Wie wär’s 102mm Universalteleskop für 259 Euro.

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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Nicht unbedingt gute Bildbearbeitung und verzogene Sterne am Rand, da ich versucht habe dem eh' schon schnellen Öffnungsverhältnis noch einen drauf zu setzen mit 0.79x Reducer bei offensichtlich falschem Abstand zum Sensor, aber für Schmalbandanwendung ist das Teil meiner Ansicht nach, zumindest für kleinere Chips, durchaus brauchbar:

Link zur Grafik: http://www.heiserstudios.de/pix/astro/2017/2017_04_29_ic1848_hos.jpg


Schlecht ist der Fuckel meiner Ansicht nach nicht (kostet ja auch nicht Welt). Der OAZ ist jedenfalls spitzenartig. Die Plastikschräubchen an der Leitrohraufnahme sind mir bereits am ersten Tag abgebrochen (wieso verbaut man so'n dummes Zeugs überhaupt?!). Als ich Tommy's RGB Bilder auf Flickr sah, hat mich das echt erschrocken. Naja, hier ist RGB eh' schlecht :-)

Ansonsten wurde ja schon einiges über das Teil geschrieben ...


Gruß, Hannes
 
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Hallo, ich bin Astronomie-Begeisterter aber absoluter Neuling in der Teleskopie und auf der Suche nach einem Allround-Teleskop zum Einstieg. Ich möchte Mond, Planeten und auch Milchstrasse / Deep Sky anschauen, von allem ein wenig würde ich sagen. Wichtig ist mir, dass das Teleskop erweiterbar ist, d.h. dass ich es mit "besseren" Teilen ausstatten kann und es mich somit eine lange Zeit begleiten wird. Auch muss es portabel sein. Nun mir schien dieses Angebot des Messier AR-102xs mit Halterung und Tripod sehr interessant: https://www.bresser.de/en/Astronomy/Telescopes/Bresser-Messier-AR-102xs-460-EXOS-1-EQ4.html aber ich habe nun hier gelesen, dass die Farbabweichung ziemlich extrem ist bei hellen Objekten bzw. Mond und Planeten. Gibt es eine Möglichkeit, diese mit Ersatzteilen zu verbessern oder gar zu eliminieren? Ratet ihr mir zu einem komplett anderen Teleskop? Gerne würde ich einen Anbieter aus der EU nehmen - bin aus der Schweiz. Vielen Dank für eure Hilfe!
 
Hallo Alberto,

es ist

1. recht ungünstig, sich mit seiner Suche nach Einsteigerberatung an so einen Monsterthread mit erheblichem Smalltalkanteil zu hängen, da lesen viele Einsteigerberater nicht mehr mit
2. scheint es, Du hättest Dich angehängt, ohne groß zu lesen. Wenn der ganze Thread eine Grundaussage hat dann die, daß hier alles, aber kein Allroundteleskop für alle beobachtbaren Objekte und für Einsteiger vorliegt.

Wenigsatens den Beobachtungs-/Erfahrungsbericht von Reverend Coyote

#1288567 - 06/14/17 03:32 AM

solltest du mal lesen. Er ist solchen kleinen Linsenteleskopen durchaus gewogen, aber ......!

So muss es Dich
3. nicht wundern, wenn Du hier keine Antwortlawine auslöst, manchereiner könnte sogar verständlicher Weise unken, dass Du noch ein wenig in der fast erkalteten Asche zündeln willst.

Im Einsteigerboard sind derzeit einige recht interessante Beratungsthreads zu Einsteigerteleskopen im Gange. Bei ernsthaftem Interesse rate ich, da mal reinzuschauen und dann dort einen neuen Ansatz, eventuell mit ein wenig konkreteren Vorstellungen und Angaben zu Deinem Anliegen zu suchen.
Beispielsweise

http://forum.astronomie.de/phpapps/...287871/Suche_gebrauchtes_Teleskop#Post1287871

http://forum.astronomie.de/phpapps/...hp/topics/1289953/Mond_&_Planeten#Post1289953

