Falsche Angaben ohne Ende

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
In deinen Ausführungen sind ja ganz schön viele unsichere Vermutungen und zusammenreimungen drin...
Ich denke, wenn du dich längere Zeit tiefer damit beschäftigst, klärt sich einiges von Allein auf.
Nix für ungut

Ich könnte auch den Einblick und z. B. Kidney-Beaning nicht auf Anhieb umfänglich und schlüssig erklären
Ganz einfach, sphärische Aberration der Austrittspupille

Wie anders käme denn Deiner Meinung nach die Abweichung vom mechanischen 56mm Messwert am FS (über den wir uns ja einig sind) zu Deinem optischen Aufbau zustande?
Habe ich denke ich eigentlich ausreichend erklärt.
Nimm doch zB die von Felix genannte Lasermethode. Wenn der Laserstrahl schon 1,5mm neben dem 56mm großen FS Halter auf dem Hauptspiegel Haltering landet, statt vom Hauptspiegel erfasst und weitergegeben zu werden, trägt das zur zentralen Obstruktion bei.
Wer sagt denn, das Obstruktion ausschließlich von Fangspiegeln erzeugt werden kann? Es kann auch Geräte geben, bei denen das Hauptspiegelblendrohr so weit nach vorn ragt, dass es zwischen HS und FS die Obstruktion nochmal vergrößert.

Du darfst gerne das letzte Wort behalten und glauben, wer das schafft hat recht und damit den ultimativen Kompetenzbeweis geführt.
Wow.
Soll ja jeder glauben woran er will, und wenn es die Herstellerangaben sind.

Abgesehen von einigen wenigen Einzelfällen halte ich das Thema für ziemlich nebensächlich und von Dir ziemlich reißerisch aufgeblasen.
Na dann kannst du dir ja andere, gefälligere Threads zum lesen suchen.

ich vertraue im Großen und Ganzen auch bei preiswerterem Astrokram der Kompetenz der professionellen Optik-Konstrukteure
Genau deswegen ist es wie es ist.

LG
Olli
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin,

ja, keine schlechte Idee. Komisch, muss man auch erst drauf kommen.

CS
Jörg
 
Ich könnte auch den Einblick und z. B. Kidney-Beaning nicht auf Anhieb umfänglich und schlüssig erklären. Aber ich weiß, dass das Ganze je nach den Umständen auch nicht ganz trivial sein kann und dass manches da sogar bei den Herstellern noch nicht restlos verstanden ist, sonst gäbe es nicht immer wieder Ferngäser mit problematischem Einblickverhalten...
Hier fand ich übrigens dazu eine gute Erklärung:


Die jeweiligen Strahlenkegel dieser Fokuspunkte in der Fokalebene sind nach meiner Vorstellung alle mehr oder weniger verschieden obstruiert und bewirken erst alle zusammengenommen die Bildentstehung samt der inhärenten Obstruktion.
Das wird schon so sein. So wie ich Olli verstanden habe geht es ihm darum, den Lichtweg der achsparallel einfallenden Strahlen umzukehren. Die sammeln sich ja im BrennPUNKT. Wenn ich dort also eine (theoretische) Punktlichtquelle anbringe, kommen vorne wieder achsparallele Strahlen raus.

Schräg zur Achse einfallendes Licht landet in der Fokalebene, diese Punkte sind, wie Du sagst, auch leicht anders obstruiert, da die Lichtstrahlen leicht seitlich auf die blockierenden Elemente fallen... however... ich denke, man kann das schon so nachmessen, wie Olli schreibt, ohne Okular stimmt das m.E. - auch ich bin da kein Profi. ;)

lg
Niki
 
So wie ich Olli verstanden habe geht es ihm darum, den Lichtweg der achsparallel einfallenden Strahlen umzukehren.
Exakt
Die sammeln sich ja im BrennPUNKT. Wenn ich dort also eine (theoretische) Punktlichtquelle anbringe, kommen vorne wieder achsparallele Strahlen raus.
Das ist der Sinn der Sache
Schräg zur Achse einfallendes Licht landet in der Fokalebene, diese Punkte sind, wie Du sagst, auch leicht anders obstruiert, da die Lichtstrahlen leicht seitlich auf die blockierenden Elemente fallen
Genau. Wenn man freiäugig hinten hineunschaut und mal von Rand zu Rand abscannt, sieht man das deutlich. Erst ist Haltering und Blendkragen nicht mehr deckungsgleich, es entsteht also ein ovaler Schatten, dann fängt das Blendrohr an auch noch herauszuragen, dann wird die Abschattung eierförmig..

