Quadrantiden mit Radiotechnik | Seite 2 | Astronomie.de - Der Treffpunkt für Astronomie

Quadrantiden mit Radiotechnik

Okke_Dillen

Aktives Mitglied
Sehr spannend!!

Das ist ja interessant! Kann es sein, daß das Ereignis von 0:28 letzte Nacht etwa im Nordosten stattfand? Leider vernahm ich nur im Augenwinkel einen kurzen, hellen Schein, und bis ich hinschaute, war nix mehr zu sehen.

Ich verfolge das hier sehr aufmerksam und begrüße diese Initiative sehr! (y)

Gruß und low noise!
Okke
 

Setebos

Aktives Mitglied
Das eine Ereignis um 00:28:00 heute Morgen ist klar. Die "verwaschenen" Strukturen sind vermutlich auch Meteore aber nur schwer (wenn überhaupt) erklärbar.


Damit habe ich auch bei der Auswertung einige Male gehadert und mich gefragt, ob das jetzt als Meteor gezählt wird oder nicht. Das ist hier meine erste derartige Beobachtungsaktion, daher gibt es teils noch ein paar Unsicherheiten. Aber man macht sich intensiv über den Ursprung solcher dopplerverschobenen Spuren Gedanken, was ja auch reizvoll ist

Gruß
Christian
 

APM_Pietsch

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Sehr spannend!!

Das ist ja interessant! Kann es sein, daß das Ereignis von 0:28 letzte Nacht etwa im Nordosten stattfand? Leider vernahm ich nur im Augenwinkel einen kurzen, hellen Schein, und bis ich hinschaute, war nix mehr zu sehen.

Ich verfolge das hier sehr aufmerksam und begrüße diese Initiative sehr! (y)

Gruß und low noise!
Okke
Hallo,
das glaube ich nicht, da meine Antenne (Nähe Dortmund) Richtung Dijon Richtung Frankreich ausgerichtet ist. Unsere Antennen können immer nur einen Teil des Himmels beobachten. Deshalb ist es auch wichtig, dass möglichst viele sich an so einem Projekt beteiligen und so unterschiedliche Himmelsareale abgedeckt werden.
 

eberhard_ehret

Aktives Mitglied
"Unsere Antennen können immer nur einen Teil des Himmels beobachten. "

...aber....das muss nicht sein ! :confused: Wenn man den Platz hat, kann z.B. 4 Quadantennen -für jede Himmelsrichtung eine- aufbauen und zusammenschalten. Man braucht dann nur eine "Impedanzanpassung" um aus 4 x 50 Ohm (oder 4 x 75 Ohm)
wieder auf 50 oder 75 Ohm zu kommen. Wobei das beim Senden ein absolutes Muss ist (liegt ja hier nicht vor)...Beim Empfang könnte es unter Vernachlässigung aller ohm'schen Regeln evtl. auch durch Zusammenschalten (4 x Innenleiter auf 1 x Innenleiter und 4 x Abschirmung auf 1 x Abschirmung..und dann zum SDR-Stick) ohne Anpassung gehen....hat zwar etwas Verlust...aber... "Hoch lebe das Provisorium".
LG Eberhard

Schicker geht es mit diesem Teil:
Kostet 7,43 € bei herrn Bezos Kramladen:

1579700457349.png
 
Zuletzt bearbeitet:

APM_Pietsch

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Interessant, bin kein Funkamateur - aber hört sich gut an. Ich werde mir ein paar Gedanken dazu machen. Zwei Antennen habe ich ja schon. D.h. ein Versuchsaufbau kann nicht schaden.
Danke
Andreas :)
 

eberhard_ehret

Aktives Mitglied
Bin gerade in einem kreativen Flow...

Eine Antennenform, die klein, leicht, mit Gewinn und einfach selbst zu bauen ist (aus Messingstäbchen und etwas Draht) ist die "HB9CV"-Antenne. Sie nimmt kaum Platz weg und 4 Stück davon fallen kaum auf. Habe davon schon einige für Amateurfunkzwecke gebaut...die Dinger "laufen wie'd [zensiert]".... Mal unter "HB9CV 144 MHz" googeln...gibt jede Menge Bauanleitungen... man kann auch das dünnste Kupferrohr für Wasserinstallation nehmen...da bekommt man die T-Stücke fertig
im Baumarkt...bisschen sägen und löten...und ferddisch !
LG Eberhard DL3WA

