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hasemithut

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Hallöchen miteinander,
ich habe einen ganzen Haufen Threads hier durchgelesen, leider hat keiner meinen use-case so wirklich abgedeckt was wahrscheinilch daran liegt, dass ich schon etwas Ausrüstung habe aber mich trotzdem noch als Anfänger bezeichnen würde.

Zunächst mal meine Motivation und vorhandene Ausrüstung:

Ich habe von einem Bekannten günstig (400€) eines dieser Skywatcher Komplettpakete mit 200/1000P + EQ5 und den zugehörigen Billo-Okularen bekommen. Den Nachthimmel mit dieser zugegebenermaßen wackeligen Kombination visuell abzusuchen hat bei mir eine Art Sucht ausgelöst. Der Hammer war als ich meinen ersten "hellen Stern" anvisiert hatte und der war aber der Satun mit dem Ring :D. Zwischendurch habe ich mir noch 2 Hyperion 68° mit 10 und 5mm und eines mit 72° gegönnt. Kurzum, ich möchte MEHR davon.

Mein Standort:

Haus mit Balkon in einem Dorf mit gutem Nachthimmel. Außerdem keine Straßenlaternen im direkten Sichtfeld. Der Balkon wird hoffentlich mal eine "Sternwarte" mit Klappwänden aber das wird noch mit der Herzallerliebsten lebhaft diskutiert....

Mein Ziel:

Astrofotografie, sagen wir mal auf gehobenem Amateurniveau. Ich möchte die Montierung und Kameras von meinem ca. 5m entfernten Rechner aus nutzen. Idealerweise möchte ich dafür erstmal den vorhandenen Newton nutzen und würde einen 1:10 OAZ nachrüsten wollen. Naiverweise nehme ich nun an, dass sich die 200PDS Version nur durch den OAZ von der 200P Version unterscheidet. In der Zukunft würde ich gerne einen 250er Newton erwerben. Vom Aufbau her würde ich gerne bei Newton auf parallaktischer Montierung bleiben.

Zu beobachtende Objekte:

Jetzt kommt eine blöde Antwort, nämlich allesamt. Deep-Sky, Planet und Mond.

Die benötigte Ausrüstung (Budget ca. 8000€):

Als Hauptkamera habe ich mir die ZWO ASI071MC Pro Color rausgesucht (keine Lust auf Filterrad). Bei der neuen Montierung bin ich jetzt in einem Loch gelandet. Prinzipiell würde eine EQ6-R für meinen 200er Newton gerade ausreichen, aber für mehr eben nicht. Dann fing ich an mit der Durchblätterung der Teleskop-Shops. Mittlerweile bin ich gedanklich dabei, dass ich eher eine Montierung mit 30kg benötige um für Spinnereien in der Zukunft gesichert zu sein. Die Mobilität der Montierung+Stativ+Tube ist ziemlich nachrangig.

Das Hauptproblem ist, dass ich so viele Montierungen angeschaut habe, dass ich nun garnicht mehr so wirklich weiß was gut sein könnte. Der letzte Gedankengang war eine Losmandy G11. Was ich gerade so als Faustregel für die Dimensionierung nutze ist ca. 1/2-2/3 Tragkraft bei der fotografischen Nutzung eines Newtons. Ich habe nun die Hoffnung, dass sich hier jemand findet, der schonmal ein ähnliches Problem hatte oder gute Erfahrungen in dem Bereich hat in den ich vordringen möchte.

Ich freue mit auf einen lebhaften Austausch an Ideen.

Grüße,

Thomas
 
Hallo Thomas!

Dieser Kollege hat diese Kombi: The Great Orion Nebula - the center
Hier die Kollegen mit einem 200P: Search - AstroBin

Vielleicht gibt es hier auch Erfahrungswerte. Eine G11 kann schon was. Allzu viel Wind sollte bei einem 200/1000 trotzdem nicht wehen wenn man fotografiert, egal mit welcher Montierung.

lg
Niki
 
Ich habe von einem Bekannten günstig (400€) eines dieser Skywatcher Komplettpakete mit 200/1000P + EQ5 und den zugehörigen Billo-Okularen bekommen. Den Nachthimmel mit dieser zugegebenermaßen wackeligen Kombination visuell abzusuchen hat bei mir eine Art Sucht ausgelöst. Der Hammer war als ich meinen ersten "hellen Stern" anvisiert hatte und der war aber der Satun mit dem Ring :D. Zwischendurch habe ich mir noch 2 Hyperion 68° mit 10 und 5mm und eines mit 72° gegönnt. Kurzum, ich möchte MEHR davon.
Hallo Thomas,
die Hyperion habe ich auch, wobei ich nach unten die Grenze bei 8mm gesetzt habe. Das 5mm kann man sicherlich nur selten einsetzen, wenn das Seeing mal gerade gut ist. Nach oben ergänzt habe ich mit 13 + 17mm sowie einem 2" Übersichtsokular mit 28mm. Ein 34mm wäre noch überlegenswert.

Haus mit Balkon in einem Dorf mit gutem Nachthimmel. Außerdem keine Straßenlaternen im direkten Sichtfeld. Der Balkon wird hoffentlich mal eine "Sternwarte" mit Klappwänden aber das wird noch mit der Herzallerliebsten lebhaft diskutiert....
Je nach Balkontyp kann es schon problematisch werden mit dem gewackel, insbesondere bei 5mm Brennweite, auf jeden Fall aber bei Astrofotografie. Ich habe eine Holzterrasse. Nachdem das Guiding gestartet ist, darf ich die nicht mehr betreten. Fokussieren von Hand bei hohen Vergrößerungen ist auch problematisch, da der Tubus zittert. Ich habe mir zunächst einen Motorfokusser mit Kabelfernbedienung gebaut, sodass ich den OAZ nicht mehr berühren mußte. Inzwischen steuere ich den Motorfokus über eine APP. So einen Motorfokusser solltest Du spätestens beim Einstieg in die Fotografie in Erwägung ziehen.

Mein Ziel:

Astrofotografie, sagen wir mal auf gehobenem Amateurniveau. Ich möchte die Montierung und Kameras von meinem ca. 5m entfernten Rechner aus nutzen. Idealerweise möchte ich dafür erstmal den vorhandenen Newton nutzen und würde einen 1:10 OAZ nachrüsten wollen. Naiverweise nehme ich nun an, dass sich die 200PDS Version nur durch den OAZ von der 200P Version unterscheidet. In der Zukunft würde ich gerne einen 250er Newton erwerben. Vom Aufbau her würde ich gerne bei Newton auf parallaktischer Montierung bleiben.
Der Unterschied zum PDS ist ausserdem, dass dieser einen größeren Fangspiegel hat. ;)

Zu beobachtende Objekte:

Jetzt kommt eine blöde Antwort, nämlich allesamt. Deep-Sky, Planet und Mond.
Also alles ausser Sonne... :cool:
Die benötigte Ausrüstung (Budget ca. 8000€):
Wow...damit läßt sich einiges anfangen! :unsure:
Als Hauptkamera habe ich mir die ZWO ASI071MC Pro Color rausgesucht (keine Lust auf Filterrad). Bei der neuen Montierung bin ich jetzt in einem Loch gelandet. Prinzipiell würde eine EQ6-R für meinen 200er Newton gerade ausreichen, aber für mehr eben nicht. Dann fing ich an mit der Durchblätterung der Teleskop-Shops. Mittlerweile bin ich gedanklich dabei, dass ich eher eine Montierung mit 30kg benötige um für Spinnereien in der Zukunft gesichert zu sein. Die Mobilität der Montierung+Stativ+Tube ist ziemlich nachrangig.
Dann nimm auf jeden Fall was größeres, EQ8 wäre ja noch eine Alternative... SIeh zu, dass die Monti von aktueller Steuer-SW problemlos unterstützt wird (N.I.N.A., KSTARS/EKOS/INDI, ASCOM-Treiber,...)
Das Hauptproblem ist, dass ich so viele Montierungen angeschaut habe, dass ich nun garnicht mehr so wirklich weiß was gut sein könnte. Der letzte Gedankengang war eine Losmandy G11. Was ich gerade so als Faustregel für die Dimensionierung nutze ist ca. 1/2-2/3 Tragkraft bei der fotografischen Nutzung eines Newtons. Ich habe nun die Hoffnung, dass sich hier jemand findet, der schonmal ein ähnliches Problem hatte oder gute Erfahrungen in dem Bereich hat in den ich vordringen möchte.
Hier kann ich Dir nicht helfen. Ein 8" 200PDS/1000 ist schon recht groß und ob ein 250er ein Quantensprung ist, glaube ich nicht. Ich habe mich eher wieder in die andere Richtung orientiert zwecks Widefield Fotografie. Viele Nebel sind halt zu groß für die Brennweite des 1000er Newton.

