Interessant, denn ich hatte die letzte Zeit auch mal den vagen Eindruck, dass v.a. der Blau-Kanal "heller" erschien, aber letztendlich gabs dafür keine handfesten Belege. Ab und zu vergleiche ich die Helligkeiten im Livestream, auf einer Querschnittslinie ca. in Scheibenmitte, d.h. die Polkappen zählen nicht mit. Wenn Rot auf 100% geregelt ist, kommt Grün ca. um 70% und Blau ca. um 20%, +/- 5%. Wirklich signifikante Unterschiede an diesem Verhältnis, die z.B. ein quasi durch Dunst/Staub (auf dem Mars) verschwommenes Bild erklären würden, gab es nicht.
Was evtl. auch zum gen. Eindruck beitrug, war, dass ich seit einiger Zeit mit neutraleren Gamma-Einstellungen aufnehme, d.h. etwaige Kontrastverstärkung üb. die Gamma-Kurve eher auf's Postprocessing verschiebe.
Um den 20.11. 'rum war das Seeing hier wirklich lousy, wie wohl überall im Land, aber z.B. vorgestern hatte ich zwar Nebel, aber sehr ruhige Luft, und da erschien Mars scharf wie immer. Nartürlich ergeben die aufgenommenen Daten trotzdem nicht mehr so ein scharfes Bild wie zur Opposition, wg. der mittlw. sehr geschrumpften Grösse (d.h. der Mars ist nicht geschrumpft, zum Glück, eben nur weiter weg, hehe). Das klingt banal, aber ich habe zumindest für mich festgestellt, dass diese Tatsache beim Bearbeiten der Daten doch noch nicht ganz ins Bewusstsein gedrungen ist. Oder anders ausgedrückt, "man wills nicht wahr haben", und vergleicht und vergleicht, und wundert sich, "damals im Oktober habe ich diese Mars-Seite doch viel beser hinbekommen, warum ist das jetzt nicht mehr so detailreich....

.. grummel ..."
-cb