Huuch...zensiert... also ich meinte das Tier mit dem Ringelschwänzchen, das auch gegrillt gut schmeckt... :)
 

Optikus

Aktives Mitglied
"Unsere Antennen können immer nur einen Teil des Himmels beobachten. "

...aber....das muss nicht sein ! :confused: Wenn man den Platz hat, kann z.B. 4 Quadantennen -für jede Himmelsrichtung eine- aufbauen und zusammenschalten. Man braucht dann nur eine "Impedanzanpassung" um aus 4 x 50 Ohm (oder 4 x 75 Ohm)
wieder auf 50 oder 75 Ohm zu kommen. Wobei das beim Senden ein absolutes Muss ist (liegt ja hier nicht vor)...Beim Empfang könnte es unter Vernachlässigung aller ohm'schen Regeln evtl. auch durch Zusammenschalten (4 x Innenleiter auf 1 x Innenleiter und 4 x Abschirmung auf 1 x Abschirmung..und dann zum SDR-Stick) ohne Anpassung gehen....hat zwar etwas Verlust...aber... "Hoch lebe das Provisorium".
LG Eberhard

Schicker geht es mit diesem Teil:
Kostet 7,43 € bei herrn Bezos Kramladen:

Den Anhang 125249 betrachten
Moin,

heb mich mal vom Schlauch:

Das Ding ist ja eigentlich in Pfeilrichtung zu betreiben - 1 x rein, 4 x raus. So wie Du das bescheibst wäre das nur eine passive Weiche mit einem Widerstandsnetzwerk? Dann wär dir Richtung egal und meine Elektrikerseele beruhigt ;).

CS
Jörg
 

eberhard_ehret

Aktives Mitglied
Hallo Jörg,
ich habe das nicht...aber die Schaltung scheint so zu sein, dass es vier Antenneneingänge gibt...das sind die, bei denen der Pfeil nach außen (!) zeigt und einen Ausgang, Pfeil nach innen (großes A). Von dort kann man dann sein Kabel an den SDR-Stick anschließen.... Natürlich geht das auch anders herum... Eine Antenneneingang bei A... und vier Ausgänge.... da aber passives Bauteil, sollte das völlig wurscht sein....IMHO ;) Im Zweifel kann man die Beschreibung mal durchlesen...
LG Eberhard
 

eberhard_ehret

Aktives Mitglied
Habe mir mal die Beschreibung runtergezogen:
In der Tat nur ein Eingang...aber vier Ausgänge...
  • 4-Wege Verteiler für Kabelanschluss oder Antennenanlage mit terrestrischem Empfang (UKW, DAB+, DVB-T2 HD)
  • Geeignet für Kabelfernsehen, TV, Radio und Internet / Multimedia vom Kabelnetzbetreiber, zugelassen von Vodafone Kabel Deutschland
  • 1 Signal-Eingang, 4 Ausgänge, hohe Rückflussdämpfung für störungsfreien Betrieb (ohne Spannungsdurchgang)
  • Metall-Gußgehäuse mit F-Anschlüssen und hoher Abschirmung gemäß Klasse A +10 dB
  • Rückkanal-tauglich und erweiteter Frequenzbereich 5 - 1218 MHz, Ein- und Ausgänge brummentkoppelt, Hohe Intermodulationsfestigkeit
Auf dem Schaltbild auf dem Deckel ist nichts zu sehen, dass da irgendwelche Dioden on Kondensatoren o.ä. eingebaut sind, die das Signal nur in eine Richtung durchlassen. Mich macht allerdings der Hinweis "hohe Rückflussdämpfung" etwas stutzig....am Besten, einer probierts mal aus....
LG Eberhard
 

Reinhard_Lauterbach

Aktives Mitglied
Hallo in die Runde,

ich weiß nicht, ob sich die Frage nach mehreren Antennen in unterschiedliche Richtungen überhaupt stellt.
Das Detektionsprinzip beruht ja grade darauf, dass man einen nicht hörbaren Sender, und der liegt nun mal nur in einer bestimmten Richtung, über die Meteorreflektion zu hören bekommt. Ob Meteore (vom Empfänger aus in anderen Richtungen gelegen) überhaupt Reflektionen zum Empfänger zurück verursachen können ist mir unklar, aber da habe ich erhebliche Zweifel.
Zu den Antennenkopplern: Es gibt durchaus Möglichkeiten mehrere Antennen zu koppeln die in beide Richtungen funktionieren. Siehe http://dg7ybn.de/Phasing/Phasing_DE.htm ziemlich unten.
Man schaue sich bloß mal die gestockten Antennenmonster an, die manchmal im Amateurfunk verwendet werden:
https://www.funkamateur.de/nachrichtendetails/items/DK5LA19-1.html
von dem hier ganz zu schweigen:
http://dl7apv.darc.de/ ;-)
Mit den Dingern wird sowohl empfangen als auch gesendet.

