Raspberry

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Andreas64

Aktives Mitglied
Hallo liebe Sternenfreunde,
bin dabei mich in die Astrofotografie einzuarbeiten und hätte da mal eine Frage.
Möchte einen Raspberry einsetzen für Teleskop-,Kameraführung.
Meine EQ5 ist mit synscan wlan dongle ausgerüstet und meine Canon EOS 70d besitzt ja
auch wlan,beide sind in meinem Heimnetz über die Fritzbox eingebunden.
Einfacher Gedanke beide mit dem Raspberry/Astroberry per wlan zu steuern.
Hat einer sowas schon mal versucht,konnte im Internet leider nichts konkretes finden.
Freue mich über jede Idee,Erfahrung.
CS Andreas

ps….hoffe bin damit im richtigen Forum
 
Hallo Andreas,

ich steuere meine Skywatcher-Montierung, Hauptkamera, Guidingkamera und Focuser mit einem Raspi (4), auf den ich mich remote per WLAN aufschalte. Auf dem Raspi läuft die Software KStars, die Geräte werden mit dem integrierten Ekos angesteuert, zugrunde liegt dem Ganzen Indilib. Gibt es als fertiges Image zum Aufspielen auf den Raspi (Astroberry, hast du ja auch schon genannt).

Am Raspi hängen die Geräte allerdings lokal per USB (er ist ja auch direkt an der Montierung angebracht), aber vom Raspi geht es dann per WLAN und beispielsweise Remote Desktop in die warme Wohnung.

Das ist meine, für mich perfekte Lösung. Gibt aber noch einige andere, dann aber auf PC/Windows basierend.

CS, Bernd
 
Hallo Bernd ,
vielen Dank für deine Antwort,habe mir auch gedacht ,beste Lösung wäre
das Kabel.

Dachte wäre ein einfache Lösung,Raspi an der Monti,Kamera und synscsn dongle per wlan verbinden zum Raspi und dan Remote vom Raspi zum Laptop.Vermutlich,selbst wenn es klappt Fehlerquellen ohne Ende.

Was für ein Kabel hast du denn von den Monti zum Raspi,EQmod ?
Wenn ja,kann man jedes kaufen,Frage deshalb im Internet oft was von Ascomtreiber steht,laufen die auch so auf dem Raspi.
Gibt es da was zu beachten ?

CS Andreas
 
Hallo Andreas,

ich hatte mir damals das Pierro Astro-Kabel USB-HEQ5 gekauft, für meine damalige HEQ5. Inzwischen habe ich eine EQ6-R, aber das Kabel funktioniert dort auch problemlos.

Da dann alles über USB läuft und die Raspi-USB-Ports strommäßig begrenzt sind, habe ich mir noch einen Anker 7-Port USB-Hub besorgt, der auf den 7 Datenports bis zu 900 mA kann. Das reicht für alle Geräte, die dran hängen, z. B. SSD und vor allem auch für den Focuser. Dann hat der Anker noch 3 reine Ladeports mit bis zu 2.1 A. Einen davon nutze ich als Stromversorgung für den Raspi selbst (USB-A zu USB-C), funktioniert problemlos.

Da der Raspi im Betrieb mit der Software heiß wird (70 °C, wenn man nichts unternimmt), habe ich ihm Kühlkörperchen und ein Gehäuse mit Lüfter spendiert. Nun beträgt die Chiptemperatur immer knapp 20 °C über Umgebungstemperatur. Ohne Lüfter geht er zwar auch nicht kaputt, aber er taktet halt runter, um nicht zu überhitzen. Dann wird er träge.

A propos träge: Wenn die WLAN-Verbindung des Raspi selbst nicht gut ist, macht es keinen wirklichen Spaß. Je nach Entfernung zum häuslichen WLAN-AP kann das mit der integrierten WLAN-Antenne auf der Platine gut funktionieren oder auch nicht. Bei mir ging das nicht besonders gut. Deswegen habe ich einen externen WLAN-Stick drangehängt. Das funktioniert super, auch auf meinem Balkon, und auch mit 5 GHz-WLAN. Achtung, der Stick muss Linux-Unterstützung bieten! Ich habe diesen hier (nicht billig, aber ich habe halt echt ein schwaches WLAN auf dem Balkon): TrendTech AC3-L (das L steht für Linux-Variante). In D schwierig zu bekommen aktuell. Es gibt aber auch andere, die funktionieren.