Viele Grüße
Hartmut
 
Hallo Thomas,

dann wollen wir mal 8000 Öcken verplanen :cool:

Als Montierung CEM70 mit Berlebach Stativ ~ 4k

Eine Kamera mit größeren Pixeln ist bei 1-1.2m Brennweite von Vorteil. Nimm die ASI2600MC und nutze ggf. das sogenannte Binning. ~2.5k

Oben drauf kommt der PDS250. ~0.7k

0.8k für Komakorrektor, Guiding, Laptop/AsiAir, Blendring für Newton Hauptspiel

Vorhande Ausrüstung verkaufen und einen besseren OAZ und einen Fokusmotor kaufen für den PDS250. Und/oder zusätzlich einen kleinen APO mit weniger Brennweite für Widefields.


Persönlich würde ich sogar nochmal 1000€ drauflegen und die EQ8-R Montierung mit dem fetten Säulen-Stativ nehmen :giggle:


Idealerweise möchte ich dafür erstmal den vorhandenen Newton nutzen und würde einen 1:10 OAZ nachrüsten wollen. Naiverweise nehme ich nun an, dass sich die 200PDS Version nur durch den OAZ von der 200P Version unterscheidet. In der Zukunft würde ich gerne einen 250er Newton erwerben.

Du kommst bei den P-Versionen nicht ohne Weiteres mit der Kamera in den Fokus. Der Fangspiegel ist auch zu klein für Fotografie.
PDS ist die richtige Serie für Fotografie!

Ein 8" 200PDS/1000 ist schon recht groß und ob ein 250er ein Quantensprung ist, glaube ich nicht
Fotografisch ein Unterschied wie Tag und Nacht vorallem bei schlechterem Stadthimmel.
 

Dieses Teleskop scheint ziemlich Mondlastig zu sein. ...:-)

Zum Thema Balkon möchte ich anmerken, das er doch erheblich schwingt!! Vor allem bei deep Sky und mehr noch bei Planeten/Mond kommt es zu heftigen Amplituden. Ab der Aufnahme darf keiner mehr herumlaufen, Straßen und Luftverkehr sollte ruhen!! Aber es ist sehr angenehm vom Balkon zu beobachten.

Den 8 Zoll Newton PDS hatte ich auch einmal. War mir aber zu umständlich und zu streßig. Es gibt auch nur wenige Bilder hier im Forum mit diesem Newton.

VG Frank
 
P und PDS sind baulich unterschiedlich. Deswegen auch vorranging Mondaufnahmen beim P.

PDS:
 
Mit DeepSky meinst du auch Nebel?
Da wäre ein kurzbrennweitiger APO (250-550mm) sehr empfehlenswert.
 
Mit DeepSky meinst du auch Nebel?
Da wäre ein kurzbrennweitiger APO (250-550mm) sehr empfehlenswert.
Oder da ja geld da ist nen 8 oder 11 zoll Rasa nen freund von mir betreibt 2 8 zöller seit kurzem auf ner eq6 r pro die Bilder sind jetzt absolut unfassbar selbst einzelne 5 minuten Aufnahmen zeigen schon richtig viel Hintergrund.

Achso mit justage wegen f2 gab es bei ihm bisher keine Probleme vorallem hällt die ziemlich gut.

Aber nur so ne idee weil hier kleine Apos empfohlen werden mit f7 - f5 wahrscheinlich und die Möglichkeiten nicht ausgereizt werden.

Fürt Thomas: "f" ist das Öffnungsverhältnis Brenweite durch Spiegeldurchmesser, so schneller, also kleineres f das ist so kürzer, muss man für das gleiche Ergebnis belichten hier ne grafische Darstellung aus einem Vortrag von Marcel Drechsler
Screenshot_20220304-004819~3.png


Clear skies Felix
 
Oder da ja geld da ist nen 8 oder 11 zoll Rasa

Das bringt aber schon einen ganzen Sack voll "Komplikationen" mit sich.
So schnelle Öffnungsverhältnisse würde ich einem Anfänger nicht zumuten. Hinzu kommt, dass durch das "Frontloading" der Kamera weitere Themen (Filter, Flats udg.) aufkommen. APOs lassen sich oft gut reduzieren und sind damit recht flexibel im Einsatz, von der generell simpleren Nutzung ganz zu schweigen.
 
Hast du mal damit gearbeitet das wird zu sehr aufgebauscht. Mein Freund, der sich die gekauft hat betreibt Astrofotografie jetzt seit einem Jahr, generell Astronomy, er kam ganz schnell mit klar hatte davor nen 10 zoll f4 carbon, damit hatte er mehr Schwierigkeiten er ist aber auch perfektionist. Apos lassen sich meist bis f5 reduzieren.
Filter Flats sind Jetzt keine wirkliche Herausforderung.

Thomas, hat geschrieben möchte ne farbcamera, werden, also Farbfilter schon wegfallen, der rest ist einfach zbsp. durch ne Filterschublade lößbar.
 
Ich hab seit ich das bei diesem Freund und was er so erzählt gesehen gehört hab und die Ergebnisse gesehen habe, also bereits die Rohrbilder, auch überlegt nen rasa oder später 2 zu kaufen. Noch ist es mir zu Teuer, mit betonung auf noch. Hab nächste Woche meine erste Abbi Prüfung, ende des Jahres beginn ich ein duales Studium, da verdiene ich dan ein bischen was und da ich teils für den Praxis Partner weiter bei meinen Eltern wohne und fürs Studium bei meinem Bruder, hab ich keine hohen kosten, also Wohnung oder so.
Wäre, also nächstes Jahr möglich ne Astrocam, die da passt hab ich schon wegen meines f4 carbon Newton mit dem ich bisher arbeite.

Clear skies Felix
 
Hast du mal damit gearbeitet das wird zu sehr aufgebauscht. Mein Freund, der sich die gekauft hat betreibt Astrofotografie jetzt seit einem Jahr, generell Astronomy, er kam ganz schnell mit klar
Achso mit justage wegen f2 gab es bei ihm bisher keine Probleme vorallem hällt die ziemlich gut.
Nun, ich zitiere nur mal einen Kollegen wie Kaltseis, der ja auch mit RASAs arbeitet und Vorträge darüber hält. Er konnte ganz sicher nicht vom Fleck weg alles auf Hundertstel genau justieren und musste es erst mal in den Griff bekommen. Die zweite Überlegung ist die Idee, wie gut die Fotos damit werden sollen.

