Starlink-Satelliten

mbba18

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Hallo Sternenfreunde,

Raumfahrt hin, Raumfahrt her, aber muss das sein?


Ich halte ja viel von wissenschaftlicher Raumfahrt (Mond, Mars, Jupiter (Monde), Saturn (Monde)), auch Satelliten sind notwendig (Wetter, Klimaforschung, Ozeanforschung etc.) , meinetwegen auch Militär ;), aber 12.000 Satelliten für's Internet? Um noch mehr Kohle zu verdienen?
Ich hatte den Mann für intelligenter gehalten!

Nicht nur Hobbyastronomen sind beeinträchtigt, sondern vor allem die die wissenschaftlich/professionellen Astronomen.
 

ThN

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Jetzt musste der Aeolus-Satellit ein Ausweichmanöver durchführen um nicht Gefahr zu laufen, mit einem der Starlink-Satelliten zu kollidieren:

For the first time ever, ESA has performed a 'collision avoidance manoeuvre' to protect one of its satellites from colliding with a 'mega constellation'

Quelle: https://twitter.com/esaoperations/status/1168533241873260544

Laut Cees Bassa hätten sich die beiden Satelliten auf ca. 10km angenähert, bei einer Relativgeschwindigkeit von 14.4 km/s

Thomas

P.S. Ich weiß, dass es noch drei weitere ähnliche Threads gibt. Bei zweien geht es aber eher um die Auswirkungen für Hobby-Astronomen und beim dritten um Starts der Falcon-Raketen.
 
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P_E_T_E_R

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Da geht es ja meistens darum, wer den größeren (Colt) und das größere Ego hat

Es gibt doch die Geschichte von dem Flugzeugträger, der ein kleineres Objekt auf seinem Kurs per Funkaufforderung wegscheuchen wollte. Das Objekt ließ sich aber nicht wegscheuchen, weil es ein Leuchtturm war ...
 
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ThN

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Das Pendel schwingt z.Z. wieder in die andere Richtung: War das Risiko wirklich 1:1000 oder nicht eher 1:1000.000 (laut SOCRATES)? Alles halb so schlimm ("Wir haben im Durchschnitt jede Woche ein Ausweichmanöver und machen da kein Gedöns draus"). Die Europäer wollen mal wieder einen Shitstorm gegen Elon entfachen...

Thomas
 

ThN

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Faszinierend! 🖖Die ESA bezweifelt das Risiko 1: 1 Million:

ESA says the orbit information they get from USSTRATCOM is ten times better than SOCRATES. Coupled with their own orbital data, they arrived at 1 in 1,000.

"Operators like ESA and SpaceX can determine the orbit of their own satellites with quite some precision. "The results we obtained with the more accurate data (1:1000) is therefore much more credible."


Via Jonathan O'Callaghan.

Thomas
 
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