Ich bin top zufrieden mit dem Setup. Der Raspi bootet komplett von der SSD, superschnell. Die Objektansteuerung über das eingebaute Plate-Solving von Ekos ist ein Traum (das haben andere Lösung natürlich auch). Die Objekte werden auf wenige Bogensekunden genau zentriert, egal wie präzise die Montierung eingenordet ist (einigermaßen sollte sie das aber schon sein, aber auch da bietet Ekos ein kameraunterstütztes Verfahren zum Polar Alignment an; durchs Polsucherfernrohr schaue ich überhaupt nicht mehr).

Guiding kann dann entweder Ekos-intern oder mit PHD2 erfolgen inkl. Dithering, und die Autofokusfunktion ist auch extrem nützlich (wenn man einen unterstützten Fokusmotor hat, z. B. der ZWO EAF). Man kann z. B. sagen, dass alle 5 Frames nachfokussiert werden soll, falls die Sterngrößen im Vergleich zum letzten AF-Run mehr als einen gewissen Prozentsatz zugenommen haben. Damit werden auch Temperatureffekte über mehrstündige Aufnahmesessions vollautomatisch kompensiert.

Empfehlenswert, vor allem am Anfang, sind die vielen Tutorials, die es zu KStars/Ekos gibt, und die Seite indilib.org.

CS, Bernd
 
Ich nutze 2 verschiedene SetUps.

"Unguided" ist die einfache Kombination, bestehend aus WLan Dongle, SynScan APP und Skysafari 6 PRO. (beide APPS gleichzeitig laufend auf einem Android Tablett.). Ausrichten am besten über die SynScan APP und ab da über das parallel laufende SkySafari steuern.
In meinem Fall mit der EQ6-R ist es besonders einfach, da ich die Kamera über das beigelegte Sync-Kabel direkt mit einem Fotoauslöseanschluss an der Montierung und über den SnyScan Foto-Sequencer (eventuell nur in der SnyScan PRO Version enthalten) steuern kann.
Wenn die EQ5 sowas nicht hat, wäre ein externer Auslöser wie z.B. sowas hier eine Lösung: Funkfernauslöser

Das aufwendigere SetUp besteht dann aus einem Astroberry auf einem RPi4, den ich an der Montierung befestigt habe. Das ist im Prinzip das gleiche wie oben Bernd schon beschrieben hat, aber halt als fertiges Image.
Die Kombination aus KStars (Planetariumsprogramm) und EKOS mit den INDI-Treibern ist aber am am Anfang erst mal sehr komplex. Man wählt sich über ein Auswahlmenü in EKOS alle Treiber aus, die man verwenden möchte, also z.B. EQMod für die Montierung, CANON DSLR Treiber, SkySafari Treiber, GPS Treiber, eventuell dann noch Guiding Kamera, Fokusser usw.
Dann startet man mit einem Klick alle Treiber gleichzeitig und verbindet sich über KStars und ggf. parallel noch SkySafari parallel mit der Montierung. Damit läßt sich dann alles steuern. Jeder Treiber hat aber noch SetUps mit teilweise extrem vielen Optionen. Das erschlägt einen am Anfang.
Am besten daher am Anfang nur mal die Montierung und ggf. den DSLR Treiber laden, eventuell noch SkySafari, wenn man das hat. Später kann man dann Stück für Stück weitere Komponenten über Treiber dazu gesellen, konfigurieren und nutzen. (Guiding Kamera, Fokusser, Astrometrie,...)
Da muß man sich im laufe der Zeit reinfuxen, ausprobieren, im WEB suchen, Anleitungen lesen,...

Etwas problematisch ist bei Raspberry Pi der eingebaute WLAN Teil. gerade im 5GHz Bereich ist die Reichweite sehr beschränkt. Entweder paßt es, wenn die ENtfernung zum Router gering ist oder man nutzt einen externen WLAN Stick oder man bringt den RPi dazu, nur noch im 2.4GHz Bereich zu arbeiten.
EIne letzte Variante wäre noch, den RPi sein eigenes WLan Netz aufspannen zu lassen.