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/1289435/Welches_SLT#Post1289435

http://forum.astronomie.de/phpapps/...87772/Einstieg_in_die_Astronmie_&#Post1287772

Gruß
*entfernt*
 
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Zitat von hansheiser:
Nicht unbedingt gute Bildbearbeitung und verzogene Sterne am Rand, da ich versucht habe dem eh' schon schnellen Öffnungsverhältnis noch einen drauf zu setzen mit 0.79x Reducer bei offensichtlich falschem Abstand zum Sensor, aber für Schmalbandanwendung ist das Teil meiner Ansicht nach, zumindest für kleinere Chips, durchaus brauchbar: ...

Welchen Reducer hast du denn genau verwendet? Ich überlege nämlich mir den kleinen Bresser für meinen Star Adventurer zuzulegen und mit 0,79x Reducer wäre es natürlich ein schöner kleiner Lichtriese.
 
Hallo Schaki,

der Bresser (nicht sehr teuer) oder alternativ der größere APM-Düring Apo (etwas aufwändiger, aber höhere Vergrößerungen möglich) sind ganz gut.
Sie laufen etwas unter Wert, vor allem die Importmarken Skywatcher, LZSO oder Takahachi machen unseren Kaufleuten, Designern und Optikern das Leben schwer. Obwohl Teile der Fertigung von APM oder Bresser im Ausland sind, kann man einen eigenen Anteil anrechnen; der Düring APM-Apo wird z. B. hier nachjustiert. Optimal wäre natürlich die komplette Fertigung hier in Deutschland. Herr Ludes ärgert sich manchmal (mit Recht) über die Import-Lieferanten.
Gerd Düring hat die Diskussion begonnen, weil er das untere Preissegment abdecken wollte, nachdem er mit dem APM 6-Zöller das mittlere belegt hat.
Ich habe z. B. ein 5 Zoll Dörr Newton, das ein paar deutliche Chinaschwächen hat, aber das von Dörr vorgegebene Konzept ist insofern stimmig, dass ich es gegen keinen Takahachi oder Skywacher tauschen würde. Alluna oder auch der Selbstbau wären aber eine Option.

Viele Grüße,

Andreas
 
Hallo Andreas,

wenn Du ein Teleskop von Takahashi schon einmal aus der Nähe gesehen hättest, würdest Du mit keinem so schiefen Vergleich daherkommen.

Grüße

Kurt
 
Zitat von Andreas68:
Hallo Schaki,

der Bresser (nicht sehr teuer) oder alternativ der größere APM-Düring Apo (etwas aufwändiger, aber höhere Vergrößerungen möglich) sind ganz gut.
Sie laufen etwas unter Wert, vor allem die Importmarken Skywatcher, LZSO oder Takahachi machen unseren Kaufleuten, Designern und Optikern das Leben schwer. Obwohl Teile der Fertigung von APM oder Bresser im Ausland sind, kann man einen eigenen Anteil anrechnen; der Düring APM-Apo wird z. B. hier nachjustiert. Optimal wäre natürlich die komplette Fertigung hier in Deutschland. Herr Ludes ärgert sich manchmal (mit Recht) über die Import-Lieferanten.
Gerd Düring hat die Diskussion begonnen, weil er das untere Preissegment abdecken wollte, nachdem er mit dem APM 6-Zöller das mittlere belegt hat.
Ich habe z. B. ein 5 Zoll Dörr Newton, das ein paar deutliche Chinaschwächen hat, aber das von Dörr vorgegebene Konzept ist insofern stimmig, dass ich es gegen keinen Takahachi oder Skywacher tauschen würde. Alluna oder auch der Selbstbau wären aber eine Option.

Viele Grüße,

Andreas

Naja, also wenn ich das hier so lese, da beginnt das Zweifeln an der innhaltlichen Grundlage der verfassten Zeilen.

Wenn ich aber auf Schakis Post eingehe und seine signatur mit einbeziehe,
dann könnte ich mir gut vorstellen, daß sich sein Wunsch nach einem Lichtriesen durch einen Reducer von TS auch erfüllen liese.