LG
Olli
 
Hallo,

danke für die freundlichen Erklärungen!

Was Kidney Beaning angeht, waren mir die oben verlinkten gut nachvollziehbaren und hübsch animierten Erläuterungen zum Haupteffekt schon vor ein paar Jahren mal verschiedentlich begegnet. Das alles meinte ich aber auch nicht.

Denn die Erfahrung zeigt offenbar, dass manche Versuche die Bildstörungen durch SA mit ausgefuchsten Designs zu minimieren sich am Ende schwieriger gestalten als anfangs erwartet. Wäre das alles "ganz einfach" und vollständig verstanden, z. B. wo die Okular-AP in Abhängigkeit von einem Objektiv jeweils räumlich verläuft und wie sie dann intern optisch konfiguriert ist, könnte man alles besser simulieren, das Zusammenspiel mit dem Auge optisch besser beherrschen, wäre weniger auf kostspieliges trial and error angewiesen und wir hätten wenigstens bei den Modellen der Spitzenhersteller nur noch weitgehend unproblematisches Einblickverhalten. So ist es m. W. aber (noch) nicht, da scheint bisweilen immer noch ziemlich herumgepröbelt zu werden, mehr, als manchem aus der kaufmännischen Abteilung lieb wäre.

Aber vielleicht können einige hier den Ingenieuren und Optikdesignern mal unter die Arme greifen und auf die Sprünge helfen...? Die haben bestimmt auch genug wahrnehmungspsychologische Expertise und können daher ganz einfach sagen, wie groß die individuellen ophtalmologischen Varianzen sind und welche Rolle sie wann und wo und wie dabei spielen. Sind ja auch nur primitive dynamische Vorgänge mit ein paar trivialen Rückkopplungen in irgend einem simplen visuellen Regelkreis, bei dem sämtliche relevanten triggernden Komponenten wie z. B Streulicht oder pupilläre Rückreflexionen usw. alle gut bekannt sind. Sollte mich zwar wundern, wenn da in der Optischen Industrie lauter Ignoranten angeheuert wären, die es einfach nicht gebacken kriegen, und sich schon beim Messen zu wenig Mühe geben, aber wer weiß, kann ja sein - auf geht's, wir haben Fachkräftemangel.

Wundern muß ich mich auch, wenn hier behauptet wird die Hauptspiegelhalterung beim C6 wäre so groß, dass sie von einem Laserstrahl parrallel entlang zur 56mm FS-Fassung leicht getroffen werden könnte und dadurch den Hauptspiegel obstruieren würde. Der Ring ist bei meinem vor ca 7 Jahren gebauten Feld-Wald-und-Wiesen-C6 XLT mit überschlägig ca. 45mm aber komischerweise so klein, dass ich da offenbar eine Mutante hab. Und deshalb noch nie ein richtiges "Wildtyp-SC" in der Hand gehabt und angeschaut haben kann...

Tja, ich schätze, wer sich über zu ungenaue Angaben aufregen will, dem dürften manche alternativen Methoden beim Nachmessen besonders viel Freude machen. Dann wünsche ich allen, die genau zu wissen meinen, was sie da tun und hier anprangern, dabei weiterhin noch viel Spaß und stets nicht den Hauch eines Zweifels an ihren Ergebnissen und Interpretationen; Zweifel hemmen schließlich nur den sicheren Fortschritt...

Gruß,
Mathias
 
:coffee: :rolleyes:
wäre weniger auf kostspieliges trial and error angewiesen
Ich denke im 21. Jh hat das weniger mit Trail and Error und mehr mit CAD zu tun
und wir hätten wenigstens bei den Modellen der Spitzenhersteller nur noch weitgehend unproblematisches Einblickverhalten.
Haben wir doch:unsure:
Panoptic, Delos, Ethos, allesamt völlig unproblematisch.
Aber so teuer muss es gar nicht sein, Morpheus für 250€, ordentlich Weitwinkel und völlig entspanntes Einblickverhalten.
SWA oder TS N-ED (=Flatfield ED) für 100€ völlig unproblematisches Einblickverhalten.
An dieser Stelle sehe ich eigentlich keinerlei Aufholbedarf seitens der Hersteller.
So ist es m. W. aber (noch) nicht, da scheint bisweilen immer noch ziemlich herumgepröbelt zu werden, mehr, als manchem aus der kaufmännischen Abteilung lieb wäre.
Eigentlich gar nicht :unsure:

