Starlink-Satelliten

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Hallo Marcel,

den Orbit der höheren Satelliten abzusenken erhöht die Zeit im Erdschatten um wieviel Minuten pro Umlauf? Dafür werden sie wieder heller, da sie niedriger sind und der niedrige Orbit wird noch mehr überfüllt. Auch wenn es sich wieder nach Starlink-Bashing anhört, denke ich, daß Starlink ganz schlau die Bedenken der Astronomen nutzt, um noch mehr Satelliten im attraktiveren niedrigeren Orbit einzusetzen (Latenzzeit!). Ein mögliches Kesslersyndrom rückt dadurch erst recht näher.

Gruß

Heiko

Hallo Heiko,

Ich hatte weiter oben ein Papier gepostet das diese Fragen wissenschaftlich betrachtet. Habe nur gerade wenig Zeit sonst würde ich es dir raus suchen.
Durch den niedrigen Orbit sind die Satelliten nur morgens oder abends aber nicht mitten in der Nacht sichtbar. Die natürliche Verweildauer eines Objekts in diesem niedrigen Orbit beträgt 5 bis 7 Jahre im Gegensatz zu Jahrhunderten in 1000+km Höhe. Damit wird ein richtiges Kessler Syndrom eher deutlich unwahrscheinlicher, da sich in der Zeit gar nicht so viel Müll ansammeln kann. Aus meiner Sicht wären die sehr hohen Orbits sowohl für die Astronomie als auch im Hinblick auf die Müll Problematik viel nachteiliger.

VG Marcel
 
Hallo Marcel,

wie gesagt, die Dauer der Sichtbarkeit reduziert sich vielleicht, dafür werden sie heller. Die Dauer der Sichtbarkeit eines einzelnen Starlinksatelliten dürfte dann mit dem der ISS vergleichbar sein. Und die sieht man oft genug. Allerdings muß man dann die Sichtbarkeit aller Starlinksatelliten immer noch mit dem Faktor 12000 multiplizieren.
Wenn die Lebensdauer der Starlinksatelliten 6-12 Monate beträgt, bis zu 5% ausfallen und es 6-7 Jahre dauert bis sie runterkommen, dann muß man dazu noch mal fast 50% unkontrollierte Satelliten dazurechnen (das werden die problematischen sein)- also insgesamt ca. 18000 die sich jetzt einen kleineren Orbitbereich teilen.
Ich will jetzt nicht rumrechnen, wo die Gefahr eines Kesslersyndroms höher ist. Ich finde aber, man muß nicht dankbar sein, wenn Pest durch Cholera ersetzt wird. Besser ist beides zu vermeiden. Und man sollte bessere Methoden finden, um schnelles Internet für Spezialanwendungen zur Verfügung zu stellen. Oder sich überlegen, ob der Gewinn für die Allgemeinheit die Nachteile aufwiegt.

Gruß

*entfernt*
 
Moin,

was wurde eigentlich aus den 6 DOA (dead on arrival) StL-Sats? Die schwirren ja jetzt tot da oben rum, unkontrolliert, unkontrollierbar. Hat wenigstens der automatische Failsafe fürs Deorbiten funktioniert oder hat der auch versagt?

Gruß Okke
 
.
Wenn die Lebensdauer der Starlinksatelliten 6-12 Monate beträgt, bis zu 5% ausfallen und es 6-7 Jahre dauert bis sie runterkommen, dann muß man dazu noch mal fast 50% unkontrollierte Satelliten dazurechnen (das werden die problematischen sein)- also insgesamt ca. 18000 die sich jetzt einen kleineren Orbitbereich teilen.

Hallo Heiko,

Woher hast du denn die 6 bis 12 Monate Nutzungsdauer? Nach meinem Kenntnisstand ist die Nutzungsdauer auch auf die 5 bis 7 Jahre ausgelegt, die die Satelliten in ihrem Orbit bleiben.

VG Marcel
 
Hallo Marcel,

das steht so im Wikipedia-Artikel:
"The satellites currently orbit in a circular low Earth orbit at about 500 kilometres (310 mi) altitude in a high-inclination orbit for a planned six to twelve-month duration. "
Ich verstehe das so, daß das die geplannte Nutzungsdauer sein soll.