Ein Rasa ist schon arg obstruiert und mit +/- f/2 heikel - wenn man TOP-Ergebnisse erzielen will. Ich werde mir also keinen kaufen, schon der Anblick einer Öffnung mit einer DSLR oder einer ASI samt Kabeln im Lichtweg bringt mir Übelkeit im Magen und löst einen Fluchtreflex aus. Das RASA-Zeug ist nicht ästhetisch, es ist grausam. Genauso gut könnte ich mich vor mein Rohr stellen, wenn ich etwas fotografieren will. Nö, das ist nicht die Idee meiner Wahl, und f/2 auch nicht. Schnelligkeit ist nicht alles. :coffee:

Wer sie liebt und beherrscht, bitte. Die Kollegen brauchen meine Meinung sicher nicht und werden ihre Freude damit haben. Und schnell sein. Aber der f/2-Hype erkauft sich seine "Kürze" m.E. mit spezifischen Problemen und Schwierigkeiten, auch in Hinblick auf die Beugungseffekte der Obstruktionen und Dinge im Lichtweg.

lg
Niki
 
Ich habe von einem Bekannten günstig (400€) eines dieser Skywatcher Komplettpakete mit 200/1000P + EQ5 und den zugehörigen Billo-Okularen bekommen. Den Nachthimmel mit dieser zugegebenermaßen wackeligen Kombination visuell abzusuchen hat bei mir eine Art Sucht ausgelöst. Der Hammer war als ich meinen ersten "hellen Stern" anvisiert hatte und der war aber der Satun mit dem Ring
Hallo Thomas,
diese Kombi hatte ich auch mal im Treiben, die Wackelkiste ist mir bekannt. Aus dem Newton ist ein 8 Zoll RC geworden auf einer EQ6r-Pro. Bin damit rundum zufrieden, um den Unkerufen vorzubeugen, mit Reducer ist auch ein ebenes Feld mit f/5 drin.
Als Kamera denke mal wie schon erwähnt über eine ASI2600 nach. Für Widefield ist ein kleiner Apo mit f/4,5 und für "Big Wide Field" ein Samyang f2.0/135mm mit an Board. Auf Dauer wirst du mit einem Teleskop nicht alles abdecken.
 
Das Hauptproblem ist, dass ich so viele Montierungen angeschaut habe, dass ich nun garnicht mehr so wirklich weiß was gut sein könnte. Der letzte Gedankengang war eine Losmandy G11. Was ich gerade so als Faustregel für die Dimensionierung nutze ist ca. 1/2-2/3 Tragkraft bei der fotografischen Nutzung eines Newtons. Ich habe nun die Hoffnung, dass sich hier jemand findet, der schonmal ein ähnliches Problem hatte oder gute Erfahrungen in dem Bereich hat in den ich vordringen möchte.

In Sachen Montierung: Also wenn Du neu und anschlussfertig kaufen willst, dann waere mein Tipp nicht gleich mit der Tuer in's Haus zu fallen und auch erst mal die EQ6-R zu nehmen.
Da geht schon einiges und die ist halbstationaer auch noch gut beherrschbar und einen 10" Newton traegt die fotografisch. Die wirst Du gegebenfalls mit 25% Wertverlust auch wieder gebraucht los, wenn spaeter ein Upgrade faellig ist.
In Sachen ganz grosses Rohr: Du hantierst gerade mit einem 8" Newton und am Anfang traeumt man immer von den ganz grossen Kallibern, aber dass sollte man sich schon erst mal in der Realitaet selber anschauen. Ab 10" hast Du da beim Auf- und Abbau schon groessere Erdarbeiten vorliegen, meinen 12" Truss kann Ich z.B. theoretisch schon noch alleine auf und abbauen, i.d.R. braucht's da aber schon zwei Leute sonst ist das Risiko Bruch zu machen nicht unerheblich. Von daher ...

Falls Du fuer's gleiche Geld tatsaechlich doch mehr Tragkraft willst, dann waere mein derzeit Tipp dieser: Naja, seit dem die Chinamontierungen den Markt inflationieren, sind die Losmandys tatsaechlich nicht mehr "sexy".
Mir ist das sehr Recht, denn Ich mag die Dinger...
Ich persoenlich habe inzwischen zwei G11, beide gebraucht erworben und dann ueberholt. Eine ist mit einer Onstep-Steuerung und Steppermotoren nachgeruestet, eine zweite kuerzlich erworbene mit Gemini-2 und Servos. Die G11 ist wirklich Urgestein ("ehrliche Technik") und vergleichsweise einfach zu warten, alles V2A und Alu (auch nach Jahren Dienst i.d.R. kaum Korrosion) und sowohl Ersatzteile wie auch Anbauteile sind seit Jahren (und wohl auch noch in vielen Jahren) erhaeltlich.
Das Risiko da gebraucht einen kompletten Fehlkauf zu taetigen haelt sich daher in Grenzen, denn im schlimmsten Fall kommt eine neue Schnecke 'rein und weiter geht's.
Die G11 traegt bei mir auch einen 12" F/5 Truss fotografisch (<1" RMS Nachfuehrfehler, wenn sauber ausballanciert und eingenordet, aber viel mehr gehoert da dann auch nicht mehr 'drauf. Andererseits ist eine G11, insbesondere wenn man das teilbare Achsenkreuz nachruestet, fuer mich auch das groesste Kalliber, dass Ich auch noch mal in die Pampa schleppen wollte (und auch das nicht so sonderlich weit).
Hier ein etwas aelterer Bericht, wie weit man es mit der G11 so treiben kann: First Light an NGC 7380, um dem Wizard einen kuehlen Martini einzuschenken

Mit etwas Geduld taucht alle 2-3 Monate eine gebraucht G11 fuer <2kE auf. Etwas mehr Tragkraft, oder eine aehnliche Tragkraft aber dann neu, naja, dass ist dann von den Investitionskosten ein schoener Sprung nach oben, unter 3,5kE gibt's da nur wenig und eine vernuenftige Auswahl nur jenseits der 4kE Schallmauer.

In Sachen Kamera: Die ZWO ASI 071MC Pro Color ist eine schoene Kamera, aber schon ein etwas aelterer Chip. Die wuerde Ich mir gebraucht durchaus auch an Land ziehen, aber neu wuerde Ich ohne zu zoegern noch was 'drauflegen und eine Kamera mit dem Sony IMX571 Chip kaufen, denn dass ist derzeit wirklich die Referenz in dem CMOS Segment (also eine ASI2600c, QHY268C, Lacerta2600, Omegon VeTec 571C, [...]).
Falls Du sowieso neu kaufst, dann waere die Marke Asi Zwo uebrigens nicht meine erste Wahl: Bis noch vor 2-3 Jahren war Asi Zwo interessanterweise eher das Budget Segment, welches mit durchwachsenen Kundendienst und schon etwas haeufigeren technischen Problemen in der ersten Serie eines Modells auffiel (Silikonoel auf dem Sensor, zufrierende Glasfenster, friemelige Trockenpatronen, Platinenbrueche der preisguenstigen integrierten USB-Hubs, etc). Die Kameras waren ganz und gar nicht schlecht, aber eben einfach auch nicht premium. Witzigerweise hat der Markt die inzwischen preislich fast fuer alle Kameramodelle >15% vor die gesammte Konkurenz katapultiert, also inzwischen sehr hochpreisig. Einige Sachen sind da bei ASI in den letzten 2-3 Jahren durchaus besser geworden, aber die Sache ist halt die: Nach wie vor sind die Kameras ganz ok, nur der "Premiumpreis" erschliesst sich mir nicht (?).
Beispiel: Eine QHY 168C (selber Chip wie die ASI 071MC, der Sony IMX071 Exmor) gibt's z.B. fuer 1.470,00 €, die ASI 071MC dagegen fuer 1.921,76 €. Technisch (Soft- und/oder Hardware) sehe Ich keine Spur einer Berechtigung fuer volle 30% Preisaufschlag (im Gegenteil, Trockenpatrone wechseln ist bei der ASI immernoch grosses Kino), abgesehen von der Tatsache, dass sich Asi diese Marge inzwischen durch die Bekanntheit einfach erlauben kann (?).
Fuer die besseren IMX571 Kameras ist das nicht anders: QHY268C (Eigentwicklung) fuer 2.370,00 €, Lacerta DeepSkyPro2600 1.836,29 EUR (von Touptec gebaut), Altair Hypercam 26C (gleicher Touptec Klon) 2.032,60 €, das Budget Modell von Omegon VeTec 571C fuer 1.515,04 EUR (gleicher Touptec Klon) und dann kommt's: Die ASI 2600MC (Eigentwicklung) geht dagegen als einsamer Spitzenreiter fuer 2.633,53 € ueber die Theke und da ist dann nicht einmal ein Netzteil dabei und das dann bei satten 73% Aufpreis zum Schlusslicht der Gruppe (!).
Du bekommst von ASI eine Kamera mit dem alten frontlight-illuminated Sony IMX071 Exmor fuer 400 € teurer als ein Touptec Rebranding mit dem State-of-the-Art backlight-illuminated Sony IMX571 (VeTec 571C, Review vom Frank hier: Sh2-108 First Light veTEC571c).

