Raspberry Pi "Beine machen"

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Das ist eine brauchbare Anleitung für den Umzug auf die SSD:

Was da meines Erachtens nach fehlt ist der Hinweis, dass man im Copier-Tool die Sache mit der "UID" anklicken muß... bekomm ich jetzt auch nicht mehr hin, aber es mußte angeklickt sein...
 
Ich bin mit meinem Stellarmate von der SSD wieder zurück auf SD gewandert, weil jedes mal nach einen Update das Teil einfach nicht mehr booten wollte und ich es neu installieren musste.
Bei der SD ist mir das noch nie passiert :unsure:
 
Ist halt die Frage, was "Stellarmate" da updatet. Man hätte mal probieren können, die alte SD Karte im SD-Kartenslot zu belassen zusätzlich zur SSD.
Dann in der raspi.config eine Bootreihenfolge einstellen. Dann mal schauen, ob SD-Karte oder SSD aktiv ist und sich auch mal die raspi.config anschauen.
Eventuell ist Stellarmate so gestrickt, dass eine SSD nicht vorgesehen ist.

Auf jeden Fall danke für den Hinweis. Ich hatte schon länger vor, auch mal Stellarmate umzuziehen...

Grüße
Hartmut
 
Vielleicht hat es auch nur an der Kombi SSD und meiner Linuxunwissenheit gelegen, aber nach dem 5x neu aufsetzen hab ichs aufgegeben.
Andere benutzen erfolgreich SSDs, somit schließe ich nicht aus, dass ich was falsch gemacht habe
 
Seitdem ich meinen Astroberry auf SSD habe (keine eingesteckte SD mehr), mache ich vor jedem größeren Update ein BackUp von SSD.
Einfach eine SD Karte in einen USB-Adapter, den in einen USB 3.0 Slot (2.0 geht auch, langsam) und dann das oben von mir erwähnte Copier-Tool starten.
SOmit habe ich immer eine SD Karte mit fertigem Image zum zurückspielen.
 
Hallo!
Mal das Thema SSD nüchtern betrachtet.

pro SSDkontra SSDpro micro SD-Cardcontro SD Card
lange Haltbarkeithöhere Stromaufnahmeklein, im System schon integriertkürzere Haltbarkeit
schnellzusätzlicher baulichen Aufwandgeringe Stromaufnahmelangsam
Wegfall eines USB Portsalle USB-Ports stehen zur Verfügung

Desweiteren ist das Cache- und Buffermanagement von Linux generell recht gut, bei den PI4 Modellen von 4GB und 8GB ist eine SSD IMHO nicht zwingend erforderlich, nur beim Erstaufruf dauert es ein wenig, ansonsten läuft es recht flink. Nur bei den kleineren Speichermodellen 1 und 2Gb wird eine SSD das System durchaus beschleunigen können.
Ansonsten SD-Karten verwenden, welche hohe Schreibraten vertragen und regelmäßig ein Backup. Probeweise hatte ich auch ein System mit einer mSATA, der bauliche Aufwand war allerdings mir zu hoch.
Um eine SSD zu verwenden ist wichtig, dass der rpi-eprom auf neuesten Stand ist und unter raspi-config die Boot-Reihenfolge angepasst wurde. Hat jedenfalls bei mir ohne große Probleme funktioniert. Und wenn man es ganz sicher haben will, schreibt man die Bilddaten gleich auf einen guten USB-Stick.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut, ist ein aktueller Kernel in 32bit. Sollte eigentlich keine Probleme machen.
Wie zeigt sich denn ein Absturz von KSTARS, bleibt es einfach stehen?
Ggf. mal zum Testen in /boot/config.txt ganz am Schluss einfach eintragen "arm_64bit=1", zuvor testen ob /boot/kernel8.img existiert.
Hallo Thomas
Schwupps - und KStar ist weg, bleibt also nicht hängen. Das mit dem Boot-Eintrag werde ich noch prüfen, ebenfalls der Test mit der SSD.

Gruss David
 
Hallo Thomas
Schwupps - und KStar ist weg, bleibt also nicht hängen. Das mit dem Boot-Eintrag werde ich noch prüfen, ebenfalls der Test mit der SSD.
Hallo David,
starte KStars mal aus der Kommandozeile mit kstars. Wenn wieder ein Absturz kommt, mal den Output in der shell posten. Mal sehen ob da was sich aufzeigt.
 
