welchen MAK mit 150mm Öffnung?

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Ich erlaube mir mal nachzufragen, ob es inzwischen weitere Erkenntnisse/Eindrücke bei denjenigen gibt, die den Blendkragen gekürzt oder entfernt haben.
Gab es Nachteile, welche die astronomische Nutzung betreffen würden, oder sind die Veränderungen ausschließlich neutral/positiv? :)
 
Leider spielt das Wetter hier seit etlichen Wochen nicht mit... :(
 
Hallo, ich hatte den 150er von SW. Eigentlich ein tolles Gerät mit nadelscharfer Abbildung. Richtig nutzen konnte ich ihn aber erst, als ich einen "richtigen" Auszug drangeschraubt habe. Die Innenfokussierung hat das Bild um ein ganzes Gesichtsfeld (bei 8mm Okular) verschoben.
CS Harald
 
Hallo, ich hatte den 150er von SW. Eigentlich ein tolles Gerät mit nadelscharfer Abbildung. Richtig nutzen konnte ich ihn aber erst, als ich einen "richtigen" Auszug drangeschraubt habe. Die Innenfokussierung hat das Bild um ein ganzes Gesichtsfeld (bei 8mm Okular) verschoben.
CS Harald
Hallo Harald,

Da gibt es offenbar eine Streuung. Das hört sich bei Dir heftig an.
Ich beobachte z.B. am Planeten gerne mit dem 10mm Ortho (180×) und da ist das Spiegelshifting auch deutlich bei etwa 1/4 des Gesichtsfeldes. Das ist für mich noch gerade okay.
Ich möchte visuell bei dem Mak nicht zu viel optischen Weg haben, dann muss der Hauptspiegel weiter nach vorne und dann schrumpft die effektive Öffnung wahrscheinlich noch weiter.
Welchen zusätzlichen Weg benötigt der Auszug denn ungefähr?

Viele Grüße
Jürgen
 
Ich hatte mir einen M48 Helical drangeschraubt für Fotografie, aber ist zu lange das Teil mit Filterrad und Rotator, ich kam da anstelle 2000mm auf 2200mm, was dann schon zu viel wird und auch wenn noch nicht nachweislich mangels stabilen Seeing aus dem Bauch schon mal sage bis zu 2080 bei mir ist Ok.
Derzeit bin ich auf der Suche einer passenden Gewindeadaptation an der Rückwand um gleich mal 25-30mm zu sparen, da bei meinem es weder M68, noch M69 weder Astrophysics 2.7" ist.
Achtung mit diesen kurzen M48 Helicals, meiner kippt etwas unter dem Gewicht der Cam mit Filterschublade.
Meiner hat eine minimale Länge von etwa 53mm, plus muss man noch nen Zentimeter dazurechnen das man genügend Spiel hat Infokus zum justieren.

Letztens hatte ich die besten Resultat bei etwas unter der nominalen Brennweite, ungefähr 1950mm Brennweite. Damit waren gut Doppelsterne auszumachen in Videoastronomie.

Mit einem Gruss,
- Martin
 
Hallo Jürgen, vielleicht gibt es ja ein Modell ohne Innenfokussierung, da sollte es diese Problem nicht geben.
CS Harald
 
Hallo,

Da gab es doch die Vixen Cassegrains mit OAZ. ?
Wie auch die GSO Cassegrains, die lezteren schon bekannt sind, und vom Kontrast etwas aaaaanderes sind :affemund:. Abschattung der FS Blende wurde auch schon nicht all zu positiv diskutiert.
Ed Ting hatte da doch ein Video einmal drüber gemacht wo er drei verschiedene Bautypen einfach vergleicht mit der DSLR. Was ich bei ihm nicht verstanden hatte war der Fakt "seinen Brüdern" das Wasser zu reichen....
War für mich genügend kein GSO mir zu holen, und erklärte mir die "Top"Verspiegelung meines GSO RC. Ziehmlich schwaches Brüstchen das Huhn am HS auch wenn sie fleissig schleifen. Wenn man das direkt vergleicht mit dem Hilux was bei OOUK gemacht wird sieht mir das besser aus, nur der Rest bei OOUK ist bei mir nicht so toll angekommen an meinem Sample.
Weiterführend:
Danach hatte ich mir den OMC eingehandelt, Verspiegelung muss man sagen ist sehr gut, den Rest hat man Updates zu geben, die recht knifflig sein können. Nur mit auseinanderbauen reicht es nicht, ich musste den Fokussiermechanismus anderst gestalten, ansonsten drückt er die Hülse des HS runter...