Gruß

*entfernt*
 
Hallo!

das steht so im Wikipedia-Artikel:
"The satellites currently orbit in a circular low Earth orbit at about 500 kilometres (310 mi) altitude in a high-inclination orbit for a planned six to twelve-month duration. "
Ich verstehe das so, daß das die geplannte Nutzungsdauer sein soll.

Das bezieht sich aber tatsächlich nur auf die Vorserienmodelle, die derzeit getestet werden. Über die Serienmodelle, so es sie denn jemals geben sollte, ist anderswo zu lesen, dass sie für eine Lebensdauer zwischen 5 und 7 Jahren ausgelegt sein sollen. Wobei ich nicht weiß, ob diese Zahlen schon an die niedrigeren Umlaufbahnen angepasst sind.

Grüße
Maximilian
 
Gerade eben hat Elon getweeted das ab Starlink 9 (heute ist Nummer 6) alle Satelliten mit einem Sonnenschirm ausgestattet werden.


Diese sollen aus einem radiotransparenten schwarzen Schaum bestehen.


VG Marcel
 
Ich hoffe für alle, das das klappt(y):D
 
Hallo!


Wie denn. Die Solarpanele braucht er trotzdem und auf die wird er wohl keinen schwarzen Schaum sprühen... Und auch wenn er was von „changing solar panel angle“ schreibt, bleibt die Ausrichtung der Solarzellen immer noch an ihren Zweck gebunden, nämlich Strom zu erzeuhen. Und wenn er da irgendwas dran ändert hat er zu wenig Strom und der Satellit tut nicht mehr, was er soll.

Grüße
Maximilian
 
Hat er gelogen?:confused:
 
Hallo!



Wie denn. Die Solarpanele braucht er trotzdem und auf die wird er wohl keinen schwarzen Schaum sprühen... Und auch wenn er was von „changing solar panel angle“ schreibt, bleibt die Ausrichtung der Solarzellen immer noch an ihren Zweck gebunden, nämlich Strom zu erzeuhen. Und wenn er da irgendwas dran ändert hat er zu wenig Strom und der Satellit tut nicht mehr, was er soll.

Grüße
Maximilian

Hi Maximilian,

ich vermute mal das dieser Schaum als eine Art Schirm oder Panel unterhalb des Satelliten aufgespannt wird. Wenn dieser Schirm groß genug ist, werden die Richtung Erde gehenden Reflektionen der Solarzellen den Schirm treffen und blockiert. Dies passt auch zur ursprünglichen Beschreibung das eine Art "Sonnenschirm" geplant ist. Ein Paar Quadratmeter dünner Schaumstoff der an feinen Streben ausgefaltet wird, würde nicht die Welt wiegen und im Weltraum ist auch eine sehr fragile und leichte Konstruktion stabil. Ich schätze es wird in den nächsten Wochen dazu auch Bilder geben was es letztendlich wird.

VG Marcel
 
Am Ende verpassen wir die Show des Kesslersysndroms weil alles so schön abgeschirmt ist.:(
 
Unfassbar, jetzt taucht doch tatsächlich mitten in der ...-Krise das Thema in den Mainstream-Medien auf. Naja, zumindest auf der Webseite.
Das hätte ich ja echt nicht gedacht. Aber klar, da ja mittlerweile selbst die Laien erkennen (müssten), dass da oben irgendwas komisches rumfliegt, muss man wohl eine Erklärung liefern.
Aber so richtig publik wird es wohl eh erst (wenn überhaupt), wenn schon mehrere Tausend Satelliten oben sind :sneaky:


"Nur eine Gruppe äußert sich besorgt: Astronomen ..."
Als seien (Hobby-)Astronomen wirklich die einzigen, denen das Sorgen bereitet. :cry:

Liebe Grüße
Nico
 
Ich versuche mir manchmal zu überlegen, wie weit es wohl um unsere "Zivilisation" bestellt wäre ohne die Sterne. Wenn wir jetzt also auf so einer Art Venus leben würden, wo man mitbekommt dass es soetwas wie die Sonne gibt und das war's. Also undurchsichtige Atmosphäre.

Mit Steinkreisen und Kalendern wäre dann nix gewesen, Ackerbau hätte sich evtl garnicht entwickelt, dann wären wir noch Jäger und Sammler. Niemand hätte sich gefragt, was dahinter/darunter/darüber ist. Schrift hätte dann auch länger gedauert, undundund.
 
Hallo!

Ich versuche mir manchmal zu überlegen, wie weit es wohl um unsere "Zivilisation" bestellt wäre ohne die Sterne.

