Wer ist noch dem EAA verfallen?

Hi Ewald,
Bin ich der einzige Vollpfosten weit und breit? :cry: Und alle Anderen kennen und machen das bereits so? _jungeschlagen:
wenn du das so sehen willst. ;)

Nein, nein, mir geht es ja genauso.

Ich habe die Skripte allerdings gesehen, aber erstmal ignoriert ( ;) ) und die gibt es bei mir erst ab Synscan Pro APP Version 2.4.8 (Windows).
Wird es nur auf Windows geben, da ja SharpCap nur auf Windows läuft.

Da ich jetzt hier auch darauf gestossen worden bin (vielen Dank an Andreas @-Aldebaran77- ), habe ich sie mir mal angeschaut.
Das sind Python Scripte für die Scripting Engine und nicht für den Sequencer.
Man muss die auch noch editieren, zB eigene Kamera eintragen, Code für SharpCap 4.1 aktivieren.

Aber die machen genau das was du denkst. ;)

Es wird 3 mal ein Blind Solve gemacht, damit die Montierung aligned und dann zum nächsten zufälligen Punkt gefahren.
Praktisch das was man auch manuell machen könnte.

Ich werde das in der Simulations Umgebung mal ausprobieren.

Gruß
Peter
 
Tach auch zusammen :D,

Eigentlich habe ich mich schon immer gefragt warum es ähnlich wie das automatisierte Celestron Starsense Autoalignment (mit nativen, extra Starsense Handkontroller und nativer, extra Starsense Kamera) nicht einen Alignment Ablauf mit einer vorhandenen Kamera und Plate Solving gibt .... :unsure:
das habe ich mir damals als ich mit EAA anfing auch überlegt.
Warum ein "richtig extra Geld kostet" "Celestron Starsense Gerödel" anschaffen, wenn man eine kleine Kamera und ein leidlich teures Finder-/Guiding-Scope anschaffen kann. Was, mal so Pi mal Daumen, die Hälfte an Kosten aufwirft.

Irgendwie ist das dann eingeschlafen :unsure:.
Zwischen durch immer mal wieder aufgekommen, da dann mittlerweile auch ein Asi120 im Haus ist. Würde ja nur noch ein Finder-Scope fehlen, an welchem man eine Kamera adaptieren kann.
Dann bin ich aber wohl am Plate-Solven über das Hauptteleskop hängen geblieben.
Ebenso ist das Star-Alignment mit der iOptron auch kein Hexenwerk und funktioniert mit Plate-Solven und dem GoTo Katalog in SharpCap bestens.

Es wird 3 mal ein Blind Solve gemacht, damit die Montierung aligned und dann zum nächsten zufälligen Punkt gefahren.
Praktisch das was man auch manuell machen könnte.
das ist ein guter Hinweis :y:.

Das Skrip ist dann nur für Sky Watcher. Was mich zu dem Gedanken verleitet, das man mit einem Starsens Gerödel ;) für Arme (Nachbau, Kamera und Finder) dann nicht so einfach sein wird. Die Montierung muss ja g'scheite Signale bekommen und auch die Daten von SharpCap übermittelt bekommen und bei sich eintragen.
So scheint es ja auch mit dem Starsense Gerödel zu funktionieren. Für Sky Watcher gibt ja den extra Kasten dabei, der dazwischen gestöpselt wird und halt die Ergebnisse der Starsense-Kamera an die Montierung weiter leitet. Bei den Celestron Montierungen scheint das ja schon intern vorhanden zu sein.
Wobei Celestron und Sky Watcher aus dem selben Haus kommen :unsure:.
So denke ich, naiv wie ich bin.

In Ermangelung an g'scheitem Wetter und das Gerüst ist immer noch da :mad: wird es mit dem Testen an meiner iOptron noch was dauern um zu erfahren ob ich mir das Star-Alignment sparen kann.

:coffee::alien:
 
Hallo Ewald, hallo zusammen,

ich benutze ausschließlich ein Windows-basiertes System (Win10). Softwaremäßig läuft im Vordergrund die Sky-Watcher SynScan Pro App in der Version 1.19.20, Sharpcap und Stellarium. Des Weitern sind Astap und Ascom und natürlich die Treiber für Kamera und EAF installiert.

Hier einmal meine Vorgehensweise im Detail:

1. Die SynScan App nutze ich nur fürs Alignment. Hierfür Teleskop "Pi mal Daumen" in der Homeposition positionieren (egal ob Blick nach Norden vorhanden ist oder nicht). Wichtig, alle eventuell vorhandenen vorherigen Ausrichtungen (Winterschlafdaten etc.) in der SynScan App löschen. Anschließend unter "Alignment" das Menü "Align with sync" öffnen.

Screenshot_2023-10-26-12-00-09-567-edit_com.skywatcher.synscanapppro~2.jpg


2. Sharpcap und Stellarium öffnen und alles Verbinden/ Kamera sollte natürlich schon im Fokus sein. Wenn alles passt, sollte in Stellarium die Position der Montierung jetzt exakt im Norden am Horizont angezeigt werden (Alt 0° AZ 0°).

3. Anschließend via Stellarium irgend eine freie Himmelsregion/ Stern anfahren, z.B. Polaris, idealerweise ca. 45° in Altitude. In Sharpcap taucht Polaris noch nicht im FOV der Kamera auf, da die Montierung ja nicht exakt positioniert wurde.

4. Platesolven in Sharpcap. Bei mir ist in Sharpcap generell ein "recenter" nach dem Platesolven eingestellt. Nach dem Platesolven erscheint die Abweichung (meist 2-3°) und Polaris erscheint nun automatisch im FOV der Kamera.
Erste Koordinate (1. Alignment Point) der Himmelsposition wird automatisch in die SynScan App übertragen.

5. In Stellarium die nächste freie Himmelsposition/ Stern anfahren. Idealerweise ca. 90° in Azimut von der ersten Position versetzt.

6. Platesolven in Sharpcap und es erfolgt wieder ein "recenter". In der SynScan App erscheint die zweite Koordinate (2. Alignment Point)

7. Das "Alignment" Menü in der SynScan App sollte jetzt verlassen werden bzw. bei Bedarf kann noch eine weiterer Alignment Point gewählt werden. Bei mir reichten bisher immer zwei Alignment Punkte aus.

... Fertig ist das semiautomatische Alignment. Semiautomatisch, weil ich gezielt steuere welche Alignment Punkte ich via Software anfahre und manuell platesolve, also die volle Kontrolle habe.

In den neueren Sky-Watcher SynScan App Versionen heißt das Menü jetzt "Sync samples" und funktioniert identisch. Allerdings erzeugt jedes Platesolven in Sharpcap jetzt einen Alignment Point. Die Liste wird also immer vorgesetzt und das Himmelsmodel mit jedem neuen Punk aktualisiert. (Hat bestimmt auch Vorteile)

Wie gesagt, bei mir läuft am stabilsten die SynScan App Version 1.19.20 bevor die Version 2.xxx veröffentlicht wurde. Ich komme derzeit super mit der beschriebenen Methode klar und bleibe auch dabei. Keine Sterne positionieren und ausrichten, einfache zwei sichtbare Himmelsausschnitte anfahren und Platesolven.

Zum automatischen Alignment via Script kann ich nicht viel sagen. Das habe ich einmalig ausprobiert und es hat funktioniert. Für mich erstmal etwas ungewohnt, weil irgendwelche Punkte angefahren werden, auf die ich keinen Einfluss habe. Vielleicht kommt demnächst da noch mehr. Das gibt es ja erst seit der SynScan App Version 2.4.8.

Viele Grüße
Andreas
 
Hallo Andreas, @Aldebaran77

vielen Dank für deine umfangreiche Rückmeldung. Sehr hilfreich und sehr interessant!