Man sieht hier sehr schoen wie Vendor-Lockin funktioniert: Erst wird mit der preiswerten ASIAIR ein Oekosystem eingefuehrt, welches nur die ASI Kameras vollstaendig unterstuetzt und sobald dieses dann fest etabliert ist, dann wird bei den (nun System-) Kameras gnadenlos die Profitmarge aufgedreht und der Markt abgemolken. Wirklich ein Lehrstueck fuer gelungenes Marketing. Musst Du dir ueberlegen, ob Du das mitmachen willst... ;)

Gruss & frohes Shoppen,
 
Hallo! @Defunct

Fuer die besseren IMX571 Kameras ist das nicht anders: QHY268C (Eigentwicklung) fuer 2.370,00 €, Lacerta DeepSkyPro2600 1.836,29 EUR (von Touptec gebaut), Altair Hypercam 26C (gleicher Touptec Klon) 2.032,60 €, das Budget Modell von Omegon VeTec 571C fuer 1.515,04 EUR (gleicher Touptec Klon) und dann kommt's: Die ASI 2600MC (Eigentwicklung) geht dagegen als einsamer Spitzenreiter fuer 2.633,53 € ueber die Theke und da ist dann nicht einmal ein Netzteil dabei und das dann bei satten 73% Aufpreis zum Schlusslicht der Gruppe (!).
Du bekommst von ASI eine Kamera mit dem alten frontlight-illuminated Sony IMX071 Exmor fuer 400 € teurer als ein Touptec Rebranding mit dem State-of-the-Art backlight-illuminated Sony IMX571 (VeTec 571C, Review vom Frank hier: Sh2-108 First Light veTEC571c).
das Video habe ich auch mit Interesse verfolgt, da ich vorhabe mir eine Kamera mit dem IMX571 Sensor zu kaufen. Leider ist der zitierte YT-Bericht ziemlich dürftig. Ich brauche niemanden der mir Werte von Datenblättern in YT vorliest. Kann schon lesen! ;) Mich hätten konkrete Vergleiche an Hand von Bildern interessiert oder zum Beispiel wie sich der größere Zwischenspeicher von 512MB im Vergleich zu 256MB bei der ZWO auswirkt. Das hätte mich interessiert aber es war dem Autor wichtiger uninteressant ewig und langweilig über Product-Placement und YT Werbung/Sponsoring zu plaudern. :cautious:

Viele Grüße - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo! @Defunct
das Video habe ich auch mit Interesse verfolgt, da ich vorhabe mir eine Kamera mit dem IMX571 Sensor zu kaufen. Leider ist der zitierte YT-Bericht ziemlich dürftig. Ich brauche niemanden der mir Werte von Datenblättern in YT vorliest. Kann schon lesen! ;) Mich hätten konkrete Vergleiche an Hand von Bildern interessiert oder zum Beispiel wie sich der größere Zwischenspeicher von 512MB im Vergleich zu 256MB bei der ZWO auswirkt. Das hätte mich interessiert aber es war dem Autor wichtiger uninteressant ewig und langweilig über Product-Placement und YT Werbung/Sponsoring zu plaudern. :cautious:

Viele Grüße - MünchenBeiNacht - Ewald

Hi Ewald,
es gibt wohl gemeinhin drei verschiedene Versionen von Kameras mit dem IMX571 Chip zu kaufen. Die QHY268C und die ASI2600MC (die der Daniel Nimmervoll hier im Detail gegenueberstellt ALccd QHY268C vs ZWO ASI 2600 MC Pro ) und eben die Touptek Version, die inzwischen unter einem ganzen Bouquet von Rebranding verkauft wird:

Lacerta: Teleskop-Austria | Teleskop Mikroskop und Fernglas Shop
Altair: Altair Hypercam 26C APS-C Colour TEC Astronomy Camera 16bit
TS: Teleskop-Express: TS-Optics Farb Astrokamera 2600MC Sony IMX571 Sensor D=28,3 mm
Als Touptek direkt: ToupTek APS-C Kamera ATR3CMOS26000KPA - Color
Omegon: Omegon Camera veTEC 571 C Color

All diese Toupteks sind ohne schicke Extras, aber mit Frontscheinbenheizung und wohl mit gut gedichteter Sensorkammer. Ich hatte gestern mit dem Frank einen kurzen direkten Austausch auf Discord bzgl. der veTEC571C und er hat mir bestaetigt, dass man die Omegon Treiber fuer die veTEC571C wohl vergessen kann (die existieren IMHO auch nur aus Branding-Gruenden), sondern besser gleich zu den Touptek Referenztreibern zurueckgeht, dann funktioniert seine Kamera klaglos und liefert unspektakulaer das ab, was der IMX571 eben erlaubt.

Zu deiner Frage, ob es bei einer Deepskykamera mit langen Belichtungszeiten einen relevanten Unterschied macht, ob nun die gesammte Sensorinformation nun 5x oder 10x in den Pufferspeicher passt, kannst Du dir ja mal selbst ueberlegen. Sowas hat eventuell Relevanz, wenn man damit Bursts von <<1s Belichtungszeit aufnehmen wollte (Aktivitaeten auf der Sonne z.B.?) aber fuer DS ist das IMHO Banane. 128MB haetten auch gereicht (2x als Round-Robin, einen zum asynchronen Auslesen, einen zum Uebertragen ueber USB)...
Wo man bei den dann doch ziemlich unterschiedlichen Preisen wohl klare Unterschiede wahrnehmen duerfte, ist eher im kaufmaennischen Bereich: Wenn mal etwas nicht funktioniert, dann ist eben auch kein Geld da um gross Kundendienst zu machen. Man wird dich erst abspeisen wollen und bei energischem Nachhaken irgendwann dann kommentarlos umtauschen oder rueckabwickeln. Freundlicher Kundendienst und auf larmoyante Mails antworten ist bei den Preisen nicht 'drin, das Internet ist daher sowohl dein Handbuch wie auch dein Service-Center. Aber das faellt unter allgemeines "Schnaeppchen-Karma".
Meine Frage an den Frank war durch den Bericht der anfaenglichen Kinderkrankheiten hier motiviert: Touptec Lacerta DeepSky Pro 2600c color Kamera aber das hat sich (dem Vernehmen nach, Ich hab' die Kamera nicht) wohl inzwischen erledigt.
Was Ich u.a. habe ist die Mono-Version des Chips und bin begeistert und spiele daher - gegen einen realistischen Preis - mit dem Gedanken einer zusaetzlichen MC.

Gruss & CS
 
Danke für die vielen schnellen Antworten. Nach Euren Einschätzungen fächern sich meine Optionen ja nochmals stark auf.