Viele Grüße & CS,
Reinhard

PS:
Nochmal zu den gekoppelten Antennen. Bei den Funkamateuren geht es ja darum, dass mehrere Antennen das gleiche Signal empfangen und dieses dann zu einem stärkeren Signal zusammengeführt wird. Man spricht dann von "gestockten Antennen", die zusammen einen "höheren Gewinn" haben. Das führt beim Empfang aber auch zu einem kleineren Öffnungswinkel (Winkel aus dem ein Signal empfangen wird) und das wäre für uns kontraproduktiv. Beim Senden ist durch die Stockung der Öffnungswinkel ebenfalls kleiner. Das führt dazu, dass die Sendeleistung in eine "schmalere Keule" gepackt wird und dadurch in Hauptrichtung eine höhere Feldstärke abgestrahlt wird, der "Gewinn" beim Senden.
Würde man nun mehrere Antennen mit unterschiedliche Ausrichtungen einfach koppeln, dann kann man zwar aus mehreren Richtungen empfangen, aber die grade nicht empfangenden Antennen würden auch einen Teil des Empfangssignals wieder abstrahlen. Die Empfindlichkeit würde abnehmen, man könnte also auch gleich eine Rundstrahlantenne nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Optikus

Aktives Mitglied
Hallo Reinhard,

danke für die Erleuchtung...

Bei den Antennenaufbauten fällt mir nur eins ein: "Meister Rörich - die Russen kommen!" Das sieht ja aus wie die ersten Anfänge der Luftaufklärung/Flugzeugleitung mit Funkleitstrahlen bzw. Radar.

CS
Jörg
 

Ehemaliger Benutzer [73139]

Hi Zusammen (y) (y) (y)
Spannend was die Radio Astronomie Bietet! Reinhard Lauterbach dein Bericht liest sich sehr Spannend. auch die vergleiche sind spannend zu lesen. hab ne Frage zu den Antennen; braucht es eine Genehmigung um sie dauerhaft aufzustellen? das mit der Liezen ob jemand Hören darf oder nicht ist mir durch die berichte klar geworden. doch das aufstellen einer solchen Anlage ist mir nicht ganz bewusst. was passiert wenn es regnet, eintüten, abbauen oder sogar weiter ins Weltall hören? ich bin eher der Astro-Typ der Beobachter und Fotografiert eben nur Hobby. beruflich Velomech.
da wünsch ich allen Radio Astronomen viel spannende und neue Entdeckungen am Himmel
grüsse aus Winterthur
*entfernt*
 

Optikus

Aktives Mitglied
Hallo Ale,

das Funkzeugs ist an sich wetterfest, das funktioniert auch egal ob Wolken usw. - das ist der Unterschied. Die Radiotechnik sieht noch Dinge wenn die Optik längst blind ist.
Aufstellen kann man das Zeug denke ich unproblematisch, so lange man keine mords Maste aufbauen will. Die kleinen Antennen um die es hier geht kannst Du ja im Zweifel in einen großen Sonnenschirmständer stellen.

CS
Jörg
 

Ehemaliger Benutzer [73139]

Hi Jörg
danke für die Information. ihr macht eine Spannende Arbeit egal ob Beruf oder Hobby Radio Astronomie. (y) (y) (y)
wünsch ein gutes Hören
*entfernt*
 

Reinhard_Lauterbach

Aktives Mitglied
Hallo Ale,

lass' Dich nicht durch die verlinkten Bilder bange machen, es gibt in allen Bereichen Amateure bzw. Semi-Profis die erstaunliches auf die Beine stellen. Bei mir steht die Antenne in meinem Arbeitszimmer ("Kaotikum" ;-) unterm Dach und hat Abmaße von gut 50cm x 50cm x 40cm, also sowas an harmlos. Auch ist der technische Aufwand für die Meteorerkennung recht überschaubar. Wenn Du mal richtig staunen möchtest, dann besuche mal den Astropeiler auf dem Stockert bei Bad Münstereifel zur Sonntagführung, sehr zu empfehlen (https://astropeiler.de/).
Ich bin auch mehr der optische Amateur-"Astronomiker", habe aber, auch wegen dem sch…. Wetter, mal mit dieser Technik gespielt und es macht Spaß.

