Orion Optics UK MC 140/2000, Backfokus?

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Wer denn Innendurchmesser braucht von den Korkringen: 44,1mm. Am Blendrohr gemessen wo der HS anliegt.
Höhe von unten am HS liegenden Ringen: ~4.2mm, (~) wegen des Materials: Kork. :sick:
Breite da kann man nehmen was einem passt: gemessen ~62.1mm.

Den Korkring auf dem HS kann man ersetzen durch einen passenden dünneren O-Ring.

Clear skies,
- Martin
 
Am Gleitrohr versuche ich es mal mit anderem Fett jetzt, zäheren das für meine warmen Temperaturen besser passt.
Das Fett dass bei OOUK drin sitzt verwende ich eher am Fahrrad, riecht genau so... Das kann nichts spezifisches sein.
Die Korkringe werde ich fürs Wochenende nur einen reinmachen. Ich habe genug Hub am Fokussierer und brauch kein Bino am f15 Mak....
Was ich brauch ist die Cam oder die 1,25" T2 Umlenkoptik von Baader, und da mache ich mir keine Sorgen um den Backfokus.
Wie startete ich das Theam hier: Backfokus gefragt...:unsure:
Ich glaube wenn ich mir die Sache hier genau ansehe das man mehr unterlegt hat den HS um ein unsinnigen 2" Umlenkspiegel dranmachen zu können inklusive Binoviewer. Oh je wer hat da diese Idee gehabt. Ich mache mir hier gerade einen Gedanken darüber....
Beim Spiegel zusammenschieben entsteht ja mehr Backfokus beim Mak......
Ich will den HS nicht am Gewinde aufliegen habe wo das ganze dann zum kippen neigt, so wie ich das vorgefunden hatte mit +4mm Korkringen.
Die Höhe der Hülse wo der HS anliegen sollte beträgt 8mm, plus vier plus was weiss ich was da am floating Point war:LOL:o_O sieht mir echt nicht gut aus.

Und beim abziehen des HS hat mir das gar nicht gefallen an der Geräuschkulisse kratzendes Glas gegen Gewinde.

Hier Foto zum Bauteil:
Die Anlagefläche hat mickrige 8mm Höhe. Der HS hat 10mm Höhe, plus das Spielchen noch dazu was da sein sollte, macht halt Mist im wahrsten Sinne des Wortes.
IMG_5028.jpg


So mal langsam wieder zusammenbauen und nen Sterntest machen.
Nächste Woche kann ich das nochmal zerrupfen wenn ich dann etwas passenderes habe, und mir danach ist.
Ich will ja auch noch beobachten, speziell am Samstag!!!

Clear skies,
- Martin
 
Naja, Beobachten mit diesem Teleskop wird heute nichts, außer ich mach die Drehbank noch an....
Das Loch des HS ist zu klein um ganz runter in die Hülse zu gehen nur mit einem Korkring. Auch scheint mir bei so extrem engen Maßen daß das Loch des HS nicht gerade ist.

Ach du riesen grosse :poop:

Wahnsinn^3, ich fasse es nicht mehr, und sitze hier zu Hause ohne Micrometer.

Bitteschön, wer nicht glauben möchte darf hier gerne sehen mit einem Korkring von 1mm, geht nicht runter, nix zu machen.
Noch einmal auseinander bauen und das Ding auf die Bank......

IMG_5030.jpg


Oder habe ich es an den Augen???????
Das ist der Grund warum da ein ganzer Haufen von Kork Ringen drunter sind.
Nah klar da wird es niemals was bei dem Teleskop. Ach du dickes Ding!!!!!!!!

Wer hätte das gedacht!


Clear skies,
- Martin
 
Ok, noch einmal da ich den Verdacht hatte einen Fehler gemacht zu haben, dem ist aber nicht.
HS auf Hülse ohne Korkring und so gedreht in die Kamera das man eindeutig sieht dass das Loch am HS schief gebohrt ist ohne jegliche Zweifel.

IMG_5034.jpg


Das ist der Grund warum man so viele Ringe unten eingelegt hat und das ganze locker schwimmt.

Das ist der Wahnsinn.

Werde versuchen das Teil abzudrehen auf passendes Maß, das ist nur sehr wenig.
Danach kann ich die optische Mitte sehen und die Justierung anfangen. Die Auflagefläche des HS habe ja schon mechanisch angepasst an den OAZ dass das parallel dann wenigsten ist am Anfang.
Brauch nur den Laser reinmachen danach sehe ich wo das ist. Hoffe nicht all zu weit weg dann an der Wand.
Und bleibt immer noch offen der FS auf dem Korrektor.


Was meint ihr dazu?


Ich bin baff zum Thema und habe nicht so viel Fantasie um so Sachen zu träumen.

OOUK, where are you my very best friends! :love:
I really would like them to see that kind of marvel made in England.


Clear skies,
- Martin
 
Werde vor dem Drehen noch einen Versuch machen und dann beim selben Verfahren wie beim GSO 6" & 8"RC OAZ/HS die Sache einzustellen das die Rückreflektion des HS durch den Laser bei Brennweite(das ist der Abstand zur/vor Wand, optische Achse des HS parallel zur Wand dabei...) des HS am im OAZ koinzidieren, und danach die Abstände messen wie weit das ab ist.
Danach muss ich mal nen Kollegen nachfragen zum durchrechnen was er meint wie weit das verkippt/deszentriert ist das Loch auf die Optik.
Damit kann ich entscheiden wo am besten Unterlegen, hinten unter dem HS oder seitlich in der Hülse, wo dann ein zehntel sehr knapp abgehen müsste um auf das soll unterlegen zu können.

