Wer ist noch dem EAA verfallen?

die SE 2 hat wohl, neben der erhöhten Tragkraft auch einen Guiding-Anschluß. Ist aber wohl eher ein Exot.
Und genau diese Montierung würde ich jetzt nicht unbedingt als Exoten bezeichnen, da die Nexstar 6SE und 8SE-Sets viele Jahre auf dieser Montierung basiert haben und die Nexstar Evolution der direkte Nachfolger ist und sich technisch gar nicht so sehr von dieser unterscheidet. Bei mir trägt sie ja auch normalerweise das C8 und nicht den 66/400-Sucher :LOL:
Aber es stimmt schon, man kann schwerlich alle Celestron-Ableger diesr Montierung in die Liste einpflegen.

Beste Grüße,
Micha
 
Ich würde auch eher bei den hier vorhandenen Setups bleiben, sonst wirst Du nicht mehr fertig ;)
so hatte ich mir das gedacht, auch fertig zu werden.

das soll ja eher eine Sammlung von Beispielen für EAA Setups werden und nicht eine komplette Marktübersicht über alle möglichen Kombinationen, oder?
nö, nu wirklich nicht, keine komplette Marktübersicht.
An Hand der hier vertretenen Setups aufzeigen, erklären, Informationen geben was so mit EAA alles anzustellen ist.

Da komm ich dann zu meiner Frage:
Was habe ich unter einem EAA-Einsteiger zu verstehen?
Einen der tatsächlich ganz am Anfang ist oder der, der schon Erfahrung hat und jetzt da einsteigen will?
 
Da komm ich dann zu meiner Frage:
Was habe ich unter einem EAA-Einsteiger zu verstehen?
Einen der tatsächlich ganz am Anfang ist oder der, der schon Erfahrung hat und jetzt da einsteigen will?
Das ist natürlich ein Problem.
Auf der einen Seite hast du die, welche noch nie ein Teleskop besessen haben und direkt mit EAA anfangen wollen und auf der anderen Seite erfahrene visuelle Spechtler, welche das mal ausprobieren wollen unn grundsätzlich wissen, was sie da am Teleskop machen....

Beste Grüße,
Micha
 
Auf der einen Seite hast du die, welche noch nie ein Teleskop besessen haben und direkt mit EAA anfangen wollen
des ist es :y:.
Da jetzt erst Teleskoptypen erklären, Montierungsformen, etc. ect..
Puuuhhh... würde den Rahmen sehr erweitern.
Evtl. im Schnelldurchgang drüber :unsure:?

auf der anderen Seite erfahrene visuelle Spechtler, welche das mal ausprobieren wollen unn grundsätzlich wissen, was sie da am Teleskop machen....
jep, da braucht man nicht bei Adam-Riese und Eva-Zwerg anfangen ;).
 
Nochmal zurück zu den Celestron's.
- NexStar Evo
- NexStar SE
- NexStar SLT
- NexStar SE mit mehr Tragkraft

Einzeln zu kaufen gibt es die aber nur bei diesem einem Händler. Bei allen anderen nur im Set.
Habe zumindest keinen anderen gefunden.
Vielleicht erklärt uns Alex / @Kerste da drüber auf, was es damit auf sich hat.
Hi!

Celestron bzw. Tom Johnsons Celestron Pacific ist ja mit der Serienfertigung von Schmidt-Cassegrains groß geworden, und will seine Montierungen natürlich mit den besten Teleskopen verkaufen, die es gibt – den eigenen ;)

Die LCM (Light Computerized Mount) ist die einfachste Goto-Montierung auf Alu-Stativ mit recht einfachen Teleskopen, die SLT (Star Locating Telescopes) sind eine Stufe höher angesiedelt und der Anfang der wirklich empfehlenswerten Goto-Teleskope mit Stahlstativ; die SE sind dann schon Anschaffungen fürs Leben. Die kleine SE wird mit 4" Maksutow und 5" Schmidt-Cassegrain verkauft, als Besonderheit hat sie eine Polhöhenwiege, wenn auch nur für die Höhe. Azimut wird durch verdrehen vom kompletten Stativ eingerichtet... für Mond/Sonnenfinsternisse oder piggyback aufgesattelte Kameras langt das. Die große SE ("SE2") wird mit 6" und 8" Schmidt-Cassegrain angeboten, und es gibt eine optionale Polhöhenwiege. Sie ist deutlich stabiler, aber mit dem C8 schon grenzwertig. Ein paar Unterschiede gibt's glaube ich noch bei den verfügbaren Anschlussports.

