portaball
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Hallo zusammen,
ich hatte ja nun einige Zeit Gelegenheit den Restlichtverstärker von Christopher an verschiedenen Orten, an verschiedenen Objekten und unter verschiedenen Bedingungen zu testen.
Ich möchte auch gleich erwähnen, dass ich nicht mit Filtern experimentiert habe.
Erstens weil ich keine hatte aber das fand ich nicht schlimm, da ich eh kein Fan vom Hantieren mit Filtern bin, ich benutze sie auch beim Beobachten mit Glas nicht.
Mir ist bewusst, dass die Verstärker gerade in Verbindung mit Filtern speziell für Nebel besonders viel leisten können, aber Nebel sind nicht wirklich meine Priorität, klar schaue ich mir gerne die bekannten "Kerzen" an, aber ansonsten haben Nebel keinen besonders großen Reiz auf mich.
Mir ging es darum herauszufinden, was so ein Verstärker denn an Galaxien zu leisten vermag.
Hier hatte ich die Hoffnung mehr zu sehen, als das mit Glas möglich ist.
Bei CN hatte ich natürlich schon gelesen, dass der Effekt da recht gering ist sich von Galaxie zu Galaxie und auch stark unterscheidet.
Sehr viel Testoptionen hatte ich nicht, da ich den Verstärker nicht hinter meinem APM 150 nutzen konnte, weil er nicht in den Fokus kam.
Deshalb nutze ich den Verstärker Handgehalten mit dem angebauten 60mm f/4.1 Refraktor.
So blieb eigentlich nur M31 von verschieden dunklen Standorten als Testobjekt, wobei ich oft mit einem Fernglas, meinst dem 20x60 Zeiss verglichen habe.
Das Auffinden von M31 mit dem Verstärker ist völlig unproblematisch, grob in die Richtung gehalten springt einen die Galaxie wie ein heller Wattebausch an.
Allerdings ist das wörtlich zu nehmen, man sieht nämlich nur den runden Kern, von der ovalen Struktur ist absolut nichts zu erkennen.
Daran ändern auch beste Bedingungen unter wirklich dunklem und mondlosem Himmel nichts.
Andererseits wird die Sichtbarkeit aber selbst durch Schleierwolken hindurch nicht schlechter
Ganz anders mit dem Fernglas, nicht so prominent natürlich, dafür immer in der bekannten, ovalen Form
Und das Fernglas reagiert natürlich auch sehr subtil auf die Bedingungen der Nacht.
Auf Rat von Christopher habe ich mir auch noch einen KS, in diesem Fall M13 angesehen, da der handgehalten leicht auffindbar ist.
Wieder im Vergleich mit dem Zeiss und wieder mit dem selben Ergebnis.
Im Verstärker richtig hell, im Fernglas wesentlich subtiler.
In beiden Fällen haben mir die Ansichten in den Ferngläsern besser gefallen.
Es ist weniger hell, dafür aber "feiner"
Ganz dramatisch wird es natürlich bei den umgebenden Sternen, im Fernglas nadelfein mit verschiedenen Färbungen, im Verstärker alles grün und irgendwie "unscharf"
Dazu kommt, dass mich das Nachtsichtgerät extrem blendet weil der Phosphorschirm so hell ist.
Nach der Benutzung habe ich auf dem Auge minutenlang nichts gesehen, von Fernglasnutzung ganz zu schweigen.
Für mich ist das Thema Restlichtverstärkung damit vom Tisch.
Ein in der Helligkeit regelbares, binokulares OVNI-B ist zwar mit Sicherheit nochmal was ganz anderes, aber die Unterschiede werden graduell sein.
So ein Gerät live am eigenen Auge erleben zu dürfen ist definitiv eine tolle Erfahrung, dafür mein Dank an Christopher!
Ich kann auch verstehen, dass man beim Einsatz von Filtern damit Dinge sehen kann, die einem sonst verschlossen bleiben.
Aber das ist einfach nicht meine Art der Beobachtung.
Ich mag Sternfelder mit funkelnden Sternen in verschiedenen Farben, die Muster, die aufgelösten KS etc.
Da mir diese Verstärker aber jahrelang im Kopf herumgespukt sind bin ich froh das Thema für mich nun abhaken zu können.