Ich konnte heute schon einiges Im Wohnzimmer ausprobieren und habe auch einiges herausgefunden.
In den neueren Sky-Watcher SynScan App Versionen heißt das Menü jetzt "Sync samples" und funktioniert identisch.
synscan_01a.jpg

Über die "Sync Samples" bin ich auch schon gestolpert - nach dem ich mich quirlig gesucht habe nach "Align mit Sync" ;)
Innen im Wohnzimmer / außen im strömenden Regen war natürlich alles jetzt nur "Trocken-Skikurs". Aber ich bin schon sehr gespannt auf die erste klare Nacht.

Dann habe ich mich mit dem Autoalignement Script gespielt und folgendes herausgefunden. Ich hatte noch aus meinen früheren Tests den SynScan APP Ascom Treiber 1.3 auf meinem Astro-Laptop installiert - damit funktioniert der Script nicht. Ich habe den neuesten Treiber Version 1.4 installiert und damit tut es.

synscan_05a.jpg


Aber es gibt noch ein weiteres Problem mit der Sharpcap Version 4.1 - denn seit Sharpcap 4.1 basiert der "eingebaute" Python nicht mehr auf Version 2.7 sondern auf der Version 3.4. Hier ein Link zum Sharpcap Forum dazu. So weit ich es verstehe müsste man das Skywatcher Script noch entsprechend anpassen. Vielleicht hat es hier im Forum einen Python Guru der so was erledigen und machen kann?

Die gute Nachricht, der Script läuft auf alle Fälle mit der Sharpcap Version 4.0 noch. Ich habe in Sharpcap nur bis zum ersten Plate Solve zugeschaut, das im Wohnzimmer nicht erfolgreich ausgeführt werden konnte.

Ich denke auch wie Andreas man kann sicher auch mit dem von ihm beschriebenen manuellen Ablauf sicher genau so gut arbeiten.

Ich sehe für mich gegenüber des automatischen Starsense Autoalignment mit Skywatcher Montierungen den sehr viel versprechenden Vorteil, dass man sowohl das Alignment remote ausführen kann und noch wichtiger, man kann offensichtlich mit dieser hier besprochen Skywatcher Platesolving/Alignment Variante auch remote das "Pointing-Modell" verbessern. Dies würde vermutlich zu einer besseren, genaueren Nachführung führen. Ähnliches geht zwar auch mit Starsense, aber wenn man es mit Skywatcher Montierungen koppelt, bleibt einem dafür nur der Gang ans Teleskop zum Handkontroller. Bei Starsense Anbindung an Celestron Montierungen kann man mit der Celestron Software CPW im Passthru Modus auch remote mit Starsense arbeiten, aber genau dieser Passthru Modus funktioniert nicht bei Skywatcher Montierungen mit Starsense.

Ich bin schon sehr gespannt und freue mich damit unter klaren Himmel erste Tests mit der SynScan Pro App auszuführen. Spannend! Noch Mal ein großes Dankeschön an Andreas! :y:

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Vielleicht hat es hier im Forum einen Python Guru der so was erledigen und machen kann?
ich bin kein Python Guru, aber ein bisschen kenne ich mich schon aus.
Ich hatte ja geschrieben, dass man das Script anpassen muss.
Ich werde das auf alle Fälle mit SharpCap 4.1 testen, da ich langfristig nichts davon halte eine alte Version zu benutzen.
Übrigens hatte ich ja geschrieben, dass der 4.1 Code auskommentiert schon drin ist.
Mit der Python Version hat es wahrscheinlich nichts zu tun.

Übrigens bin ich der Meinung, dass das mit jeder ASCOM Montierung funktionieren sollte, da ja nur ASCOM benutzt wird und nichts Montierung Spezifisches.
Das ist/wäre eine super Sache.

Gruß
Peter
 
Ich habe in Sharpcap nur bis zum ersten Plate Solve zugeschaut, das im Wohnzimmer nicht erfolgreich ausgeführt werden konnte.
zum Testen im Wohnzimmer kann man den ASCOM Sky-Simulator und seine Kamera entweder mit der originalen Montierung oder nur mit dem ASCOM Teleskop-Simulator benutzen.

Damit sollte eigentlich alles testbar sein. Genau für solche Wohnzimmer Tests benutze ich den Sky-Simulator. Damit funktioniert dann auch das Plate-Solving mit einem künstlich generierten Bild an der Position des Teleskops.

Gruß
Peter
 
Hi,

so, ich habe mich mal mit dem Script "SharpCap_Script_Template_for _Skywatcher_GOTO_Mounts_AutoAlign.py", das für Alt/Az Montierungen gedacht ist, beschäftigt.

Ich habe das mit SharpCap 4.1 und dem "ASCOM Sky Simulator" und dem "Telescope Simulator .NET" zum Laufen gebracht.
Der Plate Solver war ASTAP.

Da das keine Synscan Montierung ist, habe ich die spezifischen Dinge dafür deaktiviert.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob man das wirklich braucht und das Script nicht allgemein für eine ASCOM Montierung aufbauen kann.

Die benutzte Kamera und auch die Montierung muss in dem Script doch nicht extra eingetragen werden. Es wird einfach die aktive Kamera und Montierung genommen.

Die Schleife über die angesteuerten Alignment Punkte geht über den ganzen Himmel und macht sehr viele Alignments, alle 15 Grad.
Das ist mir zuviel. Das kann aber im Script mit den Werten für intervalAlt, intervalAz, MaximumAlt und MinimumAlt angepasst werden.

Ausserdem muss ich mir etwas überlegen, die Schleife so zu verändern, dass sie nur über mein Sichtfeld nach Süden geht.
MM sind eigentlich auch zB nur 3 Alignment Punkte ausreichend. Bei mir zB in Alt/AZ so etwas: 80/120, 60/180, 80/240

Auf alle Fälle kann man mit diesem Script eine ASCOM Montierung automatisiert alignen.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Peter,

besten Dank für Deine Mühen und Informationen :y:.

Auf alle Fälle kann man mit diesem Script eine ASCOM Montierung automatisiert alignen.
mal abgesehen davon ob man das braucht oder nicht, das Script greif sowohl bei AZ und EQ?
Und Du meinst, wenn ich Dich recht verstehe, das würde, mit Anpassungen im Script, Gültigkeit für alle EQ oder AZ Montierungen haben und funktionieren?

Heißt ja im Rückschluss, irgendwo vorher schon geschrieben worden, das man das auch manuell durchführen kann.
Gibt denn SharpCap, unabhängig welche Montierung mit ASCOM dran hängt, die Daten vom ersten, zweiten und dritten Alignment Punkt an diese weiter?
Wird dann das Pointing-Modell in der Montierung korrigiert?

Ich kann das Pointing-Modell über den iOptron Commander aufrufen.
Aber irgendwie steht da nicht's drin :unsure:.
01_iOptron_Bildschirmfoto_2023-10-27_19-21-31.png


02_iOptron_Bildschirmfoto_2023-10-27_19-21-31.png
 
Hallo Autoaligner! Hallo Peter @AstroPZ! Hallo Mathias @Linsensuppe (mbba18) ,

ich habe mich Freitag/Samstag Nacht auch an den Script in Freien versucht.
da ich langfristig nichts davon halte eine alte Version zu benutzen.
Das sehe ich auch so, nur ich wollte jetzt kein 4.1 Fass aufmachen und deshalb habe ich mich zuerst noch mit der direkt funktionierenden unveränderten 4.0 Variante begnügt. Mir sind einige grundsätzliche Sachen aufgefallen von denen ich jetzt nicht weiß ob die nicht eigentlich das ganze Vorhaben Autoalignment zumindest behindern bzw. sogar unmöglich machen.

Ich habe dieses Mal das Autoalignment wirklich live und im Freien ausgeführt und bin dabei so vorgegangen wie ich es auch zusammen mit dem Starsense machen würde. Einen ersten Problem Punkt hat Andreas @Aldebaran77 auch schon so elegant nebenbei erwähnt ...

