Hallo Alex,
jetzt wird das Teleskop langsam wirklich ¨Dein" Teleskop
Da ist wirklich was wahres dran, je mehr man sich damit beschäftigt, desdo näher rückt das an einem ran. Für mich persöhnlich erweckt ein Mak auch immer so ein bisschen ein Faszinieren bei der Zusammensetzung der Optik.
Das schöne ist, was ich nicht an jeden Leser hier empfehle: wenn man es auseinanderbaut, ein par Fehler erkennt, eventuell die korrigieren kann, kennt man das für meinen Geschmack etwas empfindlichere Instrument mit dem thermischen Verhalten einfach besser, und sieht wenn es mal deskollimiert ist einfach die Sache besser. Und weiss man gleich somit Bescheid was zu tun.
Experimente, oder Updates dieser Natur, klar wenn sie nicht schief gehen bei gravierenden Fehlern sehe ich als bereichernd.
Interessant wird die Sache wenn nicht alles zur Hand ist, wie z.B. eine grössere Drehbank oder Fräse. Wenn man sich die Sachen mit Mühe zusammenbaut und die Sache dabei noch was wird, auch wenn es nicht 100% ist, by the way was ist 100% auf dieser Welt.
Zu den Korkringen hätt ich noch ne Frage. Wie ich das verstehe, sind die nur unterhalb des HS zwischen dem Glas und der Metallauflage, stimmt das?
Gerne versuche ich deine Frage zu beantworten.
Vorerst ab, wenn ich etwas Klartext hier nicht schreibe, immer Nachfragen bitte.
Das Glas des HS bei meinem Sample, wo ich schon mit den Bildern oben versucht habe zu beschreiben, liegt direkt an den Tubus an.
Und da es so eng ist im Maß, dass heisst der Durchmesser des Rohlings und den Metalltubus wo es aufliegen sollte, kann es nicht bis zum Anschlag unten aufliegen auf der Hülse. Dazu kann man sehen dass das Loch des Rohlings ein par wenige Grad schief ist, und daher kam meine Frage hier ins Forum zwecks: "Feature or Bug?" > "Absichtlich so gefertigt, oder Fehler?" (am Rohling, den ich mehrmals gedreht hatte auf der Hülse)
Persönlich wenn ich solche Sachen zwischen Glas und Alu so eng sehe kann dann irgendwann einmal der Punkt kommen wo dann die Abbildung des HS nicht mehr gewährleistet ist, bis zum knacken sollte es z.B. in Finnland vom kalten im Winter draußen wieder in die warme Stube gehen.
Theoretisch sage ich mal sollte das Loch im HS gerade gebohrt sein, und dann unterlegen zwecks Temperaturausdehnung zwischen verschiedenen Materialien mit z.B. Papier wie mir das gesagt wurde von jemanden der das mal durchgezogen hatte an einem anderen Teleskop ungefähr gleicher Bauweise, zum zentrieren um die Performance der Optik zu haben im Einklang der restlichen Komponeten.
Kann es sein dass die Jungs von OO die Korkringe verwenden um die HS auszurichten, sprich den in die optische Achse zu drehen.
Nein, zum ausrichten sicher nicht, dass sehe ich nicht als möglich.
Der Kork ist eventuell gedacht um den HS spannungsfrei auf der Hülse zu haben.
Die überraschend starke Feder an der Blende fällt hier auch nicht ins Gewicht, da sie einfach an den die Ringmutter andrückt die den HS ohne Spannung in der möglichst genauen Position hält.
Bei mir, an meinem Sample war diese Ringmutter, die noch einmal gesichert wird mit einer Madenschraube, viel zu locker mit Schätzungsweise bis zu 1mm(!!!!!)Spiel. Was doch schon nen bissl derb ist für meinen Geschmack.
Im Moment, und ich
MUSS BETONEN "im Moment" , habe ich dieses Spiel entfernt was ich bei der HS Lagerung vogefunden hatte.
Das ist aber nicht "katholisch", da er gerne etwas suboptimal im Teleskop drin sitzt auf seiner Hülse.
Ich MUSS diesen Zustand(oder Misstand) verändern, und da gibt es nur eines: auf die Drehbank einspannen diese Hülse und sie abdrehen progressiv an der seitlichen Auflagefläche.
Dass heist da
wo ich oben 8mm markiert habe(#221), plus no was dazukommt am Gewinde, unter Berücksichtigung was unter den HS gemacht wird.
An dieser Stelle werde ich den Kork entfernen den man an allen OMC140 sehen kann, auch bei den älteren Modellen vor über 10Jahren wie ich das schon sehen konnte. Und den Kork ersetzen durch Teflon z.B., 4mm hoher Teflonring, und unter der Ringmutter kommt ein Dünner O-Ring, wobei an der Mutter noch ein bisschen rausgedreht wird dass das passend aufliegt.
Dazu darf ich das ganze progressive machen, dass heißt bit by bit und jedes Mal abrollen den HS aus seiner Hülse und den reflektierenden Laserpunkt am HS auf der Wand mir angucken, bis es dann passt.
Da nicht viel Material hinten an der Hülse ist des HS, wird das noch die Arbeit zusätzlich erschweren die mir voransteht.
Und by the way habe ich das ganze immer noch nicht mit der meniscus abgerollt, unter der Woche finde ich leider keine Zeit dafür, das geht nicht auf die schnelle in zwei Stunden.
Und wenn sie dann schief gebohrte Spiegel kriegen, dann kommt einfach Kork drunter
Es scheint so...., auch kann es nützlich sein, nur pur mechanisch gesehen, niemals optisch(!!!)wenn man von geraden Dingern spricht(Meniscus)um solche sachen mit minimum Zeitaufwand ein bissl zu korrigieren, was mir doch sehr unglaubhaft als Methode von seriöser Arbeit aussieht.
Nun Gut man weiss schon, gute Arbeit bestens ausgeführt kann schon was kosten.....
Der ist bei mir auch krumm, funktioniert aber
Krumm gehen die durch die Kraft der Feder an der Blende, ein bisschen mehr und reicht schon fürs Speerfischen auf kurzer Distanz.....(Speargun, ist so ziehmlich das erste was mir da einfällt!)
Das ist auch so ein Problem das ich sehe an diesem Mechanismus, auch wenn die Schraube aus Edelstahl gut gefettet ist.
Was mir mehr Sorgen macht ist die hintere Feder im ABS Plastik die diesen Druck aushalten muss
(#206).
Nun gut das Blendrohr muss schon reingedrückt werden unter gutem Druck, ich hatte noch nie beim zusammenbauen eines Teleskopes so viel Kraft aufgewendet, und wenn der Fokussierer dabei ausgefahren ist, steht er danach krumm da in der Welt... ... ... ...
OOUK...
Clear skies,
- Martin