Skywatcher Virtuoso Heritage Newton 114/500

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Dani1984

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Hallo alle zusammen,

Meine Freundin ubd ich sind neu in der Astronomie-Gemeinde und besitzen das Skywatcher Virtuoso Heritage Newton mit Nachführung, dazu hab ich ne 2x Barlow-Linse, ein 25mm, 10mm (waren beide dabei) und ein 6,5mm (Orbinar) Plössl.
Ich muss sagen nach den ersten Feldversuchen bin ich etwas ernüchtert... Die Wolkenbänder von Jupiter lassen sich gerade so erahnen, die Cassini-Teilung sehe ich gar nicht, Ringnebel auch nicht gefunden und Andromeda sieht aus wie ein trüber grauer Fleck... Ist das tatsächlich alles was mit diesem Teleskop geht?
Wir versuchen uns auch n bisschen in Astrofotografie, wir kommen aber leider nicht in den Fokus, nur mit Barlowlinse, kann man da preisgünstig was machen? Neuer OAZ is zu teuer!
Ich glaub das Newton ist auch n bisschen dejustiert... Was empfehlt ihr mir da als Anfänger, Cheshire-Okular oder Laser?
Fangspiegel-Spinne und Hauptspiegel sind glaub nicht justierbar, oder seh uch die Schrauben nur nicht? Kann man das dann überhaupt vernünftig justieren?
Hoffen hier auf die ein oder andere Frage ne Antwort zu bekommen.
Vielen Dank schonmal!
 
Hallo Dani,

die Wolkenbänder sollten schon ganz ordentlich erkennbar sein, zumindest zwei von ihnen. Wenn sie es nicht sind, kann das mehrere Ursachen haben. Hier sind ein paar:

1. Teleskop nicht genügend ausgekühlt
2. Teleskop dejustiert
3. Luftunruhe
4. Mindestens eine unzureichende optische Komponente
5. Fehlende Erfahrung

Abhilfen:

1. Länger warten, bei dem Teleskop reicht dennoch eine Stunde völlig aus.

2. Justage. Da es nicht auf eine tolle Ausleuchtung ankommt, reicht ein einfach zu bedienender Laserkollimator. Vorzentrierung dennoch mit Filmdöschen als "Einblickzentrierer".

3. Anderen Tag probieren und früh am Abend anfangen, um die Luftmenge zu verringern. Jupiter steht halt schon recht ungünstig.

4. Eher unwahrscheinlich, außer bei der Barlow. Eine bessere oder der Erwerb kürzerbrennweitiger Okulare könnte helfen. Dem Seben-Plössl unterstelle ich mal, daß es in Ordnung ist.

5. Mit etwas Übung kommt das "astronomische Sehen" von selbst.

Das größte Problem ist die Luftunruhe.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Dani1984,

Meine Freundin ubd ich sind neu in der Astronomie-Gemeinde und besitzen das Skywatcher Virtuoso Heritage Newton mit Nachführung, dazu hab ich ne 2x Barlow-Linse, ein 25mm, 10mm (waren beide dabei) und ein 6,5mm (Orbinar) Plössl.

habt Ihr dieses Teleskop gekauft?

Da habt Ihr genau das bekommen, was Ihr bezahlt habt. Überflüssigen Elektronik-Schnickschnack (Goto, azimutale Nachführung und einen Computer mit tausenden von Objekten, die im zu kleinen Teleskop für einen Anfänger nicht oder nur andeutungsweise zu sehen sind) und für das Teleskop war dann kein vernünftiges Budget mehr übrig.

Das ist leider ein sehr unglücklich gewähltes Setup für den Einstieg.

Ich muss sagen nach den ersten Feldversuchen bin ich etwas ernüchtert... Die Wolkenbänder von Jupiter lassen sich gerade so erahnen, die Cassini-Teilung sehe ich gar nicht, Ringnebel auch nicht gefunden und Andromeda sieht aus wie ein trüber grauer Fleck... Ist das tatsächlich alles was mit diesem Teleskop geht?

ich fürchte, ja.

Die Jupitersaison ist vorbei, der steht jetzt soooooo tief am Horizont, daß er auch mit wesentlich größeren Teleskopen nicht mehr viel hergibt. Planeten muß man dann beobachten, wenn sie hoch am Himmel stehen und nicht, wenn sie in den Baumwipfeln am Horizont stehen.

Saturn steht derzeit ebenfalls sehr tief am Horizont, der schaut auch in größeren Teleskopen jetzt nicht überwältigend aus.

Die Okulare, die beim Angebot dabei waren, sind unterste Schublade. Teurere Okulare bieten einen besseren Einblick, mehr Gesichtsfeld und auch schärfere Bilder.

Die allermeisten Teleskopbesitzer kaufen sich recht schnell vernünftige Okulare...