Kamera sollte natürlich schon im Fokus sein.

Das ist natürlich klar, aber das braucht es mit Starsense nicht. Die Starsense Kamera kann und muss nicht fokussiert werden. Warum auch immer, die ist einfach da und ohne jegliche Einflussnahme im Fokus oder zumindest ausreichend im Fokus oder was auch immer. Sie tut.

Aber kein Problem, mein übliches Fokus-Procedere gestartet und zuerst noch gewohnt wie ich es bin, habe ich deshalb die Montierung von Hand nach Westen ~270°, Altitude 60° geschwenkt. Dann ASI-LIVE aufgerufen. Die ASI 294MC angebunden und im Fokusmodul auf Fokus Position 10.500 gefahren .... dauert ca. 15 Sekunden bis der Motor von 0 auf Position 10.500 gefahren ist ... und dann ...

o_O

schöne Strichspuren im Bild bei 5s Belichtungszeit, aber auch noch bei 2s. War mir dann sofort klar warum. Die Montierung tut nichts. Sie steht als Arbeiter-Denkmal nur so im Garten und führt natürlich nicht nach. Nada! Gar nicht! Steht einfach da! Stillstand! Nur die dämliche Erde hält nicht an und dreht sich weiter ....

:oops:

Okay, also den perfekten Fokus mit ASI-LIVE zuerst mal auf später verschoben und zu Fuß schöne, scharfe Strichspuren eingestellt. Ob damit Sharpcap erfolgreich platesolven kann? Ich habe nicht getestet ob der Autofokus auch mit Strichsternen funktionieren würde ....

:unsure:

Ich hatte im Hintergrund natürlich die Skywatcher Synscan APP am laufen ...

synscan_04a.jpg

... wobei der am Abend zuvor gemachte Screenshot hier nicht ganz richtig ist .... im Bereich "No Samples" stand ein erster Wert mit AZ~359,..° und ALT -0,..° ...
und ich habe zum Test ob Platesolving im Sharpcap überhaupt funktioniert .... zuerst Sharpcap gestartet, ASI294MC verbunden, GAIN auf 400 gedreht und Belichtungszeit auf 1s eingestellt um möglichst kurze Stern-Strichspuren zu haben und mit Sharpcap ein "Platesolve only" durchgeführt!
... erfolgreich duchgeführt! :love:
Hurra! Dann gleich noch mal im Sharpcap "Platesolve and Resync" gestartet mit der Hoffnung nach Abschluss des Platesolvings einen zweiten Eintrag im Sample-Breich der Synscan APP zu sehen. AaaaaaaBER! :cautious:
Sharpcap kann nicht Platesolven. ROTER BALKEN! Zu wenig Sterne, mal versuchen ob .... Häääääähhh? Ging doch gerade ... also Gain auf 500, 2s Belichtunsgzeit .... jetzt mausgrauer Himmel, aber egal .... im Sharpcap "Platesolve and Resync" gestartet immer noch in der Hoffnung nach Abschluss des Platesolvings einen zweiten Eintrag im Sample bereich zu sehen. AaaaaaaBER! Sharpcap kann nicht Platesolven. ROTER BALKEN! Zu wenig Sterne, mal versuchen ob .... kann doch nicht sein ... ging doch gerade .... also Gain auf Maximum, 4s Belichtungszeit ... grauer Himmel .... ziemliche Strichspuren ... egal ....
im Sharpcap wieder "Platesolve and Resync" gestartet immer noch in der Hoffnung nach Abschluss des Platesolvings endlich einen zweiten Eintrag im Sample bereich zu sehen. AaaaaaaBER! Sharpcap kann nicht Platesolven. ROTER BALKEN! Zu wenig Sterne, mal versuchen ob .... dann meinte meine analytische, bessere Hälfte des Astroteams Susanne: "Worauf soll Sharpcap eiegntliche RRRRRREEEEEEE-SYNC-en?????

Ja stimmt! Susanne hat recht! Es gab ja bisher noch kein einziges erfolgreiches Sync und da wäre es dann durchaus erklärbar, dass Resync im Sharpcap nicht funktioniert auch wenn Sharpcap als Fehlermeldung ausgibt: ROTER BALKEN! Zu wenig Sterne, mal versuchen ob ....

Ich habe dann mit Sharpcap wieder ein "Platesolve only" durchgeführt! ... wieder erfolgreich duchgeführt! Sogar erfolgeich obwohl oder trotz GAIN auf MAX und langen Sternstrichspuren wegen 4s Belichtungszeit!

Frage: "Gibt es in Sharpcap überhaupt ein "Platesolve and Sync"? Ohne Resync ....:unsure: Okay! Frage erst mal zurückstellen? Habt Ihr eine Antwort?

Und jetzt mal den Script starten .... alles auf Anfang .... also raus in den Garten .... Montierung aus- und wieder eingeschaltet und dann ein eigentlich folgenschweren Fehler gamacht der glücklicherweise ohne Schaden abgegangen ist. Denn ich hatte die Motierung zuvor von Hand nach Westen ~270°, Altitude 60° geschwenkt und dort auch gelassen .... wie Peter schon geschrieben hat ...

Die Schleife über die angesteuerten Alignment Punkte geht über den ganzen Himmel und macht sehr viele Alignments, alle 15 Grad.
Das ist mir zuviel. Das kann aber im Script mit den Werten für intervalAlt, intervalAz, MaximumAlt und MinimumAlt angepasst werden.

Ausserdem muss ich mir etwas überlegen, die Schleife so zu verändern, dass sie nur über mein Sichtfeld nach Süden geht.
MM sind eigentlich auch zB nur 3 Alignment Punkte ausreichend. Bei mir zB in Alt/AZ so etwas: 80/120, 60/180, 80/240
was bedeutet, dass die Montierung auf ca. AZ~0° und ALT ~0° stehen muss ... denn das Script fährt von dort aus auf AZ 60° und warum auch immer als ich das Scipt gestartet, ob es dann gleich zu Beginn oder erst in der Folge des Scripts passiert ist hat mein Newton Purzelbaum gemacht und stand dann auf dem Kopf weil vermutlich ALT 60° plus 60° aufaddiert eben ALT 120° ergibt was eigentlich sinnlos ist aber offensichtlich eine AZ-EQ5 nicht bekümmert und dann halt den Newton noch weiter als senkrecht dreht ... :mad:
.... göücklicherweise ist der Newton an nichts angestanden was er dabei nicht hätte wegschieben können und die Kabel waren auch gerade noch so ausreichend lang ... Glück gehabt! :) Nichts kaputt gegangen! :D Noch Mal von vorne! Alles aus und ein! Montierung auf AZ~0° und ALT ~0° Script gestartet ... die Montierung hat dann folgende Positionen angefahren:
  • AZ 0° | ALT 60°
  • AZ 90° | ALT 60°
  • AZ 180° | ALT 60°
  • AZ 270° | ALT 60°
  • AZ 270° | ALT 45°
  • AZ 180° | ALT 45°
  • AZ 90° | ALT 45°
  • AZ 0° | ALT 45°
  • AZ 0° | ALT 30°
  • .... jetzt ist aber gut ... dann habe ich das Script angehalten ... Ihr wisst sicher wie lange ein einzelner Platesolving Vorgang dauert ... und der Script wartet nach jeder Bewegung der Montierung gefühlt eine Ewigkeit .... also ich weiß es nicht genau aber bis zum manuellen Stoppen/Abruch des Scripts waren sichlich mindesten 10 Minuten wenn nicht sogar deutlich mehr rum.
Wie auch immer folgendes ist mir aufgefallen:
  • Script dreht Kabel-freundlich zuerst von 0° über 90° .... auf 270° und dann zurück nach 180° bis er wieder bei 0° um dann wieder in die andere Richtung zu drehen. GUT!
  • Der allererste Platesolving Vorgang in Sharpcap bei AZ 0° | ALT 60° war erfolgreich und wurde in Sharpcap als "Blind-Platesolve" angezeigt. Ich weiß zwar was "Blind-Platesolve" bedeutet und habe mich schon oft gefragt kann mit Sharpcap ein "Blind-Platesolve" ausführen aber dazu nie einen Menü-Befehl gefunden. Wie um alles in der Welt macht das der Script? :unsure: Und warum gibt es das nicht als manuellen Menübefehl? Wer weiß Was?
  • Bei AZ 90° ALT egal schaut sich die Kamera bei mir intensiv den Efeu an der Hauswand an, ähnlich wie bei AZ 0° | ALT 45° sie sich ebenfalls erfolglos bemüht ein Platesolving an Nachbars Bäumen auszuführen ....
  • Das Script hat bei möglichen Blick in den Himmel durchaus erfolreiches Platesolving ausgeführt und Sharpcap war mit GRÜN dann auch immer zufrieden, ich hatte im Ablauf des Scripts auch durchaus den Eindruck dass in der Synscan ein Pointing Modell errechnet wurde, denn es waren dann auch richtige Steren zu sehen und keine Strichspuren, aber im Synscan Fenster "Samples" gab es immer nur einen einzigen Eintrag ...
  • Nach Abbruch des Scripts konnte ich zwar einen GOTO Vega ausführen, im Stellarium wurde auch als erreichtes Ziel Vega angezeigt nur das Teleskop war weit weg von Vega und entsprechend hatte Sharpcap nach dem GOTO Vega keine anzeigbare und annotierbare Objekte zum anzeigen .....
Noch etwas interessantes was mir schon früher aufgefallen ist und ich wusste aber trotzdem erstaunlich finde. Die Synscan-APP ist mit meinem Astro Laptop per USB-Kabel verbunden und zugleich ist der Starsense Handkontroller auch mit einem USB Kabel verbunden und stören sich nicht gegenseitig. Darum konnte ich nach dem "Rum-gespiele" mit dem Script ohne Neustart der Montierung direkt am Starsense Handkontroller das Starsense Autoalignment starten welches in nicht Mal zwei Minuten komplett und erfolgreichabgeschlossen war. Nachdem ich im Sharpcap wieder auf celstron montierung umgestellt habe, war nach dem GOTO Vega auch VEGA mittig zentriert im Sensor!

