Zeigt her eure Refraktoren - der "Ich liebe Refraktoren Thread"

Hallo,
leider ist das Vixen Stativ von der GP-DX doch etwas zu lang geraten für den kurzen Refraktor.
Müsste ich mir überlegen , was ich da mache. Dieses Stativ passt auch nur zu der DX Montierung.
Kann man nicht mit anderen Vixen Stativen tauschen.
Gruß
Michael
Also für diesen fetten Refraktor wirkt die GP doch etwas unterdimensioniert. Hier wäre wohl eine etwas massivere Monti angebracht.
 
Hallo,
ein Bekannter hatte mir im 3D Druck nochmal eine stabilere Blende für den alten TS 152 /990 hergestellt,
damit die Taukappe einen besseren lichtdichten Abschluss hat. Der Vorbesitzer hatte da am Ende Kunststoffstücke
an dem Originalteil herausgebrochen, aus welchen Gründen auch immer ( dämlich Aktion ).
Gruß
Michael
 

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Hi,

ich habe bei dem Wetter ein bisschen aufgeräumt und im Keller fiel mir der Skylux Lidl 1. Gen. 70/700 in die Hände, den ich mal durchoptimiert (Objektiv entspannt, OAZ mit Velours ausgekleidet) und als gut befunden hatte. Eine alte Vixen Prismenschiene konnte mittels zusätzlicher Bohrung an die Rohrschelle angeschraubt werden. Von einem netten Sternfreund hier im Forum konnte ich einen Takahashi 1 1/4" Z-Spiegel erwerben. Jetzt ist das Gerät wieder einsatzbereit und wartet auf klaren Himmel. Ihr seht, das schlechte Wetter hat auch gute Seiten.

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Grüße
Andreas
 
Hallo

Das erinnert mich an meinem Tasco Refraktor 9TE von 1979.

Manfred
 
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Hallihallo Astrofreunde,

Habe das Astrohobby Berufs und Kinderbedingt einige Jahre ruhen lassen, auch weil mir das alles zu aufwändig und zu anstrengend war. Letzte Woche hat es mich dann aber wieder erwischt und ich hab mir spontan einen kurzen Kometencatcher im Abverkauf geholt. Und ich muss sagen ich bin echt davon begeistert, das preiswerte Ding übertrifft meine Erwartungen, damit geht auch pipifein mal 10 Minuten spechteln zwischendurch!
 

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Aha, es geht hier wieder weiter. Da will ich doch auch noch eins abgestuft nach unten zeigen...

Zeiss 50_540.jpg
Das ist ein Zeiss 50/540, welches meine erste Optik vor fast 50 Jahren war.
Das Röhrchen lässt sich auf die Schnelle draußen hinstellen. Hier für einen Blick in die Sonne.
Über die vorzügliche Abbildungsqualität muss ich ja hier nichts sagen...

Gruß Hans-Jürgen
 
Hallo,
ich darf hier einmal an dieser Stelle erwähnen, wie es Dr. Ahnert von der Sternwarte Sonneberg ausdrückte: er beobachtete am liebsten mit Refraktoren. Mit Eintritt ins Rentenalter benutzte er einen 80 mm Refraktor.
Leider ist Dr. Ahnert nicht mehr unter den Lebenden.

Gruß Günther
 
Aha, es geht hier wieder weiter. Da will ich doch auch noch eins abgestuft nach unten zeigen...

Den Anhang 513345 betrachten
Das ist ein Zeiss 50/540, welches meine erste Optik vor fast 50 Jahren war.
Das Röhrchen lässt sich auf die Schnelle draußen hinstellen. Hier für einen Blick in die Sonne.
Über die vorzügliche Abbildungsqualität muss ich ja hier nichts sagen...

Gruß Hans-Jürgen
Hallo Hans Jürgen, Wie taugt dir denn der TS Montierungskopf in Verbindung mit dem Lunt Herschelkeil? Hab mir nämlich genau diese beiden Sachen heut angeschaut!
 
