Was habt ihr heute gebastelt

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Ich habe meine EQ6-R auf Onstep umgebaut. Und bei der Gelegenheit auch gleich ein paar mehr Funktionen integriert.

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Hi Till, spanned, welches Board hast Du als Basis genommen? Welche Funktionen gibt es zusätzlich? (Ich seh da schon Wifi, Dew-Heater und 2x Autofokus)

Was spricht dafür das in die Montierung aufzunehmen und nicht eine Steuerung oder Controller zu nutzen, der das schon beherrscht? (ASI Air, Pegasus Powerbox, Stellarmate Controller, etc)

CS, Ralf
 
Moin Ralf,

Dafür spricht, dass der USB-Seriell Chip auf meinem originalen Controllerboard der EQ6 defekt war. Man wollte mir für hunderte Euro eine Ersatzplatine anbieten. Da habe ich mir dann lieber für 25€ eine eigene Lösung gebaut, basierend auf einem Fysetc E4.
Den einzelnen Chip auszulöten und selbst durch einen Neuen zu ersetzen, habe ich mir als Backup-Plan behalten.

Das Ding hat jetzt vernünftigen WiFi-Empfang dank externer Antenne und lässt sich per WLAN auch mit NiNa steuern. Das ist mit dem originalen WiFi-Modul von Skywatcher nie stabil gelaufen. Im Gehäuse ist auch ein DC-DC Wandler für 8.3V, um meine Canon Kameras zu betreiben. Und 12V Ausgänge für weiteres Zubehör.
Einbau von Temperatur/Feuchtigekeitssensor ist auch geplant.
 
Hallo Till

Eingebaute Sensoren nutzen nicht.
Man kann in ein kleines Gehäuse das man über RJ12 anschließt.
Spannung und I2C für den Temperatur und Feuchte Sensor rausführen , dann leibt noch eine Ader für Temperaturfühler mit Onewire, und eine Ader für serielles GPS, das empfängt ja nur.
Das ganze aufs Teleskop.

Gruß Frank
 
Hallo Till,
der DB114 interessiert mich auch. Wo hast Du die optischen Komponenten und das Teflon erworben?
 
Moin Mathias,

Die Spiegel habe ich von Aliexpress. Den Focusser habe ich nicht gebaut, weil mir das zu wackelig aussieht. Da habe ich einen 1:10 Crayford Auszug von TS montiert. Dafür habe ich den Tubus entsprechend modifiziert. So sieht das bisher aus:

IMG_0939.jpg
 
Hallo,

Dieses gute Stück deutscher Technik hatte mich vor fast drei Jahren so erreicht:

original.jpg


Ursprünglich wollte ich einfach mal neu fetten und eine Steuerung dazu bauen (die fehlte komplett, bis auf die Autoslew Lizenz), aber wie es eben so ist ... kamen doch noch ein paar Kleinigkeiten dazu :)

- neue Heidenhain High Res Drehgeber an beiden Achsen im Closed Loop
- neue Lager
- neue Riemen
- eine modifizierte Rutschkupplung, die nicht die Probleme der alten hat und tadellos funktioniert
- neue Drehteile
- gestrahlt und pulverbeschichtet
- viele neue 3D-Druckteile
- Schweissarbeiten (im doppelten Sinne)
- ist innenverkabelt, inklusive 2x USB3.0 und 12V Versorgung zum Teleskop
- neu aufgebaute 24V Servo-Steuerung über USB-CAN mit Copley Accelnets
- Steuerung ist parametrisiert und läuft, inklusive Ascom Alpaca
- Lokaler Ethernet NTP-Server über GPS
- und ist eben auch NEU GEFETTET.
- und sie hat mir nebenher einen Werkstattkran und einen Hubwagen beschert

Und da steht sie jetzt, meine Knopf K100s "Orange Utang":

knopf_01.jpg


knopf_02.jpg


knopf_03.jpg


Kabelmanagement / Steckerboard am Steuerungskasten unten fehlt, aber das sollte doch noch klappen!

LG Michael

PS - vielen Dank an alle, die mich bei der Restaurierung unterstützt haben, vor allem Philipp Keller, Andreas Berger und Michael Breite!
 