Grüße Jochen
ich hatte ja nun einige Zeit Gelegenheit den Restlichtverstärker von Christopher an verschiedenen Orten, an verschiedenen Objekten und unter verschiedenen Bedingungen zu testen.
Ich möchte auch gleich erwähnen, dass ich nicht mit Filtern experimentiert habe.
Erstens weil ich keine hatte aber das fand ich nicht schlimm, da ich eh kein Fan vom Hantieren mit Filtern bin, ich benutze sie auch beim Beobachten mit Glas nicht.
Mir ist bewusst, dass die Verstärker gerade in Verbindung mit Filtern speziell für Nebel besonders viel leisten können, aber Nebel sind nicht wirklich meine Priorität, klar schaue ich mir gerne die bekannten "Kerzen" an, aber ansonsten haben Nebel keinen besonders großen Reiz auf mich.
Mir ging es darum herauszufinden, was so ein Verstärker denn an Galaxien zu leisten vermag.
Hier hatte ich die Hoffnung mehr zu sehen, als das mit Glas möglich ist.
Bei CN hatte ich natürlich schon gelesen, dass der Effekt da recht gering ist sich von Galaxie zu Galaxie und auch stark unterscheidet.
Sehr viel Testoptionen hatte ich nicht, da ich den Verstärker nicht hinter meinem APM 150 nutzen konnte, weil er nicht in den Fokus kam.
Deshalb nutze ich den Verstärker Handgehalten mit dem angebauten 60mm f/4.1 Refraktor.
So blieb eigentlich nur M31 von verschieden dunklen Standorten als Testobjekt, wobei ich oft mit einem Fernglas, meinst dem 20x60 Zeiss verglichen habe.
Das Auffinden von M31 mit dem Verstärker ist völlig unproblematisch, grob in die Richtung gehalten springt einen die Galaxie wie ein heller Wattebausch an.
Allerdings ist das wörtlich zu nehmen, man sieht nämlich nur den runden Kern, von der ovalen Struktur ist absolut nichts zu erkennen.
Daran ändern auch beste Bedingungen unter wirklich dunklem und mondlosem Himmel nichts.
Andererseits wird die Sichtbarkeit aber selbst durch Schleierwolken hindurch nicht schlechter
Ganz anders mit dem Fernglas, nicht so prominent natürlich, dafür immer in der bekannten, ovalen Form
Und das Fernglas reagiert natürlich auch sehr subtil auf die Bedingungen der Nacht.
Auf Rat von Christopher habe ich mir auch noch einen KS, in diesem Fall M13 angesehen, da der handgehalten leicht auffindbar ist.
Wieder im Vergleich mit dem Zeiss und wieder mit dem selben Ergebnis.
Im Verstärker richtig hell, im Fernglas wesentlich subtiler.
In beiden Fällen haben mir die Ansichten in den Ferngläsern besser gefallen.
Es ist weniger hell, dafür aber "feiner"
Ganz dramatisch wird es natürlich bei den umgebenden Sternen, im Fernglas nadelfein mit verschiedenen Färbungen, im Verstärker alles grün und irgendwie "unscharf"
Dazu kommt, dass mich das Nachtsichtgerät extrem blendet weil der Phosphorschirm so hell ist.
Nach der Benutzung habe ich auf dem Auge minutenlang nichts gesehen, von Fernglasnutzung ganz zu schweigen.
Für mich ist das Thema Restlichtverstärkung damit vom Tisch.
Ein in der Helligkeit regelbares, binokulares OVNI-B ist zwar mit Sicherheit nochmal was ganz anderes, aber die Unterschiede werden graduell sein.
So ein Gerät live am eigenen Auge erleben zu dürfen ist definitiv eine tolle Erfahrung, dafür mein Dank an Christopher!
Ich kann auch verstehen, dass man beim Einsatz von Filtern damit Dinge sehen kann, die einem sonst verschlossen bleiben.
Aber das ist einfach nicht meine Art der Beobachtung.
Ich mag Sternfelder mit funkelnden Sternen in verschiedenen Farben, die Muster, die aufgelösten KS etc.
Da mir diese Verstärker aber jahrelang im Kopf herumgespukt sind bin ich froh das Thema für mich nun abhaken zu können.
Grüße Jochen