Welche Stromversorgung nutzt ihr im Feld?

TaurusM45

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

ich wollte mal fragen, welche Stromquellen ihr so nutzt, wenn ihr mobil unterwegs seid.
Ich frage deshalb, da ich mir eine neue anschaffen will, denn die aktuelle schafft gerade mal eine Nacht und das ist zu wenig, wenn es
Ende des Monats zum ITV geht.

Das Ding hier habe ich aktuell:

gibt aber langsam den Geist auf.
Also was könntet ihr empfehlen, wenn es um den Betrieb eine EQ-8 geht?

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe
Andreas
 
Hallo Andreas, ich finde das es für den Astrobereich leider keinen gescheiten Akku unter 300,- Eur. gibt, der die ganze NAcht hält.
Vor allem im Winter nicht. Und wenn, dann fehlen entweder Hohlstecker Anschlüsse oder 230V Steckdose.. etc.
Wenn da noch Heizbänder, Laptop, gekühlte Kamera, Motorfocus und Filterrad dran sollen...
Da muss man sich leider etwas eigenes basteln.

Ich verwende drei Akkus im Feld. Zwei davon sind LiFePO wozu ich dringend raten würde.

Wenn ich nochmals von vorne anfangen müsste würde ich diese Box kaufen und mit separate LiFePo Akkus füllen:

Aber für technisch versierte Bastler gibt es sicherlich noch günstigere Lösungen.
CS, Daniel
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin!

ich verwende diese hier:


Ich betreibe damit meine IEQ45 PRO, RaspberryPI4, ASI294MC 12Volt kühlung, 2x Heizmanschetten 12V, einen ZWO EAF mit 12V

Lustigerweise habe ich dasselbe Model nur mit anderer Lakierung und Markenname auf der ATT in Essen gesehen. direkt 250 Euro xD

So ein Witz!

Lg Tom
 
Hallo,

ich habe mir als totaler Laie einen 12V LiFePo-Akku mit entnehmbaren 36Ah zusammengebastelt. Grundlage waren 24 Rundzellen mit 6000mA, welche ich zu einem 4S6P-Akku zusammengestrickt habe. Ein Balancer wurde in der originalen Version nicht verbaut, da diese Aufgabe ein billiges Modellbau-Ladegerät übernommen hat. Die Kosten mit Zellen, Holzgehäuse, Buchsen, Kabeln und frei programmierbarer Spannungsabschaltung lagen unter 150 Teuro und das Ding hat gehalten was es versprochen hat.
Inzwischen bin ich aber dabei ein separates BMS zu verbauen, weil ich einen Ladestrom von 20A in den Akku prügeln möchte um die Batterie schnellstmöglich wieder geladen zu bekommen.
So etwas wie Blei-Gel oder Blei-Säure-Akkus kommt mir nicht mehr ins Haus. Die Dinger sind viel zu schwer, haben zu wenig Leistung und eine zu geringe Lebensdauer. Die Lebensdauer wird übrigens durch die schlechten Ladegeräte, welche den Powerstations beiliegen unnötig weiter verkürzt. Ich empfehle daher auch für solche Geräte einen anständigen, aber nicht unbedingt teuren Akkuwächter und ein Modellbau-Ladegerät, das auch mit Bleiakkus umgehen kann. Für um die 20 Teuro bekommt man schon ein gebrauchtes Imax B6 AC das den Job bei LiIo-, LiFePo-, LiPo- und Bleiakkus hervorragend erledigt.


MfG

Rainmaker
 
Hallo Andreas,
wenn’s um ITV geht, nimm einfach eine Kabeltrommel mit .
Stromversorgung klappt ganz gut, solange in den Zelten keine Heizlüfter laufen. Die Steckdosen in den Platzverteilern sind zwar begrenzt, aber für Telefon, Laptop und Montierung bekommst Du in jedem Fall auch Strom in der Nachbarschaft.

Auf Dauer im Feld, wird eigentlich nur noch LiFePO4 Technik empfohlen.
Das Angebot ist mittlerweile riesig, die Preise bezahlbar.
Darüber wurde auch schon viel geschrieben. Mit dem Suchbegriff „Stromversorgung“ findest Du interessante Threads, in denen das ausführlich und gut beschrieben wird.