Und dann gibt's noch die Evolution, die die Vorzüge einer großen SE2 mit eingebautem WLAN und Akku sowie einem stabileren Stativ und Tragegriffen verbindet – schönes Teil, und wenn man Akku und WLAN mit einrechnet auch nicht teurer als die große SE. 6" und 8" werden mit einem kleinen Stativ angeboten, das Evo 925 hat das größere Stativ der CPC-Teleskope.

CPC und CPC HD sind massive Doppelgabeln, aus denen das Teleskop fast nur destruktiv entfernt werden kann – alle kleineren Montierungen haben Prismenschienen. Bei den CPC(HD) ist es ein größerer Akt, das Teleskop auszubauen.

Tja, und auch wenn Celestron die Geräte nur als Komplett-Set anbietet, kann es sich für Händler lohnen, die Geräte getrennt weiterzuverkaufen – dann, wenn der Tubus plus Montierung alleine mehr kosten als das Komplettset. Man kann natürlich auch selbst ein Komplettset zerlegen und nur die Montierung behalten, aber dann hat man die Mühe und den Wertverlust beim Weiterverkauf einer Optik. Wer auf Ebay unterwegs ist weiß, wie nervig es sein kann, Sachen zu verkaufen...

Das macht nicht nur TS so – die SE2, die wir im Verein mit einem ED80 betreiben, kam von Fernrohrland. Noch ein C6/C8 hatten wir nicht brauchen können, und ein Teleskop weiterverkaufen war zu viel Aufwand. Händler handeln, das ist ihr Job.

Und in jedem Baumarkt ist es so, dass die Einzelteile mehr kosten als das Komplettset. Ein paar Rollen kosten mehr als ein fertig zusammengebauter Möbelhund mit den identischen Rollen.

Die parallaktischen Montierungen bietet Celestron auch einzeln an, hier gibt es ja nicht das Problem, dass ein anderer Tubus eventuell an der Montierungsbasis anstößt, wenn man in den Zenit schwenkt.

Beste Grüße,
Alex
 
Guten Morgen zusammen,

mal eine Zwischenfrage zum Ursprungthema: Bin ja inzwischen dem Sensorgrößenwahn verfallen und hab mir die Touptek 2600C angeschafft. Hab ja auch schon ein paar Bilder gezeigt. Meiner Meinung nach und im Vergleich zur SV705 sind die Bilder schon eine andere Liga.
Jetzt hab ich aber das Gefühl, dass nun die Vignettierung zuschlägt. Hab das hier mal beschrieben. Mit der SV705 und deren kleinerem IMX585 Sensor war das bisher ja nicht nötig.
Habe mich jetzt mal daran gemacht und Flats gemacht mit abgezogenen Bias. Nun habe ich hier aber ein Verständnisproblem, bei dem mir Ewald (@MünchenBeiNacht) oder natürlich jeder andere von euch vielleicht mit seiner Erfahrung helfen kann:

Wenn ich beim Livestacking im Preprocessing die Flats bereits abziehe, werden dann die so vorverarbeiteten Bilder im Ordner "rawframes" gespeichert oder sind das dort die echten Rawframes, ohne abgezogene Flats? Weil wenn ich die Rawframes am nächsten Tag aus dem Ordner heraus noch einmal stacke und dabei die Flats abziehe, dann kommt sowas dabei raus:

1694930928686.jpeg


Vielleicht hat ja jemand bereits Erfahrung mit diesem Phänomen gemacht und kann mir erklären was ich falsch mache und wie es richtig geht.

Viele Grüße und CS
Mike
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin auch zusammen, hallo Mike :D,

direkt helfen können werde ich Dir nicht.
Nicht das ich nicht will.

Das kurz Warum ;):
Mir persönlich ist der Aufwand dafür zu groß.
Mit EAA habe ich die Möglichkeit Objekte mit meinen Teleskopen zu sehen, die ich rein visuell nur mit Mühe oder gar nicht erkenne.
Nette Nebenerscheinung, ich kann ein Bild des Objektes auf der SSD bannen.
Ja, über die Qualität meiner Bilder muss man nicht streiten. Mir genügen sie.
Mit SharpCap, mit seinen reichlichen Einstellmöglichkeiten, habe ich genügen Mittel an der Hand, die ich noch lange nicht alle ausgelotet habe, mit denen ich doch schon was für mich erreichen kann.
Kann, soll, muss, will, ... jeder für sich entscheiden.

Das lange Warum ;):
Rein theoretisch weiß ich grob wofür Darks, Flats und BIAS's sind.
Da gibt es mehrere Anlaufstellen um sich darüber zu informieren.
Astrofotografie mit nachgeführter DSLR (Fortgeschritten) - Flats, Darks, BIAS
Was ist eigentlich … ein Dark?
Stapeln von Bildern (Stacking)
Astrofotografie
und sicherlich noch weitere 157 Seiten und ebenso viele Bücher.

