Suche: Teleskop (n) für gemeinsame Abendstunden auf dem Balkon

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Hallo Daniel,

Meine Anmerkungen enthalten viele Konjunktive mangels praktischer Erfahrungen.

Das ist halt das Problem. Du weißt ja nicht was Dich erwartet... da kann man eigentlich nicht wissen was man raten soll und was am Ende für Dich herauskommt. Da ist mit dem größeren Gerät die Wahrscheinlichkeit eines positiven ersten Eindrucks vermutlich höher und die Okulare spielen erstmal nicht so eine große Rolle.

Zu den Okularen: Wie ist da überhaupt die Handhabung? Sagen wir, ich habe ein 6mm, 10mm und 25mm Okular. Würde ich für Planeten nicht immer das 6mm verwenden? Verwende ich das 25mm zur Aufsuchung und wechsel dann das Okular auf 6mm? Wird das 10mm überhaupt noch verwendet? Vielleicht kann ich ja auch den Austausch der Beilageokulare anfragen.

Bei Planeten gehe ich gleich auf eine höhere Vergrößerung. Mit dem Peilsucher kannst Du normal so gut anvisieren, dass Du kein Übersichtsokular mehr brauchst. Ich hab dann noch eine Reihe unterschiedlicher Okulare für hohe Vergrößerungen, die je nach Bedingungen zum Einsatz kommen.

Das Übersichtsokular benutzt Du, um großflächige Objekte wie zum Beispiel die Plejaden zu betrachten. Wobei da das beiliegende 25er eher knapp ist. Ausserdem kann man mit dem Übersichtsokular oder mit dem 25er lichtschwache Objekte beobachten wo eine große Austrittspupille wichtig ist. Das gilt für Nebel und Galaxien.

Ausser mit Stellarium kannst Du auch online über Astronomie Tools mit dem FOV Calculator schauen welche Okulare Du für welche Objekte brauchst: astronomy.tools

Ich vermute für einen Anfänger ist es wesentlich einfacher Planeten aufzuspüren und sollte deshalb vielleicht doch damit starten?

Jupiter und Saturn verabschieden sich denmächst erstmal. Dann kommen Mars und Venus, die aber deutlich undankbarer weil weniger Detailreich und schwieriger zu beobachten sind.

Das entdeckte Angebot von @klawipo ist sehr interessant. Da hätte ich ein 6mm und 32mm zum Preis von dem ursprünglich rausgesuchten 32mm.

Ich hab die Diskussion jetzt nicht so genau mitgelesen was dieses 32er angeht. Warum nicht gleich das Panaview 38, dann hättest Du noch mehr Feld?

Das 6 mm Planetary gibts bei Amazon noch günstiger:

Ich denke das ist das gleiche Produkt nur mit anderem Label.

Gruss Oli
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Daniel,

diese Fragen

........Zu den Okularen: Wie ist da überhaupt die Handhabung? Sagen wir, ich habe ein 6mm, 10mm und 25mm Okular. Würde ich für Planeten nicht immer das 6mm verwenden? Verwende ich das 25mm zur Aufsuchung und wechsel dann das Okular auf 6mm? Wird das 10mm überhaupt noch verwendet? Vielleicht kann ich ja auch den Austausch der Beilageokulare anfragen.

Ich vermute für einen Anfänger ist es wesentlich einfacher Planeten aufzuspüren und sollte deshalb vielleicht doch damit starten?.......

sind völlig normal, tauchen quasi immer auf und daher habe ich das (Sven übrigens auch) auf meiner HP unter

Zubehör zum 8" f/6 Dobson

auch ausführlich, vom Sucher über die Okulare bis zu Filtern, behandelt.
Ich kanns auch reinkopieren, aber wozu?

Es ist nun sicher Ansichtssache, ob man nun die Vollausstattung mit Telrad-Finder, 6 Okularen und drei Filtern zum Start benötigt oder nur die beiden Beilageokulare.

Ich (!!!!) bin der Ansicht, dass der Mittelweg, also ein zusätzlicher Peilsucher, ein brauchbares Aufsuchokular, der Beipack und dann noch ein Okular unterhalb des 10er Beipacks, also z.B. 5-6 mm Brennweite einen Allroundstart mit diesem Teleskop eröffnet, der Das FINDEN der Objekte erleichtert und an allen erreichbaren Objektklassen die Möglichkeiten des Teleskops aufzeigt.
Aufzeigt, nicht ausschöpft, das kann später kommen, wenn Interesse geweckt ist und sich steigert. Hier geht es nur darum, den Start möglichst erfolgreich gestalten zu können. Später geht es darum, die Ausstattung gezielt nach eigenen Bedürfnissen zu erweitern und zu verbessern.
Da Du zunächst mal Suchen und Finden, dann auch Beobachten und Nachführen lernen musst, halte ich sogar ganz zu Anfang das Planetenokular für eher entbehrlich als das Aufsuch- und Übersichtsokular, auch wenn natürlich Mond und Planeten mit dem Peiler leicht und schnell aufzufinden sind.

Mir ist klar, dass Du jetzt endlich zu Potte kommen willst, eigentlich ist Dir alles was hier so diskutiert wird, ein bischen viel, aber da musst Du jetzt m.E. durch.

Ich bin, wie Klaus, der Meinung, dass dieses 32er Okular von Omegon etwas teuer gegenüber der Konkurrenz erscheint. Da ließe sich was einsparen.

