ich kann da jetzt nur aus meiner Warte heraus berichten und, wie geschrieben, in der Langzeitbelichtung kenne ich nur die Grundlagen.
Bei der klassischen Astrofotografie (Langzeitbelichtung) brauchst Du zwingend ein EQ Montierung.
In der Regel wird da auch mit DSLRs gearbeitet. Wobei die höher preisigen Astro-Kameras auch verwendet werden.
Zusätzlich brauchst Du ein Guiding System. Guding-Scope und Guiding Kamera.
Wenn Du ohne Guiding arbeitest sind die Belichtungszeiten arg limitiert. So weit ich weiß um die 30 Sekunden. Da aber besser nachfragen.
Die Vorgehensweise bei den Aufnahmen ist auch anders.
Bei EAA wird alles in einem Rutsch erledigt. Unter SharpCap, bei der Asi Air wird das nicht viel abweichen, stellst Du die Belichtungszeit für das Einzelframe ein. Liegt im Bereich von 5 bis 60 Sekunden. Dazu das Gain und ein paar andere Einstellungen. Würde jetzt zu weit führen.
Wie lang Du jetzt insgesamt belichtest ist Dir überlassen. Ich liege meist irgendwo zwischen 30 bis 60 Minuten.
Dann startest Du den Live-Stack (das Stacken) und siehst zeitnah wie sich das Bild immer besser auf baut. Dabei hast Du Jederzeit die Möglichkeit das Ergebnis ab zu speichern.
Ebenso so kannst Du die Einzeframes abspeichern und kannst dann wie in der klassischen Astrofotografie mit dedizierter Software stacken und dann eben die Nachbearbeitung machen.
Die Nachbearbeitung ist natürlich auch mit dem Live-Stack, den Du abgespeichert hast, möglich. Wie man eben will. Ich bearbeite kaum bis gar nicht nach.
In der Langzeitbelichtung belichtest Du ja das Einzelbild länger. Im Minuten Bereich. Dann folgt stacken und das ganze drumherum der Nachbearbeitung.
Aber hier bitte selbst informieren oder hier die richtigen User fragen.
EAA ist vom Aufwand geringer, aber auch nicht trivial.
Du kannst auch mit kleinem Setup starten. Z.B. ein 130/650 Newton auf kleinerer Alt/AZ Montierung.
Die großen Lichteimer braucht es nicht um EAA zu betreiben.
Für beides, da Du ja raus musst/willst, brauchst Du eine Stromversorgung.
EAA ist für mich so zwischen rein visueller und fotografischen Beobachten angesiedelt. Man hat recht zeitnah Ergebnisse auf der SSD.
Den Unterschied, den ich zwischen Smart Scopes und einem selbst aufgebasteltem EAA-Setup sehe ist, das ich mit selbst Aufgebasteltem flexibler bin.
Wenn man einen g'scheiten Unterbau hat, sprich Montierung, kann man mit verschiedenen Teleskopen und damit mit verschiedenen Brennweite und Öffnungen (auch wichtig) arbeiten. Ebenso kann man mit Kameras variieren.
OK, ist natürlich Geldbeutel abhängig.
Bei den Smart Scopes ist man aber fest genagelt. Auch wenn die Dinger recht einfach zu bedienen sind, es bleiben Black-Boxen.
Hier mal was zum Nachlesen:
A Beginner's Guide to Choosing Equipment for Deep-Sky Electronically-Assisted Astronomy (EAA)
Der User
@waloszek hier im Forum hat eine Page,
Astronomie: Übersicht, da schreibt er auch was über EAA.
Wieder ein grober Rundumschlag

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Hoffe es hilft.
Gruß
Mathias
P.S.
schau mal im EAA Forum in die Monatslisten. Da siehst was so möglich ist.
Oder auch unter
EAA - allgemeine Bilder