Natürlich kam, wie wohl bei den meisten von uns, in den Anfängen des Beobachten der Wunsch auf "Mönsch des muss doch auch auf a Bildle zu bannen sein".
Aber, halt, bremmmmmssss... erst lesen dann handeln, die Erfahrung hatte ich gemacht, ist besser.

Puh... öööhh... jaahaa... hmmm... grübel...
Boaah eyyy... wat ne Uf(f)wand ;), nööö.
Dabei bin ich aber über Planetenvideos gestolpert. Aus dieser Zeit stammt meine Asi 224MC.
Aus dieser Zeit stammen diese beiden Bilder.

Jup_220648_g6_ap99_conv.jpg


Sat_215105_g6_ap29_conv.jpg


Somit war für mich das Thema Astrofotografie, bis auf gelegentliche Videos von Planeten gestorben.
Der Weg ging weiter in der rein visuellen Beobachtung. Deshalb auch die aus dieser Zeit stammenden vehemente Vertretung zur rein visuellen Beobachtung :D. Der ein oder andere mag sich daran erinnern.

Dann kam EAA!
Jaahaaa, die Offenbarung... ne Quatsch :LOL:.
Lesen, informieren, ja, das könnt was sein.
Dass ungefähr passende Geraffel dafür hast du. Mit Rechenknechten kennst dich a weng aus.
Und mal ehrlich, in der warmen Stube sitzen hat was :D.
Der professionelle Astronom sitzt auch nicht mehr mit dem Auge am Okular und arbeitet auch Remote ;):affemund:. Sogar über Kontinente hinweg und sogar ins All hinaus.

Spaß bei Seite, die relative Einfachheit von EAA, wenn man mal die ganzen Stolperfallen des Remote vergisst, ist schon bestechend.
Was man aus dieser relativen Einfachheit macht, EAF, Filterrad, ... abspeichern aller Einzelframes, ...
wiederum, kann, soll, muss, will, ... jeder für sich entscheiden.

Jeder geht da seinen Weg, hat seine Ansprüche, ... so soll es auch sein.
 
@soundfan
Zuerst einmal, die Flats werden nicht abgezogen, sondern es wird ein normiertes Masterflat erstellt. Vom Rohbild wird das Masterdark subtrahiert, dann wird durch das Masterflat dividiert.
Die so korrigierten Rohbilder werden aufaddiert, also gestackt. Und diese gesteckten Bilder kannst Du zwischendurch und am Schluss abspeichern.
Das Bild, das Du uns zeigst deutet darauf hin, dass Dein Masterflat nicht in Ordnung ist. Bei einigen Sensoren sollte die Belichtungszeit für die einzelnen Flats min. 3 Sekunden sein.
Wie hast Du Deine Flats und das Masterflat denn gemacht?
Einen schönen Sonntag
Dieter
 
Hi Mathias,

danke für deine kurzweilige Ausführung, auch des "langen Warum". Bin da eigentlich komplett bei dir. Mir reicht auch, was beim EAA Livestacking herauskommt. Es ist nur so, dass Sharpcap, also das Werkzeug mit dem ich ja ohnehin bereits erfolgreich arbeite, eben diese zusätzlichen Optimierungsmöglichkeiten bietet und ich mich offenbar nur zu dusselig anstelle, sie richtig zu nutzen.
Wenn ich mir meine letzten M31 Bilder ansehe, dann bin ich bereits weit jeseits von allem, was ich mir als Anfänger von Astrofotografie je erhofft habe. Von DSOs will ich hier gar nicht anfangen. Dass ich mal in der Lage wäre einen Adlernebel mit sauberer Auflösung der "Säulen der Schöpfung" abzulichten, war für mich eigentlich immer Utopie und meinem Verständnis nach allenfalls großen Sternwarten oder Weltraumteleskopen vorenthalten.
Von daher ist mein Horizont des Erreichbaren bereits um einige Zehnerpotenzen erweitert worden, nicht zuletzt durch Hilfe und Erklärungen aus diesem Forum.

Und ja, dieser Thread heißt ja "dem EAA verfallen...". Mein Verfallen sieht da offenbar so aus, nun aus den verfügbaren Komponenten und Hilfsmitteln eben das Optimum herauszuholen. Ewald ist mir da sicher noch einige Kilometer voraus, zeigt mir aber mit mit unverholenem Neid meinerseits immer wieder, was auch mit meinem Equipment möglich sein kann.

Daher bitte um Nachsicht, wenn ich hier kartnäckig dranbleibe und um Hilfe rufe beim Versuch, Sharpcap mit seinen Möglichkeiten besser zu verstehen.

