ZWO AM5 erste Eindrücke

Hallo Ulrike,

sorry, hatte Deinen Link übersehen! Das spricht aber wie ich immer postulierte für eher mäßige Aggressivität, die Einstellungen für Calibration in dem Thread kann ich nicht nachvollziehen.

CS
Alex
 
Hallo Ulrike,

aus dem Grund hatte ich vor langer, langer Zeit diesen Thread eröffnet: Autoguiding mit ZWO ASIAIR Pro und ASIAIR PLUS

Ich schlage daher vor, dort weiter zu diskutieren! Oder wir machen hier weiter? Grundsätzlich wird sich die AM5/3 auch unter NINA/APT oder was auch immer auf PHD bassiert guidingtechnisch nicht anders als mit der ASIAIR verhalten!

CS
Alex
Ich sehe das etwas anders. In dem Thread, den du eröffnet hast, geht es speziell um das Guiding mit der AAP/AA+.
Hier geht es allein um die AM5, unabhängig davon, welchen Guidingassistenten (so nenne ich das jetzt mal) genutzt wird - also ASIAIR, N.I.N.A., MGEN oder was es auch immer auf dem Markt so gibt. Ich finde es ganz also ganz richtig, hier die besten Guidingeinstellungen für die AM5 zu diskutieren. Letztlich ist das aber eine eher formale Frage.

Viel interessanter finde ich beispielsweise, dass in diesem vielfach verlinkten und gut geschriebenen Blogeintrag für ein Leitrohr von 120 mm Brennweite ein Calibration Step von 6000-10000 ms vorgeschlagen wird, während in dem Thread, den ich einen Post weiter oben verlinkt hatte, ein Calibration Step von nur 1900 ms empfohlen wurde. Nun weiß ich leider nicht, welches Setup der User dort verwendet hat... Aber auch die Duration liegt mit 150 ms weit unter den Defaultwerten und weicht ziemlich von denen im Blog ab. Da ich gedanklich das Thema nicht halb so gut durchdrungen habe, wie ich das gerne hätte, will/kann ich das nicht bewerten. Aber ich werde es mal ausprobieren, denn grau ist jede Theorie. Wichtig ist, was in der Praxis rauskommt. Da ist meine AM5 manchmal etwas eigensinnig, hab ich das Gefühl. Wenn sie Bock hat, läuft sie wie eine EQ6 auf Riemenantrieb und frisch gefettet. Leider überwiegen die anderen Tage, wo das Guiding bestenfalls brauchbar ist - also insoweit, dass es bei meiner Kombination rein rechnerisch egal ist, ob da am Ende eine 0.5" oder 0.9" steht. Aber so rein für das gute Gefühl und etwas kleinere Sterne wäre es schon schön, wenn Guiding etwas weniger launisch wäre.
 
Hallo Ulrike,

kann Deinen Frust verstehen! Aber erstens habe ich beide Threads eröffnet und in beiden Threads sind wir teilweise "Off Topic" geraten, zweitens kann ich die Calibration-Settings des Users (in Deinem Link) nicht nachvollziehen, Interesse halber werde ich das aber wenn's der Himmel zulässt mal ausprobieren, da erwarte ich aber keine Unterschiede, lasse mich aber gerne eines besseren belehren! Ich schätze mal bei Brennweiten unter 700mm bist Du mit einem RMS besser 1" auf der sicheren Seite, da sollten keine Eiersterne rauskommen. Vielleicht unterschätzt Du schlicht das Seeing, hier sehe ich mehr negativen Einfluss auf die Rundheit / Größe Deiner Sterne als durch das Guiding. Wenn man geduldig ist und König in Pixinsight / Photoshop / Affinity etc. kann man das wieder hinbiegen, Eiersterne durch schlechtes Guiding sicher nicht aber das geht! Jetzt gehöre ich nicht zu den Königen der Bildbearbeitung und nehme die Ratschläge/Tutorials von Frank S, Thommy N, Daniei N und anderen gerne an und probiere mich durch!

Jetzt kenne ich den Bortl an Deinem Standort nicht, aber eines kann ich Dir unabhängig von der Montierung jetzt schon sagen, ich habe bessere Astrofotos in den USA, Brasilien, La Palma, Teneriffa und Marokko als südlich von Frankfurt gemacht wo ich wohne! Ich führe das mal schelmisch auf das Seeing zurück, Montierungsunabhängig! Vielleicht liegt es auch an der Lichtverschmutzung :cool: !

Ich habe die AM5 seit August 2022 und hatte sie erstmals im September des selben Jahres auf La Palma im Einsatz und kann Dir sagen trotz schlechterer Guidingkurven als heute südlich von Frankfurt (nicht an der Oder) waren die Sterne kleiner und runder!

Also es gibt da ein paar mehr Einflüsse!