CS

Dietmar
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab einen günstigen 12V 7Ah Bleigelakku, an dessen kontakte ein abgerissenes Kabel mit Hohlstecker für die eq6 angelötet. Der hält auch 3 Nächte durch, muss aber auch nichts versorgen als ausschließlich die Nachführung.
Lg
Olli
 
Hallo!

Ich habe früher zusammen mit einer Celestron Nexstar von ELV ein DINO Starthilfe Teil verwendet. Darüber habe ich dann die Montierung, einen aktiven 12 USB HUB der dann in der Folge den ZWO EAF, eine ZWO ASI294 (ohne Kühlung) und eine ZWO ASI120 versorgt. Das hat prima 6 bis 8 Stunden lang gehalten. Den für EAA zuständigen Lenovo LAPTOP habe ich parallel mit einer 20.000 mAh (5V USB-3 PD) Powerbank versorgt, das reicht bei vollem Laptop Akku gut 5 - 6 Stunden und dann ist die Powerbank leer und der Laptop würde ab da auf den internen Akku laufen, was dann noch Mal gut zwei bis drei Stunden reicht. Das hat mir völlig ausgereicht und unter Tags kann man alles nachladen.

Das Dino-Teil ist bei mir uralt und war ursprünglich nur als Starthilfe Gerät im Einsatz. Inzwischen hat es sicher schon mehr als 100 Zyklen auf dem Buckel und tut problemfrei.

Als ich dann auf die Skywatcher AZ-EQ5GT umgestiegen bin,hat das für die Montierung mit dem DINO-Paket nur moderat funktioniert. Vor allem, weil die 12 V aus dem DINO halt 12 V sind und die Skywatcher eigentlich lieber 15 V hätte. Deshalb bin ich dann zu einer XT-27000DC gewechselt. Das besondere an dieser Powerbank ist, dass man die Ausgangsspannung auf bis zu 24V einstellen kann. Das habe ich dann mundgerecht für die AZ-EQ5GT auf 15 V eingestellt. Außerdem ist dieses Modell ohne Abschaltung, das bedeutet die bleibt auch bei mini Strömen bis 12 Stunden an und schaltet nicht alle Nas lang aus.

Damit komme ich jetzt mit der Montierung locker 6, 7, 8 und mehr Stunden aus. An der Laufzeit vom Laptop hat sich kaum etwas geändert, obwohl ich mit der SKywatcher Montierung einen aktiven (5V) USB Hub habe und daher die Energie für das ZWO Zubehör aus dem Laptop bzw. eben der 5V Powerbank kommt.

Sollte ich mal eine gekühlte Kamera haben, dann kommt einfach noch eine weitere XT-27000DC Powerbank eingestellt auf 12V nur für die Kamera ans Setup.

Beim Vergleich der Powerbanks muss man nur beachten die Angaben wie z.B. 27.000 mAh beziehen sich immer auf den LI-Akku mit 3,6 - 3,8 V s ogesehen muss man immer etwas rechnen und die interne Leistungselektronik Vebruacht sicher auch entsprechend Energie.

MünchenBeiNacht - Ewald
 
Ich hab diese Stromversorgung für meine NEQ-5 (noch nie benutzt, da ich im Garten Strom aus dem Hausnetz ziehe)
Für mein Skywatcher Star Adventurer nutze ich ein 10000mAh Powerback (der würde bestimmt für 4 Wochen halten :D)

20220511_134524.jpg 20220511_134608.jpg 20220511_134656.jpg
 
Ich nutze einen LiFePo Akkukoffer von Artesky:
Diese Koffer werden in D unter anderem von TS und Astroshop vertrieben.

Sind nicht ganz billig, aber sehr gut verarbeitet, der Akku kann problemlos getauscht werden. Durch die 12V Zigarettenanzünderbuchsen, die Schraubanschlüsse und USB hat man in der Pro Version mit dem LiFePo Akku alles was man braucht. Dazu bekommt man den Koffer mit kleinen und ziemlichen großen Akkus (30-100Ah). Nur einen 230V Schukostecker hat der Koffer nicht, den habe ich bisher unter dem Teleskop auch noch nicht vermisst.
 
Ich habe mir einen kleinen "Saftkasten" selber gebaut.