Daß Du den Ringnebel nicht gefunden hast, liegt vermutlich an der Erwartungshaltung, daß da ein tolles, superscharfes, riesengroßes buntes "Etwas" (so wue Du es von Bildern kennst) im Okular schwebt.

tja, mit 114 mm Öffnung und 500 mm Brennweite beim Teleskop ist er leider nur so groß wie ein fetter Stern. Schwarzweis. Ein winziger Rauchkringel in grau vor dunkelgrauem Hintergrund mit Sternen. Und solange Du noch nicht das einäugige, teleskopische Sehen gelernt hast, wirst auch an den anderen Deepsky-Objekten aus der Liste nicht viel sehen.

Ich verstehe, daß Euch das anfrustet, ginge mir auch so. Aber so ist das halt, wenn man vor dem Kauf keine Beratung einholt.

Wir versuchen uns auch n bisschen in Astrofotografie, wir kommen aber leider nicht in den Fokus, nur mit Barlowlinse, kann man da preisgünstig was machen? Neuer OAZ is zu teuer!

das kommt darauf an, wie viel Verstellweg am Okularauszug fehlt. Sind es nur wenige mm, kann es schon helfen, wenn man statt der üblichen Adapter mit 11 mm Bauhöhe einen Superflachen Adapter mit nur 1 mm optischer Bauhöhe verwendet. In den rein dann diesen Adapter.

Allerdings sollte Euch klar sein, daß dieser Aufbau sehr suboptimal ist.

1) 1 1/4" vignettiert den Chip (macht dunkle Ecken)
2) eine azimutale Montierung ist für Langzeitbelichtung durch ein Teleskop (mehr als 10 Sekunden) völlig ungeeignet.


Bei dem Teleskop müßte eine "L-förmige" Prismenschine dabei gewesen sein. Auf die könnt Ihr Eure Kamera setzen, dann die Schine rein in die Montierung statt dem Teleskop. Nun die Steuerung so wie in der Anleitung beschrieben die Kamera bewegen und auslösen lassen. Das geht mit Weitwinkelobjektiv und 20 - 30 Sekunden Belichtungszeit bei hoher ISO-Zahlrecht ordentlich. Zu mehr ist das Spielzeugdingens aber nicht fähig.

Ich weiß nicht, wer Euch zu diesem verkorksten Spielzeug für Techniknarren geraten hat. Das Ding firmiert unter "Krempel, den die Welt nicht braucht". Falls die 14 tägige Rückgabefrist bei Onlinekäufen noch nicht vorbei ist, würde ich es zurückgeben.

Ich glaub das Newton ist auch n bisschen dejustiert... Was empfehlt ihr mir da als Anfänger, Cheshire-Okular oder Laser?
Fangspiegel-Spinne und Hauptspiegel sind glaub nicht justierbar, oder seh uch die Schrauben nur nicht? Kann man das dann überhaupt vernünftig justieren?

Wenn man Haupt- und Fangspiegel nicht justieren kann, weil keine Schrauben vorhanden sind, wozu dann Justierwerkzeug? Das wäre rausgeschmissenes Geld und ein triftiger Rückgabegrund über die 14 Tagefrist hinaus. Denn ein Teleskop, was nicht justiert werden kann, taugt nix. :mauer:

Aber ich denke, Du hast die Justageschrauben nur nicht gefunden. ;)

Mach doch bitte mal ein Foto von der Fangspiegelhalterung und lade es hier hoch. Dann kann man weitersehen. Die Justageschrauben für den Hauptspiegel müßten eigentlich unter der schwarzen Metallplatte unten am Teleskop sein. Schraub die mal weg, da kann nix passieren. Die soll den Spiegel nur vor Beschädigung schützen. Da drunter müßten die Zug - und Druckschrauben sitzen...

Laser ist für Neulinge nix. Damit kriegst keine vernünftige Grundjustage hin. Und die muß erstmal gemacht werden, ehe ein Laser Sinn macht. Für den Anfang tut es erstmal dieses Teil. :)

 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Dani,

meine Vorschreiber haben wirklich schon sehr gut und umfassend erklärt, was Sache ist.

Daher nur noch allgemein, dass man für den Preis wirklich nicht erwarten und verlangen kann, dass die Optik Spitzenklasse ist. Allerdings sichert man Euch einen parabolischen Hauptspiegel und "angenehme" ( :augenrubbel: ) 170fache Vergrößerung zu, was de Fakto auf "Beugungsbegrenztheit" hinauslaufen sollte!?
Das Teleskop muss demnach in der Lage sein, z.B. die Cassini-Teilung zu zeigen. :cool:

Problematisch ist, dass jedes kleine Teleskop mit so einer im im Verhältnis zur Öffnung recht kurzen Brennweite sehr genau justiert und mechanisch gut/stabil gemacht sein muss, um im Hochvergrößerungsbereich die ihm gegebene Leistung auch zu zeigen. Jeden Newton kann man selbst justieren (oder sollte es zumindest können), was bei vielen anderen Teleskopen problematischer ist. Da müsst ihr ran und da ist die von "Fee" verklinkte Justierkappe eine sehr gute Idee für Einsteiger mit diesem Teleskoptyp.
(Ein Laser kann eventuell genauer, ist aber deutlich schwieriger in der handhabung und daher wirds in aller Regel ungenauer!!!)