Wahnsinn!

Clear skies,
- Martin
 
Die Brennweite des HS beträgt 0.75Meter und ist der Zeit ohne Adjust 20mm ab vom soll auf der optischen Achse.
So jetzt wird mal Schräubchen gedreht und danach nachgemessen, wie klein oder gross der Winkel ist.

Mal sehen.....

I need more Coffee tonight! :coffee:;)

No stargazing :cry:, working!

Clear skies,
- Martin
 
Ok, Punkt und Kringel habe ich an der Wand übereingestimmt, da gibt es zwischen Rückwand und Aufhängung des HS mit den drei Kollimation Schrauben doch was Abweichung was mir nicht gerade allzuviel gefällt. Bis zu knappp 0.2mm. Ich muss mir ein Mikrometer wieder anschaffen. das mit der Schieblehre ist etwas grenzwertig hier und überzeugt mich nicht in der Tiefe.
Dabei wurde der Laser ein par mal gedreht und alles was ich drehen kann in Verbindung zur Rückwand. Auch dabei wurde getestet das Spiel an der Fokussierung über das Rohr wo es gleitet. Mein neues zäheres Fett passt bestens und Null Shifting soweit. :)
Blende wieder mit Feder rein, Wow was man da drücken muss :oops:, wundert mich nicht das die Schraubfokussierung krumm geht, bei der war nichts zu machen. Habe das Ding gedreht in alle Richtungen. Das innenliegende Bauteil muss erst gebohrt werden um das drehen zu können, da wo die höchste seitliche Kraft sich auswirkt wird es nachgegeben haben. Naja das ist auch kein K.O. punkt(im Moment wohl gesagt....)
So lass das Teleskop mal auskühlen, auch den Laser reingemacht um die Position des FS zu vergleichen. Einfach etwas ab was nicht so gut ist....
Das wird sich sehr negativ auswirken am Poison Punkt(!). Meine Zentrierung mit den 0.15mm Chims hat es nicht gebracht. Ich werde prüfen müssen wie weit deszentriert zur Achse die Meniscus ist, und danach die ganze Meniscus wenn möglich zu entkippen, was mir nicht gerade sehr katholisch sich anhört....

Mal sehen wie das aussieht.

Erst mal unterm Stern und dann roll ich das Teleskop ab, und genau in dieser Reihenfolge, ich muss da irgendwie vorankommen.
Und danach ist Brötchen backen angesagt....

Clear skies,
- Martin
 
Erstes preliminares Resultat extrafokal ist schon mal +/- Ok bei der Justierung mit Windböhen.
IMG_0202.JPG

Nur Intrafokal habe ich Probleme mit der Symetrie, und dem Poison Punkt was mich echt total Perplex lässt.
Spiegelshift ist sehr stark reduziert, das hat nichts mehr zu tun mit vorher, das sitzt gut so mit meinem Fett ;)
Bei direkt angeschraubter 533MC mit SC-T2 Adapter habe ich jetzt 1858mm Brennweite, bin zwar bewusst das ich weit unter der Linie von 60mm bin, ist aber nichts desdo Trotz erstmals ein Fortschritt.
Jetzt kann ich wieder was dazwischen machen um auf normalen Backfokus und nominaler Brennweite arbeiten zu können.
Fehlt noch den Test zu machen mit dem Laser zurück vom FS, und das Cheshire durch am Tage.
Intrafokal ist mir noch ein Mysterium....


Clear skies,
- Martin
 
Deswegen schiebe ich das ja auch immer weiter vor mir her. Aber bevor ich anfange, die Wohnung aufzuräumen oder im Garten zu arbeiten...:) Learning by doing, so wars bisher immer bei mir.

Das in 218 sieht gut aus. Bei SCs muss intra- und extra nicht gleich sein, eins muss nicht einmal ein symmetrischer Donut sein. Wichtig ist dass der Poisson-spot wie auf dem Bild in der Mitte ist. Dann ist es im Fokus meist auch ok.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

Ja in Post 218 sieht das schon sehr gut aus, aber Intrafokal habe ich immer noch Diskrepanzen auch wenn ich kein Spiegelshifting mehr merke.

Sache die mir mehr Sorgen macht ist das krumm gebohrte Loch im HS, da ich nicht weiß ob es ein "feature or a bug" ist.
Es wäre eine Möglichkeit Bauteile enger zentrieren zu können geometrisch gesehen, wären die schauderlichen Maße passender!
Was ich gut fand waren die Bohrungen in der Rückwand wo die Imbus M6er Schrauben passend sind, das haben sie da schon richtig gemacht.


Ich kann gut nachvollziehen bei diesem Rätsel des OMC 140 das es Probleme gibt bei diesem Bauteil:
Screenshot 2023-05-07 132615.png

Hier an dieser Stelle wo die gesicherte Madenschraube mit einer Mutter in die Nut greift wie man am vorherigen Bild sehen kann.
Screenshot 2023-05-07 132823.png

Muss dass dann hängen/klemmen und gleitet nicht wie es sein sollte.
Was dazu führt eine Verkippung hervorzurufen.
Besser wäre es gewesen diese Verbindente Stelle anders zu konstruieren das ohne zu verklemmen und dann seitlich negativ auswirkend zu drücken auf den Tubus der den HS hält, der grand Finale dann "kippt".
Auf diese Weise wie das konstruiert ist, sieht mir das schon recht billig aus so eine Lösung und hat klar seine Nachteile: es klemmt und rutscht nicht!
Hier in diesem Post wurde ja dem Kunden geraten seitens OOUK genau an dieser Stelle "zu spielen". Was dem Kunden halt nichts gebracht hat.
Mir haben die Leute nicht einmal geantwortet.