Aber jetzt haben wir diese Zivilastion ja und brauchen deshalb keine Sterne mehr. Das ist echter Fortschritt. Und da „flächendeckendes schnelles Internet“ seit einigen Jahren ganz weit oben auf der politischen Agenda steht (warum eigentlich? Ist das wirklich so wichtig?) wird sich kein Entscheidugsträger finden, der einem Heilsbringer wie Elon Musk diesbezüglich Steine in den Weg legen wird. Und schon gar nicht jetzt, wo wir das Geld dringend zur Bewältigung unserer Viruskrise brauchen. Starlink kommt sozusagen genau im richtigen Moment. Und deswegen ist leider jede Protestaktion zum Scheitern verurteilt. Ausserdem geht es bei der ganzen Sachen ja eigentlich um den Mars, den wir unbedingt auch noch mit unseren Viren verseuchen müssen.

Grüße
Maximilian
 
Krass, ich habe gerade die "Starlink-6,7" Train gesehen. Hatte mir das auf der Heimseite rausgesucht, und mich hingestellt um Fotos zu machen. Hätte ich wohl besser gefilmt, denn das war wohl eine die erst vorgestern hochgeschossen wurde. Dementsprechend war das ein recht kompakter Pulk von Satelliten, sah tatsächlich aus wie ein Zug.
 
Hallo!



Aber jetzt haben wir diese Zivilastion ja und brauchen deshalb keine Sterne mehr. Das ist echter Fortschritt. Und da „flächendeckendes schnelles Internet“ seit einigen Jahren ganz weit oben auf der politischen Agenda steht (warum eigentlich? Ist das wirklich so wichtig?) wird sich kein Entscheidugsträger finden, der einem Heilsbringer wie Elon Musk diesbezüglich Steine in den Weg legen wird. Und schon gar nicht jetzt, wo wir das Geld dringend zur Bewältigung unserer Viruskrise brauchen. Starlink kommt sozusagen genau im richtigen Moment. Und deswegen ist leider jede Protestaktion zum Scheitern verurteilt. Ausserdem geht es bei der ganzen Sachen ja eigentlich um den Mars, den wir unbedingt auch noch mit unseren Viren verseuchen müssen.

Grüße
Maximilian

Hi Maximillian,

Ich weiß natürlich das Du (und viele andere hier) das nicht gut heißen aber gerade jetzt profitiert jede Technologie die social distancing Maßnahmen wie Home Office und co erleichtert ganz massiv. Mit Starlink kommt Gigabit Internet mit niedrigster Latenz in jede ländliche Gegend von den Rocky Mountains bis in die Eifel und ermöglicht daher jedem Nutzer auch fernab der großen Städte die Nutzung der neusten Technologien wie Videokonferenzen in 4K oder bald auch in VR/AR. Die Leute werden gerade in der Folge der Corona Krise die Starlink Empfänger aus der Hand reißen wie warme Semmeln sobald sie verfügbar werden. Die Nachfrage wird enorm sein - erst Recht je länger die Krise anhält.
Ist nur eine sachliche Einschätzung - don't shoot the messenger ;)

P.S. in der zweiten Jahreshälfte sollen die Beta Tests mit "echten" Benutzern, vmtl Tesla und SpaceX Mitarbeitern losgehen.

VG Marcel
 
Hallo Hoschie,

dummerweise muss ich deine Sichtung bestätigen. Hier im Süden war dieses Ereignis etwa zwischen Cor Coroli und Coma Berenices zu erblicken, ein ziemlich heftiger Anblick im Vergleich zu den sonstigen monotonen Satellitenpfaden mit 10° Abstand

CS

Markus
 
neusten Technologien wie Videokonferenzen in 4K oder bald auch in VR/AR
hallo Marcel,
wobei - soo neu sind Videokonferenzen ja wohl auch nicht, haben wir an der Uni schon vor 20 Jahren genutzt, und seither hat sich eigentlich nichts geändert: Gerade die Audioqualität ist miserabel. Auch wenn man - so wie wir in unserer Firma - auf die Videokomponente verzichtet und höchstens mal eine Präsentation zeigt oder einen Fernzugriff nutzt. 4K oder noch mehr benötigt man dafür nicht, die Anwendung dafür muss erst noch künstlich erschaffen werden.
Zwar heisst es immer, aufgrund der niedrigen Orbits seien die Starlinks so nah, dass keine merkliche Signallaufzeit entstünde, aber ich nehme es immer schon beim Telefonieren in die US of A als störend wahr. Das will ich erst sehen bevor ich es toll finde!