Hallo,
Billigen China bresser refr. 90 /1200 aufgebessert NP 222 € viele Kunsstoffteile anteilg bei lieferung (Rohrschellen breit, Sucherfernrohr,OAZ 1 !/4 ",Sonnenfilter orange und dunkel View) :rolleyes:
neue gebrauchte Rohrschellen (40 €) + OAZ China 55 E+ Montageplatte Losmandy 3" 35 € + Baader Sonnenfolie (wesentliche Verbesserung :giggle: ), Alu Flansch zu OAZ dauerte etwas :rolleyes: (70 € )
Im Januar bestellt , jetzt erst alle "neuen " teile zusammen :D
Die Optik tut ,was sie soll : Mond , Planeten stehen noch aus
 

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Hallo!
Sollte z.B. der Garten mal unter fortschreitender Trockenheit leiden...
Endlich habe ich meine EQ Plattform soweit fertig - und es regnet! Das Grünzeug freut sich...
Mit Glück kann ich in den nächsten Tagen mal testen und hoffentlich danach finishen.
Gruß Stefan

20250517_192858.jpg
 
Ein kurzes Update: da auch der Regen Pausen macht, konnte ich gerade auf die Schnelle für ein paar Minuten testen.
Funktioniert! 👍
Arcturus bei 150fach bleibt minutenlang im Okular, wandert noch ewas nach oben links, ich habe aber auch Norden und waagrecht nach Gefühl eingestellt, Quick and dirty...
Dafür sieht's schon recht gut aus. Also kann ich das Ding jetzt wieder zerlegen und wenigstens etwas "schön" machen.
Gruß Stefan 20250517_231447.jpg20250517_223547.jpg
 
Hallo,

Dieses gute Stück deutscher Technik hatte mich vor fast drei Jahren so erreicht:

Den Anhang 479539 betrachten

Ursprünglich wollte ich einfach mal neu fetten und eine Steuerung dazu bauen (die fehlte komplett, bis auf die Autoslew Lizenz), aber wie es eben so ist ... kamen doch noch ein paar Kleinigkeiten dazu :)

- neue Heidenhain High Res Drehgeber an beiden Achsen im Closed Loop
- neue Lager
- neue Riemen
- eine modifizierte Rutschkupplung, die nicht die Probleme der alten hat und tadellos funktioniert
- neue Drehteile
- gestrahlt und pulverbeschichtet
- viele neue 3D-Druckteile
- Schweissarbeiten (im doppelten Sinne)
- ist innenverkabelt, inklusive 2x USB3.0 und 12V Versorgung zum Teleskop
- neu aufgebaute 24V Servo-Steuerung über USB-CAN mit Copley Accelnets
- Steuerung ist parametrisiert und läuft, inklusive Ascom Alpaca
- Lokaler Ethernet NTP-Server über GPS
- und ist eben auch NEU GEFETTET.
- und sie hat mir nebenher einen Werkstattkran und einen Hubwagen beschert

Und da steht sie jetzt, meine Knopf K100s "Orange Utang":

Den Anhang 479541 betrachten

Den Anhang 479542 betrachten

Den Anhang 479543 betrachten

Kabelmanagement / Steckerboard am Steuerungskasten unten fehlt, aber das sollte doch noch klappen!

LG Michael

PS - vielen Dank an alle, die mich bei der Restaurierung unterstützt haben, vor allem Philipp Keller, Andreas Berger und Michael Breite!
respekt für deine Arbeit !!! Sie ist Dir zugefallen ,auf die Füsse :LOL:. Ist sie deins oder ist das ne spende eines Sternfreunds deines Astroclubs/vereins, wo Du dich fachlich im Sinne des vereins einbringen solltest /konntest /wolltes . Weil das gute Stück ist ja neu ned billig?;)
 
Knopf 100 : Ist das die der neuen APM Ge 300 vergleichbare Montierungsklasse (~50.000 €) ?
 
Hi Clark,

ich habe die Montierung für meinen persönlichen Gebrauch aus einer Sternwartenauflösung gekauft und dann restauriert. Die APM GE 300 entspricht der größeren Schwester, Knopf K140 (140mm Achsen), tatsächlich gab es aber die Knopf K100 auch mal unter APM-Label, das war dann die GE 200.