CS
Alex
 
Hallo,

ich bin nun auch im Besitz einer AM5 und habe sie am vergangenen WE testen können. Dabei habe ich out of the Box RMS Werte erhalten die, sagen wir mal, ok waren. Mit etwas tuning der Guideparameter waren diese sogar ganz gut. Auffällig dabei war, dass die RA schlechtere Guidewerte hatte als die DEK. Die DEK zeigt mit RMS Werten von 0.3" RMS ziemlich gute Werte, die einer EQ6-R pro in nichts nachstehen. Wenn man das Autoguiding ausschaltet, und die gemessenen Werte von der Drift befreit, sieht man sehr schön den recht steilen periodischen Fehler. Man kann überall von diesem Verhalten der Harmonic Drive Montierungen lesen. PHD2 (und irgendeine Guidinglösung) kann diesen recht steilen PE nicht vollends korrigieren. Das ist ein Verhalten was hinlänglich bekannt ist und auch bei den "normalen" Montierungen zu beobachten ist, wenn diese über einen steilen PE verfügen. Das System ist dafür einfach zu träge! Steil heißt, der Fehler kommt nicht ganz allmählich über viele Sekunden, sondern innerhalb weniger Sekunden. Schaut man sich dann das Guidelog an, sieht man, dass der PE durchschlägt im Autoguiding. Auch in der Trefferverteilung ist das gut sichtbar (die Trefferverteilung wird in RA auseinander gezogen). Der PE ist dann für das schlechtere Abschneiden der RA RMS Werte verantwortlich. Übrigens ist es nicht so, dass runde Sterne bedeuten passt schon. Der Stern kann rund sein, aber wenn die RMS Werte nicht deutlich unter dem Auflösungsvermögen der Teleskop/Kamera Kombination liegen, kann es sein, dass sich die Sterne aufblähen. Das schaut genau so aus wie schlechtes Seeing. Hauptsache der Stern ist rund ist also nicht ausreichend!
Die Frage ist also: Kann man eine Harmonic Drive Montierung alleine durch die Veränderung der Guideparameter dazu bekommen, dass der PE Fehler besser korrigiert wird? Denn mechanisch ist hier nichts zu holen (Balance, Schneckenspiel oder irgendwie so etwas). Der oben verlinkte Beitrag im ZWO Forum lässt zumindest hoffen. Was da beschrieben wird klingt für mich nachvollziehbar und logisch. Dass bei einer Belichtungszeit von 1s eine maximale Pulse Duration von 2.5s sinnlos ist, ist für mich offensichtlich. Die verallgemeinerte Empfehlung dort lautet also: Kurze Belichtungszeiten, kurze Pulse Duration, niedrige Aggressivität. Einen Versuch ist es wert.
Leider konnte ich bisher nicht weiter testen.
Übrigens hoffen auch welche auf Encoder. Die Idee ist nachvollziehbar. Die Hoffnung: Den PE durch Encoder besser in den Griff zu bekommen. Ich denke aber, dass auch Encoder nur reagieren können und außerdem verteuern Encoder die Montierungen. Ich weiß nicht ob das was bringt. Da entstehen dann bizzarre Preis/Leistungs Verhältnisse.
CS Frank
 
Vielleicht unterschätzt Du schlicht das Seeing, hier sehe ich mehr negativen Einfluss auf die Rundheit / Größe Deiner Sterne als durch das Guiding.

Hallo Alex,

das ist ja etwas, was man im Zweifel ausrechnen kann. Wenn man mit 480mm und 6.5 Mikron großen Pixeln hantiert, sind sowohl Seeingeinflüsse als auch Guidingeinflüsse vernachlässigbar. Aber wir haben heute Kameras mit winzigen Pixeln, die dann eben doch vom Seeing und Guiding abhängig sind. Wobei das Guiding zuerst zuschlägt, vor dem Seeing. Wir sollten also zusehen, dass wir "Seeing limitiert" fotografieren und nicht guiding limitiert. Grob gesagt benötigen wir dafür Guidewerte kleiner als 0.5" RMS (empirisch).

Wenn man geduldig ist und König in Pixinsight / Photoshop / Affinity etc. kann man das wieder hinbiegen, Eiersterne durch schlechtes Guiding sicher nicht aber das geht!
Das alte Prinzip: Garbage in - Garbage out. Einzelne schiefe Töne meines Saxophons kann ich zur Not mal etwas korrigieren mit Software. Komplett schief gespielte Musik klingt auch digital verarbeitet sch.... Genau so ist es mit Astrofotos.

Ich habe die AM5 seit August 2022 und hatte sie erstmals im September des selben Jahres auf La Palma im Einsatz und kann Dir sagen trotz schlechterer Guidingkurven als heute südlich von Frankfurt (nicht an der Oder) waren die Sterne kleiner und runder!

Und hast du einen Vergleich z.Bsp. zu einer EQ6-R oder 10 Micron? Vielleicht wären die Bilder dann noch besser?