8 LiFePo4 Akkus und ein BMS als Laderegler. Die Akkus haben je 25Ah und sind als 2 Paralell und 4 Seriell verschaltet, so dass ich auf 50Ah bei 12 V komme.
Von Amazon einen Festspannungsregler rein mit 12Ah und 12 V, damit ich - falls es doch mal knapp wird, das Auto zum Laden dran hängen kann und die Spannung dann nicht plötzlich ansteigt an den Geräten.

Eingebaut habe ich als Anschlüsse 3 * 5,5* 2,1 mm Holstecker (Also was man so an Anschlüssen halt kennt) und 3 GX16 2 Pin Stecker für die "Hauptabnahme".

Kabel haben ich mir selbst gelötet um von GX16 auf 5,5*2,5mm Hohlstecker zu kommen, womit ich in die CEM 70 gehen kann- die hat leider 25mm und nicht 2,1 was eigentlich üblich ist.

Dazu ein kleines Monitoring tool um die Batterien zu überwachen.

Alles in allem komme ich auf 600Wh, womit ich gute 15 Stunden Aufnehmen kann. ( Habe mal über die Pegasus Astrobox alles angeschlossen und laufen lassen- die AstroBox zeigt einem in deren Tool den Verbrauch in Wh an, so konnte ich in etwa berechnen was ich verbrauchen würde- ich kam auf rund 40wh im Durchschnitt nach 1,5 Stunden mit allem drum und dran.

Gezahlt habe ich für alles um die 300€- mal vergliechen mit dem Koffer von artesky ist das schon ein Unterschied finde ich.

Zugegeben: man muss sich mit Elektronik etwas auskennen, Spaß am Selberbauen haben und sollte handwerklich keine 2 linken Hände haben, aber preislich lohnt es sich auf jeden Fall.
 
Das sieht aber mal sehr sauber aufgebaut aus Ivo. Die Scheibe hat da wirklich seine Berechtigung.
Ich habe mir aktuell nur eine Spannungsverteilung gebaut, weil das Teleskop immer auf dem Balkon sein Platz findet. Aus einem 12 V Netzteil (120 Watt) werden dann auf drei Hohlbuchsen 5,5/2,1mm (Montierung EQ5Pro, gekühlte Kamera und ggf. Flatbox) jeweils über eine Feinsicherung (25mm) verteilt. Dazu für jede Buchse noch eine LED für die Anzeige ob Spannung anliegt oder ankommt. Außerdem gibt es noch einen StepUp Wandler für die 19 Volt vom Laptop. Die 19 Volt kommen über eine 5,5/2,5mm Buchse raus (um Verwechslungen zu vermeiden - ist auch an der Seite angebracht). Wenn Bedarf besteht, so können im Feld dann die 12 Volt direkt von einem Akku kommen. Da ist aber aktuell noch nix angedacht. Nett ist übrigens das Powermeter (das gleiche was auch Ivo drin hat). Damit sieht man ziemlich gut was schon alles verbraucht wurde und kann ggf. die Kapazität vom Akku abschätzen.
Powerbox.jpg

Nebenbei habe ich über die Feinsicherung geshen, das 3A für die EQ5Pro halt nicht immer reichen. Beim Anfahren von Hand war dann mal der Saft weg. Jetzt sind da 5A drin und das hält (lt. Powermeter nimmt die Montierung beim Verfahren maximal 2 A auf).

Viele Grüße
Torsten
 
Also das stehen 88wh hat das Teil, Du müsstest mal gucken was all deine Geräte verbrauchen und dann schauen ob Dir das reicht bzw. Wie lange Du damit deine Geräte laufen lassen kannst.

Zb. Asiair, Montierung, Kamera usw.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht dass du mit den 88wh besonders lange auskommst-

Gehe nur mal davon aus, dass Du (wenn sie vorhanden ist) eine gekühlte Kamera hast und die rund 2A zieht- dann sind das bei 3 Stunden Betriebszeit rund 6Ah bei 12 Volt- rechnest du das in Wh um, bist du schon bei 72Wh

Und da ist noch nicht die Montierung dabei, noch nicht dein Computer oder whatever, keine Guideingcam, Heizband usw.
 