Der Laser (in 1 1/4 Zoll Ausführung), eigentlich jeder Laser ist mir für Einsteiger suspekt. Ich habe zu viele "verlaserte" Teleskope auf den Wiesen und Plätzen gesehen, und das Allheilmittel für die Grundjustage ist er eh nicht, selbst mit guten Batterien und gut justiert nicht, höchstens mit der "barlowed Laser" Methode.
Bevor Du für 50 Euro mit einem im OAZ und in zwei Adaptern wackelnden und eventuell noch dejustierten Laser rumeierst ist die kostenlose Justage ohne Hilfsmittel eine überlegenswerte Variante.


Klar gibt es für alle möglichen Fehlerquellen und Unzuläglichkeiten eines lasers Abhilfe, fragt sich halt ob man das als Einsteiger braucht.

Ich hatte schon mal das Concenter erwähnt, aber das als bessere Alternative zu sehen ist nur meine Meinung, die ist allerdings erfahrungsgestützt.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Daniel,

muss mich da Günther anschließen.
Ich habe mir beim Kauf des 8er Dobsons den Laser bzw. andere Justierhilfe gespart und nach Prinzip Filmdose justiert.
Ich hatte ein mittiges Loch in eine milchige Okularkappe gemacht. Hat ausreichend gut funktioniert.
Beim 12" F5 Dobson habe ich aber dann doch ein Concenter dazubestellt und auch beim 8er Dobson alles damit eingestellt.
Ist jetzt aber nicht so, dass mir da die Verbesserung ins Auge springt, geht wenn man sparen möchte also auch ohne Justierlaser.

Gruß,
Holger
 
Hallo Daniel,

mein Gedanke hinter der Geschichte ist halt - ich glaube das lässt sich schon sehr genau aus den Beiträgen erkennen - den Vergrößerungsbereich des jeweiligen Teleskop nicht bis ins letzte, aber in einem guten Rahmen zugänglich zu machen. Meiner Meinung nach reicht da die Weihnachtsperspektive für ein ca. 6mm völlig aus.
Mit dem Übersichtsokular verbinde ich neben der praktischen Anwendung auch die Weitwinkel-Erfahrung:
Das lässt sich eigentlich nicht am Bildschirm demonstrieren, ist aber ein Thema, das sehr viele Sternfreunde anspricht. 100° Okulare haben vor nun mehr als 10 Jahren den Markt aufgerollt - nur 18° mehr scheinbares Gesichtsfeld, aber das "Nagler Okular" mit 82° ist nun nicht mehr so in aller Munde, wie das bis grob 2007 der Fall war. So wichtig ist das so vielen Sternfreunden. Reine Ästhetik sache, aber etwas, wofür viele Sternfreunde bereit sind, viel Geld anzusparen und auszugeben. Ich könnte mir vorstellen, dass nur ein einziges Weitwinkel in der Startaufstellung den Unterschied macht zwischen "eher langweilig" und "will mehr". Aber garantieren lässt sich das nicht.

Ich möchte noch beigeben, dass die Beilege-Okulare so schlecht nicht sind. Das 10mm liefert ein recht brauchbares Feld, das 25mm hat dann am Rand schon etwas Unschärfe, ist daher mit eher Tunnelblick plus Randschärfe nicht Fisch nicht Fleisch - aber es ist eben da und Orionnebel im 25mm mit 8" ist einfach mehr, als Orionnebel im 4" mit einem 100 Euro Okular. Allerdings Orionnebel im 8" mit Übersichtsokular hat auch seinen eigenen Reiz - auch wenn "nur" Drumrum dazu kommt. Irgendwie hat das Drumrum was, bei ganz vielen, selbst kleinen Deepsky-Objekten.

Die Sache mit Laser tauschen gegen "ich beschäftige mich damit" finde ich übrigens nicht so blöd, weil: Du wirst Dich eh damit beschäftigen müssen. Ein Laser ist ein Hilfsmittel, kein Automat oder Allheilmittel.

@ Oli: Dass ich mit einer Empfehlung unglücklich wäre, heißt nicht, dass ich irgendwie schlechte Absichten unterstelle.

Clear Skies
Sven
 
Zum Amazon Planetary aus China: Kann man machen, hab ich auch schon gemacht, Qualität völlig in Ordnung. Die sind aber gerne 3 Wochen und länger unterwegs. Steht da auch, sollte man aber dran denken und bereit sein in Kauf zu nehmen.

VG Klaus
 
Guten Abend in die Runde,

Ich kann nur wieder die Freeware Stellarium empfehlen. Dort kannst Du Dein Teleskop einrichten und auch verschiedene Okulare. Anschließend bei den verschiedenen Objekten am Himmel in die Okularansicht wechseln und Du siehst was ich meine.
Das Programm habe ich schon ein wenig erkundet, aber die Möglichkeit ein eigenes Teleskop einzurichten kannte ich noch nicht. Sehr cool! Da brauch ich mir ja gar kein echtes Teleskop kaufen, sondern brauche nur so eine VR-Brille. ;)

Natürlich werden hochwertige Okulare besser sein aber ich habe selbst immer stark auf das Preis-Leistungsverhältnis geachtet und nach und nach ganz gezielt nachgekauft.
Das ist im Allgemeinen meine Divise! (à la Loriot)

Bei Planeten gehe ich gleich auf eine höhere Vergrößerung. Mit dem Peilsucher kannst Du normal so gut anvisieren, dass Du kein Übersichtsokular mehr brauchst. Ich hab dann noch eine Reihe unterschiedlicher Okulare für hohe Vergrößerungen, die je nach Bedingungen zum Einsatz kommen.