Aber vielleicht können einige hier den Ingenieuren und Optikdesignern mal unter die Arme greifen und auf die Sprünge helfen...?
Kein Grund gleich sarkastisch zu werden
Die haben bestimmt auch genug wahrnehmungspsychologische Expertise und können daher ganz einfach sagen, wie groß die individuellen ophtalmologischen Varianzen sind und welche Rolle sie wann und wo und wie dabei spielen.
oder gar zynisch
Sind ja auch nur primitive dynamische Vorgänge mit ein paar trivialen Rückkopplungen in irgend einem simplen visuellen Regelkreis, bei dem sämtliche relevanten triggernden Komponenten wie z. B Streulicht oder pupilläre Rückreflexionen usw. alle gut bekannt sind.
oder die Dinge ins lächerliche zu ziehen
Sollte mich zwar wundern, wenn da in der Optischen Industrie lauter Ignoranten angeheuert wären, die es einfach nicht gebacken kriegen, und sich schon beim Messen zu wenig Mühe geben, aber wer weiß, kann ja sein - auf geht's, wir haben Fachkräftemangel.
oder einfach immer weiter ganze Absätze lang einfach nur böswillig zu stänkern

Wundern muß ich mich auch, wenn hier behauptet wird die Hauptspiegelhalterung beim C6 wäre so groß, dass sie von einem Laserstrahl parrallel entlang zur 56mm FS-Fassung leicht getroffen werden könnte und dadurch den Hauptspiegel obstruieren würde.
Bau ihn aus und miss nach

Der Ring ist bei meinem vor ca 7 Jahren gebauten Feld-Wald-und-Wiesen-C6 XLT mit überschlägig ca. 45mm aber komischerweise so klein, dass ich da offenbar eine Mutante hab.
Das kannst du mit deinem eingebauten Augenmaßstab von außen messen?

Und deshalb noch nie ein richtiges "Wildtyp-SC" in der Hand gehabt und angeschaut haben kann...
Und immernoch dieser zynismus

Ich kann dir Eines mit Sicherheit sagen, an die Wand projiziert sind es 59mm, der Haltering ist beim Skymax 102 und 180 der Schuldige, den 150 bekomm ich wohl demnächst in meine Finger, auch bei meinem C8 ists klar der HS Haltering. Vllt ragt ja auch einfach das Blendrohr beim C6 soweit nach vorne dass es von innen in den Strahlenkegel des HS ragt.
Wenn ich das nächste mal im Harz bin werde ich es mit Laser und Glasscheibe wiederholen und Fotos machen.
Endlos viele Menschen auf der ganzen Welt bekommen immer wieder reproduzierbare Ergebnisse mit der Projektionsmethode, und zwar immer die gleichen, konsistenten Ergebnisse, bei allen möglichen Teleskoptypen, obwohl alle leicht anders dabei vorgehen. Und Du bist nun also der Eine, der klüger ist als alle Anderen, weil du dir das so denkst und so vorstellst und zusammenreimst, wie du ja selbst geschrieben hast.
Soso
Tja, ich schätze, wer sich über zu ungenaue Angaben aufregen will, dem dürften manche alternativen Methoden beim Nachmessen besonders viel Freude machen. Dann wünsche ich allen, die genau zu wissen meinen, was sie da tun und hier anprangern, dabei weiterhin noch viel Spaß und stets nicht den Hauch eines Zweifels an ihren Ergebnissen und Interpretationen; Zweifel hemmen schließlich nur den sicheren Fortschritt...
Pack dir deinen Zynismus in den Koffer und nimm ihn mit in den Urlaub, ganz weit weg.

So wirds einem also gedankt, wenn man die Ergebnisse aus einigen Jahren zusammen trägt und Andere informiert, damit sie VOR dem Kauf wissen, was sie bekommen.
Übrigens, ich kann das mit dem Zynismus auch.
Ich fühl mich fast, als hätte ich sowas wie das Gendern öffentlich kritisiert.
Wie kann ich es nur wagen die heiligen Herstellerangaben anzuzweifeln.
Oder gar, als völlig unglaubwürdige Privatperson ganz ohne eigenes Firmenimperium, selbst mit eigenen Händen etwas zu messen, und das dann auch noch zu veröffentlichen. Was da für Unfälle hätten passieren können, wenn da ein Skymax Besitzer beim Lesen der Daten plötzlich ohnmächtig wird und vor die Straßenbahn kippt.

Warum gibts in jedem Forum immer diesen Einen, der auf Teufel komm raus alles madig machen muss und absichtlich so formuliert, dass es aneckt, und kaum dass so Einer aus dem Forum gekickt wurde, zack ist ein Nachfolger zur Stelle.