LG Michael
 
Die Polhöhenwiege von meiner Proxisky UMi17lite hat immer ein bisschen gewackelt. Da habe ich mich heute mal dran gemacht.

Der einfache Teil (und vermutlich auch der wichtigere) war, dass das Joch ein bisschen zu breit für das Mittelteil war. Dafür habe ich mit der Schere eine Passscheibe aus 0,5mm Polystyrol geschnitten, ein passendes Loch rein gestanzt und dann solange mit dem Schleifklotz und Schmirgelpapier geschliffen, bis es in den Schlitz gepasst hat (weiße Scheibe auf dem 1. Foto, Position etwa grüner Strich auf dem 2. Foto).

Der zweite Teil war deutlich aufwändiger (und weil das Teil ja in der Regel immer in der gleichen Richtung belastet wird, vermutlich nicht ganz so wichtig). Die Achse, durch die die Schraube für die Höhenverstellung läuft, hatte ca. 0,1mm Spiel weil die Aufnahmelöcher zu groß sind. Dafür habe ich aus einer 11mm Messing Stange ein Stück auf einen Hauch über 10,1mm runter gedreht und anschließend mit Schmirgelleinen so lange angepasst, bis es saugend in die Aufnahme passte. Das hat mit meiner kleinen Proxxon FD 150/E zwar keinen Spaß gemacht, aber immerhin schon im 2. Anlauf funktioniert. Anschließend abgesägt und auf 28mm Länge runter gedreht. Dann in der Mitte eine Flachstelle gefeilt und mit Zentrierbohrer, 5mm Vorbohrer und M6-Gewindebohrer ein Gewinde in die Mitte der Achse gebohrt.
Das Original ist das Stahlteil auf dem 1. Foto, meine Version das Messingteil daneben. In Stahl hätte das meine Werkstattausstattung klar überfordert. Aber ich denke, dass Messing an der Stelle immer noch mehr als hinreichend stabil ist. Das Teil ist da eingebaut, wo der Pfeil auf dem 2. Foto hinzeigt.

Jetzt wackelt nichts mehr. :cool:

UMi17lite_Polhöhenwiege_tuning_1.jpg

UMi17lite_Polhöhenwiege_tuning_2.jpg


CS Lutz
 
Da ich mir nach jahrelangem Zögern doch noch ein 20x80 Fernglas gekauft habe (*), benötige ich auch ein passendes Stativ dafür.
Dafür habe ich mir eine Art Galgen gebaut:
Astro_Galgen.jpg


Hier noch eine Collage mit Konstruktionsdetails:
Astro_Galgen_Teile_Collage.jpg


Als Basis habe ich 10cm*10cm einer 21mm dicken Multiplex-Platte verwendet.
Das Joch und der Galgen selber sind aus einer 28mm*60mm Saunabankleiste (Kiefer in vernünftiger Qualität). Die Breite habe ich gewählt, damit das Kugellager und auch die Nuss für die 17mm Mutter zwischen das Joch passt. Die Holzstücke vom Joch sind 14,5cm hoch, damit man die Mutter mit Nuss und einer Verlängerung mit der Knarre festziehen kann.
Der Galgen selber ist aktuell 1,60m lang, und lässt sich an 3 Positionen mit 80, 90 bzw. 100cm Länge auf der Fernglasseite mit einem M10 Bolzen schwenkbar befestigen lässt.
Als Gegengewicht habe ich eine ca. 2,5kg schwere Eisenplatte verwendet, die auf einer Vixen-Schiene verschiebbar ist.

CS Lutz

(*) Ich habe eins von Bresser genommen, das es für ca. 140€ bei Böttcher gab. Mein Exemplar ist ordentlich kollimiert, und die Abbildungsqualität ist nicht so schlimm wie befürchtet.
 