Das Übersichtsokular benutzt Du, um großflächige Objekte wie zum Beispiel die Plejaden zu betrachten. Wobei da das beiliegende 25er eher knapp ist. Ausserdem kann man mit dem Übersichtsokular oder mit dem 25er lichtschwache Objekte beobachten wo eine große Austrittspupille wichtig ist. Das gilt für Nebel und Galaxien.

Ausser mit Stellarium kannst Du auch online über Astronomie Tools mit dem FOV Calculator schauen welche Okulare Du für welche Objekte brauchst: astronomy.tools
Danke für die Tipps!

Jupiter und Saturn verabschieden sich denmächst erstmal. Dann kommen Mars und Venus, die aber deutlich undankbarer weil weniger Detailreich und schwieriger zu beobachten sind.
Schade, aber dann habe ich etwas worauf ich mich freuen kann. Mal sehen, ob ich in ein paar Jahren noch dabei bin. :D

Ich hab die Diskussion jetzt nicht so genau mitgelesen was dieses 32er angeht. Warum nicht gleich das Panaview 38, dann hättest Du noch mehr Feld?
Ich habe mich auf <35mm beschränkt, da ich mich doch recht häufig auf meinem Balkon befinden werde, und deswegen mit einer erhöhten Lichtverschmutzung zu tun habe.

sind völlig normal, tauchen quasi immer auf und daher habe ich das (Sven übrigens auch) auf meiner HP unter

Zubehör zum 8" f/6 Dobson

auch ausführlich, vom Sucher über die Okulare bis zu Filtern, behandelt.
Habe ich mir auch schon mal zu Gemüte geführt. Aber auch mit euren Tipps gibt es immer noch eine (scheinbar) große Auswahl. Immer wieder verschiedene Label...

Mir ist klar, dass Du jetzt endlich zu Potte kommen willst, eigentlich ist Dir alles was hier so diskutiert wird, ein bischen viel, aber da musst Du jetzt m.E. durch.
Ja, mir brennt es unter den Nägeln. Ein anderer Grund ist aber auch, dass ich euch nicht weiter "belästigen" möchte.

Ich bin, wie Klaus, der Meinung, dass dieses 32er Okular von Omegon etwas teuer gegenüber der Konkurrenz erscheint. Da ließe sich was einsparen.
Alles klar. Ich werde dann auf das rausgesuchte Angebot von @klawipo zurückgreifen. Das liegt bei 103 Euro.

Der Laser (in 1 1/4 Zoll Ausführung), eigentlich jeder Laser ist mir für Einsteiger suspekt. Ich habe zu viele "verlaserte" Teleskope auf den Wiesen und Plätzen gesehen, und das Allheilmittel für die Grundjustage ist er eh nicht, selbst mit guten Batterien und gut justiert nicht, höchstens mit der "barlowed Laser" Methode.
Bevor Du für 50 Euro mit einem im OAZ und in zwei Adaptern wackelnden und eventuell noch dejustierten Laser rumeierst ist die kostenlose Justage ohne Hilfsmittel eine überlegenswerte Variante.

https://teleskop-austria.at/information/pdf/Justieren_Justieren_ohne_Hilfsmittel.pdf
Die Sache mit Laser tauschen gegen "ich beschäftige mich damit" finde ich übrigens nicht so blöd, weil: Du wirst Dich eh damit beschäftigen müssen. Ein Laser ist ein Hilfsmittel, kein Automat oder Allheilmittel.
Also kann ich auch ohne Justiermittel ein einigermaßen vernünftiges Bild erzeugen? Ich gehe davon aus, dass das Teleskop durch den Versand dejustiert sein wird.

Ich hatte schon mal das Concenter erwähnt, aber das als bessere Alternative zu sehen ist nur meine Meinung, die ist allerdings erfahrungsgestützt.
Das hatte ich bereits gelesen, aber hatte dazu sehr gemischte Erfahrungsberichte gelesen. Oftmals wurde das in Verbindung mit einem Laser verwendet. War deshalb verunsichert und dachte mir, dass der Laser das "sicherere Pferd" sei.

Zum Amazon Planetary aus China: Kann man machen, hab ich auch schon gemacht, Qualität völlig in Ordnung. Die sind aber gerne 3 Wochen und länger unterwegs. Steht da auch, sollte man aber dran denken und bereit sein in Kauf zu nehmen.
Dann investiere ich lieber doch ein paar Euro mehr.

Ich habe die Anregung von @Sven_Wienstein und @*entfernt* beherzigt und verzichte bei meiner neuen Aufstellung auf einen Justierlaser. Das Geld, das ich bei dem Übersichtsokular einspare, werde ich in ein Planetary 6mm investieren.

TeleskopSkywatcher Dobson Teleskop N 200/1200
375,00 €​
Okular 6mmTS-Optics 6 mm Planetary HR
45,00 €​
Okular 32mmSkywatcher Okular PanaView 32mm
103,00 €​
SternatlasSternatlas für Kleinteleskope
19,00 €​
SucherOmegon LED Sucher
19,90 €​
Gesamt
561,90 €
Durch die beigelegten Okulare habe ich dann Brennweiten von 6mm, 10mm, 25mm und 32mm. Ich hoffe, ich schaffe die Justage ohne Hilfsmittel ohne das Teleskop komplett zu verstellen. ;)


Viele Grüße,
Daniel
 
Hallo Daniel,

so weit so gut, aber das

..........Ein anderer Grund ist aber auch, dass ich euch nicht weiter "belästigen" möchte.........

ist.............völliger Quatsch. ;)

In solchen Foren, auch hier, wird weitaus Unwichtigeres als die Wahl der ausrüstung für einen interessierten Einsteiger in epischer Breite diskutiert und debattiert.