Ich denke da steckt noch viel Arbeit drin bis das Script überhaupt und wenn dann so unkompliziert wie das Starsense Autoalignment funktioniert.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo EAA!
was haltet Ihr davon, wenn ich die Moderation bitte den Teil dieses Thread ab Beitrag 675 in einen eigenen Thread mit der Überschrift "Automatisiertes und manuelles Alignemnt von Montierungen" auszulagern? Alles hier trifft ja nicht nur zu 100% bei EAA Anwendungen zu?

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Moin auch zusammen :D,

besten Dank Dir Ewald @MünchenBeiNacht für Deinen nächtlichen Testenthusiasmus :y:.

Mit SharpCap-Scrip-Erfahrung und SharpCap-Script-Testung kann ich dann nicht aufwarten. Das greift ja wohl nur bei den Sky Watcher Montierungen.

So, erst mal, man verzeihe mir, etwas Vorgeplänkel abseits Auto-Alignment, wie auch immer geartet :).

"Worauf soll Sharpcap eiegntliche RRRRRREEEEEEE-SYNC-en?????
in diese Falle tappe ich dann gelegentlich auch noch o_O.
Dieses Re-Sync greift wohl erst dann sauber, wenn man ein Objekt namentlich in SharpCap (4.0) drin hat.
SharpCap_Target_Name_Bildschirmfoto_2023-10-28_09-56-23.png

Wenn ich von meiner üblichen Alignment Prozedur ausgehe und die 4.0 Version voraussetze, also das GPS-Gedrehe, automatisches 1-Objekt-Alignment, fokussieren in SharpCap, Plate-Solven-Only durchführen (zur Überprüfung), Target-Namen eingeben, Live-Stack starten und dann nach einiger Zeit merke das das Objekt a weng fix aus dem Ruder läuft, dann Re-Sync.
Das funktioniert(e) dann gut.
Wenn ich da irgendwo unterwegs geschlampt habe, klappt das halt nicht und der rote Balken springt mich auch an.

Jetzt mit der 4.1 Version hat sich das, bis auf GPS-Drehen und Autoprozedur-Alignment der iOptron, alles erledigt.
Dank der GoTo-Catalog-Funktion.
SharpCap_GoTo_Bildschirmfoto_2023-10-28_10-10-42.png


Und auch mit der neuen Guiding-Re-Sync/Recenter, so nenne ich das mal, Funktion. Damit hat sich das ein oder andere manuelle Eingreifen erledigt.
Praktisch :y:.
SharpCap-Guiding_01_Bildschirmfoto_2023-10-28_10-15-34.png


SharpCap-Guiding_02_Bildschirmfoto_2023-10-28_10-15-34.png


So weit, so gut.
Das funktioniert alles bestens.

Jetzt geht es ja darum sich das Alignment, 1,2 oder 3 Sterne, zu ersparen, bzw. zu automatisieren.
Da gibt es jetzt das Script für die Sky Watcher Montierungen, was, wenn ich Ewald @MünchenBeiNacht richtig interpretiere, noch Einarbeitung erfordert.
Scheint aber so zu sein, das SharpCap und Sky Watcher Montierung plus Synscan-APP einen einigermaßen vernünftigen Datenaustausch zustande bringen.

Bei meiner iOptron muss ich da wohl anders vorgehen.
Ich kann das GPS-Drehen und das Auto-Alignment abwürgen.
Dann steht meine Montierung so
iOptron_Position_Bildschirmfoto_2023-10-28_10-32-17.png


CdC/Skychart zeigt mir das auch an. Kreis im Zenit.
CdC_Position_Bildschirmfoto_2023-10-28_10-40-28.png


So, wie jetzt weiter :unsure:?
GPS-Daten stimmen, trotz des Abwürgen. Somit weiß die Montierung wo sie steht. Zumindest grob.

Jetzt war davon die Rede, das man einfach ein erstes Objekt anfährt. Ob nun über SharpCap GoTo-Catalog, Handcontroller, mit der iOptron Software oder halt mit CdC/Skychart, ist da wohl erst mal egal.
Sinnvoll wäre da SharpCap GoTo Catalog, da diese Funktion ja Plate-Solved.
In der Trockenübung im Zimmer macht die Montierung auch brav was sie soll. Arcturus ausgewählt und so Pi mal Daumen stimmt die Richtung wohin die Montierung sich gedreht hat.
Leider geht es nicht weiter mit der simulierten Kamera. Ich bekomme in der Kamera-Simulation nur das Bild von M42 rein gereicht.
Da muss wohl noch was anderes eingestellt werden.
SharpCap_Simulation_Kamera_Bildschirmfoto_2023-10-28_10-55-29.png


Aber ich denke die Vorgehensweise ist so verständlich :unsure:?

Rein testmäßig würde ich das gern bis zum Ende durchspielen. Ist aber halt Wetter abhängig
und
wann endlich dieses blöde Gerüst vor dem Balkon verschwindet. Laut Aussage Gestern mindestens noch eine Woche :mad:.


:coffee::alien:
 
Hi zusammen,

ich teile meine Gedanken zu diesem Thema ein bisschen auf.

Also erstmal allgemein:
Ganz wichtig: Bei meinen Versuchen mit der AZ-GTi hat sich herausgestellt, dass in einem Fehlerfall die Montierung "schreckliche" Dinge macht.
Deswegen empfehle ich, das unbedingt erstmal mit der Montierung ohne Teleskop im Wohnzimmer auszuprobieren.
Ich denke so ein Script kann im Fehlerfall die Montierung/Teleskop ernsthaft beschädigen.