1000070755.jpg
Hallöchen.
Mein 3d Drucker muss ausgenutzt werden und da kam mir die Idee zwei rosa Schnell-Scharf-Einstellhilfen zu drucken. Einfach den Auszug ausfahren, das passende (1 ohne Barlow und eines mit Barlow) rosa Teil auflegen und den Okularauszug bis zum Anschlag fahren. Rosa Teil raus und schon bin ich zu 98% im Fokus.
Grüße aus Tirol
Roland
 
Hallo Roland,
das ist eine tolle Idee. Bei mir ist so selten Wetter das ein Beobachtung zuläßt, das ich jedesmal Zeit damit verschwende den Fokus zu finden, weil ich vergessen habe wo er das letzte mal so in etwa war. Ich muss mir da aber mehrer drucken. Zum Beispiel mit Zenitspiegel oder mit Kamera oder ....
Ich denke so 4 bis 5 brauche ich da schon. Da macht es denn auch Sinn gleich eine Beschriftung vorzusehen.
Danke für die Idee.

Gruß
Wolfgang
 
Den Anhang 493020 betrachtenHallöchen.
Mein 3d Drucker muss ausgenutzt werden und da kam mir die Idee zwei rosa Schnell-Scharf-Einstellhilfen zu drucken. Einfach den Auszug ausfahren, das passende (1 ohne Barlow und eines mit Barlow) rosa Teil auflegen und den Okularauszug bis zum Anschlag fahren. Rosa Teil raus und schon bin ich zu 98% im Fokus.
Grüße aus Tirol
Roland
Hallo Roland

Alles hat seinen Sinn.

Manfred
 
Hallo Roland,
das ist eine tolle Idee. Bei mir ist so selten Wetter das ein Beobachtung zuläßt, das ich jedesmal Zeit damit verschwende den Fokus zu finden, weil ich vergessen habe wo er das letzte mal so in etwa war. Ich muss mir da aber mehrer drucken. Zum Beispiel mit Zenitspiegel oder mit Kamera oder ....
Ich denke so 4 bis 5 brauche ich da schon. Da macht es denn auch Sinn gleich eine Beschriftung vorzusehen.
Danke für die Idee.

Gruß
Wolfgang
Freut mich wenn ich Ideen spenden kann. Mir ging es auch immer so, dass ich es vergessen habe wo bei welchem Teleskop, welches Okular, mit oder ohne Zenitprisma, mit Astrokamera.... Ich habe meine Teile schon auch beschriftet bereits im 3D Druck.
Noch besser wäre zusätzlich mit verschiedenen Farben zu drucken, dann merkt man es sich noch leichter. Ich hatte auch angedacht fein verstellbare Schrauben zu integrieren, aber da es ohne schon recht gut geklappt hat, passt es so für mich.
CS Roland
 
Hallo Leute (und Bastler),

Ich klemme mich mal da an :)

Das Wetter spielt ja wieder einmal nicht mit hier bei uns in der Gegend, weswegen ich vor einiger Zeit ein neues Projekt gestartet hatte.
Auf meiner ToDo-Liste stand eine Powerswitch.

Das Ding sollte einfach ein paar Ausgänge (12Volt) schalten und am besten noch über einen Timer verfügen der alle Ports zu einer bestimmten Zeit abschaltet.
Auch wäre es nicht schlecht, wenn er die Spannung und den Strom pro Port messen würde, also schrieb ich mir ein paar Features auf.

Herausgekommen ist Folgendes:
4 x Ports 12V mit max. ~ 4Ah/Port
1 x PWM
Strom und Spannungsmessung pro Ausgang
Timer für das Abschalten der Ausgänge
LEDs zeigen den Status des jeweiligen Ports an
2 x 5 Volt Ausgänge.
Temperatur und Feuchtigkeitsmessung.

Die ganze Switch sollte über den PC per WLAN gesteuert werden können.
Unterspannungsüberwachung falls eine Batterie alles Versorgt.
Da ich noch einige Controller und Bauteile von älteren Basteleien herumliegen hatte, macht ich mich ans Werk.

Allerdings stellte ich schnell fest, dass ich nur noch ein paar Wemos D1 Mini herumliegen hatte. Der Controller hat nicht genügend Ports, weswegen ich etwas tricksen musste. Gerade das Einlesen von Strom und Spannung sowie der Temperaturmessung an einem AD-Eingang war etwas fummelig.

Da die Anzahl der Ports begrenzt waren musste ich einige Sachen wegfallen lassen.
Keine USB-Ports und keine Feuchtigkeitsmessung. Kommt vielleicht bei 2.0 mal sehen.

astro_powerswitch.png


PXL_20250606_125820040.MP~3.jpg


Kurze Schaltungsbeschreibung für jene, die es interessiert.