Kurzfassung zur Justage:
Versuche Dich an der Anleitung von Tommy, also ohne Hilfsmittel, lies genau und gehe genau wie beschrieben vor, aber denke immer daran, 100% sind.......unmöglich und auch erst mal unwichtig.
Hängt es irgendwo frag hier nach oder frag z.B. mich per PN, Du kannst mich auch anrufen, Kontaktdaten stehen im Impressum meiner HP.
Du wärst bei Weitem nicht der Erste und auch nicht der Letzte, der durch eine Einstiegsjustage durchgesprochen wird.

Weiterführung:
Wichtig ist, dass die Bilder genau das zeigen, was Du bei Deinem Skywatcher auch siehst, weil die Bilder an einem Skywatcher gemacht wurden. Außerdem bin ich ziemlich sicher, dass die Dejustage bei Weitem nicht so schlimm ist wie dort zu Anfang (Bild 5) dargestellt.
Es kann sogar sein, dass Du in dem einen oder anderen Schritt gar nichts oder sehr wenig verstellen musst. Es ist immer angeraten, sehr vorsichtig, also nur mit z.B. Viertel-Umdrehungen der Schrauben zu erkunden, was sich wo hin bewegt, wenn man Schraube x in Richtung links oder rechts dreht. Es ist sehr wichtig, sich Schraube und Richtung zu merken.
Günstig ist, wenn eine Person dreht, eine andere schaut, es geht aber auch alleine.......bei gutem Licht, in Ruhe und mit ner Tasse Kaffee oder Tee. Hopfenkaltschale ist nicht so günstig, mir geht schon eine 0,3er merklich auf die Augen. :(

Aber nochmal, letztlich ist so ein 8" f/6 noch recht leicht zu justieren, da er deutlich mehr Freiheitsgrade lässt als z.B. f/5 oder gar f/4. Der muss nicht sooooo genau justiert sein, um bis 120fach schöne und gute Abbildungsleistung zu bringen und auch bei 200fach bricht der nicht gleich weg, wenn die letzten 15% fehlen.
Natürlich wird er Dir erst zeigen, was er öffnungs- und qualitätsmäßig drauf hat, wenn Du bestmöglich, also z.B. mit einem Concenter justierst, aber er hat eben gegenüber kleineren Teleskopen auch Reserven "eingebaut".

Sodele, nun entspann Dich mal. Zu irgend so einem Freak wirst Du noch früh genug.:sneaky:

Gruß
*entfernt*
 
Halo Daniel,

also meine beiden Dobsons kamen nicht total dejustiert bei mir an. Der Fangspiegel saß so gut, dass ich da nur minimale Änderungen machen musste und auch der Hauptspiegel war nicht komplett daneben.

Wie schon gesagt ist eine selbst gebastellte Einblickhilfe von Vorteil um wirklich mittig in den OAZ zu schauen.
Das kann auch eine milchige Kappe einer Filmdose sein oder falls vorhanden die Okularkappe. Da dann ein mittiges Loch hineinstechen und schon blickt man auch zentral in den OAZ.
Im Internet gibt es dazu reichlich Anleitungen, z.B. Suchbegriff: Die Justage mit Einblickzentrierhilfe (Filmdose)

Die Justage hält dann bei mir sehr lange. Hin und wieder kontrolliere ich das mal aber eigentlich muss ich da nichts korrigieren.

Und der 8" F6 Dobson ist wirklich noch tolerant. Ich habe den mal während der Beobachtung dejustiert. Also bis das visuell auffiel musste ich den schon recht viel verstellen. Also darüber brauchst Du Dir nicht zu viele Gedanken machen, das wird schon.

Hast Du Dir schon genaue Gedanken zur Lagerung und zum schnellen einfachen Einsatz gemacht ?

Gruß,
Holger
 
Hallo nochmal,

hier

www.seeing1.de/2a_justage.html

ist so eine "Einblickhilfe" für die Justage beschrieben.
Beim Skywatcher sind passgenaue schwarze Abdeckkappen für die beiden Adapter (2" und 1 1/4") vorhanden.
Einer von denen fehlt nur noch ein mittiges Loch (2-3 mm) und etwas reflektierende Folie innen.
Am Tage geht das ohne Laser oder Rotlicht!

Die Kappe dient einzig und allein dem Zweck, während der Justage mit dem Auge die exakte Einblickposition einhzuhalten, macht es also etwas leichter, genau zu sein.
Das ist der Unterschied zur Justage ohne Hilfsmittel........und dann muss man natürlich auch nicht die dort beschriebenen großen Abstände beim Kontrollblick einhalten.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Daniel,

ich nenne das immer Werksjustage. Das ist nicht Höchstleistung, aber guck erstmal damit. Nicht grad ein Jahr, sondern ein paar Wochen. Und wenn dann eine Woche Regenwetter angesagt ist, dann probier das mal ohne "ich verpass was"-Druck aus.