Hi ,

sind ca. 8Ah. Das reicht mindestens eine Sommernacht , vielleicht auch zwei . Im Winter dann nur knapp eine Nacht . Solar aufladen ist okay. Das mache ich auch wenn ich mehrere Tage draußen bin .
Ob das Qualität ist kann man ja schlecht beurteilen . Man weis ja nicht was drin steckt .
 
Also ich würde das für deine Ausrüstung für etwas knapp bemessen sehen und selber nicht nehmen.
Also meine EQ5 mit gekühlter Kamera und kleinem Ultrabook als Laptop kommt auf ca. 4 A im eingeschwungenen Zustand. Beim Verfahren vom Teleskop geht es auf 5 bis 6 A hoch. Wichtig ist bei diesen Teilen, die Angaben zum Energiegehalt sind immer die Rohwerte (also die 88,8 Wh Stunden wirst du nie an einem Ausgang vollständig entnehmen können - da gehen immer noch Wandlerverluste ein). Wenn ich jetzt mal schaue, eine 7 Ah LiFePO4 (entspricht in etwas 89 Wh) kostet ca. 66 €, dann zahlst du ganz schön was für die Wandler und das Solarpanel drauf (ok, Ladegerät ist da mit drin).
 
Hallo!
Ich nutze diese hier, Marke Eigenbau. Dummerweise hat es auch schon mal die Platine des BMS gehimmelt, warum auch immer. Akku war dann nach nicht mal einen Monat runter.
Generell ist es aber erfahrungsgemäß so, dass Energiemengen ab 240Wh und höher eine recht gute Bank sind, um mit einem Setup aus Goto, Kamerakühlung, 1-2 Heizbänder (gängige Größe) für eine Nacht reichen. Wenn man noch die Kälte im Winter mit betrachtet, geht es nur sinnvoll mit LiFePo4 Zellen. Am besten als "12V" Akku, um ein ständige Hoch- und Runtertransformieren zu vermeiden, sind alles zusätzliche Verluste. 230V am Setup sind auch mobil sehr brauchbar, aber mit den höchsten Verlusten umsetzbar. Dazu sollte es dann bei den empfindlichen Geräten ein echter Sinus Wandler sein, welcher zusätzlichen "Schotter" vom Konto bedarf. Am effektivsten sind IMHO 12V mit einem einheitlichen Steckersystem ....
Zur Not tut es auch ein Bleiakku mit den Problemen bei tieferen Temperaturen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo und vielen Dank für den interessanten Thread!

Ich gebe den Kollegen recht: LiFePO4 Akkus sind sehr robust, neigen auch bei Misshandlung nicht zum Brennen, vertragen tiefe Temperaturen und sind sehr langlebig. Da ich mobil eher schweres Gerät dabei habe, muß der Akku robust sein. Auch wenn mal was drauf steht oder im Auto etwas dagegen rutscht soll sein Gehäuse nicht brechen.

Nach etlichen eher schlechten Erfahrungen mit sogenannten "Powerbanks" und "Powerstations" bin ich zum Eigenbau übergegangen:

Das Resultat ist ein Peli 1200 Minikoffer mit vier quaderförmigen LiFePO4 (300 Wh = 23 Ah) und einem passenden BMS. Das reicht für die meisten Anwendungen. Da ich keine Furcht vor Wiederverwendung habe, sind alle diese Bauteile auf eBay / eBay Kleinanzeigen erstanden worden. Kosten zusammen mit Buchsen und Ladegerät etwa 200 EUR. Für das Peli gibt es sowohl eine Aluplatte als auch den passenden Einbaurahmen. Auf den Fotos ist das alles gut zu erkennen.

Die 12 V Ausgänge sind seitlich und per 6,3 A Feinsicherung abgesichert. Meine Mach2 und einige kleinere Geräte laufen damit locker einen Tag und eine Nacht. Auf einen Einschalter wurde verzichtet. Bei geöffnetem Koffer haben im Deckel noch Anschlusskabel Platz. Auf der Aluplatte ist der Ladeeingang und ein durch das BMS mit 30 A abgesicherter Ausgang für (kurzeitig) sehr hohe Ströme. Wer weiß, ob man`s mal braucht.