Mit einem Gruss,
- Martin
 
Hallo,

könnte das hier mal Jemand der Bastelspezialisten für die 5" + 6" Skywatcher zusammen fassen, was minimal zur Optimierung nötig wäre, wie viel sollte die Fangspiegelblende gekürzt werden usw. ?
Dann sollte man Innen und Außen, sowie das Blendrohr + Tubus neu, mit der besten Farbe, zur Streulicht - Unterdrückung schwärzen?


Da ich meinen 5“ MAK fasst nur visuell genutzt habe, hatte ich einen Baader Zenitprisma mit kurzem Lichtweg und daran 2 Microfokussierer genutzt.
einem flachen Borg T2 > 20mm Fokussierer mit 2“ Adapter und einen 1,25“ Microfokussierer und musste deshalb nicht so weit raus fokussieren!
Das Schwärzen, hatte aber schon einen sichtbaren Effekt gezeigt !

Gruß Günter
 
Hallo Günter,

beim 6" bin ich aktuell dran mit einer neuen blende, den 5" müsstest du vermessen wie weiter oben von Olli beschrieben, ob es denn überhaupt sinn Macht (die Rückseite der Meniskuslinse muss mehr als 127mm freien durchlass haben, ansonsten hat man von vorne herein verloren)
auch müsste man die mittlere Halterung vom Hauptspiegel vermessen, hat diese den selben Durchmesser wie der Blendkragen, kann man auch keine obstruktion einsparen.
Ob und Was den Spiegel vignettiert sieht man wenn man mit normalen Aufbau auf ∞ fokussiert, dann einfach das Okular herausnimmt und ohne Okular durchschaut, so hab ich das mit dem blendkragen der den HS abschneidet überhaupt erst mitbekommen.

Falls das mit dem komplett auseinander nehmen, Messen und abschätzen zu heikel ist, aber es unbedingt Klarheit darüber geben muss, würde ich das auch machen, hab da inzwischen keine Berührungsängste mehr.

Schwärzen mach ich persönlich mit dem lustigen Zeug von TS, man sollte es danach aber nicht mehr mit zum Schwimmen nehmen, denn das Zeug ist wasserlöslich.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
Hallo, so ganz passt es hier zwar nicht, aber trotzdem ein erster Bericht.

Gestern habe ich ohne Blende mit dem Mak 150 beobachtet. Das Seeing war bei mir für Saturn gestern nicht optimal. Erst dachte ich oberflächig flackern die Sterne kaum, aber 180x war schon etwas zuviel. Richtig scharf kam ich nur bis 100x... :-(. Ob sich die Auflösung am Planeten durch den erheblich geringe Obstruktion auswirkt kann ich noch nicht richtig sagen. Eines war aber deutlich zu sehen, Saturn war scharf vor pechschwarzen Himmel, keine Bildaufhellung, keine Reflexionen, auch nicht wenn Saturn knapp aus dem Gesichtfeld gerät. Streulicht von unseren blöden mit Scheinwerfern angestrahlten Kirche, neben dem Saturn knapp stand, auch Fehlanzeige. Ich habe allerdings sowieso immer eine relativ lange Flexitaukappe auf dem Mak, schon wegen Taubildung.


Was ist mir sonst noch aufgefallen? Der Mak hat nun 150mm Öffnun, statt 135mm. Ich habe es mal genauer berechnet mit Obstruktion etc. hat der Mak jetz ziemlich genau 30% mehr Licht. Hört sich viel an, aber wir wissen ja, durch das logarithmische Empfinden des Auges ist das nicht super viel. Das ergibt einen Gewinn von 0,28 Größenklassen. Ein recht empfinlder Test ist für mich immer M13, da auch schon kleine Gewinne in der Größenklasse sichtbar mehr aufgelöste Sterne zeigen. Ist natürlich sehr subjektiv, aber ich beobachte M13 schon seit über 45 Jahren. ;) Fazit: Ich bilde mir ein definitiv mehr Sterne bei M13 zusehen als vorher. Ein schwieriger Vergleich, weil ja auch noch die Grenzgröße in der Nacht vergleichbar sein und ich das beim Mak aus der Erinnerung vergleichen muss. Aber noch ein paar Leuchtkerzen angpeilt, Andromdea, H&Chi, Ringnebel. Bei allen hatte ich immer das Gefühl, dass der Mak nun mehr bringt, eben volle 150mm. Das Bild war immer brilliant, feine Sterne auf pechschwarzen Grund, irgendwelche Auswirkungen durch die fehlende Blende kann ich bei diesen Beobachtung praktisch ausschließen. Der 150mm Mak macht mir definitiv nun mehr Freude.