Nur wo ich nachgefragt hatte unter einem anderen e-mail ob se mir auch Okulare dazuverkaufen zum Dobson hatten die mir geantwortet binnen 6Stunden überfreundlichst.
Was mir klar beweist den Qualitäts Service von OOUK, den ich jeden aus meiner Sicht nicht empfehlen kann.
Bei Problemen grosses schweigen. :unsure::n:

Ich mach erst mal Kaffee :coffee:
Dann geht's gleich weiter.

Clear skies,
- Martin
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

Gut letzte Sache die Momentan(vor dem Meniscus Korrektor...) vor dem abrollen noch zu klären ist die Auflage des HS sowie der auch passt.


Das krumme Loch des Hauptspiegels.

Bug or feature, das ist die Frage der Fragen....

Beweiß eindeutig dafür das etwas nicht richtig ist sieht man zwischen a und b:
Screenshot 2023-05-07 142408.png


Eindeutig ist dabei:

1.) Das der HS ohne Ringe nicht rechtwinklig aufliegt.

2.) Entweder das Loch des HS zu klein ist oder die Hülse die ihn aufnimmt zu gross ist.

Das Bauteil wo der HS aufliegt ist dieses, mit den ~8mm wo der HS aufliegen sollte der seinerseits ~10mm stark ist:
Screenshot 2023-05-07 143234.png


Unter dem HS befanden sich ~4.2mm Korkringe, um diesen anzuheben.

Auch wenn die Bauteile in sich nicht all zu schlecht angefertigt sind, da es Null Druckgussteile gibt wie man das am GSO RC 6" & 8" sehen kann oder anderen diversen Montierungen(meine iOptrons).

Frage ich mich im allen Ernstes wie ich dieses Problem lösen kann.

Einzigste Lösung die ich sehen kann ist mir dieses Bauteil hier zu schnappen,
Screenshot 2023-05-07 144938.png

Den HS darauf zu montieren und das ganze abzurollen mit einem Laser, was bei diesen Dimensionen ohne passende Drehbank nicht einfach werden kann ohne was potentiell zu verhuntzen beim Arbeitsgang.

Dabei muss man die Hülse ein par Hunderstel wo sie anliegt verkleinern und dabei achten das der HS rechtwinklig mit seiner optischen Achse darauf sitzt. Im Moment sitzt der HS garantiert nicht richtig auf der Hülse und Rückwand.
Dazu müssen spezielle Adapter gefertigt werden um gleichzeitig optische Mitte zu bestimmen und den HS rechtwinklig zur Hülse und ohne zu eiern zu haben, was man gleichzeitig prüft mit einem an der Oberfläche des HS reflektierenden Lasers beim abrollen des Bauteiles.

Ja und immer noch nicht habe ich geprüft wie der Meniscus Korrektor im Tubus und seiner Fassung liegt.
Der Korrektor wurde dabei zentriert, aber was ist wenn der FS nicht zentriert aufgedampft ist?
Das wird noch kommen, habe das OMC gerade von der Monti abgemacht und ist ready fürs abrollen.

Naja, vielleicht hat jemand noch so einen substantialen Tip.

Ich zum schummeln z.B. würde hingehen da ich weiss das der HS etwas krumm auf der Achse sitzt, und dazu weiss das der FS etwas abweicht, habe ich folgende nicht so produktive Idee, die ich gerne schummel nennen mag.
Man vereint wo der HS nach unten schielt auf der Achse mit dem gegenüber gesetzten Punkt des FS die beiden und schließt aus die Korrektion der Meniscus, da es in diesem Falle praktisch gesehn nichts zu tun gibt, was ich schon von anderen Leuten die an solchen Sachen arbeiten nachhinein gesagt bekommen hatte.

Ich glaube die meisten die Anfangen ihre Maks speziell von OOUK abzurollen werden ihre Gesichter schon ordentlich verziehen.
Alias: "Das hätte man doch locker besser machen können mit mehr Acht geben!"

Einzigste was ich bei OOUK besser sehe ist die Verspiegelung die Qualitativ höher ist, da fällt kein Licht rein von hinterm Spiegel.
Ach die Politur ist um ein mehrfaches besser bei OOUK gegenüber GSO bei meinem beiden zu Hause.
Wenn ich das direkt vergleiche mit meinem GSO 6" RC HS gibt es da einen gewaltigen riesen Unterschied, was auch der Grund ist warum ich einfach nicht mag die Beschichtung des GSO Spiegels zu reinigen in einem harmlosen Bad mit destilliertem Wasser.

Bei so einer schlechten Verarbeitung der optischen Komponeten wundert es mich nicht mehr das ich mit dem OMC 140 Mak von 5.5" nicht einmal das Double double Lyra getrennt kriege visuell. Was mein TS ED f11 mit einem 20mm XWA, oder einem 18mm Ortho locker macht bei gutem Seeing.
Selbst mein 6" RC mit einem 9mm Okular packt das noch gelegentlich auch wenn nicht so eindeutig.

Also frage ich mich wirklich was bei OOUK eigentlich für den Preis gearbeitet wird, wenn ich das vergleiche mit was ich so an Kleinkram daheim rumstehen habe.

So nach der Sonne steht dann noch abrollen an nochmals am OMC.

Clear skies,
- Martin
 
Das krumme Loch im HS. Kann das damit zusammenhängen, dass die Fokussierung mit dem schiefen Hebel passiert, damit nichts verkantet?
Das hieße der HS hat nur eine Stellung (Uhrzeit) in der er passt?
 
