefähr dort wo sich die Kurven auf kleinem Raum kreuzen.
Die wellenoptische Schärfentiefe bei F6 beträgt 0,039mm.
In der 0,7 Zone sollten die Abstände der Kurven zur Kurve für 546nm also kleiner als 0,039 mm sein.
Dass ist für die dargestellten Wellenlängen offenbar gegeben.
Allerdings ist das dargestellte Spektrum mit 480 bis 644nm etwas klein.
Zumindest für ein Triplet mit entsprechend hohem Anspruch an die Farbkorrektur.
Interessant wären hier noch 436nmund 680nm, wobei die visuell nur noch sehr schwach wahrgenommen werden.
Neben dem Farblängsfehler ist aber auch der Gaußfehler wichtig und der ist leider bei F6 bei einem Triplet mit N-P-N Design schon spürbar.
Unterm Strich haben wir hier also eine gute und visuell sicherlich völlig ausreichende Farbkorrektur.
Aber keine außergewöhnlich gute wie man sie zb. von den hier diskutierten 102F11 SD Doublet oder 102F8 Triplet erwarten kann.

Ev. sind es auch die Okulare (Radians mehr Farbe als Baader Genuine Orthos). Vielen Dank.

Wie hier ja auch schon geschrieben sind einfache Okular Bauformen mit wenig Linsen also auch Orthos doch eher etwas für langsamere Optiken.
Die F6 sind da schon recht grenzwertig.
Die Radians hingegen haben ja ein vorgeschaltetes Negativelement und sollten gut an F6 funktionieren.
Da würde ich auch keinen nennenswerten Farbfehler vom Okular erwarten und mit 60° SGF ist das Feld hier ja auch noch nicht ungewöhnlich groß so das sich auch die laterale Farbe am Feldrand in Grenzen halten sollte.

Im Zweifel kann man ja mit dem fraglichen Okular an einem reinen Spiegelteleskop mit F6 mal überprüfen ob auch da Farbe sichtbar ist.
Dann weiß man genau ob die Farbe nun vom Okular kommt oder nicht.

Grüße Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

ob das so zusammen gehört oder der frühere Nutzer das zusammengepfriemelt hat kann ich Dir nicht sagen, das wurde in ner Kiste so aufgefunden. Mal sehen was ich irgendwann mal daraus mache. Erstmal bau ich den 114er zusammen so dass er im Originalzustand ist, dann mach ich mich vielleicht an den Kasten. Da er leider auch nur den kleinen OAZ hat dürfte sich der praktische Nutzen in Grenzen halten, zudem hat er das Nikotin-Problem wie alle Sachen aus der Quelle.

CS
Jörg
Hi Jörg, haste mal n paar Photos? ;-)

Bin neugierig ..

Greetzles Hannes
 
Hi Hannes,

das Zeug's liegt auf dem Dachboden, aktuell habe ich keine Bilder. Ich muss mal sehen ob ich damals in Sbr. welche gemacht habe. Wenn ja poste ich sie hier.

CS
Jörg
 
Hallo Leute,

ich finde es nicht schön wenn der Thread hier jetzt so OT geht.
Wenn ihr über einfache Achromate diskutieren wollt wäre es nett das an anderer Stelle zu tun.
Diesen Thread hier habe ich eröffnet um über den SD 102F11 und Apos mit außergewöhnlich guter Farbkorrektur zu diskutieren.