Achso, ich beobachte mit dem Mak nur noch mit 1 1/4 Zoll. Und da im Moment gerne mit Orthos, Baader Classik Plössle 32mm, 18mm Ortho und 10mm Ortho. Ausirgendeinem Grund machen mir diese kleinen Orthos am Mak gerade viel Spaß (dabei habe ich auch 100°Grad Okus im Koffer). Die Abbildung dieser Orthos bei f12 ist einfach ein Genuß.

Jetzt die schlechte Nachricht, ich habe nicht durchgehalten, bis der Mond aufging, ich musste heute arbeiten und war einfach müde... ;).. Also der Mondtest steht noch aus.

Ich habe heute aber auch noch den festen Vorsatz, dass "große Gerödel" heute Nacht aufzubauen. EQ6AZ mit SD Apo 125/914 und dem Mak 150/1800 parallel montiert, weil mich ein dierekter Vergleich dieser beiden interessiert.

Ich werde weiter schonunglos berichten... ;)

Viele Grüße und viel Spaß allen Sternfreunden bei dieser schönen Hochdrucklage
Jürgen
 
Hallo Freunde
Was haltet ihr von dem Bresser MAK-CAS 152/1900?
Diese Frage tauchte hier von Zeit zu Zeit immer mal wieder auf obwohl die Frage schon mehrfach beantwortet worden ist. Bereits 2020 habe ich meine Erfahrungen zu diesem Gerät in Beitrag #35 kund getan. Leider schein das kein Einzelfall gewesen zu sein. Meine Erfahrungen / Befürchtungen mit solch einem Gerät haben sich leider in einem 2.Fall in Beitrag #44 bestätigt. "Der" Planetenkiller ist dieses Gerät nicht und ich habe da wenig Hoffnung. Andere Geräte eignen sich sehr wahrscheinlich zur Planetenbeobachtung besser. Wenn ich das, was dieser Mak zeigt, mit einem gleich großen Apo vergleiche dann wird´s richtig auffällig. Den Apo kann ich am Planeten bis 343-fach nutzen und selbst da zeigt der immer noch mehr Kontrast und Schärfe als dieser gleich große Mak bei 146-fach.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Freunde

Diese Frage tauchte hier von Zeit zu Zeit immer mal wieder auf obwohl die Frage schon mehrfach beantwortet worden ist. Bereits 2020 habe ich meine Erfahrungen zu diesem Gerät in Beitrag #35 kund getan. Leider schein das kein Einzelfall gewesen zu sein. Meine Erfahrungen / Befürchtungen mit solch einem Gerät haben sich leider in einem 2.Fall in Beitrag #44 bestätigt. "Der" Planetenkiller ist dieses Gerät nicht und ich habe da wenig Hoffnung. Andere Geräte eignen sich sehr wahrscheinlich zur Planetenbeobachtung besser. Wenn ich das, was dieser Mak zeigt, mit einem gleich großen Apo vergleiche dann wird´s richtig auffällig. Den Apo kann ich am Planeten bis 343-fach nutzen und selbst da zeigt der immer noch mehr Kontrast und Schärfe als dieser gleich große Mak bei 146-fach.

Gruß
Peter
Sehr schön, danke Peter für den Beitrag 35!
Den kannte ich nicht und über die Suchfunktion findet man ihn nicht, da das Wort "Bresser" in Deinem Beitrag nicht vorkommt. Das soll kein Vorwurf sein, geht mir ja beim Schreiben oft auch so.