Das krumme Loch im HS. Kann das damit zusammenhängen, dass die Fokussierung mit dem schiefen Hebel passiert, damit nichts verkantet?
Nein, das einzigste was ich annehmen könnte das man mit der krummen Bohrung versucht seitliches absacken zu verhindern, dass heisst das der Spiegel nicht hängt. Aber das ist alles eine krumme Theorie im wahrsten Sinne des Wortes.
Der Hebel der die HS Hülse vorschiebt hat halt nur den Knackpunkt das die Spitzen der Madenschrauben sauber laufen müssen in der konischen Nut der HS Hülse, was halt nicht der Fall ist. Darum gibt es das Spiegelshifting wenn das Fett so dünnes Zeug ist was die da rein machen bei OOUK.
Das hieße der HS hat nur eine Stellung (Uhrzeit) in der er passt?
Wenn man den deszentrierten FS sich vornimmt könnte man das machen, da so oder so die Korrektur der Meniscus nicht passen wird.
Selbstverständlich kann man "kreativ" sein und das entsprechend zusammen ausrichten, ob das was bringt ist halt auch so ne Frage.
Wenn was krumm ist, is es halt krumm.

Clear skies,
- Martin

Wundert mich halt nur schwer das hier keiner solche Probleme mal gefunden hat und versucht hat Hand anzulegen um ein Kompromiss sich auszuarbeiten, oder wäre mehr so das man das so oder so nicht sieht, weil man nicht draufguckt und sagt: "ist das Seeing oder das Okular..."
Oder Finale vielleicht wäre bei OOUK das sie im besten Fall mehr Bresser mässig angesehen werden.
Soweit weiß ich das nicht, aber erhebt mir schon den Verdacht das beim substantiellen bei OOUK einfach geschlampert hoch drei wird.
Sollte ein Bauteil etwas haben kann vorkommen, aber wenn das mehrere sind wird es doch schon schwer fragewürdig.

Ich nenne einfach mal die Fehler die ich sehe:
Korrektorfassung mit einem Fehler von drei Zehnteln.
FS deszentriert aufgedampft.
Carbontubus nicht bestens gebohrt und fehlten Unterlagsscheiben die Rückwand wie Meniscus halten.
HS krumm gebohrt absichtlich?
Design Flaw beim Hebel der den HS bewegt zum Fokussieren?
Gelbe Aufkleber zur Modellangabe anstelle hinten vorne angebracht, der Tubus lässt sich dabei nicht drehen, passt nicht mit den Bohrungen.
HS bei der Montage wurde auch nicht glimplich umgegangen, Fingerabdrücke wie auch verkr....., gestern habe ich den gereinigt.
Carbon Tubus Schwärzung mit schweren Fehlern.
Sichtbar krummer Microfokussierer.

Verpackung war unter aller ?.

Es wundert mich wie so was aus einer Fabrik kommt. Oder ist das Teil schon durch mehere Hände gegangen? Wo viele oben aufgeführte Punkte schon dagegen sprechen.

Ich kann nur jetzt nach meiner Erfahrung mit diesem Teleskop sagen:
Hände weg von OOUK.
 
Aber du behältst ihn. Nachdem du ihn so gut kennst. Ich hatte ja meinen Krieg mit dem TS CC6. Weil erstmal nicht drin war was draufstand, also alles irgendwie weniger und schlechter als beschrieben, nur CO, die war wesentlich mehr. Aber das Ding ist vergleichsweise sehr einfach aufgebaut, und ich hab Einiges dabei verändert. Und jetzt ist es zwar nicht mein bestes aber mein liebstes Teleskop, weiß nicht, warum, aber es ist das, welches ich sofort rausstelle, wenn es nur halbwegs nach einer brauchbaren Nacht aussieht.

Gruß
Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Martin @Pitufito

Vielen vielen Dank erstmals für all die tollen Photos vom Inneren des Maks, die sind sehr hilfreich für alle die an so einem Tubus arbeiten und arbeiten wollen.
Tut mir leid zu hören dass alles nicht passt und dass du so viel Arbeit mit dem Ding hast. Aber der Vorteil ist, jetzt wird das Teleskop langsam wirklich ¨Dein" Teleskop, du hast es ja praktisch selbst gebaut. :)

Das Sternbild im Post #218 sieht doch schon mal sehr gut aus, oder?

Wer denn Innendurchmesser braucht von den Korkringen: 44,1mm. Am Blendrohr gemessen wo der HS anliegt.
Höhe von unten am HS liegenden Ringen: ~4.2mm, (~) wegen des Materials: Kork. :sick:
Breite da kann man nehmen was einem passt: gemessen ~62.1mm.

Den Korkring auf dem HS kann man ersetzen durch einen passenden dünneren O-Ring.
Zu den Korkringen hätt ich noch ne Frage. Wie ich das verstehe, sind die nur unterhalb des HS zwischen dem Glas und der Metallauflage, stimmt das?
Kann es sein dass die Jungs von OO die Korkringe verwenden um die HS auszurichten, sprich den in die optische Achse zu drehen. Interessant find ich dass das Loch im HS krumm gebohrt ist. Da scheint es massiv QC Probleme zu geben. Und wenn sie dann schief gebohrte Spiegel kriegen, dann kommt einfach Kork drunter bis es passt?