CS Frank
 
Hallo Frank,

leider bin ich total unmusikalisch was nicht heißt das ich Jazz-Musik nicht mag! Ich möchte niemanden zumuten mir zuzuhören wenn ich versuchte ein. Instrument zu spielen!

Deine weiteren Kommentare nehme ich schmunzelnd zur Kenntnis :y:!

Und bitte quäle mich nicht mit der Tatsache das der Himmel in der Eifel oder Namibia besser ist als südlich des Frankfurter Flughafens!

CS

Alex
 
Man sollte vielleicht auch erwähnen, dass in den Beiträgen der AM5 -Spezialisten immer angemerkt wird, dass jede Montierung (fertigungsbedingt) anders ist. Anscheinend gibt es keine allgemein gültigen Einstellungen für ein besseres Guiding. Ich würde vorschlagen, wir testen mal die jeweiligen Einstellungsvorschläge aus den Foren und tragen hier die Ergebnisse zusammen.

CS Gernot
 
Hallo Alex, Frank, Ulrike

bezüglich Aggressivität sehe ich die Sache so:

Der periodische Fehler bei Harmonic drives hat an den Flanken sehr hohe drift Raten und der Fehler kommt da auch sehr stetig. Wenn ich nun eine geringere Aggressivität einstelle sehe ich es am Bulls Eye, auch längere Belichtungszeiten ergeben öfter schlechtere Resultate.

Wenn das Guiding durch lasche Aggressivität and den steilen Flanken immer hinterherhechelt, bekommt man Eine Ellipse im PHD Bulls Eye.

Ich habe die Agressivität so hoch eingestellt wie es geht ohne dass PHD sich aufschwingt und dann 5% zurück.
Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Es ist schwer eine Harmonic Drive Montierung nur an einem Abend zu bewerten oder die Guiding Parameter einzustellen.
Das Guiding läuft [zensiert] geil an einem Objekt, macht man einen Meridian Flip oder schwenkt woanders hin, läuft es vielleicht nur noch OK.
Bei mir überwiegen bei weitem die guten Passagen.

Noch mal zurück zu meinem vorigen Post, es darf nicht unterschätzt werden, das der Antrieb nicht von der Wellenlagerung entkoppelt ist. Geringste Ungleichheiten in den Lagern haben Spikes zur folge. Diese tauchen auch oft gleichzeitig in RA und DE auf, was logisch ist, wenn man sich das Prinzip verinnerlicht hat. Diese kann man auch nicht Rausguiden, weil diese sich sofort selber zurückstellen. Von daher habe ich max Duration stark begrenzt auf ca 350ms in beiden Achsen.

Mit den Standardeinstellungen kann sich die Monti an diesen Spikes aufschwingen.

Diese Spikes werden vermutlich auch Encoder nicht entfernen können.

Eventuell kann jemand der eine NYX was dazu sagen, hat diese ebenfalls solche Spikes? Hier ist die Lagerung, dem Aussehen nach, klassischer gelagert.

Hoffe ich habe meine Gedankengänge zu diesem Thema verständlich darlegen können, bin aber auch an anderen Erklärungen interessiert. man lernt nie aus.

Ein kleines Fazit:
Harmonic Drive Pros
-Super Stabil
-Sehr leicht
-kompakt
- wenig Spiel
-Auf GG kann eventuell verzichtet werden

Cons
-Guiding inkonsistent
-kurze guide cyclen sind essenziell, eventuell sind diese nicht immer erreichbar (OAG, Dual Chip Cam bei langsamen öffnungsverhältnissen.

Noch eine Beobachtung meinerseits, aber noch nicht pber einem längeren Zeitraum beobachtet:

Mit meiner ASIAIR bekomme ich bessere Guiding Resultate. Bei gleicher Belichtungszeit und Guiding Kamera ist der Guidezyklus kürzer als bei meinem PHD auf einem Eagle4S Computer. Nicht viel, aber es wirkt sich aus.
Die ASIAIR scheint in dieser Hinsicht gut optimiert zu sein. Vielleicht kennt jemand einen Trick dem PC PHD beine zu machen?

Viele Grüße,

Stephan
 
Hallo Alex, Frank, Ulrike

bezüglich Aggressivität sehe ich die Sache so:

Der periodische Fehler bei Harmonic drives hat an den Flanken sehr hohe drift Raten und der Fehler kommt da auch sehr stetig. Wenn ich nun eine geringere Aggressivität einstelle sehe ich es am Bulls Eye, auch längere Belichtungszeiten ergeben öfter schlechtere Resultate.

Wenn das Guiding durch lasche Aggressivität and den steilen Flanken immer hinterherhechelt, bekommt man Eine Ellipse im PHD Bulls Eye.