Im Fall der Lösung über den RPi verbindet man die DSLR über ein USB-Mini auf USB-A Kabel, welches als "Datenkabel" ausgewiesen ist. Es gibt oft Kabel, die nur die Stromversorgung z.V. stellen, sogenannte "Ladekabel".

Grüße
Hartmut
 
Hallo Bernd,
dein Setup hört sich gut an.
Braucht der Raspi nicht 5V 3A ? Habe den Raspi mit 8G.
Das soll mit der neuesten LinuxVersion funzen.
Habe gehört gelesen SD Karten wären recht anfällig,also schnell kaputt,
wie schaut es mit SSD, was für eine verwendest du da?
Bin ja im Aufbau und das ein oder andere wird früher oder später folgen.
Hoffe komme mit dem Linux klar,lange her das ich damit mal was zu tun hatte.
CS Andreas
 
Hallo Hartmut,
Version 1 benutze ich ja so ähnlich im Moment,nutze aber mein
Ipad zur Steuerung.Neuestens über mein Laptop mit EOS Utility,
bin ja noch recht am Anfang.
Was mit dem IPad gut und sicher läuft ist Luminos.
Mit der Synscan starten,danach mit Ipad/Luminos weitermachen.
Skysafari funzt ja nicht so mal eben mit dem IPad.
Das mit der wlan Reichweite muss ich noch testen.
Hoffe wird die nächsten Tage mal klappen.

CS Andreas
 
Hallo!
Habe gehört gelesen SD Karten wären recht anfällig,also schnell kaputt,
Davon habe ich noch nie was gehört. Bei mir ist auch noch nie eine kaputt gegangen. Weder im Smartphone noch in der Kamera oder im Raspberry Pi.

Zum Strombedarf des Raspberry Pi (der 4er braucht selbst unter 2,5A) musst Du noch dazurechnen, was angeschlossene USB Geräte verbrauchen, die von ihm mitversorgt werden. Das wird gerne vergessen.

Grüße
Maximilian

PS: Das hier kam zwischenrein noch:
> Skysafari funzt ja nicht so mal eben mit dem IPad.

Und ob das funktioniert! Ich habe es auf dem iPad, einem iPhone und noch einem Samsung Smartphone und bei allen dreien war es eine Plug&Play Sache, inklusive Teleskopsteuerung.
 
Nabend Maximilian,
letzter Stand von mir bezüglich SkySafari ,man braucht 2 Devices beides auf einen Gerät geht nicht,oder haben die das ändern können?
CS Andreas
 
Sky Safari mit iPAD:

- Option 1:
-- SynScan auf einem beliebigen Host/Server Android, Windows oder iOS Device starten und mit der Montierung verbinden
-- SkySafari auf dem iPAD starten, als Montierung "Skywatcher SynScan" wählen, die IP-Adresse des Hosts eingeben und als Port 11882 eingeben
-- mit dem Teleskop verbinden anklicken

- Option 2:
-- einen SkySafari INDI-Server auf einem beliebigen Device (Raspberry) starten
-- SkySafari auf dem iPad starten, als Montierung "Meade LX200 GPS..." wählen, die IP-Adresse des Hosts eingeben und als Port 9624 eingeben
-- mit dem Teleskop verbinden anklicken
-- dabei kann man den RPi auch so aufsetzen, dass nach dem booten sofort automatisch der SkySafari INDI Server gestartet wird. Man muß also gar nicht irgendwie auf die GUI des RPi (nur das runterfahren des RPi sollte man sauber durchführen)

ANDROID:
-- sowohl SynScan als auch SkySafari können auf dem gleichen Device gleichzeitig laufen...

Grüße
Hartmut
 
Hallo zusammen,

Habe gehört gelesen SD Karten wären recht anfällig,also schnell kaputt,
wie schaut es mit SSD, was für eine verwendest du da?

Die SD-Karte selbst geht nicht kaputt, die Daten darauf können aber gerne mal korrumpiert werden, und dann muss dei karte eben neu bespielt werden. Ist mir schon lange nicht mehr passiert, kam aber durchaus schon vor.

An meinem RPi4 für den Astrokram verwende ich aber eine SSD (altes Modell von Samsung das hier noch herumlag), das Ganze ist damit eine Größenordnug schneller und wesentlich angenehmer zu bedienen.