Hallo Mexx,
beide Zubehörteile sind erfüllen sehr gut ihren Zweck.
Der Herschelkeil bringt nach meinen Erfahrungen mit verschiedenen Refraktoren erst ab Öffnungen größer 80mm einen Wahrnehmungsgewinn. Beim 50mm Zeiss sieht man mit der Astro-Solarfolie auch nicht weniger.
Für den Telementor nehme ich auch lieber einen Folienfilter als den Zeiss SFO.
Bei meinem Vixen FL80S kann der Herschelkeil ein paar Details mehr heraus kitzeln.
Gekauft habe ich ihn mir schlussendlich, weil dann der FL102S mit dem Folienfilter nicht mehr zeigte als der 80mm APO.
Mit dem Lunt Herschelkeil ist die Sonnenbeobachtung am FL102S eine große Freude.
Und die kleine Montierung tut auch was sie soll. Durch Teflonscheiben an den Achsen lässt sich die Friktion gut dosiert einstellen.
Bisher habe ich aber nur den kleinen Refraktor, das PST und mein Leica Spektiv (mit L-Bügel) damit betrieben. Das funktioniert sehr gut. Für größere Optiken (bis 6" Mak) habe ich eine vorzügliche AYO.

Gruß Hans-Jürgen
 
Hallo Mexx,
beide Zubehörteile sind erfüllen sehr gut ihren Zweck.
Der Herschelkeil bringt nach meinen Erfahrungen mit verschiedenen Refraktoren erst ab Öffnungen größer 80mm einen Wahrnehmungsgewinn. Beim 50mm Zeiss sieht man mit der Astro-Solarfolie auch nicht weniger.
Für den Telementor nehme ich auch lieber einen Folienfilter als den Zeiss SFO.
Bei meinem Vixen FL80S kann der Herschelkeil ein paar Details mehr heraus kitzeln.
Gekauft habe ich ihn mir schlussendlich, weil dann der FL102S mit dem Folienfilter nicht mehr zeigte als der 80mm APO.
Mit dem Lunt Herschelkeil ist die Sonnenbeobachtung am FL102S eine große Freude.
Und die kleine Montierung tut auch was sie soll. Durch Teflonscheiben an den Achsen lässt sich die Friktion gut dosiert einstellen.
Bisher habe ich aber nur den kleinen Refraktor, das PST und mein Leica Spektiv (mit L-Bügel) damit betrieben. Das funktioniert sehr gut. Für größere Optiken (bis 6" Mak) habe ich eine vorzügliche AYO.

Gruß Hans-Jürgen
Danke für deine Einschätzung, das hilft schon! Ich schwank noch ein wenig wegen dem TS-Kopf, da er ja keine Feinverstellung hat, deshalb war ich neugierig wie das so funktioniert. Ich brauch jedenfalls noch was Leichtes für mein Fotostativ als Schnellspechtel-Montierung.
 
Mein letzter Neuzugang... ein Astro Physics 130EDT - frühe Serie mit Luftspalt - auf Super Polaris!!! mit Baader Hartholzstativ... wäre nie auf die Idee gekommen den auf eine SP zu setzten aber das klappt ganz wunderbar! Ausschwingzeit beim Fokussieren ca. 1s... - was ein stabiles Stativ so ausmacht...

EDT.jpeg



Der Refraktor ist nahezu im Neuzustand - und was gibt es schöneres als ein perfekt gefertigter AP... da ist jedes Teil ein Handschmeichler... die fein abgesetzte Fassung und ein seidenweich laufender Auszug - super! Überraschener Weise ist dieser Luftspalt EDT gut 1,4kg leichter als mein früherer mit Ölfügung... die letzte Serie mit aus dem vollen gefrästem Tubus wiegt sogar 2,2kg mehr... ein Leichtgewicht für einen Dreilinser :)

Fehlt nur noch ein klarer Himmel... :)
 
..nicht nur zum Durchschauen, auch zum Anschauen. Früher TV Renaissance 101/550 von ca. 1984. Wird vor allem als grab&go und für terrestrische Beobachtungen von mir genutzt..
Grüße
Daniel
 

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Wäre das nicht einfacher, den Refraktor seitlich zu montieren und auf das Gegengewicht zu verzichten?
 