Ich habe die Agressivität so hoch eingestellt wie es geht ohne dass PHD sich aufschwingt und dann 5% zurück.
Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

Es ist schwer eine Harmonic Drive Montierung nur an einem Abend zu bewerten oder die Guiding Parameter einzustellen.
Das Guiding läuft [zensiert] geil an einem Objekt, macht man einen Meridian Flip oder schwenkt woanders hin, läuft es vielleicht nur noch OK.
Bei mir überwiegen bei weitem die guten Passagen.

Noch mal zurück zu meinem vorigen Post, es darf nicht unterschätzt werden, das der Antrieb nicht von der Wellenlagerung entkoppelt ist. Geringste Ungleichheiten in den Lagern haben Spikes zur folge. Diese tauchen auch oft gleichzeitig in RA und DE auf, was logisch ist, wenn man sich das Prinzip verinnerlicht hat. Diese kann man auch nicht Rausguiden, weil diese sich sofort selber zurückstellen. Von daher habe ich max Duration stark begrenzt auf ca 350ms in beiden Achsen.

Mit den Standardeinstellungen kann sich die Monti an diesen Spikes aufschwingen.

Diese Spikes werden vermutlich auch Encoder nicht entfernen können.

Eventuell kann jemand der eine NYX was dazu sagen, hat diese ebenfalls solche Spikes? Hier ist die Lagerung, dem Aussehen nach, klassischer gelagert.

Hoffe ich habe meine Gedankengänge zu diesem Thema verständlich darlegen können, bin aber auch an anderen Erklärungen interessiert. man lernt nie aus.

Ein kleines Fazit:
Harmonic Drive Pros
-Super Stabil
-Sehr leicht
-kompakt
- wenig Spiel
-Auf GG kann eventuell verzichtet werden

Cons
-Guiding inkonsistent
-kurze guide cyclen sind essenziell, eventuell sind diese nicht immer erreichbar (OAG, Dual Chip Cam bei langsamen öffnungsverhältnissen.

Noch eine Beobachtung meinerseits, aber noch nicht pber einem längeren Zeitraum beobachtet:

Mit meiner ASIAIR bekomme ich bessere Guiding Resultate. Bei gleicher Belichtungszeit und Guiding Kamera ist der Guidezyklus kürzer als bei meinem PHD auf einem Eagle4S Computer. Nicht viel, aber es wirkt sich aus.
Die ASIAIR scheint in dieser Hinsicht gut optimiert zu sein. Vielleicht kennt jemand einen Trick dem PC PHD beine zu machen?

Viele Grüße,

Stephan

Hallo Stephan!

Ich kann die plötzlichen Spikes bei meiner AM5 bestätigen. Der Graph beruhigt sich aber sofort wieder und das Guiding läuft normal weiter.

CS Gernot
 
Hallo,

Und bitte quäle mich nicht mit der Tatsache das der Himmel in der Eifel oder Namibia besser ist als südlich des Frankfurter Flughafens!

keine Angst, so sadistisch bin ich nicht. Ich kann aber sagen, die EQ6-R und die AM5 habe ich beide out of the box in der Eifel getestet. Hab sogar beides per Video dokumentiert :-)
Und ich habe in den letzten zwei Jahren sechs EQ6en getestet, alle mit den gleichen Werten. Wobei eine etwas aus der Reihe tanzte, weil sie einen periodischen Fehler hatte, der scheinbar etwas größer war als die der anderen. Aber immer noch besser als bei der AM5.

Ich würde vorschlagen, wir testen mal die jeweiligen Einstellungsvorschläge aus den Foren und tragen hier die Ergebnisse zusammen.

Das möchte ich auch vorschlagen. Es gibt einige Threads zu den Montierungen und alle sind furchtbar lang, mit furchtbar viel Rauschen. Etwas zählbares fände ich toll.

Es ist schwer eine Harmonic Drive Montierung nur an einem Abend zu bewerten oder die Guiding Parameter einzustellen.
Das Guiding läuft [zensiert] geil an einem Objekt, macht man einen Meridian Flip oder schwenkt woanders hin, läuft es vielleicht nur noch OK.
Bei mir überwiegen bei weitem die guten Passagen.

Da gebe ich dir grundsätzlich recht, aber der periodische Fehler ist so eindeutig (du schreibst selbst, man sieht es am Bullseye), und der ist immer da, egal wohin die Montierung guckt. Das wäre aber ein Ansatz, da zu schauen ob es wirklich stimmt, dass es bestimmte Parameter gibt, mit denen man den eingedämmt bekommt. Ich fürchte alle sporadischen Events kann man knicken.

Bei gleicher Belichtungszeit und Guiding Kamera ist der Guidezyklus kürzer als bei meinem PHD auf einem Eagle4S Computer. Nicht viel, aber es wirkt sich aus.

Das habe ich nicht ganz verstanden. Der Guidezyklus ist kürzer? Also was ich festgestellt habe ist, dass die Downloadzeiten der Bilder eine Rolle spielen. Man kann noch so kleine Belichtungszeiten einstellen, wenn entweder die Kamera und/oder die Software die Bilder nicht schnell auslesen kann. Vielleicht wird deshalb ab und an binning 2x2 empfohlen!? Ich würde eher zusehen, dass man mit nicht zu großen Chips guidet (wie ich es dummerweise gemacht habe) oder eine ROI aufzieht.