Gruß
Mike
 
Hallo Mike,

mach Dir mal keinen Kopp.
Weder die hier noch Teilnehmenden noch ich, sind da so dogmatisch.
Du nutzt die Möglichkeiten die Dir SharpCap bietet. Versuchst zu verstehen und Erfahrungen zu sammeln, gut so :y:.
Frei nach Sinatra, Dein Weg.
 
Hallo Dieter,
ich nutze in Sharpcap die Option, alle gestackten Frames einzeln zu speichern. Das erfolgt in einen separaten Order namens "rawframes", den Sharpcap anlegt. Mir geht es darum ob auf die dort gespeichert Dateien bereits die Flats angewendet wurden. Sorry, dass ich Subtraktion (Darks) und Division (Flats) durcheinander gebracht habe.

Die Flats hab ich mit A4 Leuchttafel und vorgeschaltetem weis-transluszentem Plexiglas sowie Sharpcaps interner Flatfunktion generiert. Gain beibehalten (100 / 0), Belichtung so, dass im Histogramm die Farbwerte zwischen 20% und 80% liegen mit dem Weisswert bei ~60%. Das sind bei mir dann etwa 250ms gewesen. 20 Flats und daraus erzeugt Sharpcap ja dann das Masterflat.

Das schaut eigentlich auch ganz ordentlich aus.
1694940070962.jpeg


Gruß Mike
 
Hallo!


Jetzt hab ich aber das Gefühl, dass nun die Vignettierung zuschlägt. Hab das hier mal beschrieben. Mit der SV705 und deren kleinerem IMX585 Sensor war das bisher ja nicht nötig.
Habe mich jetzt mal daran gemacht und Flats gemacht mit abgezogenen Bias. Nun habe ich hier aber ein Verständnisproblem, bei dem mir Ewald (@MünchenBeiNacht) oder natürlich jeder andere von euch vielleicht mit seiner Erfahrung helfen kann:
:beobachten: Ohhhhhhhh! "Das Böse hat Besitz von Ihm ergriffen und er ist der dunklen Seite der Macht erlegen!"


Hallo Mike!
Ewald (@MünchenBeiNacht) ... mit seiner Erfahrung helfen kann:
Ich fühle mich geschmeichelt! :) Nur leider stehe ich genau da Wissens- und Erfahrungsgemäß mit Bias, Flats, Darks und allen Kombinationen daraus auf dem Schlauch. Ich speichere die Einzelaufnahmen überhaupt nicht ab und habe mit nachträglichen Stacking etc. keinerlei Erfahrung. Das wäre für mich nicht nur viel zu viel Speicheraufwand sondern ich habe auch kein Interesse dann Tage- und Wochenlang nachzuarbeiten.

Als ich gelesen habe, das Du Dir so einen großen Sensor zulegst, habe ich angenommen, dass Du dann danach anfängst das wirklich großes Rad zu drehen. Verstehe mich bitte nicht falsch. In Richtung Astrofotografie zu gehen und auch daran zu arbeiten aus so einer großen und teuren Kamera das Beste herauszuholen ist völlig in Ordnung und auch verständlich.

Ich bin sehr froh, dass ich für mich einen Weg gefunden habe inzwischen sogar ohne vorbereitende Darks und Flats arbeiten zu können. Sharpcap macht einen Superjob mit den Funktionen "Hotpixel removal" und "Gradient removal". Ich führe durchaus mit Photoshop eine Nachbearbeitung der finalen, gestackten Aufnahmen durch. Man kann aus den gestackten .PNGs durchaus alleine mit Kanal-weiser R-G-B Histogamm/Gradations Anpassung eine visuelle Verbesserung erzielen. Interessant ist auch die nachträgliche "Soft-Flat" Bearbeitung mit dem kürzlich von mir beschriebenen Filter Astroflat Pro - aber das sind alles Bearbeitungen an dem gestackten Bild in Sharpcap "As seen" abgespeichert. Dafür brauche ich nur wenige Minuten Zeit, mehr will ich auch nicht nachträglich investieren. Statt aufwändiger Nacharbeit macht es mir viel mehr Freude, mein Astrotagebuch (Online natürlich) zu vervollständigen. Später noch in den Fotos interessante Objekte, meist kleine "Knuppel" zu finden, zu untersuchen und Fakten dazu zu recherchieren. In meiner Pelikan Aufnahme hat sich ein zuerst als fetter, roter Hotpixel verdächtiger roter Bereich als winziger planetarischer Nebel herausgestellt. So was fasziniert und fesselt mich. Oder, dass der Propellernebel vermutlich von einem in der Nähe befindlichen Wolf-Rayet Stern W-140 gespeist, verursacht wird. Quasi die Geschichte und Fakten hinter dem Bild interessiert mich viel mehr als eine perfekte Aufnahme.