Ich hab eigentlich im Moment eher das Gefühl, dass du hier den Thread völlig OT kaperst und einfach nur stänkern willst, so wie du deine Formulierungen triffst.

Ich hab jedenfalls keine Lust mehr auf deine endlosen zynischen Lamentierereien und wie du permanent Alles ins Lächerliche ziehst. Igno Button regelt.

Ich möchte dich im Interesse der Anderen um zwei Dinge bitten

1. Bleib sachlich und hör auf zu stänkern
2. lass grobes Off Topic, fürs Einblickverhalten und Kidney Beaning gibts andere Threads.

LG
Olli
 
Hallo Olli,


Konfokal/Nevijet/Matthias war noch NIE sachlich - Punkt! Genauso wie jetzt führt er sich immer auf da haben sich schon viele die Zähne dran ausgebissen - außer einem Geschmäckle bleibt da genau nix.


Viele Grüße Felix
 
Genau um diese Realität dreht sich der Thread, den übrigens Ich eröffnet habe, um auf eben diese Realität hinzuweisen, das hast du schon bemerkt, oder?!
Erspare mir also bitte solche Bemerkungen.
Von daher mittlerweile eigentlich obsolet, auf einer die Daten beschönigenden Lüge zu beharren, die schon mehrsprachig als solche entlarvt ist.
Wer selbst ein C6 hat und schon viele SCs in den Händen hatte und behauptet, es gäbe keine Halteringe auf deren Hauptspiegeln, sollte vllt etwas zurückhaltender mit Kritik gegenüber Leuten sein, die tatsächlich wissen, was sie tun.
Na dann kannst du dir ja andere, gefälligere Threads zum lesen suchen.
einfach immer weiter ganze Absätze lang einfach nur böswillig zu stänkern
Und Du bist nun also der Eine, der klüger ist als alle Anderen, weil du dir das so denkst und so vorstellst und zusammenreimst, wie du ja selbst geschrieben hast.
Pack dir deinen Zynismus in den Koffer und nimm ihn mit in den Urlaub, ganz weit weg.
Warum gibts in jedem Forum immer diesen Einen, der auf Teufel komm raus alles madig machen muss und absichtlich so formuliert, dass es aneckt, und kaum dass so Einer aus dem Forum gekickt wurde, zack ist ein Nachfolger zur Stelle.
Ich hab eigentlich im Moment eher das Gefühl, dass du hier den Thread völlig OT kaperst und einfach nur stänkern willst, so wie du deine Formulierungen triffst.
Ich hab jedenfalls keine Lust mehr auf deine endlosen zynischen Lamentierereien und wie du permanent Alles ins Lächerliche ziehst. Igno Button regelt.

Vielleicht läuft die Kommunikation ohne persönliche Angriffe besser?

:rolleyes:

FG
Christian
 
Moin,

die meisten Online-Verkäufer haben eine Bewertungsmöglichkeit und Kommentarfunktion. Wenn mir bei Neuware eklatante Abweichungen von den Spezifikationen auffielen, würde ich diese Information darein schreiben.

Ich erwähne dies, weil ich mir solche Bewertungen vor Kaufentscheidungen auch gerne auf unterschiedlichen Portalen durchlese. Da werde ich auch nicht der einzige sein. Jedenfalls bringt das schonmal ein bisschen etwas.

VG Klaus
 
1. Bleib sachlich und hör auf zu stänkern
Wenn Du selber hier sachlich bleiben könntest, hättest Du keinen so reißerischen Stänkertitel für den Thread gewählt.

Du hättest es dann auch nicht nötig fortlaufend einen genervten Ton anzuschlagen.

Du hättest es auch nicht nötig selbst noch kleinste Abweichungen in Nachkommastellen anzuprangern, was auf mich konstruiert und aufgeblasen wirkt.

Und Du würdest auf Kritik und Bedenken zu Deinem selbstgestrickten und höchstwahrscheinlich nicht ganz tauglichen Messverfahren zur Obstruktion auch nicht so pampig und umfänglich mit rein persönlichen Anwürfen reagieren...
2. lass grobes Off Topic, fürs Einblickverhalten und Kidney Beaning gibts andere Threads.
Du hattest indirekt behauptet, in einem Meter Entfernung ohne Veränderung der Entfernungseinstellung auf unendlich, noch denselben vergrößerten Wert messen zu können, wie unmittelbar an der Frontplatte. Ich glaube aber eigentlich nicht, dass Du da noch richtig scharf begrenzte Umrisse von Öffnung und Obstruktion bekommen haben kannst.