Eventuell kann jemand der eine NYX was dazu sagen, hat diese ebenfalls solche Spikes?

Auch das ein guter Hinweis. Denn es handelt sich nicht um ein ZWO spezifisches problem, sondern um ein Harmonic Drive Problem. Ein Thread "wie guidet man eine HD Montierung" wäre m.E. zielführend.

Es wäre auch toll wenn jemand mal den betreffenden Eintrag im ZWO Forum auseinander nimmt. Die meisten (mich eingeschlossen) werden nämlich nicht vollends verstanden haben, was dort geschrieben steht. Vielleicht setze ich mich selber nochmal hin, aber der Kollege dort hat sich viel Mühe gegeben es schwer verständlich zu machen.


CS Frank
 
Hallo Frank,
Da gebe ich dir grundsätzlich recht, aber der periodische Fehler ist so eindeutig (du schreibst selbst, man sieht es am Bullseye), und der ist immer da, egal wohin die Montierung guckt. Das wäre aber ein Ansatz, da zu schauen ob es wirklich stimmt, dass es bestimmte Parameter gibt, mit denen man den eingedämmt bekommt. Ich fürchte alle sporadischen Events kann man knicken.
Mit meiner beschriebenen Herangehensweise bekomme ich perfekt runde und kompakte Bulls Eye Abbildungen über den maximal Anzeigbaren Zeitraum hinweg und 10 min Subs sind in der Regel perfekt, auch bei 2m Brennweite, womit ich derzeit fast ausschliesslich fotografiere.

Das war bevor ich diese Parameter für meine Montierung ermittelt hatte seltener der Fall. Es hat mich einige Zeit gekostet dahinterzukommen, da das Guiding häufig auch mit den Standard Parametern annehmbar funktionierte. Und möchte hiermit versuchen meine Erkenntnisse zu vermitteln.

Ich bekomme den Fehler gut eingedämmt in dem ich PHD schnell und mit aller Entschlossenheit auf Anzeichen einer Flucht des Sterns reagieren lasse. Dank Multistarguiding muss ich sagen das Seeing Effekte bei 0.5S Belichtungszeit in der Regel kein Problem darstellen.

Das habe ich nicht ganz verstanden. Der Guidezyklus ist kürzer? Also was ich festgestellt habe ist, dass die Downloadzeiten der Bilder eine Rolle spielen. Man kann noch so kleine Belichtungszeiten einstellen, wenn entweder die Kamera und/oder die Software die Bilder nicht schnell auslesen kann. Vielleicht wird deshalb ab und an binning 2x2 empfohlen!? Ich würde eher zusehen, dass man mit nicht zu großen Chips guidet (wie ich es dummerweise gemacht habe) oder eine ROI aufzieht.

Korrekt, bei der ASIAIR werden bei gleicher Kamera (290MM mini) bei gleichem 1x1 Binning und 0.5s Belichtungszeit die Guideimpulse in kürzeren Abständen and die Montierung gesendet.
Ein Beispiel:
ASIAIR, keine feststellbare Verzögerung zwischen auslesen des Bildes und Korrekturbefehl. Also bei 0,5s Belichtungszeit werden ziemlich genau 2 Korrekturbefehle pro Sekunde gesendet. Man sieht in der unteren Statusleiste auch 0.5 FPS konstant.

Bei meinem PC PHD, hier komme ich vielleicht auf einen Korrekturbefehl alle 0,6- 0,7 Sekunden. Leider wird es nicht in FPS angezeigt.

Startet mal den Guiding Assistenten in PHD, der gibt die maximale Driftrate an, dann werdet ihr verstehen :) warum schnelles handeln gefragt ist.
Die durch den Assistenten empfohlenen Parameter sind sehr mit Vorsicht zu genießen, minmo zum Beispiel richten sich eher an das gemessene Seeing. Hier bleibe ich bei etwa der Hälfte des empfohlenen Wertes.
Und Spielausgleich in DEC musste ich deaktiviert lassen. Obwohl der Assistent einen Wert empfohlen hatte. Ich hatte derbe Aufschwinger mit den von PHD empfohlenen Werten.