Die Justageschrauben sollten unter dem hinteren Abschlussdeckel zu finden sein (schätze ich). ?)
Der gehört m.E. ohnehin komplett entsorgt oder mit einem Lüfter versehen, da er so den Luftaustasch verhindert und länger als nötig Tubusseeing produziert wird. :o

Es ist einfach so, dass so ein Telekop schön für niedrige und mittlere Vergrößerungen ist, aber spätestens bei hohen Vergrößerungen etwas "zickig" wird und seine Streicheleinheiten braucht (Justage).
Hinzu kommt, dass man im nächsten Schritt über passende, gute Okulare nachdenken sollte, wenn man sich damit anfreunden kann.

Wenn das alles zu aufwändig für die möglich Leistung erscheint, oder auch schwierig, weil eventuell die Justage nicht so funktioniert wie sie sollte, könnte man über Rückgabe/Umtausch durchaus nachdenken.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Fee,

das Teleskop hat zwar eine elektronische Nachführung, aber GoTo mit tausenden von Objekten ist optional, hat also nicht am Kaufpreis geknabbert.

Das 10-mm ist nicht so irre, aber das 25-mm ist zumindest bei langsamen Optiken ganz nett. Beim Jupiter werden die beiden Neuspechtler das Plössl verwendet haben, was mittig auch bei einem so schnellen Instrument funktionieren sollte.

Mit kürzerbrennweitigen Okularen oder einer guten Barlowlinse kann man im 114-mm-Newton schon einen schönen Kringel sehen, wobei in Stadtnähe ein Nebelfilter seine Vorteile hat. Ohne jegliche Praxis findet man das Teil aber nicht so leicht.

Daß die Welt das Teleskop nicht braucht, würde ich nicht sagen - es ist leicht und kompakt, wäre also als Reiseinstrument von Interesse.

Grüße

fquadrat


Grüße

fquadrat
 
Hallo Günther,

die Teile sind nach einem IIRC von Sven Wienstein stammenden Test nicht schlecht, wenn auch wohl nicht immer ausparabolisiert.

Geht man von einem senkrecht zur Tubusachse angebrachten Auszug aus, müßte der Laser ausreichen, um eine ordentliche Justage zu erreichen. Der Fangspiegel soll schon mit Offset angebracht sein, aber das hat AFAIK nur Auswirkung auf die Ausleuchtung. Laser braucht aber eine Mittenmerkierung.

Die Auskühlung dauert bei einem rückseitig geschlossenen 114/900 deutlich unter einer Stunde, da wird der kurze Tubus auch nicht länger brauchen.

Weitere Okulare schaden selten. ;-)

Grüße

fquadrat
 
Hi fquadrat,

immerhin wird der parabolische HS bei den technischen Daten angegeben, weiter soll das nun gar nicht gehen, denn das geht m.E. für Dani derzeit zu weit und in die "falsche" Richtung.
Diese 114/500er gibts mit den verschiedensten Ausstattungen unter mehreren Lables und mit Brennweiten zwischen 450 und 500 mm (auch wenn 500 draufsteht sind die nicht immer drin).
Ich hatte vor vielen Jahren mal einen Celestron der konnte die 170fach und erst vor wenigen Wochen war hier ein Skywatcher der konnte sie auch.
Was da nun bei Dani Sache ist, kann man aus der Ferne nicht sagen.
Daher gilt: Im Zweifel für den Angenagten, bis zum Beweis des Gegenteils.

Entscheidend für Dani ist zunächst, sich mal mit der
- Auskühlung zu befassen (in Höchstvergrößerung abwarten bis das Bild nicht mehr wabert)
- die Justierung (mit der Kappe) zu überprüfen
- im Bedarfsfall versuchen, die Justierung zu verbessern (also mal schauen, wo die HS-Justierschrauben sitzen, wie man dran kommt und was sich erreichen lässt)
-eventuell dann mal ein gutes Okular (oder auch eine Barlow/Okularkombi) anschaffen, um von den Beipackteilen wegzukommen und zu sehen, ob das was bringt.

Gruß
*entfernt*

PS: Die Auskühlung ist abhängig von der Temperaturdifferenz und vom Luftdurchsatz den der Tubus zulässt.
Das kann 10 Minuten bis über eine Stunde dauern und eine Stunde ist mir (auch unter ungünstigsten Umständen) für so ein kleines Schnellspechtelrohr zu lang.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

Erstmal vielen Dank für die viele nützlichen Antworten.

@Sternenfee, diese Montierung wurde mehr oder weniger mit Absicht so gekauft, da wir gerne Filmchen machen und mit dieser Montierung super Timelapse-Videos gemacht werden können, sogar mit Shoot-Move-Shoot. Schaut man sich den Preis für solche Montierungen an, ist das Teleskop quasi geschenkt.

Den Ringnebel hatte ich auch als blassen grauen Donut erwartet mir ist klar, dass das mit dem Buntsehen erst mit großen Öffnungen was wird, schätze mal 250mm und mehr.