Ich hatte mich daher gefragt, durch welche Effekte und wo und ab wann Deine vereinfachte Ausleuchtung hier möglicherweise nicht mehr scharfe Ränder und dadurch etwas verfälschende Resultate liefern könnte, und ob so etwas auf verdeckt schräge Ausleuchtung hindeuten könnte. Ich hatte mich deshalb auch gefragt, ob Du bei den angeblich vergrößerten FS-Abschattungen überhaupt auch mal nachgeschaut hattest, ob die ausgeleuchtete Öffnung dabei nicht proportional ebenso vergrößert war... Und wie das im Unterschied dazu beim anerkannten Messvefahren durch die gesamte AP eines Okulars mit parallelisierten Taschenlampenlicht vermieden wird, was da passiert, und deswegen auch an Pupilleneffekte und Einblickverhalten gedacht... grobes off-topic? Meinetwegen.

Dir scheint dagegen alles klasklar zu sein und Du willst mit Deinem m.E. fragwürdigen Verfahren überall täuschende Angaben gefunden und präzise vermessen haben und witterst zwischen den Zeilen Vorsatz oder Betrug. Ich glaube Du täuschst Dich unbemerkt hier und da vielleicht selber, suchst jedoch Bestätigung, übertreibst deswegen etwas, und bist wegen der vielen Arbeit die Du reingesteckt hast inzwischen zu dünnhäutig für Kritik. Wage es einer zu sagen, dass manche Deiner Vorwürfe übertrieben, oder gar unrichtig und vielleicht auch irrelevant sein könnten... Da wirst Du dann ganz schnell persönlich und mußt Dampf ablassen...

Daher lasse ich das jetzt, und Du und ein paar andere können hier gerne weiter auf den Lukas hauen.

Schönes langes Wochenende allerseits
 
Zuletzt bearbeitet:
meine unmaßgebliche Meinung: mach den Thread zu und gut ist.
Der Thread hat auf ein spannendes Thema aufmerksam gemacht, dass für viele sehr interessant ist. Nur weil es auch kritische Stimmen gibt, muss der Thread doch nicht gleich geschlossen werden!! :oops:

Es darf doch nicht immer nur eine Meinung geben! Und respektvoller Umgang miteinander kann bei Kontroversen auch geübt werden... :sneaky:

Freundliche Grüße
Christian
 
Hi in die Runde,

Du hättest es auch nicht nötig selbst noch kleinste Abweichungen in Nachkommastellen anzuprangern, was auf mich konstruiert und aufgeblasen wirkt.
es geht halt teilweise um cm, die Nachkommastellen findet man im übrigen auch in original anzeigen, warum also nicht in gleicher Genauigkeit reagieren?
Zeigt zeitgleich auch die Präzision dabei, Messfehler können natürlich trotzdem auftreten.


Und Du würdest auf Kritik und Bedenken zu Deinem selbstgestrickten und höchstwahrscheinlich nicht ganz tauglichen Messverfahren zur Obstruktion auch nicht so pampig und umfänglich mit rein persönlichen Anwürfen reagieren...
nein, das ist einfach falsch, diese Methode gibt es wesentlich länger und wurde wesentlich öfter von so vielen Personen unabhängig voneinander angewendet, olli hat sich das nicht ausgedacht, im übrigen hab ich selber einige Angaben dazu beigetragen bzw. unabhängig davon an anderen Geräten bestätigt, teilweise sogar probiert inwiefern die fokusposition dazu beiträgt (kleine Abweichungen quasi garnicht), lege meine Hand für die Richtigkeit ins Feuer.
Warum die ganze Zeit behaupten es wäre falsch? bitte auch nicht die Wirkung einer Meniskuslinse und einer Schmidt platte vernachlässigen, ein kleiner Haltering kann sehr wohl beeinflussend sein, immerhin lenkt die Schmidtplatte innere strahlen noch weiter nach innen, sind halt kompromissbüchsen ?

Die daten vom 152/1848 haben mich wie gesagt besonders enttäuscht, einfach weil der nur 139 nutzt und auf 43,1% Obstruktion kommt, die Beobachtung damit hat das leider ziemlich deutlich dargestellt das da was nicht stimmt.


