Welches 10x50?

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas ErikJe
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ErikJe

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Moin an Alle!

Ich bin gerade am überlegen ob ich mir zu meinem Teleskop und 20x80 Bino noch ein kleineres 10x50 zulegen möchte. Um noch etwas transportfähiger zu sein.
Da 10fach ja wohl die maximale Vergrößerung für freies halten sein soll, hab ich noch an ein leichtes Einbeinstativ zum abstützen gedacht. Ich habe da jetzt erstmal zwei in einer mir angenehmen Preisklasse rausgesucht ;) :



Was sagt Ihr zu den beiden? Meine ersten Gedanken sind, dass Binos mit Porroprismen wohl einfacher herzustellen sind und das APM vielleicht so die Nase vorne hat. Andererseits weiß ich nicht wie viel das letztendlich aus macht. Bei dem Hawke steht auch noch ED dabei und es ist etwas kompakter.
Vielleicht gibt es ja noch ganz andere Vorschläge :)

Grüße
Erik

EDIT: Lacerta gibt es ja auch noch: LA10x56el | 10x56 Lacerta Elite Fernglas
 
Zuletzt bearbeitet:
Schonmal freihand mit 10x50 den Sternenhimmel beobachtet? Mir ist das schon zu zittrig.
Ich selbst komme sehr viel besser mit 8x42 zurecht und nutze sogar am Häufigsten ein 5x25 Visionking, da dies über längere Zeit am entspanntesten funktioniert und schon eine ganze Menge zeigt...

Gruß Horst
 
Hallo Erik,

wenn es nur um Astronomie geht, würde ich zum APM greifen. Das Bildfeld ist mit 6.5° doch deutlich größer als die 5.8° vom HAWKE. Die Einzelokulareistellung ist mir am Himmel lieber und ist einfach und robust. Mein Fujinon 10x50 hat dieselbe Bauform wie das APM, ist mein Lieblingsglas am Himmel, aber mit 1.6kg etwas schwer.

Wenn dagegen eine schnelle Entfernungseinstellung gewünscht wird, etwa bei Vogelbeobachtung, ist der Zentralfokus im Vorteil. Kurze Naheinstellgrenze kann bei Naturbeobachtungen schon ein Vorteil sein, speziell bei Schmetterlingen.

Ich beobachte mit meinem 10x50 gerne im Liegestuhl, den Ellebogen auf den Armlehnen aufgestützt. Eventuell etwas untergelegt, damit die Höhe stimmt. Nur selten mit Stativ, ist natürlich viel ruhiger, aber mir fehlt die Freiheit am Himmel rumzuschauen.

CS
Arnold
 

Das APM im Link wonach "Die Kombination aus ... bei ... niedrigem Gewicht" sei ist insofern besonders reizend, als das Gewicht nicht angegeben wird. Wie übrigens, mir komplett unverständlich, bei manchen anderen Astro-Teile ebenfalls in jenem Shop.
Jedenfalls wirds auf der Homepage mit 1.4kg angegeben. Da kann ich für "freihändig" nur noch viel Glück wünschen oder aber raten, gleich noch ein Gym-Abo abschliessen fürs Gewichtheben. ;)

Für freihändig würde ich in der Vergrösserung so tief wie möglich gehen, ist wohl meist 7x oder 8x.
Gewicht auch im Auge behalten, 700gr oder noch besser 500-600gr. Falls es denn hautpsächlich am Himmel verwendet werden soll, freihändig.
 
Moin!
Erstmal Danke an alle! Die Tendenzen scheinen also eher zu einem kleineren Glas zu gehen.
Aber noch ein Versuch zu diesen Gläsern;)
Hat einer von euch die Größe mal auf so einem Einbeinstativ benutzt und kann dazu was sagen?

Grüße
Erik
 
@CHnuschti
Ja das ist schon blöd. Wo hier wie du sagtes offensichtlich mit dem leichten Gewicht geworben wird, gerade dann sollte man die Angaben auch angeben.
Gym brauche ich dann mit dem Ding ja wohl eher nicht mehr :D

Gruß
Erik
 
Hat einer von euch die Größe mal auf so einem Einbeinstativ benutzt und kann dazu was sagen?
Diese beiden Diskussionen fand ich bezüglich des Themas hilfreich.

Es ist definitiv davon abhängig was der Beobachter individuell bereit ist auf sich zu nehmen. Angefangen vom Gesamtvolumen/Gepäck bis zur Zeitspanne in der man eine gewisse Haltung einnehmen kann.
 
Lieber Erik,

ich würde noch folgendes Fernglas von APM in Betracht ziehen:


Ich konnte ein Fujinon 16x70 mit einem APM ED 16x70 vergleichen. Mechanisch ist das Fujinon klar besser, optisch beide sehr gut, der Farbfehler beim APM deutlich reduziert. Das wird bei den 10x50 Ferngläsern vermutlich nicht viel anders sein.