4 Ports des Wemos D1 Mini steuern jeweils über einen BC847 einen IRF5305 an, der die 12 Volt vom Eingang auf einen Ausgang schaltet. Über einen 0.15 Ohm Shunt wird der Strom pro Ausgang gemessen.

Die Ansteuerung des PWM Ausgangs erfolgt ebenfalls über einen BC847. Das Signal wird aber über einen BC327 PNP Invertiert und ein BUZ11 legt den angeschlossenen Verbraucher gegen Masse. Auch der PWM-Port hat einen Shunt um den Stromverbrauch zu messen.

Die Temperaturmessung erfolgt mit einem LM50C und wird mit einem der Eingänge am ADC eingelesen. Da ich noch aus dem vorigen Jahrhundert ein paar übrig hatte, habe ich den verwendet.
Wer mag kann auch einen anderen verwenden, oder einfach weglassen.

Ich verwende 3 Ports des Wemos D1 Mini, um einen 3 zu 8 Decoder anzusteuern, dessen Ausgänge dann einen 2 x 4066 Analogschalter ansteuern. Die Ausgänge der beiden 4066 liegen alle auf dem AD-Eingang des Wemos so stehen mir sequentiell 7 AD-Eingänge zur Verfügung.

Für die 5V der Schaltung habe ich mich für einen SI8201 entschieden. Ein normaler LM7805 tut es aber auch.

Ich habe bei mir die 4 „Kanäle, oder Ports/Ausgänge“ folgendermaßen angeschlossen:
Kanal 1 = OnStep der EQ6
Kanal 2 = MyFokuserPro2
Kanal 3 = Frei
Kanal 4 = Ein 5V/5A Wandler versorgt den Raspberry Pi4 mit Spannung.
PWM 1 = Soll später eine Peltier-Kühlung für meine SV705c Kamera mit Strom versorgen. (Ist in Planung)

Das ist der 12V auf 5V Wandler an Kanal 4/Port/Ausgang angeschlossen.
PXL_20250607_093745867.MP.jpg

Das ist ein 5V / 5Amp. Wandler. Leider hatte der nicht genug Leitung und der Pi hat dauernd wegen Unterspannung gemeckert.
Ich habe den jetzt gegen einen Buck-Wandler ersetzt und der Pi scheint nun zufrieden zu sein. :)

PXL_20250607_093808511.MP.jpg


Ich habe auch einen Timer in die Software eingebaut, um die Ausgänge zu schalten.
Was in der Software noch fehlt, ist eine Abschaltung des Kanals bei einem Kurzschluss oder wenn der Stromverbrauch über die 4A geht.

Für die Anschlüsse habe ich mich für 5 x 4 polige GX12 und 1 x 4 polig GX16 entschieden. Die Stecker können fest verschraubt werden und lösen sich nicht von alleine.

Laut Datenblatt sind die für 5A ausgelegt.
Das einzige Gerät, welches eventuell den hohen Strom zieht, ist ein Peiltier-Element für die Kühlung einer Kamera.
Die GX12 verwende ich eigentlich zum Anschluss von Schrittmotoren und davon hatte ich noch ein paar. Den GX16 habe ich bei Ebay bestellt.

Zur Software.
Der Wemos verbindet sich mit meinem Wlan und ich kann den vom Laptop oder meinem PC aus Steuern. An einer App für die Steuerung per Tablet oder Smartphone arbeite ich noch.

Die Software ist in Python geschrieben und kann einfach mit python3 astro-powerswitch_xxx.py aus einer Konsole gestartet werden. Da ich nur Linux-Systeme verwende, kann ich leider bezüglich Windows nichts dazu sagen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass die Software auch unter Windows läuft, wenn Python dort dann eingerichtet ist.

Wer die Switch nachbauen und verwenden möchte, muss allerdings die Wlan-Adresse das PW und die SSID im Arduino-Code an das eigene Netz anpassen bevor der Code auf den Wemos geflasht wird.

Das selbe gilt auch für den Python-Code. Dort muss noch der Pfad an das jeweilige System angepasst werden, aber ich denke, das sollte kein Problem sein. Der Code kann mit einem normalen Editor geändert und gespeichert werden.