@fquadrat: ja Richtig wir haben das Orbinar für Jupiter, Venus und Saturn benutzt, zusammen mit der Barlow

Ich denke das Wichtigste ist das Teleskop zu kollimieren.
Da wussten wir nicht ob der Deckel hinten, der mit drei Kreuzschlitzschrauben seitlich am Tubus befestigt wird weg kann, ohne dass einem der Spiegel entgegen kommt.


Der Fangspiegel hat übrigens schon Schrauben, die sieht man auch, die Fangspiegelspinne ist aber glaub nicht einstellbar, oder?
Ich bin n bisschen besorgt beim kollimieren alles nur noch schlimmer zu machen...

Was haltet ihr denn von Okularen mit T2-Gewinde, könnten damit die Fokusprobleme verschwinden? Weil mit 25mm Okular, müsste ich doch in etwa den selben Bildauschnitt haben wie fokaler Montierung...

Kann ich mit der EOS650 eigentlich auch Videos am Teleskop machen oder werden die zu dunkel, weil evtl. nicht der ganze Sensor benutzt wird?
Wär ja für das Stacken von Planetenbildern ganz gut...
 
Ich bin mir ziemlich sicher dass das Teleskop ausreichend gut justiert ist. Als Anfänger ist die Chance sehr groß dass man es nur schlimmer macht und dann geht garnichts mehr. Ich rate dazu erstmal weiter zu üben. Für den Anfang taugt das Gerät schon und auch die Okulare sind durchaus brauchbar, daran solls nicht scheitern. Man muß sich nur klar darüber sein dass dies ein Einstiegsgerät ist mit dementsprechend beschränkter Leistung. Da jetzt bei Justage und Auskühlung etc. die Probleme zu suchen halte ich für falsch. Man sollte erstmal die Erwartungshaltung runterschrauben. Selbst wenn man alle Anfängerfehler gleichzeitig macht, bricht die Leistung nicht gleich so stark ein, dass man den Andromedanebel recht viel anders sieht als man ihn sehen sollte. Wenn sich helle Sterne beim scharf stellen gleichmäßig zusammen ziehen, kann man fürs erste zufrieden sein.
 
Hallo Coltrane,

so ganz allmmählich entwickelst Du Dich zum Problemfall für eine sinnvolle Einsteigerberatung.

Du erzählst schon zum wiederholten Mal was von "in der Regel gut justiert", sogar mit Markenbezug und das ist so wenig fundiert wie "meistens gut" oder auch "meistens schlecht", aber ich sehe eben sehr oft auch nicht gut bis ziemlich schlecht justierte Newtons aus der Verpackung kommen.

Wie wäre es, wenn man wenigstens die Idee der Überprüfung mal an einen Einsteiger vermitteln kann ohne dass Du darüber schon die Gefahr der Verschlimmbesserung heraufbeschwörst und so eher die Angst schürst als den normalen Umgang mit justierbaren Optiken zu unterstützen.

Diese Newtons mit großem Öffnungsverhältnis sind, wenn man in die höheren Vergrößerungsbereiche vordringen und auch entsprechend scharfe Bilder erhalten will, sehr auf eine gute Justage angewiesen.
Wenn es sich dann noch um relativ kleine Öffnungen handelt, die ohnehin nur Detailgewinn bis 150/180fach erwarten lassen trifft das um so mehr zu, weil die Abbildung des Planeten und der entsprechenden Details ja immer noch sehr klein bleibt.
Wenn ein größeres 6"/8"/12" Teleskop (Bauart egal!) noch im dejustierten Zustand "Brauchbares" bei 150/200fach abbildet geht ein kleiner 4,5-Zöller schon bei 100fach in die Knie. Das ist das Problem!
Dabei geht es nur um die Ausnutzung gegebener Qualität und (noch) nicht um gut oder schlecht.

All diese Themen habe ich bei meinem 114/660 Selbstbau (f/5,8) bewusst entschärft, weil ich eben gesehen habe auf was es bei den kleinen f/4 oder f/4,5 Optiken so sehr ankommt und weil ich weiß, dass das (nicht nur) für Einsteiger schwierig ist.
BITTE: Erzähl den Leuten keinen Unsinn.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von *entfernt*GMS:
Hallo Coltrane,
so ganz allmmählich entwickelst Du Dich zum Problemfall für eine sinnvolle Einsteigerberatung.
Das Problem ist eher dass du und Leute wie du völlig den Bezug zur Realität verloren haben was ein Anfänger weiß und wie ein Anfänger denkt. Da werden tausend Vorschläge gemacht bis sich dieser hinten und vorne nicht mehr auskennt und als Folge wird am Teleskop rumgemurkst bis garnichts mehr stimmt. Ich weiß noch genau wie ich meine erstes Teleskop durcheinander gebracht habe. Genauso weiß ich in welchem Zustand so ein Newton zum Kunden kommt, da ich diesen selbst schon hatte. Da muß schon viel passieren damit die Justage oder sonst was nicht mehr paßt. Wenns hoch komnt fehlt vielleicht eine zehntel Drehung an einer Hauptspiegelschraube, mehr wirds nicht sein. Und genau deswegen rate ich dazu erstmal nichts zu machen. Viel wahrscheinlicher ist nämlich dass die Beobachtungsbedingungen schlecht waren und die Erwartungshaltung zu groß. Cassini-Teilung habe ich mit dem Ding auch nie gescheit gesehen, einfach deswegen weil der Spiegel viel zu schlecht war.
 