Gut, ist ein aktueller Kernel in 32bit. Sollte eigentlich keine Probleme machen.
Wie zeigt sich denn ein Absturz von KSTARS, bleibt es einfach stehen?
Ggf. mal zum Testen in /boot/config.txt ganz am Schluss einfach eintragen "arm_64bit=1", zuvor testen ob /boot/kernel8.img existiert.
Hallo Hartmut
Habe das mit 64bit gemacht. Ich bin gespannt, ob das stabilere Verhältnisse schafft.

Gruss David
 
HiHi,
das hatte Thomas ( @steins-ursel )vorgeschlagen. Ich hab das aber auch gemacht...

Grüße
Hartmut
 
Hallo
Hat jemand KStars auf einer anderen Hardware als Raspberry Pi im Einsatz (zB NUC oder ähnliche)?
Was sind die Erfahrungen?

Gruss David
 
Ich denke David meint das komplette System auf anderer Hardware, also INDI, EKOS und KStars. Ich habe Mal versucht das unter Ubuntu auf meinem häuslichen Zentralserver zu installieren, hatte aber keinen Erfolg. Grundsätzlich sollte das Zeug aber auf Ubuntu funktionieren.
Allerdings sehe ich darin relativ wenig Sinn. Der Charme von Astroberry/Stellarmate liegt ja gerade darin günstige, stromsparende Hardware zu verwenden. Wenn man stattdessen einen "vollwertigen PC" einsetzt, kann man auch gleich NINA und Co nehmen.

Ciao, Udo
 
Hallo
Es geht in diese Richutng. Wenn das Thema schon "Beine machen" heisst, dann suggeriert das, dass der Raspberry arg am Anschlag läuft. Bei meinem RP 4B 4GB liegt die CPU-Auslastung eigentlich im völlig im grünen Bereich. Der Zugriff via VNC ist jedoch eher zähflüssig. Das liegt ja nicht zwingend an der CPU-Leistung des Raspis. Eine etwas flüssigere Bedienung und höhere Stabilität (keine KStars-Abstürze), dann bin ich zufrieden.
Ich hatte kürzlich spasseshalber auf einem etwas älterem I3-NUC Xubuntu und KStars installiert. Das lief direkt angeschlossen alles recht flüssig (ok, einen KStars-Absturz musste ich auch dort verbuchen....) - remote (X11-VNC-Server) war dann jedoch alles wieder recht zähflüssig. Grundsätzlich bevorzuge ich den Raspi, da er an 5V läuft und halb soviel Leistung - wenn nicht weniger - aufnimmt. Mich interessieren da Erfahrungen, die andere damit gemacht hatten.

Gruss David
 
Nachtrag: Ich hab's nochmal versucht zu installieren nach dieser Anleitung:


Hat diesmal reibungslos funktioniert ;-) KStars läuft, INDI-Simulator läuft auch. Remote über RDP (Windows Remote Desktop) auf einem PC mit Ubuntu 22.04 LTS. Remote-Zugriff von KStars auf einem anderen PC läuft auch. Sieht ziemlich identisch aus wie auf dem Raspi ;-)

Ansonsten: Der Raspi 4 (meiner mit nur 2GB, nicht übertaktet) läuft eigentlich recht flott und stabil mit Astroberry. Da besteht kein wirklicher Bedarf nach mehr Leistung. Ausnahme: Videoaufnahmen (Planeten) - das ist mit INDI/EKOS (egal auf welcher Platform) - einem Windows-PC deutlich unterlegen. Aber für Deep Sky habe ich mit dem Raspi keinen wirklichen Wunsch nach mehr Speed. Das Einzige was man deutlich beschleunigen könnte wäre das Plate Solving - das dauert aber aktuell auf meinem Raspi auch nur 4 Sekunden - insofern kein wirkliches Problem - man braucht es ja nur zu Beginn der Session (und beim Einnorden).

Wer VNC nicht mag kann ja mal xRDP probieren. Einfach auf dem Raspi installieren (sudo apt-get install xrdp) hat bei mir gereicht. Anschließend kann man über Windows den Astroberry als Remote Desktop ansprechen. Gefühlt ist RDP etwas flotter als der VNC.

Ciao, Udo
 
Hallo Udo
Ich habe mein System auf dem NUC mit obigem Link gemacht - das klappte einwandfrei.
Planeten ist für mich (aktuell) kein Thema.
Der Zeitbedarf fürs Plate Solving stört mich nicht.
Vermutlich lässt sich der Remote-Zugiff noch optimieren. xRDP installieren ist soweit klar. Blöde Frage: wie greife ich jetzt auf den Raspi zu?
Danke fürs Feedback.

