Raspberry Pi 5 - Fallstricke bei Installation

Hallo David,
Ist das System wirklich gestartet, oder hängt es irgendwo, wo auch immer.
Du solltest zuerst den Pi das allerneuste Image des Boot EEPROMS gönnen, dann muss die SSD als Verursacher ausgeschlossen werden. Hatte da meinen Spaß mit WD.
Samsung SSD laufen da wirklich absolut sauber.
Das EEPROM Image lässt sich mit raspi-config aufspielen
Weiterhin sind konfigurationskonflikte auch nicht auszuschließen...
Hallo Markus
Da muss ich kurz nachfragen: wo ist das genau? Punkt 8 (Update) oder Punkt 6 A5 (Bootloader Version)?

CS David
 
Hallo David,
ich hab gewisse Zweifel, dass es sich hierbei um ein Hardware-Problem handelt. Hast Du irgendwelche Indizien, z.B. aus journalctl, die darauf hindeuten? Ich habe eher den Verdacht, dass irgendwas in der Installation unterschiedlich ist.

Mit was machst Du den Remote-Zugriff? Ich benutze seid Langem RDP und nicht VNC. Das funktioniert meist wirklich gut.

Übrigens, es gibt einen SSD-Adapter, der in das Standard-Gehäuse passt. Gibt's schon Erfahrung damit? Ich hab ihn gleich bestellt...
VG Wolfgang

Hallo Wolfgang
In Linux benutze ich Tiger-VNC. In W11 mache ich es meistens mit RustDesk oder RealVNC. RDP hatte ich jetzt weniger auf dem Radar. Das wäre ein Versuch wert.

CS David
 
Übrigens, es gibt einen SSD-Adapter, der in das Standard-Gehäuse passt. Gibt's schon Erfahrung damit? Ich hab ihn gleich bestellt...
Ich kann meine Frage mittlerweile selbst beantworten.

Die kompakte Version des M.2 Hat passt in das Gehäuse inkl. dem Standard Raspberry-Lüfter. Ich habe einfach die vorher verwendete SSD auf die neue interne SSD geklont und konnte loslegen. Damit hat man jetzt mit dem RPi5 eine wirklich leistungsstarke Kombination im Standard-Gehäuse und hat auch wieder zwei USB3-Anschlüsse frei. Ich finde das super!
 
Thema RTC0 und Stützbatterie:
Ich hatte schon seit längerem hier 3 dieser speziellen Akku's vorrätig. Heute bin ich zum Einbau gekommen, dieser war trotz der beengten Platzverhältnisse einfacher als gedacht.
Wichtig ist, wirklich die speziellen Akku's zu verwenden.
Die Ladung muss man per dtparm aktivieren, wie auch die Spannung
ein Eintrag in der config.txt bringt den gewünschten Effekt.
Bash:
dtparam=rtc_bbat_vchg=3000000

Desweiteren kann man die Spannung in /sys/... auslesen.
Ein
Bash:
cat /sys/devices/platform/soc@107c000000/soc@107c000000:rpi_rtc/rtc/rtc0/battery_voltage
zeigt die Spannung in µV an

Ob mit der richtigen Spannung geladen wird zeigt ein
Bash:
cat /sys/devices/platform/soc@107c000000/soc@107c000000:rpi_rtc/rtc/rtc0/charging_voltage

Hilfreich hierbei waren diese Seite oder Diese hier.

Damit hat man eine vollständige systemseitige Unterstützung und Nutzung von /dev/rtc0 ohne Umwege über selbst erstellte SW-Lösungen.
 
Fazit nutzen des rtc0:
Die Nutzung der Echtzeituhr mit Pufferakku mach beim pi5 vieles einfacher. Das System kümmert sich von alleine um die Synchronisation, sogar bidirektional, was vieles einfacher macht. Der Akku scheint auch wesentlich länger durchzuhalten, gegenüber der Lösung mit dem Goldcap und DS1307. Aber was soll's, der alte rtc bleibt im System und wird trotzdem zusätzlich mit genutzt, die Scripte dazu sind ja vorhanden
 
Thema neues System Debian13:
Ein neues Raspi OS ist raus auf Basis Debian 13. Werde einen Versuch auf Basis der Desktop Variante austesten. Wer hat das neue System schon am laufen mit Astro Equipment?
 