Clear Skies (und ohne Elektroschrott), Hoschie
 
Nicht zu fassen!
Die Presse feiert das heutige Himmelsspektakel! Toll.
Schaut alle hoch! Heute werden weitere 60 Stück dieser Drecksdinger ausgesetzt!
Ich hoffe so inständig, dass dem Typen möglichst bald die Kohle ausgeht, und er bis ans Ende seiner Tage nur noch Sternensuppe zum Fressen bekommt!
Dieser Musk widert mich an.

Satellitenfreie Nächte wünscht

Dietmar
 
Hallo Hoschie,

die Latenzzeit habe ich auch schon wenn ich nach Deutschland telefoniere.
Das liegt denke ich eher an den Computern mit "(Kosten-)Optimierungsprogrammen" die da im Weg sind.
Und Konferenzen mit Video sind (für mich) viiiiiel weniger anstrengend als nur per Telefon.
Das mit der miesen Klangqualität liegt (meiner Meinung nach) daran, dass ein Mikrofon in der Mitte des Tischs steht und eine für Sprache schlecht geeignete Frequenzempfindlichkeit hat oder sonstwie schlecht eingestellt ist. Und vor allem die verwendeten Räume eine viel zu lange Nachhallzeit haben, bei Frequenzen die gar nicht benötigt werden für Sprache. Würde jeder ein Headset tragen wäre das kein Problem. Ausser die Datenleitungen sind überlastet und es wird zu viel komprimiert, aber dank Starlink passiert das in Zukunft ja nicht mehr. (Uff, gerade nochmal die Kurve zurück zum Thema gekriegt, bevor es zu off-topic wurde.)

Gruss
Thorsten
 
hallo Marcel,
wobei - soo neu sind Videokonferenzen ja wohl auch nicht, haben wir an der Uni schon vor 20 Jahren genutzt, und seither hat sich eigentlich nichts geändert: Gerade die Audioqualität ist miserabel. Auch wenn man - so wie wir in unserer Firma - auf die Videokomponente verzichtet und höchstens mal eine Präsentation zeigt oder einen Fernzugriff nutzt. 4K oder noch mehr benötigt man dafür nicht, die Anwendung dafür muss erst noch künstlich erschaffen werden.
Zwar heisst es immer, aufgrund der niedrigen Orbits seien die Starlinks so nah, dass keine merkliche Signallaufzeit entstünde, aber ich nehme es immer schon beim Telefonieren in die US of A als störend wahr. Das will ich erst sehen bevor ich es toll finde!

Clear Skies (und ohne Elektroschrott), Hoschie

Klar, aber wie Du schon sagst, die Qualität ist entscheidend - und z.b. ein 4K Video Stream mit HD Audio frisst schon sehr ordentlich Bandbreite und wenn man dazu dann noch auf größere Daten in der Cloud gemeinsam dabei zugreift wird es nicht besser. Und selbst wenn man es objektiv nicht bräuchte - der "gefühlte" Bedarf ist definitiv da.

VG Marcel

P.S. Deine Bilder bei Astrobin sind richtig gut :) Respekt dafür
 
Danke :)

um mal wieder zum Thema zurück zu kommen - das mit der AR-Farbe scheint ja schonmal nicht funktioniert zu haben. Leuchtet ein, denn die Satelliten müssen wohl reflektieren, wenn sie nicht heiss werden wollen. Irgendwo hab ich jetzt was mit Sonnenschirmen gelesen, war das hier?

Wie auch immer, anders als der Sensationsjournalist von Tagesschau behauptet, wird Musk aber nicht in den Orbit fliegen und innerhalb von ein paar Wochen jedem Satelliten so ein Schirmchen hinter den Scheibenwisdcher klemmen.
 
Nee, die Schirmchen kommen ab dem neunten Start. Davor müssen wir's aushalten. Und (wurde schon gesagt, oder?), die sind unterhalb der Satelliten angeordnet, so dass das vom Satelliten reflektierte Licht nicht mehr zu uns auf die Erde gelangt. Da ist es dann ganz egal ob der Satellit selber schwarz oder weiss ist und das Solarpanel kann auch machen was es will.
Der Clou besteht darin, dass der Sonnenschirm das Licht absorbiert, aber die Radiowellen von den Antennen praktisch ungehindert durchlässt.