Und statt einem weiteren Teleskop mit Reducer oder Flattener die Optimierung des vorhandenen Teleskops (mit einem besseren OAZ, z.B. Lacerta Octo60) nicht doch die konsequentere und zielführende Variante ist.

Da muß man aber auch wiederum rechnen, ob der Fangspiegel auch zur gewünschten Ausleuchtung passt. Das wäre dann etwas Kontinuität im Zubehör. Wenn es denn dan ndoch mal ein größerer Newton wird (auf einer enssprechenden Montierung). Oder statt dem 150 F/5 evtl ein schnellerer Newton 150 F/4 von GSO, aus dem man dann mit Reducer ein sehr schnelles F/3 System herstellen kann. Da ist der Selbstbau sicherlich eine gute Alternative. Aber dann redet man über die exklusive fotographische Nutzung.
Wenn der technische Hintergrund bei Shacki gegeben ist, dann würde ich diesen Weg verfolgen. Das Geld für den Bresser + Reducer besser für diesen Anwendungsfall sparen.

Die Vergleichezwischen Dürr und Skwatcher sidn ja recht witzig, wo es sich doch bei Dürr umd Geräte handelt die aus der gleichen Schmiede stammen wie die Skywatcher Tuben. Und noch nicht mal spezifiziert ist, ob nicht billiges Floatglas in den Dürr-Tuben steckt.
Wenn dann noch Alluna als Option genannt wird.....dann ist die Grenze zum Low-Price-Segment doch schon um Lichtjahre überschritten.
CS,
Gerrit
 
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Der Vergleich von Takahashi und Alluna verbietet sich, weil der Takahashi über 300mm Öffnung kein Teleskop anbietet und Alluna keins unter 400mm ;-)
 
Hallo Marcus, ja genau. Das auch noch. :) Grüße,
Gerrit
 
Hallo ich bin ein ziemlicher Anfänger und hier scheinen ja alle sehr viel Erfahrung zu haben, deshalb wollte ich mal hier fragen ob es überhaut viele Objekte gibt für die man ein Feld von 4° braucht?
Ist bei diesen Richfeldern denn auch bei Minimalvergrößerung der Farbfehler deutlich oder störend?
Wenn man sich Nebel mit UHC oder O-III Filter angeuckt, dann ist doch der Farbfehler eh egal oder nicht, und bei Galaxien die eh dunkel sind, die man sich mit ca 80 facher Vergrößer anguckt sind doch eh nur die Wellenlängen um 500nm (450-550nm) wichtig, weil da das Auge am empfindlichsten ist?
Eigentlich ist die Frage ob es überhautp sinnvoll ist sich ein 102 ED oder APO für mehr als 1000 euro zu kaufen, damit die Wellenländen in Fokus sind die ich eh nie wahrnehmen werde?

Grüße
Michael
 
Hallo nochmal,

nachdem ja Tommy bezüglich Objektivs des AR 102XS hier im Thread und auch dort

http://interferometrie.blogspot.de/

der teilweise grassierenden Euphorie in den Erwartungshaltungen auf das was da kommen solltem ein Ende setzen musste, passt der nunmehr erfolgte Praxistest des Drillingssbruders mit der längsten Brennweite noch ins Bild.

Zubehör und Ausstattung sind itentisch.

Der Verfasser des Berichts ist ausgewiesener Liebhaber solcher Refraktoren und daher hoffentlich unverdächtig.

http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=220888

Gruß
*entfernt*



 
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Hallo Günther,


dieser Bericht von Michael und die daraufhin erfolgenden Reaktionen sind in der Tat interessant. Zum einen scheint es nicht möglich zu sein für diesen Preis eine sinnvolle Mindestqualität zu liefern. Wenn das bereits bei einem f13 FH Probleme bereitet wie wird das dann bei einem Objektiv mit schnellerem Öffnungsverhältnis und evtl. bezüglich der Toleranzen empfindlicherem Design? Bestimmt nicht besser.