Thema neues System Debian13:
Nach einigen Schwierigkeiten läuft die Sache. Wichtig war nur, dass bei den Compilerscripten ich folgende Zeilen ändern musste, damit es stabil durchläuft:
orginal ./build-soft-stable.sh
Bash:
#!/bin/bash

export CFLAGS="-march=native -w -Wno-psabi -D_FILE_OFFSET_BITS=64"
export CXXFLAGS="-march=native -w -Wno-psabi -D_FILE_OFFSET_BITS=64"

LIBXISF_COMMIT="v0.2.13"
INDI_COMMIT="91e3e35250126887a856e90b6a0a30697fb01545"
INDI_3RD_COMMIT="v2.1.6"
STELLAR_COMMIT="5902126c7a0ac01877c29f1189bda23f0837cf58"
KSTARS_COMMIT="origin/stable-3.7.9"

geänderte ./build-soft-stable.sh
Bash:
#!/bin/bash

export CFLAGS="-march=native -w -Wno-psabi -D_FILE_OFFSET_BITS=64"
export CXXFLAGS="-march=native -w -Wno-psabi -D_FILE_OFFSET_BITS=64"

LIBXISF_COMMIT="v0.2.13"
INDI_COMMIT="v2.1.5"
INDI_3RD_COMMIT="v2.1.5"
STELLAR_COMMIT="5902126c7a0ac01877c29f1189bda23f0837cf58"
KSTARS_COMMIT="origin/stable-3.7.9"

Nutzen tue ich immer noch RealVNC in der Version 7.15. Angeschlossen an eine Wave150i mit ZWO EAF, ASI2600MC pro, Pegasus Astro PPBM.
gsc habe ich manuell hinzu gefügt in der Version 1.3 inkl. Data
 
Hallo!
Eine sehr interessante Kombination ist ein CM5 8GB WALN noEMMC mit einem WaveShare HAT. Sehr Kompakt, mit einem Passenden passiven Cooler, hat RJ45, 2xCamera, 1x PCIe, micro SDCard ....
Seht selbst .. Mal sehen wie man da sinnvoll mit wenig Aufwand einen Astro Computer erstellt. Einen entsprechend passenden nvme Hat, bin ich noch am suchen. Hier schon mal ein paar Impressionen vom Versuch, nur halb so groß wie ein normaler Pi.
BTW: Selbst die fummelige u.fl Buchse kommt schon mit für's WLAN, besser geht nicht
IMG_20260131_184015445_HDR.jpg
IMG_20260131_184026207.jpg

IMG_20260131_184047061.jpg

IMG_20260131_184101554.jpg
 
Thema Kühlung und Lüfter:
Die oben gezeigte passive Variante taugt leider nicht zum Compilern, da wird der Kleine zu heiß.
Um einen Kühler mit Lüfter sinnvoll anzusteuern, kann man die Parameter in der config.txt einstellen.
Die Drehzahl wird ausgelesen mit:
Bash:
cat /sys/class/hwmon/hwmon*/fan1_input

eine m.E. sinnvolle Parametrierung sieht dann so aus in der config.txt:
Bash:
dtparam=fan_temp0=35000
dtparam=fan_temp0_hyst=5000
dtparam=fan_temp0_speed=75

dtparam=fan_temp1=47500
dtparam=fan_temp1_hyst=5000
dtparam=fan_temp1_speed=125

dtparam=fan_temp2=55000
dtparam=fan_temp2_hyst=5000
dtparam=fan_temp2_speed=175

dtparam=fan_temp3=65000
dtparam=fan_temp3_hyst=5000
dtparam=fan_temp3_speed=250

Geholfen dazu hat diese Seite ....
 
Thema "instabiler Hotspot":
Der Hotspot unter Raspi5 und aktuellem RaspiOS auf Basis von Debian 13 trixie hat so seine Macken, instabil und launisch. Ein Workaround gibt es:
1. vorhandenen Hotspot löschen, auch über GUI
2. Hotspot mit Kommandozeile erstellen
Bash:
sudo nmcli device wifi hotspot ifname wlan0 ssid MeinPiHotspot password MeinPasswort
3. Hotspot autoconnect aktivieren
Code:
sudo nmcli con modify "Hotspot" connection.autoconnect yes
sudo nmcli connection modify Hotspot connection.autoconnect-priority 100
4. Powersafe deaktivieren
4.1. (temporär)
Bash:
sudo iwconfig wlan0 power off
4.2 permanent
Bash:
sudo nano /etc/NetworkManager/conf.d/default-wifi-powersave-on.conf
Bash:
[connection]
wifi.powersave = 2
Auf der Gegenseite lasse ich dann noch eine shell mit einem Ping zum Raspi mitlaufen, läuft.

Mal sehen, was ich noch so finde ....
 
Zuletzt bearbeitet:
ein
Code:
ping 10.42.0.1 -i 3
sendet alle 3s ein ping an den Hotspot, sollte reichen.
 
Hinweis:
Es ist dabei belanglos, wo ping läuft. Selbst ein ping 10.42.0.1 -i 3 auf dem Raspi selbst, hält die Verbindung am Leben, :unsure::unsure::unsure:
 
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