Hallo Günther,

das mechanische Design mit vier Spinnenarmen deutet auf einen Parabolspiegel hin, die sphärischen 114er werden üblicherweise mit drei Armen oder einer Strebe versehen.

Die Auskühlzeit war deutlich kürzer, nur weiß ich nicht mehr, wie kurz. Über eine Stunde hätte ich gemerkt. Der Luftdurchsatz eines langen Tubus' dürfte kleiner sein als der eines kurzen gleichen Durchmessers, also sollte der Heritage schneller auskühlen.

Grüße

fquadrat
 
Hi Coltrane,

na mal langsam!
- Es wird doch im Startpost bereits nach der Justierung gefragt, was spricht also dagegen das mit einem günstigen Hilfsmittel (Justierkappe) zu überprüfen?
Dann kann man nicht irgendwem glauben, sondern seinen eigenen Augen, ein unbestreitbarer Vorteil.
Danach kann man sich dann daran machen, Maßnahmen zu ergreifen, wobei man sich ja auch mit zahlreichen guten Anleitungen helfen kann und auch direkte Fragen in Foren sind möglich. Ich habe schon mehr als ein mal einen Sonntagnachmitag mit dem "Durchsprechen" (per Telefon, per Mail, per PN) verbracht und letztlich kann man auch mal ein Teleskoptreffen, einen Verein oder eine Sternwarte besuchen, da wird man geholfen.

- Okay, Du hast Deine Newtons also zunächst mal schlechter justiert als sie waren, aber da Du Bedarf gesehen hast, war ja was!? Dann muss man es eben lernen und das ist ja immerhin möglich. Mir ist es gelungen. Dir wahrscheinlich auch, die feststellung, dass es um Zehntel-Umdrehungen geht weist darauf hin.
-Du hast irgendwann festgestellt, dass Dein Spiegel zu schlecht war um überhaupt die Cassini-Teilung zu zeigen.
Hmmm...da sollte er aber gut justiert gewesen sein, um dem Händler bei der Reklamation auch was Greifbares sagen zu können.
Damit sollte man auch nicht zu lange warten. Schneller ist besser, obwohl ich persönlich der Meinung bin, dass so eine zugesicherte Spezifikation schon langfristig erfüllt werden soll und daher (Jahre)lange Garantiefristen greifen.
Händler zieren sich da im allgemeinen in den ersten Monaten auch nicht.

Nochmal der Hinweis, dass man gerade bei kleinen Teleskopen sehr darauf angewiesen ist, die mögliche Leistung auch abzurufen. Wenn man schon bei 80 oder 100fach hängen bleibt, nur wei die Justage nicht passt, wäre das doch äergerlich. Da kommt doch hinzu, dass unsere Augen es gerne auch etwas größér hätten und dass Einsteiger ohnehin erst noch langsam lernen müssen zu sehen.
Im speziellen Fall hat das Ding GoTO mit zigtausend Objekten im Speicher.
Einige Hundert davon könnte das Teleskop schon zeigen, wenn es denn darf und kann.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Dani,

die Barlow könnte der Flaschenhals bezüglich Qualität sein. Sie wird ihren Job erledigen, aber wirklich gut sieht anders aus, gerade bei schnellen Optiken. Dennoch würde ich mit der Neuanschaffung derartiger Ausrüstung noch warten, die Jupiterprobleme dürften eher auf Seeing oder Dejustage zurückgehen.

Grüße

fquadrat
 
Hi fquadrat,

hmmmm....mein alter und guter Celestron war ein Dreiarm.
Der Skywatcher hat 4 Arme, wie die meisten 114/500er die ich kenne
Das ist eher eine Altersfrage denn ein Hinweis auf die Spiegelqualität.
Mag sein, dass da mal eine Billigserie mit den dicken Dreiarmstreben später aufgelegt wurde, die kenne ich aber nicht. Es gab aber auch Kugelspiegel mit Vierarm-FS-Spinne, da kenne ich einen.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Coltrane,

es ist zwar möglich, eine Justage zu vermurksen,aber wenn man davon ausgeht, daß die Grundjustage stimmt, muß man nur noch die sich besonders leicht verstellende Neigung der Spiegel einstellen. Dafür reicht ein mit Tesa angepasster Laser, den man nun wirklich leicht verwenden kann.

Schlechter wird dadurch nichts, sofern man nicht die zum Erkennen des Lochverstärkungsringes nützliche Weißlichttaschenlampe in den Tubus fallen läßt ...

Grüße

fquadrat
 
Hallo Günther,

das ist mir jetzt neu, aber da diese Information bei mir aus dem Netz kommt und bei Dir aus eigener Erfahrung, gehe ich mal davon aus, daß die Mechanik wohl doch keine Aussage macht und man dem Hersteller bzw. Importeur glauben muß.

