Ehemaliges Mitglied 8776
Moin,
und, das ist auch ein Aspekt - man wird durch die Höhe der Investition anders als in einer gewerblichen Anwendung, nicht durch einen "Erfolg" oder ein "Ergebnis" für seine Investition belohnt, sondern man erhöht erstmal nur die Erwartung an sich selbst und das was man "leistet", wie immer man das auch definieren will.
Und damit hebt man auch die Ausrüstung selbst auf ein Level, das ihr letztlich als "Werkzeug" nicht zukommt - wie viele Diskussionen hier im Forum immer wieder zeigen, werden da ja wahre Glaubenskriege ausgefochten, ob es jetzt um irgendwelche Teleskoptypen geht, das muss nicht immer die leidige "APO"-Diskussion sein, letztlich gibt es das in jeder Kategorie - und dann gibt es das was man "best practice" nennt - quasi der goldene Weg zum Erfolg.
Wenn man also mal bei Astrobin oder auch in unsere Galerie schaut wie und womit die Bilder die wir dort bewundern gemacht werden erschrickt man, da regieren nicht die Riesenapos oder -spiegel für x-Zehntausend Euro, die Top-Montierungen aus dem gleichen Segment - da wird ganz bodenständig mit relativ bescheidenem Equipment gezeigt, "wo der Hammer hängt". Und man stellt fest, dass selbst Oldtimer wie eine SXV-H9 oder eine 350D oder sonst ein alter Elektroneneimer in den richtigen Händen und mit der heutigen Software Sachen leisten kann, an die wir vor Jahren nicht mal im entferntesten gedacht haben.
Und es gibt immer wieder, wie ja auch hier im Forum, die Ergebnisse der Leute, die z.B. einen Spiegel auf Kreta stehen haben, aber nebenher auch mit nem Tak-Astrografen oder kleinen APO aus der Eifel Bilder raushauen, die man anstaunt, nicht weil sie ein alles überragendes Equipment haben, sondern weil sie es können!
Wir sind im Grunde viel zu technikverliebt und beten unsere Ausrüstungen an, anstelle sie einfach zu benutzen. Dass es ärgerlich ist, wenn eine bestellte Ware defekt geliefert wird ist unstrittig. Dass Hersteller sich verhalten wie bei Dane gesehen ist grundsätzlich inakzeptabel. Aber man muss in der Gesamtbetrachtung auf dem Boden bleiben.
Letztlich geht es uns in unserem Markt wie in vielen anderen Märkten, je mehr kommerzialisiert wird und je höher der Kostendruck wird um so größer wird die Versuchung, auch minderwertige Ware in den Markt zu drücken um auf die nötigen Margen zu kommen. Als Nutzer muss ich mich dann fragen, wo mein Vorteil liegt. Welches Vorgehen bringt mich in meiner Betätigung weiter, wie kann ich einen Schaden materialisieren und komme ich damit auch innerlich klar.
Dane hat den pragmatischen Weg beschritten, der in den allermeisten Fällen auch der meine ist. Er muss seine Montierung nicht anbeten, er muss damit arbeiten, und mein Erwartungswert ist, dass sie laufen wird. Wir die allermeisten, denn hier werden immer nur die namhaft, die eben das nicht tun.
CS
Jörg
und, das ist auch ein Aspekt - man wird durch die Höhe der Investition anders als in einer gewerblichen Anwendung, nicht durch einen "Erfolg" oder ein "Ergebnis" für seine Investition belohnt, sondern man erhöht erstmal nur die Erwartung an sich selbst und das was man "leistet", wie immer man das auch definieren will.
Und damit hebt man auch die Ausrüstung selbst auf ein Level, das ihr letztlich als "Werkzeug" nicht zukommt - wie viele Diskussionen hier im Forum immer wieder zeigen, werden da ja wahre Glaubenskriege ausgefochten, ob es jetzt um irgendwelche Teleskoptypen geht, das muss nicht immer die leidige "APO"-Diskussion sein, letztlich gibt es das in jeder Kategorie - und dann gibt es das was man "best practice" nennt - quasi der goldene Weg zum Erfolg.
Wenn man also mal bei Astrobin oder auch in unsere Galerie schaut wie und womit die Bilder die wir dort bewundern gemacht werden erschrickt man, da regieren nicht die Riesenapos oder -spiegel für x-Zehntausend Euro, die Top-Montierungen aus dem gleichen Segment - da wird ganz bodenständig mit relativ bescheidenem Equipment gezeigt, "wo der Hammer hängt". Und man stellt fest, dass selbst Oldtimer wie eine SXV-H9 oder eine 350D oder sonst ein alter Elektroneneimer in den richtigen Händen und mit der heutigen Software Sachen leisten kann, an die wir vor Jahren nicht mal im entferntesten gedacht haben.
Und es gibt immer wieder, wie ja auch hier im Forum, die Ergebnisse der Leute, die z.B. einen Spiegel auf Kreta stehen haben, aber nebenher auch mit nem Tak-Astrografen oder kleinen APO aus der Eifel Bilder raushauen, die man anstaunt, nicht weil sie ein alles überragendes Equipment haben, sondern weil sie es können!
Wir sind im Grunde viel zu technikverliebt und beten unsere Ausrüstungen an, anstelle sie einfach zu benutzen. Dass es ärgerlich ist, wenn eine bestellte Ware defekt geliefert wird ist unstrittig. Dass Hersteller sich verhalten wie bei Dane gesehen ist grundsätzlich inakzeptabel. Aber man muss in der Gesamtbetrachtung auf dem Boden bleiben.
Letztlich geht es uns in unserem Markt wie in vielen anderen Märkten, je mehr kommerzialisiert wird und je höher der Kostendruck wird um so größer wird die Versuchung, auch minderwertige Ware in den Markt zu drücken um auf die nötigen Margen zu kommen. Als Nutzer muss ich mich dann fragen, wo mein Vorteil liegt. Welches Vorgehen bringt mich in meiner Betätigung weiter, wie kann ich einen Schaden materialisieren und komme ich damit auch innerlich klar.
Dane hat den pragmatischen Weg beschritten, der in den allermeisten Fällen auch der meine ist. Er muss seine Montierung nicht anbeten, er muss damit arbeiten, und mein Erwartungswert ist, dass sie laufen wird. Wir die allermeisten, denn hier werden immer nur die namhaft, die eben das nicht tun.
CS
Jörg