Aufschlussreich ist natürlich auch daß der Händler der das Teleskop zur Verfügung gestellt hat die Probleme mit der Fassung bestätigt sich aber trotzdem einige Experten zu Wort melden die unterstellen daß an dem Gerät "herumgedoktert" wurde...scheint ja wirklich kaum zu verkraften zu sein daß es im niedrigen Preissegment sowas wie Serienstreuung gibt und auch Abweichungen von der angestrebten Qualität nach unten.


Gerade beim langen "echt" FH scheint die Entwicklung dahin zu gehen daß dieses Design von der Zeit eingeholt wurde: bis auf wenige Fans die sich den Spaß dann auch etwas kosten lassen scheint niemand bereit zu sein für Qualität genug zu bezahlen. Nicht "FH-Fans" begnügen sich aus ganz praktischen Gründen mit kürzeren EDs oder ganz anderen Alternativen.

Bisher dachte ich ja daß sich nur Newtons und Maksutovs und ähnliches erfolgreich so produziert und verkauft werden können daß da ein flaues Matschbild rauskommt daß das beim langsamen FH auch klappt ist irgendwie be(un)ruhigend.


Viele Grüße Felix

 
Hallo.
Zitat von Fraktion:
Aufschlussreich ist natürlich auch daß der Händler der das Teleskop zur Verfügung gestellt hat die Probleme mit der Fassung bestätigt sich aber trotzdem einige Experten zu Wort melden die unterstellen daß an dem Gerät "herumgedoktert" wurde...scheint ja wirklich kaum zu verkraften zu sein daß es im niedrigen Preissegment sowas wie Serienstreuung gibt und auch Abweichungen von der angestrebten Qualität nach unten.

Aufschlussreich ist doch eher, wie hier von einigen Leuten die Tatsachen verdreht werden und aus diesen Verdrehungen völlig ungerechtfertigt unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen werden.
Es ist nun mal keine Unterstellung, sondern eine Tatsache, dass sich das Teleskop nicht im originalen Auslieferungszustand des Herstellers befand, sondern vom Händler verändert wurde, egal wie gut die Absicht dabei war. Eine Unterstellung ist hingegen die Annahme, dieser Eingriff hätte mit der schlechten optischen Leistung im späteren Test nichts mehr zu tun gehabt. Und es ist vorschnell und falsch zu schlussfolgern, diese sei vielmehr allein der angeblich besonders minderwertigen Bauweise des Herstellers zuzuschreiben, und mögliche andere Ursachen oder Mitverursacher und sonstige Umstände brauche man gar nicht erst zu bedenken. Und ebenso falsch ist die Folgerung, die ganze Linie oder alle derart konstruierten Geräte taugten grundsätzlich nichts.

Die Wahrheit scheint mir eher, dass niemand gern eine Verschlimmbesserung zugibt, und dann Schutzbehauptungen in die Welt gesetzt werden: "Es war das Material. Die schlechte Konstruktion. Der Hersteller. Es ging nicht besser, es wurde alles versucht, wenn es trotzdem nicht geklappt hat müssen die anderen oder was anders Schuld sein...usw." Nur nicht die eigene Unwissenheit oder einen möglichen Fehler eingestehen. Mal ehrlich bitte, das kennt an doch, ich wäre auch nicht frei davon. Ich wuerde den Justageversuch auch nicht als Herumdoktern bezeichnen, Herr Idler weiss was er tut - Aber jeder kann sich mal verschätzen, Gewinde sind schnell mal einen Tick zu lose oder fest gedreht...

Ich weiß natürlich auch nicht was wirklich passiert ist. Ich will diese schlichten Fassungen auch nicht schönreden, optimal sind die gewiss nicht, sondern dem Sparen geschuldet. Aber richtig zusammengesetzt tun sie nach meiner Erfahrung ihren Zweck und im Normalfall werden die auch richtig zusammengesetzt ausgeliefert. Und wenn es mal doch nicht der Fall sein sollte hat der Kunde Garantie. So what?