Mit der SharpCap Python Scripting Engine kann man alles, was man manuell macht auch programmatisch durchführen, aber auch viel mehr.
Es ist deutlich mächtiger als der Sequencer, da man auf ein aufwendiges, allgemeines Objekt Modell von SharpCap zugreifen und manipulieren kann.
Objekte sind zB die Montierung oder die Kamera mit all ihren Eigenschaften und Funktionen.
Ausserdem kann man natürlich alles was Python kann benutzen und Python ist eine mächtige, komplexe Programmiersprache. ZB kann man im Script auf einen Webserver (Stellarium) zugreifen oder einen eigenen Mini-Webserver starten und so weiter.

Wichtig: Das Objektmodell der Montierung von SharpCap ist völlig herstellerunabhängig und basiert auf ASCOM.

Um eine Montierung zu benutzen muss diese also einen ASCOM Treiber haben und mindestens folgende ASCOM Befehle durchführen können:
Slew to Position, Get Position, Set/Get Tracking und Sync Position.

Ob dann die ASCOM Sync Befehle in das Positions-Modell der Montierung eingetragen werden, hängt nur davon ab wie der Hersteller das realisiert hat.
Die Skywatcher Pro APP macht das definitiv (aber auch mit für mich bisher komische Effekten ;) ).

Das Script von Skywatcher nennt sich Template (=Vorlage). Das funktioniert so mM noch nicht gut. Das muss man sowieso erweitern und anpassen.
ZB kann man den Code so anpassen, dass er für Version 4.1 funktioniert. Das habe ich gemacht und ich habe das Script auch gleich in ein Repository auf GitHub.com hochgeladen. Dieses Repository ist im Moment private, aber ich denke das kann ich auch bei entsprechendem Stand public machen.

mal abgesehen davon ob man das braucht oder nicht, das Script greif sowohl bei AZ und EQ?
Und Du meinst, wenn ich Dich recht verstehe, das würde, mit Anpassungen im Script, Gültigkeit für alle EQ oder AZ Montierungen haben und funktionieren?
Das Script geht sowohl für AZ und EQ und wenn man das gut genug macht, sollte das für alle ASCOM fähigen Montierungen, die einen Sync für ihr Positions-Modell benutzen, funktionieren.

Heißt ja im Rückschluss, irgendwo vorher schon geschrieben worden, das man das auch manuell durchführen kann.
Gibt denn SharpCap, unabhängig welche Montierung mit ASCOM dran hängt, die Daten vom ersten, zweiten und dritten Alignment Punkt an diese weiter?
Wird dann das Pointing-Modell in der Montierung korrigiert?
So ein Script automatisiert das was, man auch manuell machen kann.
SharpCap gibt die Sync Befehle aller Sync-Punkte über ASCOM an die Montierung, was die dann damit macht, kann SharpCap nicht beeinflussen und muss man ausprobieren. Aber ich denke deine iOptron wird das Sync schon akzeptieren und nach bestimmten Kriterien für das Positions-Modell benutzten. Skywatcher ignoriert zB Sync Befehle die zu weit (>5 Grad ??) vom bisherigen Positions-Modell entfernt sind oder trägt sie nur in einen lokalisierten genaueren Bereich ein.

Gruß
Peter
 
Ich finde die Idee von Ewald, die ganzen Posts in einen anderen Thread zu schieben, sinnvoll.
Welche Posts in diesen Thread hier gehören, ist mir allerdings schon lange nicht mehr ganz klar :)

CS
Johannes
 
Hi nochmal,

Das ist natürlich klar, aber das braucht es mit Starsense nicht. Die Starsense Kamera kann und muss nicht fokussiert werden. Warum auch immer, die ist einfach da und ohne jegliche Einflussnahme im Fokus oder zumindest ausreichend im Fokus oder was auch immer. Sie tut.

Aber kein Problem, mein übliches Fokus-Procedere gestartet und zuerst noch gewohnt wie ich es bin, habe ich deshalb die Montierung von Hand nach Westen ~270°, Altitude 60° geschwenkt. Dann ASI-LIVE aufgerufen. Die ASI 294MC angebunden und im Fokusmodul auf Fokus Position 10.500 gefahren .... dauert ca. 15 Sekunden bis der Motor von 0 auf Position 10.500 gefahren ist ... und dann ...
Das Fokussieren könnte man im Script natürlich auch automatisieren. ;)

Was anderes macht ja Celestron auch nicht.
Ach, oder das Starsense ist einfach fest auf die Brennweite eingestellt.

Man könnte also auch einfach ein kleines Sucher Fernrohr mit günstiger Kamera, das fest fokussiert ist, mit einem Script (und einer 2. SharpCap Instanz) einsetzen.
Habe ich mir schon bei meinen Dobson's überlegt.

... wobei der am Abend zuvor gemachte Screenshot hier nicht ganz richtig ist .... im Bereich "No Samples" stand ein erster Wert mit AZ~359,..° und ALT -0,..° ...
Ja, das hatte ich auch beobachtet. Es wird als erster Wert die vorgeschriebene Start Position (Norden und waagrecht) des Teleskops eingetragen (bei EQ DEC=90 und REC = nach oben ).
Das macht auch Sinn, da man dadurch ein erstes, grobes Positionieren und damit ein Sync machen kann.

und ich habe zum Test ob Platesolving im Sharpcap überhaupt funktioniert .... zuerst Sharpcap gestartet, ASI294MC verbunden, GAIN auf 400 gedreht und Belichtungszeit auf 1s eingestellt um möglichst kurze Stern-Strichspuren zu haben und mit Sharpcap ein "Platesolve only" durchgeführt!
... erfolgreich duchgeführt! :love:
Ja, das PS ist überraschend robust, manchmal ;) .

Ja stimmt! Susanne hat recht! Es gab ja bisher noch kein einziges erfolgreiches Sync und da wäre es dann durchaus erklärbar, dass Resync im Sharpcap nicht funktioniert auch wenn Sharpcap als Fehlermeldung ausgibt: ROTER BALKEN! Zu wenig Sterne, mal versuchen ob ....
Syncen geht erst wenn die Montierung im Tracking Modus ist. Henne/Ei Problem!
Deswegen muss man das Teleskop zumindestens aus der vorgeschrieben Start Position zu einem beliebigen Punkt fahren und kann dann dort Platesolven und Syncen.

Frage: "Gibt es in Sharpcap überhaupt ein "Platesolve and Sync"? Ohne Resync ....:unsure: Okay! Frage erst mal zurückstellen? Habt Ihr eine Antwort?
Ein Resync gibt es nicht. Was soll das machen?

Natürlich kann das Positions-Modell völlig durcheinander geraten, wenn es viele und falsche Sync/Align Befehle bekommt.
Dann ist ein Reset des Positions-Modells notwendig.

In ASCOM gibt es auch ein Problem. Es gibt nur einen Sync Befehl aber eigentlich müsste es auch noch einen Align Befehl geben.