Zunächst mal fand ich die Informationen über die Kamera sehr interessant, wie nämlich beschrieben bin ich wohl rein durch ihre Bekanntheit bei der ZWO ASI 071MC Pro Color gelandet. Für das "fast" gleiche Geld bekommt man aber ja schon die Lacerta DeepSkyPro2600, welche mir auch wirklich gut gefällt. Damit wären ja ca 2k vom Budget verplant.

die Hyperion habe ich auch, wobei ich nach unten die Grenze bei 8mm gesetzt habe. Das 5mm kann man sicherlich nur selten einsetzen, wenn das Seeing mal gerade gut ist. Nach oben ergänzt habe ich mit 13 + 17mm sowie einem 2" Übersichtsokular mit 28mm. Ein 34mm wäre noch überlegenswert.
Ich habe das 2" 31mm und finde es traumhaft.


Du kommst bei den P-Versionen nicht ohne Weiteres mit der Kamera in den Fokus. Der Fangspiegel ist auch zu klein für Fotografie.
PDS ist die richtige Serie für Fotografie!

Okay das macht mir dann einen Strich durch die Option Weiternutzung des 200P. Wie sieht es denn andersherum aus mit fotooptimierten Optiken visuelle Beobachtungen zu machen?
Da ich ja sowiso in nicht allzuferner Zukunft auf ein 10" Newton umsteigen wollte, wäre da jetzt die Frage angebracht ob man nicht einfach das 250/1200 PDS von Skywatcher nimmt. Ich bin mit dem 200P eigentlich ziemlich zufrieden was Verarbeitung und Gewicht angeht. Klar ist das 250 ein Stück größer und schwerer, aber Platz habe ich dafür und die 15kg schaffe ich auch noch. Vom Öffnungsverhältnis ist es ja sogar noch etwas schneller als das 200P mit f4,7. Ich weiß Skywatcher ist ja eher günstig angesiedelt, aber gibt es im Vergleich noch andere Marken die sowas wie das 250PDS für ca.800€ anbieten?

Zum Thema Balkon möchte ich anmerken, das er doch erheblich schwingt!! Vor allem bei deep Sky und mehr noch bei Planeten/Mond kommt es zu heftigen Amplituden. Ab der Aufnahme darf keiner mehr herumlaufen, Straßen und Luftverkehr sollte ruhen!! Aber es ist sehr angenehm vom Balkon zu beobachten.

Der Balkon ist eigentlich ziemlich stabil, auch dadurch, dass er vorne noch auf Säulen steht. Im schlimmsten Fall würde ich aber einfach auf die Terasse davor ausweichen.

Mit DeepSky meinst du auch Nebel?
Da wäre ein kurzbrennweitiger APO (250-550mm) sehr empfehlenswert.

Also vorrangig sind mir Galaxien eingefallen, habe schon das ein oder andere Mal M31 visuell beobachten können und war begeistert. Sind denn Nebel noch größer in ihrer Ausdehnung am Himmel? Ich lese auch immer, dass für Deep-Sky Objekte viel Lichtsammelleistung von Nöten ist, daher dachte ich ein 200/250er Newton wäre da schon geeignet.
So ein Beispielbild wäre das hier:

Als Montierung CEM70 mit Berlebach Stativ ~ 4k

Die ist ja auch interessant, trägt ca.30kg und ist 1k billiger als die G11. Wie sehr macht sich denn so ein Berlebach Stativ bemerkbar im Vergleich zum Originalstativ? Ich empfand das von meiner EQ5 jetzt schon ziemlich stabil und nehme an die der größeren Montierungen sind auch nicht schlechter. Was mich immernoch etwas verwirrt sind die Bezeichnungen GoTo und diverse ander Herstellerbezeichnungen wie Gemini z.B. Was genau ist denn da sinnvoll und brauchbar?
Dann nimm auf jeden Fall was größeres, EQ8 wäre ja noch eine Alternative... SIeh zu, dass die Monti von aktueller Steuer-SW problemlos unterstützt wird (N.I.N.A., KSTARS/EKOS/INDI, ASCOM-Treiber,...)

Hier wurde ja auch schon die EQ8-R ins Rennen geworfen, aber die ist ja enorm von der Zuladung und glaube ich auch etwas über Budget mit Stativ. Außer natürlich es gäbe handfeste Vorteile bei dieser Montierung gegenüber der 30kg Klasse außer der Zuladung (z.B. besonders gut zu bedienen oder besserer Softwaresupport).


So, bestimmt habe ich jetzt auch einige Punkte übersehen auf die ich auch hätte antworten können.
 
kurze Info zur CEM70. Berlebach Stativ ist leicht zu transportieren und auch stabil. ich persönlich habe mich für das Ioptron Tripier entschieden. Das ist auch SEHR stabil, etwas schwerer zu transportieren, aber die Gefahr, dass was anschlägt ist sehr viel geringer als bei den Dreibeinstativen. Das CEM70 ist super. Ich bin damit sehr zufrieden (habe die RA und DEC Elektronik ausgetauscht bekommen weil ich eines der ersten CEM70 hatte).
cs Joachim
 
Also vorrangig sind mir Galaxien eingefallen, habe schon das ein oder andere Mal M31 visuell beobachten können und war begeistert. Sind denn Nebel noch größer in ihrer Ausdehnung am Himmel? Ich lese auch immer, dass für Deep-Sky Objekte viel Lichtsammelleistung von Nöten ist, daher dachte ich ein 200/250er Newton wäre da schon geeignet.
So ein Beispielbild wäre das hier:

Emissions- und Reflexionsnebel sind in der Regel bedeutend größer als Galaxien. Die Ausnahme stellen hier die planetarischen Nebel dar, die überwiegend wirklich klein sind und viel Brennweite erfordern. Bei den Galaxien sind M31 und M33 die "Brummer", für die ist ein Newton eigentlich zu langbrennweitig.
 
Hallo Thomas,

Wie sieht es denn andersherum aus mit fotooptimierten Optiken visuelle Beobachtungen zu machen?
Also da bin ich ja jetzt wirklich nicht der Experte, aber bei allen PDS Varianten liegt eine 2" OAZ-Verlängerung mit Adapter auf 1,25" bei.
Diese muss wohl verwendet werden, wenn du mit einem Okular in den Fokus kommen möchtest.


Warum Berlebach Stativ ?
1. es passt wunderbar ins Budget, da die CEM70 auch ohne Stativ angeboten wird und Original oder Alternativen (Stative) etwa gleich teuer sind.
2. Du hast Balkon erwähnt: Berlebachs fangen Schwingungen ab
3. weil es eben ein Berlebach ist :cool: Die Qualität ist einfach TOP

Joachim hat aber natürlich Recht was ein Säulenstativ angeht. Wenn du Richtung Zenit kommst mit deinem Teleskop, ist die Gefahr vorhanden an die Stativbeine anzustossen. Bei einer "Säule" hast du die schrägen Beine relativ niedrig und kannst ggf. Durchschwenken.

Wie relevant könnte es für dich werden relativ hoch im Himmel zu fotografieren ?
Bedenke vorher, das jede Montierung in Zenitnähe ackern muss und da wirft man schon mal das eine oder andere Einzel-Bild weg.
Bei der Fotografie kannst du auch nahezu jedes Programm so einstellen das ab bestimmten Winkeln gestoppt wird (kann man Tagsüber alles simulieren um ein Gefühl zu bekommen - Stichwort Meridian Flip).