Du wirst sicher viele Forumskoellegen/Innen finden können die Dir auf diesem Weg gerne und gut helfen können. Viel Freude daran und mit Deiner neuen tollen Kamera!

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
@soundfan
Ich hab mal in dem Sharpcap manual nachgeschaut. Es werden die unbearbeiteten RAW-Frames abgespeichert.
Einen Hinweis noch, ich benutze auch ein Panel zur Erzeugung der Flatframes. Weil das auch zu einer sehr kurzen Belichtungszeit führte, hab ich mir ein Vorschaltgerät gebaut, das die Lichtstärke mittels PWM stark herabsetzt. Sowas kann man auch kaufen, aber das ist ja das schöne an dem Hobby. Man kann sich auch auf anderen Disziplinen seine Erfolge holen. Genau wie mein Motorfocuser, der funktioniert prächtig mit Sharpcap.
Dieter
 
Ich hab mal in dem Sharpcap manual nachgeschaut. Es werden die unbearbeiteten RAW-Frames abgespeichert.
Hallo Dieter,
genau da bin ich mir eben unsicher. Es steht doch im Manual:
Capturing and Using Flat Frames
Applying flat frame correction will affect both the image shown on screen and the image data saved to any capture file, so there is no need to apply flat frame correction in later processing if you have used flat frame correction in SharpCap.
Ich verstehe das so, dass alles was nach der Verarbeitung der Flats gespeichert wird, eben diese Division enthält.

Sicher bin ich mir aber auch nicht.

Aber ich lasse nicht locker und teste weiter. Wäre doch gelacht..

Gruß Mike
 
Hallo Ewald,

hm, das ist interessant. Jetzt dachte ich du bist da viel tiefer drin mit deinen Ergebnissen.

Ich speichere die Rawframes eigentlich auch nicht um anschließend klassische EBV zu machen und quasi wieder zur Astrofotografie zu wechseln. Ich will nur die Daten haben für den Fall, dass ich beim Livestacking irgendetwas verhunzt habe und dann am nächten Tag mit frischen Einstellungen noch einmal neu stacken kann. Weitere Nachbearbeitung habe ich eigentlich nicht vor. Das was du schreibst:
Ich führe durchaus mit Photoshop eine Nachbearbeitung der finalen, gestackten Aufnahmen durch. Man kann aus den gestackten .PNGs durchaus alleine mit Kanal-weiser R-G-B Histogamm/Gradations Anpassung eine visuelle Verbesserung erzielen. Interessant ist auch die nachträgliche "Soft-Flat" Bearbeitung mit dem kürzlich von mir beschriebenen Filter Astroflat Pro
Das sind für mich schon wieder böhmische Dörfer. Ich habe auch gar kein PS, nur Gimp und Siril, aber bei beidem weiß ich kaum mehr als wie man es startet.

Für mich ist Sharpcap schon mächtig genug und ich versuche mich da einzufuchsen.

Gruß Mike
 
Interessiert lesend.
Mich beschleicht so der Verdacht, auch wenn es die Möglichkeit gibt in SharpCap, das ich mir mit Dark, Flat und BIAS ein paar mehr Baustellen aufmache :unsure:.

Ja, kein Dogmatismus.

Wenn ich das gelesene über Dark, Flat und BIAS richtig verstanden habe, sollte das tunlichst immer vor der/den eigentlichen Aufnahme(n) durchgeführt werden.
Also quasi kein Vorarbeiten möglich, in dem ich mir so eine Art Bibliothek für die einzelnen Dark, Flat und BIAS erstelle. Belichtungszeit und Gain mag ja noch gehen, aber bei der Temperatur hakt es ja aus.

Nö, nichts für mich.
@soundfan lass Dich aber von Deinem Vorhaben nicht abbringen :y:.
Werde interessiert weiter mitlesen. Alles hilfreiche Informationen.
 
@alle
Habe mal diesen Thread überflogen und bin sehr an EAA interessiert.

Was ich möchte :
Dinge sehen die mir mit meinem 8 Zoll Dobson bei mäßigen Bortle4 Himmel visuell verwehrt bleiben .

2. Möglichlichst unkomplizierter Aufbau , da wurde mir der Asair Pro Astrocomputer empholen .

3.
EQ Plattform für den 8 Zoll Dobson da wurden mir einige empfohlen bin da aber noch unsicher , hier im Thread steht nun dass das wohl sehr speziell ist …

Ich frage einfach mal in die Runde :

Mal angenommen jemand kann /möchte maximal 1500 bis 1800 Euro ausgeben hat einen 8 Zoll Gslaxy D8 und möchte möglichst viel sehen , scharfe Planeten/Mondfotos , Kugelsternhaufen /Nebel in M31 , weit entfernte Galaxienhaufen uvm , welches Setup würdet ihr ihm empfehlen?