Stattdessen allein das Gerät und den Hersteller schlecht zu machen, und alle, die vorsichtig anderer Meinung sind noch dazu, halte ich für typisch unsachlich und geradezu dreist. Passt aber zu den üblichen undifferenzierten Fraktionsurteilen, die eher dem schnellen Geltungsbedürfnis geschuldet sind als genauerem Nachdenken.

CS Nevi
 
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Na klar Nevi,

Fachleute machen alles kaputt und die Kunden behandeln natürlich ihre Refraktoren wie rohe Eier.

Es wird Zeit, dass der angebrachte Realismus mal wieder etwas mehr Anerkennung findet und nicht im webungsgläubigen Dauergelaber, garniert mit eurern persönlichen Angriffen untergeht.

Wenn schon Fachleute und Händler den Handlungsbedarf erkennen, sollten wir sie doch darin unterstützen dürfen.

*entfernt*
 
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Hallo Nevi,

das ist aber bei so einem langsamen FH doch kein Hexenwerk, das Objektiv auseinander zu nehmen und in brauchbarem Zustand wieder ins Gerät zurück zu bringen! Gerade weil doch der langbrennweitige FH diesbezüglich gutmütig ist, haben die Geräte doch den Ruf, unkompliziert eine gute Abbildung zu liefern. Bei meinem betagten 80L habe ich mich auch irgendwann entschlossen, die vom Vorbesitzer irgendwie hineingebrachten Feuchtigkeitsränder auf den Luftspalt-Flächen zu entfernen, geschaut, wo der Bleistiftstrich für die Rotationskollimation ist, die Abstandsplättchen klebten sowieso auf einer der beiden Linsen, und das ließ sich dann exakt so auch wieder in die Fassung setzen und bildet weiter hin treu und hervorragend ab.

Ich möchte an der Stelle auch an die Zahlreichen Erfahrungen mit dem ebenfalls in Plastik gefassten Lidl 70/700 Objektiv erinnern, das ohne Rotationskollimation ausgeliefert wurde und wahrscheinlich auch noch oder wieder wird. Ich sehe da also bei einem Eingriff von erfahrener Seite überhaupt keinen Grund, mit Begriffen wie "herumdoktern" zu suggerieren, dass man erstmal den Praktikanten mit Putzlappen und Scheuerpulver auf das Gerät losgelassen habe. Im Thread ist ja außerdem auch die Stellungnahme von Bresser zu lesen.

Nein, ganz allgemein halte ich es für extrems kontraproduktiv, Nevi, wenn Dein Beitrag dazu führt, dass hier grundsätzlich vorgebrachte und in der Ausführung und Konstruktion begründete Kritik zerredet wird, weil es einen vorherigen Eingriff gab. Der Eingriff hat an der Konstruktion nichts geändert.

In meinen Augen ist es durchaus angebracht, keine Diskussion anzustellen, sondern eine Betrachtung, in wie weit man jetzt und in Zukunft diesem "Stand der Technik" das allgemein zu erwartende Anfänger-Niveau sehen muss. Diskutieren kann man dann zwar, ob wir das akzeptieren, das ist aber unerheblich, wenn es nämlich der Markt akzeptiert. Und mich beschleicht das Gefühl, dass der Markt bereits akzeptiert hat. Denn ein ganzer Haufen verschiedenster Gerätetypen sieht doch schon so aus oder wandelt sich stillschweigend dahin.

Wenn man dem entgegen wirken will, kann man allenfalls aufklären. Und für diese Aufklärung ernte ich seit Jahren Gegenwind - ich mache den angehenden Sternfreunden ihre Geräte schlecht, usw. Na vielen Dank!

Clear Skies
Sven
 
Hallo Nevi,


nun, man kann auch spekulieren daß wenn Herr Idler keinen Handlungsbedarf gesehen hätte er mit seiner Zeit etwas sinnvolleres anzufangen gewußt hätte als sich mit der Kunststofffassung zu plagen. Dann könnte auch niemand spekulieren daß diese Aktion zu einer Verschlimmbesserung geführt habe.

Da der größere 127/1200 FH von Bresser der eine Metallfassung hat einwandfrei abbildet finde ich auch bei längerem Nachdenken den Verdacht daß da an der falschen Stelle gespart wurde nicht undifferenziert.