Der ist bei mir auch krumm, funktioniert aber sehr gut. Das Tape am Ansatzpunkt vom der Microschraube zum Fokusiermechanismus (#208) hab ich nicht, da muss ich mich wohl mal bei OO beschweren, dass da was vergessen worden ist ;)

Bin gespannt wie es weitergeht. Bei mir ist Dauer :regen:, somit konnt ich noch nix weiter testen.
Gruß
Alex
 
Hallo Alex,
jetzt wird das Teleskop langsam wirklich ¨Dein" Teleskop
Da ist wirklich was wahres dran, je mehr man sich damit beschäftigt, desdo näher rückt das an einem ran. Für mich persöhnlich erweckt ein Mak auch immer so ein bisschen ein Faszinieren bei der Zusammensetzung der Optik.
Das schöne ist, was ich nicht an jeden Leser hier empfehle: wenn man es auseinanderbaut, ein par Fehler erkennt, eventuell die korrigieren kann, kennt man das für meinen Geschmack etwas empfindlichere Instrument mit dem thermischen Verhalten einfach besser, und sieht wenn es mal deskollimiert ist einfach die Sache besser. Und weiss man gleich somit Bescheid was zu tun.
Experimente, oder Updates dieser Natur, klar wenn sie nicht schief gehen bei gravierenden Fehlern sehe ich als bereichernd.
Interessant wird die Sache wenn nicht alles zur Hand ist, wie z.B. eine grössere Drehbank oder Fräse. Wenn man sich die Sachen mit Mühe zusammenbaut und die Sache dabei noch was wird, auch wenn es nicht 100% ist, by the way was ist 100% auf dieser Welt.
Zu den Korkringen hätt ich noch ne Frage. Wie ich das verstehe, sind die nur unterhalb des HS zwischen dem Glas und der Metallauflage, stimmt das?
Gerne versuche ich deine Frage zu beantworten.
Vorerst ab, wenn ich etwas Klartext hier nicht schreibe, immer Nachfragen bitte.

Das Glas des HS bei meinem Sample, wo ich schon mit den Bildern oben versucht habe zu beschreiben, liegt direkt an den Tubus an.
Und da es so eng ist im Maß, dass heisst der Durchmesser des Rohlings und den Metalltubus wo es aufliegen sollte, kann es nicht bis zum Anschlag unten aufliegen auf der Hülse. Dazu kann man sehen dass das Loch des Rohlings ein par wenige Grad schief ist, und daher kam meine Frage hier ins Forum zwecks: "Feature or Bug?" > "Absichtlich so gefertigt, oder Fehler?" (am Rohling, den ich mehrmals gedreht hatte auf der Hülse)
Persönlich wenn ich solche Sachen zwischen Glas und Alu so eng sehe kann dann irgendwann einmal der Punkt kommen wo dann die Abbildung des HS nicht mehr gewährleistet ist, bis zum knacken sollte es z.B. in Finnland vom kalten im Winter draußen wieder in die warme Stube gehen.

Theoretisch sage ich mal sollte das Loch im HS gerade gebohrt sein, und dann unterlegen zwecks Temperaturausdehnung zwischen verschiedenen Materialien mit z.B. Papier wie mir das gesagt wurde von jemanden der das mal durchgezogen hatte an einem anderen Teleskop ungefähr gleicher Bauweise, zum zentrieren um die Performance der Optik zu haben im Einklang der restlichen Komponeten.

Kann es sein dass die Jungs von OO die Korkringe verwenden um die HS auszurichten, sprich den in die optische Achse zu drehen.
Nein, zum ausrichten sicher nicht, dass sehe ich nicht als möglich.
Der Kork ist eventuell gedacht um den HS spannungsfrei auf der Hülse zu haben.
Die überraschend starke Feder an der Blende fällt hier auch nicht ins Gewicht, da sie einfach an den die Ringmutter andrückt die den HS ohne Spannung in der möglichst genauen Position hält.

Bei mir, an meinem Sample war diese Ringmutter, die noch einmal gesichert wird mit einer Madenschraube, viel zu locker mit Schätzungsweise bis zu 1mm(!!!!!)Spiel. Was doch schon nen bissl derb ist für meinen Geschmack.

Im Moment, und ich MUSS BETONEN "im Moment" , habe ich dieses Spiel entfernt was ich bei der HS Lagerung vogefunden hatte.
Das ist aber nicht "katholisch", da er gerne etwas suboptimal im Teleskop drin sitzt auf seiner Hülse.
Ich MUSS diesen Zustand(oder Misstand) verändern, und da gibt es nur eines: auf die Drehbank einspannen diese Hülse und sie abdrehen progressiv an der seitlichen Auflagefläche.
Dass heist da wo ich oben 8mm markiert habe(#221), plus no was dazukommt am Gewinde, unter Berücksichtigung was unter den HS gemacht wird.
An dieser Stelle werde ich den Kork entfernen den man an allen OMC140 sehen kann, auch bei den älteren Modellen vor über 10Jahren wie ich das schon sehen konnte. Und den Kork ersetzen durch Teflon z.B., 4mm hoher Teflonring, und unter der Ringmutter kommt ein Dünner O-Ring, wobei an der Mutter noch ein bisschen rausgedreht wird dass das passend aufliegt.
Dazu darf ich das ganze progressive machen, dass heißt bit by bit und jedes Mal abrollen den HS aus seiner Hülse und den reflektierenden Laserpunkt am HS auf der Wand mir angucken, bis es dann passt.
Da nicht viel Material hinten an der Hülse ist des HS, wird das noch die Arbeit zusätzlich erschweren die mir voransteht.
Und by the way habe ich das ganze immer noch nicht mit der meniscus abgerollt, unter der Woche finde ich leider keine Zeit dafür, das geht nicht auf die schnelle in zwei Stunden.
Und wenn sie dann schief gebohrte Spiegel kriegen, dann kommt einfach Kork drunter
Es scheint so...., auch kann es nützlich sein, nur pur mechanisch gesehen, niemals optisch(!!!)wenn man von geraden Dingern spricht(Meniscus)um solche sachen mit minimum Zeitaufwand ein bissl zu korrigieren, was mir doch sehr unglaubhaft als Methode von seriöser Arbeit aussieht.