Ich teile Deine Erfahrungen zu den den Maks insgesamt. Ich habe auch mehrere Fernrohre, darunter einen 4" SD und gerade ziemlich neu einen 5" SD Doublet. Ich hatte hier ja schonmal geschrieben, dass der SkyMak 150 den 4" nicht am Planeten nicht übertrumpfen kann. Nun war ich nach der Modifikation gespannt, ob sich das verbessert. Gestern konnte ich nun den 125 SD mit dem SW Mak 150 vergleichen. Bis 2:00Uhr habe ich beide Geräte bei hervorragendem Seeing benutzt. Beide Geräte waren schon 3 Stunden vorher draußen und waren komplett ausgekühlt, naja es war hier immer noch recht warm. Das Fazit war aber recht schnell gefunden, gegen den 125 ED war der Mak deutlich Chancenlos. Der Ed konnte gestern zeigen was er taugt, und er taugt viel. Bis 250x war er gut an Jupiter einsetzsetzbar, bei 300x war er mir zu weich, aber immer noch erstaunlich farbrein. Ich konnte mit dem Naglerzoom 3-6mm sehr fein passende Vergrößerung variieren. Der Mak war da mit dem 10mm Ortho an der Grenze angekommen. Der Sterntest zeigte am Mak schöne, zentrische Beugungsringe bei 330x, an eine schlecht Justierung etc. glaube ich nicht. Der 125ED zeigte definitiv mehr Strukturen in den Wolkenbändern und auch der GRF war leichter und kontrastreichen zu erkennen.
Ich bleibe auch nach der Modifaktion dabei, der Mak ist bei der Leistung nahe an meinem 4"er und der 5"er zeigt definitiv mehr am Planeten. Ich sehe den Zemek hier wieder bestätigt, am Planeten gilt Öffnung minus Obstruktion ergibt die effektive Öffnung für feine Kontraste am Planeten.
Der Mak ist kompakt und nicht schlecht, aber einen guten 5" ED erreicht er deutlich nicht.
Wie Peter in seinem Beitrag auch schon schrieb, der Mak zeigt im Fokus mehr Beugungsringe mit mehr Licht, der ED zeigt mehr Licht im Zentrum und weniger in den Beugungsringen. Bei der Helligkeit im Ringnebel konnte ich keinen Gewinner ausmachen, beide zeigten den Ringnebel in vergleichbarer Helligkeit.

Viele Grüße
Jürgen
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe eine Antwort von Stefan gelesen. Ich habe einen MAK 127 - ist dieser auch mit dem genannten OAZ von Lacerta nachzurüsten. Ich bin mit der Fokussierung unzufriede.
 
Nur noch eine kleine Ergänzung. Gestern war bei mir ein Ausnahmeseeing, wie ich es leider nur selten habe. Habe mich etwas geärgert nicht noch meinen 12" Dobson aufgebaut zu haben, der hätte gestern seine volle Leistungsstärke ausspielen können und an Jupiter noch ganz andere Details zeigen können.
 
Hallo, ein "Mak" hat eine recht dicke Korrektionsplatte und diese braucht relativ lange für die Temepraturanpassung. Man sollte es also schon vorher in ähnlicher Temperatur lagern, bevor man damit rausgeht oder es stationär aufstellen. Das nur als Tipp für den Gebrauch.

\Tom
 
Ich habe eine Antwort von Stefan gelesen. Ich habe einen MAK 127 - ist dieser auch mit dem genannten OAZ von Lacerta nachzurüsten. Ich bin mit der Fokussierung unzufriede.
wenn ich das richtig verstanden habe,der 127er mak sollte ein SC gewinde an der Rückseite haben, allerdings ist das ohnehin schon auf 119mm gebremste teleskop mit einem langen Oaz samt Zubehör hinten dran sehr schnell auch unter den 119mm Öffnung, die Obstruktion dabei bleibt.
Inwiefern man hier etwas optimieren kann hängt vom mechanischen aufbau zusammen, blenden- und fassungsdurchmesser, länge, dimensionierung ect. müsste alles eingemessen werden.

Beim 150er war es sehr offensichtlich das der blendkragen schneidet, der rückseitige fassungsdurchmesser der Meniskuslinse war zeitgleich aber auch größer als 150mm (nicht nur der Hauptspiegel) was theoretisch also auch die 150mm zulässt, deshalb war die sache so klar.
Hab jetzt übrigens den neuen blendkragen, jetzt muss ich mir etwas einfallen lassen zur Befestigung.

mit freundlichen Grüßen
Florian
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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