Warum hat Kritik an nicht einwandfreien Teleskopen eigentlich immer polemische Verbalattacken zur Folge? Fällt den "Fraktionsgegenern" nix besseres ein?


Viele Grüße Felix
 
So Nevi,


jetzt habe ich etwas mehr Zeit um auf Deine Unverschämtheiten einzugehen! Mit dem obigen Posting hast Du nicht mehr und nicht weniger abgeliefert als eine saubere Selbstanalyse!

DU bist derjenige der mit Polemik und Unterstellungen arbeitet um eine sachliche Diskussion von Anfang an zu verhindern! Warum? Bist DU vielleicht derjenige der anstatt genau Nachzudenken seinem schnellen Geltungsbedürfnis nachgibt und undefferenziert urteilt? ganz ohne Zutun der pösen Fraktion?

Wenn Du glaubst mich oder einen anderen mit dieser billigen Masche davon abzuhalten unsere kritische Meinung zu äußern bist Du gewaltig auf dem Holzweg. In der Lagune bekommt ein bekannter Dauerstänkerer ja auch mal wieder Gegenwind weil an seinem Gejammere jegliche Substanz fehlt und es einfach nur noch nervt wenn jeder Versuch einer Bestandsaufnahme von irgendeiner unsachlichen, unverschämten mit dummen Unterstellungen gespickten Pöbelei gestört wird.

Es nützt auch nichts wenn Du das ganze als gutgemeinte Spekulation zu verpacken versuchst, Deine Absicht überall Unsachlichkeit und Unfrieden zu verbreiten ist trotz einiger pseudosachlicher Postings Deinerseits nicht mehr zu übersehen.


Sind wir uns soweit einig?



 
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Naja Felix,

im blauen Forum sind sie doch mit ihren ätrzenden Dreistigkeiten schon einen großen Schritt voran gekommen.
Michael (Wambo) hat die Nase voll und wird so schnell nichts mehr schreiben.
Das ist ein weiterer Meilenstein für Marktschreier und Co auf dem Weg zu ungestörter Einsteigerverar....!

Gruß
*entfernt*
 
Ach ihr Natterngezücht... :-)

Seid nett zueinander! :-)
Lacht mal wieder! :-)
Statt euch die Giftzähne an der Scheibe plattzudrücken :-)

CS Euer Nevi :-)
 
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sorry Nevi,

trotz inflationären Einsatzes von Smileys bleibt "Natterngezücht" eine Beleidigung von Forenmitgliedern...
Einfach Händler anschreiben, ob du die Röhre unvoreingenommen(!) testen kannst und dann hier den Bericht posten. Obwohl es, ob deiner hießigen Posts, mir persönlich leider schwerfallen würde, dem dann zu trauen.


Ronald
 
Hallo Ronald,

ich weiss, dass hier nicht alle Spass verstehen, und wenn political correctness so wichtig ist nehme ich das problemlos zurück.

Aber eine Bitte hätte ich schon: die Äußerungen der Gegenseite dann nicht geflissentlich zu übersehen. Oder findest Du z.B. das obige Gekeife über einen (sinngemäß) "bekannten Dauerstänkerer, dessen nervendes susbstanzloses Gejammere nur mit dummen Unterstellungen und Pöbelei gespickt ist", und der hier ebenfalls Mitglied ist, etwa nicht nicht als mindestens ebenso beleidigend?? Zumal da nirgendwo auch nur ein einziger Smiley vorkommt... Also bitte, wo bleibt da Deine Mahnung?

Die Leute, die Du verteidigst, haben in meinen Augen einen mir persönlich unangenehm ambivalenten Charakter und ihr Gruppenverhalten macht es nicht besser. Durchaus kenntnisreich auf der einen, aber oft intolerant, rechthaberisch, penetrant, überheblich und andere abwertend auf der anderen Seite. Dabei für meinen Geschmack viel zu sehr von sich und ihrem Urteil überzeugt. Dagegen darf man sich durchaus auch mal mit beissendem Spott zur Wehr setzen, und deren Verhalten mit bekannten biblischen Anspielungen aufspiessen, finde ich jedenfalls.