Nun Gut man weiss schon, gute Arbeit bestens ausgeführt kann schon was kosten.....

Der ist bei mir auch krumm, funktioniert aber
Krumm gehen die durch die Kraft der Feder an der Blende, ein bisschen mehr und reicht schon fürs Speerfischen auf kurzer Distanz.....(Speargun, ist so ziehmlich das erste was mir da einfällt!)
Das ist auch so ein Problem das ich sehe an diesem Mechanismus, auch wenn die Schraube aus Edelstahl gut gefettet ist.
Was mir mehr Sorgen macht ist die hintere Feder im ABS Plastik die diesen Druck aushalten muss(#206).
Nun gut das Blendrohr muss schon reingedrückt werden unter gutem Druck, ich hatte noch nie beim zusammenbauen eines Teleskopes so viel Kraft aufgewendet, und wenn der Fokussierer dabei ausgefahren ist, steht er danach krumm da in der Welt... ... ... ...
OOUK...

Clear skies,
- Martin
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Martin,

ich sehe mich bestätigt, das Ding ist wirklich schlecht designt. Der HS ist also nicht nur quasi, wie ich oben mal schrieb sondern wirklich in den Tubus gequetscht.
Aber vor allem darin, dass du das Gerät niemals wieder hergibst :) Find ich gut.
Wo du von Progressivem Abdrehen sprichst: Kann man nicht besser etwas Spiel einräumen und sich überlegen, wie du den HS zentrieren kannst, ohne den Tubus zu öffnen? Überleg mal, was das fürn Aufwand ist: Ausbauen, drehen, zusammenbauen, kollimieren, wieder auseinandernehmen...
Einen neuen (richtigen) Tubus aus Alu, der auch groß genug ist, fand ich anfangs nen ziemlich weit gehenden Eingriff. Inzwischen scheint mir das umso sinnvoller.

Gruß
Stephan
 
Hallo Stephan,

Überleg mal, was das fürn Aufwand ist: Ausbauen, drehen, zusammenbauen, kollimieren, wieder auseinandernehmen...
Genau so wird das sein, und dabei noch vergessen zu mentionieren das dann mit passenden Material die Verkippung des HS auf der Hülse unterlegt werden muss, ansonsten eiert die Blende im Tubus und erfüllt nicht den Zweck.
Einen neuen (richtigen) Tubus aus Alu, der auch groß genug ist, fand ich anfangs nen ziemlich weit gehenden Eingriff. Inzwischen scheint mir das umso sinnvoller.
Einen neuen Teleskoptubus macht auch nur Sinn thermisch gesehen wenn der HS richtig drin sitzt, ansonsten macht dass keinen Unterschied, und by the way das ganze muss auch noch auf die Meniscus ausgerichtet sein, und erstmals vor weiterem eingreifen muss ich nochmal den Korrektor abrollen im ganzen Tubus, um zu sehen ob der FS auch wie es sein sollte ausgerichtet ist.
Alles sich aufschreiben und zusammenfügen was das jetzt genau macht im Sinne einer Ausrichtung.
Dieses Wochenden habe ich erstmal das das Teleskop abzurollen und dann auch mal in diesem Zustand die Abstände nachmessen an der Rückwand zu der Platte die mit drei Schrauben den HS mit seinen zwei Hülsen befestigt wie weit das ab ist im jetzigen Zustand.
Zwei Hülsen: die eine die an der Platte eingeschraubt ist um den HS auszurichten. Die andere wo der HS aufsitzt.
Sich alles aufschreiben und grafisch darstellen um besser verstehen zu können. Dabei auch den Korrektor mit seinem aufgedampften FS berücksichtigen.
So eine typische Regenwochen Angelegenheit, und bei mir strahlt gerade die Sonne vom Himmel und werde sicher etwas Sonne machen und mal wenn möglich den CaK probieren auf dem f11er :sonnig:

Clear skies,
- Martin
 
Ich sag nur nochmal: Mit nem ordentlichen Alutubus, könntest du die laterale Ausrichtung des HS von außen haben. Und hättest zwei weitere Vorteile:
Weiterer Tubus: Wir wissen jetzt, warum ein so enger Tubus nix taugt. 2. Thermikprobleme gelöst. Das ist ein Winwinwin
Man muss nicht unbedingt abrollen, es gibt auch einfach Methoden die das nicht brauchen.
Hast du nicht gesagt, dass auch dein FS nicht mittig auf dem Meniskus sitzt? Das hieße doch, auch der Meniskus müsste seitlich ausgerichtet werden. Wenn er perfekt ausgerichtet ist, müsste es reichen, ihn einfach zentriert in den neuen Tubus einzupassen.
Ist natürlich alles deine Sache.

(im übrigen wäre es für mich momentan unlösbar, die Situation, wenn Meniskus (Fangspiegel) und Hauptspiegel gleichzeitig gekippt und verschoben werden müssen, beide gleichzeitig nur durch Kippen kollimieren, ist schwer genug)


Gruß
Stephan

PS :) Da gibt es immer wieder diese Stimmen: Ja dann ist das Ding ja total mangelhaft. Warum schickst dus nicht an den Händler zurück mit der Bitte um Nachbesserung? Dazu kann ich nur sagen: lächerlich. Außer du hast Bock auf einen unendlichen Rechtsstreit mit ungewissem Ausgang. Bei dem wahrscheinlich ein Sachverständiger aus der Entourage der Hersteller am Ende entscheidet. Du hättest ein gutes Werk getan, nämlich um unser aller Recht gestritten, ich würds nicht tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Martin,
vielen Dank für die ausführliche Antwort in post #226, jetzt kann ich mir die Montage des HS viel besser vorstellen. Solche Info ist einfach Gold wert, besonders wenn man selber so ein Ding besitzt.