Gruss David
 
Windows-Taste drücken. "Remotedesktopverbindung" tippen. Starten. Astroberry Hostname (oder IP-Adresse) eintragen. Los geht's....

Ciao, Udo
 
Hallo Udo
ok, xrdp ist installiert - hat die Raspi-CPU doch einen Moment auf 100% gebracht. RDP gestartet - und es funktioniert... Ja, das ist etwas flüssiger als mit VNC. Danke für die Info.

Gruss David
 
Im Idealfall halt noch eine Kabelverbindung (Netzwerk) zum Raspi machen. Das WiFi des Rasp ist halt auch nicht das Schnellste. Ich habe (im Garten) einen Repeater im Einsatz an den ich den Raspi per LAN-Kabel anstöpsele. Das WiFi des Repeaters ist deutlich schneller als das des Raspi - macht auch einen spürbaren Unterschied.

Ciao, Udo
 
Eine ganz merkwürdige Überschneidung zweier Leidenschaften von mir in diesem Thread. Ich musste ja, zugegeben, schon etwas schmunzeln als ich hier reingelesen habe.
Auf mich als Gamer und Hardwaregeek wirkt es schon reichlich skurril, dass es sogar Leute gibt, die einen kleinen wehrlosen Rasp übertakten.
Nischenanwendung machts möglich.

Nichts für ungut
weitermachen!

LG
Olli
 
Ich denke David meint das komplette System auf anderer Hardware, also INDI, EKOS und KStars. Ich habe Mal versucht das unter Ubuntu auf meinem häuslichen Zentralserver zu installieren, hatte aber keinen Erfolg. Grundsätzlich sollte das Zeug aber auf Ubuntu funktionieren.
Ich weiß, dass er es auf einer x86-Plattform laufen lassen will. Folgende Gedanken dazu:
-der Raspi hat ein unschlagbares Energie-Leistungsverhältnis
-die Funkverbindung kann man wesentlich verbessern, in dem man eine UF.L Buchse nachrüstet und eine externe Antenne anschließt
vor allem bei einem Metallgehäuse, und wenn WiFi auf 2,4GHz, dann muss Bluetooth aus!!!
-der Raspi kann das System ohne Probleme steuern, nur beim FITS-Viewer wird es grenzwertig, gerade bei Farbiger Auflösung
-der VNC-Viewer hat den Vorteil, dass bei Verbindungsabbruch alles weiterläuft, neu Anmelden und man ist weiter im Geschäfft
 
RDP läuft bei mir auch weiter wenn ich die Verbindung trenne und anschließend neu aufbaue. Egal ob ich Remote Deskop schließe oder das Netzwerk trenne - nach Neuaufbau der Verbindung finde ich den Desktop so vor wie ich ihn verlassen habe (Windows 11 Remote Desktop). Insofern sehe ich da keinen Vorteil für VNC. Und RDP ist definitiv spürbar "flüssiger".

Und egal was man mit dem WiFi des Raspi anstellt: Das bleibt relativ langsam... Kabel ist mindestens um den Faktor 2 schneller (im Vergleich zu optimaler WiFi-Verbindung). Liegt wohl auch daran wie das WiFi intern angebunden ist. Soweit ich weiß geht da nicht mehr als 200 mbps als theoretisches Maximum - in der Praxis eher deutlich weniger. iperf liefert noch erheblich mehr Unterschiede bei der Netzwerkgeschwindigkeit zwischen LAN und WiFi (teilweise Faktor 10) - davon bleibt in der Praxis aber viel weniger übrig. Faktor 2-3 ist aber durchaus realistisch - bei ungünstiger WiFi-Verbindung auch deutlich mehr.

Bzgl. Leistung bin ich ganz dabei: Reicht völlig für den vorgesehenen Zweck. Den FITS-Viewer nutze ich praktisch nicht. Stattdessen schaue ich über \\astroberry direkt in das Aufnahmeverzeichnis um zwischendurch mal ein Bild zu kontrollieren. Die "wichtigen" Prozesse in EKOS (Fokus, Plate-Solve, Guiding) zeigen ja ohnehin die aufgenommenen Bilder innerhalb von EKOS an - das reicht mir. Wie gesagt: Übertakten finde ich überflüssig.