Viele Grüe & CS,
Reinhard

Nachtrag:
@ Ale: Meine Aussagen zu Lizenzen beim hören beziehen sich auf die Regelungen in Deutschland. Ich weiß nicht, wie es in der Schweiz geregelt ist. Der Tipp mit dem Astropeiler ist, für von der Schweiz aus, auch schon "sportlich" ;-). Ich hatte vorher noch nicht gesehen wo Du wohnst.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ehemaliger Benutzer [73139]

danke für den Link den schaue ich mir an Reinhard.
ne schöne grösse für deine Radio Antenne.
wohne in der Schweiz und hab kein Führerschein! andere bereiche kennen zulernen ist für mich spannend.
wünsche frohes Hören
*entfernt*

wohne in Winterthur nähe der Stadt Zürich im Kanton Zürich und 20 min von Frauenfeld im Kanton Thurgau.
die Radio Antenne von Astropeiler hat ne stolze grösse.
die Radio Astronomie in der Schweizer Regelung kenne ich nicht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

eberhard_ehret

Aktives Mitglied
Ich nochmals....
Ich habe mir jetzt diese 4er Weiche bestellt und mess die dann mal durch...dann weiß man's.
Koppeln von Antennen: Ich habe schon viele mögliche und vor allen Dingen unmögliche Antennen gebaut (magnetische, Cap-Antennen, Quads, Yagis, Langdraht...) Prachtstück ist eine, aus einer 20 cm Metallgießkanne für die Blumenbank bestehende Cap-Antenne für 14 MHz...damit mit USA gefunkt...der Kollege da drüben ist aus den Latschen gefallen. Letztes Jahr eine 4er Gruppe 7 Element Yagi für 432 MHz...die für einen Kontest so etwa 270 Grad, jeweils versetzt, abgedeckt haben. Ich konnte empfangsseitig da keine Nachteile feststellen....sendeseitig war's super....natürlich mit selbstgebauter Anpassleitung aus 75 Ohm + 50 Ohm Kabeln...aber hier sind wir ja beim reinen Empfang.
Meine Devise: Ausprobieren ! Das ist wie mit der Hummel, die nach unseren Maßstäben aerodynamisch gar nicht fliegen dürfte, es aber trotzdem tut.
LG Eberhard
PS: Mast: In vielen Bundesländern braucht man für einen Mast im (eigenen) Garten bis 10 m Höhe keine Baugenehmigung... Rate aber davon ab...denn die Verluste auf 144 MHz in den üblichen Kabeln sind bei 10 m Masthöhe und x m Zuleitung bis zum SDR-Stick durchaus enorm. Daher die Koax-Zuleitungen so kurz wie möglich halten...
 

Ehemaliger Benutzer [73139]

Respekt für deine Radio Antennen. (y)
doch ich bleibe lieber beim Beobachten und Fotografieren wohne in einer WG. da hab ich keinen Platz für ne Antenne. es kommen noch andere Stör Faktoren wie Rega und andere Spital Flüge, Nachbarn hinzu. nicht alle sind von meinem Hobby begeistert! :sick: schade. sie respektieren mich und ich sie.

da wünsch dir und den anderen Radio Astronomen gute gelingen
*entfernt*
 

APM_Pietsch

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Hallo zusammen,
habe folgende Parallelbeobachtung gemacht. Eine Antenne Richtung Graves, die andere 90 Grad weiter Richtung Westen. Die Antenne, die Richtung Graves "sieht" hat ~150 Meteore registriert. Die andere nichteinmal 10 Meteore (und die waren auch sehr schwach zu erkennen). Okay, ich hatte an der zweiten Antenne keinen Verstärker - trotzdem sollte man da eigentlich mehr erwarten. Oder liegt ein Denkfehler vor? Mal drüber nachdenken.
~Andreas
 

Optikus

Aktives Mitglied
Moin,

das wurde schon thematisiert - der Reflexionswinkel. Wenn die Wellen aus Graves auf das Plasma treffen werden sie zurückgeworfen - in Deine Antennenkeule. Wenn die nicht getroffen wird ist das Signal viel schwächer, da nur indirekt erfassbar. Der Effekt ist so wie ich ihn erwarten würde.