Wird die Switch mit Strom versorgt, versucht sie sich in das WLAN-Netz einzuloggen. Das dauert bei mir max. 5 Sekunden, dann leuchtet die gelbe LED an der Switch auf.

Ein Zeichen das die Switch mit dem WLAN-Netz verbunden ist. Jetzt kann die SW auf dem Rechner gestartet werden.Die verbindet sich automatisch mit der Switch und liest den momentanen Status aus. Das ist deswegen wichtig weil ich vom PC aus oder vom Laptop aus die Verbindung herstellen kann. Wenn ich vom PC aus den Kanal 1 einschalte, dann wüsste der Laptop davon nichts. Durch die Synchronisation beim Start wird der Status auch auf dem Laptop aktualisiert und der Kanal 1 als „EIN“ gekennzeichnet.

Astro-Powerswitch mit dem Wlan verbunden.
Astro-Powerswitch_1.png


Ausgang 1,2 und 4 verbunden.
Astro-Powerswitch_2.png


Oben Links wird die Momentan gemessene Versorgungsspannung angezeigt sowie die minimale Batteriespannung. Wer die Abschaltung nicht möchte, kann entweder den Wert in der SW ändern oder einfach den Haken davor entfernen.

Unter der Angabe der Spannung befindet sich der Timer. Es werden nur die Stunden und Minuten verglichen. Darunter kann man auswählen welche Ports abgeschaltet werden und welche nicht.

Ich verwende die Switch auch im Garten und wenn ich keinen Bock darauf habe bis um 03:00 zu warten bis die Aufnahme fertig ist, dann schalte ich einfach der Timer ein und gehe ins Bett ohne mir darüber Gedanken machen zu müssen, ob die Batterie am Morgen Tiefentladen ist, oder die Kamera irgendwann dann am Stativ klebt.

Okay genug geredet. Wer das Ding nachbauen möchte, HIER sind die Daten.

Noch der obligatorische Satz zum Schluss.

Ich bin nicht für eure Schäden verantwortlich. Nachbau auf eigene Gefahr!

Nur soviel. Bei mir funktioniert es ohne Probleme und ich kann nun gemütlich vom Wohnzimmer oder „Büro“ alles schalten.
Was die SW betrifft es muss vielleicht die eine oder andere Bibliothek von Python noch nach installiert werden. Leider kann ich nicht genau sagen welche bei euch fehlen, aber fragt im Zweifel oder Fehler einfach die KI, ChatGPT oder Gemini ist da hilfreich.

Ach noch etwas. Ich habe einen FONT verwendet der normalerweise nicht installiert ist.
Kopiert einfach digital-7.ttf nach ~/.local/share/fonts
Dann steht der dem System zur Verfügung und wird auch verwendet. Sieht Cooler aus ;)

Viel Spaß beim Basteln. :D
 
Morgen Leute und Bastler,

da das Wetter ja immer noch nicht dem entspricht, was man eigentlich im Juli erwarten kann, habe ich ein neues Projekt in Angriff genommen.
Mich hat es schon lange genervt jedes mal vom Büro im Erdgeschoss, auf den Balkon im ersten Stock zu joggen, um die Ausrichtung der Kamera an das Objekt anzupassen.

Ein Rotator für die Kamera musste her. Ich habe vor kurzem ein Video von CUIV auf YouTube gesehen, der einen Rotator getestet hat, aber das Ding ist mir zu teuer. Das muss auch billiger gehen.

Da ich mir vor Jahren schon einen 3D-Drucker gebaut hatte und ich den ab und zu zum Drucken von Adaptern und Gehäusen verwende, sollte es also kein Thema sein.

Bei der Programmierung tauchten dann die ersten Fragen auf.
Zuerst entschied ich mich für einen Hall-Sensor und einen Magneten um den Nullpunkt zu bestimmen. Nach langem Hin und Her verwarf ich den Gedanken wieder und entschied mich für eine einfache Lösung.
Die Kamera sollte nur von 0° bis -180° (Links herum) und von 0 bis 180° (Rechts herum) fahren.
Ich hatte Bedenken, das es Probleme mit dem Kabel zu geben könnte.