Grüße Gerd
 
Um den Farblängsfehler zu beurteilen muss man sich die 0,7 Zone anschauen.
Da wir in diesem Diagramm in der senkrechten 10 Teilstriche haben muss man also 7 Teilstriche nach oben gehen.
Das ist also ungefähr dort wo sich die Kurven auf kleinem Raum kreuzen.
Die wellenoptische Schärfentiefe bei F6 beträgt 0,039mm.
In der 0,7 Zone sollten die Abstände der Kurven zur Kurve für 546nm also kleiner als 0,039 mm sein.
Dass ist für die dargestellten Wellenlängen offenbar gegeben.
Allerdings ist das dargestellte Spektrum mit 480 bis 644nm etwas klein.
Zumindest für ein Triplet mit entsprechend hohem Anspruch an die Farbkorrektur.
Interessant wären hier noch 436nmund 680nm, wobei die visuell nur noch sehr schwach wahrgenommen werden.
Neben dem Farblängsfehler ist aber auch der Gaußfehler wichtig und der ist leider bei F6 bei einem Triplet mit N-P-N Design schon spürbar.
Unterm Strich haben wir hier also eine gute und visuell sicherlich völlig ausreichende Farbkorrektur.
Aber keine außergewöhnlich gute wie man sie zb. von den hier diskutierten 102F11 SD Doublet oder 102F8 Triplet erwarten kann.

Lieber Gerd, vielen Dank für die Analyse.

Ich verstehe zwar nur "Bahnhof", habe aber seinerzeit im Familienrat für die Anschaffung eines TOA 130 plädiert. Der sollte farbreiner sein.
Ich konnte mich leider nicht durchsetzen...
BTW, wie gut sind denn die neuen APM-Doublets "Designed by G. Dühring" (so steht es jedenfalls auf der Objektivfassung)? Der Designer sollte es wissen...:).
 
Zuletzt bearbeitet:
BTW, wie gut sind denn die neuen APM-Doublets "Designed by G. Dühring" (so steht es jedenfalls auf der Objektivfassung)? Der Designer sollte es wissen...:).
Welche sind das denn?
So wie Gerd über das ein oder andere gesprochen hat nehme ich an, dass die wohl recht sauber designed sind ohne blödsinnige Extreme.
Ich würde mir gern ein Doublet im Bereich 140-150mm zulegen, das sollte aber von der Farbreinheit mit meinem Evostar 120 ED mithalten können und gleichzeitig weniger Gaußfehler haben.
Deswegen auch mei früherer Post, dass ich auf größere langsame Doublets hoffe.

LG
Olli
 
PMFJI

Wo ich gerade lese schön...., sorry nichts persöhnliches.


TWIMC
Ich fände es schön wenn die Jungs die den Auftrag geben wie was gebaut wird, sich auch mal das Endresultat ansehen vorher, und zwar nicht nur am Bildschirm. %-) HYCFAPMSFTJ
Mein TS ED 4" f11 ist bei mir zu Hause angekommen mit einem OAZ der gegenüber der Optik 2.5cm(1inch! WTH) von der Mitte nach unten peilt auf einem Meter.
Und ich weiß zu gut das ich nicht der einzigste bin.

Ich sehe es absolut sinnlos IMNSHO sich eine FPL53, FPL55 oder noch schönere lange Optik zu kaufen wenn der OAZ inadequat zusammengebaut und schlecht konzipiert ist.



These are my 5cent!

Clear skies,
- Martin
 
Dann justiert man eben den OAZ, bei einem Newton erwartet auch niemand, dass der justiert zu Hause ankommt. Ich sehe da jetzt kein Problem

LG
Olli
 
Ist nicht justierbar über ein par Schräubchen. Nei nei nei....
Justierung erfolgt über einkleben der geölten Auflage Führungs Teflon-streifen, über das das Rohr streift.
Es gibt nur drei Schrauben(oben aussen zwei, eine im inneren bei der Gewindeverbindung zum OTA) die es ermöglichen die Hemmung zu regulieren. Mit diesen Schrauben kann man keine Verkippung regulieren.

Die meisten Schrauben findet man an der R&P Welle, die halten die Kugellager und den Becher für die Aufnahme der Reduktion. Undas hat nichts zu tun mit der Lage des Rohrs....

Bei einem Refraktor sollte die Mitte des OAZ, in einer Linie sitzen mit der Mitte der Optik. Und 1inch ab bei einem Meter ist die Hölle bei einem "Optischen Instrument".
Kein Einzelfall......