Und jetzt mal den Script starten .... alles auf Anfang .... also raus in den Garten .... Montierung aus- und wieder eingeschaltet und dann ein eigentlich folgenschweren Fehler gamacht der glücklicherweise ohne Schaden abgegangen ist. Denn ich hatte die Motierung zuvor von Hand nach Westen ~270°, Altitude 60° geschwenkt und dort auch gelassen .... wie Peter schon geschrieben hat ...


was bedeutet, dass die Montierung auf ca. AZ~0° und ALT ~0° stehen muss ... denn das Script fährt von dort aus auf AZ 60° und warum auch immer als ich das Scipt gestartet, ob es dann gleich zu Beginn oder erst in der Folge des Scripts passiert ist hat mein Newton Purzelbaum gemacht und stand dann auf dem Kopf weil vermutlich ALT 60° plus 60° aufaddiert eben ALT 120° ergibt was eigentlich sinnlos ist aber offensichtlich eine AZ-EQ5 nicht bekümmert und dann halt den Newton noch weiter als senkrecht dreht ... :mad:
.... göücklicherweise ist der Newton an nichts angestanden was er dabei nicht hätte wegschieben können und die Kabel waren auch gerade noch so ausreichend lang ... Glück gehabt! :) Nichts kaputt gegangen! :D
Mutig, mutig. ;)

Noch Mal von vorne! Alles aus und ein! Montierung auf AZ~0° und ALT ~0° Script gestartet ... die Montierung hat dann folgende Positionen angefahren:
  • AZ 0° | ALT 60°
  • AZ 90° | ALT 60°
  • AZ 180° | ALT 60°
  • AZ 270° | ALT 60°
  • AZ 270° | ALT 45°
  • AZ 180° | ALT 45°
  • AZ 90° | ALT 45°
  • AZ 0° | ALT 45°
  • AZ 0° | ALT 30°
  • ....
jetzt ist aber gut ... dann habe ich das Script angehalten ... Ihr wisst sicher wie lange ein einzelner Platesolving Vorgang dauert ... und der Script wartet nach jeder Bewegung der Montierung gefühlt eine Ewigkeit .... also ich weiß es nicht genau aber bis zum manuellen Stoppen/Abruch des Scripts waren sichlich mindesten 10 Minuten wenn nicht sogar deutlich mehr rum.

Ja, das Script fährt viel zu viele Sync Punkte an.
Wobei es schon sein kann, dass man damit ein super genaues Positions-Modell bekommt. Keine Ahnung.

[*]Der allererste Platesolving Vorgang in Sharpcap bei AZ 0° | ALT 60° war erfolgreich und wurde in Sharpcap als "Blind-Platesolve" angezeigt. Ich weiß zwar was "Blind-Platesolve" bedeutet und habe mich schon oft gefragt kann mit Sharpcap ein "Blind-Platesolve" ausführen aber dazu nie einen Menü-Befehl gefunden. Wie um alles in der Welt macht das der Script? :unsure: Und warum gibt es das nicht als manuellen Menübefehl? Wer weiß Was?
Blind Solve gibt es bei ASTAP nicht. Das Script täuscht das nur vor, durch Ausgabe des Textes ;) .

Deswegen SW Regel Nummer Eins, immer das ausgeben was auch wirklich passiert und keine Ableitungen.
Allerdings heisst das im Script benutzte Objekt tatsächlich BlindSolver. Bei ASTAP macht es aber halt ein Solve mit grossem Search Radius (200 Grad??).

Ich denke da steckt noch viel Arbeit drin bis das Script überhaupt und wenn dann so unkompliziert wie das Starsense Autoalignment funktioniert.
Ja, das wird wohl so sein.
Es ist für mich auch die Frage ob das überhaupt so aufwendig sein muss. 3 gute Alignment Punkte würden doch reichen.
Das kann man aber dann auch schnell manuell machen. ;)

Gruß
Peter
 
Welche Posts in diesen Thread hier gehören, ist mir allerdings schon lange nicht mehr ganz klar :)
:D, irgendwie alles was so mit dem technischen Firlefanz, Montierung, Kamera, Software, Roator, etc. usw. zusammen hängt.
Von der ursprünglichen Frage haben wir uns eh LJ weg bewegt ;).
Die drei anderen Threads drehen sich ja nur um die Bilder.
 
Es ist für mich auch die Frage ob das überhaupt so aufwendig sein muss. 3 gute Alignment Punkte würden doch reichen.
Das kann man aber dann auch schnell manuell machen. ;)
die Überlegung hatte ich auch schon.
Wenn ich das Problem des Kabel aufwickeln durch abwürgen der GPS Routine und dem Auto-Alignment durch SharpCap-Alignment ersetzen kann wäre mir schon geholfen. Nicht mehr alles durchlaufen lassen. Direktes verkabeln der Kamera und der Montierung.
Da wäre es mir auch ziemlich egal ob die Signale/Daten von SharpCap oder ASCOM oder ... kommen.
Hauptsache die iOptron bekommt ein g'scheits Positions-Modell.

Letztendlich aber auch irgendwie ein Luxusproblem ;). Ob jetzt ein oder zwei Minuten länger in der s**kälte da draußen :LOL: eh schon wurscht. Fokussieren, aus Ermangelung eines EAF, muss ich auch draußen.

Trotzdem wird es mal getestet.

:coffee::alien:
 
N'abend zusammen :D,

kurze Info.
Das Handbuch für SharpCap 4.1 ist zum Download bereit.

:coffee::alien:
 
Hallo Peter,
Es ist für mich auch die Frage ob das überhaupt so aufwendig sein muss. 3 gute Alignment Punkte würden doch reichen.
ich habe gestern das Script noch mal näher angeschaut.

Wenn man die aus kommentierten Zeilen 151 ... 153
149 # Skip seeing blocked areas
150 #
151 #if ( currentAz > ... ) and ( currentAz < ... ) and ( currentAlt > ... ) and ( currentAlt < ... )
152 # currentAz += deltaAz #Prepare the next azimuth position
153 # continue


entsprechend ändert auf
149 # Skip seeing blocked areas
150 #
151 if ( currentAz > 0 ) and ( currentAz < 120 ) and ( currentAlt > 20 ) and ( currentAlt < 90 )
152 currentAz += deltaAz #Prepare the next azimuth position
153 continue

und in die Initialwerte einträgt:
53 # Definitions of key variables
54 intervalAlt = 30.0 # Degree. The rate of change for the altitude.
55 intervalAz = 120.0 # Degree. The rate of change for the azimuth.
56 MaximumAlt = 60.0 # Degree. Maximum altitude, also the starting altitude of sampling
57 MinimumAlt = 55.0 # Degree. Minimum altitude of sampling

dann macht das Script für mich passend nur noch drei Aligments auf
  • AZ=0° ( N ) | Alt=60°
  • AZ=120° ( S ) | Alt=60°
  • AZ=240° ( W ) | Alt=60°

Damit werde ich es beim nächsten CS wieder ausprobieren.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo!

Robin Glover hat schon wieder an der Software-Schraube gedreht und in der aktuellsten Version eine substantielle, neues, Sharpcap-eigenes Feature eingeführt: Sharpsolve!
Robin hat damit ein eigenes Plate-Solving Modul integriert. Es soll schneller sein, auch größere Abdeckungen liefern und kein externes Softwaremodul mehr benötigen. Interessant. Link zum Sharcap-Forum.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hallo!

Robin Glover hat schon wieder an der Software-Schraube gedreht und in der aktuellsten Version eine substantielle, neues, Sharpcap-eigenes Feature eingeführt: Sharpsolve!

Robin hat damit ein eigenes Plate-Solving Modul integriert. Es soll schneller sein, auch größere Abdeckungen liefern und kein externes Softwaremodul mehr benötigen. Interessant. Link zum Sharcap-Forum.

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald

Ha, ich war auch gerade auf der SharpCap Seite und hab das gesehen. Gleich runtergeladen, muss ich bei nächster Gelegenheit mal ausprobieren.

Danke für den Link, dürfte für viele hier interessant sein! :y:
 
Hi,

Ewald @MünchenBeiNacht danke für den Hinweis.

Es tut mir leid und ich muss leider sagen, so toll finde ich das gar nicht, weil ich nämlich die externe Lösung über ASTAP sehr gut finde und sie hat gut funktioniert.
Aber es ist toll, dass Robin Glover so aktiv ist und neue Features entwickelt.
Schlecht ist auch, dass man wohl nicht einmal den Search-Radius oder den FOV einstellen kann.