Achso, nebenbei: Planeten kommen beinah im Jahreslauf, Jupiter wandert pro Jahr etwa einen Monat vorwärts, was die Beobachtungsphasen angeht, Saturn grob einen halben Monat. Bei Mars liegen immer etwa 2,5 Jahre zwischen idealen Phasen. Bei Merkur... der hat zwar alle paar Monate eine Phase mit größtem Wochenabstand, es gibt da aber ungünstige und günstige Jahreszeiten, wenn die Sonne "schneller oder langsamer untergeht", so dass es zu einer Sichtbarkeit kommt. Bei Venus ist das ein langsamerer Rhythmus als bei Merkur, den ich grad nicht auswendig kenne... Da spielt die Jahreszeit aber keine Rolle.

Die äußeren Planeten "wandern durch die Nacht". Stehen sie zur Konjunktion in Richtung Sonne, sieht man sie nicht. Sie wandern dann rechtsläufig von der Sonne weg (am Himmel sind sie linksläufig, aber die Sonne ist schneller linksläufig) und gehen somit morgens immer früher vor der Sonne auf - bis sie in der ersten Nachthälfte ankommen und quasi andersrum die Sonne wieder einholen, gefühlt nach der Sonne untergehen.

Clear Skies
Sven
 
Guten Abend,

In solchen Foren, auch hier, wird weitaus Unwichtigeres als die Wahl der ausrüstung für einen interessierten Einsteiger in epischer Breite diskutiert und debattiert.
Dann ist ja gut! Ein großes Dankeschön an alle, die mich hier so eifrig unterstützen!

Kurzfassung zur Justage:
Versuche Dich an der Anleitung von Tommy, also ohne Hilfsmittel, lies genau und gehe genau wie beschrieben vor, aber denke immer daran, 100% sind.......unmöglich und auch erst mal unwichtig.
Hängt es irgendwo frag hier nach oder frag z.B. mich per PN, Du kannst mich auch anrufen, Kontaktdaten stehen im Impressum meiner HP.
Du wärst bei Weitem nicht der Erste und auch nicht der Letzte, der durch eine Einstiegsjustage durchgesprochen wird.
Wie schon gesagt ist eine selbst gebastellte Einblickhilfe von Vorteil um wirklich mittig in den OAZ zu schauen.
Das kann auch eine milchige Kappe einer Filmdose sein oder falls vorhanden die Okularkappe. Da dann ein mittiges Loch hineinstechen und schon blickt man auch zentral in den OAZ.
Vielen Dank! Ich hoffe ich kriege es, falls nötig, mit Anleitung hin. Eine Fotodose werde ich auch noch auftreiben können. Sind ja recht selten geworden die Dinger, aber meine Frau hat, soweit ich weiß, eine ganze Kiste voll.

Sodele, nun entspann Dich mal. Zu irgend so einem Freak wirst Du noch früh genug.:sneaky:
Haha, mal sehen... Vielleicht kommt da sogar eine neue Gattung hervor, aber du hast ja schon eine Vielzahl an Möglichkeiten abgedeckt. ;)

also meine beiden Dobsons kamen nicht total dejustiert bei mir an. Der Fangspiegel saß so gut, dass ich da nur minimale Änderungen machen musste und auch der Hauptspiegel war nicht komplett daneben.
ich nenne das immer Werksjustage. Das ist nicht Höchstleistung, aber guck erstmal damit. Nicht grad ein Jahr, sondern ein paar Wochen. Und wenn dann eine Woche Regenwetter angesagt ist, dann probier das mal ohne "ich verpass was"-Druck aus.
Wunderbar, dann kann der Spaß ja beginnen. Heute oder morgen wird die Bestellung aufgegeben!

Hast Du Dir schon genaue Gedanken zur Lagerung und zum schnellen einfachen Einsatz gemacht ?
Ich vermute es werden Abdeckungen mitgeliefert, sodass das Teleskop gegen Staub geschützt ist. Ich würde es neben meinem Schreibtisch in unserem (recht großen) Arbeitszimmer aufbewahren. Des Weiteren wollte ich mir noch eine Tasche (Oklop Transporttasche für Newton 200/1200) zulegen. Was genau meinst du mit dem "schnellen Einsatz"?

Viele Grüße,
Daniel
 
Hallo Daniel,

das Teleskop muss besonders im Winter auskühlen wenn es aus der warmen Wohnung kommt. Ich lagere meine Teleskope in der kalten Garage und bin sofort startklar.
Den Originalkarton verwende ich beim 12er Dobson auch zur Aufbewahrung. Tragetasche wäre mir zu umständlich den Tubus da immer rein und raus zu holen. Den 8er kann man ja locker unter den Arm klemmen.

Gruß,
Holger
 
Hallo Daniel,

oder Du fängst doch erstmal kleiner an. Dazu noch ein gutes Buch (sofern Englisch kein Problem ist) und der Spaß kann beginnen.

Aber zur Not geht natürlich auch der 8“ Bolide für den Einstieg. ;)

Viele Grüße
Sebastian
 
Hallo Holger, hallo Sebastian,

Hallo Daniel,

das Teleskop muss besonders im Winter auskühlen wenn es aus der warmen Wohnung kommt. Ich lagere meine Teleskope in der kalten Garage und bin sofort startklar.
Den Originalkarton verwende ich beim 12er Dobson auch zur Aufbewahrung. Tragetasche wäre mir zu umständlich den Tubus da immer rein und raus zu holen. Den 8er kann man ja locker unter den Arm klemmen.