Clear skies,
- Martin
 
Wer nicht glaubt, kann selber sehen.

Oben die flache Messing Schlitzschraube und die beiden Imbus, regulieren einfach nur die Hemmung des Rohres.
IMG_4591.jpg


Unten die Madenschrauben die die Kugellager der Welle heben. Nicht gerade so doll diese Idee der Madenschrauben mit den vorfindbaren Toleranzen!!!
IMG_4592.jpg


Leckere Innereien die sich immer verrutschen, sieht man doch gut...., wo gibt es da was zum justieren? Ich seh da nix, vielleicht ist es meine Brille....

IMG_4593.jpg


IMG_4594.jpg


Hope this helps.

Clear skies,
- Martin
 
So und jetzt meine Frage an die Pro's:

Was nutzt ein FPL53 Glas mit Partnerglas, oder besser noch, bei einer AP von recomendable 0.7mm und kleiner bei der Beobachtung mit gutem Seeing^3 von Jupiter wenn die OAZ's serienmässig 2-3cm nicht mit der Mitte des Glases übereinstimmt?

Also anstelle von Okular >(ǀ)----------1m------------(ǀ) »»»»» Jupi!
das halt: >(/)----------1m____________(ǀ) »»»»»» Upsi!

Bei solchen Bedingungen sieht man sofort mit einem Cheshire mit 45º abgewinkelter scheinenden Fläche das da was krumm, ähem nicht zentrisch ist.
Und vorne an der Linsenzelle bitte nichts rumschrauben, das geht gleich in die Hose.

Beim Händler geht das Ding nach der Retoure dann als B-Ware raus: Neuwertig!

Clear skies,
- Martin
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau so is es.

Adaptacion muss halt zusätzlich gedreht werden..... Das Rohr muss gleich beim Dreher bleiben, das er Maß nehmen kann.
Nach der Aktion sitzt man dann halt bei den erwähnten 1800€ total Inversion :unsure:
Und man hat was funktioniert endlich.

Clear skies,
- Martin
 
Das ist echt übel.
Da muss ein anderer OAZ dran, das geht echt gar nicht.
Ich kann den Baader Diamond Steeltrack RT empfehlen.

Da steckt einfach ein Rohr im Rohr als Gleitlager ohne jede Justiermöglichkeit.
Erinnert mich vom Prinzip an den Plastik OAZ vom Skywatcher 70/500.

LG
Olli
 
Leckere Innereien die sich immer verrutschen, sieht man doch gut...., wo gibt es da was zum justieren? Ich seh da nix, vielleicht ist es meine Brille...
Hope this helps.

Au weia, danke für die Information Martin! In der Tat sehr aufschlussreich. Hatte bereist die Frage nach dem Okularauszug gestellt. "You get what you pay for" bewahrheitet sich einmal wieder. Bei einem derart günstigen Preis für eine tolle Optik kann kein teurer Okularauszug verbaut sein. Wie bereits erwähnt, hatte ich mich über den Preis dieses Refraktors sehr gewundert. Der Teufel steckt im Detail und hier offensichtlich im Okularauszug.

Ausgerüstet mit einem qualitative hochwertigen Okularauszug kommt man preislich in ganz andere Regionen. So "isses" halt. Die original Vixen Auszüge sind ganz ordentlich. Trotzdem habe wurde meinem Vixen ED102S f/9 einen Feathertouch-Auszug spendiert, weil ich auf den Komfort bei so einer schönen Optik nicht verzichten will. Gleiches würde für den hier diskutierten Kasai 102mm f/11 SD Doublet Refraktor gelten. Dann wäre man mindestens in der Preisregion des Vixen SD103S (103/795 mm) f/7.7. Allerdings hätte man im Ergebnis einen mechanisch wie optisch herausragenden 4" Refraktor, der seinesgleichen sucht.
 
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