Liebe Grüße,
Robert
 
Was sagt Ihr zu den beiden? Meine ersten Gedanken sind, dass Binos mit Porroprismen wohl einfacher herzustellen sind

Die Porrobauweise wir kaum noch praktiziert, das hat seine Gründe. Insbesondere bekommt man die Gläser schlecht wasserdicht; es sei denn, man verzichtet auf die Zentralfokussierung, wie APM. Dann wäre das Glas für mich schon mal ausgeschieden. Ich würde einfach ins Nikon "Monarch" Regal greifen und mir zwei, drei Stück zu Ansicht bestellen. Ich finde 10x übrigens genau richtig für Freihand Astro, ist aber Ansichtssache.
 
Hallo Erik,

Mein Vorschlag für dich wäre das Kowa BD ll 8x42 XD. Es hat ein sagenhafte Feld von 8,2 Grad und bildet sehr scharf/brilliant ab. Leider kostet es etwas mehr als die von dir ausgewählten Gläser.
Warm, wieso, weshalb ich mich für dieses Glas entschieden habe, habe ich Hier beschrieben.

Gruß Thomas
 
Moin!

Und wieder mal Danke an alle!

Diese beiden Diskussionen fand ich bezüglich des Themas hilfreich.
Vielen Dank! bei dem zweiten hab ich sogar was geschrieben. Hätte ich mich eigendlich erinnern sollen....Wenn das in dem Alter schon anfängt... au backe :D
Da scheinen die Meinungen zum Teil ja auseinander zu gehen, vielleicht bekomme ich mal so ein 10x50 in die Hand zum ausprobieren.
ich würde noch folgendes Fernglas von APM in Betracht ziehen:
Vielen Dank für den Beitrag, es kommt auf jeden Fall noch in die Auswahl. Macht denn ED Glas bei 10 facher Vergrößerung so viel aus? Mir kommt das ein bisschen so vor wie "mit Kanonen auf Spatzen schießen" ;)
Ich würde einfach ins Nikon "Monarch" Regal greifen und mir zwei, drei Stück zu Ansicht bestellen. Ich finde 10x übrigens genau richtig für Freihand Astro, ist aber Ansichtssache.
Die werde ich mir auch mal anschauen. Kommt in die Auswahl. Das ist ja das schöne an so einem Forum. Irgendwann schreibt einer das was man hören möchte ;) Spaß beiseite. Es ist ja schön so viele Denkanstöße zu bekommen, da liegt wahrscheinlich auch der Sinn in so einem Forum...:coffee:(benutze ich auch mal die Nikki-Tasse ;)
Mein Vorschlag für dich wäre das Kowa BD ll 8x42 XD.
Und rinn in die Auswahl. Muss ich mir mal überlegen, aber >8° hat bestimmt schon seinen Reiz..... Und danke für den Link. Lese ich mir mal durch.

Grüße
Erik
 
Hallo Erik,

ED sehe ich bei 10x50 bei Nachtbeobachtung nicht als unbedingte Notwendigkeit, dagegen ist mir eine stabile Mechanik sehr wichtig.
Am Tag oder am Mond stören Farbsäume eher, vor allem wenn es um feinste Details geht.
Aber bei Nacht reicht mir mein 20x80 auch ohne ED, und selbst für ein 82mm 90° Glas überlege ich mir ernsthaft, ohne ED auszukommen. Allerdings hab ich auch da nicht vor, die Vergrößerung stark nach oben zu treiben.

CS
Arnold
 
Hallo Erik,

ED sehe ich bei 10x50 bei Nachtbeobachtung nicht als unbedingte Notwendigkeit, dagegen ist mir eine stabile Mechanik sehr wichtig.
Am Tag oder am Mond stören Farbsäume eher, vor allem wenn es um feinste Details geht.
Aber bei Nacht reicht mir mein 20x80 auch ohne ED, und selbst für ein 82mm 90° Glas überlege ich mir ernsthaft, ohne ED auszukommen. Allerdings hab ich auch da nicht vor, die Vergrößerung stark nach oben zu treiben.

CS
Arnold
Moin!

Danke für deine Antwort! Hab ich mir auch gedacht. Also ich kenne auch nicht-ED Gläser und da ist mir selbst am Tag noch nie ein Farbfehler aufgefallen. muss ich mal drauf achten.
Wie beobachtest du denn mit deinem 10x50, Stichwort Freihändig? Oder benutzt du immer 20x80?