Wenn auch der Erwerb, schon eine Weile her ist, möchte ich euch den TS130 f7 Triplet Apo, vorstellen.


Nach der nach dem Kauf, zwangsläufig folgenden, Schlechtwetterphase, stand natürlich mit einem erfahrenen Sternfreund, zusammen, das First Light an.

Leider zeigte der Apo deutliches Koma, was den Berichten von Wolfgang R. zufolge, der nicht optimalen Objektivfassung geschuldet ist.

Nach Rücksprache, haben wir ihn dann, vom heimischen Odenwald, ins schöne München, zu Alfredo Segovia verbracht, verschicken, wäre mir zu riskant gewesen.

Nach austauschen von Schrauben, sowie weiterer, notwendiger Maßnahmen, hat Alfredo ihn auf der optischen Bank sauber kollimiert, kein Vergleich zu vorher.
Er zeigt nun, was ein gutes Triplet, ( wenn auch kein Tak oder TMB ), zu leisten vermag, nadelpunktfeine Sterne, Schärfe und hohen Kontrast.

Grossen Dank an Alfredo, der sich viel Mühe gemacht und sehr gute Arbeit geleistet hat !

Änderungen meinerseits, waren das Anbringen eines Baader ClickLock Adapters und eines praktischen Tragegriffs, sowie das Entfernen der Auszugsverlängerung, was mir ca. 4 cm mehr an Backfocus beschert hat.Da ich meisst mit Bino beobachte, ein deutliches Plus, da man auch ohne GWK arbeiten kann.

Der rotierbare, 3" grosse Baader RT Steeltrack, läuft butterweich und ist absolut stabil, deutlich besser, als die 2" Versionen, gleichen Typs.

Aktuell ist er in der Gartensternwarte, parallel montiert, neben dem Mewlon 250 und liefert schöne Bilder, ein genaues ausrichten der beiden Tuben zueinander, steht noch aus.


CS, Wolfgang

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Auf Grund von Anfragen, ich habe den Refraktor gebraucht erworben, von privat, nicht neu !

Im originalen Auslieferungszustand, wie ihn der Vorbesitzer zuvor erworben hatte, war die Justage, bestimmt noch in Ordnung,


CS, Wolfgang
 
Ja, vielleicht probier ich das aus wenn ich ein stabiles Holzstativ hab, bei diesem Stativ ist die Mittelsäule zu schwach dafür :unsure:. Das Gewicht stört mich aber nicht, lässt sich gut ausbalancieren damit.
Ich würde auch dringend anraten, den Refraktor seitlich zu klemmen. Dann ggf. lieber ein Gegengewicht gegenüber, um das Azimutlager zu entlasten. Eine entsprechende M12 Gewindebohrung steht da zur Verfügung.
Bei der jetzigen Apparatur würde mich der vergrößerte Schwenkbereich des Einblicks und die höhere aufgesetzte Gesamtmasse stören.
Für ein PST oder für ein Fernglas ist das sicherlich gut einzusetzen.
Gruß Hans-Jürgen
 
Ich würde auch dringend anraten, den Refraktor seitlich zu klemmen. Dann ggf. lieber ein Gegengewicht gegenüber, um das Azimutlager zu entlasten. Eine entsprechende M12 Gewindebohrung steht da zur Verfügung.
Bei der jetzigen Apparatur würde mich der vergrößerte Schwenkbereich des Einblicks und die höhere aufgesetzte Gesamtmasse stören.
Für ein PST oder für ein Fernglas ist das sicherlich gut einzusetzen.
Gruß Hans-Jürgen
Das ist ja das Feine an dem Teil, es funktionieren beide Varianten. Ich werd beides ausprobieren und schaun was mir besser taugt :y:
 
Hallo Mexx, Du kannst auch Dein C8 als Gegengewicht für das Bresser 102/460 nehmen. Mache ich so mit meinem Borg 125/800 ED:
P1130562.JPG


Mit einer Leitrohrhalterung - hier eine schicke Geoptik GK2 - lassen sich die zwei Rohre bestens aufeinander justieren.
P1130569.JPG