Grüße

fquadrat
 
Hi fquadrat,

die "neuen" Serien, also die ganz billigen Heritage mit der ganz abgespeckten Mechanik und ganz großen Fragezeichen am Spiegel habe ich bei meiner Betrachtung gar nicht bedacht.

Gruß
*entfernt*
 
Was für Okulare könnt ihr denn empfehlen?
Wenn ich richtig rechne erreiche ich die max. Vergrößerung mit einem 2,8mm Okular, sowas gibts aber nicht...
Würde ein Okular mit T2-Gewinde beim Fokusproblem helfen?
Bin übrigens wegen der Justiertips sehr dankbar, hatte mir eine Justierhilfe mir Fadenkreuz aus ner Filmdose gemacht, damit hat der Fangspiegel nicht gepasst. Allerdings weiß ich auch nicht wie sehr ich meiner Filmdose vertrauen kann... Hab zwar alles nachgemessen und eigentlich müsste die Dose passen, aber wir sind halt noch Anfänger, da verlassen wir uns lieber auf was gekauftes... So wie diese Justierkappe, die gleich bestellt wird!!!

Die Fangspiegelspinne hat übrigens drei Streben!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Auch wenn es OT ist (oder vielleicht auch nicht): Gibt es einen signifikanten Qualitätsunterschied zwischen drei und vier Fangspiegelstreben, vorausgesetzt, beide sich hinreichend dünn?

CS und VG Christian
 
Hallo Dani,

f/5 ist schon etwas okularkritisch. Meines Wissens nach sind die Goldkanten gut geeignet, wenn es für den Einstieg nicht zu teuer werden und trotzdem gut sein soll. Die gibt es mit 2,5 mm Brennweite, aber auch kürzeren Brennweiten.

CS und VG Christian
 
Vielleicht wäre ein Sterntest hilfreich. Aus dem Aussehen eines defokussierten Sterns kann man einige Aussagen über den Spiegel machen.
 
Hallo Christian,

mit Goldkanten werden bestimmte 66°-Weitwinkelokulare bezeichnet. Die kürzeste Brennweite liegt bei 6 mm.

Diverse Planetary gehen bis auf 2,5 mm herunter, darunter gibt es zur Zeit noch ein Celestron mit 2,3 mm und das Televue-Zoom 2-4 mm. Letztere wird sich Dani eher nicht zulegen.

Grüße

fquadrat
 
Hallo fquadrat,

ich habe nochmal bei diversen Shops nachgeschaut. Da bin ich einer Fehlinformation aufgesessen, vielen Dank für die Korrektur.

CS und VG Christian
 
Hallo Dani,

erst mal die Justierung Kontrollieren bevor man was verstellt, denn nicht jedes Schlechte sehen kommt wie oben schon berichtet von dort!
Die vorarbeiten dazu kann man mit dem einfachen Koncenter erst mal nach der Anleitung erledigen! z.B. Ist der Fangspiegel mittig im Auszugrohr und ist der Hauptspiegel darin zentriert zusehen? Usw.
Dazu gibt es gute Anleitungen im Web auch hier im Forum.

Hier viele Infos und Tipps dazu!
https://www.google.de/search?q=newt...X&ved=0CCAQsARqFQoTCOP19-nz5cYCFUi2FAodYJ0AJg
So justiert reicht das für visuelle Beobachtung vollkommen!

Überprüfung der Justage am Stern:
Dazu den Polarstern aufsuchen, mittig im Bildfeld einstellen und langsam von unscharf, vor dem Fokus, über scharf kleinstmöglicher Sternpunkt , bis zu unscharf hinter dem Fokus den Fokussierer drehen.
Vor und nach dem Fokus sollte man so eine Donat sehen,
http://hr5340.com/intra_extra.jpg mit 3 oder 4 Beugundsbilder ( Streifen ) der Fangspiegelhalterung.

Auch wenn das Bild stark je nach Luftruhe zittert, lässt es sich doch erkennen, ob der Fangspiegelschatten mittig im Donat sitzt oder stark versetzt ist!
Beispielbilder für Luftunruhe auf dieser Seite ganz unten!
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/1150433/3

Ein minimaler Versatz könnte richtig sein, wenn Er beim durchlaufen durch den Fokus die Seite wechselt, der käme dann vom eingebautem Offset! Der die volle Ausleuchtung des Fangspiegels gewährleistet.
http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/924161/3
Dann wäre die Justage erstmal Ok!