Als Steckverbinder nutze ich ausnahmslos Anderson Powerpole (Bitte nur mit geeigneter Crimpzange!). Bananen- und Hohlstecker meide ich. Vielleicht erkennen ja die Hersteller irgendwann, dass viele regelmäßige Kontaktprobleme im Freien oft durch die mitgelieferten minderwertige Kabel und Verbinder vorprogrammiert sind.

Der Zusammenbau solcher Akkus ist zwar elektrisch nicht sehr kompliziert, trotzdem schadet Fachwissen nicht. Die hohe Energiedichte der Akkuzellen kann bei Kurzschlüssen durch Werkzeug oder falsche Verdrahtung gefährliche Energie frei setzen. Und wie schon angedeutet: Bitte eine Sicherung einbauen. Das BMS verhindert keine Kabelbrände, es schützt bei Kurzschluss nur den Akku wirksam.

Viele Grüße

Roland
 

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Hallo, ich bin völlig überzeugt von der BLUETTI EB70, seither null Probleme mehr mit dem Strom, Akku hält ewig, zwar teuer aber ein sehr guter Geheim-Favorit
 
Hallo,

ich suche auch gerade nach einer mobilen Stromversorgung. Bislang lief alles über eine Haussteckdose und Kabeltrommel.

Da ich einen normalen 15" TFT Monitor an meinem Mini PC habe, brauche ich eine 240 V Steckdose. Daher finde ich die Bluetti Geräte ganz interessant. Ist die eigentlich wasserdicht bzw. geschützt gegen Taunässe?

Die Powerstation EB3A hat 268Wh, LiFePO4 Batterie und 600W (1200W Peak).

Ich habe den Stormverbrauch meines Setups berechnet mit ca. 8 Ampere an 12 Volt, also 96 Watt, einfach anhand der Angaben auf den Netzteilen.
Montierung EQ5 Pro = 2A , Mini PC = 3A, Canon 1100 Da = 2A, Zwo Asi 120 MC-S (0,5 A an USB), 15" TFT-Monitor (0,5 A).

Wie viel Watt dann im Dauerbetrieb benötigt werden, weiß ich leider nicht. Bei der EQ5 Pro habe ich von 0,3 A fürs Nachführen gelesen, der Mini PC rödelt mit Dithering auf 30 Prozent schätzungsweise, die Kameras laufen aber auf Dauerfeuer. Der Monitor wird ausgeschaltet über die Nacht.

Wenn ich großzügig mit 50 Watt rechne, brauche ich pro Nacht mit 10 Stunden 500 Wh. Die Powerstation hat ja nur 268 Wh, wird das dann eher knapp? Oder was meint ihr?

Gruß Moritz
 
Moin,

die Antwort gibst Du Dir selbst - wenn Du für ne Nacht 500 Wh brauchst wie Du ausgerechnet hast muss das min. inder Batterie drin sein, damit Du es rausholen kannst.

- Heizbänder?
- sonst. Zubehör?

Die Bluetti Teile sind für den Einsatz im Freien, ich gehe davon aus dass das paßt, bei den ReVolt Teilen ist das auch so.

CS
Jörg
 
Moin,

die Antwort gibst Du Dir selbst - wenn Du für ne Nacht 500 Wh brauchst wie Du ausgerechnet hast muss das min. inder Batterie drin sein, damit Du es rausholen kannst.

- Heizbänder?
- sonst. Zubehör?

Die Bluetti Teile sind für den Einsatz im Freien, ich gehe davon aus dass das paßt, bei den ReVolt Teilen ist das auch so.

CS
Jörg
Hallo Jörg,
danke für deine Antwort! Ja, wenn.. ich für eine Nacht wirklich 500 Wh brauche. Da bin ich mir halt unsicher. Nur weil ein Netzteil 3 A ziehen kann, heißt das ja nicht, dass es das auch macht. Vielleicht liege ich mit 50 Prozent vom maximalen Verbrauch auch weit über dem tatsächlichen? Ich will halt auch nicht ohne Reserve raus fahren, aber 300 Euro (eigentlich 400) sind m.E. auch nicht wenig?