Auch auf eine Speicherung der Position verzichte ich erst einmal. Ich wollte alles so unkompliziert wie möglich halten.

rotator_1.jpg


Die Mechanik ist einfach.
Ein Kugellager. Der Innenring dreht die Kamera und der Außenring ist fest montiert. Angetrieben wird es durch einen kleinen Schrittmotor und einen Zahnriemen.
Die entsprechenden Rollen für den Riemen drucke ich selber. Vom Platz her boten sich 20 Zähne für den Motor und 84 Zähne am Kugellager an.
Der ganze Rotator hat eine Tiefe von 62 mm. Da aber die Kamera ja im Rotator steckt und der wiederum im 2“ Auszug des OAZ komme ich auf 45 mm die ich „verliere“.

Der Rotator hat Kamera seitig eine 1,14“ Aufnahme für meine SV705C von SvBony.
Da ich aber sowieso momentan mit ca. 15 mm Distanzstücken Arbeite und der OAZ fast vollständig ausgefahren ist, ist es gerade recht und ich kann den OAZ etwas einfahren und die Distanzstücke zwischen Kamera und OAZ entfernen.

Die Kamera-Aufnahme ist mit Absicht etwas dicker, weil 3 x M4 Schrauben die Kamera festhalten und ich ein M4er Gewinde in die Aufnahme geschnitten habe.

Gesteuert wird der Motor von einem Arduino Nano, als Treiber verwende ich einen ULN2803.
Versorgt wird alles über die 5V der USB-Schnittstelle.

rotator_2.jpg

rotator_3.jpg

rotator_4.jpg

rotator_5.jpg


Zur Software.
Es gibt 3 x Software. Zum einen die Arduino Firmware, dann eine kleine Serversoftware und die eigentlich GUI. Die Serversoftware und die GUI sind in Python geschrieben. Die FW für den Arduino mit der Arduino-IDE. Das Design des Userinterface habe ich mit dem QT-Designer gemacht.

Der Rotor wird an einen USB-Port angeschlossen und dann in einer Konsole der Server gestartet.
Der Server sucht die erkennbaren Ports ab und fragt nach dem Rotator. Wird er gefunden dann wird der Port für die Kommunikation verwendet und es erscheint in der Konsole „Warte auf Daten..“

Nun kann das Userinterface, die eigentlich Software gestartet werden.
Auch hier versucht die GUI den Rotator über den Server zu finden.
Steht der Weg, dann leuchte „Verbunden“ Grün auf und die Steuerung steht.

Als Eingabemöglichkeit gibt es 2 Möglichkeiten einmal direkt in das Eingabefenster oder mit dem Dialrad.
Erfolgt die Eingabe direkt über die Tastatur dann kann mit der Entertaste die Position übergeben werden und der Motor fährt die neue Position an. Wird das Dialrad benutzt dann muss mit der Taste „Sende Position“ der Wert an den Motor übergeben werden.

Das Ganze ist eigentlich ziemlich einfach und selbsterklärend.

Wie oben schon angedeutet können Werte von 0 bis -180 eingegeben werden. Der Motor dreht die Kamera dann gegen den Uhrzeigersinn. Gebe ich Werte zwischen 0 und 180 ein dann dreht der Motor die Kamera im Uhrzeigersinn.

Warum eine Serversoftware?

Weil ich den Rotator am Pi verwende aber die Steuerung (GUI Grafisches User Interface) entweder am PC laufen habe oder am Laptop. Natürlich kann ich die GUI auch auf dem Pi betreiben aber wieso sollte ich. So bin ich flexibler. :)

GUI nach dem verbinden.
rotator_gui_1.png


Server nach Empfang der ersten Pos. Daten.
rotator_gui_3.png


GUI nach der ersten Positionierung.
rotator_gui_4.png


Okay wer Lust hat das Ding nachzubauen viel Spaß. HIER gib es die Daten zum Download.

Wie immer das Übliche an dieser Stelle.

Nachbau erfolgt auf eigene Verantwortung. Ich bin nicht Schuld, sollte bei euch etwas Abrauchen.

Aber bei 5V sollte eigentlich nichts Passieren :)
Ich habe den Rotator zwar gebaut und schon mehrfach getestet aber leider fehlt mir der Himmel, um die Effizienz zu bestätigen.