Viele Grüße
Sven
 
Bei den SD-Karten macht die Eignung einen Unterschied: Ich kaufe nur noch Industial, Heavy Use, oder wie die Bezeichnungen der Hersteller sind und habe seither an keinem meiner zahlreichen Pis einen Ausfall verzeichnen müssen.

CS, Ralf
 
Hallo Andreas,
die max. 3A sind nötig, um auch angeschlossene Geräte am USB mit zu versorgen. Es gibt da jede Menge Möglichkeiten, diesen zu versorgen. Von ZWO gibt es einen fertigen Wandler dafür, mit Basteltrieb geht auch ein XL4015.
Habe den Raspi mit 8G.
Das soll mit der neuesten LinuxVersion funzen.
Die 8GB nützen dir nichts, wenn du das System nicht in 64bIt Modus betreibst. Einfach in der /boot/config.txt am Schluss einfügen:
arm_64bit=1
gpu_mem=128
Habe gehört gelesen SD Karten wären recht anfällig,also schnell kaputt,
wie schaut es mit SSD, was für eine verwendest du da?
Definitiv nicht, ich nutze von SanDisk diese hier. Bisher keine Ausfälle.

Wie schon beschrieben, alles am Teleskop mit dem Raspi verkabeln und dann über Wlan den Raspi per VNC o.ä. fernsteuern.
Beachte: Sobald du das WLAN im 2,4GHz Bereich nutzt, muss Bluetooth aus sein, sonst sind Verbindungsbrüche vorprogrammiert.
WLAN 5GHz und Bluetooth geht.

Du hast jede Menge Möglichkeiten, dort was zu nutzen. Stellarmete, Astroberry, das Script AstroPi3 oder ganz zu Fuß wie in diesem Thread hier, sogar mit Wetterstation, GPS etc.
 
Die 8GB nützen dir nichts, wenn du das System nicht in 64bIt Modus betreibst. Einfach in der /boot/config.txt am Schluss einfügen:
Das stimmt nicht, die 8GB können dann halt lediglich nicht in einem Prozess genutzt werden.
Definitiv nicht, ich nutze von SanDisk diese hier. Bisher keine Ausfälle.
Das würde ich so strikt nicht sagen. Ausfälle kommen vor, und ich hatte auch schon welche. Aber von SD-Karten lassen sich zum Glück mit einem Mausklick Backups anlegen und zurückspielen, ist also eh stressfrei.
Beachte: Sobald du das WLAN im 2,4GHz Bereich nutzt, muss Bluetooth aus sein, sonst sind Verbindungsbrüche vorprogrammiert.
WLAN 5GHz und Bluetooth geht.
Sehr guter Hinweis... im Zweifel und je nach Gehäuse lohnt sich ggf. sogar ein externer WiFi-Dongel.

Viele Grüße
Sven
 
Hallo Leute,
danke für den vielen Input,haben dieses EQmod Kabel bestellt,sowie es angekommen ist,werde ich alles im Wohnzimmer aufbauen ,verbinden und starten. Hoffe nicht das ich als erstes Fluchen mus,bin aber optimistisch,das alles erst mal rennt und ich den Raspi bzw Astroberry einrichten kann.
Hoffnung stirbt ja bekanntlich zum Schluss ;)
CS Andreas
 
Tipps,Erfahrungen beim Einrichten von Astroberry sind herzlich willkommen
 
Am einfachsten wäre es, wenn Du nach dem Aufsetzen und Inbetriebnahme gezielte Fragen stellst.

Ansonsten vorweg meine Empfehlungen:
- RPi4 min. 4GB Version
- Original Netzteil mit 3A und 5,1V oder DC/DC-Wandler, der 5,1V einstellbar ist; ansonsten kann es zu unschönen Unterspannungswarnungen kommen
- Kühlung min. über Kühlkörper, aber Lüfter ist wesentlich besser; Lüfter gleich / unter 30x30mm Größe quitschen gerne...
- SD Karte groß genug wählen; wenn Du Plate Solving offline machen willst, reichen 32GB Karten nicht aus; oder aber solche Dateien auf einen USB-Stick oder SSD auslagern
- beim Aufsetzen würde ich das fertige Image bevorzugen; da ist schon alles drauf und es hat genau so schon mal gelaufen
- mach Dir Gedanken, in welche USB Buchsen welche Geräte kommen sollen (USB-2.0 und USB 3.0); reichen die USB ANschlüsse? Eventuell an einen separaten USB-3.0 Hub mit separater Spannungsversorgung denken
- die Geräte immer an die gleichen USB-Buchsen anschliessen, hab damit viel Ärger gehabt, wenn ich sie am Anfang mal getauscht habe!
- schau als erstes, dass du die Montierung ans laufen bekommst; danach versuche mal einen GPS Receiver, falls Du auch mal ausserhalb Deines Heimnetzwerks aktiv werden willst
- vor größeren Änderungen immer ein BackUp Image der SD machen!!!