Du hattest indirekt behauptet, in einem Meter Entfernung ohne Veränderung der Entfernungseinstellung auf unendlich, noch denselben vergrößerten Wert messen zu können, wie unmittelbar an der Frontplatte. Ich glaube aber eigentlich nicht, dass Du da noch richtig scharf begrenzte Umrisse von Öffnung und Obstruktion bekommen haben kannst.
ist ja logisch, vorne kommt das licht parallel raus, man macht mit der Taschenlampenmethode optik einmal rückwärts.
habe das selber probiert, von 10cm bis etwa 70cm einen Mak verschoben, es änderte sich nichts.
mit dem Fokuspunkt hat das nichts zu tun, der soll ja auf ∞scharf sein, demzufolge auch die parallelen strahlen, weil das sternenlicht ebenfalls von ∞kommt, man macht das ganze ja wie gesagt rückwärts, eigentlich logisch wenn man darüber nachdenkt.
die Feldausleuchtung würde maximal das Ergebnis verschleiern, deshalb eine Punk-Lichtquelle bei einem okular mit hoher Vergrößerung und möglichst kleiner feldblende, so hat man einen EINDEUTIGEN rand, ich kann mal ein Foto davon machen, erklärt villeicht das ein oder andere, grade in nem dunklen Raum.


m.E. fragwürdigen Verfahren überall täuschende Angaben gefunden und präzise vermessen haben und witterst zwischen den Zeilen Vorsatz oder Betrug. Ich glaube Du täuschst Dich unbemerkt hier und da vielleicht selber, suchst jedoch Bestätigung, übertreibst deswegen etwas, und bist wegen der vielen Arbeit die Du reingesteckt hast inzwischen zu dünnhäutig für Kritik. Deswegen wirst dann schnell persönlich und mußt Dampf ablassen...
DAS ist meiner Meinung persönlich und gehört hier keineswegs rein, was sollen denn bitte diese Vorwürfe und Theorien?

Ich möchte es dir jetzt nicht recht machen, es gibt immer den einen der dagegen ist oder es nicht wahrhaben kann, das ist in Ordnung, aber dann bitte nicht die Teilnehmer im Thread damit angreifen "wie falsch doch jedes wort sei weil Meinung xy" jeder sieht ja was passiert, irgendwann hat jeder seine "jetzt reicht es mir!" schwelle, das ist ganz normal.

Es geht hier um Vermessung von Optiken mit einer nahliegenden einfach reproduzierbaren Methode, das funktioniert, bei Newton und Refraktoren kann man sogar direkt nachmessen (durchmesser, freier durchlass, innenblenden usw.) zum kontrollieren.
Bei Cassegrains klappt das ähnlich, ist aber deutlich aufwendiger durch das hin und her, man kommt schwer ran.
Bei katadioptrischen Systemen haben die Linsen zusätzlich eine wirkung die nicht zu vernachlässigen ist, weshalb ja auch ungeahnte Bauteile plötzlich mitten drin hängen.
Alles lässt sich logisch erklären, das besagte okular in besagter ∞ Position mit einer hellen Lichtquelle lässt sich das Gerät selbst offenbaren, denn das was man projiziert an der wand in unterschiedlichen entfernungen sieht, ist schlicht jenes parallele licht, welches andersrum von den sternen auch aufgefangen werden kann, mit jeglichen Bremsen (obstruktion)
Obstruktion muss eben nicht immer nur der Fangspiegel selbst sein, grade bei diesen Hin-Her kompromissbüchsen, baue zur Zeit eine, ich sehe ja was ich tu und was das bei nicht ganz korrekter Auslegung plötzlich für negativeffekte entstehen weils plötzlich im Strahlengang hängt und vignettiert oder abschatten, bremst, wie auch immer man es nennen möchte.

Hab die Methode übrigens erst vorgestern in einem Video über den 150er mak gesehen (eher zufällig als direkt gesucht), der Videomemsch kam scheinbar aus Amerika und war ganz nebenbei nicht Olli ?

Eine dejustage sorgt übrigens für falsche Ergebnisse, deshalb hab ich noch keine daten vom cc10, was ich sagen kann ist das der Durchmesser vom Fangspiegelkragen der selbe ist wie der schatten von der Projektion.

Mit freundlichen Grüßen
Florian
 
@ konfokal: Ihr, vor allen du solltest mal ein bisschen runterkommen, dass lässt dich früher altern!!! ;):p
 
habe grade mal weil ich beim umbauen bin den HS vom Skywatcher 200/1200 Dob vermessen, die verspiegelte fläche beträgt etwa 202mm, es geht also auch anders herum ?