Da ich kein Windows verwende und nur Linux benutze, kann ich natürlich nicht sagen, wie die ganze Sache unter Windows läuft. Ich denke aber nicht das es ein Problem gibt, wenn Python unter Windows eingerichtet ist, da Python-Programme auf jedem System eigentlich laufen sollten.

Da der Rotor selber keine Internetverbindung aufbaut, entfällt das Ändern der FW für den Arduino.
Lediglich in den beiden Python Programmen muss der Pfad und die IP-Adresse des Rechners angepasst werden, auf dem der Server läuft. Was aber mit einem einfachen Editor ohne Probleme möglich ist.

Was wird für den Aufbau benötigt:

Kugellager 6809-RS2 45x58x7 mm
Motor 28BYJ-48 5V
Arduino Nano
IC ULN 2803
Leiterplatte 80 x 35 mm
Zahnriemen GT2 mit 103 oder 104 Zähnen. Länge Weiß ich jetzt nicht, Sorry.
Mit 103 sitzt er bei mir ziemlich satt. Mit 104 etwas Lockerer.

Schrauben:
4 x M3 x 35 mm
1 x M3 x 22 mm
1 x M3 x 10 mm
3 x M4 x 13 mm

Muttern:
6 x M3

Da ich vieles bei mir noch von alten Basteleien herumliegen hatte, musste ich nur das Kugellager und den Motor kaufen.
Beides zusammen kosteten weniger als 15€

Viel Spaß beim basteln :)

Ach bevor ich es vergesse. die Druckerteile passen bei mir exakt aufeinander. Nur habe ich bei mir die Anschlussplatte für den OAZ 2 mm zu kurz gerechnet. In euren Daten ist der Fehler aber nicht mehr. Das große Zahnrad sitzt bei mir satt auf dem Kameraanschluss. Da ich es nicht verkleben wollte habe ich oben eine Bohrung angebracht durch das ich das Zahnrad mit dem Kameraanschluss verstiften kann. So verhindere ich das sich das Zahnrad eventuell bewegt und ich es bei Defekt austauschen kann ohne die Kameraaufnahme neu zu drucken.
 
Ich habe gerade ein 90/600 Achromat gebaut. Als Grosssucher fuer meine Observationen von Bedeckungen durch Kleinplaneten. Da ich keine Platesolving nutze, brauche ich doch etwas mehr an Oeffnung um gute Magnitudo-Reichweite zu bekommen:
- Linsen (mit FMC), Okularauszug sowie Zenitspiegel 1,25" kommen aus Alliexpress
- Objektivzelle, ein Adapter fuer den OAZ und zwei Innenblenden wurden 3D-gedurckt
- Rubus - ein Rohr aus dem Baumarkt.
Nun muss nur noch eine Vixenschine her sowie Taukappe
 

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Ich bastele mir gerade für meine Aukey L1ME Webcam ein Gehäuse. Es soll in das Gewinde eines 50 mm Suchers passen. Die Webcam soll dann als Guiding Cam herhalten. Der IR/UV Sperrfilter der Webcam bleibt verbaut, da der Sucher nur ein verkitteter AC ist. Außerdem soll es billig bleiben.
 

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Hallo zum Sonntag,

die Fußballmannschaft meines Sohnes ist aufgestiegen und nun werden die Anfahrten zum Auswärtsspiel weiter. Heute dann nach 3h Bundesstraßenfahrt in Summe
genug gesessen und dann ist Bewegung in der Werkstatt zwischen Bohrmaschiene und Schraubstock wichtig.
Habe endlich mal mein Objektiv in die gekauften Schellen gesetzt. Die Feinverstellung über das Schneckenrad ist genial. Ich stehe ja als Maschinenbauer mit der Kunsstoffdruckerein ein wenig naja.... aber das Teil ist genial!
Eine kurze Losmandy Schiene mit allerlei Zusatzbohrungen und Gewinden, eine kurzes Vixen Level Prisma und eine Prismenklemmung Vixen Level hatte ich noch.
Also alles miteinander durch Gewinde und Schrauben verbunden. Kann jetzt das Packet entweder auf der Vixen GPDX oder der G11 werkeln lassen.

Samyang 135.jpg


Gruß und CS
Thomas
 
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