Ich wünsch mal viel Erfolg für die nächsten Schritte!! :y:

Gruß,
Alex
 
Hallo Martin,

noch eine Idee zum thermischen Verhalten des Mak. Wie man schön im Post #106 sehen kann ist der HS bei den STF Mirage Maks hinten matt schwarz angemalt um die Wärmeabstrahlung (black body radiation) zu optimieren, und somit auch die Anpassung des HS an die veränderlichen Temperaturen zu verbessern.

Wenn du den HS eh schon ausgebaut hast, oder eh nochmals ausbauen musst, würd ich das auch machen. Das macht den Mak sicher nicht schlechter.

Gruß Alex
 
Kann man machen, nützt aber nix. rauhes Glas ist ein guter Strahler. Bei mir allemal gut genug, um hintenrum nach oben unter Lufttemperatur abzukühlen.
 
Alex,

wir haben hier doch schon so viel gesehen, wo man sich fragt, warum oder warum nicht. Das als Argument anzusehen, also wenns gut wär würd mans doch machen oder umgekehrt es muss doch sinnvoll sein, sonst würd mans nicht tun, fand ich zweifelhaft, solange ich denke. Bestenfalls ist es ein schwaches Indiz.
 
Ok Stephan,

so hab ich das jetzt nicht gemeint.

Ich sehe STF, so wie Intes, Intes Micro und Takahashi, als Firma, die schon genau weiß, was sie tut. Den Level an Qualität kann man mit OO, GSO, Synta und dergleichen wirklich nicht vergleichen. Schau dir doch einfach mal den Fokus Mechanismus im Post #106 genauer an, das ist schon eine gute Weiterentwicklung zum alten Intes, bei dem OO offensichtlich einfach mal abgeschaut hat, es aber leider nicht hinbekommen hat, wie wir sehen. Beim Blendrohr hatten sie dann bei OO gar keine Lust mehr und haben halt einfach schnell mal was aus Plastik gebastelt.

Aber Egal. Tut hier nichts zur Sache. Ich hab jetzt leider keinen Abstrahlungsvergleich zwischen rauem Glas und einem schwarzen Körper zur Hand. Somit lassen wir das doch sein. ;)

Bin gespannt wie es weitergeht beim "aufmotzen" des Maks von Martin. Ich mach mich auch schon so Gedanken was ich weiter basteln könnte. Besonders weil weiterhin :regen: bei mir.

Gruß,
Alex
 
Das hab ich auch. Aber momentan fehlt mir die Muße für den Mak. Vor allem wäre interessant, ob dein Loch auch krumm ist.
Ich hab übrigens von Marins tollen Fotos immer noch nicht begriffen, wie alles geht. Aber ich hab ja auch n anderes Gerät.

Deswegen find ich das GSO CC6 so klasse. Es ist total einfach aufgebaut, und man versteht schon (fast) alles, ohne mehr als den Deckel abzumachen. Das ist n richtiges Anfänger- und Spielgerät. Dabei funzt es anscheinend ebenso gut wie eure Oduks. Ist ja auch ziemlich dasselbe Kaliber, optisch.

Gruß
Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Alex,
vielleicht kannst du was dazu schreiben, wie verhält sich das "Hot Tube" Prinzip zur Dämmungsbeobachtung, bekommt man da auf anhieb scharfe Bilder?

Viele Planetenbeobachter berichten ja, dass das beste Seeing oft vor Sonnenuntergang bzw. zur Zeit der Dämmerung besteht.
Weil zu diesem Zeitpunkt die Atmosphäre noch am stabilsten ist, danach findet erst einmal ein starker Temperaturwechsel oft über Stunden statt, weil die Luft dann stark abkühlt.
Vergrößerungen von über 300x ist da fast die Regel, natürlich muss das Beobachtungsobjekt auch einigermaßen hoch in Meridiannähe stehen.
Zur Zeit klappt das ja wieder recht gut mit dem Mond, wie jedes Frühjahr.
Hallo,
gestern hatte ich endlich mal wieder die Gelegenheit (nach langer :regen: Periode) mal wieder den Mond ins Visir zu nehmen. Da hab ich gleich das thermisches Verhalten meines isolierten Maks getestet. Hier das Beobachtungsprotokoll:
  • 20:21 Mak vom Lagerort (23 °C) raus in die Abenddämmerung (Außenluft 21°C). Daher Startzeit Delta_T ~ 2°C.
  • Nach ca 10 min mal einen Test am Mond. Sieht bei ca 160x schon mal sehr gut aus. Atmosphare ist etwas unruhig aber brauchbar.
  • Nach ca 30 min (also um ca 20:50) beobachte ich den Mond. Vergrößerungen 160-200x. Wunderbare Bilder. Kontrast und Schärfe sind gut. In Momenten von gutem Seeing ist das Bild sehr scharf!
  • 21:21 Außentemperatur runter auf 18.5 °C, ich beobachte feinstens weiter
  • 22:35 Außentemperatur auf 16.8 °C. Sterntest an Algieba. Lässt sich schön trennen. Kein Wärmekeil sichtbar. :y:
  • Nochmals einen Blick zum Mond, bevor die Wolken kommen. Seeing ist schlechter als in der Dämmerung.
Zusammenfassend kann ich nur sagen:
  1. Wenn der Temperaturunterschied am Anfang der Beobachtung nicht zu groß ist, dann bekommt mal schon von Anfrang an gute Bilder. Ab ca 20-30 min nach Beobachtungsbeginn war ich sehr zufrieden.
  2. Die Vorteile der Dämmerungsbeobachtung bestätigen sich wieder einmal aufs neue.
Da @Quanten ja vom bis zu 300x schreibt, das kommt natürlich immer auf die Öffnung an. Ich bevorzuge beim OMC-140 eher Vergrößerung im 0.8-1.2xÖffnung (oder 20-30 ppi wie man oft schreibt). Wenn das lokale Seeing überragend ist, dann halt mal mehr, klar.