Ich kenne kluge Leute, die sich hier weitgehend zurückgezogen haben, weil sie solches Auftreten abstösst, obwohl sie Interessantes beizutragen hätten. Ich lasse mich nicht abstossen, aber ich amüsiere mich manchmal gerne darüber, sieh' es mir nach. Kannst Du das?

Cs Nevi
 
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Hallo Nevi, lieber Roland,

versuchts einfach zu ignorieren. Das Ergebnis: Mehr Zeit für das Wesentliche.
:)
Grüße,
Gerrit
 
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Hallo!

Für mich immer spanned warum das so meistens ausartet wenn Linsen im Spiel sind? ;)
Ist hier vielleicht ein Psychologe dabei der mir das mal näher erklären kann?
 
Hallo Josef,

das wäre dem Einzelnen auch zu bunt.

Dann lieber doch die Gummizelle.

Viel Spaß mit den Linsen :)

War das auf deepsky.de schön……..

CS,
Gerrit
 
Hallo Josef,

das

Zitat von Josef:
Hallo!

Für mich immer spanned warum das so meistens ausartet wenn Linsen im Spiel sind? ;)
Ist hier vielleicht ein Psychologe dabei der mir das mal näher erklären kann?

greift doch wesentlich zu kurz, auch wenn es hier um ein Linsenteleskop geht.

Hier geht es nicht um Linsen (auch nicht in den weiterführenden Links)

http://forum.astronomie.de/phpapps/...s/1242690/Guter_visueller_Newton!#Post1242690

dort auch nicht

http://forum.astronomie.de/phpapps/...05/Wie_wär’s_102mm_Universalteles#Post1279705

aber die Auseinandersetzung folgt immer dem gleichen Schema.

Bleiben wir hier und nehmen uns die Überschrift sowie den Startbeitrag vor, der einen ED-Refraktor mit guten Abbildungseigenschaften zur Überschrift thematisiert.

Von Beginn an besteht das Problem, dass überschäumende Erwartungshaltungen und Prognosen gegen realistische Einschätzungen mit Haken und Ösen, mit persönlichen Anfeindungen, Beleidungen und weit unter der Gürtellinie massiv aufgebaut werden.
Selbst als der Beweis durch Tommy angetreten wird, dass ED-Glas und Abbildung endgültig ins Reich der Fabel zu verbannen sind, wird noch angezweifelt ob denn das richtige Gerät vorliegt und die Methodik auch stimmt.
Nun ist die Mechanik, das Zubehör und die Ausstattung des langbrennweitigen Drillingsbruders im anderen Forum

http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=220888&whichpage=1

komplett durchgefallen und da sind wir nun mal auch bei dem kurzen Drilling nicht besser dran.
Damit stirbt auch die gute Abbildungsleistung, wie selbst der Vermarkter einräumt und es ist geradezu makaber wie dann noch drei schlechte Beilagezenitspiegel das das Blatt zugusten des biligen Plastikbombers wendensollen, weil der Ersteller des Beobachtungsberichts aus der Praxis schon längst die Schnauze voll hat von genau denen, die hier auch so groß tun.
Die Abbildungsleistung ist im Eimer, egal wie viel Prozent da nun auf die Plastikfassung, auf schlechte Linsen, auf einen von Fachleuten falsch verschraubten Plastikring oder auch einen unbrauchbaren Zenitspiegel entfallen.
Das ist vor allen Dingen voll und ganz einsteigertauglich.

Naja, der Hersteller wird es richten mit der Fassung, nachdem Fachleute sich das angesehen haben.
Ich erwarte realistisch, dass er es genau so professionell richtet wie die Sache mit dem ED-Glas.
Das sitzt es bisher aus.

Josef, wir haben da also erstmals so gut dokumentiert, genau das bei billigen Refraktoren, was ich schon lange bei billigen Newtons gegen genau diese Berufsbeleidiger berichte und dokumentiere, z.B.