Könnt ihr bestätigen das mit EAA in etwa das sichtbar ist was mit einem Teleskop visuell mit der 3fachen Öffnung sichtbar wäre?
Hab ich in einem Link gelesen .
Dann würde ja ein winziger 70mm Refraktor in etwa das zeigen können mit EAA was der große 8 Zöller kann …natürlich nur mit dem Auflösungsvermögen was mit 70mm möglich ist .

Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich?

Bin absoluter Neuling in EAA und Fotografie und noch ziemlich unwissend .
 
Was ich möchte :
Dinge sehen die mir mit meinem 8 Zoll Dobson bei mäßigen Bortle4 Himmel visuell verwehrt bleiben .
Dafür ist EAA gut, da man mit der Kamera die Sub-Aufnahmen live stacken/integrieren kann und dabei dann auch noch den Himmelshintergrund/Lichtverschmutzung abziehen kann.

2. Möglichlichst unkomplizierter Aufbau , da wurde mir der Asair Pro Astrocomputer empholen .
Bei AsiAir übergibst du dich der Firma ZWO, da alles nur mit ihren Produkten funktioniert.
Du kannst das gleiche und besser durch andere freie SW erreichen und bist nicht auf ZWO Produkte festgelegt.

3.
EQ Plattform für den 8 Zoll Dobson da wurden mir einige empfohlen bin da aber noch unsicher , hier im Thread steht nun dass das wohl sehr speziell ist …
Speziell nur im Sinne von etwas anders. ;)
Es ist absolut machbar und eigentlich eine einfache Sache.

Mal angenommen jemand kann /möchte maximal 1500 bis 1800 Euro ausgeben hat einen 8 Zoll Gslaxy D8 und möchte möglichst viel sehen , scharfe Planeten/Mondfotos , Kugelsternhaufen /Nebel in M31 , weit entfernte Galaxienhaufen uvm , welches Setup würdet ihr ihm empfehlen?
Ganz einfach: ;)
Erstens für Planeten, eine EQ-Plattform, gescheite Barlow und eine Planetenkamera mit möglichst kleinen Pixeln und hoher Frame-Rate und nicht unbedingt hoher Pixel-Auslösung.
Und zweitens für EAA, auch eine EQ-Plattform, eine Kamera mit möglichst grossem Sensor, am besten Vollformat oder APS-C und Koma Korrektor Reducer.

Könnt ihr bestätigen das mit EAA in etwa das sichtbar ist was mit einem Teleskop visuell mit der 3fachen Öffnung sichtbar wäre?
Hab ich in einem Link gelesen .
Dann würde ja ein winziger 70mm Refraktor in etwa das zeigen können mit EAA was der große 8 Zöller kann …natürlich nur mit dem Auflösungsvermögen was mit 70mm möglich ist .

Wie sind eure Erfahrungen diesbezüglich?
Hatte ich schon an anderer Stelle geschrieben. Das ist Quatsch. Man kann damit nicht die Physik austricksen, aber man sieht aus den obigen Gründen mehr als mit dem Auge.

Gruß
Peter
 
Hallo,

Mal angenommen jemand kann /möchte maximal 1500 bis 1800 Euro ausgeben hat einen 8 Zoll Gslaxy D8 und möchte möglichst viel sehen , scharfe Planeten/Mondfotos , Kugelsternhaufen /Nebel in M31 , weit entfernte Galaxienhaufen uvm , welches Setup würdet ihr ihm empfehlen?
bei den angenommen Budget würde ich mir was neues/gebrauchtes zusammen stellen.

(Aber letztendlich nur aus dem Grund, ich mag Dobson nicht :affemund:.
Musste jetzt eingeschoben werden, da Peter / @AstroPZ schneller war ;).)