Gruß Moritz
 
Ich habe den Stormverbrauch meines Setups berechnet mit ca. 8 Ampere an 12 Volt, also 96 Watt, einfach anhand der Angaben auf den Netzteilen.
Montierung EQ5 Pro = 2A , Mini PC = 3A, Canon 1100 Da = 2A, Zwo Asi 120 MC-S (0,5 A an USB), 15" TFT-Monitor (0,5 A).
Hallo Moritz,
50W ist schon eine ganz schöne Hausnummer, und die werden in Wärme umgesetzt, mag der Astronom normal nicht wirklich.
Du solltest dir die Möglichkeit verschaffen, dass System im "ein geschwungenen Zustand" zu messen. Die EQ5 pro sollte nach meiner Erfahrung ~0,6A ziehen im Guiding, macht die EQ5 und EQ6 etwa ähnlich, nur beim Schwenken, differieren diese. Mini PC mit 36W einfach messen, erscheint mir auch ein wenig viel. Meine ASI290mm zieht an USB ~0,3A. Die Canon braucht in der Regel nur die 2A, wenn die Daten gelesen und weg geschrieben werden. Eine Dauerlast von 24W halte ich für unwahrscheinlich.
In deiner Kalkulation fehlen Heizbänder, sind auch nicht zu verachten.
 
Hallo!

Ich wundere mich immer zu welchen hohen Strombedarf die KollegInnen hier sich hochrechnen. Mein Nerone-Setup besteht aus folgenden Komponenten die alle im Betrieb aktiv und aus einer einzigen Powerbank XT-27000DC Powerbank 27.000 mAh versorgt werden:
  • Skywatcher 200PDS auf
  • Montierung Skywatcher AZ-EQ5 im AltAZ Mode
  • Skywatcher Netzwerk Hub
  • Celestron Starsense Kamera
  • Celestron Starsense Handkontroller
  • Celestron GPS Modul
  • ZWO ASI294MC ungekühlt oder ZWO ASI183MC ungekühlt
  • ZWO EAF
  • ZWO ASI 120MC
  • Pegasus Falcon Rotator
  • Aktiver 7x USB-3 Hub
Damit kann ich im EAA Betrieb alle oben aufgeführten Teile ca. 5-6 Stunden lang versorgen bis sich die Powerbank abschaltet. Bei dieser Powerbank kann man die Ausgangsspannung einstellen und ich betreibe das Setup mit den von Skywatcher empfohlenen 14V. Das Windows PAD welches für die Astrosoftware Stellarium, Sharpcap e.t.c. zuständig ist und am Setup montiert wird hat zum eigenen internen Akku eine einzelne, zusätzliche "Stütz"-Powerbank per USB-3 mit 20.000 mAh. Damit läuft das PAD über 7 Stunden. Das alles auch bei niedrigen Temperatur im Winter.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich zitiere mich mal selber:

Hi Tobias,

ich nutze 2 FOX Halo Power Packs. Es gibt sie in einer 96k Version (304Wh @ 12V) und 48k (153Wh @ 12V). Die kleine für die Montierung (EQ6R-Pro), die große für den Rest (294MC-Pro, EAF, ASI120MC, Asiair+). Ich hatte letztens nach 4,5h gerade mal 25-30% Verbrauch. Vorteil dieser Akkus: günstig (ohne sinnlosen Schnick-schnack) und LiFePO4! Praktisch sind die großen integrierten LED's, helfen mir beim Abbau ungemein, da sehr hell. Beide bekommst du für etwa 340€ zusammen und du hast 460Wh. Anschlüsse sind auch genug vorhanden (2x 12V Zigarettenanzünder an der 96k und 1x 12V ZA an der 48k, dazu noch USB-Buchsen).

Dein genanntes Modell kenne ich nicht, aber im allgemeinen mögen die Li-Ionen Akkus kälte nicht und haben einen starken Leistungsverlust. LiFePO4 hingegen stört das kaum und lassen sich deutlich öfter aufladen und halten die Ladespannung länger.

VG,
ON

Viele Grüße
Matthias
 
Ich wundere mich immer zu welchen hohen Strombedarf die KollegInnen hier sich hochrechnen. Mein Nerone-Setup besteht aus folgenden Komponenten die alle im Betrieb aktiv und aus einer einzigen Powerbank XT-27000DC Powerbank 27.000 mAh versorgt werden:
Hallo Ewald,
das sind zwar nur 100Wh, aber dafür halten die erstaunlich lange durch. Ich bin mit ~250Wh am Start, reicht für ca. 10h, alles eben konsequent auf 12V, um Wandlerverluste zu minimieren.
Da hängt dran: ein Raspi4 mit Zubehör, eine ASI 2600/Omegon veTEC571, ASI290, zwei Heizbänder geregelt, eine EQ6r-pro, ein EAF und bei Mono ein EFW und bei Bedarf ein Falcon Rotator, Im eingeschwungenen Zustand ~1,6A bis 1,8A bei 12V.
 