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Ich würde einem "Anfänger" niemals eine Touptek (oder Rebrand) empfehlen.
ZWO und QHY sind zwar teurer, aber immerhin auch die ersten mit neuen CMOS Astro-Cams am Markt. Zudem ist der Support aus der Community so groß wie z.B. bei Skywatcher. Treiberprobleme ? Bei ZWO noch nie ein großes Thema (bei QHY mittlerweile auch nicht mehr).
Wenn ich dann schon lese, dass ein erfahrener Frank S. nicht die mitgelieferten Treiber verwenden kann... Sorry
Bei ZWO hat man sogar noch den Vorteil sich nicht mit LCG, HCG welche Kombi auch immer beschäftigen zu müssen. Das die simple Gain/Offset Geschichte immer noch besser funktioniert sieht man ja an den vielen Threads mit Problemen mit Bildfehlern bei falscher Einstellung.
Öl Problem bei der ASI2600 ? Lebenslange Garantie von ZWO!
Zubehör Lösungen für Guiding/Filter und entsprechende Abstände ? ZWO > QHY > Rest
Ersatzteile für ZWO stehen auch zur Verfügung. Für andere Hersteller nicht so verbreitet - die brauchen bestimmt nie welche so wie deutsche Panzer; Oh wait...
Man liest immer wieder kein Netzteil im Lieferumfang bei ZWO: Seid lieber froh das dem so ist. Diese billo Netzteile verursachen teilweise "Kriechströme" welche am Gehäuse der Kamera spürbar sind. Ein geregeltes spannungsstabilisiertes Netzteil für 50€ darf es doch sicherlich sein, wenn die Kamera schon 1.5k+ kostet.
Das der quasi höchste Preis bei ZWO (lassen wir Atik mal aussen vor) aufgerufen wird und sicherlich auch dem verdammt genialen ASIAIR zu verdanken ist, stört mich als Nutzer dieser Kombi aber definitiv auch ein klein wenig. Ich rede es mir schön mit der ständigen Weiterentwicklung von ASIAIR, welche wirklich top ist.
 
es gibt wohl gemeinhin drei verschiedene Versionen von Kameras mit dem IMX571 Chip zu kaufen. Die QHY268C und die ASI2600MC (die der Daniel Nimmervoll hier im Detail gegenueberstellt ALccd QHY268C vs ZWO ASI 2600 MC Pro ) und eben die Touptek Version, die inzwischen unter einem ganzen Bouquet von Rebranding verkauft wird:
Hallo Defunct,
es ist erst mal wirklich interessant, welche finanziellen Spielräume bei der Hardware es gibt.
Ich hatte das Glück, noch die ZWO's vor Corona zu erwerben, da lagen die Preise eindeutig noch in einem niedrigeren Bereich als heute.
Eines sollte man aber bedenken, dass ist die Treiberunterstützung für die einzelnen Plattformen. Da muss man wirklich genau recherchieren, ob die Kamera's auch unterstützt werden. Bei den Touptek's kenne ich mich nicht aus. Reicht da ein generischer Treiber, oder muss jede Kamera ob von Touptek, Omegon etc. mit einem eigenen Angesteuert werden?
Aktuell kann man bei den teureren ZWO's fast gar nix falsch machen, bei den anderen weiß ich es einfach nicht.
Und wenn man mal Schnäppchen angeboten bekommt, sollte man auch mal zuschlagen, wenn es der finanzielle Rahmen erlaubt. Das Angebot ist um 200€ noch angehoben worden, nach meiner Order. :cool:
 
Ich bin mit meiner laceration dspro2600c und der vetec533 von Omegon sehr zufrieden. Bei laufen mit dem gleichen touptek Treiber ohne mucken unter ascom. Apt hat zB einen nativen Treiber eingebaut, der auch funktioniert. omegon bietet auch eigene Treiber, die sind aber kaum in Nutzung, weil der Toupets Treiber praktisch die Referenz ist. Es muss also nicht immer zwo sein, außer man will unbedingt die ASIAIR nutzen, dann müssen es halt die zwo Kameras sein.
cs Joachim
 
Hallo!

Wie sieht es denn andersherum aus mit fotooptimierten Optiken visuelle Beobachtungen zu machen?

Also da bin ich ja jetzt wirklich nicht der Experte, aber bei allen PDS Varianten liegt eine 2" OAZ-Verlängerung mit Adapter auf 1,25" bei.
Diese muss wohl verwendet werden, wenn du mit einem Okular in den Fokus kommen möchtest.
Da hat Denis @Raumfisch völlig recht. Es liegen einem PDS sowohl je ein passender Adapter für "visuelle" 2" und 1,25" Okulare bei. Kein Problem. Nur mit einer EQ Montierung ist visuelle Beobachtungen völlig Banane. Außer man stört sich nicht unter dem Teleskop zu liegen oder devot darunter zu knien um in den Himmel schauen zu können. Mit einer EQ Montierung dreht sich der Newton um die Längsachse und kommt entsprechend früher oder später in sportliche "Einblick-Positionen". Daher würde ich für eine kombinierte Anwendung AP, EAA und visuell immer eine AZ-EQ5 oder AZ-EQ6 Goto empfehlen
Was mich immernoch etwas verwirrt sind die Bezeichnungen GoTo
Goto bedeutet, Du kannst nachdem die Montierung eingenordet und eingemessen ( alligned ) ist einfach ein Objekt, sprich Stern, Galaxie, Nebel aus einer Liste auswählen und die Montierung fährt dann punktgenau zum gewünschten Objekt. Voraussetzung dafür ist, dass die Montierung weiß wohin sie zeigt. Da scheiden sich die Vorgehensweise je nach dem ob es eine EQ oder eine AZ Montierung ist. Eine EQ Montierung muss mechanisch so aufgestellt sein, das die Längsachse genau zum Himmels-Nordpol ausgerichtet ist. Dafür nimmt man in der Regel Polaris, auch wenn dieser (Doppel) Stern etwas versetzt ist. Je nach Bauart hat die Montierung dazu einen Polsucher, eine Art Mini-Teleskop dazu kriecht man unter das Teleskop und versucht dann dadurch Polaris zu sehen und die Montierung entsprechend mechanisch einzustellen. Es gibt aber auch elektronische und Programm-mäßige Unterstützung für die Polausrichtung damit es bequemer geht und vor allem auch wenn man keine Sicht auf Polaris hat.

Nach der Polarausrichtung muss man noch verschiedene Sterne, einen, zwei oder drei anfahren und in Abstimmung mit der Montierung und dem Handkontroller mittig ausrichten. Dann weiß die Montierung wohin sie zeigt und der Rest geht einfach und von alleine per Knopfdruck. Also nach dem Moto "GOTO Sirius"!

Mir ist Polarausrichtung und manuelles Allignment zu kompliziert, zu unbequem und zu zeitaufwändig. Darum verwende ich AZ Montierungen. Dann braucht man:
  1. keine mühsame Polarausrichtung
  2. der OAZ bleibt die ganze Nacht in der Position wo ich ihn haben möchte, da sich der Newton nicht um die Längsachse dreht.
Das manuelle 1, 2 oder 3-Sterne Allignment braucht es bei einer AZ Montierung dann aber trotzdem, außer man verwendet wie ich Starsense von Celestron. Das ist eine zusätzliche kleine Kamera und ein anderer Handkontroller. Funktioniert mit vielen Celestron und Skywatcher Montierungen. Damit stellt man die azimutale Montierung irgendwie in die Gegend, starten das Starsense Autoalign und zwei Minuten später ist die Montierung fertig eingemessen und bereit. Jetzt braucht man nur noch das Objekt auswählen, welches man ansehen möchte und man fängt unmittelbar mit dem Sterne beobachten an oder kann direkt z.B. Sharpcap für EAA starten. Im Prinzip ist Starsense automatisiertes Plate-solving. Aber Die Kamera kann nicht für etwas anderes verwendet werden und dient nur zum Einmessen der Montierung. Man kann auch die eingemessene Montierung z.B. mit Stellarium verbinden und von dort aus steuer.