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
...ich lese nun schon eine Weile hier mit und es hat mir keine Ruhe gelassen.
Heute hab ich mal den Spiegel in meinem Skywatcher 12" PDS gemessen.
308mm Durchmesser und 305mm verspiegelt. So wie es sein soll.
Ist aber auch schon ein älteres Modell.
viele Grüße
Andreas
 
Hallo zusammen

Ich weiß jetzt nicht ob der Hinweis schon gemacht wurde, aber bei größeren Abweichungen hat das auch evtl. eine gewisse optische Relevanz.
Für ein perfektes System mit quasi Strehl 1.0, wird eine Obstruktion von ca. 32% angegeben, dann gilt das System quasi noch als Beugungsbegrenzt.
Mit einer EER von ca. 0.81, kann man dieses System noch als "gut" ansehen.
Natürlich ist auch hier der Übergang fliesend und kurz unter der Beugungsgrenze hat man nicht sofort ein schlechtes Bild.
Doch bei fast 40% Obstruktion wird die Sache schon etwas fragwürdig.
Mit den hier angegebenen 38-43% Obstruktion entspricht das einer EER von 0.73-0.66.
Mit etwas Realitätsbezug, also mit einer kleinen Dejustage und einem gemessenen Strehl von 0.94, rutscht man mit rms 0.051, nochmals runter auf eine EER von 0.66-060.
Wenn dann noch kleine Seeingstörungen evtl. durch Tubusseing dazu kommen läuft die EER schnell Richtung 0.
Man wäre also durch die zu hohe Obstruktion grundsätzlich auf der nicht so guten Seite.

Gruß
CS
 
Habe Mal den PDS 130/650 vermessen. Soll 130mm, ist 126mm. Der Rohling unter 130mm.
Gruß Dieter
bei mir auch, selbes Modell selbe Angaben, ziemlich passende 5"
Skywatcher mag halt Zoll, ebenso beim 200/1200, da ist wieder mehr gewonnen.

konnte grade meinen Mak150 Empfangen und hab vermessen, leider mit nicht so guten Nachrichten.
Man liest im Netz öfters 141mm nutzöffnung,
mit 2" ZS, durchschnittlichen 1,25" Adapter und ansonsten gleicher Methode kam ich auf grade mal 135mm.
Obstruktion bei 50mm, immer noch besser als beim CC6 im Verhältnis.

Mit ultra kurzem t2 Zenitprisma wurden aus den 135mm 139mm, ganz ohne umlenkoptik sind auch die 141mm drin, backfokus sollte also eher sparsam genutzt werden.
Ein blick ohne Okular offenbarte das Problem, der Kragen vom FS schneidet einfach den HS ab, und zwar nicht grade wenig, werde dort mal etwas kürzen, denn selbst ohne anschlüsse hatte ich es kaum geschafft an dem kragen vorbei zu schauen, mit umlenkoptik und Anschluss also mehr als genug reserven ohne das man sich wegen mangelhaften Streulichtschutz beklagen kann, bin da zu ersichtlich über die 140mm zu kommen, villeicht ja auch über die 145 ?
Nebeneffekt: um einen winzigen Teil würde auch die obstruktion zurück gehen.

Ansonsten liefert die Optik wirklich knackscharfe Bilder und kann selbst die 300x gut fokussieren, scheint so ein Mak ding zu sein trotz größerer Obstruktion gute ergebnisse zu erzielen, ist mir beim 4" bereits aufgefallen wobei gegen diesen der ed80 doch relativ eindeutig gewonnen hat.

Nachtrag, die Meniskuslinse hat auf der Rückseite der Fassung 157mm freien durchlass, das ist natürlich sehr gut und begünstigt das Vorhaben über die 145mm zu kommen enorm.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir ist schon wieder was aufgefallen, als ich mein neues (mega gut abbildendes) APM UFF 30mm erhalten habe. Auf diesem sind 70° aufgedruckt, und die effektive Feldblende ergibt bei radialer Winkeltreue tatsächlich exakt 70°.

Nun sind die 70° des APM aber deutlich größer als die 72° des Baader Hyp As 31.
Diese 72° sind aber auch nur so groß wie die 70° des SWA 26, während die 70° des APM aber genauso groß sind wie die 76° des Morpheus 17,5, was aber größer klingt als es ist, denn die 76° des Morpheus 17,5 sind auch nur so klein wie die 72° des Delos 3,5. Wobei die 72° vom Delos immernoch deutlich größer sind als die 72° vom Hyperion Aspheric.
Die 76° des Morpheus 9 sind aber zur Ehrenrettung von Baader auch viel größer als die 76° des Morpheus 17,5, moment, das ist auch Baader....
Ich werde wohl um ein paar belastbarere Messungen als Okular A an Auge 1 und Okular B an Auge 2 und hin und her tauschen nicht rum kommen.
Ich melde mich....

LG
Olli
 
Bis gerade eben fand ich die Morpheus noch interessant (habe keines).

Wie kann man denn das sGF eines Okulars oder Fernglases messen? Habe ich auch schon seit einer Weile vor.
 
