P_E_T_E_R
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Japaner!!!Ich hasse das immer wenn sie so um den heissen Brei reden![]()
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Das schon, aber es funktioniert leider nur auf glattem, ebenen Boden. Versuche mal, ein Stehaufmännchen in den Sand zu legen, da tut sich selbst bei irdischer Schwerebeschleunigung nicht viel.Die Schwerebeschleunigung auf dem Mond ist zwar nur 0,165 g, aber das sollte doch wohl reichen, zwischen oben und unten zu unterscheiden ...
Vielleicht die wichtigste Schlussfolgerung daraus ist, dass die Solarzellen des Slim Landers jetzt vermutlich nach Westen zeigen.... Video von Scott Manley ...
Finde ich ehrlich gesagt nicht. Vor 57 Jahren, da waren viele hier entweder noch nicht geboren oder ziemlich klein, setzte Surveyor 3 nur drei Kilometer entfernt von seiner geplanten Landestelle auf. Das war im selben Jahr, als in Deutschland das Farbfernehen eingeführt wurde, nur um den Stand der Technologie zu zeigen. Zwei Jahre später ist dann Apollo 12 nur 150m entfernt von Surveyor 3 weich auf dem Mond gelandet, zugegebenermassen mit ein wenig Handsteuerung während der letzten Minute. Ich will die Leistung von Charles Conrad nicht schmälern, aber das könnte heute ein Raspberry Pi mit einer einfachen Kamera auch leisten.Es ist ja auf alle Fälle eine bemerkenswerte Leistung, mit einer unbemannten Sonde so einen Krater-Winzling zu treffen, und dann auch noch aufzusetzen (und nicht aufzuschlagen ...).
Ja, gut, OK, da fehlt mir das nötige Hintergrundwissen. Wobei ich zwischenzeitlich selbst mal spasseshalber gedacht habe, wenn das heute so schwierig scheint, sauber auf dem Mond anzukommen, wie haben das damals die Apollo-Astros gemacht, ohne den ganzen heutigen High-Tech-Schnickschnack. Bzw. es ist vielleicht doch was dran an der Verschwörungstheorie von wegen das war alles nur Hollywood-FakeInsofern muss ich sagen: Nein, es ist keine besondere Leistung, im Jahr 2024 einen anvisierten Punkt auf dem Mond zu treffen
Die haben das genau so geübt, wie heute KI trainiert wird. Da wurden mit Hilfe der damals besten Fotos des Mondes (von den Lunar-Orbiter Sonden aufgenommen) dreidimensionale Modelle der Mondoberfläche in verschiedenen Maßstäben gebaut. Als echte „3D Modelle“, kein Computersimulationskram. Über diese Modelle ist dann eine Kamera „geflogen“, die mit dem Flugsimulator der Mondlandefähre verbunden war, und den Astronauten im Simulator ein möglichst realistisches Bild ihres Anfluges gezeigt hat. Diesen Anflag haben sie dann wochen- und monatelang trainiert, bis sie sich jedes einzelne Hügelchen und jeden kleinsten Krater (natürlich nur so klein, wie es die verfügbaren Bilder hergaben) eingeprägt hatten. Der Erfolg bei den Landungen beruhte dann auf dem Erinnerungsvermögen des jeweiligen Piloten. Man hätte auch nicht so einfach Besatzungen tauschen können, denn Armstrong hat das Gelände von Apollo 11, Conrad das von 12, Lovell das von 13 und so weiter auswendig gelernt. Die hätten sich an der Landestelle einer anderen Mission ohne ausführliches Training gar nicht zurechtgefunden.Wobei ich zwischenzeitlich selbst mal spasseshalber gedacht habe, wenn das heute so schwierig scheint, sauber auf dem Mond anzukommen, wie haben das damals die Apollo-Astros gemacht, ohne den ganzen heutigen High-Tech-Schnickschnack.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass das auch mit der Miniaturisierung der Lander zu tun hat. Apollo, Surveyor, Cháng'é... sind richtige Brocken. Die die nicht so gut ankommen sind eher irgendwelche etwas grössere Schuhkartons (zumindest mein subjektiver Eindruck, ich habe es nicht nachgeprüft). In einer robusten Sonde kann man halt besser robuste Hardware (und SoftwareFinde ich ehrlich gesagt nicht. Vor 57 Jahren [...] setzte Surveyor 3 nur drei Kilometer entfernt von seiner geplanten Landestelle auf.
Vieles funktioniert doch auch. Noch besser funktionieren würde es, wenn nicht jedes „Land“ für sich seinen eigenen Mond-/Mars-/Sonstwolander entwickeln und dabei von Null anfangen würde, sondern man sich zusammen täte und auf dem Vorhandenen aufbauend besseres Neues entwickelte. Kann ich bei großen Staaten wie China und den USA verstehen, aber muß Japen für sich alleine das Rad neu erfinden? Rausgeschmissene Manpower und rausgeschmissenes Geld ist das, weiter nichts. Die sollen mit der NASA und/oder ESA zusammenarbeiten und den Stand der Forschung weiterbringen. Mit ihrem Kleingemurkse erreichen sie gar nichts. Aber das werden sie schon noch verstehen.Es kann's doch eigentlich nicht sein das da ständig was schief geht….
Wenn sie Geld mitbringen schon. Man braucht nicht einmal in Europa sein, um als „assoziiertes Mitglied“ bei der ESA mitzumachen. Für das Geld, das die Japaner da gerade für ihr SLIM verbrannt haben, hätten sie unter dem Dach der ESA auch ein Mondlandegerät entwickeln können. Da hätten dann sicher ein paar andere noch mitreden wollen, aber vielleicht wäre das nicht schlecht gewesen, denn dann hätte es vielleicht funktioniert.Ausserdem, die grossen lassen die kleinen i.d. Regel nicht mitspielen, ...
Davon sehe ich nichts. Vor nicht einmal vier Wochen haben die USA und Rußland die Zusammenarbeit bei der ISS um weitere zwei Jahre verlängert. Und dabei wird es sicher nicht bleiben. Das James Webb Teleskop ist auch ein internationales Projekt, wenn auch der Löwenanteil aus den USA kommt, das sehr erfolgreich ist. Airbus baut die besten Flugzeuge der Welt, in keinem einzigen der Partnerstaaten könnten alleine solche Flugzeuge entwickelt und gebaut werden. Ohne internationale Zusammenarbeit sind große Projekte im Bereich der Luft- und Raumfahttechnik gar nicht möglich, es sei denn, man hätte einen Multimilliardär als Eigner und Sponsor.Tja, nu, wat willst maache ... Internationale Zusammenarbeit scheint aktuell grad nicht so richtig 'en vogue' zu sein.
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