Mit AZ Montierungen geht sowahl visuell und auch wunderbar EAA. EAA bedeutet unmittelbar live Galaxien und Nebel in Farbe und in Details wie man es nie und nimmer visuell sehen können wird. EAA ist live aber dafür am Bildschirm! Und wenn man möchte kann man auch das gestackte Bild abspeichern und herzeigen wenn man möchte ... aber mancher geschätzte Kollege will vermeintlich die Photonen selbst auf der Netzhaut spüren. Ich brauch es nicht und sitze wenn es draußen -10° hat bequem im warmen Wohnzimmer mit Wein, Bier, Chips, Pizza oder was auch immer man für einen entspannten Abend braucht ... und Im Sommer Mückenfrei ohne mich mit Autan einnebeln zu müssen ...

M51_all_Stack_229frames_1832s-v2.jpg


Aber man kann auch EQ Montierungen und Astrofotografie. Aber das ist nicht meines! Warum sollte ich stundenlang belichten, nichts sehen, danach tagelang Daten rechnen lassen, wenn ich 90 Minuten lang zuschauen kann ...

IC410_ALL_1500_Stack_734frames_5872s_WithDisplayStretch.jpg

... wie sich IC410 -Kaulquappen-Nebel (Suchbild) vor meinen Augen entwickelt.

Die beiden oben gezeigten Bilder sind übrigens mit einem Skywatcher 130PDS | 5" - 130 mm | 650 mm | f/5 gemacht worden. Bei M51 hat noch eine 1,5x Barlow mit Komakorrektor mitgeholfen. Montierung Celestron Nexstar.

Die Astrofotografie Kollegen machen tolle, phantastische Bilder die man mit Live-EAA qualitativ nicht erreichen kann und ich habe großen Respekt davor. Nur ich habe für Astrofotografie weder die Geduld noch die Ausdauer!

Und noch etwas wichtiges EAA geht auch unter schwierigen Licht-Umgebunsgbedingungen wie bei mir in einem Münchner Vorort im Garten.

MünchenBeiNacht - Ewald
 
Zuletzt bearbeitet:
Dennis,
Ich würde einem "Anfänger" niemals eine Touptek (oder Rebrand) empfehlen. [...]
Wenn ich dann schon lese, dass ein erfahrener Frank S. nicht die mitgelieferten Treiber verwenden kann... Sorry

Warum denn?
Diese Kameras sind letzendlich "Konsumelektronik" und zwei Jahre sind in dem Segment bereits eine Ewigkeit. Von daher ist mir das zu pauschal.

Ich selber habe zwei Asi Zwos und drei QHYs und das sind gute Kameras, keine Frage. Neuanschaffungen werden trotzdem nach der aktuellen Gefechtslage beurteilt und nicht nach Verallgemeinerungen. Zwo Asi ruht sich auf der Asiair gerade aus und ist in Sachen Kameras derzeit preislich IMHO nicht mehr sonderlich kompetitiv. Sicher, das war mal anders...
Die Toupteks funktionieren mit den Originaltreibern wohl inzwischen ziemlich gut (siehe z.B. Posting Joachim, oder auch Franks Erfahrungen) und selbst der Wolfi als "Zwo Asi Zentrum Deutschland" bringt jetzt seine eigene Touptek heraus, weil ihm offenbar der "Nicht-Asiair" Kundenkreis wegen nichtkompetetiven Preisen bei Asi langsam durch die Lappen geht (?).

Öl Problem bei der ASI2600 ? Lebenslange Garantie von ZWO! Ersatzteile für ZWO stehen auch zur Verfügung. Für andere Hersteller nicht so verbreitet - die brauchen bestimmt nie welche so wie deutsche Panzer; Oh wait...

Herzlichen Glueckwunsch in den Garantieververheissungen der Konsumelektronik. In 3-5 Jahren sind all diese Kameras technisch obsolet und werden zu 80% vom Kaeufer sowieso selbststaendig ausgesondert.
Darueberhinaus gelten diese Garantieversprechen auch nur fuer nachweisliche Fabrikationsfehler des Kameraherstellers und da geht's dann schon los, Wear&Tear ersetzen die auch nicht und irgendwann werden die von den aktuellen Treibern nicht mehr unterstuetzt und fallen in die digitale Obsolenz. In diesem schnellebigen Segment sind "lebenslange Garantieversprechen" von ueberschaubarem Wert. In der Praxis kommt es halt darauf an, ob Du in den ersten 5 Jahren lustlos dein Repair-Ticket und Hinhaltemails bekommst und dann wochenlang auf Ersatz/Reperatur wartest, oder ob da einigermassen Service dahintersteht und sich was tut.
Ich habe in den letzten zwei Jahren keine Asi reparieren lassen und kann dazu nix sagen. Meine QHY (Eigenverschulden) wurde vor vier Monaten innerhalb von fuenf Wochen fuer einen sehr fairen Preis in Deutschland repariert (nicht getauscht, oder nach Asien geschickt). Das war echt prima.
Inwieweit die anderen Touptek Importeure hinter ihren Produkten stehen, kann Ich nicht beurteilen, da wird es wohl auf eine Umtauschwirtschaft hinauslaufen.

Davon einmal abgesehen, was Ich beim ASI Design gar nicht mag, ist das Aufschrauben der Sensorkammer um Trockenpatronen zu wechseln, oder - die Exon-Valdez-Saga - Oel zu entfernen. Das ist eine offene Einladung sich da Staub oder Broesel von der Trockenpatrone einzufangen und/oder den Sensor zu verdrecken/beschaedigen. Bei aller Symphatie an Asi, aber das ist einfach ein bloedes Design, was Zwo aber offenbar beibehalten will (?). Das haben QHY oder Touptek wirklich besser geloest (vom alten CCD Segment mal ganz zu schweigen). Ein dichte Sensorkammer gibt's ja nicht erst seit CMOS und was ASI da abgeliefert hat war als erster preiswerter Wurf ja ganz ok, aber inzwischen ... naja.

Zubehör Lösungen für Guiding/Filter und entsprechende Abstände ? ZWO > QHY > Rest
Der Zubehoermarkt ist inzwischen aus allen Richtungen abgesaettigt. Zu den Asi-Filtern kann Ich nichts sagen, aber da ist Zwo nur eine Marke von vielen. Die Filterraeder und Off-Axis Guider sind ok, aber haben da jetzt IMHO keine dramatischen Herausstellungsmerkmale. Da kommt z.B. Pegasus inzwischen wesentlich innovativer 'rueber. Sieht man mal von der Asiair ab, dann waere der Rest vom Oekosystem fuer mich jetzt nicht sonderlich entscheidend, aber das ist Geschmackssache.

Man liest immer wieder kein Netzteil im Lieferumfang bei ZWO: Seid lieber froh das dem so ist. Diese billo Netzteile verursachen teilweise "Kriechströme" welche am Gehäuse der Kamera spürbar sind. Ein geregeltes spannungsstabilisiertes Netzteil für 50€ darf es doch sicherlich sein, wenn die Kamera schon 1.5k+ kostet.
Die Asi Zwos sind halt nach deren Philosophie dafuer gedacht an eine Asiair angeschlossen zu werden und "brauchen daher" kein eigenes Netzteil. Das Netzteil ist ein "Extra" fuer die anderen User. Halt dumm gelaufen, dass dieses Einsparpotential nicht mal an den Asiair-Kunden weitergegeben wird. Die Netzteile meiner letzten beiden QHYs (beide guenstiger als die vergleichbaren ASIs) waren technisch vollkommen ok und wertig. Von daher ist dieses Argument schon etwas bemueht.

Das der quasi höchste Preis bei ZWO (lassen wir Atik mal aussen vor) aufgerufen wird und sicherlich auch dem verdammt genialen ASIAIR zu verdanken ist, stört mich als Nutzer dieser Kombi aber definitiv auch ein klein wenig. Ich rede es mir schön mit der ständigen Weiterentwicklung von ASIAIR, welche wirklich top ist.