Und klar: Das Energie/Leistungsverhältnis ist beim Raspi unschlagbar. Das Preis/Leistungsverhältnis aber auch. Die Windows-Mini-PCs sind ja meist deutlich - und haben häufig noch Lüfter dabei die zusätzliche Vibrationen ins System bringen. Auch wenn die Raspis mittlerweile teuer geworden sind (was sich hoffentlich irgendwann auch wieder ändert) - bleiben sie relativ preisgünstig. Meinen Raspi 4 2GB habe ich "damals" für 60 € bekommen inkl. Netzteil. Dazu für 40 € eine 240GB SSD/Plattengehäuse. Ich habe den Raspi einfach auf eine dünne Sperrholzplatte montiert die ich an eine Rohrschelle schraube (mit der Foto-Mutter die beim 200PDS dabei war einfach geklemmt). Wiegt sehr wenig und belastet die Montierung damit kaum (abgesehen von den unvermeidlichen Kabeln). Insgesamt also 100 € für eine "Komplettlösung" zur Remote-Steuerung eines Teleskops für Astrofotografie. Unschlagbar günstig.

Das Einzige was mich wirklich etwas stört ist die Videoaufnahme. Gerade aktuell locken Jupiter und Mars - aber da ist mit INDI/EKOS einfach nicht viel machen. Da sind die Windows-Programme einfach deutlich im Vorteil. Aber sonst: Abgesehen von gelegentlichen Bugs nach Updates (die es bei den Windows-Programmen auch gelegentlich gibt) läuft Astroberry bei mir aktuell sehr stabil und zuverlässig.

Ciao, Udo
 
Das Einzige was mich wirklich etwas stört ist die Videoaufnahme. Gerade aktuell locken Jupiter und Mars - aber da ist mit INDI/EKOS einfach nicht viel machen. Da sind die Windows-Programme einfach deutlich im Vorteil. Aber sonst: Abgesehen von gelegentlichen Bugs nach Updates (die es bei den Windows-Programmen auch gelegentlich gibt) läuft Astroberry bei mir aktuell sehr stabil und zuverlässig.
IMHO ist KSTARS/EKOS dafür auch nicht primär ausgelegt. Da sind die Programme z.B. ASIStudio oder ToupLite besser aufgestellt von den Kameraherstellern. Leider gibt es dies nur für die x86_64 Plattform.
Und für den Videodatenstrom ist der Raspi leicht überfordert.
Und egal was man mit dem WiFi des Raspi anstellt: Das bleibt relativ langsam... Kabel ist mindestens um den Faktor 2 schneller (im Vergleich zu optimaler WiFi-Verbindung). Liegt wohl auch daran wie das WiFi intern angebunden ist. Soweit ich weiß geht da nicht mehr als 200 mbps als theoretisches Maximum - in der Praxis eher deutlich weniger. iperf liefert noch erheblich mehr Unterschiede bei der Netzwerkgeschwindigkeit zwischen LAN und WiFi (teilweise Faktor 10) - davon bleibt in der Praxis aber viel weniger übrig. Faktor 2-3 ist aber durchaus realistisch - bei ungünstiger WiFi-Verbindung auch deutlich mehr.
Ja, ist richtig, Dateiübertragung per WiFi 5Ghz ~ 13MB/s, per Kabel ~25MB/s. Durch die externe Antenne geht das aber mittlerweile sehr stabil, selbst durch eine Hauswand durch. Und asserdem läuft darüber auch noch Bluetooth, sodaß ich mit dem Daten recht zufrieden bin.

P.S. und für knifflige Fälle geht auch mal der Laptop direkt ans Setup, gerade für Video.
 
Hallo
SSD ist angeschlossen und Daten sind gezügelt. Ich hatte vorher noch einen Speedtest gemacht: die SSD ist deutlich schneller (ca. 10-20x)
Der Speedvorteil ist sichtbar - ich hätte jedoch etwas mehr werwartet: der Rebootvorgang geht knapp doppelt so schnell und das Aufstarten von KStars geht ca. 30% schneller.
Ein Test mit erhöhter Taktfrequenz werde ich noch machen - der massive Kühlkörper ist montiert. Für den Normalbetrieb werde ich vermutlich die Frequenz bei 1.5GHz belassen.
Frage: Wie kann ich die Temperaturen auslesen?
danke fürs Feedback.

Gruss David
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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