So, das wars erst mal...

Grüße
Hartmut
 
- Kühlung min. über Kühlkörper, aber Lüfter ist wesentlich besser; Lüfter gleich / unter 30x30mm Größe quitschen gerne...
Hallo Hartmut,
beim Raspberry bevorzuge ich passive Kühlung und zwar massiv. Der Lüfter bei meinen Selbstbauten läuft nur im warmen Zimmer an. In den Kühlen Nächten am Setup bleibt dieser Stumm. Hat zwei Vorteile, Ruhe und du sparst nochmals ein paar Wh in der Nacht.
In den kalten Nächten (-16°C) kam der Raspi tlw. nicht über 20°C im geschlossenem Gehäuse.
- mach Dir Gedanken, in welche USB Buchsen welche Geräte kommen sollen (USB-2.0 und USB 3.0); reichen die USB ANschlüsse? Eventuell an einen separaten USB-3.0 Hub mit separater Spannungsversorgung denken
Sobald man Kameras etc. mit 12V Anschluss hat, diese auch darüber betreiben. Bei z.B. den ZWO's ASI wird dann kein Strom mehr über den USB-Bus bezogen, entlastet den 5V Wandler.
- SD Karte groß genug wählen; wenn Du Plate Solving offline machen willst, reichen 32GB Karten nicht aus; oder aber solche Dateien auf einen USB-Stick oder SSD auslagern
Die Größe hat noch einen anderen Effekt, denn durch "wear leveling" und "garbage collection" kann alleine der Controller der Karte wesentlich zur Lebensdauer beitragen. Je Größer die Karte desto besser, allerdings nicht komplett füllen, max. 50%, sonst erreicht man dadurch nichts. Getestet habe ich Karten bis 256GB, laufen.
 
Hi Thomas,

Danke für die Tipps! Hab noch einen Satz Kühlkörper für den 4er gefunden und werde die mal montieren, aber mich stört der Lüfter auch nicht. Die zuerst eingesetzten 25 und 30mm Lüfter waren Schrott, der 40mm macht akzeptable Geräusche. Hänge bis jetzt auch immer am Heimstrom :ROFLMAO:, Verbrauch also derzeit schnurzpipe...

Meine ASI120er saugen nur über USB Strom, haben also keinen externen Anschluss. Für meine beiden CANON EOS habe ich "Dauerstromwandler", die sich vom 12V/6A Netzteil bedienen.

Als SD nutze ich eine 256er, aber eingesteckt in den PC braucht die über 5h für ein Image. Habe ich gerade mal wieder gemacht. Mache ich immer, wenn ich größere Änderungen vorhabe und dann danach, wenn ich sie erfolgreich durchgeführt habe. Ich weiß es gerade nicht, aber ich schätze, dass ich so 40GB incl. der Astrometrie Offline Files drauf habe. Der Rest wäre dann für Bilder. Ich denke, eine 120GB hätte es auch getan und dann wäre gem. Deines Vorschlags auch noch satt Reserve gewesen.

So, jetzt warte ich dringend auf CS, muß unbedingt mal Plate Solving und das Polar Alignment Tool ausprobieren. Wetterbericht sieht aber grausam aus...:cautious:

Grüße
Hartmut
 
Als SD nutze ich eine 256er, aber eingesteckt in den PC braucht die über 5h für ein Image. Habe ich gerade mal wieder gemacht. Mache ich immer, wenn ich größere Änderungen vorhabe und dann danach, wenn ich sie erfolgreich durchgeführt habe. Ich weiß es gerade nicht, aber ich schätze, dass ich so 40GB incl. der Astrometrie Offline Files drauf habe. Der Rest wäre dann für Bilder. Ich denke, eine 120GB hätte es auch getan und dann wäre gem. Deines Vorschlags auch noch satt Reserve gewesen.
Hallo Hartmut,
das Problem habe ich mit einen echten USB 3.0 Kartenleser gelöst, da gibt es nicht viele. Die Sandisk extreme pro kann bis 170MB/s lesen und da geht ein Backupimage wirklich wesentlich schneller, wenn's auf dem PC liegt dann noch ein pishrink dazu, und man hat ein Backupimage mit einer Größe von ca. 40GB.
 