Was ich zB wichtiger fände:
Semi Guiding der Montierung über die Drift-Daten und auch Rotations Steuerung von Rotatoren
Polar-Alignment ohne Sicht auf Polaris auch für Alt/Az Montierungen, gaaaanz wichtig bei EQ-Plattformen
Einbindung von Deconvolution oder anderes im Live-Stack, so etwas wie zB NoiseXterminator oder BlurXterminator.
Einbindung von so etwas wie GraXpert im Live-Stack

Das war leider jedenfalls nicht etwas, wo ich einen grossen Bedarf gesehen habe, da ja die bisherige Lösung gut funktioniert hat und einfach war.

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Wirklich vermisst habe ich so etwas auch nicht.
Aber schön das SharpCap nicht so vor sich hin dümpelt wie andere Astroprojekte und das es trotzdem in einem sehr moderaten Preisrahmen liegt.

Ich komme mit ASTAP oder mittlerweile mit All Sky Plate Solver auch bestens klar.
Vielleicht ist es der Einfachheit geschuldet.
Jetzt ist quasi ein Plate-Solven out off SharpCap (box) möglich, ohne das ein weiteres Programm installiert werden muss und einiges an Daten (index-files) auf den Rechner geschaufelt werden muss.

Werde es auf jeden Fall dann testen und mich entscheiden.
 
Hallo Leute,

ich hatte das die letzten Tage in CN auch schon gelesen.

Im Zusammenhang mit dem Polar Align Tool gab es in SharpCap schon länger ein Platesolving.

Ich persönlich finde es gut, dass es jetzt ein generelles Platesolving in SharpCap geben soll und man keine zusätzlichen Anwendungen mehr einbinden muss.

Da keimt bei mir auch die Hoffnung auf, dass ich das Thema endlich vom Tisch bekomme. ;)

CS.Oli
 
Hallo Peter!
Es tut mir leid und ich muss leider sagen, so toll finde ich das gar nicht, weil ich nämlich die externe Lösung über ASTAP sehr gut finde und sie hat gut funktioniert.
Die neue "native" Shaprcap Plate-Solving Lösung erweitert ja nur die angebotenen Plate-Solver und man hat jetzt eine Variante mehr mit zusätzlichen Funktionsumfang. Ich bin in jeden Fall schon sehr gespannt.

Aber es ist toll, dass Robin Glover so aktiv ist und neue Features entwickelt.
:y:
Was ich zB wichtiger fände ... auch Rotations Steuerung von Rotatoren
Da bin ich nicht ganz sicher was Du meinst. ASCOM-unterstützte Rotatoren können von Sharpcap aus angesteuert werden.

sharcap-rotator-05.jpg


Meine Falcon Rotatoren erscheinen im seitlichen Menü und lassen sich darüber auch einstellen und bedienen. Es fehlt lediglich der Schalter um die "AltAZ-De-Rotations-Funktion" zu aktivieren. Aber der ebenfalls ASCOM basierte Datenaustausch mit der benötigten proprietären Falcon Software funktioniert bestens und die Falcon Software macht deshalb "im Team" einen guten "De-Rotations"-Job.

rotator-07.jpg


Was ich mir als Erweiterung in Sharpcap wünsche ist, dass es eine Funktion "Rotate-North" gibt ähnlich wie jetzt schon bei Sharpcap realisiert "Center-in-View" -folgend ein von mir entworfener Screenshot dazu:

plate-solve-rotate-sync-03.jpg


Genau darüber habe ich im SharpCap Forum mit Robin gesprochen und sein kürzliches Feedback lässt mich hoffen, dass er so eine "Rotate North" Funktion in nächster Zeit in irgend einer Form sogar umstetzen wird. Dann rechne ich mich nicht mehr quirrlig, wie rum man eigentlich drehen muss. Robin war es bis zur Unterhaltung mit mir nicht bewusst warum und für was man einen Rotator verwenden möchte. Er dachte vielleicht, Luxusproblem? Nach seiner Aussage will er sich deshalb extra einen Rotator besorgen um es selbst und direkt testen und umsetzen zu können.

Ich bin immer wieder überrascht, wie direkt und umkompliziert man mit dem Entwicklungs-Zentrum" von Sharpcap sich austauschen kann und wie zeitnah man immer Antworten und Unterstützung bekommt. Einfach nur großartig!

Servus - MünchenBeiNacht - Ewald
 
Hi Ewald,

Die neue "native" Shaprcap Plate-Solving Lösung erweitert ja nur die angebotenen Plate-Solver und man hat jetzt eine Variante mehr mit zusätzlichen Funktionsumfang. Ich bin in jeden Fall schon sehr gespannt.
Klar, ist eine interne Lösung sehr gut und begrüssenswert, aber diese Entwicklung zieht Energie ab und macht SharpCap an dieser Stelle komplizierter und muss gewartet werden. Bei einem externen PS ist das sozusagen "out gesourced" und es macht jemand, der vielleicht viel mehr Know How dazu hat.


Da bin ich nicht ganz sicher was Du meinst. ASCOM-unterstützte Rotatoren können von Sharpcap aus angesteuert werden.
Beim Live-Stacking hat man 2 Probleme: die entstehende Drift und Rotation (bei Alt/Az Montierungen).
Der Live-Stacker erkennt bei jedem Bild die entstandene Drift in x und y und Rotation zum vorherigen Bild.
Mit diesen Daten könnte man sozusagen ein Semi-Guiding realisieren.
SharpCap könnte zB nach jedem Bild eine leichte Korrektur an die Montierung senden oder berechnet aus der Tendenz der Drift nach ein paar Bildern eine Korrektur Geschwindigkeit in der x und y Richtung und steuert so die Montierung.
Genauso könnte über die gemessene Rotation ein Rotator gesteuert werden, so dass mit einer angepassten Rotations-Geschwindigkeit laufend die Rotation korrigiert wird.

Man könnte damit sogar eine nicht Nachführ-fähige Montierung automatisch so steuern, dass sie nachführt.
Diesen Anwendungsfall sehe ich bei meinen motorisierten Dobsons, da die selbstgebaut sind und im Moment keine automatische Nachführung realisiert ist.

Stattdessen steht der Dobson auf einer EQ-Plattform und ich versuche nach einer Zeit die entstandene Drift manuell wieder auszugleichen.
Das ist im Prinzip ok, aber es wäre halt super praktisch wenn die Motoren einfach aus den Drift-Daten entsprechend gesteuert werden.

Ich denke auch, wenn sich diese Steuerung über die berechneten Korrektur-Geschwindigkeiten eingespielt hat, dass dann sogar die BLZ sukzessive erhöht werden kann.
Wobei ich keine hohen BLZ anstrebe, da das bei den heutigen Kameras keinen grossen Vorteil mehr bringt, aber es wäre gut wenn man zB auf 10 bis 20s erhöhen könnte. Allerdings nimmt dann wieder der Seeing und anderer verschmierender Einfluss wieder zu. Ich bin der Meinung, dass die Zukunft der AF wohl Kurzbelichtungen sind. Aber das ist eine andere Diskussion. ;)

Gruß
Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Peter!