Grüße und CS
 
Auch wenn ED oder APO immer wieder (nur) mit weniger Farbe in Verbindung gebracht werden ist das nur die halbe Wahrheit genau genommen sogar der unbedeutendere Teil davon

Tatsächlich sehen wir ja die Farbe, weil sich beim Achromaten nicht alle Lichtfarben im selben Brennpunkt treffen.
Klar kann man sagen "etwas Farbe stört mich nicht" aber verschiedene Brennpunkte der Lichtfarben bedeuten eben auch weniger Kontrast, weniger Schärfe (man kann nicht alle Lichtfarben gleichzeitig scharfstellen) und weniger nutzbares Licht weil ein Teil davon ausserhalb des Fokus verloren geht.

Farbe kann man filtern, verlorene Öffnung kann man relativ einfach durch den Kauf des nächst größeren Glasses kompensieren, aber fehlender Kontrast & Schärfe bedeuten nunmal flaue Bilder.
Bei der astronomischen Beobachtung geht es eigentlich immer um Kontrast denn er entscheidet über das Sehen oder Nichtsehen schwacher Objekte.

Grüße Jochen
 
Moin!
Bei der astronomischen Beobachtung geht es eigentlich immer um Kontrast denn er entscheidet über das Sehen oder Nichtsehen schwacher Objekte.
Guter Punkt! Also werde ich mal auf ED achten. Momentan ist tatsächlich das Kowa 8x42 Weitwinkelglas mein favorit, auch wenn das erstmal über meinem Busget liegt. Aber wahrscheinlich lohnt sich das im Endeffekt doch.

Grüße, Erik
 
Moin!

Falls noch jemand einen guten Vorschlag für ein 8x42 oder Ähnliches hat, immer her damit ;)
Am besten natürlich mit persönlicher Erfahrung.

Grüße Erik
 
Hi Erik
ich habe in der 42mm Klasse einen kleinen Vergleich auf meiner HP. Vllt ist da etwas für Dich dabei.
Für mich ist bei moderatem Budget das Bushnell Legend Ultra HD 10x 42 - ein ED mit 30 Jahren Garantie und guter Ausstattung und gutem Bild - die richtige Wahl gewesen, bietet es mehr V als mein Weitfeld 7x35 aber mehr Handlichkeit als das 16x80 ED.
CS
 
Sehr zufrieden bin ich mit meinem Kite Birdwatcher 8x42, das wie das Kowa BD II ein Sichtfeld von 8,2° aufweist, allerdings ein Porroglas mit seinen typischen Vor- und Nachteilen ist.
Auch scheint es momentan nicht verfügbar und ich bin nicht sicher ob es gänzlich eingestellt wurde...

Gruß Horst

P.S.: Ein Tip: 50 Euro für ein Visionking 5x25 war eine meiner besten Anschaffungen hinsichtlich Preis-Leistung. Mein häufigst eingesetztes Nachtglas.
 
Hi Erik,

also für das gelegenliche Beobachten würde ich ein 10x50 immer ein 8x42 vorziehen, du siehst einfach mehr. Auf eien Einbeinstativ kannst du getrost verzichten.
Achte auf fully Breitband multicoated
BAK 4 Prismen
Billenträgerokularen
Gewicht um 1 kg
Und scheibares GF >= 65°

cs
Lothar
 
Moin!
also für das gelegenliche Beobachten würde ich ein 10x50 immer ein 8x42 vorziehen
Danke für die Antwort. Ich werde wohl nicht drumherumkommen das mal auszuprobieren. Wobei ich mich eigendlich schon auf ein 42er Glas eingeschossen habe. Wegen Vergrößerung gucke ich mal.
Wie gesagt ich tendiere gerade zum Kowa BDII Vx42 XD Weitwinkel Glas, wobei V=8 oder 10.
Die passen mir vom Gewicht her auch.

Grüße
Erik
 
Hallo Erik,

einen Tip habe ich noch und muss Lothar dabei in einem Punkt widersprechen. Ich empfehle grundsätzlich die Beobachtung mit Stativ, Einbeinig ist gut, Tripod ist noch besser. Schon allein durch die Nutzung eines Stativs verbessert sich die Wahrnehmung enorm, die Grenzgröße bei Sternen steigt um 1 bis 1,5 Magnituden und durch das verwackelungsfreie(re) Bild wird das Beobachten entspannter.
Ich beobachte selbst mit meinem 8-Fach vergrößernden FG auf Stativ. Ein 8-fach vergrößerndes FG auf Stativ ist einem 10-Fach vergrößernden FG ohne Stativ überlegen. Falls Du die Möglichkeit haben solltest, FG. In verschiedenen Vergrößerungen miteinander zu vergleichen, probier es aus.

Und … falls Du Dich noch nicht entschieden haben solltest, ich würde bei der astronomischen Verwendung ein FG in Porrobauweise einem Dachkantfernglas immer vorziehen. Da stimmt einfach das Preis-/Leistungsverhältnis.