Gruß,
Holger
Mein Arbeitszimmer mit dem anschließenden Balkon im dritten Stock hat hat einen Spitzboden. Ich könnte das Teleskop auf diesem lagern. Der Spitzboden ist nicht isoliert und kühlt dementsprechend aus. Aber, ob ich das Teleskop unkompliziert diese Ausklapp-Dachboden-Treppe hoch und runterbekomme, bezweifle ich. Ansonsten sollte das rechtzeitige Rausstellen kein Problem sein. Ob die Sichtverhältnisse stimmen, sollte doch ~zwei Stunden vorher erkennbar sein oder nicht? Wenn ich einen Außeneinsatz plane, könnte es auch erstmal in den Schuppen. Es ist ein wenig mehr Vorbereitung nötig, aber das sollte so passen.
Das mit dem Karton macht auch Sinn. Kann ich besser einschätzen, wenn ich die Lieferung erhalten habe. Gerade entdeckt, dass die Steuerrückzahlung eingegangen ist. Wenn das mal kein Zeichen ist!


Hallo Daniel,

oder Du fängst doch erstmal kleiner an. Dazu noch ein gutes Buch (sofern Englisch kein Problem ist) und der Spaß kann beginnen.

Aber zur Not geht natürlich auch der 8“ Bolide für den Einstieg. ;)

Viele Grüße
Sebastian
Du glaubst doch nicht, ich könnte jetzt noch von dem Boliden abweichen!? Dafür ist es entschieden zu spät. ;)
 
Hallo Daniel,

das wohltemperiert gelagerte Teleskop kommt eher nach dem Transportwiderstand. Was Holger beschreibt hat beides, dann macht das Sinn, aber ansonsten ist Auskühlung eine Sache der Planung. Entweder der Beobachtungsplanung, wenn man die erste Stunde einfach mal nicht erwartet, dass 200x ungestört geht. "Erwarten" soll dabei "Probieren" nicht ausschließen. Oder es gibt die Möglichkeit, das Teleskop deutlich vor dem konkreten Einsatz auf den Balkon zu schaffen. Da kann es auch vorkühlen, wenn es eigentlich noch ins Auto soll. Ich weiß nicht, ob Günthers Freak-Tabelle auch irgendwo berücksichtigt, dass Leute im Winter mit Klimaanlage auf low und vermummt in ihren Autos sitzen, um das Teleskop auf der Rückbank schonmal auf Betriebstemperatur zu bringen...

Hm... OK, ich glaub Dein nächster Thread wird darum gehen, dass es auf dem Balkon im Winter kälter ist, als gedacht... Kann wer in Deinem Umfeld Socken stricken? :cool: Und Du wirst lernen, dass im Sitzen alle käuflichen Winterpullis zu kurz geschnitten sind. Eigentlich bräuchte das Forum irgendwo einen Strick-Kurs für lange Unterhosen (oben und unten lang) und lange Pullis - eigentlich auch oben und unten lang. Ich habe mir beides Stricken lassen: Der Pullover-Kragen geht mir bis über die Glatze, wenn ich will... jedenfalls bis zur Mütze.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Daniel,

zur Planung nehme ich immer den ARD Wolkenfilm, das passt eigentlich immer recht gut.
Dachbodentreppe, nein würde ich auch nicht machen, dann lieber rechtzeitig rausstellen.
Wichtig ist, dass das Teleskop griffbereit gelagert wird. Je weniger Aufwand für den Aufbau desto häufiger wirst Du auch beobachten.

Meine Teleskope wurden sehr praktisch verpackt. Der Karton hatte genau die richtige Größe und der Tubus liegt sicher in Styroporschalen. Keine Materialverschwendung, alles sehr kompakt.

Gruß,
Holger
 
Guten Morgen,

Hm... OK, ich glaub Dein nächster Thread wird darum gehen, dass es auf dem Balkon im Winter kälter ist, als gedacht... Kann wer in Deinem Umfeld Socken stricken? :cool: Und Du wirst lernen, dass im Sitzen alle käuflichen Winterpullis zu kurz geschnitten sind. Eigentlich bräuchte das Forum irgendwo einen Strick-Kurs für lange Unterhosen (oben und unten lang) und lange Pullis - eigentlich auch oben und unten lang. Ich habe mir beides Stricken lassen: Der Pullover-Kragen geht mir bis über die Glatze, wenn ich will... jedenfalls bis zur Mütze.
Das glaube ich dir! Ich war gestern Abend _kurz_ auf dem Balkon, da wir hier eine sehr klare Nacht hatten. Das war verdammt kalt und der Winter kommt erst noch! Ich denke, meine Weihnachtswünsche werden kein direktes Equipment für das Teleskop beinhalten, sondern Klamotten.

Viele Grüße,
Daniel
 
Moin,

es ist geschehen! Das Teleskop, der Sucher und das 32mm Okular wurden bestellt. Das 6mm Okular und das Buch müssen wohl noch ein wenig warten. www.teleskop-express.de ist leider momentan down. Es passierte just in dem Moment als ich die Bestellung abschicken wollte.

Viele Grüße,
Daniel
 
Hallo Daniel,

bei mir geht es gerade aber gestern war auch bei mir kurzzeitig eine Fehlermeldung. Ich bestelle da übrigens meist telefonisch.

Gruß,
Holger
 
Hallo Daniel,

im Winter m.E. am wichtigsten sind
warme Füße, warme Ohren und ein warmer Hintern.