Guten Morgen Leute,
habe mir im Vorfeld noch mal Gedanken gemacht,da ich eigentlich minimal starten möchte.
Wenn ich die Monti mit dem EQmodKabel und die Canon EOS mit den originalen USB Kabel mit den USB Anschlüssen vom Raspi verbinde,läuft das so…rein elektrisch,weil immer wieder mal USB Hub oder Spannungswandler erwähnt werden,bin elektrisch nicht so bewandert.
USB 2 nutzen oder besser USB 3
CS Andreas
 
Hallo Hartmut,
das Problem habe ich mit einen echten USB 3.0 Kartenleser gelöst, da gibt es nicht viele. Die Sandisk extreme pro kann bis 170MB/s lesen und da geht ein Backupimage wirklich wesentlich schneller, wenn's auf dem PC liegt dann noch ein pishrink dazu, und man hat ein Backupimage mit einer Größe von ca. 40GB.
Ich befürchte, den Kartenleser kann ich bei mir nicht einbauen, da er vermutlich die Standardbreite eines CD-Laufwerks hat. Bei mir ist dieses Panel schmaler (10cm) und im Gehäuse meines Towers an anderer Stelle eingebaut. Weitere Einbaumöglichkeiten habe ich nicht.

Beim schnellen durchsehen habe ich das Ding hier gefunden: ICY IB-872-I3 - Card Reader, intern, 3,5", USB 3.0, microSD/ SD/ CF/ MS
Bin mir aber nicht sicher, ob mein derzeitiger Leser Diskettenlaufwerksgröße hat und ob der gezeigte interne Stecker passen würde... :unsure:
Alternativ suche ich mal nach einem externen Adapter...

Grüße
Hartmut
 

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Hallo Andreas,
Montierung und Kamera werden ja unabhängig von USB versorgt, da solltest Du keine Probleme bekommen bzw. keinen Hub benötigen. Das wird dann relevant wenn Verbraucher mitspielen, die via USB versorgt werden wollen und der RPi das nicht leisten kann. In diesem Fall nutzt man einen USB Hub mit eigener Stromvesorgung, d.h. die 5V werden darüber geliefert, nicht über den RPi.
Auch nett: es gibt USB Hubs die mit 12V versorgt werden, d.h. es kann z.B. eine 12V Powerbank für Montierung und Hub verwendet werden, letzterer kann aber dann alle 5V Geräte versorgen. Das habe ich bei mir so gelöst.
Spannungswandler werden dann interessant, wenn z.B. die DSLR nicht via Akku versorgt werden soll.. dann lassen sich z.B. die 12V der Powerbank auf die ~8V runterregeln und los geht das..

Viele Grüße
Sven
 
Ich befürchte, den Kartenleser kann ich bei mir nicht einbauen, da er vermutlich die Standardbreite eines CD-Laufwerks hat. Bei mir ist dieses Panel schmaler (10cm) und im Gehäuse meines Towers an anderer Stelle eingebaut. Weitere Einbaumöglichkeiten habe ich nicht.

Ich nutze unten abgebildetes Gerät, Icy Box IB-CR300. Hinreichend schnell, verschwindet in der Schublade und kann an mehreren Geräten verwendet werden.

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Viele Grüße
Sven
 
Hallo Andreas,
der Raspberry läuft mit 5V. Du kannst für den Einstieg das Original Netzteil verwenden, auf Dauer sind aber kompakte integrierte Lösungen vorzuziehen. Als Trockenübung empfehle ich einen Versuchsaufbau im Haus, du verbindest alle deine Geräte mit dem Raspi. Die Kamera mit USB 3.0 und die Montierung mit USB 2.0 wegen der Datenraten. Danach startest du KStars und EKOS, trägst deine Treiber ein und schaust mal, ob alle angeschlossen Sachen erreichbar sind.
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