Hallo Ewald,
das sind zwar nur 100Wh, aber dafür halten die erstaunlich lange durch. Ich bin mit ~250Wh am Start, reicht für ca. 10h, alles eben konsequent auf 12V, um Wandlerverluste zu minimieren.
Da hängt dran: ein Raspi4 mit Zubehör, eine ASI 2600/Omegon veTEC571, ASI290, zwei Heizbänder geregelt, eine EQ6r-pro, ein EAF und bei Mono ein EFW und bei Bedarf ein Falcon Rotator, Im eingeschwungenen Zustand ~1,6A bis 1,8A bei 12V.
Jep, genau in dem Bereich liege ich auch mit der EQ6, RPi4, veTEC571, EAF, ASI120 und Heizband.

Grüße
Hartmut
 
Hallo Moritz,
50W ist schon eine ganz schöne Hausnummer, und die werden in Wärme umgesetzt, mag der Astronom normal nicht wirklich.
Du solltest dir die Möglichkeit verschaffen, dass System im "ein geschwungenen Zustand" zu messen. Die EQ5 pro sollte nach meiner Erfahrung ~0,6A ziehen im Guiding, macht die EQ5 und EQ6 etwa ähnlich, nur beim Schwenken, differieren diese. Mini PC mit 36W einfach messen, erscheint mir auch ein wenig viel. Meine ASI290mm zieht an USB ~0,3A. Die Canon braucht in der Regel nur die 2A, wenn die Daten gelesen und weg geschrieben werden. Eine Dauerlast von 24W halte ich für unwahrscheinlich.
In deiner Kalkulation fehlen Heizbänder, sind auch nicht zu verachten.
Hallo steins-ursel,
ja mir kommt das auch viel vor. Wobei ich für das polar align schon immer recht lange brauche und entsprechend viel Karussell fahre. Möglichkeit zum Messen habe ich nicht. Heizband habe ich auch noch eins, das habe ich letzten Winter auf 2/3 laufen lassen. Aber keine Ahnung, was das braucht.

Gruß Moritz
 
Hallo!

Ich wundere mich immer zu welchen hohen Strombedarf die KollegInnen hier sich hochrechnen. Mein Nerone-Setup besteht aus folgenden Komponenten die alle im Betrieb aktiv und aus einer einzigen Powerbank XT-27000DC Powerbank 27.000 mAh versorgt werden:
  • Skywatcher 200PDS auf
  • Montierung Skywatcher AZ-EQ5 im AltAZ Mode
  • Skywatcher Netzwerk Hub
  • Celestron Starsense Kamera
  • Celestron Starsense Handkontroller
  • Celestron GPS Modul
  • ZWO ASI294MC ungekühlt oder ZWO ASI183MC ungekühlt
  • ZWO EAF
  • ZWO ASI 120MC
  • Pegasus Falcon Rotator
  • Aktiver 7x USB-3 Hub
Damit kann ich im EAA Betrieb alle oben aufgeführten Teile ca. 5-6 Stunden lang versorgen bis sich die Powerbank abschaltet. Bei dieser Powerbank kann man die Ausgangsspannung einstellen und ich betreibe das Setup mit den von Skywatcher empfohlenen 14V. Das Windows PAD welches für die Astrosoftware Stellarium, Sharpcap e.t.c. zuständig ist und am Setup montiert wird hat zum eigenen internen Akku eine einzelne, zusätzliche "Stütz"-Powerbank per USB-3 mit 20.000 mAh. Damit läuft das PAD über 7 Stunden. Das alles auch bei niedrigen Temperatur im Winter.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
Hallo Ewald,
Ich habe überlegt, im Winter sind die Nächte ja lang, da sind 5 h bisschen wenig?
Wie machst du guiding? Habe ich bei deinem Setup nicht rauslesen können.

Gruß Moritz
 
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