Daher rate ich auch auf dem Balkon zu
-zwei Paar Wollsocken übereinander und warmen Schuhen
-Stirnband oder Mütze über die Ohren
-warmes Sitzkissen, z.B. Styrodurplatte auf dem Stuhl

Balkonbeobachtung hat die angenehme Eigenschaft, dass man mal zwischendurch reingehen kann. Dann müssen aber die "Zwiebelschalen" aus zwei paar langen Hosen, Pullis und Jacken runter.
Das Teleskop stellt man, in längeren Pausen, dann möglichst waagrecht und/oder macht alle Verschlusskappen drauf.
Man nimmt es quasi "aus dem Himmel", um es (die Spiegel) vor Tau- und Reifbeschlag zu schützen. Gleiches gilt für Okulare, dien man im Zweifelsfall auch mal (mit geschlossenen Kappen) drinnen anwärmen kann.

Gruß
*entfernt*
 
Da du dich ja offensichtlich für ein Teleskop mit 'Vorneeinguck' entschieden hast, und die Fotos deines Balkons zeigtest, wiederhol' ich mich: du stehst in Kälte und Dunkelheit (und ausgekühlt und mgw. übermüdet) stets sehr nah an deiner 1m-Brüstung im dritten Stock. Die meisten der hier anwesenden erfahrenen Beobachter können dir spannende Geschichten erzählen, worüber sie nachts (und im Eifer der Beobachtung) schon alles gestolpert sind; tlw. sicherlich über die unscheinbarsten und unmöglichsten Dinge - dein Balkon kann übrigens auch pertiell bereift sein, das sieht man im Dunkeln nicht.
Auf dem Acker bleibt's zumeist bei Flüchen oder einer 'mitgenommenen Gerätschaft'… :unsure:

gesicherter Gruß
Manfred
 
Für die kalte Jahreszeit habe ich mir nen Overall/Jumpsuit besorgt.
In den schlupfe ich nur rein und mach den Zipper zu wenn ich auf die Dachloggia möchte.
Wenn ich kurz reingehe, Reißverschluss auf und Oberen Teil runterhängen lassen.

Grüße

Andreas
 
Ich kann nur wieder die Freeware Stellarium empfehlen. Dort kannst Du Dein Teleskop einrichten und auch verschiedene Okulare

Danke Holger, das war mir jetzt noch nicht klar. Ich habs genommen, um zu schauen welches Okular bzw welches Setup ich heute Abend für die Konjunktion von Mond und Jupiter nehmen kann. Perfekt, falls das einigermaßen hinkommt!


Lieber Daniel,

kennst Du jemanden, der ein Fernglas besitzt? Dann hin und es ausleihen! Heute Abend stehen die Mondsichel und Jupiter eng zusammen. Das ist ein Anblick, der sich mit bloßem Auge schon lohnt, aber mit einem beliebigen Fernglas könntest Du Dein erstes astronomisches Aha-Erlebnis haben, sofern das Wetter mitspielt. Einfach um ca 18 Uhr (später ist der Jupiter weg!) nach dem Mond schauen und dann gleich rechts unterhalb der helle Punkt ist Jupiter.

Wenn das Fernglas halbwegs tauglich ist solltest Du sogar einen der Jupitermonde sehen können: Ganymed. Der ist links vom Jupiter das winzige Pünktchen. Die anderen drei Gallileischen Monde sind heute leider so dicht bei Jupiter, dass Du sie mit dem Fernglas nicht sehen wirst.

So sollte es dann aussehen:

mond-jupiter20191031.jpg


Viel Glück und viel Spaß

Oli
nicht bange machen lassen!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Daniel,

mach Dir nicht Probleme anderer Leute, die offensichtlich unbedingt Probleme haben wollen zu eigen, vermeide sie und setzt Dich an Dein Teleskop.
Das hier

Da du dich ja offensichtlich für ein Teleskop mit 'Vorneeinguck' entschieden hast, und die Fotos deines Balkons zeigtest, wiederhol' ich mich: du stehst in Kälte und Dunkelheit (und ausgekühlt und mgw. übermüdet) stets sehr nah an deiner 1m-Brüstung im dritten Stock. Die meisten der hier anwesenden erfahrenen Beobachter können dir spannende Geschichten erzählen, worüber sie nachts (und im Eifer der Beobachtung) schon alles gestolpert sind; tlw. sicherlich über die unscheinbarsten und unmöglichsten Dinge - dein Balkon kann übrigens auch pertiell bereift sein, das sieht man im Dunkeln nicht.
Auf dem Acker bleibt's zumeist bei Flüchen oder einer 'mitgenommenen Gerätschaft'… :unsure:

gesicherter Gruß
Manfred

sind Szenarien die mir mit jahrzehntelanger Beobachtungserfahrung auf einem engeren Balkon als er Dir zur Verfügung steht, völlig unbekannt sind...........!
Da rennt und stolpert man einfach nicht rum, bei Schneeverwehungen und Eisglätte sollte man hinterfragen, ob Rausgehen sein muss oder ob man beobachtungsvorbereitend was dagegen unternimmt.
:coffee::coffee::coffee:


Dennoch, Du hast einen Dobson, keine ausladenenden Stativbeine und auch keine eletrischen Verkabelungen.
Du kannst das Teleskop bei Deinen Gegebenheiten so weit hinten, zur Wand hin aufstellen, dass der Tubus in niedrigster Beobachtungsstellung und im rechten Winkel zur Brüstung stehend gerade eben nicht an der Wand anschlägt.
Wenn Du dann nahe an der Brüstung bist steht der Tubus annähernd waagrecht, der Einblick ist also also niedrig und läd zum tief Sitzen ein. Je höher ein Objekt dann steht, um so größer wird Dein Anstand zur Brüstung, um so aufrechter kannst Du Dich setzen oder dann gegebenenfalls auch stehen.
:coffee::coffee::coffee:
Gruß
*entfernt*
 
Nachtrag:

Für Leute die jede noch so abwegige Chance zu verunglücken konsequent nutzen und trotzdem Balkone, Geländer, Böschungen, Mauern, Brücken, Fenster, Treppen pp nicht meiden können/wollen....