Viele Grüße

Rene
 
hallo,
also zum Stativ kann ich nur sagen : nie mehr ohne !
Das macht ein riesen Unterschied .
Aber ich wollte noch eine andere Anmerkung machen :
Achte darauf ob du vorne Nebelfilter aufschrauben kannst,
bei den APM geht das , andere benötigen einen Adapter oder Filter lassen sich ins agummi eindrücken…
Es eröffnet sich eine ganz neue Sicht auf ausgedehnte Nebelgebiete, was dir so kein anders Instrument zeigen kann.
Ich habe mir für mein 16x70 Frontfilter zugelegt und das ist seit dem mein Lieblingsglas.
CS Alex
 
Hi Alex,
Frontfilter für ein 16x70, das bedeutet sündhaft teure Einzelanfertigungen, oder. Aber das macht Sinn. Ich beobachte meist mit 2“ Filtern hinter den Okularen. Das geht auch, ist aber wesentlich unentspannter vom Einblick und hat dadurch nicht annähernd die gleiche Wirkung.

Welche Filter nutzt Du? UHC oder UHC-E?

viele Grüße

Rene
 
hi Rene,
sündhaft teuer trifft es gut , aber manchmal muß man bluten, besonders bei diesem Hobby…..;-)
Ich hab die UHC-E von Astronomik im Einsatz.
Das ist denke ich , die beste Filterwirkung für Ferngläser, da noch genügend Licht von den Sternen durchgelassen wird.
Im Frühjahr konnte ich damit z.B. Barnards Loop sehen oder vor kurzem Nordamerikanebel und
Cirrus ( besonders die Knochenhand!) waren ein Gedicht , auch die Nebelfetzen um Sadr waren auszumachen.
Bin schon ganz hibbelig auf den nächsten Neumond…..
Aber hier ging es ja um die 10x50 Gläser , da kann man sicher auch gut die günstigen UHC Filter von Explore Scientific o.ä. nutzen, die sollten ausreichen , aber da habe ich keine persöhnliche Erfahrung damit.
Ohne Filter verschenkt man viel ungenutztes Potenzial in der Geräte-Klasse, zumindest in den lichtverschmutzteren Ecken.
CS Alex
 
hi Rene,

Ich hab die UHC-E von Astronomik im Einsatz.
Das ist denke ich , die beste Filterwirkung für Ferngläser, da noch genügend Licht von den Sternen durchgelassen wird.
Aber hier ging es ja um die 10x50 Gläser , da kann man sicher auch gut die günstigen UHC Filter von Explore Scientific o.ä. nutzen, die sollten ausreichen , aber da habe ich keine persöhnliche Erfahrung damit.
CS Alex
Hallo Alex,

dass es die UHC-E auch größer gibt, kannte ich von der astronomik-Seite. Werden die mit der Fassung geliefert oder ohne, und wie werden die dann montiert an dem 70er - fassungslos wird das ja nicht einfach geklemmt? An die 2" hatte ich auch schon mal gedacht, weil die Nebelfilter vom Fuji 7x50 ja recht wenig Wirkung zeigen, was ja auch durch die eher suboptimale Befestigung okularseitig angeht. Ob die vom Durchlass her mit UHC-E vergleichbar sind, weiß ich nicht, breitbandig müssten sie ja schon sein. Aber da die Wirkung (auch bei dunklerem Himmel) bescheiden ist, nutze ich sie so gut wie nie.
Die 2"- Variante oder die 50mm (gefasst) - welche würdest du beim Fuji 50 wählen, und wie sollten die dann vor den Objektiven montiert werden?

besten Dank schon mal & cs
Manfred
 
hallo Manfred,
bei Astronomik war die größte erhältliche Fassung M72, mein Lunt hat vorne ein M77 Gewinde,wenn man die vordere Abdeckung abschraubt,
da drauf habe ich mir einen Stepdown Ring auf M72 geschraubt , die gibt es für wenig Geld bei ebay etc.
Vielleicht fertigen die alle Wunschgrößen nach Bedarf an ? Würde mal nachfragen, man will ja keinen mm verschenken ;-)
Aber viele haben ja ohnehin 2“ Filter am Teleskop im Einsatz, da muß man nur schauen welche Adaptionsmöglichkeiten es fertig zu kaufen gibt , freier Durchlass ist dann halt nur 48mm…
was an das Fuji vorne passt , weis ich nicht.
Wenn man Pech hat muß man sich einen Adapter drehen lassen, aber der Aufwand lohnt sich schon.
Zum Ausprobieren kann man auch einfach mal mit Klebstreifen experimentieren
CS Alex
 
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