CS
Jörg
 

Reinhard_Lauterbach

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

Also bringen 4 Antennen im Parallelbetrieb vermutlich nicht viel.
Das sehe ich auch so.

Deshalb ist es auch wichtig, dass möglichst viele sich an so einem Projekt beteiligen und so unterschiedliche Himmelsareale abgedeckt werden.
In der Richtungsabhängigkeit vieler Antennen an unterschiedlichen Standorten liegt natürlich auch eine zusätzliche Informationsquelle über die geometrische Verteilung der Ereignisse. Das wirft die Frage auf: Was machst man mit den Daten, kann man die zur weiteren Auswertung weiter melden? Bei mir käme das aber erst in Frage wenn die Anlage automatsch läuft. Einerseits wegen des nicht geringen Aufwands bei der Auswertung, aber vor Allem zur Vermeidung des "menschlichen Faktors" bei der Entscheidung "Meteor oder kein Meteor".

Viele Grüße,
Reinhard
 

eberhard_ehret

Aktives Mitglied
Hallo,
also...das mit den 4 Antennen in unterschiedlichen Richtungen lassen wir mal...war mal so ne quick & dirty Idee...bringt aber nix. Aber 2 Antennen übereinander "gestockt" in die gleiche Richtung, das bringt was. Dazu melde ich mich mit einem Bauvorschlag, kann aber noch etwas dauern. Ich kann mit meinem AFu-Gerät auf 143.050 in CW mit einer 10 Element Langyagi (horizontal polarisiert) bei guten Ausbreitungsbedingungen GRAVES direkt hören. Zwischenzeitlich zeigt mein SDR-Stick mit dieser Antennen auch Reflexionen an - recht heftige. Das können aber Flugzeuge sein...ich wohne direkt in der Einflug- bzw. Abflugschneise von Frankfurt Airport...so 30 km Luftline weg. Die Langyagi horizontal ist natürlich nicht ideal...werde mal eine kürzere Antenne dranhängen und dann so 45 Grad in den Himmel schauen lassen....dann ist der Öffnungswinkel größer...
LG Eberhard
 

Optikus

Aktives Mitglied
Moin,

generell könnte man wenn man drei Antennen hat die Spur des Meteoriten anhand der Ausbreitung der Reflexionen ausrechnen, das ist letztlich nichts als angewandte Mathematik. Aber das muss trotzdem jemand in Algorithmen gießen, wenn es sich sowas nicht in irgendwelchen mathematischen Sammlungen finden läßt, denn die Bahnbestimmung auf solche Art und Weise wird ja auch optisch praktiziert. In den Reflexionen steckt ja noch mehr an Informationen, man kann aus den spektralen Informationen der zurückgeworfenen Wellen ja noch eine Menge mehr entnehmen.

CS
Jörg
 

Reinhard_Lauterbach

Aktives Mitglied
Hallo Eberhard,

nicht dass ich mir den Schuh des "Fachleuts" anziehen würde...
Das Signal aus Deinem vorletzten Post würde ich als FSK-Signal klassifizieren, seltsam auf der Frequenz.
Das Signal aus Deinem letzten Post halte ich für einen Meteor, der sich dem durchkommenden Trägersignal von Graves überlagert.
Dein Empfänger scheint auch nicht exakt auf der Frequenz zu liegen.

Viele Grüße & CS,
Reinhard
 

eberhard_ehret

Aktives Mitglied
Moin allerseits,
danke für die Antwort...
ich habe den Stick von NESDR...ist auf UKW sehr empfindlich...wesentlich empfindlicher als der DX-Patrol...scheint aber in punkto Frequenz nicht ganz geeicht zu sein...muss mal schauen, wie man das hinbekommt...habe im Moment allerdings nicht all zu viel Zeit, um mich damit intensiv zu befassen...aber ab Mai bin ich in Rente...da sollte das etwas entspannter angehen.. :) Schönes Wochenende an alle Eberhard
 

APM_Pietsch

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Ja, das zweite Bild ist eindeutig ein Meteor. Auf dem Schnittpunkt mit der Tropo-Line hat der Meteor die Radialgeschwindigkeit=0. Dann entfernt er sich "sozusagen" von der Antenne mit einer bestimmten Radial-Geschwindigkeit. Diese Radialgeschw. kannst Du aus der Frequenzverschiebung (delta f) direkt aus deinem Bild berechnen.
~Andreas
 
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