Ich will die Asis ja gar nicht schlechtmachen, Dennis. Nur das Preis/Leistungsverhaetnis hat sich in den letzten zwei Jahren deutlich verschlechtert, da beisst die Maus kein Faden ab...

Gruss & CS
 
Ich will die Asis ja gar nicht schlechtmachen, Dennis. Nur das Preis/Leistungsverhaetnis hat sich in den letzten zwei Jahren deutlich verschlechtert, da beisst die Maus kein Faden ab...
Da bin ich vollkommen bei dir und das stört mich auch.
Trotzdem sind sie rundherum immer noch kompletter als das billo Segment und da ist eben das ASIAIR kein Totschlag Argument.

Takahashi kauft ihr doch auch ohne schmerzverzogenes Gesicht und regt euch trotzdem über die witzlose Mechanik auf…

Leg Silikatperlen in den Kamerakoffer bei Lagerung und back sie auf wenn nötig. Dann brauchst du ein Lebenlang keine Patronen wechseln.
 
Leg Silikatperlen in den Kamerakoffer ...
... den luftdichten Kamerakoffer aus schlagfestem Kunststoff gibt' bei Touptek uebrigens gratis mit dazu ... ;)

... und meine QHY268MM hat einen Druck/Feuchtigkeitsensor in der Kammer eingebaut und da muss Ich mir erst gar nicht von einem beschlagenes Kamerafenster die Nacht versauen lassen, dass erledigt man gegebenfalls in praeventiver Wartung vorher, weil da weiss man vorher woran man ist (wird in z.B. NINA unterstuetzt, uebrigens supernuetzlich fuer Kameras in einer Remote-Sternwarte). Und kostet trotzdem 500 Euronen weniger als die 2600MM, naja ... :confused:

Spass beiseite Dennis, die ASIs sind nicht Tak Niveau sondern derzeit robuste Mittelklasse, denn fuer Premium muessten da aber aber noch einige Tuepfelchen auf einige "i".
Und ja, Ich will dich jetzt etwas aergern (dafuer meine Abbitte). Aber keine Sorge, Karma hat gerade zugeschlagen, denn Ich habe mir scheinbar gerade mein kleines QHY Filterrad gefetzt ... c'est la vie ...
Gruss & CS
 
Das Beispiel mit Tak nimm mal nicht so wörtlich. Es war eher auf Preis und nicht auf Qualität gemeint ;)

Vielleicht höherwertiger aber nicht teurer als ZWO. Leider kein Koffer dabei :ROFLMAO:
 
Also so wie ich das jetzt lese, gehen die Meinungen zu den Kameras ja eher auseinander. Besonders das mit der Trockenpatrone finde ich doch eher seltsam, dass es bei der hier in der Auswahl teuersten Kamera am "schlechtesten" gelöst ist. Was die useability von der Kamera angeht ist es schon okay wenn ich etwas rum machen muss, damit es geht. Was blöd wäre einen 2000 Euro Brick zu kaufen, mit dem ich nichts außer Reklamationen machen kann.
Hat den jemand das ASIAIR am laufen und ist es den Aufpreis wert, also teurere Kamera+ASIAIR Hardware?

Was wichtig ist, dass die Kamera und der Rest mit einem Win10 Rechner läuft. Alles andere lässt sich denke ich hin biegen. Auch das mit dem fehlenden Netzteil im Falle der ASI2600 würde sich leicht durch ein eigenes Design lösen lassen.

Goto bedeutet, Du kannst nachdem die Montierung eingenordet und eingemessen ( alligned ) ist einfach ein Objekt, sprich Stern, Galaxie, Nebel aus einer Liste auswählen und die Montierung fährt dann punktgenau zum gewünschten Objekt.
Danke für die ausführliche Erklärung. Wie spielt denn dann GoTo mit den zahlreichen herstellerspezifischen Sachen wie z.B. Synscan oder Gemini2 zusammen? Oder ist das einfach GoTo in der jeweiligen Herstellerinterpretation (so etwa wie man jeweils unterschiedliche Androids von verschiedenen Handyherstellern bekommt)?

Und wenn man möchte kann man auch das gestackte Bild abspeichern und herzeigen wenn man möchte ... aber mancher geschätzte Kollege will vermeintlich die Photonen selbst auf der Netzhaut spüren. Ich brauch es nicht und sitze wenn es draußen -10° hat bequem im warmen Wohnzimmer mit Wein, Bier, Chips, Pizza oder was auch immer man für einen entspannten Abend braucht ... und Im Sommer Mückenfrei ohne mich mit Autan einnebeln zu müssen ...

Also ich bin ja so einer der gerade diesen magischen Moment mit den Photonen auf der eigenen Netzhaut mag. Man sieht dann zwar nicht die Details aber ich finde das vermittelt einfach ein gutes Gefühl. Ziemlich so subjektiv wie es geht eben :D. Mit der Drehung des OAZ habe ich bisher auch keine Probleme, wenn es anfängt zu stören, dann drehe ich das Teleskop einfach in den Schellen.

Warum Berlebach Stativ ?
1. es passt wunderbar ins Budget, da die CEM70 auch ohne Stativ angeboten wird und Original oder Alternativen (Stative) etwa gleich teuer sind.
2. Du hast Balkon erwähnt: Berlebachs fangen Schwingungen ab
3. weil es eben ein Berlebach ist :cool: Die Qualität ist einfach TOP

Habe mir die Berlebach Sache angesehen und für gut befunden. Statt dem IOptron Tri-Pier würde es jetzt ein Berlebach Planet small werden. Der Preis ist ja wirklich nicht schlecht und absolut mit dem Originalequipment vergleichbar. Wenn es dann noch ein paar extra Schwingungen wegdämpft umso besser.

Wie relevant könnte es für dich werden relativ hoch im Himmel zu fotografieren ?

Das kann z.B. im Fall von Andromeda schon relevant werden. Die kommt nämlich erst relativ spät über mein Dach gekrochen. Habs gerade auch mal an meiner EQ5 ausprobiert und in gewissen Winkeln trifft der Hinterteil vom Teleskop tatsächlich das Stativ. In der Praxis hatte ich diesen Fall noch nicht. Ein Ausweg hierfür könnte ja eine auf das Berlebach montierte Säule sein.
Also ein CEM70 (lohnt sich hier die G Version mit autoguider?) mit Berlebach finde ich für mein Budget echt gut. Damit wären ca. 4200€ verplant. Eine Kombination auf die ich ohne Eure Hilfe nicht gekommen wäre.
Jetzt noch eine Kamera und ein Teleskop.
 
zu der Frage nach der G version: sie lohnt sich eigentlich nicht, wenn du ein USB3 Kabel+12V durch den mount legst, dann kannst du eine Astro Kamera auch so betreiben. oder halt mit dem USB2.0 on board . das guide scope der G version hat nur 120mm FL, etwas knapp. soll auch nicht so gut zu fokussieren sein.
cs Joachim
 
zu der Frage nach der G version: sie lohnt sich eigentlich nicht, wenn du ein USB3 Kabel+12V durch den mount legst, dann kannst du eine Astro Kamera auch so betreiben. oder halt mit dem USB2.0 on board . das guide scope der G version hat nur 120mm FL, etwas knapp. soll auch nicht so gut zu fokussieren sein.
cs Joachim

Ist das denn möglich, das Guiding auch über die Hauptkamera laufen zu lassen? Oft lese ich von extra Sucherkameras für das Guiding. Aber dann ist bestimmt auch der Skywatcher 9x50 Sucher dafür auch nix. Ist wohl noch ein Posten auf meiner Rechnung...
 
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