Hi!

Du richtest es ohne Nachführung auf einen Stern und misst, wie lange es dauert, bis er durch das Bildfeld wandert.

Für einige Okulare hatte ich das auch mal gemacht, an 2250mm Brennweite (wobei sowohl die Brennweite des Teleskops als auch die Messgenauigkeit der Durchgangszeit Messfehler einbringen). Je weitwinkliger das Okular, desto schwieriger ist das, weil du irgendwann nicht mehr siehst, wann der Stern ins BIldfeld kommt. Und bei Weitwinkelokularen kommt noch dazu, dass sie unter Umständen den selben Himmelsausschnitt zeigen, aber das Bild am Rand aufblasen und so evtl. ein größeres Eigengesichtsfeld zeigen als ein Okulare mit der selben Vergrößerung und dem selben wahren Gesichtsfeld, das am Rand nicht verzerrt.

Als Formel hatte ich gefunden: Wahres Gesichtsfeld = (gemessene Zeit/239.34s) * cos(Deklination vom Stern)

Ich hatte das vor Jahren mal für einige Okulare gemacht:
  • Morpheus 9mm (76°): 78-83°
  • Morpheus 17mm (76°): 76°
  • TSWA 38mm (70°): 68-69°
  • Explore Scientific 100°: 98,9-99,8°
  • Hyperion Zoom (48-68°): 42,7-75,2°
  • Hyperion 8mm (68°): 77,5°
  • Hyperion 5mm (68°): 71,5°
Die Streuung kommt daher, wenn ich mehrere Messungen gemacht hatte. Wenn jedesmal die selbe Zeit raus kommt, macht man was falsch ;)

Das wollte ich auch schon lange mal wiederholen, aber die wenigen klaren Nächte habe ich dann doch für andere Dinge genutzt.

Beste Grüße,
Alex
 
Moin Markus,

ich empfehle in der Dunkelheit einen entfernten Windpark, so verfügbar. Durch die hellen kleinen Leuchten für die Luftfahrt hat man ein sehr kontrastreiches sternähnliches Ziel, das nicht wegläuft und eine hohe Helligkeit aufweist.

Die Meßunsicherheit durch den Lauf der Montierung bleibt natürlich.

CS
Jörg
 
Moin,
das scheinbare Gesichtsfeld lässt sich auch bequem daheim ausmessen. Siehe Cloudynights.
Habe dafür mit der Taschenlampe in meinen 60er APO geleuchtet und über einen Zenitspiegel auf eine plane Fläche projiziert.
Dann kann man für jedes Okular den Fokuspunkt der Austrittspupille finden und von dort den Abstand (x) zur Projektionsfläche messen.
Mit dem halben Durchmesser des projizierten Kreises (y) lässt sich das scheinbare Gesichtsfeld (AFOV) berechnen:
AFOV = 2*(arctan(y/x))

  • ES 82° 11 mm: 83,0° AFOV
  • ES 82° 6,7 mm: 81,6° AFOV
  • ES 82° 4,7 mm: 81,0° AFOV
  • ES 68° 20 mm: 67,4° AFOV
  • TV Nagler 3,5 mm T6: 82,2° AFOV
  • Hyperion 31 mm: 69,8° AFOV
  • Hyperion Zoom bei 24 mm: 44,8° AFOV || bei 8 mm: 69,2° AFOV
EDIT: Nach Bauchgefühl gebe ich den Ergebnissen eine Unsicherheit von +- 1° ;)

CS
Alexander
 
Eigentlich ergibt sich das SGF des Okulars als Feldblende÷Brennweite×57,3, so wie auch bei TeleVue angegeben. Aber auch nur dann, wenn die Winkelverzeichnung in Radiusrichtung Null ist. Dabei bleiben parallel zum Radius liegende Doppelsterne gleich weit, aber quer zum Radius stehende Doppelsterne zum Rand immer enger, da die Winkelverzeichnung in tangentialrichtung bei dieser Korrektur negativ ist.
Hyperion und SWAs sind zB so korrigiert. Soll der Doppelstern gleich weit bleiben, also die tangentiale Winkelverzeichnung Null sein, muss man die radiale Richtung zum Rand hin dehnen, so würde nach obiger Formel rechnerischen 48° dann 50°, oder aus 64° 68°, oder aus 70° SGF 75° wie vermutlich beim UFF, Das ist aber nicht "künstlich Aufgeblasen" wie oft gemeint wird, es ist schlicht die jeweils andere Winkelrichtung verzeichnungsfrei.
Panoptic und Plössl sind zB so korrigiert.

LG
Olli
 
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