Gruß, Christopher
 
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Hey Christopher, ja mit deinem Stativ geht sowas leicht :teleskop:, du hast den Kleinen XS auch:y::y: :y:
 
Ja, der XS hat eine Sonderstellung dank F4,5, ist speziell. Als Beleg für die Nützlichkeit eines SC (für irgendwas müssen SCs ja nützlich sein) als Gegengewicht für einen 4-Zoll Refraktor zeige ich einen Doppel-Aufbau der mir viel Freude bereitet hat: ein B+W Optik 100/600 Triplett auf der rechten Seite mit einem Borg 60/350 ED auf der linken. In der Sucherhalterung des Borg 60 steckt ein 10-Zoll Meade Widefield F6,3 SC.
P1090568.JPG


Um einen so grossen Sucher auszubalancieren haben sich Astrotrac-Laufgewichte als nützlich erwiesen. Nicht zuletzt erlauben sie es, die Veränderung des Balancezustandes bei Okularwechsel präzise auszugleichen, selbst wenn von 2-Zoll Panzerokular auf 0,965-Zoll Ortho gewechselt wird:
P1090566.JPG


Gruß, Christopher
 
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Hi,

ich hab auch was für mich neues… ein 152f5 ED Doublet. So ist das natürlich ein Nischengerät, es zeigt einen deutlichen Farbfehler und zusammen mit meinen ES 100 und 92 Grad Okularen eine sichtbare Bildfeldwölbung. Die Schärfentiefe ist bei f5 gering, dadurch ist der ED anfällig für Seeing und zusammen mit dem starken Farbfehler außerhalb des Fokus verschmiert das Bild bei Seeing nicht nur, sondern wird auch noch bunt. Diese Effekte sind bis etwa AP 1mm noch soweit Rahmen, dass man diese Vergrößerrungen noch gut nutzen kann. Ich bin von der Abbildung meiner anderen Apos verwöhnt und bin positiv überrascht, dass der ED dennoch deutlich besser performt als ich es erwartet hätte. Es ist zwar kein Planetenspezialist, aber im Deep Sky Bereich sind sehr schöne Beobachtungen von Weitfeld bis Kugelsternhaufen möglich. Wenn das Seeing passt, kann man durchaus auch mal bis auf 3mm runter gehen ohne dass das Bild einbricht.
Zur Einordnung der optischen Leistung: Ein Vixen ED114 zeigt deutlich mehr Farbe, ein APM 100 ED90 Grad Bino etwas mehr und ein 80/560 Doublet etwa gleich viel.
Ein Tak FC100DF zeigt deutlich weniger Farbe. Das Bild ist schärfer und es gibt deutlich weniger Streulicht als im APM Bino. Ein System aus zwei der EDs wäre sicher interessant, würde aber bei dem steilen Lichtkegel sehr große und damit teure EMS erfordern. Für ausgedehnte Nebel unter dunklem Himmel wäre das aber perfekt.

Mechanisch ist der OTA sehr gut verarbeitet und auf dem Niveau der bekannten EDs und SDs der besseren Serien aus Chinesischer Produktion. Die Optik soll ja aus japanischer Fertigung sein, funktioniert jedenfalls auch bei größeren Temperaturgradienten ohne Probleme.
Die Taukappe ist recht kurz und der OTA sehr frontlastig, in etwa wie ein TOA. Der kurze Hebel liese es zu den ca. 10kg schweren ED auf einer SPDX oder ähnlichem zu montieren. Für den schnellen Sweep am Himmel werde ich auch mal einen Fluidhead probieren.

Fazit: es ist kein Optikwunder aber ein sehr schönes Weitfeldgerät. Der TSED eignet sich als Upgrade von einem FH 150f5 bis f8 oder als Ergänzung zu einem kleineren farbreinen APO, wenn man hinsichtlich Platz oder Montierung / Gewicht eingeschränkt ist. Siehe zweites Foto auf dem Balkon: hier ist 900mm Brennweite schon grenzwertig.
Wer einen Allrounder sucht, ist mit den bekannten f8 Versionen besser bedient. Der einzige echte Konkurrent dürfte der APM f6 sein, da wäre ein direkter Vergleich sicher spannend.

cs Alex
 

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