Zumal als Neuling, etwas das leichter zu Handhaben ist.
Entspräche auch mehr der Forderung
da eine Alt/AZ GoTo (AZ-GTi od. AZ-GTiX) mit einem Apo, (um die 80mm Öffnung und Brennweite 400 bis 600mm). OK, die Kamera wird ordentlich zu Buche schlagen. Da wäre die Asi 585, die hier auch an einem Apo genutzt wird.
Dazu einen leidlich aktuellen PC/Notebook, W10 oder 11, ASCOM, SharpCap, ASTAP, Planetariumssoftware wie Stellarium oder Skychart und grundsätzlich kann es los gehen. Das einzige was bei der Software kostet ist SharpCap, 15,- € das Jahr.
Alt/AZ - kein Einnorden
Apo - praktisch, quadratisch, gut ;) und farbrein, da geht dann auch was an Planeten.

da wurde mir der Asair Pro Astrocomputer empholen .
hat jetzt eher nichts mit unkompliziert zu tun.
Einen Computer, wie auch immer geartet, braucht es auf jeden Fall. Irgendwo muss das Bild ja erscheinen.
Viele schwören auf die AA Plus, kann ich aber nichts zu sagen. Habe keine.
Weiß jetzt aber auch nicht, da Du vor hast den Dobson EAA-tauglich zu machen, ob die AsiAir auch "nur" im Kameramodus zu betreiben ist, oder ob da zwingend eine ansteuerbare Montierung dran muss.

3.
EQ Plattform für den 8 Zoll Dobson da wurden mir einige empfohlen bin da aber noch unsicher , hier im Thread steht nun dass das wohl sehr speziell ist …
da mal die Dobson-EAA-ler abwarten.
Und schon ist es passiert :D.

Könnt ihr bestätigen das mit EAA in etwa das sichtbar ist was mit einem Teleskop visuell mit der 3fachen Öffnung sichtbar wäre?
Hab ich in einem Link gelesen .
Dann würde ja ein winziger 70mm Refraktor in etwa das zeigen können mit EAA was der große 8 Zöller kann …natürlich nur mit dem Auflösungsvermögen was mit 70mm möglich ist .
ist in Deinem anderen Thread beantwortet worden.

Ganz einfach: ;)
Erstens für Planeten, eine EQ-Plattform, gescheite Barlow und eine Planetenkamera mit möglichst kleinen Pixeln und hoher Frame-Rate und nicht unbedingt hoher Pixel-Auslösung.
Und zweitens für EAA, auch eine EQ-Plattform, eine Kamera mit möglichst grossem Sensor, am besten Vollformat oder APS-C und Koma Korrektor Reducer.
das ist doch mal eine griffige Formulierung für die Auswahl einer Kamera.

:coffee::alien:
 
Hallo!
Das ist ein toller Newton. Für visuelle Beobachtungen! Der hat einen entsprechend für's visuell ausgelegten "kleinen" Fangspiegel. Vermutlich kommst Du genau deshalb mit einem "visuellen" Galaxy ohne Umbau des Newton mit einer Kamera im OAZ nicht oder nur sehr knapp in den Fokus. Hängt natürlich auch noch von der Kamera (Abstand Sensor - Sensorglas) ab und was man vor der Kamera, wie z.B. eine Filterschublade etc. noch haben möchte.

In jeden Fall sollte man vor allen anderen Entscheidungen vorher prüfen, ob man mit einem visuell ausgelegten Newton mit einer Kamera überhaupt in den Fokus kommt. Ich habe selbst einen 10" Galaxy mit Starsense auf EQ-Plattform. Ich liebe meinen Dobson aber ich käme nie auf die Idee damit EAA zu machen.

Wir haben einige Kollegen @AstroPZ, @komposer die sehen dies sicher anders und produzieren mit Ihren Dobson geführten Instrumenten tolle Ergebnisse, großes Respekt für alle EAA-Dobsonauten! Wie gesagt, meines ist es nicht.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
@alle
Ich antworte nachher ausführlich bin gerade unterwegs.

@MünchenBeiNacht
Da tun sich wieder Probleme auf auf die man als Laie nie im Leben käme , es wäre extrem ärgerlich wenn ich alles bestellen würde und dann passen Teleskop und Kamera nicht zusammen.

Kurz nur warum ich unbedingt den Dobson nutzen will :

Na ja er ist verfügbar, den habe ich und kann ihn per Anhänger gut transportieren.

Zudem hat er eine schön große Öffnung , hohes Auflösungsvermögen und generell ein Topspiegel . Was der an Jupiter zeigt und die Schärfe…

Deshalb wollte ich den unbedingt nutzen auch weil ich mir ein im Vergleich zum kleinen Apo enorm höheres Lichtsammelvermögen und Auflösungsvermögen erhoffe , mit 8 Zoll geht ja schon richtig was , das wollte ich gern ausnutzen… sogar später auf mindestens 12 Zoll upgraden . Um noch mehr Auflösungsvermögen zu haben , mit 12 Zoll sah ich visuell Albedostrukturen auf Ganymed, leider verkaufte ich diesen GSO Traumspiegel 2012 .