Gruß
*entfernt*
 
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Hallo Zusammen,

es ist geradezu belustigend. Ich hoffe die Angstmacher sind auch beim Grill-Forum mit entsprechenden Warnungen aktiv! Passt ja zu Helloween. Meine Helloween-Verkleidung ist auch ein 12" f/4, mit Stativ drunter! Der einzig echte Hinweis für Balkon oder Loggia ist, vorher drüber nachzudenken, dass Okulare oder Filter rollen. Ich musste noch nie eins aus der Regenrinne holen, aber ein Kumpel musste mal einen Filter unter diesen wetterfesten Bodenbrettern herausfischen. Der passte halt in diese absichtlichen Ritzen... Mir ist auf dem Kunstrasen immer die Montierung festgefroren. Auch schonmal auf echtem Rasen. Das ist vielleicht doof: Man will heim, es ist kalt, und man kriegt das Stativ nicht vom Acker! Und mit festgefroren meine ich fest, das sind bei der Gm-8 Vierkant-Aluprofile, unten offen. Wenn die mit Plus-Temperatur aus dem Auto kommen in gefrorenen Acker einsinken, braucht man ein klein Wenig Gewalt, um rückstandsfrei (leave nothing but footprints) den Platz zu verlassen.

Wie ist es eigentlich auf Südbalkon, wenn man mit Heckeinblick nach Objekten nördlich des Zenits schaut? Stirbt man dann auch sofort? So beim Aufstehen über den eigenen Hocker gestolpert... Und schon wird aus Alois Hingerl der Engel Aloisius.

Clear Skies
Sven
 
Moin,

bei mir geht es gerade aber gestern war auch bei mir kurzzeitig eine Fehlermeldung. Ich bestelle da übrigens meist telefonisch.
Immer noch down. Telefonisch ist heute wohl nicht der beste Tag. ;) Ich hoffe einfach, dass bis morgen die Seite wieder läuft. Mit Glück habe ich am Samstag mein neues Spielzeug zusammen.

im Winter m.E. am wichtigsten sind
warme Füße, warme Ohren und ein warmer Hintern.
Da werde ich schon meine Erfahrungen machen und die richtigen Klamotten zusammen stellen.

kennst Du jemanden, der ein Fernglas besitzt? Dann hin und es ausleihen! Heute Abend stehen die Mondsichel und Jupiter eng zusammen. Das ist ein Anblick, der sich mit bloßem Auge schon lohnt, aber mit einem beliebigen Fernglas könntest Du Dein erstes astronomisches Aha-Erlebnis haben, sofern das Wetter mitspielt. Einfach um ca 18 Uhr (später ist der Jupiter weg!) nach dem Mond schauen und dann gleich rechts unterhalb der helle Punkt ist Jupiter.
Ja, mich. Ich habe mein 10x50 mit Schraubzwingen auf einem Fotostativ befestigt. Leider stehen der Mond/Jupiter um ~18 Uhr sehr tief. Der Blick wird wohl von den Bäumen verdeckt sein. :( Raus in die Wildnis ist um die Uhrzeit auch noch nicht möglich. Ich muss die Kinder heute Abend ins Bett bringen. ;)

Für Leute die jede noch so abwegige Chance zu verunglücken konsequent nutzen und trotzdem Balkone, Geländer, Böschungen, Mauern, Brücken, Fenster, Treppen pp nicht meiden können/wollen....

Das wäre mir denn doch zu viel. Dennoch interessant, da ich so ein schwer zu erreichendes Dachfenster habe, dass mal wieder gesäubert werden müsste.

Viele Grüße,
Daniel
 
Jetzt konnte ich doch noch einen kurzen Blick erhaschen. Für den Jupitermond hat es leider nicht gereicht, aber trotzdem faszinierend. Man muss nur mal genau hingucken. Ich freue mich auf das Teleskop. Das wackelige Fernglas ist nur ein kleiner Trost.

Viele Grüße,
Daniel
 
Guten Abend,

heute klingelte prompt der DHL Lieferant. Die bei astroshop.de arbeiten anscheinend auch am Feiertag. Ich habe mich natürlich gefreut wie'n Schneekönig, aber es war nur Paket 1/2. Die Rockerbox kommt hoffentlich morgen. Ist auch nur halb so schlimm, es ist total bewölkt.
Leider schien der Transport sehr rau gewesen zu sein. Der Karton sieht an einer Ecke so aus als wäre er gestürzt und das Styropor am der Unterseite ist gebrochen. Schäden am Teleskop kann ich nicht entdecken, aber es ist vielleicht dejustiert. Ich werde es bald genauer wissen...

Edit: Es ist ja unglaublich wie stark der Unterschied zwischen dem 2" und den 1,25" ist! Die Kleinen wirken wie billiges Spielzeug. :D

Viele Grüße,
Daniel
 
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