Da wir Montierungsparameter sammeln wollen. Fange ich mal damit an. Sind recht viele Spalten geworden, aber ich erachte diese für wichtig. Auch die gesammelte Erfahrung mit einer solchen Montierung ist nicht unerheblich. Der neue Thread hierzu ist hier:
Gesammelte HD Montierung Guidingparameter


CS

Stephan
 
Zuletzt bearbeitet:
ASIAIR, keine feststellbare Verzögerung zwischen auslesen des Bildes und Korrekturbefehl. Also bei 0,5s Belichtungszeit werden ziemlich genau 2 Korrekturbefehle pro Sekunde gesendet. Man sieht in der unteren Statusleiste auch 0.5 FPS konstant.
Moin Stephan,
ähm, wenn der Guider mit 0,5 FPS läuft, kann das Guiding maximal alle 2 Sekunden einen Befehl an die Montierung schicken.
Bei einer Sekunde Belichtungszeit läuft der bei meiner ASI Air meist auf 0,9 FPS, habe aber die 290 MM-S.
Habe allerdings noch keine Experimente mit kürzeren Belichtungszeiten gemacht (den Gain habe ich aber mittlerweile etwas reduziert ;-) ).

Guiding_Nyx101.PNG


CS
Alexander
 
Hallo Ulrike,

kann Deinen Frust verstehen! Aber erstens habe ich beide Threads eröffnet und in beiden Threads sind wir teilweise "Off Topic" geraten, zweitens kann ich die Calibration-Settings des Users (in Deinem Link) nicht nachvollziehen, Interesse halber werde ich das aber wenn's der Himmel zulässt mal ausprobieren, da erwarte ich aber keine Unterschiede, lasse mich aber gerne eines besseren belehren! Ich schätze mal bei Brennweiten unter 700mm bist Du mit einem RMS besser 1" auf der sicheren Seite, da sollten keine Eiersterne rauskommen. Vielleicht unterschätzt Du schlicht das Seeing, hier sehe ich mehr negativen Einfluss auf die Rundheit / Größe Deiner Sterne als durch das Guiding. Wenn man geduldig ist und König in Pixinsight / Photoshop / Affinity etc. kann man das wieder hinbiegen, Eiersterne durch schlechtes Guiding sicher nicht aber das geht! Jetzt gehöre ich nicht zu den Königen der Bildbearbeitung und nehme die Ratschläge/Tutorials von Frank S, Thommy N, Daniei N und anderen gerne an und probiere mich durch!

Jetzt kenne ich den Bortl an Deinem Standort nicht, aber eines kann ich Dir unabhängig von der Montierung jetzt schon sagen, ich habe bessere Astrofotos in den USA, Brasilien, La Palma, Teneriffa und Marokko als südlich von Frankfurt gemacht wo ich wohne! Ich führe das mal schelmisch auf das Seeing zurück, Montierungsunabhängig! Vielleicht liegt es auch an der Lichtverschmutzung :cool: !

Ich habe die AM5 seit August 2022 und hatte sie erstmals im September des selben Jahres auf La Palma im Einsatz und kann Dir sagen trotz schlechterer Guidingkurven als heute südlich von Frankfurt (nicht an der Oder) waren die Sterne kleiner und runder!

Also es gibt da ein paar mehr Einflüsse!

CS
Alex
Hi Alex,

das einzige, was mich wirklich frustriert, sind meine Nachbarn über mir, die immer dann auf der Lichtorgel spielen, wenn ich Fotos machen möchte :confused:

Ansonsten habe ich das, was man einen gesunden Landhimmel nennen kann, also eine gute Bortle 4-Gegend. Natürlich gibt es auch mehr Einflüsse auf das Guiding; das ist mir sehr wohl bewusst (Seeing usw...). Und wenn ich ein Objekt aufnehme, das etwas tiefer steht, erwarte ich auch nicht die gleichen Werte wie bei einem zenitnahen Objekt. Bezüglich des RMS verweise ich aber mal auf Franks Aussage: Rund sind die Sterne auch bei 1", aber dann auch schon leicht aufgebläht. Bekommt man in der EBV hin, aber zufriedenstellend ist das trotzdem nicht. Also: Natürlich gibt es auch andere Einflüsse und trotzdem bleibe ich dabei, dass zumindest meine AM5 sich recht eigenwillig verhält. Die Sache mit den Spikes kann ich auch absolut bestätigen. Ich krieg jedes Mal Puls, wenn so ein Ding auftaucht, denn dann hüpft der RMS mal deutlich über 1". In einer Nacht vor ein paar Wochen hatte ich sogar ziemlich starke Einbrüche im Guiding; da ist der dann RMS" plötzlich ganz locker in den zweistelligen Bereich hoch. Trotz Neukalibrierung hat sich daran dann nichts geändert. Hatte ich bisher nicht noch einmal (toi, toi, toi), aber was da war, weiß ich bis heute nicht. Jedenfalls war es kein Kabelproblem.

VG,
Ulrike
 
Bezüglich des RMS verweise ich aber mal auf Franks Aussage: Rund sind die Sterne auch bei 1", aber dann auch schon leicht aufgebläht.
Hallo Ulrike, da bin ich leider anderer Meinung. Der Gesamt RMS ist nur bedingt aussagekräftig. Aber vielleicht können ja die einschlägigen Experten mit aushelfen.

Zum einen weil der gesamt RMS RA und DEC zusammenrechnet und somit eine Exzentrizität beim Gesamt RMS verschleiert wird.
Dies kann trotz guten Werten zu Eiersternen führen.