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/1167951/5

Hochtrabende Marketingblasen zu neuen Produkten und erschreckende Konsequenzen an den Geräten in der Praxis und auf der optischen Bank.

Denen ist Spiegel/Linse inzwischen egal.
Die betreiben die Abschaffung von Fakten und Information, zumindest schütten sie das mit ihren persönlichen Anfeindungen und Märchen zu. Selbst das Unwort von den alternativen Fakten passt auf ihr Getue nicht, denn sie haben keine Faken sondern setzen Meinung gegen Fakten. Wer Fakten nennt ist rechtaberisch.

Die alternativlosen Fakten sagen, dass wir höllisch aufpassen müssen, sonst kriegen wir zumindest im bezahlbaren Einsteigerbereich in Bälde nur noch Schrott und Spielzeug zum gleichen Preis wie vorher Brauchbares.
Gutes wird so erwartungsgemäß auch nicht billiger.

Das ist meine Aussage und damit störe ich gewisse Leute derart, dass sie sich selbst von jedem Anstand befreien den sie anderen in ihrer Ignoranz selbstverständlich abfordern.
Mir ist dabei Linse/Spiegel schon immer völlig egal.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Ronald,


Zitat von Nevijet:

paßt zu ihm und erinnert mich wie die meisten seiner Postings an einen anderen User der hier mal schrieb...der hatte auch die Angewohnheit zu solchen Uhrzeiten solche Nettigkeiten zu verfassen die dann oft wieder gelöscht wurden bevor man antworten konnte...

Gibt schlimmeres oder? Und findet manchmal ein plötzliches Ende.



Viele Grüße Felix
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Naja, Felix,
wir wissen alle, daß eine Kunststofffassung suboptimal ist.
Fairerweise muß man erwähnen, daß auch die Kunststoffhalterung des Fangspiegels der vorherigen GSO Newtons (Imaging Newtons F/4) einige Probleme bereitet.
Der Testbericht, der hier referenziert wird, ist schon ein Fettnäpfchen. Denn die Geräte sind noch nicht so lange auf dem Markt. Und dann sowas. Das klebt nun speziell an den langen AR102.

Die AR102 hat Bresser aber nun mal in 4 Brennweiten. Von F/4.5, F/5.9 bis F/10 bis nun F/13. Von den F/5.9 hört man kaum Schlechtes, wenn man sie einsetzt wofür sie geeignet sind. Aber durchweg haben diese Geräte eine Kunststofffassung.

Wenn es also Qualitätsmerkmale geben würde, die etwa im Testbericht gemachte Erfahrung zur Regel werden läßt, dann wäre ich bei Dir. Gemessen an der Anzahl der Geräte, in der genau dieses Bauteil verbaut ist, kann man sich schon anders rausreden.

Ich habe aber auch jetzt die Begründung gelesne, wieso man gewisse Losgrößen von den langen AR-102 fertigt. Aber wenn ich mir die Vielzahl der AR102-Klassen anschaue und annehmen, daß die Objektive die gleichen sind und nur über Abstandshalter für verschiedene Linsen variieren. Dann kann ich die Begründung von Wolfgang auf Astrotreff nicht mehr so ganz verstehen. Hätte man hier nciht mehr Sorgfalt ins Produktkonzept legen sollen?
Als echte Konkurrenz zum 102 F/11 Individual scheidet der lange Bresser für mich definitiv aus. Die Produktpolitik ist für mich unverständlich. Man gibt den Geräten einen vergleichweise größeren 2,5" OAZ mit. Läßt aber im wichtigen Bereich des Objektivs nach. Ein 2" OAZ hätte es auch getan…..
Es sind dann leider nicht nur 100 minderwertige Fassungen. Sondern viel, viel mehr. Die Begründung zieht einfach bei mir nicht. Freunde langbrennweitiger Refraktoren sind sicherlich entäuscht. Was bleibt noch übrig? Selbst eine Fassung fertigen (lassen). Das ist wohl dann auch keine Alternative…



CS,
Gerrit
 
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