Gruss
Thorsten
 
Hallo!

Da ist es dann ganz egal ob der Satellit selber schwarz oder weiss ist und das Solarpanel kann auch machen was es will.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der „Sonnenschirm“ die Solarpanels mit einschliesst. Und wenn ich jetzt die Rückseite eines Briefcouverts nehme und mir mit ein paar Bleistiftstrichen kleine Skizzen mache, dann sehe ich massenhaft Möglickeiten, wie Licht von den Solarpanels zur Erde reflektiert werden kann... Die ISS macht es uns schliesslich schon seit über 20 Jahren bei jedem Überflug vor, wie das geht.

Und was die schlechte Qualität bei Videokonferenzen angeht liegt es meines Erachtens nur noch an den Servern (oder „mirrors“ oder wie immer das heisst) der (wenigen!) Anbieter, die unter der Last nachgeben. Selbst wir in unserem letzten Haus an der langen (Kupfer!-) Leitung am Stadtrand kommen jetzt auf 40Mbit/s. Das reicht, um auf mehreren Fernsehern gleichzeitig 4k Videos mit Mehrkananlton zu streamen. Es gibt also wahrhaftig gar keinen Grund, die pixelige Videokonfernz auf einen Mangel an Breitbandinternet zu schieben.

Grüße
Maximilian
 
Natürlich dürften sich nicht sämtliche Reflexionen vermeiden lassen, aber die allermeisten schon denke ich.
Ist eine Frage der Grösse des Sonnenschirms. Irgendwie so (Quelle: aus meiner Nase gezogen):

StarlinkScreen.png


Schwarz ist der Satellit, rot das Solarpanel, grau der Sonnenschirm, blaugrau die Radiowellen, und gelb die reflektierte Solarstrahlung (ein paar Beispiele, die Sonne steht stets seitlich oder oberhalb, die Erde ist unten).
Irgendwie so könnte es doch gehen, oder?
Wenn man's super optimieren wollte, dann müsste der Sonnenschirm (beweglich) am Lot von der Oberkante des Solarpanels zentriert sein.

Videokonferenzen/Server: Da hast du vermutlich ziemlich recht. Wenn allerdings die Nachfrage um zwei Grössenordnungen steigt, ist vermutlich auch ein besseres Internet gefragt.

Gruss
Thorsten
 
Hallo,

die Solarpanele sollten auf die Sonne ausgerichtet bleiben - außer natürlich, wenn der Satellit sowieso im Schatten ist. Die Erde dreht sich aber unter dem Satelliten weg und ändert dadurch ständig die Position relativ zu Solarpanel und Sonnenschirm. Es ist also nicht ganz trivial die Reflektion zu Erde ständig abzublocken.
Ich mach mir sowieso weniger Sorgen um die Auswirkungen auf die Astrofotografiererei, als um die Überfüllung des LEO. Das wird mit Sonnenschirmchen auch nicht gelöst.

Gruß

*entfernt*
 
die Solarpanele sollten auf die Sonne ausgerichtet bleiben - außer natürlich, wenn der Satellit sowieso im Schatten ist. Die Erde dreht sich aber unter dem Satelliten weg und ändert dadurch ständig die Position relativ zu Solarpanel und Sonnenschirm. Es ist also nicht ganz trivial die Reflektion zu Erde ständig abzublocken.
Wieso? Der Bauch des Satelliten zeigt immer zur Erde (ähnlich wie die ISS), es ändert sich also nix Grundlegendes an meiner Skizze während eines Erdumlaufs. Lediglich der Sonnenstand (im Halbraum oberhalb) und ggf. die Neigung des Solarpanels (ich weiss nicht welche Bewegungen das ausführt).

Ich mach mir sowieso weniger Sorgen um die Auswirkungen auf die Astrofotografiererei, als um die Überfüllung des LEO. Das wird mit Sonnenschirmchen auch nicht gelöst.
Stimmt.
Aber die Person die am allerallerallermeisten daran interessiert sein muss dass da nix schief geht ist der Betreiber selber. Du kannst also Gift drauf nehmen dass er das Problem tausendmal ernster nimmt als die "Empfindlichkeiten" der Astronomen.

Gruss
Thorsten
 
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