Zum anderen handelt es sich um einen statistischen Wert, Ausreißer und andere Effekte (wie zum Beispiel konstant dem Fehler hinterherhechelnde Montierung) sind mit diesem Wert alleine nicht gut wiederzugeben.

Besser ist es RA und Dec RMS zu vergleichen, die sollten etwa gleich groß sein. Dies bedeutet im großen und ganzen, dass man gerade Seeing limitiert guidet.


Ein Beispiel: Ist DEC bei 0,4, RA bei 0,8 RMS und Gesamt RMS bei ca 1.0" liegt würde man das bei gewissen Brennweiten schon sehen, obwohl der RMS eigentlich kleiner ist als das Seeing, oder die Auflösung der Optik/ Kamera Kombination. Dies liegt an der deutlichen Exzentrizität.

Leider beim ASIAIR nicht vorhanden, aber die Bullseye Funktion bei PHD zeigt ziemlich deutlich wie der Stern am Ende aussieht. Ich vergleiche gerne: Stern bei 1000% am Monitor= ungefähr Bullseye;)

Bitte nagelt mich jetzt nicht auf die absoluten Werte fest, alles geschätzt.

Viele Grüße,

Stephan
 
Moin Stephan,
ähm, wenn der Guider mit 0,5 FPS läuft, kann das Guiding maximal alle 2 Sekunden einen Befehl an die Montierung schicken.
Bei einer Sekunde Belichtungszeit läuft der bei meiner ASI Air meist auf 0,9 FPS, habe aber die 290 MM-S.
Habe allerdings noch keine Experimente mit kürzeren Belichtungszeiten gemacht (den Gain habe ich aber mittlerweile etwas reduziert ;-) ).

Den Anhang 339597 betrachten

CS
Alexander

Hallo,

hatte ich ja eine Seite vorher geschrieben, wenn Du 0.5s belichtest und der Guider alle 2s einen Befehl raushaut. Aber Deine Anhänge und Deine Erläuterung bringen es besser auf den Punkt!

Die Belichtungszeit würde ich mal Seeingabhängig betrachten, ich Belichte so 1-2sec bei möglichst niedrigen Gain. Aber da mögen Andere andere Erfahrungen gemacht haben, gefühlt läuft es bei mir so am besten. Zur Aggresivität hatte ich mich ja auch mehrfach geäußert.

Noch mal, wenn ich sage runde Sterne meine natürlich nicht die aufgeblähten, sondern knackig runde, werde ich das nächste mal auch so schreiben sonst ernte ich wieder spitze Kommentare in Richtung Frank.

Hat mal jemand den MGEN3 an der AM5 gehabt? Leider kommuniziert der MGEN nicht mit der ASIAIR dann braucht es wieder einen PC. Oder man lässt die Guidingfunktion der ASIAIR mal außer acht, wäre interessant ob der MGEN dann eher "hektisch" also viele Pulse guidet oder eher wenig Pulse? Nunja wenn ich es nicht vergesse und es das Wetter zulässt werde ich das mal ausprobieren.

CS
Alex
 
Hat mal jemand den MGEN3 an der AM5 gehabt? Leider kommuniziert der MGEN nicht mit der ASIAIR dann braucht es wieder einen PC. Oder man lässt die Guidingfunktion der ASIAIR mal außer acht, wäre interessant ob der MGEN dann eher "hektisch" also viele Pulse guidet oder eher wenig Pulse? Nunja wenn ich es nicht vergesse und es das Wetter zulässt werde ich das mal ausprobieren.
Hallo Alex,

ich betreibe die AM5 bisher mit einem MGEN2. Die Belichtungszeit war 0,7s oder 1,0 s und er guidet schön ruhig mit ca. 0,5" - 0,7" rms.

CS Peter
 
Noch mal, wenn ich sage runde Sterne meine natürlich nicht die aufgeblähten, sondern knackig runde, werde ich das nächste mal auch so schreiben sonst ernte ich wieder spitze Kommentare in Richtung Frank.

Alex,

Nun nimm das doch nicht persönlich! Jemand anderes hatte das im Laufe der Diskussion geschrieben, wenn, soll der das bitte persönlich nehmen. Das mit "Hauptsache der Stern ist rund" ist ein weit verbreiteter Irrtum und der wird auch nicht aus der Welt zu schaffen sein. Es ist auch eben weitaus weniger offensichtlich als ein langgezogener Strich oder ein offensichtlich eiriger Stern. Die unterschiede sind subtiler und man muss sie erstmal erkennen und deuten.

Also, der andere Thread ist eröffnet. Bin gespannt wie sich das weiter entwickelt.
Der Test mit dem MGEN3 steht auch noch aus, da dieser ja einen selbst lernenden Algorithmus hat, bin ich gespannt wie dieser reagieren wird.