( Wird in der Bildmitte kein kleinster gleichmäßiger Sternpunkt erreicht, sondern ein verzerrter Punkt oder kleiner Komet, dann hier bescheid geben! Das hat dann auch noch andere Ursachen! )

So sollte Jupiter bei guter Himmelsposition sichtbar sein1
http://hr5340.com/jup_newt.jpg

Ich würde aber die Beobachtungserfahrungen am Mond sammeln und mit Mondzeichungen, das sehen am Okular schulen!
Dor gibt es für Monate Interessantes zu entdecken. der Ruekl Mondatlas ist hierfür 1. Wahl!
http://www.teleskop-express.de/shop...s-gro-e-Standardwerk-fuer-Mondbeobachter.html

Dann bei Mondlosen Tagen, wenn keine Planeten sichtbar sind Doppelstern und Sternhaufen als Beobachtungsziel aufsuchen!
Dort kann man durch das Scharfstellen an Doppelsternen üben und nach schwächsten Sternen Im Bildfeld, intressanten Kostellationen und Dunkelnebel in der Milchstraße Ausschau halten. Das schult die Erkennbarkeit schwacher Helligkeitsunterschiede ohne Blendung durch zu helle andere Objekte!

Ansonsten gilt das oben schon gesagte zu dem Teleskop!

Gruß Günter
 
Hi Dani,

@Sternenfee, diese Montierung wurde mehr oder weniger mit Absicht so gekauft, da wir gerne Filmchen machen und mit dieser Montierung super Timelapse-Videos gemacht werden können, sogar mit Shoot-Move-Shoot. Schaut man sich den Preis für solche Montierungen an, ist das Teleskop quasi geschenkt.

ok, wenn der Hauptzweck des Paketes die Erstellung von Timelaps Filmen mit Weitwinkel- bis Teleobjektiv auf der "L-förmigen" Prismenschine ist, dann war es kein Fehlkauf. Das geht wirklich gut.

In diesem Video wird ab etwa Minute 18 gezeigt, wie das mit der L-Halterung für eine Kamera geht.

Den Ringnebel hatte ich auch als blassen grauen Donut erwartet mir ist klar, dass das mit dem Buntsehen erst mit großen Öffnungen was wird, schätze mal 250mm und mehr.

"Buntsehen" von Deepskyobjekten ist auch mit größeren Teleskopen nicht bei vielen Objekten möglich. Dazu sind einfach die allermeisten nebligen Objekte zu duster, sobald man sie über 30 oder 40-fach vergrößert. Und es hängt auch noch von dem individuellen Farbsehen des Betrachters und der Umgebungshelligkeit, der Lichtverschmutzung am Himmel und der Durchsicht zum Himmel ab. :(

Ich denke das Wichtigste ist das Teleskop zu kollimieren.
Da wussten wir nicht ob der Deckel hinten, der mit drei Kreuzschlitzschrauben seitlich am Tubus befestigt wird weg kann, ohne dass einem der Spiegel entgegen kommt.

Stopp! ehe Du die seitlichen Schrauben lösen tust, guck Dir bitte die metallene "Abschlußplatte" an. Da müßten auch Schrauben sein, die nur den Deckel halten.

Wenn Du die seitlichen Schrauben (im Bild grün markiert) löst, kommt Dir die komplette Spiegelzelle samt Hauptspiegel entgegen!


Ich hab mal die Position der Schrauben in diesem Bild reingemalt:

Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/upload/2a86fc-1437314154.jpg

Der Fangspiegel hat übrigens schon Schrauben, die sieht man auch, die Fangspiegelspinne ist aber glaub nicht einstellbar, oder?

Ich hab dieses spezielle Teleskop nicht, daher hab ich ein Bild aus dem Video kopiert und dort die Position der einzelnen Schrauben markiert:

Link zur Grafik: http://www.bilder-upload.eu/upload/67ca36-1437314324.jpg

Sollten weder die blau markierten Schrauben für das Entfernen vom Blechdeckel auf dem ersten Bild noch die grün markierten Schrauben für die Fangspiegelspinne auf dem 2. Bild vorhanden sein, wäre es für mich ein Grund, das Teleskop als "Spielzeug" zu entsorgen, falls der Sterntest keine saubere Abbildung intra- und extrafokal zeigt. Denn dann läßt sich dieses Teleskop tatsächlich nicht wirklich justieren und ist eine Fehlkonstruktion. :mauer:

Da Ihr aber hauptsächlich auf die Montierung für Timelapsaufnahmen scharf wart, wäre selbst diese "Worst Case Szenario" kein Beinbruch. Einfach einen anderen Tubus nachkaufen, der sich justieren läßt und schon ist die Welt wieder in Ordnung. :teufelgrr: :D

Ich bin n bisschen besorgt beim kollimieren alles nur noch schlimmer zu machen...

ja, das kann ich völlig verstehen. Gibt es bei Euch in der Nähe keinen Astroverein bzw. ne Sternwarte? Schreibt doch ne mail, bittet um Hilfe beim ersten Justieren, fragt nach nem Termin und Euch wird sachkundig geholfen. :)

Was haltet ihr denn von Okularen mit T2-Gewinde, könnten damit die Fokusprobleme verschwinden? Weil mit 25mm Okular, müsste ich doch in etwa den selben Bildauschnitt haben wie fokaler Montierung...

ja, es wäre möglich, daß damit die Fokusprobleme verschwinden. Garantieren kann ich das aber nicht. Aber der Bildausschnitt ist völlig anderst. Viel kleiner. So wie der Anblick mit dem Auge in einem 3 oder 4 mm Okular. Darum würde ich mich aber erst kümmern, wenn sichergestellt ist, daß das Teleskop auch justiert werden kann.