Das sind die Gründe warum ich damit EAA machen will . Die Planetenfotos von @komposer verraten den Grund anschaulich… allein der Jupiter …
 
Bei AsiAir übergibst du dich der Firma ZWO, da alles nur mit ihren Produkten funktioniert.
Du kannst das gleiche und besser durch andere freie SW erreichen und bist nicht auf ZWO Produkte festgelegt.
:y:
Das Geld würde ich mir, zumindest für den Anfang, wie gesagt ich kenne AsiAir nicht, sparen.
Notebook ist meist eh vorhanden. Da brauchts auch keinen Gaming-Boliden.
Bei mir werkelt ein i5 7Gen mit12 GB RAM. Da läuft sogar W11 ordentlich drauf.
Für AA+ brauchts dann auch noch ein SmartPhone, was für mich der Krampf wäre, oder ein Tablet, da was um die 10", sonst wird das ganze etwas friemelig.
 
Vermutlich kommst Du genau deshalb mit einem "visuellen" Galaxy ohne Umbau des Newton mit einer Kamera im OAZ nicht oder nur sehr knapp in den Fokus.
ob man mit einem visuell ausgelegten Newton mit einer Kamera überhaupt in den Fokus kommt.
hach neee... sonst fällt mir das immer als erstes ein ;).

Wir haben einige Kollegen @AstroPZ, @komposer die sehen dies sicher anders und produzieren mit Ihren Dobson geführten Instrumenten tolle Ergebnisse, großes Respekt für alle EAA-Dobsonauten! Wie gesagt, meines ist es nicht.
so zu unterschreiben :y:.
 
Wie ich das jetzt alles, mit den ganzen zusätzlichen Information von Eurer Seite, in eine schriftliche Form bringen will, ist mir noch vollkommen schleierhaft :cool:.
Ich finde, das musst du gar nicht, die Tabelle finde ich aussagekräftig genug. Interessant, welche Tendenzen da abzulesen sind, insbesondere bei den Kameras. Ich tendiere im Moment sogar dazu, meine 585 zu behalten und keine neue zu kaufen. Die 533 hätte zwar den größeren Sensor, aber soviel Mehrwert sehe ich nicht, ich beobachte mal den Markt. Klar ist aber, dass nur die 533 als Upgrade taugt, wenn ich bei ungekühlten Kameras bleibe.

Zurück zur Tabelle: Sehr hilfreich für Neueinsteiger, sehr informativ und inspirierend für bereits tätige EAA-ler. Danke für Deine Mühe, Mathias!

LG Olaf
 
:y:
Das Geld würde ich mir, zumindest für den Anfang, wie gesagt ich kenne AsiAir nicht, sparen.
Notebook ist meist eh vorhanden. Da brauchts auch keinen Gaming-Boliden.
Bei mir werkelt ein i5 7Gen mit12 GB RAM. Da läuft sogar W11 ordentlich drauf.
Für AA+ brauchts dann auch noch ein SmartPhone, was für mich der Krampf wäre, oder ein Tablet, da was um die 10", sonst wird das ganze etwas friemelig.
Das sehe ich anders. Ich hab natürlich ein Laptop, aber die AsiAir hat mir gerade als Anfänger sehr geholfen. Ein überragendes Produkt, wenn man weiß, wie man es nutzen kann und muss.

Sharpcap finde ich auch sehr gut, habe ich auch ausprobiert und auch eine Lizenz gekauft, aber mir war das mit Laptop zu viel Gerödel, ist aber Geschmacksache. Die AsiAir Mini habe ich zusätzlich auch noch, die tut es genauso wie die Plus, und die gibt es oft für 249,00 Euro im Angebot. Ein solches hab ich im letzten Winter genutzt und hab sie als Reisecomputer gekauft. Die passt in den Sucherschuh und wiegt nichts. Das WLAN funktioniert da sogar besser als bei der Plus. Ihr merkt: Hier spricht der ZWO-Fan! :ROFLMAO: Demnächst kommt der Seestar, der kommt dann auch in die Tabelle.

LG Olaf
 
Hallo Olaf,

Zurück zur Tabelle: Sehr hilfreich für Neueinsteiger, sehr informativ und inspirierend für bereits tätige EAA-ler. Danke für Deine Mühe, Mathias!
besten Dank.

mit der liebäugele ich schon länger. Aber da sind mir meine Biolinsen in die Quere gekommen.
Jetzt heißt es erstmal sparen.

Hier spricht der ZWO-Fan! :ROFLMAO: Demnächst kommt der Seestar, der kommt dann auch in die Tabelle.
ist doch auch gar kein Problem :y:, nicht Lieschen Müller muss damit klar kommen sondern Du.
Das kommt der selbstredend.
Da warten wir bestimmt alle gespannt auf die ersten Ablichtungen.
 
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