Mit diesen Daten könnte man sozusagen ein Semi-Guiding realisieren.
SharpCap könnte zB nach jedem Bild eine leichte Korrektur an die Montierung senden oder berechnet aus der Tendenz der Drift nach ein paar Bildern eine Korrektur Geschwindigkeit in der x und y Richtung und steuert so die Montierung.
Genauso könnte über die gemessene Rotation ein Rotator gesteuert werden, so dass mit einer angepassten Rotations-Geschwindigkeit laufend die Rotation korrigiert wird.
da sprichst Du einiges an, über das ich auch schon nach gedacht habe. Aber das sprengt glaube ich den Thread hier, da ich nicht weiß ob es nur wenige ( Dich und mich ) oder auch noch andere interessiert. Im Moment habe ich nicht ausreichend Zeit um ausführlich antworten zu können.
Nur so viel, ganz kurz:
  • bei verschiedenen Tests mit Celestron und Skywatcher Montierung und den dabei verfügbaren Bordmitteln für Nachführgeschwindigkeit konnte ich nie eine bessere, genauere Nachführung durch Geschwindigkeitsanpassung erreichen. Ich denke dann braucht es wirklich Guiding für so was.
  • Du kennst im neuen Sharpcap im Reiter Guiding den Haken für Abweichugn mit Pixel Angabe, ab der Sharpcap Stacking pausiert, Plate-Solved, Sync, Zentriert und Stacking fortsetzt? Das ist doch schon Poor-Man-Guiding!
  • De-Rotation ist ein hoch komplexes Thema, dabei muss in Abhängigkeit vom Objekt teilweise im und gegenläufig gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden. ich habe mal versucht mich dazu einzulesen ... o_O

Viele Grüße - MünchenBeiNacht- Ewald
 
Tach auch zusammen,

da ich nicht weiß ob es nur wenige ( Dich und mich ) oder auch noch andere interessiert.
ich denke schon das das auch andere interessiert.
Und in Bezug auf Dobson/EQ-Plattform sicherlich interessant.
Wobei ich es jetzt schon sehr erstaunlich finde was über EAA mit Dobson/EQ-Plattform zu erreichen ist.
Da kann ich mir gut Vorstellen das andere Dobsianer auf den EAA-Zug aufspringen oder sich der EAA-Gang ;) anschließen.

Du kennst im neuen Sharpcap im Reiter Guiding den Haken für Abweichugn mit Pixel Angabe, ab der Sharpcap Stacking pausiert, Plate-Solved, Sync, Zentriert und Stacking fortsetzt? Das ist doch schon Poor-Man-Guiding!
die Geschichte finde ich richtig gut.
OK, am Anfang etwas verwirrend, zumindest bei mir, äähhh warum setzt der jetzt das Stacking aus?
Aber wenn man den kleinen grünen Balken oben dann beachtet, wird alles verständlich.
Poor-Man-Guiding finde ich gut ;) und macht seine Arbeit ordentlich.

Für mich macht EAA aber auch aus, dass es einfach gehalten werden kann.
Das ich mich eben nicht mit dem ganzen Guiding-Gedöns, Scope, Kamera, Kabel, PHD2/N.I.N.A, etc. auseinander setzen muss.

Wenn so ein erweitertes Poor-Man-Guiding implementiert werden würde, muss ich dieses Feature ja nicht nutzen, kann aber für andere hilfreich sein. Denn, so wie ich Euch beide verstehe, entfällt ja das oben aufgezählte Guiding-Gedöns trotzdem.

Gleiches gilt m.E. für die Derotation.

Da denke ich auch das der/die Entwickler sich auch nach der Mehrheit der Wünsche/Anregungen richten würden.

Ich bin der Meinung, dass die Zukunft der AF wohl Kurzbelichtungen sind. Aber das ist eine andere Diskussion. ;)
da bin ich auch der Meinung das da EAA oder eben das hier schon mal angesprochene Lucky-Imaging bei Deep Sky noch lange nicht ausgeschöpft ist.
Mit der wirklich tollen Software SharpCap, einer Alt/AZ, einem passenden Teleskop, der passenden Kamera ist da so viel möglich, das ich mir öfter schon die Frage gestellt habe, warum das ganze Gedöns für die Langzeitbelichtung?
 
Wow, was für eine Odyssee gestern! Wetterbericht hat dichte Bewölkung und Regen vorhergesagt. Deshalb hab ich mein Angsthema "Kürzen des OAZ" angegangen, damit ich endlich meinen Artesky Quick Lock einbauen konnte. Da dieser knapp 8mm weiter aufbaut als die originale Klemmung mit den beiden Schräubchen, ragt der OAZ damit leider in den Tubus. Auch wenn der Quick Lock durch seine doppelte Ringklemmung absolut genial gegen Verkippung ist, war mir das auf Kosten der Abschattung und zusätzlichen Brechungskannte im Tubus die Sache bisher nicht wert.
Also kurzerhand eine etwas kürzere Linearschiene bestellt (zum Bearbeiten der Originalen aus Hartmetall fehlt mir das passende Werkzeug) und den OAZ auf meine kleinen Drehbank um 15mm abgedreht. Bei der Gelegenheit auch gleich mattschwarz lackiert.
Dann alles wieder montiert und den OAZ sauber eingestellt. Läuft jetzt endlich wie er laufen soll. Ich nehme an, dass der Linearlagerblock leicht verspannt eingebaut war.
Wie gesagt bin ich das ganze nur angegangen, da das Wetter ja nicht mitspielen sollte und ich so genug Zeit ohne Druck hatte. Hat glücklicherweise auch alles geklappt.
Gestern abend wollte ich dann gegen 22 Uhr ins Bett und habe noch einen Blick aus dem Fenster geworfen. Da scheint mir doch der Mond direkt ins Gesicht und der Himmel ist sternenklar. Also Planänderung - schnell alles aufgebaut (ich weiß, sollte man nicht machen) und den Remoterechner angeschmissen. Keine Ahnung was los war, aber es hat fast eine Dreiviertel Stunde gedauert, bis ich nach mehrfachem Neustarten endlich eine stabile Verbindung hatte. Dann SharpCap in der neusten Version gestartet und den brandneuen nativen Touptek Treiber ausprobiert. Jetzt lässt sich die Kamera endlich vollständig aus SharpCap heraus ansteuern. Da SharpCap die native Kamera und die ASCOM Camera aber als zwei unterschiedliche Kameras betrachtet (was ja auch korrekt ist), konnte ich meine Dark Bibliothek nicht mehr verwenden. Flats hab ich auch erstmal weggelassen, ich wollte ja unbedingt die klare Nacht nutzen.
Also wie üblich das erste Objekt angefahren, Plate Solve mit ASTAP und dann das Smart Histogramm nach den optimalen Einstellungen befragt (Sensoranalyse hatte ich glücklicherweise bereits gemacht). Dann mit den vorgeschlagenen Werten gleich mal auf mein erstes Monatsziel gehalten, den Gamma Cassiopeia Nebel. Der ist wirklich schwierig gegen den hellen Navi und braucht definitiv einiges an BLZ.

Anschließen hab ich den Zauberernebel (NGC7380) ins Visier genommen. Hier hab ich dann zum ersten Mal den SharpCap eigenen Plate Solver ausprobiert. Ich dachte erst der funktioniert nicht, aber der war so schnell (<1 Sekunde!), dass ich das Solven verpasst habe und nur noch den grünen Schriftzug für die erfolgreiche Aktion gesehen habe. Wow, das hätte ich nicht erwartet.

Zu guter Letzt noch auf Caroline's Rose (NGC7789) gedreht und ein paar Minuten beobachtet. Auch hier wieder den SharpSolve verwendet. Gleiches Spiel, knapp eine Sekunde und das Ding war gegessen. Kein Vergleich mit den 20-30 Sekunden von ASTAP. Ich werde den SharpSolve noch ein wenig auf Zuverlässigkeit testen und dann vermutlich ASTAP deinstallieren.
Für Caroline's Rose hätte ich vorher den Quadband Filter entfernen sollen, der schluckt einfach zu viel Licht (und bringt bei Kugelsternhaufen auch nicht wirklich große Vorteile). Naja, nächstes Mal. War dann einfach zu müde und hab gegen 0:15 Uhr wieder abgebaut.

Endlich sind auch meine Sterne wieder rund. Mein Hauptspiegel war doch noch ein µ zu fest eingespannt, was zu ganz leicht dreieckigen Sternen geführt hat (dazu musste man aber schon extrem reinzoomen...). Jetzt passt endlich alles.

Die Bilder hab ich im EAA Monatslisten-Thread bereits gepostet.

Heute werde ich mir dann mal eine neue Dark Datenbank anlegen und das nächste mal auch wieder Flats machen.
 
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