Clear skies
Alex
 
Hallo,

Im Moment habe ich wenig Zeit und reichlich wolkigen Himmel.... ,somit steht das OMC erstmal wieder auf Standby und bastel an den Upgrades.
Das große Gewinde ist ein 2.7" x 24 tpi Gewinde. Hier ein Bild eines Adapters der passt (laut eines Kollegen auf CN), ich den aber nicht besitze und keine Ahnung habe wo man den kaufen kann.
Letztendlich nach langer Zeit hatte ich doch den Adapter von Baader geordert mit dem 2.7" 24tpi Gewinde, und kommentiere mal nebenbei wer das vielleicht lesen sollte das der Adapter nicht passt.
Ist zu gross. Und M68 p1.0 ist zu klein.
Was für ein Gewinde das dann ist kann man nur raten, bei OOUK gibt es dafür keine Informationen wie bei den deutschen Händlern.
Vielleicht könnte jemand bestätigen welches Maß dieses Gewinde hat, ich komm da nicht mehr weiter.

Clear skies,
- Martin
 
Auch mal nebenbei hält die Kollimation nicht sehr lange, vor jeden Gebrauch muss das Instrument frisch kollimiert werden, da es Verspannungen gibt zwischen dem Hebel der den HS auf dem Rohr verschiebt, durch die Madenschrauben mit normalen Spitzen, die noch getauscht werden bei mir wenn ich sie mal endliche wieder finde durch ein par Madenschrauben mit gefederten Kugeleinsätzen.
Danach schätze ich mal das die Verbindung zwischen den Hebel und dem Rohr nicht mehr hacken sollte, alias es keine Spannungen mehr gibt durch den obligatorischen Positionswechsels der Schraubenspitze in der Kegelförmigen rund umlaufenden Nut des betroffenen Bauteils.
IMG_5017.jpg

Mit den beiden roten Pfeilen ist somit der Schwachpunkt des Systems markiert. Die Kraft ist so gross das das Leitrohr der gleitenden Hülse des HS dabei ein wenig sich biegen kann. Ich werde es mal probieren mit den Kugelspannschrauben.

Bei den russischen Maks waren solche Sachen durch frei gleitenden Äußeren beidseitigen Punkten durchaus besser durchdacht....

Clear skies,
- Martin
 
Hallo,

Noch ein kleines Update an meiner langwierigen Baustelle alias OMC140, morjen werden ihm an der Rückwand längere Madenschrauben verpasst.
Bin das Teleskop jede Nacht am justieren bei den O-Ring Unterlagen die als Feder arbeiten sollten.
Die geben immer bei mir nach, einfach nur beim abnehmen Tagsüber des Instrumentes und es 5m nebendran sanft in den Raum zu stellen waagerecht.
Gegenüber letzter Nacht musste ich die Justierschrauben auf einer Seite bis zu knapp eine Umdrehung verstellen, was schon einiges ist und erfordert wieder frisch einzuordnen, Kegel oder nicht...

Der Fokus lässt mich etwas perplex, gerade bei meiner Neuanschaffung von einem LRGB Filterset(ZWO Filterchen) musste ich doch schon sehen das es zwischen Rot und Grün ~0.1mm Fokussdifferenz gibt, wie bei Grün und Blau ~0.2mm Differenz gibt bei homofokalen Filtern, wie man das auch gut bei Fokus auf Grün danach im L sehen kann mit der Bahtinov Maske.
Leider hatte ich noch nicht die Zeit die Filter zu testen auf dem RC das ich als sehr Farbrein sehe(ohne Reducer!!)

Ach!, und wollte auch nicht die Schrauben anknallen zwecks der Justierung des HS, Shifting des HS ist derzeit nachprüflich in der Liveview sehr klein für meinen Geschmack...(nach meiner Modifikation!)

Im Sommer geht mir das Instrument ganz gut durch, dauert substantial weniger um an die Umgebungstemperatur sich anzupassen :).
Mit der Spektroskopie mit einem 1.25" Filter montierten STA200(der in einer Filterschublade vor dem EFW montiert ist zwecks notwendiger Distanz zum Sensor) geht auch ganz gut mit der ASI432MM.
Die ZWO Filterchen von knapp 2mm Stärke helfen dabei im Fokus wenn man dann umschwenkt zum letzten leeren(Position 5) und vor dem EFW in die Schublade den STA200 reinmacht den Fokus des(Anfänger-) Spektrums instantan zu treffen(mit Fokus auf Grün). Yipieeeh :love:

IMG_5246.jpg

Den Helical auch wenn er mir Brennweite drauflegt (2154mm/nominal&erstrebenswert 2000) muss ich dranlassen um den Fokus ausgleichen zu können zwischen RGB.

Frage: Hat man diese Differenz des Fokus zu zuschulden der Aberration de sphéricité in diesem Falle?
Soweit komme ich nicht :oops:, könnte mir aber gut vorstellen das es genau das ist in einem Lichtpunkt eventuell.

Mit einem Gruss,
- Martin
 
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