Immer Schritt für Schritt die Fehler/Probleme angehen...

Kann ich mit der EOS650 eigentlich auch Videos am Teleskop machen oder werden die zu dunkel, weil evtl. nicht der ganze Sensor benutzt wird?
Wär ja für das Stacken von Planetenbildern ganz gut...

Die Helligkeit hat nix mit der Sensorfläche, sondern mit der Öffnung (=Spiegeldurchmesser) zu tun. Je mehr Öffnung, desto heller. :)

Bei der Originalbrennweite müßte es für Sonne (bitte immer mit Baaderfolie vor der Öffnung!) und Mond (mit dem schmäleren Adapter aus meinem vorherigen Post) klappen. :)

Mit Okularprojektion oder Barlow-Linse kannst auch die Planeten filmen. Allerdings sind die dann bei der erziehlbaren Brennweite sehr klein. Etwa Erbsengroß. Und die EOS wird vermutlich nicht feinfühlig genug bei den Einstellungen der Belichtungszeit sein. Also entweder hoffnungslos über- oder unterbelichtet. Zudem speichert die EOS die Videos stark komprimiert, feine Details gehen dabei definitiv verlohren. Also keine gute Idee. :(

Für Planetenvideos nimmt man daher eigentlich Kameras wie die ALCCD5L-IIc oder die ASI-120mc. Die geben die Videos unkomprimiert an den Laptop weiter, daraus können dann schöne Planetenbilder berechnet werden. Und ein Teleskop mit mehr Öffnung. 5 oder 6 Zoll sind da eigentlich die "Untergrenze", damit Details auf der Planetenoberfläche rauskommen. ;)

Kostet halt ne Stange mehr... :(
 
Hallo Sternenfee,

Mein "Abdeckblech" ist aus einem Stück und aus Kunststoff, ohne das lösen der seitlichen, von dir grün markierten, Schrauben, kommt man da nirgends ran.

Die vorderen grünen Schrauben, die gibt's auch nicht.

Also so wies dann aussieht lässt sich das Teleskop dann nur bedingt kollimieren.

Danke für den Tipp mit der Sternwarte, habe eine private bei uns in der Stadt gefunden, da werd ich mal Kontakt aufnehmen.

Kann es sein, dass das "Orion Dobson 114/500 StarBlast Autotracker" exakt identisch zum Skywatcher ist? Bilder sehen abgesehen von der Farbe gleich aus... Das kann doch dann fast nicht sein, dass die nicht kollimierbar sind?

Dachte immer Skywatcher und Orion wären Marken mit verlässlicher Qualität....
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin zusammen!

Um mal die Unklarheiten ein bißchen zu beseitigen:
- Der HS ist bei diesem Modell NICHT justierbar. Keine Vorrichtung dafür vorhanden, nur die angesprochenen seitlichen Halterungsschrauben für die gesamte HS-Zelle.
- Die FS-Spinne ist dreiarmig, aus Kunststoff und bildet ein Tel mit dem vorderen Tubus-Abschlußring. Justagemöglichkeiten für den bestehen nur aus den zentralen vier Schrauben am FS.
- Im Übrigen gibt es bei Skywatcher die passende Anleitung zum Gerät. Von Justage der Optik ist darin nichts zu lesen.
- Der 114er Virtuoso ähnelt im Aufbau dem 100P von Skywatcher.
- Orion-USA und Skywatcher sind sich immer schon sehr ähnlich gewesen. Viele Modelle unterscheiden sich nur durch die Tubusfarbe.

Zur Verdeutlichung habe ich meinen ehemaligen 100P abgelichtet, siehe Anhang.

> Dachte immer Skywatcher und Orion wären Marken mit verlässlicher Qualität....

...man bekommt immer das, was man auch bezahlt. Gerade bei dem Modell steckt der Preis in der motorischen Nachführung. An der Optik wurde immer mehr eingespart. Das geht leider schon seit Jahren so, gerade bei den Einstiegsmodellen. Mit solcher falschverstandenen Sparsamkeit schießen sich die Hersteller selbst ins Knie, wenn dem Anfänger schon mit Billigzeugs das Hobby vermiest wird.
 

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Hallo Dani,

was Winni hier zeigt bedeutet, dass jeder weitere Cent der in dieses "Teleskop" investiert wird, ein Cent zu viel ist.
Mehr als ihr gesehen habt ist da mit vertretbarem und für Einsteiger leistbarem Aufwand nicht herauszuholen. ;(

Wenn ich die Bewerbungen so lese...... :smiley55: :smiley64: :smiley65:

Gruß
*entfernt*
 
Moin zusammen,

ja das Teleskop ist quasi ein Heritage 76/300 in etwas größer. Außer den FS ist nichts mit Einstellungen. Bei dem Gerät ist das Teleskop leider nur Beilage.
Dani sollte mal bei der Sternwarte vorbeischauen. Vielleicht bekommt man es mit dem FS ja noch hin, wenn wenigstens der HS korrekt eingeklebt ist.

MfG Silvio
 
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