CS Frank
 
Hallo Frank,

alles gut! Man haut halt mal schnell was in die Runde und hätte sich vielleicht präziser ausdrücken müssen!

CS
Alex
 
Ich weiß nicht was du hast Alex, nach meinen Informationen ist nicht wichtig wie breit die Kurve ist sondern wie stark sie Ansteigt, dann ist deine AM5 besser wie die von Gernot da sie gleichmäßiger verläuft ;)

Gruß Alex

Ich seh das auch so :) Die neueren AM5 haben alle niedrige PEs dafür meist steilere Flanken. Vielleicht hat ZWO da was beim Testverfahren geändert oder die Hardware adaptiert!?

CS Gernot
 
Hallo Alex,

guter Punkt! Aber die Graphen sind nicht gleich skaliert aufgetragen. Jetzt habe ich mal die beiden Graphen halbwegs gleich skaliert aufeinander gelegt.

Bildschirmfoto 2023-06-30 um 19.13.41.png


Gernots AM5 scheing häufiger und die meisten Flanken sind flacher.

Gernots AM schwingt im Bereich des größten Fehlers zwischen -2,5 und 4,5 meine zwischen -11 und 6 das ist schon ein Unterschied. Die Frage ist was ist schlimmer ein langer Korrekturimpuls vom Guider oder viele Kleine, wobei das dann auch wieder vom Intervall der Korrekturimpulse abhängt. Wo wir wieder beim Thema Aggressivität wären, dann wäre es tatsächlich so das bei meiner Montierung eher mäßige Aggressivität zum besseren Ergebnis führt und bei Gernots eher aggressivere Settings zum Erfolg führen! Jetzt haben wir noch die Limitierung das der Guider in der Größenordnung alle 2s einen Korrekturpuls schießt. Ich kann natürlich Irren, klingt für mich aber plausibel!

Aber vielleicht verfolgen wir das Thema besser weiter in diesem Thread: Wie guidet man eine HD Montierung

Hier Danke an Stephan, sonst hätte ich ihn eröffnet!

Damit jene die eine andere HD-Montierung besitzen oder planen zu erwerben mit abzuholen.

CS
Alex
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Leute!

Zum Thema Sternabbildung vs. Total RMS, zeige euch hier die bei den Testsessions entstandenen Bilder:

Canon EOS R(a) + SW Esprit 80 (400mm) -> 10 x 3 Minuten Belichtungszeit (unkalibriert) mit Total RMS von 0,65

NGC_7000_forum.jpg

NGC_7000_test_St_mosaic.jpg

Canon EOS R(a) + SW Esprit 80 (400mm) + Astronomik MaxFR 12nm Clip -> 10 x 5 Minuten Belichtungszeit (unkalibriert) mit Total RMS von 0,60

NGC_7000_ha_forum.jpg

Ha_Test_St_mosaic.jpg

Die Sternabbildung in den extremen Ecken ist dem Scope geschuldet, da es nicht ganz bis zum Vollformat korrigiert ist :)

CS Gernot
 
Hi Gernot,

um die Unterschiede zu sehen, würde man aber Bilder benötigen die bei gutem, und bei weniger gutem Guiding entstanden sind. Dann hat man einen Vergleich. Auch bist du bei 400 mm und 6.5 Mikron Pixeln weit entfernt davon, dass das einen Einfluss hat (Deine Pixelscale ist 3.4 " pro Pixel). Du könntest auch mit 1" RMS fotografieren und man würde nichts merken. Bei 3 Mikron Pixeln sieht das alles ganz anders aus.
Siehe hier:
Video Autoguiding

CS Frank
 
Hi Gernot,

um die Unterschiede zu sehen, würde man aber Bilder benötigen die bei gutem, und bei weniger gutem Guiding entstanden sind. Dann hat man einen Vergleich. Auch bist du bei 400 mm und 6.5 Mikron Pixeln weit entfernt davon, dass das einen Einfluss hat (Deine Pixelscale ist 3.4 " pro Pixel). Du könntest auch mit 1" RMS fotografieren und man würde nichts merken. Bei 3 Mikron Pixeln sieht das alles ganz anders aus.
Siehe hier:
Video Autoguiding

CS Frank

Hi Frank!

Das stimmt natürlich… ich wollte einfach ein bisschen anschaulicheren Content neben den schnöden RMS Werten liefern ;)

Beim nächsten Test werden ich kleinere Pixel in Form von einer ASI 2600 MC Pro auffahren. Das wird sicher interessant :)

CS Gernot
 
Hallo Stephan,

sehr schöne Aufnahme! Sieht zumindest sehr sauber geguidet aus, trotz oder wegen Deiner Einstellungen? :cool:

Die ZWO 2600 Pro hat eine eher im Mittelfeld liegende Pixelgröße 3,76 Microns, die Zwo 183 Pro hat 2,4 Microns um nur ein Bsp. zu nennen.

CS
Alex
 
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